UKW-T-Dipol aufhängen...So OK? - (Kabel-Abschaltung kommt...)

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AlexG1990
Inventar
#1 erstellt: 28. Jun 2018, 13:22
Hallo!

Bin gerade eh wieder ein paar Sachen in der Wohnung am "Handwerkern", und dachte dabei dann auch gleich die T-Antenne für FM am Receiver zu installieren, weil Vodafone/KD bei uns nun am 18.09. abdreht...
Freue mich sogar drauf, denn eigentlich fällt hier per Luft-FM im Vergleich zum Kabel nicht viel weg, und es kommen sogar noch 4 (!) Private aus Hessen dazu die bisher nicht im Kabel sind!

Nun, ich wohne in Mainz in einem Hochhaus - die Empfangslage in meiner Fenster-Blickrichtung ist an sich GENIAL. Für die großen Hessen/Bayern/RLP-Programme brauche ich eigentlich nicht mehr als ein "Drähtchen". Trotzdem gibts noch ein paar weiter entfernte bzw. Schwächere (und 2 RLP-Privatsender die aus einer leicht anderen Richtung kommen, und durch das Hochhaus/Stahlbeton merklich abgeschattet sind), die ich aber auch noch halbwegs empfangen will...

Nun hatte ich noch eine der üblichen T-Dipol-Antennen rumfliegen, aber weil die extrem schlecht verarbeitet ist hab ich mir nochmal 2 Stück von "Goobay" aus Ebay bestellt (hab die für 2,60€/Stück bekommen):
https://www.ebay.de/...p2060353.m2749.l2649

20180628_130501_sml

...sowas .

Habe mal nach diesem Antennen-Typ gegoogled, und bin drauf gestoßen, dass es offene und geschlossene Dipole gibt (mit den "Enden" entweder gebrückt oder offen), und die dann je nachdem entweder 300Ohm oder 75Ohm hätten. 75Ohm steht da dabei, und ist hier ja auch korrekt (Koax-Eingang).
Allerdings sollen die Antennen ja nicht wirklich sinnvoll sein, weil Koax ja ein unsymmetrischer Eingang ist und die T-Dipole symmetrische Antennen sind?
Bringen die dann eigentlich viel?
(Receiver ist ein stinknormaler Yamaha RX-E400)

Was die Ausrichtung angeht wäre die Befestigung oben an der Fenster-Front ideal (einfach mit Heißkleber) - aus dieser Richtung (in etwa) kommen 85% aller Sender.

Wenn ich die Antenne quer oben befestige, und am Holm nach unten führe, komme ich etwa auf Kniehöhe raus.
Macht es Sinn, ab dort dann mit einem normalen 3 Meter Koax-Antennenkabel bis zum Receiver zu verlängern? Oder ist das Mist?

Etwa so?

20180628_130708_Richtone(HDR)a_sml_marked

Ist das sinnvoll?

Gruß Alex
DaPickniker
Inventar
#2 erstellt: 28. Jun 2018, 19:17
Wenn das Fenster auf deinem Bild in Empfangsrichtung deines Wuschsenders liegt finde ich deine Idee eigentlich ziemlich gut und die horizontale Ausrichtung passt auch.. Drei Meter Koax als Verlängerung sind i.d.R kein Problem und die Dämpfung ist zu vernachlässigen..
Wenn du das ganze noch verbessern willst würde ich den Dipol aussen an der Wand im Freien aufhängen weil du die Antenne somit aus dem häusslichen Störnebel bringst und der Empfangspegel steigt ( Beton und Ziegel dämpft ) und wenn du kein Loch für ein Koax bohren willst bietet sich eine Fensterdurchführung aus dem Satbereich an .
AlexG1990
Inventar
#3 erstellt: 28. Jun 2018, 20:43
Hab gerade mal experimentiert und die Antenne mit Tesa genau so angeklebt und das Koax-Kabel lose in etwa so in die Ecken gelegt wie es soll.
Ergebnis ist "ganz anständig". Bei den schwächeren habe ich aber Unterschiede/Schwankungen wenn ich die Tür öffne oder schließe - also ist das mit Außen wahrscheinlich gar keine dumme Idee...

Und ja, das Koax-Verlängerungskabel macht nix aus (2-fach geschirmt), es ist an dessen Ende genauso wie direkt hinten am Tuner...z.B. Empfang beim Anfassen/Loslassen usw.
Auch ein einfaches "Drähtchen" wirkt am Koax-Kabel genauso wie direkt am Tuner. Ist also echt nur ne reine wirksame Verlängerung...

Hab rausgefunden, dass ich mit einem einfachen 1,5m-Drähtchen DRAUßEN am Balkon schon deutlich besser empfange als mit dem T-Dipol INNEN.
Eigentlich geht alles...nur Rockland 107,9 ist die einzige Frequenz von der Hohen Wurzel, und die liegt genau hinterm Haus. Kann ich auch mit dem Handy-Tuner (Samsung) nachvollziehen: Unten aus dem Haupteingang raus - astrein. Drinnen - praktisch nix. Auf auf dem Balkon draußen geht es halbwegs.

Also wohl wirklich ne Fenster-Durchführung. Wäre an sich kein Thema, das kleine Fenster hinten in der Zimmer-Ecke wird eh nie aufgemacht.

Du meinst sowas in der Art:
https://www.amazon.d...terdurchf%C3%BChrung

Naja gut, dann werde ich die 6 Euro mal investieren...dann kann ich mir noch überlegen, was ich draußen dann für ne Antenne da dran mache - vielleicht ja echt nur ein "Drähtchen"...
DaPickniker
Inventar
#4 erstellt: 29. Jun 2018, 16:29
Ja genau die von Amazon kannst du auf jeden Fall bestellen und die passenden F/IEC Adapter wären bei diesem Angebot auch schon dabei .

Wenn du die Antenne nach aussen verlegst wird sich auf jeden Fall eine Verbesserung einstellen.. Evt könntest du unter dem Balkondach ja einen richtigen UKW Dipol installieren welcher bessere Empfangsleistungen bringen sollte weil dieser ein Symetrierglied oder eine Umwegleitung beinhaltet womit eine Anpassung von 300 Ohm auf 75 Ohm stattfindet .
AlexG1990
Inventar
#5 erstellt: 29. Jun 2018, 20:50
Ich glaube ab dem Punkt mit der Fensterdurchführung haben wir ziemlich gleich weitergedacht...


Ja genau die von Amazon kannst du auf jeden Fall bestellen und die passenden F/IEC Adapter wären bei diesem Angebot auch schon dabei.

...das dachte ich auch mit den Adaptern...

Wobei, ich werde wahrscheinlich das vorkonfektionierte 5-Meter-Koax-Kabel auf die ca. 2,5m bis zum Fenster kürzen (hab 2 Stück über noch), dann kann ich auch nach dem Abschneiden gleich nen F-Stecker drauf machen - von denen hab ich auch noch ein paar in der Kiste...
Dann brauch ich nur noch 1 IEC-F-Kupplung für draußen.


Evt könntest du unter dem Balkondach ja einen richtigen UKW Dipol installieren welcher bessere Empfangsleistungen bringen sollte weil dieser ein Symetrierglied oder eine Umwegleitung beinhaltet womit eine Anpassung von 300 Ohm auf 75 Ohm stattfindet .

Da hatte ich dann auch direkt dran gedacht!

Du meinst warscheinlich einen Ring-Dipol (bzw. Rund-Dipol), sowas in der Art:
https://www.amazon.d...d-keywords=runddipol

...ist nur die Frage welche von denen...
Die Halterung muss ja drehbar sein, um das Ding auch mit nem Winkel an der Wand festzumachen.
Sonst wär's kein Problem, die Balkon-Wand ist mit irgend nem Rigips-artigen Pappmaschee (aber stabil) verkleidet, da kann ich 2 Löcher rein machen...
Och, montiert und verkabelt hätte ich das in ner knappen Stunde alles...wären dann insgesamt ca. 25€ rund...

Naja, klein sind die Teile ja auch nich (50cm Durchmesser), aber oben vorne unter der Balkondecke würds mich vielleicht gar nich störn...

Hmm...
Bollze
Inventar
#6 erstellt: 30. Jun 2018, 07:53
Ein gestreckter Dipol ist eindeutig besser. Ringdipol ist dafür kleiner, hat weniger Gewinn und geringere Richtwirkung. Die Richtwirkung ist insoweit nützlich, dass hier auch seitlich einfallende Reflektionen und andere Störsignale besser unterdrückt werden und somit der UKW-Ton auch sauberer und definierter ist.
Sollte das gewünschte Nutzsignal mit ein Winkel mit ca. 90 Grad auf die Aussenwand treffen, so kann man durch Probieren ein optimalen Abstand zwischen den gestreckten Dipol und von dem Sender aus gesehen dahinter liegen Wand suchen, so bei ca. 70...100 cm könnte sich ein Peak einstellen, da die Wand dann als Reflektor wirkt und man Interferenzen durch die Wand verringert.
Ansonsten sollte man bedenken das auch gestreckte Dipol für eine Umgebung nur aus Luft in seinen Abmessungen optimiert ist. Materialien in der Nähe, wie Wände und so können das Arbeiten der Antenne beeinträchtigen, die Resonanz verschieben. Kurz gesagt, die Standortsuche ist die Grundlage für den guten Empfang. Doof dabei ist, dass der beste Standort meist mitten in der Stube oder auf den Balkon sich einstellt, ist aber doch ganz klar, da hat die Antenne am meisten Luft...

