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Vinyl Wiedereinsteiger benötigt Tipps - Tonabnehmer

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hifi_junkie
Stammgast
#1 erstellt: 27. Okt 2009, 16:54
Hallo liebe Fangemeinde des anlogen Klanges,

nach dem ich gestern im Thread "Bilder Eurer Plattenspieler" die Empfehlung erhalten habe, dass verbaute AT95 an meinen neuen Dreher Pro-Ject 6.1 gegen ein hochwertigeres System zu tauschen, stellt sich mir nun die Frage welches?

Der Unico Hybrid Verstärker an dem der Dreher hängt hat einen MM47 K.Ohm //220pf und MC100 Ohm//440pf Eingang.

Abgespielt werden fast nur neue angeschaffte Platten in der Musikrichtung, Rock, Pop und ein wenig Jazz.

Preisklasse -150€

Weiterhin wäre ich noch dankbar, wenn mir jemand auch kurz erklären bzw. einen Link nennen könnte, wie ein Wechsel mit Neujustierung des System von statten geht.

Vielen Dank für Eure Antworten schonmal im voraus.

Gruss Andreas
deifl
Stammgast
#2 erstellt: 27. Okt 2009, 18:29
Diesen link habe ich mal bekommen
http://www.gidf.de/
MikeDo
Inventar
#3 erstellt: 27. Okt 2009, 19:31
Hallo Andreas, bis 150 Euro sind einige TA, die in Betracht kämen.


Da wäre das Denon DL 160, ein HO MC TA, den man am MM Eingang anschließen kann.

Ein Vinylmaster Red von Ortofon ist ein MM TA, das ein räumlich gutes Klangbild hat und ein gute Dynamik aufweist.

Dann das Goldring G 1012 GX. Ist ein MM System, welches durch den Gygerschliff recht scharf geschliffen ist. Muss genaustens justiert werden, aber spielt auch in Bezug auf Höhen gut auf. Kostet einen Tacken mehr,als Dein Budget hergibt.

Das Ortofon MC1 Turbo ist auch ein HO (High Output) System, welches an den MM Eingang angeschlossen wird. Das hat eine gute Dynamik, hat eine sehr gute Raumabbildung und ist spielfreudig, also nicht lahmarsch...

Eine Ecke besser, als das zuvor genannte ist das Ortofon MC3 Turbo, das auch an den MM Eingang angeschlossen wird. Das kann man fast als Allrounder bezeichnen, weil Rock, Pop, aber auch Klassik wirklich gut klingt. Es ist auch feiner in der Abbildung und löst besser auf als das kleinere MC1 Turbo.

Dann wäre noch das Ortofon MC Salsa zu erwähnen. Überschreitet Dein Budget ein wenig, aber sicherlich eine lohnenswerte Anschaffung. In Bezug auf Rock und Pop ein Knaller.

Und es gibt noch einige mehr.

Allerdings ist es gut, dass Du die Rillenfräse AT95 entsorgst.


MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 27. Okt 2009, 19:38
Fast vegessen, hier kannst Du Dich ein wenig einlesen, respektive Schablonen für die Justage downloaden.

Eine weitere Seite, die zu empfehlen ist, ist diese hier.




[Beitrag von MikeDo am 27. Okt 2009, 19:39 bearbeitet]
hifi_junkie
Stammgast
#5 erstellt: 27. Okt 2009, 20:30
Hallo Michael,

vielen vielen Dank für die tollen Tipps und die Links. Da sind ja schon einige hoch interessante Systeme bei.

Was ist mit den Ortofon Systeme 2M red & 2M blue?

Spielen diese in der gleichen Liga wie die von Dir genannten Ortefon MC1, MC3 und das Vinylmaster, oder sind die nicht vergleichbar?
MikeDo
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2009, 13:21
Hallo Andreas, die 2M Systeme (MM) sind im Vergleich zu den VM nicht so dynamisch. Das 2M Red ist ein guter "Mitteklässler" würde ich sagen. Das Klangbild ist stimmig, tonal kommt es recht spritzig rüber. Insgesamt ein interessanter Abtaster.
Das etwas höherwertige 2M Blue (MM) kommt aus dem gleichen Stall. Das merkt man dem System auch an. Es ist dem VM Blue nicht unähnlich. Das System zeichnet fein ab, baut eine ordentliche Bühne auf und ist insgesamt ein System für alle Musikrichtungen.

