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SME Tonarm Serie III

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LP_Friend
Neuling
#1 erstellt: 16. Nov 2009, 09:28
Hallo zusammen,

bin neu hier und hätte eine Frage bezüglich eines Tonarmes der Firma SME

Was kann man für einen neuen original Verpackten SME Tonarm der Serie 3 verlangen oder besser gesagt was ist dieser so Wert?

Vielen Dank im Vorraus

LP Friend
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 16. Nov 2009, 13:06
Um welchen SME handelt es sich denn konkret?

Also der zB. SME 3009 Serie 3 in einem guten bis sehr guten Zustand ist so um die 200-230 Euro wert.


MikeDo
Inventar
#3 erstellt: 16. Nov 2009, 13:11
Übrigens, bedenke, dass es sich bei SME Serie 3 um ULM Arme handelt (4,5gr.). Das sind wahre Fliegengewichte. Das schränkt ein wenig in der Tonabnehmerauswahl ein. Ein leicher TA sollte das schon eine recht hohe Compliance aufweisen.



[Beitrag von MikeDo am 16. Nov 2009, 13:13 bearbeitet]
Großmogul
Stammgast
#4 erstellt: 16. Nov 2009, 14:48
@Michael,

gibt es für den IIIer nicht verschiedene Rohre unterschiedlcher Masse?
Allerdings war der Arm nicht so weit verbreitet und da stellt sich die Frage, gibt es die noch???

Gruß
Michael
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 16. Nov 2009, 15:08
Hallo Namensvetter!

Es ist richtig, das es verschiedene Armrohre gibt, jedoch bleibt die eff. Masse immer gleich. Lediglich die eff. Länge verändert sich. Zwangsläufig dadurch natürlich auch alle anderen Faktoren (Überhang, Nullpunkte). Es gab/gibt zwei eff. Längen.
231.2mm beim SME Serie III und 233.2mm beim SME III S (CA1)

Sicherlich gibt es die noch, sonst würden ja nicht solche Threads aufgemacht.


Großmogul
Stammgast
#6 erstellt: 16. Nov 2009, 15:14
Danke für die Infos.
Ich wusste nur, dass es wechselbare Armrohre gab, ansonsten ist mir der Arm lediglich auf einigen TD 126 MkIII aufgefallen. Ein Kind der Endsiebziger, der Zeit mit den geringen Auflagekräften und der Leichtbauweise.



Als ich Anfang der 80er einen Audio Linear Dreher kaufte, hätte der IIIer 100,- Aufpreis zu einem S2 gekostet. Ich habe den S2 genommen.

Gruß
Michael


[Beitrag von Großmogul am 16. Nov 2009, 15:15 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 16. Nov 2009, 16:02
Nun es gab eine Zeit, wo die ULM Arme geradezu prädestinert waren. Viele Hersteller bauten diese Leichtgewichte. Thorens baute damals u.a. den TP 16 MK III mit 7,5gr. eff. Masse.
Sicherlich wurde auch viel in die andere Richtung experimentiert, aber irgendwann kamen einige wieder zurück.
Grundsätzlich (und das gebietet immer eine Ausnahme ) sind mittelschwere Arme - gerade wenn man viel mit Tonabnehmern "spielen" will - das Ideal. Die Arme bieten breitgefächert TA Möglichkeiten.


Der S2, da insbesondere der Improved ist nicht unbedingt der Brüller.
Kann man einiges drüber nachlesen.
Unser Kollege Günther aka Hörbert hat schon vieles dazu geschrieben.images/smilies/insane.gif





Edit: Rechtschreibfehler


[Beitrag von MikeDo am 16. Nov 2009, 16:05 bearbeitet]
Großmogul
Stammgast
#8 erstellt: 16. Nov 2009, 16:14

MikeDo schrieb:
Nun es gab eine Zeit, wo die ULM Arme geradezu prädestinert waren. Viele Hersteller bauten diese Leichtgewichte. Thorens baute damals u.a. den TP 16 MK III mit 7,5gr. eff. Masse.
Sicherlich wurde auch viel in die andere Richtung experimentiert, aber irgendwann kamen einige wieder zurück.
Grundsätzlich (und das gebietet immer eine Ausnahme ) sind mittelschwere Arme - gerade wenn man viel mit Tonabnehmern "spielen" will - das Ideal. Die Arme bieten breitgefächert TA Möglichkeiten.


Der S2, da insbesondere der Improved ist nicht unbedingt der Brüller.
Kann man einiges drüber nachlesen.
Unser Kollege Günther aka Hörbert hat schon vieles dazu geschrieben.images/smilies/insane.gif





Edit: Rechtschreibfehler


Damals war es der S2 improved mit abnehmbarer Headshell. Vom Design her ging der IIIer gar nicht, von daher war die Wahl keine .
Was wirft man dem S2 vor? Lager?

