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Der E-Auto Thread+A -A |
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| Autor |
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love_gun35
Inventar |
#351
erstellt: 10. Mai 2026, 17:44
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Ja klar, was technisch möglich ist setzten die Asiaten sofort um und Deutschland diskutieren erstmal 5 Jahre ob man das machen kann und sind dann mal wieder Schlusslicht. Damals mit 4G, als Deutschland den ersten Sendemasten gebaut hat, hatte Lettland schon flächendeckendes 4G Und Lettland ist nicht Singapur. Daß politisch grundlegend etwas zum richtigen geändert wird ist meiner Meinung nach Wunschdenken. |
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rat666
Inventar |
#352
erstellt: 10. Mai 2026, 17:48
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du kannst aber auch sehr viel selbst nachen. PV Anlage (Balkonkraftwerk), Wärmepumpe, E-Auto, Wärmedämmung - Alles sauch ohne politischen Willen machbar und senkt die Kosten auf Dauer. Leider ist das Alles nur Menschen mit genügend finanziellen Mitteln vorbehalten. Der politische Wille ist leider vor allem für die Menschen mit geringem Einkommen und Mietwohnung nötig, sonst bleiben sie auf der Strecke weil sie dementsprechend gewisse Entscheidungsfreiheiten nicht haben. Ganu an der Stelle muss politisch etwas getan werden. Über Flickwerk oder Schulden kann ich mich bei uns im Dorf nicht beklagen, das ist aber neben der finanziellen Lage auch unserem Bürgermeister zu verdanken. |
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sealpin
Inventar |
#353
erstellt: 10. Mai 2026, 18:13
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Das mit dem „höhrere Einkommen können sich BEV leisten“ ist sicher richtig…nur sollten die „reicheren“ (es reicht IMHO Mittelschicht und aufwärts) das dann auch machen. Leider ist in meiner Blase (Mittelschicht) die Bereitschaft zur Änderung zum BEV noch nicht recht ausgeprägt (wird aber langsam besser) und die drei (sehr) reichen Freunde von mir, die sich jede Art von BEV leisten könnten (wirklich egal was das dann kostet), haben so gar keine Affinität zu ökologisch getriebenen Maßahmen…leider. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#354
erstellt: 10. Mai 2026, 19:15
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Praktisch ist allerdings das bidirektionale Laden. Bei Arbeitgeber den Pkw ggf sogar umsonst aufladen und zuhause in den häuslichen Akku übertragen und das Haus betreiben. |
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rat666
Inventar |
#355
erstellt: 10. Mai 2026, 20:27
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Da wäre ich verdammt vorsichtig, selbst wenn kostenlos Laden erlaubt ist. Wenn du das so zweckentfremdet kann ganz schnell der Arbeitsplatz weg sein (Vertrauensverhältnis gestört) und schlimmstenfalls kommst du noch in den Tatbestand "Entziehung elektrischer Energie", was mit Diebstahl gleichzusetzen ist. |
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love_gun35
Inventar |
#356
erstellt: 10. Mai 2026, 20:49
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Und genau diese Leute sind die meisten und deshalb braucht es auch Rahmenbedingungen für die Masse und nicht nur für wenige e Autofahrer. PV Anlage (Balkonkraftwerk), Wärmepumpe, E-Auto, Wärmedämmung Das ist nicht umsetzbar für Mieter. E Auto nur bedingt. |
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rat666
Inventar |
#357
erstellt: 10. Mai 2026, 21:07
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Nein, tatsächlich halten sich Eigenheimbesitzer und Mieter nahezu die Waage (ca 47% Eigenheime). Noch mehr besitzen einen eigenen Stellplatz, Carport oder Garage, die Laternenparker sind also Tatsächlich in der Minderheit. In Resteuropa sieht es noch besser aus. Ein Balkonkraftwerk ist für fast alle Mieter umsetzbar, wenn sie einen Balkon in die richtige Richtung haben. Fazit: wenn alle die ein objektiv (nicht subjektiv) passendes Nutzungsprofil und die finanziellen Mittel haben auch ein E-Auto kaufen würden, dann wäre der Anteil eklatant höher und die Spritpreise für den Rest Verbrennerfahrer auf Grund deutlicher gerigerer Nachfrage auch günstiger. Verbrenner werden unweigerlich den gleichen Weg wie Röhrenfernseher und Glühbirnen gehen, nur dass beim Auto Anschaffung und Nutzungsdauer länger sind und speziell in Deutschlad das Thema überwiegend hochemotional und nicht rational betrachtet wird. Da fehlen die Emotionen (der Lärm) beim E-Auto höre ich mir immer an und dann hat die Beschleunigung noch jedem Beifahrer ein Lächeln aufs Gesicht getrieben. [Beitrag von rat666 am 10. Mai 2026, 21:09 bearbeitet] |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#358
erstellt: 10. Mai 2026, 21:56
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Viele Arbeitgeber erlauben das Laden. Das dürfte daher zukünftig eher eine steuerliche Fragestellung werden, zumal man offensichtlich gar keinen heimischen Akku mehr benötigt, sondern das Eigenheim direkt vom Autoakku betreiben kann. Man lädt also kostenfrei beim Einkauf, Ikea, Baumarkt, etc. Und stöpselt zuhause einfach das Haus an den Autoakku via Wallbox, somit nur halt andersrum. Technisch mittlerweile möglich, bald die Regel. |
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love_gun35
Inventar |
#359
erstellt: 10. Mai 2026, 22:01
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Mehr als die Hälfte der Menschen lebt in Miete. Und was genau soll der Mieter jetzt machen können was PV Anlage (Balkonkraftwerk), Wärmepumpe, E-Auto, Wärmedämmung betrifft. Außer ein Balkonkraftwerk falls er einen Balkon in die richtige Richtung hat? Und wegen Emotionen, ich habe vor 2 Wochen einen Jaguar F Type gefahren. Das ist tatsächlich Emotion pur. Das gibt halt keine einzige E Kiste die da auch nie annähernd ran kommt. V8 ist nun mal V8, da gibt's keine Alternative im E Sektor. Ich kaufe mir aber trotzdem einen Mustang. |
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dan_oldb
Inventar |
#360
erstellt: 10. Mai 2026, 22:37
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Bin ebenfalls Mieter und fahre seit 4 Jahren überwiegend elektrisch (PHEV), seit einem Jahr nur noch (BEV). Ich lade wo ich parke: öffentlicher Parkplatz, Supermarkt, Baumarkt, Restaurant, Hotel. Es ist ja ein Irrglaube das man dann immer 0-100% lädt, ich lade oft nur für 10-15 Minuten wenn ich kurz im Supermarkt bin oder 2-3 Dinge aus dem Baumarkt brauche. Auch bei längeren Autobahnstrecken mache ich alle 1,5 bis 2 Stunden eine Pause von 10 Minuten.
