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Heco Celan Sub macht Flatter/Knack Geräusche bei Tiefbass – Dämmung defekt?+A -A |
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OberlauscherJunior
Neuling |
#1
erstellt: 19. Mai 2026, 23:21
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Hallo zusammen, Ich habe ein altes Familienerbstück nach 6 Jahre einmal wieder aktiviert, den Heco Celan Sub 30A. Hängt am AV-Reciver, angeschlossen über 2 poliges Cinch-Kabel. Problem: Bei tiefen Bass in Filmen, vor allem bei Actionszenen, kommt so ein komisches brummen/knacken/flattern, nicht dauerhaft, sondern eher im Takt der Bassimpulse, mehrmals solange die Szene läuft. Wenn ich den Sub deutlich leiser drehe ist es fast weg, aber dann kommt halt auch kaum noch richtiger subbass. Im normalen Testton konnte ich es nicht nachstellen, der ist aber auch deutlich leiser. Ein anderer Sub am gleichen Anschluss macht das Problem nicht, deswegen denke ich mittlerweile dass es eher am Heco selbst liegt. Einstellungen die ich schon probiert habe: Volume am sub ca. 9-10 Uhr Trennfrequenz erst ca. 10 uhr, dann zum testen ganz nach rechts/max Phase ganz links/0° Power auf ON statt AUTO Erst dachte ich an ein Netzteil defekt, da das Geräusch eher aus den 3 Bassreflexöffnungen hinten kommt. Dann ist mir was aufgefallen: Die hinteren Löcher oben links und rechts sind weitgehend frei. Bei der unteren Öffnung sieht man innen aber Schaumstoff oder Dämmmaterial, mit einem kleinen Loch drin, das nicht richtig mittig sitzt. Die anderen beiden Löcher haben das nicht. Gehört das so oder kann das die Ursache sein? Anbei ein Bild vom besagten unteren Loch, wo das Dämmaterial sichtbar wird: https://files.catbox.moe/dol9yy.jpgEine Audioaufnahme hätte ich auch noch, bekomme ich aber gerade nicht hochgeladen. Wäre für Tipps dankbar wo ich ansetzen sollte. Evtl. einmal versuchen den Sub aufzuschrauben und das Dämmaterial anders zu platzieren? Dank euch |
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CarlM.
Inventar |
#2
erstellt: 19. Mai 2026, 23:24
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Das hat mit der Dämmung nichts zu tun. Es wird ein elektronischer Fehler sein. |
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OberlauscherJunior
Neuling |
#3
erstellt: 19. Mai 2026, 23:30
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Danke. Also nicht der Treiber, Netzteil oder Dämmung, sondern eher eine elektronische Platine, die den Aktiv-Part / die Verstärkung übernimmt? Das ist vermutlich eher nichts für einen Bastel-Hifi-Laien wie mich, und ist selbst mit passendem Ersatzteil vermutlich nicht mal eben zu reparieren oder? |
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CarlM.
Inventar |
#4
erstellt: 19. Mai 2026, 23:35
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Netzteil kann durchaus sein. Warte einmal ab. Es gibt hier ja auch noch Subwoofer-Spezialisten. |
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OberlauscherJunior
Neuling |
#5
erstellt: 19. Mai 2026, 23:38
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Hier noch die Audioaufnahme direkt an den Reflexöffnungen aufgenommen: https://files.catbox.moe/6tx3g6.mp3 |
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CarlM.
Inventar |
#6
erstellt: 19. Mai 2026, 23:48
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Dämmung auf keinen Fall. Da sich die Tonhöhe nicht ändert, könnte es sich um ein Kontaktproblem (schlechte "kalte" Lötstelle) handeln. Vielleicht hören wir aber auch klackerndes Relais, was für einen Fehler in der Relaissteueurung sprechen würde. Wie gesagt ... abwarten. Vielleicht hat das Geräusch einer der Subwoofer-Spezialisten schon gehabt und den Fehler verorten können. |
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PBienlein
Inventar |
#7
erstellt: 20. Mai 2026, 08:30
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Hallo zusammen, nun, ganz ohne ein paar Messungen oder Fotos der Elektronik kann man hier ja nur Vermutungen anstellen, also bitte ohne Gewähr: denkbar wäre durchaus, dass die Siebelkos im Standbynetzteil nach vielen, vielen Jahren dermaßen "platt" sind, dass die Haltespannung für das Relais nicht mehr stark genug ist. Bei hohen Pegeln wird das Hauptrelais dann so stark erschüttert, dass dessen Kontakt(e) in schneller Folge aus- und wieder einschalten. Mit ein paar neuen Elkos im Standbynetzteil sollte das Thema erledigt sein, sofern die Theorie sich in der Praxis bestätigen sollte. Frühe Versionen des Heco Celan Sub hatten allerdings gar kein Standby-Netzteil; bei denen war der große Trafo einfach ständig "online" mit entsprechend hohem Leerlaufstrom. Hier wäre der Fehler also anders zu verorten. Weil es eben auch noch einige andere Ursachen geben kann, wäre es gut das Gerät zu öffnen, Bilder zu machen und hier via externen Bilderhoster einzustellen. Dann kann man da möglicherweise etwas behilflich sein. Gruß PBienlein |
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flexiJazzfan
Inventar |
#8
erstellt: 20. Mai 2026, 09:04
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Wenn der LS sehr lange gestanden hat, kann die Spule etwas abgesenkt sein, so dass sie am Magnet kratzt. Ein Versuch wäre es wert den Sub auf den Kopf zu stellen. Wenn das Kratzen dann weg ist, das Chassis um 180 Grad gedrecht montieren. PS : Ich hatte auch schon ein Insekten im System. Wenn die schon länger da wohnen ... Gruß Rainer [Beitrag von flexiJazzfan am 20. Mai 2026, 09:07 bearbeitet] |
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OberlauscherJunior
Neuling |
#9
erstellt: 20. Mai 2026, 09:06
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Das klingt plausibel, danke euch für die Rückmeldung. Eine Sache die diese These noch unterstützt: Ganz zu Anfang nach Wiederinbetriebnahme hatte ich Probleme mit besagtem Standby. Beim Vorspulen oder bei sehr leisen Szenen ging der Sub sofort in den Standby, daran zu erkennen das das Lämpchen hinten von grün auf rot und dann sofort wieder auf grün wechselte und das der Sub bei jedem Start einmal kurz brummte (im Handbuch steht das der Sub aber erst nach 5 Minuten ohne Signal in den Standby gehen soll). Erst hatte ich einen Wackelkontakt oder ein zu geringes Eingangssignal in Vermutung. Als ich dann den Standby Kippregler von Auto auf On stelle und später wieder zurück auf Auto war das Problem verschwunden. Vielleicht haben sich die Elkos wieder etwas erholt, aber eben nicht genug um sauber Tiefbass zu erzeugen. Ich werde dann mal mein handwerkliches Geschick bemühen und versuchen Bilder vom inneren zu machen. |
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Rabia_sorda
Inventar |
#10
erstellt: 20. Mai 2026, 09:57
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Dieses Geräusch kenne ich aber auch von einem sich gelösten Schwingspulenköpers oder einer Verformung derer. Dies tritt hin und wieder bei einer Überlastung auf, da bei großen Membranhüben der Schwingspulenkörper hinten im Magnetspalt anschlägt oder sich durch einer Überhitzung teilweise die Wicklungen der Schwingspule lösen und somit im Magnetspalt kratzen. Dies wäre also auch wie die erwähnte durchhängende Membran anzusehen. |
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