NAS oder Festplatte

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Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Mai 2018, 11:29
Hallo,

ich mich nun doch dazu entschlossen, meine komplette CD-Sammlung auf den Speicher zu stellen und künftig die gerippte Musik über einen Netzwekplayer (AVM Evolution MP 3.2) zu geniessen.

Da ich Neuling auf dem Gebiet bin, stellt sich mir die Frage: reicht mir eine externe Festplatte, die ich an den Player anschliesse oder soll ich gleich auf ein NAS zugreifen. Was spricht dafür - was dagegen. Wir reden hier von ca. 400 CD's, die ich hochauflösend (Flac) rippen möchte. Ob jetzt NAS oder FB: beides dient NUR zum Musikabspielen - kein Video, kein Datensontwas.
Betreibe derzeit noch einen Player von Onkyo, wo mir ein Kumpel ein paar Flac-Musik-Dateien auf einen USB Stick gespeichert hat - funktioniert einwandfrei.

Ich muss dazu sagen, ich bin nicht sehr Computer-PC-Affin - daher sollte alles einfach sein. Ich stelle mir das so vor: CD rippen, wird automatisch abgespeichert und kann abgespielt werden . . .

Bin mal gespannt, was eure Tipps und Meinungen dazu sind . . .
Fuchs#14
Inventar
#2 erstellt: 04. Mai 2018, 12:01
Das Nas bietet den Vorteil das du
- mit mehren Geräten Zugriff hast
- von mehreren Orten Zugriff hast
- du die Platte einfach befüllen kannst ohne umstöpseln


Wenn du das alles nicht brauchst reicht eine Festplatte
KarstenL
Inventar
#3 erstellt: 04. Mai 2018, 12:13
Für MICH wäre auch noch die Möglichkeit einer Datenbank sehr wichtig.
Dafür braucht man idR ein Extraprogramm, ich vermute mal der AVM wird die Musik von einer FP nur in der Dateistruktur abspielen?
Da wird das suchen nach Interpreten/Alben/etc schon schwieriger.
Dafür benötigt man Mediaserver (MS), wie zB Twonky oder Logitech Media Server (LMS).
Ich nutze den LMS, der ist sehr komfortabel, aber ohne PC Kenntnisse etwas aufwendig.....
Diese MS lassen sich idR auf einem NAS installieren, nicht aber auf einer FP, da du dafür ein Betriebssystem (BS) brauchst.
Dieses BS kann man auch auf einem PC oder Mini PC (zB Raspberry) zur Verfügung stellen und da dann die FP anschließen.
So erhält man eine Datenbank mit Covern und Suchfunktion etc.
Ob du das brauchst ist deine Entscheidung....
Ist aber PC Arbeit.....
MOS2000
Inventar
#4 erstellt: 04. Mai 2018, 12:22
NAS ist "fortschritlicher", aber man benötigt dafür ein wenig Netzwerk-Infrastruktur, sonst "sieht" der Streamer die Platte nicht.
Entweder von jemandem beraten lassen der sich damit auskennt oder hier noch genauer darlegen was schon vorhanden ist.

Benötigt der AVM einen bestimmten Server ? Das NAS muss diesen bereitstellen können.
Kannst Du das NAS an eine Fritz-Box hängen oder hast Du ein LAN im Haus laufen? NAS Speicher braucht in der Regel einen Zugangspunkt zum LAN per "Netzwerkkabel".
Wie navigierst Du bislang Durch Deine Sammlung? Kriegst Du damit bei 400 CDs Probleme? Bequemer ist meist eine Lösung per Smartphone/Tablet (kann Geld kosten je nach Präferenz..), oder der Streamer muss am TV hängen der dann jedesmal mitläuft...

Die zusätzliche Platte direkt am Streamer wird Dich jedesmal nerven, wenn Du Dir neue Musik gekauft hast, weil die dann jedesmal zum befüllen umgestöpselt werden muss, aber dafür musst Du Dich nicht mit dem Netzwerk-Kram auseinandersetzen.
Klanglich wirst Du keinen Unterschied feststellen (hoffentlich). Das Thema ist "weitläufig", und es werden sicher ab hier noch einige Fragen auftauchen.