Kannst du machen, ist völlig legal. Nur halt extrem egoistisch, und du musst damit leben können das du Gegenwind von Menschen bekommst die diesen Egoismus für überzogen halten. Ich kann den Wunsch nach einer Benzinschleuder auch sehr gut nachvollziehen, ebenso wie ich verstehen kann das man große Lust auf einen doppelten Burger von McDonalds hat. Aber man kann eben nicht so tun als wüsste man nicht das für die Rinder wertvoller Wald abgeholzt wird, die Rinder der Landschaft den Rest geben, Tier- und Menschenrechte mit Füssen getreten werden und das ganz eine biologische, ökologische und soziale Scheisse ist. |
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jandus
Stammgast |
#361
erstellt: 10. Mai 2026, 22:41
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Was Emotionen anbelangt, vielleicht mal anschauen... ![]() Nachtrag: Dieses Auto,schafft die Nordschleife unter 8 Minuten! [Beitrag von jandus am 10. Mai 2026, 22:52 bearbeitet] |
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rat666
Inventar |
#362
erstellt: 10. Mai 2026, 22:59
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Jetzt haben wir es doch, du willst gar kein E-Auto. Das ist völlig in Ordnung, dan argumtiere doch auch genauso und schieb nicht irgendwelche anderen Argumente vor. Die meisten V8 (Mustang und Camaro habe ich im Bekanntenkreis) lasse ich übrigens einfach lautlos stehen. Ein Kollege von mir hat sei en 6.2L Camaro verkauft und fährt jetzt einen Tesla M3 Performance weil der deutlich geiler geht. Also kauf du dir deinen Musfang und fahre den emotional mit 20€ auf 100km wenn du ihn rollst und ich fahre weiter emotions- und lärmlos mit 5€ auf 100km. Das Thema "Scheiß auf die Umwelt und meine Mitmenschen die den Sound ertragen müssen" ist damit auch geklärt. Zum Glück ist mein Grundstück groß genug und ich höre die "Emotionen " nur leise wenn ich im Garten sitze. |
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love_gun35
Inventar |
#363
erstellt: Gestern, 01:26
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Der Mustang wird nie das Zweitauto. Ich fahre als Erstauto eine PHEV Wer ließt würde es checken. Die Überlegung war da eine Vollelektrischen zu Kaufen. Aber das drumherum passt einfach nicht wo ich wohne. Zuhause keine Möglichkeit zum Laden, in der Nähe nur 11kw Schneckentempo Lader. Nur 2 Säulen mit 150kw in 6 km Entfernung. Die 2 nächsten mit 300kw 15 km Ganz im ernst, was willst da mit einem E Auto? Wer Lust hat bei jedem erdenklichen Wetter 15 km zum Laden zu fahren um da eine dreiviertel Stunde blöd rum zu stehen, wenn sie nicht besetzt ist, der kann das ja gerne tun. Ich auf jedenfall nie im Leben. In der Zeit habe ich besseres zu tun. Anstatt zu laden arbeite ich lieber eine Stunde länger und hab noch Geld dabei verdient und fahre anschließend 3 Minuten an die tanke und bin fertig. Und die 3,50€ auf 100 km, die man sich da ein bisschen spart ist quasi nix. Meine karre lade ich für 13,50€ für 100km und Sprit aktuell für 17€ auf 100km Das ist bei mir kein Argument, da gebe ich das mehrfache im Monat für's essen gehen schon aus. Wenn ich sparen will, dann da. |
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love_gun35
Inventar |
#364
erstellt: Gestern, 01:42
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Und wegen Emotionen, ich fahre ja selbst 120km elektrisch nachdem ich geladen habe mit 476PS und 847NM Emotional kein Vergleich mit einem V8 Ist halt einfach so, alles andere ist schönreden und sonst nichts. Leute die nur am alleegünstigsten von A nach B kommen wollen und das Auto als reinen Zweck sehen verstehen das eh nicht. Was ich aber auch verstehen kann wenn sich jemand nichts draus macht. Ist das gleiche wie wenn jemand mit TV Lautsprechern Filme schaut und findet das Geil, kann ich auch verstehen. Es gibt Leute denen reicht das halt. |
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rat666
Inventar |
#365
erstellt: Gestern, 06:50
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Würde ich nur günstig von A nach B wollen hätte mir ne Zoe gereicht. Emotionen beim Fahren kommen zumindest bei mir durch Fahrverhalten und Beschleunigung und nicht durch Brummen und Dröhnen. Zumindest kann ich das bei einem V8 Sound noch einigermaßen verstehen wenn man sowas unbedingt will. Bei den Meisten die mir mit Sound und Emotionen kommen nagelt aber der 4 Zylinder Turbodiesel munter vor sich hin. Aber jedem seinen Spaß, alles gut [Beitrag von rat666 am 11. Mai 2026, 06:57 bearbeitet] |
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kölsche_jung
Moderator |
#366
erstellt: Gestern, 11:51
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über "Emotionen" zu diskutieren macht mE wenig Sinn, das sind höchstpersönliche Dinge, wobei dieser Vergleich