Also, die zuvor genannten spielen im Grunde in der gleichen Liga. Jeder TA hat hier und da seine Stärken, respektive Schwächen. Die MC Turbos lösen besser auf, respektive zeichnen ein wenig besser ab.
Letztendlich alles eine Frage des Geschmacks. Im Normalfall müsste man unter gleichen Bedingungen die Systeme gegeneinander hören. Da dies nur schwer möglich ist, kann man nur angenähert an die Sache herangehen, indem man lediglich - zumindest was die subjektiven Klangeindrücke vom Hörensagen angehen - diese als Auswahlkriterium benützt.

Zurückhaltendere Systeme wäre die Denons DL 110 und das Denon DL 160. Diese werden auch gerne empfohlen, weil sie auch als Allrounder bezeichnet werden.

Ich persönlich würde wohl das MC3 Turbo bei der Musikrichtung nehmen. Das System bewegt sich ein wenig außerhalb Deines Budgets, aber ist sicherlich eine lohnenswerte Anschaffung.
Ich hatte damals u.a. das Ortofon MC20 FL, welches allerdings nicht mehr hergestellt wird. Dieser TA war wirklich schnell, dynamisch und "rockte" geradezu. Für Rock &Pop richtig gut.

Ludger
Inventar
#7 erstellt: 28. Okt 2009, 13:50
Hallo Andreas,
empfehlenswert wäre auch noch das Ortofon Nr. 2, es kostet etwas mehr als gewünscht, ist aber auch deutlich besser.
Gruß
Ludger
baerchen.aus.hl
Inventar
#8 erstellt: 28. Okt 2009, 13:53
Hallo,

Mike hat bis ca 150 Euro das Benz Mirco 20 vergessen, das mit 160 Euro kaum teurer ist und für deine Musik ein echter Spaßmacher.

Zu deiner Frage zum 2M System. Ich habe das 2Mblue im Einsatz. Ob es noch Mittelklasse oder schon Spitzenklasse ist, ist etwas umstritten. Ich würde es eher in der Spitzenklasse einordnen.Für einen Klassikhörer wie mich macht es ein schönes sauberes Klangbild, für rockiges und popiges ist es mir teilweise etwas zu behäbig. Vorteil man kann später durch Nadeltausch weiter aufrüsten bis zum black und das soll sich dann keine blöse mehr geben. Das Bronze soll nicht viel schlechter sein.

Änliches gild für das hörbar sportlicher abgestimmet VM System. Auch das zu deinem Budget erhältliche VM red läst sich durch Nadeltausch noch aufpimpen

Goldring ist bekannt für recht viel "Hochtonpfeffer" und leichte Kapazitätsempfindlichkeiten. Würde ich nur an einem anbpassbaren seperaten Phonopre fahren.

Das Salsa ist der Nachfolger des MC Nr.2 bzw. soll das MC Nr.2 im neuen Gewand sein. Das hatte ich schon im Einsatz das war mir im Hochton an meiner Kette zu schrill.

Das Denon DL110 hatte ich früher an einem anderen Dreher. Das ist mir etwas zu brav, das 160er soll eher etwas für Klassikfreunde sein.

Mein Favorit für dich Benz Micro 20

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 28. Okt 2009, 14:05 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#9 erstellt: 28. Okt 2009, 14:21

Mike hat bis ca 150 Euro das Benz Mirco 20 vergessen, das mit 160 Euro kaum teurer ist und für deine Musik ein echter Spaßmacher.


Stimmt, das habe ich wirklich vergessen, wie viele andere sicherlich auch.


hifi_junkie
Stammgast
#10 erstellt: 28. Okt 2009, 15:24
Erst einmal vielen Dank für die Anregungen.