Liebe Grüße
MOS2000
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 04. Mai 2018, 15:58
Danke für die ersten Reaktionen.

Was ist vorhanden: iMac . . . leider ist die Internetverbindung zwischen Büro (wo der iMac steht) und Wohnzimmer (wo der Player steht UND die "Internet-Basis") nicht die stabilste. Internet läuft komplett über Apple Komponenten. Im Büro hätte ich einen Router mit Festplatte - da könnte ich sicherlich das NAS anschliessen. Die Variante mit TV möchte ich nicht - durch die Dateien auf dem USB-Stick blättere ich über die iPhone/iPad-App.

Ein NAS wäre sicherlich die intelligentere Lösung, keine Frage. Nur wohin damit? Per Lan ins Netzwerk Speisen, dann müsste ich das Teil ins Wohnzimmer stellen, was die Gattin sicherlich nicht so gerne hätte. Die Teile gibt es halt nicht im WAF-freundlichen Hifi-Outfit - die Dinger sind halt irgendwie immer Potthässliche Server . . .
Eine FB wäre da halt geschmeidiger - aber halt das Problem mit dem "Umstöpseln" und der Benutzerfreundlichkeit. Viele CD's werden zwar nicht mehr dazu kommen, aber man weis ja nie . . .
Fuchs#14
Inventar
#6 erstellt: 04. Mai 2018, 16:01

Die Teile gibt es halt nicht im WAF-freundlichen Hifi-Outfit

Naja, eine WDmyCloud steht bei mir unauffällig in einem Schrank....


[Beitrag von Fuchs#14 am 04. Mai 2018, 16:02 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#7 erstellt: 04. Mai 2018, 16:16

Fuchs#14 (Beitrag #6) schrieb:

Die Teile gibt es halt nicht im WAF-freundlichen Hifi-Outfit

Naja, eine WDmyCloud steht bei mir unauffällig in einem Schrank....




bei mir für Musik (völlig ausreichend) auch in dieser Form hinter dem AVR:

wd

allerdings in Verbindung mit einem Raspberry Picoreplayer und LMS.


[Beitrag von KarstenL am 04. Mai 2018, 16:22 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#8 erstellt: 04. Mai 2018, 16:34
ich weiß, ich bin da etwas empfindlich, aber mir ist selbst eine 2,5" "mechanische" Platte zu laut. Selbst wenn sie "normal" nicht oder kaum hörbar ist, spätestens beim hoch und runter fahren hört man sie deutlich.
und wenn man das NAS nicht mit SSDs bestückt, dann hat man da das Problem noch potenziert.

ich habe alle meine CDs in FLAC und höchster Kompression gespeichert (btw.: die einfachste "rundum glücklich Komplett-Lösung habe ich in Daphile gefunden) und da liegen 1000 Stück so ganz grob bei 300GB.
d.h. du könntest deinen Bestand verdoppeln und müsstest mit einer 250GB "Platte" auskommen.

aufgrund unglücklicher Umstände konnte ich letzte Woche nicht auf die SSD in meinem HTPC zugreifen udn da ist ein mSATA SSD verbaut.
um an die Daten zu kommen, habe ich mir ein externes Gehäuse für mSATA mit USB3 Anschluss gekauft (keine 10€).
auch wenn ich das am Ende gar nicht gebraucht hätte, das Teil gefällt mir so gut, dass ich mir wohl dafür noch eine mSATA SSD kaufen. 256GB sind wohl kaum "handlicher" zu bekommen, zusammen für unter 100€
MOS2000
Inventar
#9 erstellt: 04. Mai 2018, 16:44

Mickey_Mouse (Beitrag #8) schrieb:
... Selbst wenn sie "normal" nicht oder kaum hörbar ist, spätestens beim hoch und runter fahren hört man sie deutlich.
und wenn man das NAS nicht mit SSDs bestückt, dann hat man da das Problem noch potenziert. ...

Nein, da bist Du nicht zu empfindlich - ist auch für mich nicht tolerabel.
Aber der Gag bei einem NAS ist ja eben dass dieses prinzipell "irgendwo" in der Wohnung steht - natürlich -nicht- bei der Anlage. während ich in meinem Zimmer Musik höre kann das im WoZi so viel rasseln wie es will...
Wenn es dort die EBH noch stören sollte, dann wird es eben in die Vorratskammer verbannt.