Ansonsten kann in allgemein sagen, bei den ganzen Zimmerantennen in aller Regel gleich relativ viel leisten, das Entscheidende : der Standort und Ausrichtung macht es. Das gilt für allen Antennen und auch und gerade für Riesenyagiantennen.

Und in der guten Wohnstube gibt oft viel zu viel Störer... TV... Netzteile, Receiver usw.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 30. Jun 2018, 07:56 bearbeitet]
DaPickniker
Inventar
#7 erstellt: 30. Jun 2018, 11:36
Ich habe genau wie Bollze auch an einen gestreckten Dipol gedacht weil ein Kreuz oder Runddipol einen negativen Gewinn hat und unerwünschte Reflexionen reinholt.. Habe bei Amazon einen passenden Dipol gefunden

UKW Dipol

Ein sehr rauscharmer Verstärker von Pausat wäre vielleicht ( wegen Rockland ) auch noch einen Versuch wert. Für diesen bräuchtest du aber noch ein Fernspeisenetzteil welches dort auch sehr günstig zu haben ist

Pausat UKW Verstärker

Ich will hier keine Werbung für die Dinger machen aber die Dinger sind sehr günstig und vor allem extrem rauscharm. Ich habe an meiner FM und VHF Yagi auf dem Dach Pausatverstärker in Betrieb und vorher einen Kathrein VCB 20 ( Rauschmass 7 db ) in Betrieb und der Unterschied gerade beim Fernempfang ist extrem .
AlexG1990
Inventar
#8 erstellt: 30. Jun 2018, 13:51
Hmm...

Also ich hab auf jeden Fall mal diese Fensterdurchführung bestellt.
Werde dann nächste Woche das Koax-Kabel verlegen und die Durchführung ans Fenster kleben.

Bis KD/Vodafone abschaltet sind ja noch paar Wochen...18.9.2018...

Dass (egal wie) der Empfang draußen am Balkon besser ist als drinnen habe ich ja schon festgestellt. Dann liegt ja das Kabel und ich kann dann draußen experimetieren...

Es liegt tatsächlich "fast" alles in etwa in der Richtung des Balkons (ca.30 Sender):

- HR 1 / 2 / 3 / 4, FFH, DLF ==>> Großer Feldberg, Sichtweite 30km, 30-Grad-Winkel, 100KW
- SWR 1 / 2 / 3 / 4 / DASDING, DLF Kultur, AFN Eagle ==>> Sender Kastel, genau 2km vorm Fenster, 1KW
- Bayern 1 / 2 / 3, B5aktuell, Antenne Bayern ==>> Sender Pfaffenberg/Aschaffenburg, auch aus der Richtung, 70km/25KW - geht in MZ noch praktisch rauschfrei!
- RadioBOB, YouFM, harmony.fm, planet radio, Antenne Frankfurt, Radio X, RRW Rheinwelle, HRinfo ==>> ca. 100W aus Wiesbaden/Frankfurt, genau vorm Fenster
- Antenne Mainz, metropol.fm, RPR1 ==>> ganz leicht schräg (30 Grad), Bonifaziustürme 3km Sichtweite
- Regenbogen ==>> Mannheim...auch in der Richtung

...dann fehlen nur noch BigFM (Ober-Olm) und Rockland (Hohe Wurzel) - die machen ein paar Probleme.

Naja, werds dann auf dem Balkon erstmal mit Wurf-Dipol und "1,5m-Drähtchen" ausprobieren.

Wenn 1-2 Sender dann nicht gehen, na gut - dann hoffe ich mal das KD/Vodafone die vielen Privaten (die bisher NUR per FM im Kabel sind) ab der großen Umstellung dann auch via DVB-C einspeist! (Bis jetzt ist da im Wesentlichen nur der komplette ARD-Transponder drin). Dann geht's halt über den Fernseher auf die Anlage (da kann ich sogar den Screen abschalten)...
(Möchte nur nicht _permanent_ den TV zum Radiohören dazuschalten... - zur Not gehts auch mit dem Handy über BT/Aux per WLAN^^ klar...)
(...und DAB wäre auch Quatsch - das kann ich mir komplett sparen. Da bräuchte ich auch ne Antenne und (!) nen Zusatzgerät, und da kommen hier sehr genau die gleichen Sender wie per FM, nur die Privaten halt teils wesentlich schlechter - und nur Rockland ist gar nicht auf DAB+.)

Gibt halt am Ende nix einfacheres, als per FM die Fernbedienung zu schnappen, Sender-Taste drücken/Durchzappen, und einfach Radio hörn...
Da schalte ich eher ein (und durch), als dafür ne App zu starten, usw...das passt irgendwie nich^^

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Ein gestreckter Dipol ist eindeutig besser. Ringdipol ist dafür kleiner, hat weniger Gewinn und geringere Richtwirkung.

Und was meinst du mit gestrecktem Dipol? So einen aus Metall wie du verlinkt hast?

Oder doch die Flachband-Wurfantenne? Ich denke nicht dass die angepasst ist auf den 75Ohm-Koax, oder?

Gruß!


[Beitrag von AlexG1990 am 30. Jun 2018, 14:15 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#9 erstellt: 30. Jun 2018, 14:22
Mit gestreckten Dipol mein ich die klassische "Schlaufe", siehe erst Link von DaPickniker, 2 Beiträge weiter oben.

Die Flachband-Wurfantenne ist die Nachbildung des Dipols und der Anschlusswiderstand beträgt 300 Ohm , wie auch bei der Schlaufe aus Metall.
Der 75 Ohm Stecker ist bei diese Ware einfach 1 : 1 angeschlossen, also nicht korrekt angepasst, eine Anpassung kann man mit einer Umwegleitung realisieren. Je nach verwendeten Kabel ist der Umweg zwischen ca. 1... 1,30 Meter lang. Das bringt aber nur eine leichte Verbesserung, ist also kein Muss, wirkt auch keine Wunder.
http://www.dl2jas.com/antennen/quad15/quad15.html -> u.a. Aufbau einer Umwegleitung

Formel für die Länge der Umwegleitung : 150 geteilt durch die Frequenz in MHz mal VK. = Länge in Meter. VK ist der Verkürzungsfaktor des Kabels, bei üblichen Satkabeln mit 7mm und Schaumstoff als "Isolator" zwischen Innenleiter und Abschirmung ist der VK ca. 0,8.

Hier eine Umwegleitung an einer UKW-Antenne, die ist meist besser als die industriell hergestellten Symmetrieglieder und kostet fast nichts.
Umweg

Bollze

Edit..
Eine Antenne 75 Ohm basteln aus Koax
https://www.youtube.com/watch?v=sHJjhVoHQO0


[Beitrag von Bollze am 30. Jun 2018, 19:57 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#10 erstellt: 01. Jul 2018, 15:47

Mit gestreckten Dipol mein ich die klassische "Schlaufe", siehe erst Link von DaPickniker, 2 Beiträge weiter oben.

Ja, das meinte ich. Ist aber doch eigentlich wieder das gleiche wie die Wurf-Antennen (abgesehen von der fehlenden Anpassung!)...

An sonsten wirds mir dann langsam zu kompliziert - mit "HF" kenne ich mich nur "sehr bedingt" aus...

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Warum sieht man diese Dipole (egal ob Rund oder Lang) eigentlich immer nur in Verbindung mit Radio (VHF2)?
VHF3 (früher TV, heute DAB) und VHF1 (natürlich doppelt so lang) ist doch auch nicht viel anders?

Habe für TV-Empfang noch nie Dipole gesehen - warum eigentlich?

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Warte jetzt erstmal auf die Fensterdurchführung und lege das Kabel - dann kann ich weitersehen.
Einen riesen Aufwand mache ich sicher nicht draus, wenn alles halbwegs funzt. (Auch wenn 1-2 Sender "leicht" rauschen...solange sie hörbar sind.)
Bollze
Inventar
#11 erstellt: 02. Jul 2018, 05:58
HF und Antennen zu verstehen, dass ich kann keinesfalls perfekt, habe früher viel rumprobiert um alles aus Antennen rauszuholen, von der Zimmernantenne bis hin zur grossen Yagiantenne. Selbstbau usw.