So wie ich gesehen habe, gibt es ja wohl mittlerweile zwei Versionen von den Benz Micro . Einmal eine E2-H und eine E2-L Version mit unterschiedlichen Ausgangsspannungen. Zu welcher Version würdet Ihr den raten.

Ich habe auch bezüglich Tonabnehmertausch noch mal bei dem Händler wo ich den Dreher her habe nachgefragt. Er meinte das es keinen grossen Sinn machen würde das AT95 gegen ein nicht wesentlicheres teures System zu tauschen. Das AT95 würde in der Preisklasse - 100€ schon top sein. Wenn dann müsste ich schon mehr investieren und hat mir ein Sumiko Blue Point MKII für einen super Preis angeboten (240€).

Weiterhin bin ich nach der theoretischen Anleitung von Ihm zum Tonabnehmertausch auch nicht mehr ganz sicher, ob ich den Tausch selber vornehmen soll. Hört sich das, bzw. liest es sich schwerer (an) als es ist ?

Auf alle Fälle reizt es mich ungemein noch mehr aus dem Dreher raus zu holen.
killnoizer
Inventar
#11 erstellt: 28. Okt 2009, 16:02
Quark !!!

( was dein Händler sagt )

Alleine die Toleranzen beim AT 95 sind so groß das ich für meinen Teil niemals behaupten würde das jedes gleich klingt , höchstens gleich schlecht ...

Allerdings bevorzuge ich ganz klar MM Abnehmer , meine Empfehlung ist immer die Produktpalette von Audio Technica , zB. das AT 120 mit GANZEM diamanten
( At 95 hat nur eine geklebte Spitze ) , immer für unter 100,- zu kriegen und funktioniert an den meisten Tonarmen .

Und die Nadel im Schadensfall zu erneuern ist ein Klacks , bei MC geht das nicht .

Bei der Auswahl achte mal auf die äussere Form ,
eine grade Vorderkante erleichtert den Einbau sehr ...


Gerrit
baerchen.aus.hl
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2009, 16:08

hifi_junkie schrieb:

So wie ich gesehen habe, gibt es ja wohl mittlerweile zwei Versionen von den Benz Micro . Einmal eine E2-H und eine E2-L Version mit unterschiedlichen Ausgangsspannungen. Zu welcher Version würdet Ihr den raten.

´

Das kommt auf deinen Verstärker an. Wenn dein Vertärker einen MM Phonoboard hat, dann das H, wenn der Verstärker ein MC Phonoboard hat oder auf MC umschaltbar ist dann das L

Das AT95 ist und bleibt ein billiges Einsteigersystem.


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 28. Okt 2009, 16:11 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2009, 16:59
[quote="baerchen.aus.hl"][quote="hifi_junkie"]


Das AT95 ist und bleibt ein billiges Einsteigersystem.[/quote]



und klingt völlig "ohne Seele" wie ein Pappkarton .

gr
hifi_junkie
Stammgast
#14 erstellt: 28. Okt 2009, 19:34
So, dann schwanke ich jetzt zwischen dem Benz Micro und dem Ortefon 2m Blue.

Ich habe mal ein Blick in die Bedienungsanleitung vom Verstärker getätigt.
Also das optionale verbaute Phono Board ist werkseitig auf MM eingestellt, kann aber vom Händler auf MC umgestellt werden.
Ein Blick im inneren des Verstärker zeigt, das insgesamt 6 Jumper auf dem Board verbaut sind. 4Stk müssen wohl von MM auf MC umgesteckt werden, und dann gibt es noch zwei Jumper für die DB Umstellung

Gibt es denn klangliche Unterschiede zwischen der Benz H und L Version ?
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 28. Okt 2009, 20:12
Nö, die tun sich nichts.
MikeDo
Inventar
#16 erstellt: 28. Okt 2009, 20:40

Ich habe auch bezüglich Tonabnehmertausch noch mal bei dem Händler wo ich den Dreher her habe nachgefragt. Er meinte das es keinen grossen Sinn machen würde das AT95 gegen ein nicht wesentlicheres teures System zu tauschen. Das AT95 würde in der Preisklasse - 100€ schon top sein. Wenn dann müsste ich schon mehr investieren und hat mir ein Sumiko Blue Point MKII für einen super Preis angeboten (240€).