mE unzulässig ist, weil das nichts mit Emotionen sondern mit messbarer Wiedergabequalität (zB Basswiedergabe bei x Hz mit -y dB) zu tun hat. Ob ich aber mit einem Verbrenner oder Stromer von Köln nach Düsseldorf fahre ist insoweit egal, anfangs bin ich in Köln, hinterher in Düsseldorf. Man kann über Zeit und Verbrauch diskutieren, aber wer mal im Berufsverkehr von Köln nach Düsseldorf gefahren ist, mag mit Sicherheit nicht über Spass diskutieren. Wir könnten also zu einer Sachlichkeit zurückkommen und da sieht es für mich so aus 1. Individualverkehr ist immer umweltbelastend. 2. Ein Elektrofahrzeug hat eine (noch) größe Umweltbelastung in der Produktion als Verbrenner. 3. Ein Verbrenner hat eine nur gering veränderbare Umweltbelastung im Betrieb. 4. Die Umweltbelastung bei Elektrofahrzeugen im Betrieb variiert stark nach Herstellungsprozeß des Stroms (aktuell - 2025 - Netzstrom 344gr CO2 / kWh) Lege ich da mein aktuelles Fahrzeug und meine Fahrweise zugrunde, komme ich aktuell auf 12,2 kg CO²/100km. Bei einer ungünstig-Rechnung 20 kWh/100km (incl Lade- und Standverluste) und Netzstrom läge ich bei 6,9 kg/100 km, selbst mit polnischem Strom käme ich auf 10,3 kg/100km. Für Strom aus der eigenen PV-Anlage müssten mir Daten über den CO²-Produktionsrucksack der Anlage und die gesamte Stromerzeugung über die Lebensdauer vorliegen, hab ich nicht. Gefunden habe ich Daten aus 2021 wonach man von 43 - 63gr/kWh ausgeht, da läge ich bei einer ungünstig-Rechnung bei 1,3 kg CO²/100km. Ich lass mir gerne Fehler in meiner Darstellung aufzeigen, aber für mich sieht es deutlich so aus, dass Elektrofahrzeuge auf lange Sicht, die weniger umweltbelastende Möglichkeit des Individualverkehrs wären. Man kann allenfalls über die Laufleistung, ab der man individuell in die "Öko-Zone" kommt diskutieren. Natürlich lösen Elektrofahrzeuge nicht unser "Problem" der petrochemischen Wirtschaft, sie verringern aber die Abhängigkeiten von Lieferanten und Lieferwegen. Aktuell ist über die Hälfte der in D verbrauchten Primärenergie Öl und Gas (mit einem sehr geringen Eigenproduktionsanteil). Bei Störung der Lieferwege steigen die Preise, dies wird (muss) sich letztendlich natürlich auch auf die Verbraucherpreise niederschlagen und zwar nicht nur an der Tankstelle, sondern - über Lieferkosten - auch an der Supermarktkasse. Aber ... wie geschrieben ... Ich lass mir gerne Fehler in meiner Darstellung aufzeigen Daneben kann natürlich eine Reichweitenproblematik bestehen. Die allermeisten Fahrten, die ich antrete liegen ich bei unter 500 km/Tag ... einzig die Urlaubsfahrten liegen regelmäßig darüber das sind 6-10 Fahrten im Jahr mit einem Maximum von knapp 1.100 km ... eine realistische Reichweite von zB 600km würden für mich wahrscheinlich 2 Stopps bedeuten ... könnte (müsste ) ich mit leben.zB meine Frau fährt selten mal mehr als 200km/Tag, da wäre ein aktuelles Batteriefahrzeug schon kein Problem. Es müssen natürlich entsprechende Lademöglichkeiten vor Ort zur Verfügung stehen ... da ist die öffentliche Ladestruktur in meiner "Hood" auch durchaus noch ausbaufähig. Insoweit kann ich
diese Frage absolut nachvollziehen. |
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Peppermint-PaTTy
Inventar |
#367
erstellt: Gestern, 12:28
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Na ja, so wahnsinnig tief bzw. weitreichend und emotionslos hat er/man als Tesla-Fahrer da m. E. aber auch nicht nachgedacht. Und es hat doch fast alles zwei Seiten: das ökologischste Wohnen findet offenbar in einem Hochhaus statt, während die vielen, oftmals eher "übergroßen" Einfamilienhäuser in ihrer Summe einen beträchtlichen Anteil an der Landversiegelung haben. Es sei Dir/Euch gegönnt - aber irgendwas is immer ![]() Jenseits automobiler Emotionen (ich mag Roadster, elektrisch gibt's da nur den MG Cyberster, der dann wiederum chinesisch ist, und auch Cabrios gibt's kaum), von denen ich ja bereit bin mich so langsam zu trennen, kreise ich zwar auch immer wieder um den Erwerb eines E-Autos, sehe aber für mich als Mieter leider auch noch einige Nachteile, die hier bereits geäußert wurden. Auch die Montage eines Balkonkraftwerkes würde mein Vermieter beileibe nicht goutieren. |
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rat666
Inventar |
#368
erstellt: Gestern, 12:42
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Natürlich ist die Kiste nicht emotionslos gekauft, würde ich auch nie behaupten. Dennoch bin ich das Auto jetzt über ein Jahr und knapp 16.000 mit aktuell durchschnittlich 14,6 kW auf 100km gefahren. Warum sollten auch alle E-Autofahrer emotionslos und langweilig sein? Ein Balkonkraftwerk kann dein Vermieter übrigens rein rechtlich nicht verbieten. Auch wenn ich außer meiner Dachfläche quasi keine versiegelten Flächen habe, so liege ich rein vom anteiligen Flächenverbrauch her natürlich deutlich über einem Hochhaus |
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Peppermint-PaTTy