LIebe Grüße
MOS2000
cliff25
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Mai 2018, 16:46
Mein Tipp:

Kauf dir zwei externe Festplatten. Rippe alle deine CDs auf Festplatte_1 und kopiere zum Schluss nochmal alles auf Festplatte_2 als Backup.


Jorge_Posada (Beitrag #1) schrieb:
Ich muss dazu sagen, ich bin nicht sehr Computer-PC-Affin - daher sollte alles einfach sein. Ich stelle mir das so vor: CD rippen, wird automatisch abgespeichert und kann abgespielt werden


Genau deswegen sollte es nicht zu kompliziert werden. Ein NAS bringt immer Aufwand mit sich und ist für nicht technik-affine nur schwer handhabbar.
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 04. Mai 2018, 16:49
Hmm, ich glaube auch, dass die Lösung mit der FP die gefälligste ist. Rein für Musik wäre - so rein vom Gefühl her - ein NAS überdimensioniert. Ein Tipp welche Festplatte?
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 04. Mai 2018, 16:59
wie gesagt, gucke dir mal diesen "Bausatz" an:
Samsung 250GB mSATA SSD
USB Gehäuse dazu
und achte auch mal auf die Größe

unter 90€, klar bekommt man dafür auch schon 2TB als 3,5" HDD, aber eben "Lärm", empfindlich gegen Erschütterungen... sowas kann man dann als zusätzliches Backup nehmen.
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 04. Mai 2018, 17:01
Danke für den Tipp . . . Lärm sollte die Platte auf keinen Fall machen - also eine SSD/Flash Version
cliff25
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Mai 2018, 17:04

Jorge_Posada (Beitrag #13) schrieb:
Danke für den Tipp . . . Lärm sollte die Platte auf keinen Fall machen - also eine SSD/Flash Version


Das ist eine gute Idee. Bei mir verbraucht ein Album allerdings 350-450 MByte. 256 GByte sollten aber trotzdem ausreichen und noch etwas Spielraum haben.

Eine 2te externe Festplatte als Backup empfehle ich dir trotzdem.
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Mai 2018, 17:28
Danke!

Welches Programm zum rippen empfehlt ihr mir?? Würde das Rippen mit meinem Firmenlaptop machen wollen - also unter Windows.
herrdadajew
Stammgast
#16 erstellt: 04. Mai 2018, 17:50
Hallo!

Ich benutze EAC.Damit habe ich bisher ca300 CDs in FLAC 44,1 Khz 16 bit gerippt.

VG


[Beitrag von herrdadajew am 04. Mai 2018, 17:58 bearbeitet]
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Mai 2018, 18:06
Danke!

Eine Frage noch: sollte ic/ mich später doch noch irgendwann für ein NAS entscheiden, muss ich dann erneut alles Rippen oder kann ich alles von der Festplatte übertragen?
Mickey_Mouse
Inventar
#18 erstellt: 04. Mai 2018, 18:19

Jorge_Posada (Beitrag #15) schrieb:
Welches Programm zum rippen empfehlt ihr mir??

also prinzipiell muss man da zwischen mehreren Dingen unterschieden.
a) das eigentliche Rippen
b) verifizieren der Daten
c) kodieren in das gewünschte Ausgangsformat (z.B. FLAC)
d) erkennen, klassifizieren und taggen der Titel mit den entsprechenden Informationen
e) benennen und sortiert abspeichern

da gibt es viele verschiedene Programme, aber meist muss man sich das dann "zusammen basteln". Das eine kann ganz toll rippen, erkennt die Titel aber nicht, das nächste braucht DLLs aus irgendwelchen dubiosen Quellen um die Dateien zu kodieren usw. usf.