Weiterhin bin ich nach der theoretischen Anleitung von Ihm zum Tonabnehmertausch auch nicht mehr ganz sicher, ob ich den Tausch selber vornehmen soll. Hört sich das, bzw. liest es sich schwerer (an) als es ist ?



Sorry Andreas, aber dieser Händler hat den Schuss nicht gehört. Das AT95 ist eine billige Rillenfräse, die kurz über lang einem das Plattenhören wirklich versaut.

Er will das Geschäft machen, ganz klar. Ich weiß ja nicht, was er Dir über die Justierung gesagt hat, aber wenn man wirklich keine zwei linken Hände hat und auch keinen Alterstremor, dann bekommt man das mit Fingerspitzengefühl und Geduld gut hin. Ist keine unüberwindliche Hürde, ein neues System zu installieren. Die meisten hier haben es nach der Methode learning by doing erlernt.
Dein Händler macht Dir natürlich Angst und Bange, damit Du ihn beauftragst, keine Frage.

Und im Übrigen sind die Systeme Benz Micro E2-H und E2-L klanglich gleich.
MC Systeme sind unempfindlich gegenüber Kabelkapazitäten. Das ist aber eine andere Baustelle.




[Beitrag von MikeDo am 28. Okt 2009, 21:53 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#17 erstellt: 28. Okt 2009, 21:23
Hallo,

wenn Du ein Kabel mit niedriger Kapazität anschaffen möchetest, dann nimm das gute alte Oehlbach NF 1. Mit einer Kapazität von 59pf/m bist Du da auf der sicheren Seite.

Als Erdungskabel kannst Du irgend ein Stück restkabel nehem das du noch rumliegen hast.

Gruß
Bärchen
MikeDo
Inventar
#18 erstellt: 28. Okt 2009, 21:36
Hallo Bärchen, kann man aber auch günstiger haben, anstatt Oelbach.
Sieh mal hier.


Ich empfehle und kaufe bei Bedarf bei Kabel Kusch in Dortmund. Dort kaufe ich für Neuverkabelungen mehr als günstig ein. Neutrikstecker drangelötet und gut ist.

Kabel Kusch.




[Beitrag von MikeDo am 28. Okt 2009, 21:42 bearbeitet]
stoppok
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 28. Okt 2009, 22:22
O.k. - da es hier um "Wiedereinsteiger"- und Tonabnehmerfragen geht, klinke ich mich mal mit meiner Frage ein:
AT13Ea - gut oder schlecht? Vorwiegend für "älteres Vinyl" (Rock, Blues, Folk etc.) mit 'nem Technics SL-3210.
hifi_junkie
Stammgast
#20 erstellt: 28. Okt 2009, 22:33
Die Aussage vom Händler habe ich ehrlich gesagt auch nicht ganz für voll genommen.

Heute Nachmittag habe ich mir mal die Anleitung und eine ausgedruckte Schablone zur Gemüte genommen und gleich mal die Einstellungen des verbauten AT korrigiert. Ist echt kein Hexenwerk, und vor allen, es macht ja auch noch Spass selber Hand anzulegen und die Technik zu erlernen.

Beim Kabel hatte ich erst einmal ein noch vorhandenes Kimber Timbre ausprobiert, dieses hat ja auch eine recht niedrige Kapazität. Da es aber keine Abschirmung hat, weist es ein brummen auf. Also gleich wieder abgestöppselt und ein SilentWire NF5 Phono (Testsieger und Tipp in der Stereo) geordert und angeschlossen. Ich denke dieses wird aber auch erst richtig mit einen neuen Tonabnehmer zur Geltung kommen. Auf alle Fälle ist es absolut unempfindlich gegenüber Störungen.