Inventar |
#369
erstellt: Gestern, 13:32
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Nichts direkt gegen das Auto, aber für mich wäre es undenkbar, bei dieser Person irgend etwas freiwillig zu kaufen und für mich ist auch das ein sehr überdenkenswerter Aspekt. Aber natürlich kann man über diese Kleinigkeit auch hinweg sehen, wenn man andere Prioritäten setzt. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass auch hinter den ganzen ökologischen Argumenten im Grunde genommen egoistische Motive stehen. Man spart, kann mehr Geld ansammeln, hat vielleicht (auch wenn selbst das oft glücklicherweise subjektiv ist) ein tolles Haus und einen ebensolchen Flitzer, verleiht sich so zudem einen gewissen Life-Style und kann sich dafür sogar noch engagiert-bewußt inszenieren, und sich ggfs. weiter über andere erheben. Zumindest sind mir einige begegnet, die nicht nur mir diesen Eindruck vermitteln. (Interessanterweise beschäftigen sich in meinem Umfeld auch die am meisten mit Geld, die am meisten haben, und legen Sparanfälle an den Tag, die ansgesichts lächerlicher Beträge allen Normalverdienern peinlich wären. Ja, das war ein gedanklicher Exkurs.) Nachdem meinem Vermieter smarte Heizkörper-Thermostate schon nicht geheuer waren , empfinde ich, aufgrund des Verhältnisses und auch angesichts der Wohnungsnot (von der vielleicht sogar Eigenheimbesitzer schon hörten ) wenig Lust auf einen (Rechts-)Streit.Egal, work in progress , macht mal weiter |
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love_gun35
Inventar |
#370
erstellt: Gestern, 13:37
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ich habe mir Videos von BYD mir ihrer Blade 2 Batterie und ihren Ladestationen angeschaut. Wenn es das in meiner unmittelbarer Nähe geben würde wäre ich auch beim E Auto. Ich möchte mich an die Ladesäule hinstellen 10 min laden und mit ca 600km Reichweite weiter fahren, fertig. Und daß das Laden eine Nebensache ist, so wie das Tanken. Wo ich mir keine Gedanken machen muss wo welche Schnellladesäule steht und komme ich da auch hin bevor der Strom ausgeht. Die Reiseplanerei wegen den Ladesäulen usw Und was kostet es an der Säule, habe ich eine App dafür, daß es günstiger ist, ist sie evtl defekt oder besetzt kurz bevor ich da ankomme und muss dann ewig warten bis der dann fertig geladen hat und muss dann 1,5 Stunden stehen bis er vor mir und dann ich selbst fertig bin mit dem Laden. Ich will mir über solche Sachen einfach keine Gedanken machen müssen, das würde mich total stressen. Diese Gedanken hat doch jeder, der zu 100 Prozent aufs öffentliche Ladenetz angewiesen ist. Und deshalb ist es für Leute wie mich und Millionen Haushalte nicht machbar. In einer Großstadt wie München bräuchte man überhaupt kein Auto. E Bike, Bus, U-Bahn, S-Bahn, Taxi und wenn ich mal weiter weg will Miete ich ein Auto. |
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rat666
Inventar |
#371
erstellt: Gestern, 13:52
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Ja, Elon ist ein Problem, unbestritten. Dennoch habe ich leider nirgends mehr oder gleich viel Auto fürs Geld gefunden. Die anderen Hersteller sind auch nicht frei von Schuld (Dieselskandal, Zwangsarbeit, totalitäres Regine). Leider unterstützt man immer irgendjemand der es eigentlich nicht verdient. |
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n5pdimi
Inventar |
#372
erstellt: Gestern, 13:56
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Genau so ist es doch am Ende - wenn ich nicht zuhause laden kann (idealerweise mit selbst erzeugtem Strom), kommt für die meisten inklusive mir ein E Auto einfach noch nicht in Frage. Und es würde doch auch gar nicht funktionieren. Wenn morgen ALLE Besitzer eines Verbrenners auf E umsteigen würden, würde das System in jeder Beziehung instant zusammenbrechen. Also ist es doch gut, dass einige die Vorreiter sind und die Zahl langsam größer wird. Die sollen aber bitte aufhören den Leuten, die aus genannten Gründen nicht auf E umsteigen können oder wollen, immer mit dem moralischen Zeigefinger zu kommen. Spannend finde ich dabei auch immer, wenn die überzeugten E-Auto Fahrer aus meinem Bekanntenkreis (selbverständlich alle mit Eigenheim, Photovoltaik usw. ausgestattet) mir stundenlang erklären, dass E-Mobilität genau die einzig denkbare Zukunft ist. Auf die Frage, was sie für ihr E-Auto bezahlt hätten dann immer "xy Euro/Monat" geantwortet wird, weil, kaufen, sprich sich fest ans Bein binden, wollen auch die sich so ne Kiste (welche ja angeblich zu 100% Zukunftssicher und alternativlos ist) zurzeit auch nicht. Weiß ja keiner wie sich das mit dem Restwert entwickelt und überhaupt wie lange der Akku so durchhält - da geht natürlich nur Leasing... |
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rat666
Inventar |
#373
erstellt: Gestern, 14:24