ich habe daher dafür Daphile auf einem eigenen Rechner installiert (das kommt sogar mit OS).
rippen, Verifikation mit AccurateRip, Identification mit Gracenote usw. alles in EINEM Paket, ohne dass man irgendwas extra installieren muss!
wenn eine CD fehlerfrei gerippt wurde, dann öffnet sich die Lade vom Laufwerk (so ein Notebook LW springt dann halt einen Spalt auf) und man kann einstellen, dass eine "unbekannte" CD sofort gerippt wird. D.h. immer wenn das LW "offen" ist, legt man einfach die nächste CD ein.

lass mich das mal ganz kurz überschlagen:
das Rippen einer CD dauert i.d.R. so grob 5-10 Minuten, ich rechne mal mit 10 (man kann einstellen wie oft bei einem Fehler wiederholt werden soll).
400 CDs -> 6 CDs pro Stunde -> bei 2 Stunden pro Tag dauert das immer noch über einen Monat

wie gesagt, hier waren es über 1000 CDs und daher der extra Rechner, der "rund um die Uhr" gefüttert wurde, eben immer wenn jemand die offene Lade gesehen hat -> nächste CD rein.

so wie ich das verstehe, ist EAC auch nur so ein "Baukasten" (den ich mir sicherlich angesehen, aber eben aus o.g. Gründen wieder verworfen habe), wenn ich lese: "Support of external MP3, WMA, flac and OggVorbis encoders for automatic compression after extraction", dann ist das Programm schon unten durch, da zahle ich lieber Geld für eine "inklusive" Version.

außerdem verlässt sich EAC wohl alleine auf seine Ripping Qualitäten (bzw. die des verwendeten Laufwerks) und macht die Sache dadurch unnötig langsam.
die anderen Programme (wie Daphile) rippen mit "full speed", errechnen eine Prüfsumme und vergleichen die mit der anderer Besitzer dieser CD anhand einer Internet Datenbank (AccurateRip), stimmt die überein, dann ist der Titel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit korrekt gerippt worden.

und ja, natürlich kannst du deine Daten beliebig hin und her kopieren. Es empfiehlt sich natürlich das Programm so zu konfigurieren, dass die Titel "vernünftig" in Unterverzeichnisse sortiert werden.
bei mir (Standard Daphile Einstellung) sieht das so aus:
<Musik Ordner> / <Interpret> / <Jahr - Album-Name> / <Titel-# - Titel-Name>
promocore
Inventar
#19 erstellt: 04. Mai 2018, 19:12
Eac nützt auch AccurateRip. Im Burst Mode hat man auch max Speed.
Es kann aber auch jedes Bit zusätzlich mehrfach lesen und vergleichen sowie C2 Fehler auswerten. Das macht die Sache langsamer, aber für CDs die Fehler haben oder nicht in der Datenbank sind, zB. Durch eine andere "Pressung" , erhält man genauere Ergebnisse, bzw ein Ergebnis, welches verifiziert ist.
Rainer_B.
Inventar
#20 erstellt: 05. Mai 2018, 09:08

Jorge_Posada (Beitrag #17) schrieb:
Danke!

Eine Frage noch: sollte ic/ mich später doch noch irgendwann für ein NAS entscheiden, muss ich dann erneut alles Rippen oder kann ich alles von der Festplatte übertragen?


Natürlich alles neu machen

War nur ein Scherz. Die NAS verhält sich nicht anders als eine externe Festplatte. Ordner erstellen, Daten kopieren, fertig.

Rainer
herrdadajew
Stammgast
#21 erstellt: 05. Mai 2018, 09:29
[quoteDie NAS verhält sich nicht anders als eine externe Festplatte.] [/quote]

Hallo

Könnte man die erstellte Festplatte auch als Netzwerkspeicher nutzen, sprich diese an den Router anschließen und dann von jeden vernetzten Gerät ( was dazu fähig ist) die Dateien abspielen?

VG
KarstenL
Inventar
#22 erstellt: 05. Mai 2018, 09:37
Eine Fritzbox kann das zB, aber nicht jeder Router stellt einen Musikserver zur Verfügung.
Aber der Musikserver der Fritz (mW upnp) stellt auch nur die Ordner zur Verfügung ohne zB Cover, allerdings kann man mE nach Interpreten etc suchen.
ICH würde einfach auf einen PC, der im Netzwerk im Betrieb ist (zumeist hat man sowas...), den Logitech Media Server installieren und an diesen PC die FP mit den gerippten FLACs anschließen oder die Musik gleich auf den PC speichern.
Dann stellt der LMS die Musik als Bibliothek auf allen Netzwerkgeräten zur Verfügung.
Das ist etwas ganz anderes als sich durch Ordner zu hangeln.
herrdadajew
Stammgast
#23 erstellt: 05. Mai 2018, 09:44
Hallo

Recht vielen Dank.