Ich denke ich werde mir das Benz bestellen, muss nur sehen wo.
MikeDo
Inventar
#21 erstellt: 28. Okt 2009, 22:35

stoppok schrieb:
O.k. - da es hier um "Wiedereinsteiger"- und Tonabnehmerfragen geht, klinke ich mich mal mit meiner Frage ein:
AT13Ea - gut oder schlecht? Vorwiegend für "älteres Vinyl" (Rock, Blues, Folk etc.) mit 'nem Technics SL-3210.



Eher schlecht. Die Tonarmresonanzfrequenz wäre bei ca. 7Hz
Der TA hat eine Compliance von 28 x 10-6 cm/Dyne.

Aber wir wollen den Fred nicht kapern.

stoppok
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 28. Okt 2009, 22:48
Thx!
MikeDo
Inventar
#23 erstellt: 28. Okt 2009, 22:52
Hallo Andreas!


Heute Nachmittag habe ich mir mal die Anleitung und eine ausgedruckte Schablone zur Gemüte genommen und gleich mal die Einstellungen des verbauten AT korrigiert. Ist echt kein Hexenwerk, und vor allen, es macht ja auch noch Spass selber Hand anzulegen und die Technik zu erlernen.


Gut so!


Ich denke ich werde mir das Benz bestellen, muss nur sehen wo.


Ein wenig im Internet recherchieren.

Ist so um die 155 Euro zu haben. Z.b. hier.

Oder hier. Interessant ist: "Preis inklusive Einbau und Justage bei Ihnen zu Hause: 160 Euro"



[Beitrag von MikeDo am 28. Okt 2009, 22:58 bearbeitet]
hifi_junkie
Stammgast
#24 erstellt: 29. Okt 2009, 00:00
So die Entscheidung ist gefallen und die Bestellung raus, Benz Micro MC20 E2-H.

Ich habe bei Project-akustik für 148€ zugeschlagen. Bei den anderen ist das System z.Zt. ja leider auch nicht verfügbar.

Ich möchte mich jetzt schon mal vielmals für die tolle Unterstützung bedanken und sobald der Tonabnehmer verbaut ist, lass ich es Euch wissen wie ich mit dem zufrieden bin.

Gruss Andreas
baerchen.aus.hl
Inventar
#25 erstellt: 29. Okt 2009, 10:41

hifi_junkie schrieb:
So die Entscheidung ist gefallen und die Bestellung raus,images/smilies/insane.gif Benz Micro MC20 E2-H.

Ich habe bei Project-akustik für 148€ zugeschlagen. Bei den anderen ist das System z.Zt. ja leider auch nicht verfügbar.

Ich möchte mich jetzt schon mal vielmals für die tolle Unterstützung bedanken und sobald der Tonabnehmer verbaut ist, lass ich es Euch wissen wie ich mit dem zufrieden bin.

Gruss Andreas


Na denn viel Spaß mit dem Benz!

Projekt Akustik, Bad Schwartau? Bist Du auch ein Nordlicht?

@Mike

Danke für den Kabellink. Ist aber alles Meterware für Bastler. Die meisten sind aber wie ich des Lötens nicht mächtig und brauchen daher schraubbare Stecker, die es ja auch gibt, aber meist etwas teurer sind. Unterm Strich stellt sich daher die Frage, ob sich der Einkauf für den Laien bei einer einmaligen Angelegenheit lohnt.

Es gibt auch wesentlich preiswertere Kabel als das Oehlbach, die qualitativ mit Sicherheit nicht schlechter sind als das Oehlbach. Z.B. http://www.monacor.d...id=1023&spr=DE&typ=u Bei einem Preis von 6 Euro lohnt sich das Selberlöten nicht wirklich. Nur leider konnte mir der Monacor Kundendienst keinen Kapazitätswert nennen. Ein örtliche Händler meinte, er wisse vom Außendienstler, dass dieses Kabel mit dem nicht mehr im Oehlbachprogramm befindlichen CC1 identisch ist. Das Oehlbach CC1 hat lt. Oehlbach Kundendienst eine Kapazität von 79 pf/m und ist, wenn die Info des Händlers stimmt (was ich nicht weiß und daher mit der Kabelempfehlung etwas vorsichtig bin), somit als Phonokabel für nicht oder nur wenig kapazitätskritische Systeme (wie z.B. das Benz Micro) gut geeignet. Das angeblich identische CC1 habe ich selbst im problemlosen Einsatz und von anderen Usern, die auf das Monacor zurückgriffen haben, habe ich keine negative Rückmeldung bekommen.