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Das Leasing dürfte eher nichts mit der Antriebsart zu tun haben Heute sind die meisten Autos geleast oder finanziert, unabhängig vom Antrieb. Die Restwertunsicherheit hast du aktuell auch unabhängig vom Antrieb. Da ich grundsätzlich nichts lease oder finanziere (bis auf Immobilien),Ist das inzwischen mein zweites bezahltes E-Auto. [Beitrag von rat666 am 11. Mai 2026, 14:26 bearbeitet] |
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kölsche_jung
Moderator |
#374
erstellt: Gestern, 14:27
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das halte ich für erledigt, die alten Akkus halten gut genug ... Ich würde mir allerdings - jedenfalls kein chinesisches - kaufen ... da gibt es massive Rechtsprobleme, die zur Stilllegung führen können inwieweit Ko-Produktionen davon betroffen sind ... keine Ahnung ... |
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DerHilt
Inventar |
#375
erstellt: Gestern, 14:37
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Also abgesehen von der üblichen Geht-nicht-aus-den-und-den-Gründen-Argumentation und Ich-will-nicht-nachdenken-und-mich-auch-noch-selber-drum-kümmern-Einlassungen, frage ich mich, was hat das denn nun mit E-Autos zu tun und was für‘n Prozess? Wenn du smarte HK-Themostatköpfe willst: kaufen, dran schrauben, programmieren, feddich! Wo kommt denn da der Vermieter vor? |
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AusdemOff
Inventar |
#376
erstellt: Gestern, 15:15
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Und ob es das hat! Kein Autohaus nimmt z.Zt. einen Elektro in Zahlung. Die Restwerte sind exorbital geringer als bei Verbrenner. Darüberhinaus: Die Kosten für Wartung und Reparatur der Elektros sind i.d.R. bis zu 100 % höher (!). In der Summe ist der batterieelektrische Antrieb für viele immer noch nicht wirtschaftlich darstellbar. Da helfen auch keine Scnhönredereien mit Kleinwagen die viele noch nicht einmal als Verbrenner fahren würden. |
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rat666
Inventar |
#377
erstellt: Gestern, 15:21
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Die Wartungskosten beim Opel waren nicht teurer als für einen gleichwertigen Verbrenner. Bei Tesla habe ich keine regelmäßigen Wartungskosten und die Preise die ich angezeigt bekomme (dann aber nicht bezahlen muss wegen der Garantie) sind sogar eher günstig. Tesla nimmt mein Auto auch wieder zurück. Das Gleiche berichtet ein Bekannter von BYD. Was die deutschen Hersteller machen kann ich nicht sagen. [Beitrag von rat666 am 11. Mai 2026, 15:22 bearbeitet] |
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RoA
Inventar |
#378
erstellt: Gestern, 15:34
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Wenn ich richtig informiert bin, sind es aktuell einige wenige % insgesamt, und die meisten gewerblich. E-Auto wird individuell gefördert, sogar rückwirkend, was nur Mitnahme-Effekte bewirkt, Wallbox wird/wurde gefördert, E-Voltaik wird gefördert, Wärmepumpe wird gefördert, und das alles nicht zu knapp. Fördern heisst subventionieren, und subventioniert einschließlich Mitnahme-Effekten werden ausschließlich diejenigen, die es (sehr oft auch ohne Förderung) finanziell stemmen können, die sonstigen Vorraussetzungen erfüllen und es auch wollen. Bezahlt werden die Subventionen von denen, die es finanziell nicht stemmen können, die sonstigen Vorraussetzungen nicht haben oder es nicht wollen. Eines ist jedoch klar: Wenn die Energiewende ins Nichts vollendet ist und genügend Leute auf E-Mobilität umgestiegen sind und auf Wärmepumpe setzen, wird nichts mehr gehen. Deutschland ist nicht Oslo, wo Entferungen keine Rolle spielen! Eine Hochspannungsleitung hat einen Leitungsverlust von 0,05% pro km. Wer glaubt, das sei nichts, kann den Wert gerne mal 1000 nehmen, das ist ungefähr die Strecke von der Nordsee bis nach Baden-Würtemberg, wo Kraftwerkssprengungen Volksfest-Stimmung auslösen und rund um die Uhr Atomstrom teuer aus Frankreich importiert werden muß, weil da eben kaum Wind weht und es nachts dunkel ist. Bei gutem Wetter wird bei Solar und Windkraft wo es geht vom Netz genommen und der überflüssige, subventionierte Strom gegen Geld (zuletzt bis zu 50 Cent/KWh) ins Ausland verklappt, wo die Schweiz tagsüber die Stauseen vollpumpt, um uns dann des Nachts den Strom teuer zurückzuverkaufen, wenn hier nicht genug produziert werden kann. Heisst im Umkehrschluß, ist viel Strom im Umlauf, bringt er den Erzeugern keine Einnahmen, weil der Preis gegen null geht oder sogar negativ wird. Des Nachts und bei Dunkelflaute bringt es den Erzeugern wenig Einnahmen, weil es nichts zu verkaufen gibt. Macht aber nichts, der Staat garantiert ja die Einspeisegebühren. Je mehr "Erneuerbare" wir haben, desto teurer wird es. Und wenn wir noch 10mal so viel Solar- und Windanlagen bauen: Null * 10 = null. Je schneller E-Mobilität und E-Heizung voranschreiten, desto knapper wird der Strom, weil wir obendrein ja auch noch fleissig Kühltürme sprengen wollen, gell? So schnell können dann wir gar nicht mehr deindustrialisieren. Aber viele brauchen dann eh kein Auto mehr, um damit zur Arbeit zu fahren... |