Eigentlich hat jede Antenne einen Dipol, es ist dann nur ein Bestandteil der Antenne.
Bei der Schlaufe ist die Antenne auf den Dipol reduziert.
Bei einer 3 Elemente UKW-Antenne z.B. ist der Dipol ein Teil des Gebildes.
Es gibt auch anderen Formen des Dipols, die Schlaufe ist es nicht immer.
Der Ochsenkopf in Bayern sendete auf Kanal 4 die ARD analog, die Frequenz ist niedriger als UKW, die Wellenlänge entsprechend grösser, so hat hier unter Umständen eine riesige Schlaufe gereicht. Das restlichen und meisten TV-Sender sendeten und analogen Zeiten im VHF-Bereich 3 und UHF-Bereich 4/5 . Dort ist Dipol wesentlich kleiner , man kann viel mehr Elemente einsetzten ohne das die Antenne riesige Ausmasse annimmt. Damit steigt der Gewinn der Antenne und die Richtwirkung der Antenne, was bei den analogen Empfang, half die Geisterbilder und andere Störeinflüsse die seitlich einfallen zu unterdrücken.
Anders gesagt bei UHF nur eine Schlaufe an den Mast zu hängen, wäre nicht sinnvoll, da hier man ohne weiteres eine Antenne mit vielen Elementen einsetzen kann und damit mehr Gewinn und Richtwirkung hat, ohne dass die Antenne riesige Ausmasse annimmt oder der Mast für höhere mechanischen Belastung ausgelegt sein müsste. Mehr Gewinn in den höheren Frequenzen kann auch nie schaden, da mit zunehmender Frequenz sich die Reichweite der Sender verkürzt, das Kabel mehr Dämpfung hat und die Halbleiter in HF-Verstärkern und Tuner mehr rauschen.


Die Schlaufe hat ein Widerstand von 300 Ohm symmetrisch an sein Anschlüssen, genau wie die Wurfantenne, nur das bei den industriellen Produkten im Anschlusskasten eine Anpassung auf 75 Ohm stattfindet.


[Beitrag von Bollze am 02. Jul 2018, 09:44 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#12 erstellt: 03. Jul 2018, 20:19
...okay, Prinzip soweit verstanden.

Und was ist mit den "Drähtchen", mit entweder 75cm (Lambda/4) oder 1,5m (Lambda/2), die bei Tunern mitgeliefert und bei Radioweckern und Küchenradios verbaut werden? Und die Teleskopantennen von "Ghettoblaster und co." sind doch eigentlich auch das selbe...
Das ist dann ein "halber Dipol" für "asymmetrischen Anschluss"?

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Soooo...ich habe gestern Abend ein wenig gebastelt!

Habe die Fensterdurchführung bei Amazon wieder storniert und mir alles bei Hornbach geholt. Das Teil ist jetzt von Schwaiger, und etwas kürzer als die bei Amazon (eigentlich optimal so für mein Fenster!) und kostete das gleiche (6€ - natürlich ohne Versand). Dazu ein F-Stecker mit 6mm-Gewinde (für mein recht dünnes vorkonfektioniertes Koax-Kabel).
Dazu noch ein F->IEC-Adapter (männlich) für außen, und ein paar selbstkelbende Kabelkanäle...
Habe dann gleich die ganze Seite vom Wohnzimmer mit Kabelkanal beklebt und die Boxenkabel gleich noch mit reingelegt:

Hier geht's an der Dose los...

20180703_123131_sml_labeled


Bloß meine Gehrungen lassen etwas zu wünschen übrig...naja^^

20180703_123212_sml


Am Fenster geht's dann so weiter - durchgeschnittenens Koax mit F-Stecker:

20180703_123236_sml


Bissel mit Heißkleber nachgeholfen:

20180703_123410_sml


Und außen...da ist dann ein F->IEC-Adapter drauf:

20180703_123455_sml


Joa...
...das hab ich dann gestern mit laaangen "Fußball-Pausen" zwischendrin dann mal "hin gezimmert"...

Voila...
20180702_223004_sml



Ein erster Test hat gezeigt, dass das ganz Kabel-Zeug auch wirklich DICHT ist. Es kommt nichts nennenswertes durch Kabel/Durchführung selbst rein, auch die ganz starken nicht. Und wenn ich draußen auch nur den Finger drauf halte, kommt innen die Musik - klappt also!

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Jetzt die Frage nach der Antenne...

Die Empfangslage sieht in etwa so aus:

Empfangslage

...die ROTEN sind die "kritischen" Sender. Also praktisch nur Rockland, BigFM und vielleicht Regenbogen und SWR1 BW...
(Der Rest geht nahezu mit allem problemlos.)


So, dann habe ich getestet, was mit einem einfachen 1,5-Meter-Drähtchen jetzt DRAUßEN so geht...erstaunlich!

Einmal so:
20180703_123513_sml

...und einmal so:
20180703_123551_sml

(Das ist die RECHTE Balkonseite der Grafik)

Das "blöde" ist, ein Paar von den schwächeren Sendern kommen in der Horizontalen besser (vor allem geht Rockland da fast einwandfrei - am rechten Balkonrand Richtung Hohe Wurzel). In der Vertikalen kommen dafür andere von den Schwachen besser rein (was ja eigentlich komisch ist!)...

Kann Reflektions-Empfang die Polarisation ändern??

Und loht es sich evtl. einen simplen Wurf-Dipol "über Eck" aufzuhängen?

Oder kann ich evtl. auch einfach ZWEI 1,5-Meter-"Drähtchen" in 2 verscheidenen Richtungen mit einem T-Stück zusammenschalten?

(...klar kann man, aber macht das Sinn? )

Gruß!


[Beitrag von AlexG1990 am 03. Jul 2018, 23:56 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#13 erstellt: 04. Jul 2018, 06:24
Ja das Drähtchen am Küchenradio ist nur ein "halber" Dipol, die andere Hälfte bildet die elektrische Masse des Gerätes, so meine Auffassung.

Idealweise ist das Draht quer zu der Richtung des gewünschten Sender zu installieren, bei den in Deutschland normalerweise horizontal sendenden UKW-Strahlern.
Das gilt vor allen unter Idealen Bedingungen, also alles frei, die Antenne auf den Balkon ist nicht frei, wie gesagt probieren geht vor studieren.

Probiere einfach einen "Eck-Dipol" gucken was passiert

Bollze


[Beitrag von Bollze am 04. Jul 2018, 06:27 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#14 erstellt: 05. Jul 2018, 22:31
Ich wusste es, jetzt habe ich mich doch auf diversen Seiten nochmal etwas (grob) belesen, was die Thematik an geht...


Also ich hab jetzt nochmal ein wenig rum-experimentiert...

Es hilft echt, drinnen einen Funk-Kopfhörer hinten dranzuhängen, die (verschiedenen) kritischen Sender zu speichern und mit der Fernbedienung durchs Fenster zu "zappen", und dabei draußen mit der Antenne zu experimentieren...

Ich hab jetzt alle möglichen Kombinationen durch...und ich hab langsam echt keinen Bock mehr...
..."slightly p*ssed and f*cked up"...

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Erstmal hab ich mal einen von den 3 Wurf-Dipol-Antennen "geopfert" um mal zu schauen, wie die verschaltet sind (v.a. im Stecker):

Die Seitenteile sind durch-verbunden:

20180705_153526_sml

In der Mitte ist auch alles "korrekt":

20180705_153557_sml

...also erstmal ein korrekter "geschlossener Dipol"


Aber:

20180705_153651_sml

...das ist doch schon wieder "PFUSCH" (300 Ohm/symmetrisch an 75-Ohm/unsymmetrisch)...bringt das dann überhaupt noch was?


Habe auch mit "Drähtchen" experimentiert (mit Koax-Schraubstecker + LiY-Schaltlitze-Draht).
Einmal habe ich (nur als Test) einen Lambda/1 3m-Draht in Hauptrichtung gespannt - und da kam generell fast gar nix brauchbares - sollte ja auch bei 3m so sein.
Mit Lambda/2 war am besten (Lambda/4 hatte ich auch probiert)...

Insgesamt sind die Ergebnisse mit "Drähtchen" genauso "gut" wie mit der falsch angeschlossenen T-Antenne.
Habe auch rausgefunden, dass es ziemlich egal ist, ob man noch irgendwas am Schirm anschließt oder gar nichts.

Jetzt habe ich (auf halber Balkon-Höhe) jeweils mit λ/2 und λ/4, 1x in die eine/andere Richtung probiert.
Danach mit 2x λ/4 und 2x λ/2 und den Koax-Stecker in der Mitte, über Eck...
Und zum Schluss noch ein 1-poliges "T" nachgebaut (mit 1,5m senkrecht und 2x 0,75m links/rechts - und das über Eck aufgehängt).

Puh...