Gruß
Bärchen


[Beitrag von baerchen.aus.hl am 29. Okt 2009, 11:10 bearbeitet]
hifi_junkie
Stammgast
#26 erstellt: 29. Okt 2009, 17:50
Aus dem Benz wird es wohl erst mal nichts. Lieferzeit 2 Monate, Benz nimmt irgendwelche technische Veränderungen an den MC20 vor, laut Project-Akustik.

Jetzt stellt sich mir die Frage, so lange warten oder doch das Ortefon ???
baerchen.aus.hl
Inventar
#27 erstellt: 29. Okt 2009, 18:12
Frag doch erst mal weiter rum, evtl hat ja ein anderer Händler das Benz noch rumliegen. Auch wenn du evtl 20 euro mehr zahlen musst...

http://www.phonophono.de/YA92002_180.php3?Kennung=
baerchen.aus.hl
Inventar
#28 erstellt: 29. Okt 2009, 18:49
Hier ein günstiges Angebot für das 2M blue
http://www.williamth...173-179_p5388_x2.htm
hifi_junkie
Stammgast
#29 erstellt: 29. Okt 2009, 23:54
Vielen Dank für die Tipps, irgendwie habe ich immer das Pech wenn ich etwas online bestelle. Weitere Telefonate haben auch nichts gebracht. Die Benz sind anscheinend wohl z.Zt. sehr vergriffen.

Nach dem heute noch mal mit der ausgedruckten Schablone am AT ein wenig getestet habe, ist mir doch glatt die Nadel von der, wie schreibt Ihr immer so schön, "billige Rillenfräse" verbogen. Ich denke das wäre nicht passiert, wenn ich die Schablone auf glattes Fotopapier und nicht auf normalen Papier ausgedruckt hätte. Durch das weiche Papier konnte sich wohl die Nadel ein wenig eindrücken und ist bei leichten verdrehen des Plattenteller hängen geblieben und gleich verbogen.

Also musste ich jetzt schnell handeln, da ich beim Händler eh noch ein bestelltes Kabel abholen musste, bin ich noch mal mit ihm in Verhandlung getreten.

Zu meiner Verwunderung kramte er dann seine Tonabnehmer Schatzkiste aus. In der liegen unter anderen ein Benz Gold, ein Benz Glider, Denon DL103R und noch paar andere.

Doch die waren wirklich weit über mein Budget trotz teilweise gutem Angebot. Nach ein wenig hin und her habe ich nun beim Sumiko Blue Point MKII ( http://up.picr.de/3158815.jpg ) zugeschlagen. Das schöne ist, dass er mir gleich auch noch leihweise eine Elac Schablone und eine Shure Tonarmwaage ( http://up.picr.de/3158801.jpg ) zum einstellen mitgegeben hat.

Das einstellen mit den Hilfsmittel klappte diesmal echt super. Nach anschliessenden gut 1.5 Std. Probehören mit dem neunen Tonabnehmer weis ich jetzt was Ihr mit "klingt wie ein Pappkarton" meint. Die Musik klingt nun viel aufgeräumter, und insgesamt alles viel viel sauberer. Auf alle Fälle macht es Lust auf mehr, wie gut das bald Wochenende ist.
baerchen.aus.hl
Inventar
#30 erstellt: 30. Okt 2009, 08:11
Na denn viel Spaß
MikeDo
Inventar
#31 erstellt: 30. Okt 2009, 14:43
Na wunderbar, das hört man doch gerne.

Wieder einen in die Plattenspielerwiedergabe missioniert

Auch von mir viel Spaß!



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