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AusdemOff
Inventar |
#379
erstellt: Gestern, 15:35
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Eben, das ist genau das Dilemma. Man sieht eben nur durch seine Brille und argumentiert dementsprechend. Kaum jemand hat da den Gesamtüberblick. Ich mag zwar den ADAC auch nicht, aber hier ist er recht gut aufgestellt. Das böse Erwachen der Elektros kommt dann mit einem simplen Unfall. Wo viele sich schon bei den Verbrennern wundern, sitzt dann bei den Elektrischen der Schock tief. Auch einer der Gründe weshalb Sixt & Co. ihre elektrische Flotte eingedampft oder gar abgeschafft haben. Witzig ist aber auch eine andere Theorie: es gäbe nur Batterieelektrische Antriebe, alles andere sei zu teuer oder der verwendete Kraftstoff nicht verfügbar. Ich denke hier an Wasserstoff. Gleiches, bzw. ähnliches wurde auch über Batterieelektro fabuliert. Ich kann mich noch daran erinnern, als felsenfest behauptet wurde, das Diesel für Kleinwagen keine Option sei. In einem Fall zeigte Tesla das es geht, im anderen die Franzosen (Peugeot, Renault, ...). Das Thema Antriebsenergie ist noch lange nicht ausdiskutiert oder gar zu Ende gedacht. Da kommt noch einiges. Und was wäre, wenn den Chemikern gelingen würde das CO2 und NOx etc. nahezu restlos aus den Abgasen zu entfernen wäre? Und das natürlich wirtschaftlich sinnvoll. Ja dann, dann würde ... nicht gleich verteufeln! Vieles ist heute möglich das uns Jahrzehnte als unmöglich verkauft wurde. |
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AusdemOff
Inventar |
#380
erstellt: Gestern, 15:46
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Ich denke du weißt ganz genau wieviel Wahrheit und Halblüge/Halbwahrheit in deiner Aussage steckt. Sachlich ist der Beitrag jedenfalls nicht. Es rentiert sich auch nicht gegen das eine oder Argument anzugehen. Wahrscheinlich wird die Diskussion dann noch emotionaler. Erinnert mich irgendwie an die heutige Atomdebatte. Halbwahrheiten, Lügen und Nebelkerzen. Der Herr Söder beherrschaft dieses Geschäftsfeld ebenfalls recht gut. |
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jandus
Stammgast |
#381
erstellt: Gestern, 15:49
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Es hatte mich interessiert, wie das mit dem Laden auf Langstrecke funktioniert... |
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Peppermint-PaTTy
Inventar |
#382
erstellt: Gestern, 17:05
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Wie Du auf Deine erstgenannte Schlußfolgerung kommst, weiß ich nicht. ![]() Zu Zweiterem: es ging kurz zuvor um Balkonkraftwerke bei Mietwohnungen und dabei kam erstaunlicherweise bei mir thematisch der Vermieter ins Spiel. |
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DerHilt
Inventar |
#383
erstellt: Gestern, 17:54
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Ich hab dich nur zitiert, in deinem Beitrag stand nix von Balkonkraftwerk. Aber auch da: wenn's ne sinnvolle Möglichkeit gibt: kaufen, montieren, einstöpseln, feddich. Wenn du nichts am Haus kaputt machst, lass es ruhig auf einen Rechtstreit ankommen: ist schon längst ausgeurteilt. |
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love_gun35
Inventar |
#384
erstellt: Gestern, 19:09
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Ich habe mir Videos angeschaut vom Xpeng G9 Die 800 Volt Technik ist ja ganz nett, die nächste 300kw Ladesäule ist 15 km weg Und der könnte fast das doppelte an Ladeleistung aufnehmen wenn es Ladesäulen gäbe. Und trotzdem sind 15 Minuten Laden für 300km immer noch zu langsam für eine Massentauglichkeit. |
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DerHilt
Inventar |
#385
erstellt: Gestern, 19:20
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Das ist deine Meinung. Ich würde sagen es ist zu langsam für deine Ansprüche. |
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n5pdimi
Inventar |
#386
erstellt: Gestern, 19:31
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So laden ist für die Mehrheit einfach komplett wirklichkeitsfremd. Klar, kann man auch mal 15-20 Minuten warten. Vielleicht nutzt man diese pausen ja einfach, um wieder mit dem Rauchen anzufangen. stützt auch die Steuereinnahmen... Aber denkt eigentlich mal einer an z.B. die Frauen (ja, ich weiß, die sind alle strong und independent, also kein Problem für sie), wie sich das anfühlt, wenn man irgendwo spät abends am Ortsrand bzw. Ar*** der Welt alleine beim flackernden Licht von ein paar noch funktionierenden Neonröhren ausharren muss, während die einzige Fluchtmöglichkeit zumindest temporär fest an eine Ladesäule gekettet ist? Ich kenne Frauen, für die wäre alleine schon der Gedanke an diese Situation das absolute NoGo für einen Stromer..... |