Es ist jedesmal "anders"! Und da ich die Richtungen ja kenne, gibt es immer leicht andere Richtungs-Wirklungen - und welche von den schwächeren Sendern, die dann besser gehen, dafür die anderen schlecht / bzw. umgekehrt.

Ich kann JEDEN Sender fast astrein reinkriegen - aber NIE alle GLEICHZEITIG...

Was hilft noch?
Doch so ein großes Ring-Dipol-Blechteil unter das Vordach montieren??


...war wohl falsch gedacht, dass man vom Hochhaus-Balkon in der Stadt "so locker" alle 30+ Sender rein bekommt, die mit jedem Auto auf dem Parkplatz "mit links" gehen...
Noch deprimierender, wenn man dann einfach das Handy (Samsung S4 Mini "Value Edition") an den Aux hängt und der FM-Tuner fast besser empfängt als der Große... - na gut, da muss man auch je nachdem etwas am Kabel(Antenne) rumfummeln - das geht bei ner "fixen" Antenne halt nich so einfach...
Auf jeden Fall ist so ein guter Handy-Empfänger mit 75-100cm Kopfhörer-Kabel insgesamt auch nicht unbedingt schlechter als ein durchschnittlicher HiFi-Tuner (auch klanglich nicht)...


[Beitrag von AlexG1990 am 05. Jul 2018, 22:44 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#15 erstellt: 06. Jul 2018, 08:24
Nun das Potential was möglich ist mit einfach Mitteln auf den Balkon ist ausgeschöpft. Nun könnte man es mit einen rauscharmen Verstärker nahe dem Anschlusspunkt der Antenne probieren, falls der Tuner eine taube Nuss ist.
Ein nach den Daten guter Verstärker wurde oben bereist verlinkt von DaPickniker.. der Verstärker könnte aber neue Probleme bringen, wie eine Übersteuerung usw. somit ist eine Verbesserung nicht garantiert.. wie immer gilt: Probieren geht vor Studieren, dass dafür nötige Geld kann man als Lehrgeld ansehen..
Was hilft wäre vielleicht eine richtige Yagi auf den Dach, ob die dann alle Sender sauber bringt ist aber auch nicht sicher, jedenfalls hat die Antenne auf den Dach nach allen Seiten eine freie Sicht zu den Sendern und hat Raum. Ok, man könnte es auch mal mit einen Ringdipol auf den Dach probieren.
Oder man beschränkt sich auf Optimierung der Sender, die man hören will.

Im Kabel sind alle Sender in perfekten Abstand und mit gleichmässigen meist hohen Signalegel zusammengestellt. Die meisten heutigen Tuner sind für diesen Kabelempfang ausgelegt. Gute Trenneigenschaften, hohe Empfindlichkeit für schwache Sender und gegebenfalls eine hohe Grosssignalfestigkeit ist der Job der Tuner die von einer terrestrischen Antenne versorgt werden, neue Spitzentuner findet man heute kaum noch.
Einige Autoradios können das noch , das noch, z.B. die jüngeren Panasonics, die jüngeren originalen Blaupunkts usw.

Ich habe mir für "meine" Werkstatt einen alten Technics G5 besorgt bei ebay , er ist relativ hässlich, den will fast niemand haben und dafür oft billig, er hat einige typischen Fehler im Alter, den man beseitigen sollte und dafür empfängt er mir einige schwache UKW-Funzel aus den Speckgürtels Berlins (Cottbus), die sich in manchen Fällen an der Seite starker Ortssender befinden, dank dem schaltbaren Narrow ZF-Filter ist dies aber kaum noch ein Problem, mit der Antenne die oben teilweise zu sehen ist. Ich beschränke mich dabei auf Mono... der Optimodschrottsound in Stereo ist keine Bereicherung.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 06. Jul 2018, 11:19 bearbeitet]
DaPickniker
Inventar
#16 erstellt: 06. Jul 2018, 12:18
Ich würde mir an deiner Stelle wirklich mal einen gestreckten Dipol , einen Runddipol und eine Dreielemente Yagi über Amazon kommen lassen und alle drei Antennen ausprobieren und entscheiden...
Der rauscharme Verstärker von Pausat ( habe ich selber bei mir zusammen mit einer Fünf Elelemente Yagi auf dem Dach installiert ) bringt wirklich was . Ein Kathrein VCB 20 mit 7 db Rauschmass war da definitiv schlechter.

Wenn ein Übersteuerungseffekt ( Kreuzmodulation, Stereozwitschern und Geistersender ) durch den Verstärker eintreten ( was beim Tuner meines AVR Onkyo TX-NR 1009 der Fall war ) habe ich durch Nachschalten eines regelbaren Dämpfungsreglers in den Griff bekommen . Diesen habe ich vor der Mastweiche welche auf eine Vierfach Sat Einschleusweiche das UKW und DAB Signal auf meine Koaxverteilung in der Wohnung und drei Dosen gibt aufgesteckt.Mit dieser Kombination werden am Onkyo AVR und auf ein Röhrenradio von Saba sowie einen Onkyo T 9990 sehr gute Empfangsergebnisse erreicht womit auch schwache weiter entfernte Sender in rauschfreien Stereo kommen.. Meine Fünfelemente habe ich zusammen mit einem Rotor auf der Mastspitze montiert. Mit dem Onkyo T9990 auf Supernarrow kommt hier im Allgäu Nähe Kempten direkt neben 90,7 BR 1 Grünten ( Ortssender ) auch ständig HR 3 auf 90,6 vom Feldberg aus Hessen durch welcher so um die 400 km weit weg liegt .

In deinem Fall würde ich den Dämpfungsregler direkt auf den Antenneneingang des Receivers stecken und der Verstärker kommt direkt hinter die Antenne und dawischen das Fernspeisenetzteil .
AlexG1990
Inventar
#17 erstellt: 06. Jul 2018, 15:45

falls der Tuner eine taube Nuss ist.

Naja, der RX-E400 ist gefühlt halt so "normale Standardkost".


auf den Dach

Ist wie gesagt ein Hochhaus mit Balkon 30m über Grund. Haus-Intern gibt's eben NUR Vodafone-Kabel...
Kann eben allerhöchstens so nen Ring oben am Balkon montieren - so 30cm vorm "Abgrund" ...anders gehts nich.


Im Kabel sind alle Sender in perfekten Abstand und mit gleichmässigen meist hohen Signalegel zusammengestellt. Die meisten heutigen Tuner sind für diesen Kabelempfang ausgelegt. Gute Trenneigenschaften, hohe Empfindlichkeit für schwache Sender und gegebenfalls eine hohe Grosssignalfestigkeit ist der Job der Tuner die von einer terrestrischen Antenne versorgt werden, neue Spitzentuner findet man heute kaum noch.

Jop, habe das von früher bei der Verwandtschaft mit 70er/80er Dickschiff-Anlagen und Wurfantenne auch noch irgendwie "besser" in Erinnerung...
Ideal wäre ein Tuner mit 2 Antennen-Eingängen, wo ich 2 unterschiedlich ausgerichtete Drähtchen-Dipole anschließen und den Eingang mit abspeichern könnte... (aber sowas gibt's halt nich...)


Ich würde mir an deiner Stelle wirklich mal einen gestreckten Dipol , einen Runddipol und eine Dreielemente Yagi über Amazon kommen lassen und alle drei Antennen ausprobieren und entscheiden...

Jop, so einen Ring-Dipol habe ich jetzt mal bestellt. Den hier:
https://www.amazon.d...4&keywords=runddipol
...war die günstigste, aber auch bei den teureren steht teils dass die etwas instabil gebaut sind...naja.

Gestreckert 1-poliger Dipol hab ich doch schon selbst in allen Kombinationen aus LiY-Litze ausprobiert - funktioniert gut! ...nur eben je nach Ausrichtung nicht für alle gleichzeitig...
Und nee...ne Yagi häng ich sicher nicht auf den Balkon... (wäre auch Quatsch...sind ja mehrere Richtungen)

Werde erstmal den Rund-Dipol aufhängen und ausprobieren (würde mich jetzt optisch nicht groß stören), mit Verstärker kann ich danach immernoch hantieren - ich kann denke ich ganz gut unterscheiden, wo es dann nur am Pegel liegt (und ein Verstärker Sinn macht) oder ob es generell Mist ist...AUSPROBIEREN...
Es geht ja alle halbwegs - alle Sender ca. im 180-Grad Bereich..."hinterm" Haus ist ja gar nichts relevantes!

