Widerstand in Weiche Verändern?

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Schaste67
Neuling
#1 erstellt: 03. Aug 2016, 06:44
Moin,
als erstes, ich bin neu hier und hab echt keine Ahnung.

Ich brauche mal Hilfe.
Ich habe seit langem Lautsprecher von Mohr im Einsatz. Zwei Standlautsprecher Typ SL 20 und einen Center, Typ CL 20.
Als Satelliten nutze ich noch kleine Quadral. Bin auch recht zufrieden, nur im Sprachbereich finde ich den Center zu dumpf. Als Tipp habe ich erhalten den Widerstand, derzeit 3,3 Ohm, abzusenken.
Was nehme ich denn da? 2,2 ohm/10 Watt?

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Schon jetzt, Danke...


[Beitrag von Schaste67 am 03. Aug 2016, 08:41 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#2 erstellt: 03. Aug 2016, 07:13
Den direkten Aufbau der Weiche kenne ich nicht (Bild von unten?), aber wenn dieser Widerstand in Serie geschaltet ist, wird er durch eine Verringerung des Widerstandes nur geringfügig lauter, aber dumpf bleibt er trotzdem.


[Beitrag von Rabia_sorda am 03. Aug 2016, 07:14 bearbeitet]
Schaste67
Neuling
#3 erstellt: 03. Aug 2016, 08:42
Habe jetzt ein zweites Bild eingefügt. so lässt sich evtl. mehr sagen.
Mwf
Inventar
#4 erstellt: 03. Aug 2016, 10:38
Hi,
Schaste67 (Beitrag #1) schrieb:
... nur im Sprachbereich finde ich den Center zu dumpf. Als Tipp habe ich erhalten den Widerstand, derzeit 3,3 Ohm, abzusenken.
Was nehme ich denn da? 2,2 ohm/10 Watt? ...

... kannst du so machen, wird aber nicht viel bringen, da in der Wirkung frequenzmäßig etwas zu hoch, geschätzt >5 kHz,
also Brillianz /"Klingeln" /Zischlaute werden etwas stärker (geschätzt gut 1 dB).

Die Weiche ist sehr übersichtlich bestückt.
Beide TMTs laufen lediglich über die Spule mit dem (Ferrit-?)Kern. Diese Spule beeinflusst den gesamten Mitteltonbereich.
Um die Sprachverständlichkeit zu verbessern, solltest du einfach mal ca. 10 Windungen von dieser Spule abwickeln.
Dazu
-- den äußeren Zuleitungsdraht auslöten,
-- oder -- wenn schlecht zugänglich bzw. gesichert -- die äußerste Windung an einer ausreichend freien Stelle durchtrennen (*)
-- abwickeln (ca. 10 Windungen), abgewickelten Draht kappen,
-- beide neuen Enden ~5 mm abisolieren /Lack abkratzen, dort vor-verzinnen,
-- wieder zusammenlöten,
-- Stelle mit Tape isolieren.

Diese Lösung sollte besser /weniger riskant sein sein als z.B. den -- unbekannten -- Hochtöner etwas früher /stärker ins Spiel zu bringen durch Vergrößern des 6.8 µF Folien-Cs.

Gruss,
Michael


---------------------
(*) = nach dem Durchtrennen löst sich der gesamte Drahtwickel gerne etwas, das ist nicht schlimm, bzw. lässt sich verhindern indem der Wickel zunächst mit einem Finger festgehalten und dann provisorisch mit einem bereitliegenden Klebetape fixiert wird ...


[Beitrag von Mwf am 03. Aug 2016, 10:53 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#5 erstellt: 04. Aug 2016, 06:03
Das mit dem Abwickeln ist eine gute Idee. Wegen dem Ferritkern könnten schon 5 Windungen weniger viel ausmachen. Wichtig wäre, darauf zu achten, dass der übrige Spulendraht weiterhin fest gewickelt auf dem Spulenträger bleibt. Deshalb die Spule nach dem Abwickeln gut mit Klebeband absichern. Und noch was. Der abgewickelte Draht braucht nicht abgeschnitten zu werden.
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