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love_gun35
Inventar |
#387
erstellt: Gestern, 19:36
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Nein, nicht nur für meine Ansprüche, wenn das ganze massentauglich sein soll muss es beim laden schnell gehen. Stell dir doch mal vor wie es wäre wenn jeder 20 Minuten beim Tanken bräuchte. |
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jandus
Stammgast |
#388
erstellt: Gestern, 19:53
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https://www.bundesne...obilitaet/start.htmlNur zur Info |
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sealpin
Inventar |
#389
erstellt: Gestern, 20:19
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Ich finde es immer wieder faszinierend, welche Argumente/Gründe aufgeführt werden, warum etwas NICHT geht … |
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kölsche_jung
Moderator |
#390
erstellt: Gestern, 20:27
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Am Wochenende zuviel Mad Max geguckt? |
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rat666
Inventar |
#391
erstellt: Gestern, 20:29
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Man sucht einfach Argumente dagegen weil man etwas nicht will. Dabei könnte man auch einfach sagen, dass man keinen Bock auf E-Autos hat, ist doch kein Problem. Ansonsten finde ich die Diskussionskultur in dem Fred sehr angenehm. Ich Stelle mir gerade vor was passieren würde wenn ich z.B. in den B&W Stammtisch Fred gehe und schreibe dass ich die Tröten absolut untauglich finde. Da dürfte deutlich mehr und härterer Gegenwind kommen als Diesel Dieter hier entgegenschlägt.
Der hatte wenigstens einen V8, wegen der Emotionen und weil der Planet eh schon am Arsch war. [Beitrag von rat666 am 11. Mai 2026, 20:31 bearbeitet] |
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jandus
Stammgast |
#392
erstellt: Gestern, 20:47
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https://ecomento.de/...rer/#google_vignetteNur zur Info |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#393
erstellt: Gestern, 21:29
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Da ihr alle so begeistert seid, habe ich als eingefleischter Heizöllasterfahrer mal geschaut, welches E Auto so zu mir passen könnte…. …. Und bin auf den Audi RS e tron GT Performance gestoßen. Ich glaub, unter Mißachtung des Preisschildes, würde ich mal meinen, der könnte mir gefallen…. Zieht allerdings auch keine 3,5 Tonnen. [Beitrag von Yamahaphilist am 11. Mai 2026, 21:30 bearbeitet] |
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Zaianagl
Inventar |
#394
erstellt: Gestern, 21:37
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Denk beim Konfigurieren dran die SW für die virtuellen Schaltpunkte mit zu bestellen! PS: Ich hol mir glaub ne E-Cross.... [Beitrag von Zaianagl am 11. Mai 2026, 21:40 bearbeitet] |
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dan_oldb
Inventar |
#395
erstellt: Gestern, 22:49
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Bitte versuche mal nicht immer von dir auf "die Masse" zu schliessen. Mir z.B. genügen 30min von 10 auf 90% vollkommen, und vielen anderen auch. Klar freue ich mich wenn es schneller geht, aber nach 30tkm rein elektrisch sehe ich für mich darin keine Notwendigkeit. Und schau mal nach Norwegen wo deutlich über 90% der Neuzulassungen BEVs sind (klar, dort sind Verbrenner auch nochmal teurer in Anschaffung und Unterhalt): Ich würde sagen es ist massentauglich, die brauchen genauso 15min für 300km. Und vielleicht überdenken auch mal einige ihren Anspruch daran das jetzt alles absolut perfekt und noch dazu billiger sein MUSS. Wie soll das gehen mit einer Technologie die erst seit rund 15 Jahren marktreif ist und sich gegen schier übermächtige Gegner aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durchzusetzen versucht? Verglichen mit der Entwicklung von Verbrennern sind wir vermutlich um 1925: Passt noch nicht für jeden, viele sind sehr skeptisch und bleiben doch lieber beim Pferd, dauernd kommt etwas neues raus, plötzlich sind da Kutschenbauer aus dem Orient die einem so etwas verkaufen wollen. Verstehe ich. Aber so ist nunmal der Fortschritt: Muss man nicht mögen, man muss auch nicht vorne dabei sein, aber ihn zu verteufeln wird ihn nicht aufhalten. Wenn es für Menschen aktuell nicht passt: OK. Wenn sie es nicht mögen: Ja, ist dann so. Wenn man zu bequem ist zum Umsteigen: Ist recht. Aber diese ganzen Nicht-Argumente wie "ich muss jede Woche 4 Pferde nach Sizilien bringen" oder "mir eine kostenlose Ladekarte besorgen, kann ich nicht" helfen niemandem.