(Hoffe nur dass ich das Teil gut angeschraubt bekomme...nicht dass der beim Sturm dann aus 30m Höhe auf die Straße segelt... )

---------------------------------------

Habe auch nochmal bei Vodafone angerufen - die haben schon die "geheime" DVB-C Senderliste für NACH der Umstellung. Nein, die Privaten sind danach auch NICHT per DVB-C drin (zumindest hier nicht)! Also gibts Radio-mäßig ab dann alles was nicht öffentlich-rechtlich GAR NICHT mehr im Kabel!
Also bleibt dann für die Privaten tatsächlich nur noch Luft-FM! (Von Webstream mal abgesehen...oder DAB+, was gerade bei den Privaten (!) hier mit <72kBit/s nur grausam klingt...)
(Klar, "HiFi" ist das nirgends mehr...der Optimod-Matsch ist eh überall...egal auf welchem Empfangsweg...)

Grüße...


[Beitrag von AlexG1990 am 06. Jul 2018, 15:54 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#18 erstellt: 07. Jul 2018, 22:25

AlexG1990 (Beitrag #17) schrieb:
Ideal wäre ein Tuner mit 2 Antennen-Eingängen, wo ich 2 unterschiedlich ausgerichtete Drähtchen-Dipole anschließen und den Eingang mit abspeichern könnte... (aber sowas gibt's halt nich...)

Gebraucht möglicherweise schon. Meine dunkelste Erinnerung meint, dass es sowas früher gab, ist nur zu lange her, und ich kann auch keine konkreten Geräte benennen.

Kurz mal eine Suchmaschine befragt:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-29-5397.html
https://www.fein-hif...eingaenge::1072.html
http://www.quad-hifi.de/tun-77fm-a.html

Gruss, Werner B.
DaPickniker
Inventar
#19 erstellt: 08. Jul 2018, 12:26
Diverse Tuner von Onkyo und Yamaha oder zb Revox hatten auf jeden Fall getrennte UKW Antenneneingänge welche umschaltbar waren und auch auf die Stationstasten programmiert werden konnten.Es gab auch Tuner welche eine eigene Rotorsteuerung hatten womit sich die UKW Richtantenne mit Rotor bei Drücken der entsprechenden Stationstaste auf den Sender ausgerichtet hatte .

Achja da fällt mir als Alternative zum Wurfdipol noch die gute alte Doppel Teleskopantenne ein welche früher oft bei TV Portables mitgeliefert wurde.. Diese hatten sogar fast immer einen Ballunstecker ( 300/75 Ohm ) und können auf 75 cm eingezogen werden und das wäre sicher einen Versuch wert .
AlexG1990
Inventar
#20 erstellt: 08. Jul 2018, 21:22

Gebraucht möglicherweise schon. Meine dunkelste Erinnerung meint, dass es sowas früher gab, ist nur zu lange her, und ich kann auch keine konkreten Geräte benennen.

Naja, der 2te Link zu dem Pioneer schaut nett aus...
Aber ich wollte jetzt nicht auch noch nen separaten Tuner kaufen...

Aber gut zu wissen dass es sowas von Sony/Pioneer/Yamaha/Onkyo gibt!
(Hätte am Anfang erst 15 Kilo schwere Risen-Kisten erwartet... )


Es gab auch Tuner welche eine eigene Rotorsteuerung hatten womit sich die UKW Richtantenne mit Rotor bei Drücken der entsprechenden Stationstaste auf den Sender ausgerichtet hatte .

Oha...
Hab mich immer schon gewundert warum FM-Tuner immer so "heilig gehyped" wurden/werden...
Bei simplen Sat-Receivern mit DiSEqC sind 2 Anschlüsse + Roto-Steuerung doch "gang und gebe" (auch wenn's kaum jemand braucht...)


Achja da fällt mir als Alternative zum Wurfdipol noch die gute alte Doppel Teleskopantenne ein welche früher oft bei TV Portables mitgeliefert wurde.. Diese hatten sogar fast immer einen Ballunstecker ( 300/75 Ohm ) und können auf 75 cm eingezogen werden und das wäre sicher einen Versuch wert .

Wäre auch noch ne Möglichkeit...

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So, der Rund-Dipol ist gestern angekommen - aber ich glaube der geht auch morgen wieder zurück...
Habe das Teil etwas "unterschätzt" - sowas will ich dann doch nicht auf dem Balkon hängen haben...

Aber das hat mich auf eine Idee gebracht!
Ich habe jetzt mit dem LiY-Draht (1-Polig!) mal für Spaß eine Art "Rund-Dipol" (mit 1,5m vertikaler Zuleitung, Knoten und dann 2x 75cm im Halbkreis):

20180708_152342

...und das war gar nicht mal so verkehrt!

Ich hab das jetzt mal "fest" so installiert:

20180708_210544

20180708_210534

Es klappt "erstaunlich gut" - auch wenn an dieser Antenne wohl warscheinlich auch wieder alles "falsch" ist was "falsch sein kann"...
Es geht eigentlich alles brauchbar, bis auf 1 Sender (BigFM (( )) ) - der war aber auch im Idealfall schon schlecht...

Ich würd's fast so lassen!
Dann muss ich nur noch sehen, wie ich das Drähtchen vernünftig fest mache. Vielleicht einfach mit weißem Isolierband und kleinen Heißkleber-Punkten an den Enden...

Gruß!
DaPickniker
Inventar
#21 erstellt: 08. Jul 2018, 22:53
Ja der Zweck heiligt die Mittel sag ich immer... Anpassungs und Installlationtechnisch ist das zwar Murks aber whats shells .

Hatte vor ungefähr neun Jahren auch mal in meiner damaligen Wohnung zwei unterschiedliche UKW Yagis mit mem Combiner rückwärts zusammengeschalten was rein fachlich auch Murks war aber es hat in meinem Fall funktioniert und mir ohne Rotor alle Wuschsender rausch und zischelfrei in Stereo gebracht .

Hast du den Runddipol mal testweise angeschlossen ? Was kam dabei raus ?
AlexG1990
Inventar
#22 erstellt: 08. Jul 2018, 23:59

Hast du den Runddipol mal testweise angeschlossen ? Was kam dabei raus ?

Ja, habe ich gemacht. Habe mal ein F-Stecker auf ein 10-Meter-Koax gemacht was ich noch rumfliegen hatte...

Konnte das Teil aber nicht dort festmachen, wo iches *wenn* eigentlich montieren wollte. Auf dem Terrassentisch war's auch nix besonderes irgendwie...


Ja der Zweck heiligt die Mittel sag ich immer... Anpassungs und Installlationtechnisch ist das zwar Murks aber whats shells .

Is auch Murks...heut Abend "kratzelt" z.B. Rockland DOCH wieder...
...heute Mittag ging's gut...
(Schon komisch, dass ich einen Sender nicht richtig reinbekomme, der sein Studio 3km Sichtweite ausm Fenster hat...haha^^)
Die 107,9 wird halt auch von Bayern4 "angestört", der genau in Blickrichtung liegt (alle anderen 4 Bayern vom Pfaffenberg gehen ja sehr gut! Diese einzelne "Hohe Wurzel"-Frequenz war schon immer "sehr speziell" hier...
Mit dem Samsung-Handy kann ich die beiden sogar trennen, je nachdem wie ich das Kabel halte!

Naja...dann isses halt so...

Hab langsam den Eindruck, dass der RX-E400 wohl echt nich so dolle ist, und dass meine alte Aiwa LCX-770 Plaste-Anlage die ich als 8-jähriger bekommen hatte irgendwie sogar besser empfangen hat...
(Kanns nicht gegenchecken...die steht woanders...)

Hmm...

Ich bin halt so einer, der gerne abends mal Radio hört, die bevorzugten "Shows" kennt, und gerne mal auf ganz verschiedenen Programmen "rum zappt"...
(...deshalb hab ich diese alten "Drehrad-Riesentuner" nie wirklich gemocht, sonder halt eher was modernes mit RDS, Speicher und Fernbedienung...)

.


[Beitrag von AlexG1990 am 09. Jul 2018, 00:19 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#23 erstellt: 09. Jul 2018, 06:04
Falls die Aiwaanlage besser sein soll, himm, dann ist der Tuner wohl nicht besonders.
Es muss nicht unbedingt ein Tuner mit einer Kurbel sein. Es gibt zahlreiche leistungsstarke FM-Digitaltuner, sogar mit RDS.
Bei schwachen Sendern, die dicht an einen starken Sender liegen und deswegen der Ton des starken Nachbarsender immer wieder "reinknuspert", hilft ein Tuner mit variablen ZF-Filter, also mit ein Narrow/Wide Umschalter (IF-Band). im Narrow Modus steigt etwas der Klirrfaktor minimal deswegen bleibt der Filter schaltbar..In der Praxis, bei meinen beiden Technics im Narrow-Modus, merke ich davon nichts von den höheren Klirrfaktor, die Verzerrungen und Artefakte durch das Soundprozessing sind das grössere Übel. Richtig wirkungsvoll ist der Narrow-Filter aber einen Senderabstand von 0,2 MHz.
Ich hatte früher auch mal ein richtigen Yamaha-Tunerbaustein getestet, auch wegen den Sound, bin dann aber auf Technics umgestiegen, weil bei den Empfang noch ein Müh besser waren. Ich brauche ein Teil, was mir schwache Regionalfunzeln am besten bringt. Dazu hat Technics eine ehern satte Klangabstimmung (auch durch DC-MPX), subjektiv gesehen wird dort einen nicht so stark das Rauschen in den Ohren geblasen, wie z.B. bei einen SONY -Tuner, der meist Höhen und Dynamik überbetont und man damit das Zischen der Sender besonders gut wahrnimmt.
Hier ein Test aus einer Zeit, wo es noch Wertarbeit bei den Tunern gab.
https://www.test.de/...s-Fundament-18212-0/

Bollze


[Beitrag von Bollze am 09. Jul 2018, 08:44 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#24 erstellt: 09. Jul 2018, 11:30
Mal sehen, vielleicht tausche ich den Receiver ja noch aus.
War halt nett, alles nur noch in EINEM kleinen Gerät zu haben...
Gibt es auch bessere "Receiver", also keine einzelnen Tuner?