Wenn ich das so einrichte, wie von dir beschrieben, so müßte doch der PC neben den Netzwerkgerät ( AVR)
auch in Betrieb sein, oder?

VG


[Beitrag von herrdadajew am 05. Mai 2018, 09:46 bearbeitet]
KarstenL
Inventar
#24 erstellt: 05. Mai 2018, 09:47
Ja.
ich nutze als Wiedergabegerät einen Mini PC (Raspberry) der 24/7 läuft und auch den LMS zur Verfügung stellt. So ein Gerät kostet (je nach Ausstattung) zwischen 70 und 120 € ca.
herrdadajew
Stammgast
#25 erstellt: 05. Mai 2018, 09:51
Hallo!

Vielen Dank!

Ich hatte vor einiger Zeit mit dieser Problematik ein wenig herumexperimentiert und hier im Forum einen Thread eröffnet aber leider keine Antwort bekommen. Ich hoffe die Moderatoren sind einverstanden, wenn ich den Text mal hier herein kopiere:

Ich habe in den letzten Wochen meine ca 300 CDs über ein Programm ( EAC) in FLAC Dateien umgewandelt und auf eine Toshiba Festplatte »CANVIO BASICS 1 TB« gespielt.
Diese hängt an einen AV Receiver ( Denon AVRX2400H).
Über die Heos App kann ich nun die einzelnen Ordner und Unterordner aufrufen und abspielen.
Interesshalber habe ich die Festplatte an meinen Router( Speedport W724V TYP C)
angeschlossen und diese als Netzwerkspeicher konfiguriert.Der Receiver erkennt jetzt Router und Festplatte als Musikserver und spielt die Musik auch ab. Jetzt zu meinem " Problem"
Auf der App sowie auf dem Menuebildschirm herrscht jetzt heilloses Durcheinander. Die Ordner sind auseinander gerissen, die Musik wird zusammenhanglos abgespielt.
Das ist natürlich nicht tragisch, aber ich hätte gern den Grund hierfür gewußt.
Auf die Idee kam ich deshalb weil sich der USB Anschluß auf der Frontseite des Receivers befindet und mich das Kabel etwas stört.Ich weiß ---ein totales Luxusproblem.
Wenn ich die Festplatte wieder normal an USB betreibe, läuft alles einwandfrei.

VG
KarstenL
Inventar
#26 erstellt: 05. Mai 2018, 10:05
Musik Server ist eine Geschichte für sich.....
Ich habe bisher (was Router betrifft) nur mit Fritz experimentiert, das Ergebnis war nicht gut.
Auf meiner alten MyBook war Twonky, der lief schon ganz gut.
Nach einem Austausch war auf der neuen ein DLNA Server, der wurde von manchen Systemen nicht erkannt.
Das beste Ergebnis habe ich bisher mit LMS erzielt.
Durch plugins sind die Möglichkeiten sehr groß.
Das einrichten ist aber ohne PC Kenntnisse nicht einfach.
Wie allerdings alles bei dem Thema....
Der einfachste Weg ist natürlich die FP an dem Wiedergabegerät anzuschließen und die Ordner aufzurufen.
Um noch einmal auf DEIN Problem zu kommen :
gibt es bei dem Router für den Mediaserver Einstellungen die man vornehmen kann?


[Beitrag von KarstenL am 05. Mai 2018, 10:06 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#27 erstellt: 05. Mai 2018, 10:23
hallo

Habe noch mal in der BA des Routers nachgeschaut.
Hier steht nur : " An den Speedport angeschlossene USB-Speicher können zum einfachen Austausch von Mediendaten als Netzwerkspeicher verwendet werden"
Ich denke mal der Router kann mit der Ordnerstruktur auf der Festplatte nichts anfangen und ist als Musikserver einfach ungeeignet.
Trotzdem vielen Dank.