Ja, daran denke ich, und neben meiner ehem. Lebensgefährtin die sich mein Auto letztens erst für 1900km quer durch Deutschland ausgeliehen hat habe ich zwei Frauen im Freundeskreis die BEVs fahren; eine fährt mehrmals im Jahr von Norddeutschland in die Schweiz trotz nur 250km Reichweite. Die Ladesäulen an Autobahnen sind alle beleuchtet, besser als die dortigen Toiletten. An Rasthöfen ist die Situation noch entspannter. Die Frauen die ich kenne gehen aber auch nachts mit dem Hund raus, ins Restaurant, Freunde treffen, auf Autobahnraststätten auf die Toilette, und manche gehen sogar Campen und auf Festivals. Und wenn es da an Ladesäulen zu Problemen kommen würde wären die einschlägigen Zeitungen und sonstigen Medien überfüllt von Häme und Vorwürfen; ich habe darüber aber noch nichts gelesen. Daher ist es vielleicht gar kein Problem? |
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love_gun35
Inventar |
#396
erstellt: Heute, 02:20
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Du checkst es einfach nicht wenn 20 Millionen Haushalte die eben nicht Zuhause Laden können eine halbe Stunde zum Laden brauchen was dann los ist. Dann will ich sehen wie dir eine halbe Stunde kurz genug ist. Du gehst immer nur von dir aus. Dann kannst dir eine Ladesäule reservieren die 30 km weg ist und du vielleicht in 4 Tagen dran kommst und beim Reiseverkehr wären alle Parkplätze voll weil alle warten zum Laden. Da helfen dann auch keine 30 Ladesäulen am Rastplatz und der Reiseverkehr würde trotzdem zum erliegen kommen. Außerdem musst die sie Ladeleistung mit dem Nachbar auch noch Teilen. Jetzt geht das ja gerade noch, aber wenn mehrere Millionen auf E Autos umsteigen sieht es ganz anders aus. Deutschland hat ja nicht mal die Strom Infrastruktur um sowas schnell umsetzen zu können. Das dauert 20 Jahre, wenn nicht länger. Dauert teilweise ja schon 1 Jahr bis ein Straßenloch zu geflickt ist. Ihr erwartet doch nicht ernsthaft von unserer Politik, daß so etwas in kurzer Zeit umgesetzt wird. Ja okay träumen ist gesund. Deutschland hinkt hier wie bei vielen anderen Dingen restlos hinterher. Das ist einfach die Realität. |
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rat666
Inventar |
#397
erstellt: Heute, 06:51
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Das Stromnetz hält es aus, dazu gibt es Studien. Es geht nicht um die nicht kompromissbereiten Laternenparker sondern um alle die problemlos mit einem E-Auto fahren könnten und es nicht tun. Mit der zunehmenden Zahl an Autos wächst auch zwangsläufig die Infrastruktur. In DE wird einfach viel zu viel gejammert statt einfach mal gemacht. Und wer nicht möchte, der kann auch noch in 20 Jahren Verbrenner fahren und Öl verheizen. Es ist nur so wie bei den Highendenlagen "Man muss es sich halt leisten können". |
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sealpin
Inventar |
#398
erstellt: Heute, 07:14
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Wenn erst einmal mehr hiervon https://www.rheinmet...Ladebordstein-DE.pdf in den (Wohn)Straßen installiert wird, wird es auch für Mieter einfach mit dem Laden von BEV. Das Teil wurde in Köln erfolgreich getestet. Und wenn das Fahrzeug über Nacht dort parkt und angeschlosssen ist, braucht es auch keine hohe Ladeleistung. Und da man dann natürlich diese Teile je Straßenzug in ein Lademanahement einbindet, ist das auch heute bzgl. der Menge des benötigten Stroms machbar.Die nächste Evolutionsstufe wird dann sicher bidirektionales Laden sein, so dass die Akkus der Fahrzeuge, wenn der Halter das freigibt, auch netzdienlich genutzt werden können. Anreize dazu könnten ja über die Ladekosten erfolgen. Ideen gibt es genug, Möglichkeiten auch. Es muss nur gewollt werden. |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#399
erstellt: Heute, 07:16
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Etwas warten kann sich allerdings auszahlen. Junge E Gebrauchte fallen ja immer stärker im Preis, für Käufer interessant. Da entwickelt sich derzeit ein neuer Käufer Markt. Gründe sind u.a. neben vielen neuen Angeboten quer durch alle Hersteller unsere Kaufprämie, dann die erhöhten steuerlichen Abschreibungen von 75% im ersten Jahr für E Dienstwagen usw. Und die Chinesen schieben gefühlt jede Woche neue Modelle in den Markt, günstiger und besser, usw. In 27/28 werden wir einen völlig anderen E Gebrauchtwagen Markt sehen, der viele gute und relativ gesehen deutlich günstigere als heute Angebote vorhalten wird. |
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Mars_22
Inventar |
#400
erstellt: Heute, 07:45
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Yamahaphilist
Stammgast |
#401
erstellt: Heute, 08:00
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…. Was zunächst einmal der menschlichen Natur entspricht. Ich kann da nichts Falsches erkennen. Evolution geht langsam. Schneller geht es biologisch nur mit Mutationen. |
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