(Das mit der 107,9/Wurzel versus Bayern4/Pfaffenberg ist sogar GLEICHKANAL! Keine Ahnung wer das koordiniert hat. Da gibts Stellen in Rheinhessen, da liefern sich selbst mit dem besten Autoradio "Mama Beethoven" und "Papa Roach" nen schönen Schlagabtausch...

"An sonsten" bin ich mit dem RX-E400 halt ganz zufrieden:
- RDS-Tuner
- 4x Line-In
- Fernbedienung
- kompakt...

Habe da den Fernseher, BT-Empfänger, Aux-Kabel und nen Funkkopfhörer per Tape-Out dran. Das ist alles ganz praktisch so!

Naja, ich lasse jetzt erstmal Vodafone abschalten...solange gehts ja noch - danach wird der Ärger warscheinlich auch kleiner ausfallen...
Die schalten das ja nur ab, weil sie alles bis in den VHF3-Bereich für DOCSIS3.1 brauchen (und man FM ja im Gegensatz zu TV nicht einfach in den oberen UHF-Bereich verschieben kann...weils da kein Tuner empfangen kann) - wir brauchen ja "unbedingt" alle Gigabit-Netz...

Mal gespannt, ob die ganzen "Kabel-Lecks" (wo teils in manchen Straßenzügen sogar Autoradios umschalten) dann den ganzen Äther mit DOCSIS-gebrumme "zumüllen"...

Der an der VF-Hotline, den ich nach den Privaten über DVB-C gefragt hatte, hatte jedenfalls weniger Ahnung von deren Netz als ich. Der war noch auf dem Stand von 2011, dass die Radios noch analog an der Kopfstelle empfangen werden^^. Dass das seit dem schon alles digital über Backbone läuft (und daher die Einspeisung der Privatradios über DVB-C eigentlich gar kein Problem wäre!) wusste der nichmal...
Hab den dann gefragt ob er "Stichprobenartig" in seiner "geheimen" DVB-Liste für nach der Umstellung mal nach "RPR" oder "Rockland" suchen kann..."nö...nisch drin"...

Aber dafür bietet VF ja jetzt ihren tollen "DVB-C Radio Receiver" an (toll, das kann ich dann auch über den Fermseher machen). Alle erdenklichen ARD-Programme aus ganz D-Land ja, aber regional (!) kriege ich dann schon mit nem Ghettoblaster im Keller per FM mehr rein...
Hirnrissig...

.


[Beitrag von AlexG1990 am 09. Jul 2018, 13:27 bearbeitet]
DaPickniker
Inventar
#25 erstellt: 09. Jul 2018, 14:18
Bei Gleichkanalstörung hast du ohne Richtantenne schlechte Karten und somit keine Chance. Hast du die Möglichkeit mal einen trennscharfen empfindlichen Tuner bei dir zuhause zu testen..
Tuner mit umschaltbarer ZF sind in deinem Fall sicher keine verkehrte Lösung wie Bollze schon erwähnt hat und auch der alte Onkyo T 9990 an meiner Schlafzimmeranlage ist in Sachen Empfang dem AVR deutlich überlegen ( beide Tuner laufen parallel an meiner drehbaren Mehrelement )

Wenn du deine Receiver austauschen willst käme ja evtl auch ein neuer Receiver mit DAB+ in Frage womit sich die Sendervielfalt an deinem Standort auch deutlich erhöhen sollte.. Alternativ würde ich mir an deiner Stelle wirklich mal den Pausat FM Verstärker holen welcher besondern bei unempfindlichen Tunern was bringt ;-)
AlexG1990
Inventar
#26 erstellt: 09. Jul 2018, 21:19
*sorry, der Browser hat mir gerade meinen Beitrag zerschossen...

...gelöscht.

Ich schreibe ihn gerade nochmal neu...
AlexG1990
Inventar
#27 erstellt: 09. Jul 2018, 21:53

Bei Gleichkanalstörung hast du ohne Richtantenne schlechte Karten und somit keine Chance.

Wie gesagt, ich kenne das hier in der Gegend seit Jahren - das gibt's hier NUR auf der 107,9 Wurzel/Pfaffenberg.
An den "grenzwertigen" Stellen hatte ich es schon mit jedem Autoradio oder Handy/Ghettoblaster, dass das dann "hin und her switcht". An sonsten macht da Hohe Wurzel/7,2KW den Pfaffenberg/25KW auf 70km Entfernung aber meist schon komplett "platt" - auch wenn die übrigen 5 Bayern von da (BR 1 / 2 / 3 / 5akt / Ant.-Bayern) eigentlich noch ziemlich gut gehen!
Immer witzig in Autos die Senderlisten anlegen: Alle Bayern drin, nur BR4/Klassik fehlt...
Überschneidungen gibt's da eigentlich nur auf der Essenheimer Höhe und auf der A63 zwischen Alzey und Nieder-Olm...


Hast du die Möglichkeit mal einen trennscharfen empfindlichen Tuner bei dir zuhause zu testen..

Nicht ohne mir einen zu kaufen...


Wenn du deine Receiver austauschen willst käme ja evtl auch ein neuer Receiver mit DAB+ in Frage womit sich die Sendervielfalt an deinem Standort auch deutlich erhöhen sollte.

Hier eigentlich sogar eher weniger!

Es kämen nur wenige dazu:

- Bundesmux: Absolut relax, DLF Nova, DokDeb, Energy, ERF, Klassik, Horeb, Schagerparadies, Schwarzwaldradio, sunhine live
(DLF, DLF Kultur, RadioBOB kommen auch über FM)

- Bayern: 10 Private (aber wohl nix unverzichtbares - außer Rockantenne vielleicht) + Bayern Plus/Puls/Heimat
(BR 1 / 2 / 3 / 5akt / Ant.-Bayern kommen über FM)

- RLP: NUR "SWR Akutell" - sonst nix.
(Alle SWRs inkl. DASDING + RPR1/BigFM gibt's auf FM - Rockland NUR per FM)

- Hessen: Auch nur AbsolutHOT/Rock Antenne/Teddy/ERF Pop/Mega/lulu.fm
(alle anderen ! Rhein-Main-Regio-Sender kommen auch per FM: Ant.-Mainz/Ant.-Frankfurt/RheinwelleWI/RadioX/FFH/harmony/planet)
...und die kommen sogar alle ziemlich gut auf FM!

(Sunshine Live, Klassik-Radio...und so ein grenzwertiger Kram wie "Horeb" ist derzeit noch analog im Kabel. Die wären dann weg. Aber die ganzen Rhein-Main-"Regios" kämen dafür dazu!)

Dazu ist zu sagen, dass ich DAB+ vor nem halben Jahr hier mal mit einem USB-Stick ausprobiert habe (auch wenn nicht alles reingekommen ist mit Stummel-Antenne): Genau das erwartete kommt auch mehr oder weniger, aber gerade die Regionalen/Privaten sind wirklich extrem mies von der Quali...

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NEUIGKEITEN :

Neuer Tag...neuer Versuch!

20180709_200050_sml_labeled

Ich hatte nochmal versucht, meinen am Ende doch unbefiedigenden "1-Pol-Decken-Drähtchen-Pseudo-Runddipol" (siehe oben von gestern!) mit einer von diesen "falschen" T-Wurfantennen nachzubauen. Es war dann einen *klitze-kleinen* Tick besser als "nur" mit "Drähtchen". (Aber auch keine Welten)

Die zündende Idee kam mir dann, als mir während dem Scannen drinnen der Wind draußen die beiden mit Tesa provisorisch im Kreis an die Balkon-Decke geklebten Arme der T-Antenne abgefegt hatte.
Die hingen dann beide im Wind flatternd runter, während der vertikale Teil noch gerade an der Wand war.
Und dann habe ich mal weiter durchgescannt, und bei den "kritischen" Sendern schön das "Fading" gemerkt, je nachdem wie der Wind die Arme gerade geweht hatte...
Und mir fiel auf, dass es bei den meisten schwachen Sendern am besten war, wenn die Arme einfach gerade herunter hingen!