Ich kenne die ULM Geschichte, damals hatte auch Dual begonnen, grazile Röhrchen einzubauen. Den Sinn habe ich allerdings nie verstanden.
An den TP 16 kann ich mich auch noch gut erinnern, obwohl damals ein langweiliger Dual 601 bei mir seine Runden drehte.

Jetzt mutiere ich vom Platten-Seltenhörer zum Gelegenheitshörer und da fallen mir noch eine Menge Sache von früher ein.

LP_Friend
Neuling
#9 erstellt: 16. Nov 2009, 16:27
Hallo und Danke für die vielen Antworten.

Also es handelt sich um einen 3009 Serie III S

Mit der SN nr. 4/5828 wenn es jemanden interessiert.

Und vorallem Origanal Verpackt( mit allem was dabei war)

Gruß LP Friend
MikeDo
Inventar
#10 erstellt: 16. Nov 2009, 16:36
Hallo Michael,

eigentlich haben alle alten SME 3009-2 sowie 3012-2 ein Metallmesserschneidenlager bereits ab Werk. Die Nachfolgemodelle Improved und Series 2 sind jedoch mit Plastikschneidenlager ausgestattet. Übrigens auch die damalife Topvariante R.
Und das zeugt von minderer Qualität. Wenn es wirklich spitzenklasse sein soll, wird oft eine Bronzebasis für die SME empfohlen.

Aber ich denke, dass andere Hersteller auch schöne Töchter haben. SME wird für gewöhnlich überteuert angeboten, weil es ein SME ist. Ein Helius Scorpio zB. folgt der Linn Geometrie und spielt - vorausgesetzt er ist penibelst justiert - auf einem höheren Niveau, als ein SME 3009.
Vorteil auch, dass er nicht so bekannt ist und dadurch auch nicht so teuer.


Großmogul
Stammgast
#11 erstellt: 16. Nov 2009, 20:39
Danke für die Info!

Michael
directdrive
Inventar
#12 erstellt: 17. Nov 2009, 10:47
Moin,

es ist ja schon einges gesagt worden - aber wenn im Zusammenhang mit SME von "minderer Qualität" gesprochen wird, und im nächsten Satz der Helius Scorpio gelobt wird, hinterlässt das einen falschen Eindruck. Hinsichtlich der Verarbeitung kann sich ein Scorpio keinesfalls mit irgendeinem SME-Arm messen. Die Verarbeitungs- und Materialqualität beim Scorpio ist bestenfalls mäßig, die fettgefüllten Vertikallager sind kritisch, die Antiskatingjustage eine Pest, die Verkabelung ist verklebt, die Messingteile laufen an etc..

Wenn er denn funktioniert, würde ich ihn einem SME 3009 in klanglicher Hinsicht womöglich sogar vorziehen, der SME spielt mit den meisten Systemen weicher und etwas unpräziser. In Sachen Alltagstauglichkeit und Bedienung hat jedoch der SME die Nase vorn.

Nebenbei zählt übrigens auch der Scorpio zu den Armen von besonders geringer effektiver Masse, lt. Herstellerangabe 8 Gramm.


Der S2, da insbesondere der Improved ist nicht unbedingt der Brüller. Kann man einiges drüber nachlesen.
Unser Kollege Günther aka Hörbert hat schon vieles dazu geschrieben


Nicht alles, was man irgendwo lesen kann, trifft auch unbedingt zu, ich habe ziemlich umfangreiche eigene Erfahrungen mit vielen Tonarmen, darunter war auch ein knappes Dutzend 3009er verschiedener Baureihen.

Die alten SMEs sind besser als ihr mittlerweile in Foren und "Insiderkreisen" kolportierter Ruf.
Die angesagte Praxis, die Improveds mit Bronzelagern, Bronzebasen und Neuverkabelungen zu verschlimmbessern, erscheint mir recht absurd, für das Geld würde ich mir gleich einen Tonarm kaufen, der eher meinen Wünschen entspricht.

Viele Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 17. Nov 2009, 11:02 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#13 erstellt: 17. Nov 2009, 19:10
Hallo Friend,

der III S ist eine Lite-Version, die gegenüber der Vollversion einige Features nicht aufweist. Dennoch würde ich für einen neuwertigen Arm in neuwertiger Originalverpackung mit vollständigem Zubehör mal bis zu 250 € oder sogar noch ein wenig mehr ansetzen. Der III (S) ist ein sehr guter Tonarm. Man sollte halt ein geeignetes System daran verbauen. Z.B. ein Ortofon 540 II oder OM40.

Beste Grüße

Silberfux
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