VG
KarstenL
Inventar
#28 erstellt: 05. Mai 2018, 10:27


[Beitrag von KarstenL am 05. Mai 2018, 10:29 bearbeitet]
herrdadajew
Stammgast
#29 erstellt: 05. Mai 2018, 10:43
Hallo

Au, jaaa

Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 07. Mai 2018, 12:39
Danke nochmal für die vielen Tipps und Hinweise. Sobald ich mich "entschieden" habe, melde ich mich wieder. Die Gedanken gehen aber in Richtung Festplatte . . .
KarstenL
Inventar
#31 erstellt: 07. Mai 2018, 13:13
gegen eine FP spricht ja nichts.....
mE benutzt du aber so hochwertige Geräte, das ich vor einer ordentlichen Verwaltung/Datenbank nicht halt machen würde.
Dafür würde ich einen Mini PC (Raspberry) über USB an den AVM anschließen.
An den Raspberry dann die FP anschließen und die Daten über zB LMS verwalten.
Glaube mir, dann macht die eigene CD Sammlung erst richtig Spaß.
evtl kennst du ja jemanden der das für dich (evtl für kleines Geld) macht....?
Jorge_Posada
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 07. Mai 2018, 20:00
Ja danke für den Hinweis! Du hast eigentlich recht.
Wüsste da auch jemand, der mir das für einen guten Schluck Wein einrichten könnte.
KarstenL
Inventar
#33 erstellt: 07. Mai 2018, 20:32
herrdadajew
Stammgast
#34 erstellt: 12. Mai 2018, 17:29
Hallo

Hab jetzt von der Telekom einen neuen Router zugeschickt bekommen. ( Speedport Smart2)
An diesen die Festplatte angeschlossen, als Netzwerkspeicher konfiguriert. Diesmal lasse ich meinen TV
( Technisat Technimedia UHD 55) auf den Netzwerkspeicher zugreifen und zusammen mit dem AVR abspielenFunktioniert bestens, sogar mit Coveranzeige. Das OSD kann ich naturlich ausblenden.
Ein Wehrmutstropfen: Manche Dateien ( ich hab noch nicht alle gehört ,ca 300 CDs)
werden nicht bis zum Schluß abgespielt, es fehlen also 3-5 s)
Kann mir jemand sagen was das sein kann. Wenn ich die FB direkt an USB anschließe ist es auch.

VG


[Beitrag von herrdadajew am 12. Mai 2018, 17:49 bearbeitet]
Reinhard
Inventar
#35 erstellt: 18. Mai 2018, 09:14
Für das reine Abspielen von Musik gibt neben externer Festplatte und NAS noch ein dritte Lösung, die vermutlich auch für Dich die perfekte wäre.

Ich hatte auch erst eine Synology-NAS für Musikstreaming genutzt, das war mir von der Verwaltung viel zu aufwändig, ständig standen irgendwelche Software-Updates an. Eine externe Festplatte erwies sich als umständlich und ist nur eine Notlösung, denn man muss ständig umstöpseln, wenn man neue Alben hinzufügt, auch gab es häufiger Probleme beim Neuindexieren.

Jetzt habe ich eine externe USB 3.0-Festplatte (1TB) für 60.- Euro an meinen Router (Fritz! Box 7590) angeschlossen und betreibe sie in der NAS-Funktion. Die Funktionalität ist quasi wie eine NAS, nur viel billiger und ohne das ganze Brimborium der Verwaltung einer NAS. Funktioniert sehr geschmeidig ohne die geringsten Aussetzer oder Probleme. Die Synology-NAS habe ich inzwischen verkauft.

Angeblich können aber nur die Router der allerneuesten Generation die NAS-Funktion ohne Probleme hinsichtlich Geschwindigkeit. zur Verfügung stellen. Selbst wenn Du einen neuen Router, z. B. Fritz! 7590 und eine 1TB-Platte kaufst, liegst Du mit insgesamt ca. 300.- Euro nicht teurer als mit einer echten NAS, dafür hast Du gleich noch einen topp-leistungsfähigen Router. Für mich war es die beste Lösung.
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