Dann ist mir eingefallen, dass ich mal woanders auch so ne T-Antenne im Wohnzimmer montiert hatte, und als ich dann mal wieder dort war, hatte ich gesehen wie das Kabel hinterm Schrank an dem horizontalen T-Stück einfach abgerissen war!
Aber der Empfang war immernoch 1A! (Wenn nicht sogar noch besser als vorher... )

...und genau das selbe war mir gestern nach 2x Biegen mit einer von diesen billigen T-Antennen passiert...
Also habe ich einfach mal das verbleibende VERTIKALE "Bruchstück" (ca. 1,5 Meter) der T-Antenne (oben dann offen) VERTIKAL aufgehängt.

Und was soll ich sagen?
Fast perfekt!
Das hatte ich natürlich auch schon mit dem 1-Pol-Drähtchen experimentell nachgestellt, allerdings war es mit dem Doppel-Flachbandkabel dann nochmal merklich besser als mit "nur-Draht".
Als 2. Verbesserung habe ich dann noch versuchsweise das obere Ende von dem abgerissenen T-Stück zusammen-gedrillt - und das gab nochmal eine kleine Verbesserung!

Was mir auch bei dem vertikal aufgehängten "Drähtchen" schon aufgefallen war: Die ultrastarken Orts-Sender scheinen "minimal" gedämpft zu werden (aber alles dick im grünen Bereich), während GERADE die entfernteren (!) Standorte deutlich besser reinzukommen scheinen!
(Kann es sein, dass sich die Polarisation von weiten Stationen "hinter dem Berg" irgendwie dreht?)

Ich bekomme jetzt tatsächlich rundum fast alles sehr befriedigend rein!
Die starken SWR/HR/BR gehen sehr gut, und auch die Schwachen kommen "befriedigend" an - und wenn, dann nur mit recht leichtem Rauschen...und das ist deutlich angenehmer als "Kratzen" oder fieses "Gezerre" !!
Auch die Spiegelungen und das "gezwitscher" scheint mir in "nur-vertikal" deutlich weniger zu sein!

Sogar Rockland kommt jetzt erstaunlich gut!! (Nur ganz leichtes rauschen...kaum störend.)
Sogar BigFM aus Ober-Olm kommt jetzt einigermaßen an - in Mono auf jeden Fall hörbar...
Die "Rhein-Mein Regios" (Ant-Mainz/Frankfurt/Radio X/Rheinwelle...) kommen auch nur mit *ganz leichtem* Rauschen - absolut hörbar!


Und wer patentiert mir jetzt meinen "Fehlangepassten-Vertikal-Falt-MURKS-Dipol"?

Am Ende ist die "simpelste" Lösung doch wieder die Beste!
Ich kenne das...erst mit Kanonen auf Spatzen schießen, nen RIESEN Aufwand betreiben - und dann ist es sooo einfach...
...aber da kommt man immer erst am Ende drauf!



Alternativ würde ich mir an deiner Stelle wirklich mal den Pausat FM Verstärker holen welcher besondern bei unempfindlichen Tunern was bringt ;-)

Das wäre JETZT noch einen Versuch wert, um vielleicht das ...den Verstärker könnte ich dann direkt hinten an die geschalteten Steckdosen vom Receiver anschließen...

Im Prinzip könnte ich jetzt schonmal "umprogrammieren"...aber ich lasse es noch so bis Vodafone abschaltet...

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PS.:
Langsam weiß ich, warum ich mich zwar mit so einigem in Sachen Audio/Video/Multimedia/PC ziemlich detailiert auskenne, aber um Antennen-Technik immer einen riesen Bogen gemacht habe...
Weil es am Ende doch alles wieder nur purer "VOODOO" ist...
...und das kotzt ziemlich an!

Noch sowas "kurioses" was mir aufgefallen war:
Meine Fenster-Durchführung mit dem durchgeknippsten 5-Millimeter dünnen 5-Meter-"Fertig-Koax" in der Fußleiste ist sehr gut "HF-dicht". Selbst die stärksten "Brenner" vom Feldberg kommen NUR dann wenn ich außen den Finger auf den Koax halte (genau wie hintem am Tuner). Das Kabel empfängt "fast nix" - so soll's ja auch sein.
Schließe ich jetzt aber ein deutlich dickeres (dafür 10 Meter langes) 75dB-Koax mit offenem Ende am Receiver an, ist das so wie ich es kannte: Das Kabel empfängt alleine schon ganz beachtlich...
Aber ausgerechnet das dünne, billige Fertig-Kabel ist ziemlich gut dicht!?!
AlexG1990
Inventar
#28 erstellt: 09. Jul 2018, 23:20
PS.: !!

Ich will ja niemanden "veräppeln"...aber es ist wirklich so:



SWR1 RP

SWR1 BW

SWR2

SWR3

SWR4 MZ

SWR4 MA

DASDING

RPR1

BigFM

Rockland

Antenne Mainz

HR1

HR2

HR3

HR4

HR-info

YouFM

FFH

planet radio

harmony.fm

RadioBOB

Antenne Frankfurt

Radio X

Radio Rheinwelle

Bayern 1

Bayern 2

Bayern 3

B5 aktuell

Antenne Bayern

Radio Regenbogen

DLF

DLF Kultur

AFN The Eagle

metropol.fm


Alles mit dieser "Spaß-Antenne"!
...alles anhörbar! Macht 33 unterschiedliche Sender!

Nicht schlecht, oder?

Die Fenster-Durchführung hat sich auf alle Fälle gelohnt!!


Ich bin auch ganz froh, dass diese Bastelei jetzt (hoffentlich) ein Ende hat...DESHALB:

20180709_212425

WUAAAHHH

...ganz ungefährlich ist das nämlich nicht, da noch auf der Leiter rumzusteigen...
Dann ist am Ende nämlich "nicht nur UKW tot"

Ich meine, es ist ja doch recht schön in diesem "Draußen" da wo die Decke so hoch ist^^ - aber "normalerweise" nehme ich halt einen anderen Weg dahin...

.


[Beitrag von AlexG1990 am 09. Jul 2018, 23:47 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#29 erstellt: 10. Jul 2018, 16:38
Zimmerantennen sind kaum berechenbar... einen richtige Yagiantenne schon
Voodddoooooo Antenne
Die Antennen ( also eigentlich Dipole) sind in Prinzip nur Schwingkreise, Schwingkreise haben eine Resonanz bei einer Frequenz. Ein Schwingkreise besteht aus eine Kondensator und einer Spule, dabei der Metallstab einer Antenne bildet eine Induktivität und seine Oberfläche bildet mit der Luft die Kapazität. Wie bei einen Schwingkreis üblich wandert die Energie zwischen Spule und Kondensator hin und her die Spule gibt dabei magnetische Felder in den Raum ab und der Kondensator elektrische Felder ... und schon sind wir bei den elektromagetischen Wellen. Die Antennen sind in aller Regel als Sendeantenne und als Empfangsantenne nutzbar... Die Sendeantenne stösst elekromagnetische Wellen ab und die dann die Empfangsantenne zum Schwingen anregt.
https://www.wissen.de/lexikon/schwingkreis

Yagiantennen brauchen Luft, weil sie auf dieses Medium als Dielektrtikum berechnet wurden. Ich habe mich mal einer 20 Elemente UHF -Antenne mit der Hand den Elementen genähert... schwups war der Sender, der hart an der Empfangsschwelle war.,. weg Ok, ist ein extremes Beispiel. Die Hand hat bereits die Funktion gestört... Es ist deshalb auch ziemlich hirnrissig, ein Monsteryagi unter das Dach zu nageln, dann sollte man wenigstens durch Probieren einen guten Standort finden...

Bei den Antennefreaks wird immer Rothammels Antennenbuch als die Referenz genannt... Ich konnte mit den Schinken nicht viel anfangen, für den Selbstbauer oder Neuling ist Spindlers Antennenbuch die erste Wahl. Spindler war in DDR-Antennenentwicklung tätig, ein 100% Praktiker, kein reiner Theroretiker, wo man das Gefühl hat, der Autor hat es selbst nicht richtig verstanden. Bei Spindlers Antennenbuch geht es aber hauptsächlich um den Yagi- Antennenselbstbau.. Zimmernantennen sind da nur ein Randthema. In der oder den letzten Auflagen gab es dann auch eine Anleitung zum Selbstbau von Satellitenschüssel, also nur den mechanischen Part. LNBs und Receiver, sowie der Bau von Antennenverstärkern wurde nicht behandelt.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 10. Jul 2018, 17:02 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#30 erstellt: 11. Jul 2018, 01:14

Zimmerantennen sind kaum berechenbar...

