Phono Vorverstärker in AVR einbauen

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bennehans
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2018, 20:46
Hallo in die Runde,
Ich hab einen Plan und möchte gerne wissen was ihr dazu sagt.
Folgendes: Ich möchte aus diversen Gründen meinen Phono VV, Musical Fidelity V90 LPS, in einen Marantz SR7002 einbauen. Geplant hab ich das wie folgt: Das Netzteil des VV intern an den geschalteten Stromanschluss des AVR legen. Das originale Steckernetztwil soll durch so eins ersetzt werden https://www.voelkner...ZUHYlosaAoX5EALw_wcB
Phono-In am VV soll durch zwei zusätzliche Cinchbuchsen in der Rückwand vom AVR gelegt werden. Phono-Out am VV soll intern im AVR an den CD Anschluß gelegt werden. Platz für den VV im AVR ist genug vorhanden. Denkt ihr das ist machbar ohne Störgeräusche wie z.b. Brummen zu verursachen?
Hier noch eine Skizze:


Danke schonmal im Vorraus für eure Vorschläge.
Gruss Daniel
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 06. Dez 2018, 19:59

Das Netzteil des VV intern an den geschalteten Stromanschluss des AVR legen. Das originale Steckernetztwil soll durch so eins ersetzt werden [url]https://www.voelkner...ZUHYlosaAoX5EALw_wcB
[/url]

Davon würde ich Abstand nehmen und mir lieber eine vorhandene Spannung aus dem AVR nehmen. Wenn es keine passenden Gleichspannungen in dem AVR gibt, würde ich dann zu einer Lochrasterplatine greifen und mir dort eine passende Schaltung zu bauen. Dazu benötigst du höchstens 5-6 kleiner Bauteile.
Die LED-Trafos sind die reinsten EM-Schleudern und sehr wahrscheinlich wird dieser Trafo sogar noch den ganzen AVR verseuchen, da der Trafo im Gerät verbaut ist und nun die "leichte" Schirmfunktion des Gehäuses fehlt.

Am besten wäre es, wenn du das dazugehörige Netzteil einfach wie gehabt lässt und nun hinten am AVR eine einbau-Hohlbuchse verbaust. Somit wärst du auch VDE-mäßig eher auf der ("gesetzlich") vorgeschriebenen sicheren Seite.
CarlM.
Inventar
#3 erstellt: 06. Dez 2018, 20:10
Es gibt ja bereits 12V im Gerät. der VV benötigt deutlich weniger als 5W. Man müsste also messen bzw. aufgrund des Schaltplans entscheiden, ob man da den VV noch anschließen kann.

Weshalb ich aber dem ganzen Anliegen kritisch gegenüberstehe ist:
1. die Umschaltung MC und MM geht dann nicht mehr.
2. Man darf das nie unterschätzen, da solche Umbauten nicht nur aus Sicht der Elektrik zu beurteilen sind, sondern auch bzgl. der Luftzirkulation (Wärmeaushalt).
bennehans
Stammgast
#4 erstellt: 06. Dez 2018, 20:26
Danke für eure Hinweise.
Zu den vorhandenen 12V im AVR: Zum einen hab ich gesehen das der Tuner mit 12 Volt arbeitet. Zum anderen liefern die Trigger-Ausgänge auch 12 Volt mit 150mAh. Allerdings weiß ich nicht wieviel Ampere der VV zieht...
Zu der Umschaltung zwischen MM und MC:
Das ist für mich eher zweitrangig. Momentan nutze ich MM. Wenn ich mal irgendwann auf MC wechsle, dann muss ich halt umlöten. Aber wie gesagt, dass stört mich jetzt nicht.
CarlM.
Inventar
#5 erstellt: 06. Dez 2018, 20:34
Das Original-Netzteil hat doch 12V und 500 mA. Wenn man davon ausgeht, dass es nicht vollständig "ausgelutscht" wird, kennt man also die Größenordnung. Und es sollte ja auch möglich sein, den tatsächlich fließenden Strom zu messen.
bennehans
Stammgast
#6 erstellt: 07. Dez 2018, 18:16
Um Störungen zu vermeiden, ist es sicher besser den VV mit Gehäuse einzubauen?!
bennehans
Stammgast
#7 erstellt: 08. Dez 2018, 07:49
Ich hab jetzt nochmal bisschen getestet. Der Triggerout liefert laut Marantz keine konstante Spannung und auch nur 44mAh. Also fällt der raus. An der Tunerplatine gab ich 12V gemessen, allerdings kann ich nicht rausfinden wieviel Strom die zieht, bzw ob der Strom für den VV reicht. Sollt ich den VV einfach mal dran hängen und gucken ob der Strom reicht oder doch eine Hohlbuchse in die Rückwand einbauen und das originale Netzteil verwenden?
Rabia_sorda
Inventar
#8 erstellt: 08. Dez 2018, 12:22
Ich würde einfach mal eine sekundäre Wechselspannung des Trafos abgreifen, die in etwa 12-24VAC liefert. Dazu auf einer Lochrasterplatine eine Greatzbrücke (1A), einen Elko (1000µF/16-35V) und einen Festspannungsregler für +12VDC (LM7812) verbauen und ausprobieren.
Somit belastest du die vorhandenen Schaltungen nicht.
bennehans
Stammgast
#9 erstellt: 13. Dez 2018, 23:29
Ich hab es getan! Es funktioniert auch alles wunderbar. Bis auf: Der Trafo brummt bzw. sirrt laut.
Das Netzteil vom PVV hab ich noch draußen liegen. Das Brummen besteht auch weiterhin wenn ich alle Kabel am Marantz abklemme und auch den PVV vom Strom trenne. Ausgebaut ist momentan das Componenten Board und der FM Tuner. Habt ihr vielleicht eine Idee was das Sirren verursachen kann?


[Beitrag von bennehans am 13. Dez 2018, 23:35 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#10 erstellt: 13. Dez 2018, 23:44

Ich hab es getan!


OK.....und was? Auf dem Bild ist nichts zu entdecken.


Der Trafo brummt bzw. sirrt laut.


Mechanisch aus dem Innern oder elektrisch in den Lautsprechern?
bennehans
Stammgast
#11 erstellt: 13. Dez 2018, 23:46
Na, den Phonovorvestärker eingebaut.
Das Surren ist mechanisch aus dem Inneren des Gerätes. Ich vermute, dass es vom Trafo kommt.


[Beitrag von bennehans am 13. Dez 2018, 23:47 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#12 erstellt: 13. Dez 2018, 23:54

Na, den Phonovorvestärker eingebaut.


Ach so, diese Platine mit der blauen LED


Das Surren ist mechanisch aus dem Inneren des Gerätes. Ich vermute, dass es vom Trafo kommt.


Drücke mal gegen den Blechkorb und/oder drehe mal dessen Befestigungsschrauben nach.
bennehans
Stammgast
#13 erstellt: 13. Dez 2018, 23:56
Werd ich morgen testen... Jetzt wird geschlafen. Ich werde Rückmeldung geben.
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