...den Eindruck hab ich inzwischen auch. (Du meinst, alles was KEINE Yagi ist...)

Habe das früher auch noch so in Erinnerung, am Fernseher bei Analog-Empfang (!) mit Zimmerantenne je nach Sender/Standort/VHF/UHF jedemal halt irgendwie mit der Antenne "rumzurühren" bis das Bild halt 100% klar war...
Das war dann auf jeden Fall die richtige Stellung, und die war dann meistens leider irgendwo von Hand in der Luft^^. Also 3, 2 Standorte neben oder auf dem Fernseher ausprobiert, und irgendwann hatts gepasst - zumindest für eins von den 3 Sendern...
Genauso bei billigen Ghettoblastern: Sender wechseln...am Rädchen auf die gewünschte Frequenz drehen und dann mit der Teleskopantenne so lange "rum rühren" bis es klar ist...

Bei DVB-T (jetzt DVB-T2) habe ich es (falls ich das überhaupt mal irgendwo gebraucht hatte) immer GEHASST, dass ich eben NICHT wie bei Analog-Empfang direkt sehen konnte wo die optimale Antennenstellung war! Dann stand es irgendwie so, dass es geht, dann bewegt man sich und es gibt "Klötzchen"...aber man "sieht" eben nicht, wo die optimale Richtung ist!
Noch schlimmer, wenn man nicht genau weiß, welche Bouquets am Ort zu kriegen sind (nur ÖR oder noch irgendwo Privat?), und wenn die dann aus verschiedenen Richtungen von 2 Standorten kommen, und man die Antenne jeweils drehen müsste, dann ist es so dass der Suchlauf nichtmal alle gleichzeitig findet, damit wenigstens alle gangbaren in der Liste sind!
Das ist finde ich das größte Übel von DVB-T...
Bei DAB-Radio ist es ähnlich...

Bei Analog (egal ob TV oder FM-Radio) hört man meist immer wenigstens "irgendwas", und der Suchlauf bleibt zumindest dort stehen, sodass man dann sehr einfach die optimale Stellung durch sehen/hören finden kann - aber bei Digital ist das nicht so einfach...

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Naja, ich habe ja jetzt ne Lösung gefunden die für alle Sender einigermaßen (je nachdem "sehr gut"...bis "befriedigend") funktioniert.
(Das mit den "geköpften" 1,5-Meter der Flachband-Wurfantenne in vertikaler Richtung...und das eben draußen.)
Habs gestern Spätnachmittag bei Sonnenschein, dann nochmal bei gutem Wetter abends, und heute nochmal bei miesem Wetter probiert...es klappt!
(Nur die beiden "ganz kritischen" Rockland/107,9 und BigFM/104,5 hängen etwas vom Wetter ab - von fast perfekt bis "etwas zischelig"...ist aber auch bei genauerem Ausrichten kaum besser zu machen...so gesehen...)

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Werde mich da jetzt auch nicht noch tiefer "einarbeiten", solange ich nicht irgndwo eine Haus-Antenne installieren muss...aber dann weiß ich ja, wo ich wenn nachlesen muss ...
(...gibt's bestimmt auch als E-Book... )

Oh ja...wenn ich 15 Jahre älter wäre und in der DDR großgeworden wäre, dann hätte ich mich wahrscheinlich auch schon als Kind mit Antennen ausgekannt...GANZ SICHER!! Alleine schon für den "Sound des Westens"

Och als 90er-Kind war ich mit meiner Aiwa-Anlage, ein paar TDA-SA90 und 20 Sendern auch ganz Happy! Es war schließlich nicht alle 2 Monate ne neue Bravo-Hits für 40 Mark drin!
Das Aiwa-Teil war 1997 für mich schon "High-Tech" mit RDS, Titelanzeige/Radiotext, Senderspeicher, Fernbedienung, Full-Logic-Reverse-Tapedeck - die Eltern hatten noch nen Drehrad-Tuner von Technics der das alles nicht konnte!
Und was ich da alles reinbekommen habe! Sender von denen ich noch nie vorher was gehört hatte! (Kannte da bisher nur SWF3 und RPR1^^ ...)

Gruß!


[Beitrag von AlexG1990 am 11. Jul 2018, 01:30 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#31 erstellt: 11. Jul 2018, 07:41
Hier (Video) Antennen Marke Eigenbau , zum grössten Teil nach Spindler.. z.B. die 2 Monsteryagis für Kanal 7 Berlin oder die 8er Gruppe UHF für ZDF oder N3/SFB3 Berlin... Darunter auch paar DDR-Industrieprodukte, wie die 14 Elemente "Stolle" Clone UKW . Das Mythos dass man sich in der DDR alle Antennen selbst bauen musste, für den Westempfang ist Quatsch und die Verstärker nicht taugten, stimmt auch nicht ganz. Der DDR-Industrie bot extra für den Westempfang entwickelte Antennen an. z.B. eine 13 Elemente von Kanal 5..7 , dessen höchster Gewinn wohl auf Kanal 7 ARD Berlin West lag.. Immerhin 13 dB. Dazu gab es noch einen Kanal 7 Vorverstärker mit einen BF961 Dualgate Mosfet Importware z.B. von Telefunken.., dass heisst die DDR hat das rare Westgeld auch dafür ausgegeben, damit die Ossi besser West gucken konnten. Die DDR musste untergehen...:D
https://www.youtube.com/watch?v=SAmr6coGLcs
Die 14 Elemente : http://www.dxradio.cz/jidxc/antenne_en.htm

Bollze


[Beitrag von Bollze am 11. Jul 2018, 07:45 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#32 erstellt: 11. Jul 2018, 19:23
Okay...interssant auf jeden Fall!

Sooo genau weiß ich das nicht...mein Spermium ist erst ziemlich genau um den Mauerfall rum überhaupt erst entstanden...
Trotzdem fand ich es immer mal wieder spannend, wie das damals so war und habe schon zig (gute und weniger gute) Dokus und Filme über die DDR gesehen...
Bei so manchem krieg ich schon Gänsehaut...

.
DB
Inventar
#33 erstellt: 11. Jul 2018, 22:43
Es sei noch ergänzend bemerkt, daß man in Neufünfland auch sehr empfangsstarke Radios herstellte. Bis zum Schluß galt das z.B. bei Heliradio auch für den AM-bereich.

MfG
DB
jonath
Stammgast
#34 erstellt: 12. Jul 2018, 13:49
Kabeldurchführungen bringt man am besten sofern möglich oben am Fenster an, so vermeidet man bei Sturm eindringendes Wasser. Das kann bei einer Kabeldurchführung unten am Fenster durchaus passieren. Wobei man hier natürlich mit dem Rollo aufpassen muss...
AlexG1990
Inventar
#35 erstellt: 12. Jul 2018, 22:34

Kabeldurchführungen bringt man am besten sofern möglich oben am Fenster an, so vermeidet man bei Sturm eindringendes Wasser. Das kann bei einer Kabeldurchführung unten am Fenster durchaus passieren. Wobei man hier natürlich mit dem Rollo aufpassen muss...

Die Fenster-Front ist 1 1/2 Meter zurückversetzt (und komplett überdacht). Hier hat es schon öfter ordentlich gefetzt, mit Hagel und allem. Bis vorne an die Fensterfront kommt höchstens unten bissel Spritzwasser...und die Unterkannte von diesem kleinen Eck-Fenster ist auch nochmal 1 Meter über dem Boden...
Ich habs dahin gemacht, weil ich es da hinter dem Dorn-Gelenk leicht hintendranklemmen konnte...im Rahmen hab ich noch mit etwas Heißkleber nachgeholfen...
Rollladen gibt's übrigens erst gar keinen...

Das passt schon...

Werde wohl bloß außen die Zuführung zu meiner "Vertikal-Flachbandantenne" ( ) noch nach ganz oben verlegen - da ist unter der Balkon-Decke 2cm Luft zwischen der Rigips-Verkleidung und der Decke. Dann verschwindet der eine Meter quer rüber auch noch oben in der Fuge...
Da ich die Antenne vertikal hängen habe (von 1 Meter über Boden bis 2,5 Meter zu Decke) , ist es ja dann egal ob der Stecker nun von oben oder aus der Mitte kommt.

Die F-Stecker und die IEC-Kupplung außen hab ich einfach mit weißem Gewebeband ein paar Runden abgeklebt...das langt...

.


[Beitrag von AlexG1990 am 12. Jul 2018, 22:56 bearbeitet]
jonath
Stammgast
#36 erstellt: 12. Jul 2018, 23:42

AlexG1990 (Beitrag #35) schrieb:

Das passt schon...


Du wirst lachen, ich hab hier grob 1,2m Überhang vor dem Fenster, wenn es ganz übel stürmt kommt da tatsächlich bis ca. 30cm unter der Decke Wasser ans Fenster. War bisher aber nur 1-2x in ein paar Jahren...
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