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MC / MM soll ich?

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f.k.1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Jan 2010, 11:45
Hallo,

Habe diese Frage im "falschen" Forum gestellt, darum hier der Verweis - freue mich über eure Tips und Erfahrungen.

http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=37011

Gruss, Florian.
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 15. Jan 2010, 12:35
Hallo!

Warum willst du dir ein Reson nehmen? Das sind ebenfalls Goldring-Systeme nur neu verpackt. Hier hättest du m.E. einfach mehr vom gleichen.

Wäre es nicht interessanter etwas ganz anderes auszuprobieren?

Fallsa nicht: Das entsprechende Goldring MC zum Reson Aciore heißt Golding Eroica LX und klingt genauso, Unterschiede -falls vorhanden- sind bestenfalls marginal und m.E. durch das unterschiedliche Korpusgewicht bedingt.

Recht gut in den RB-250/251 passen auch die 2M-Systeme von Ortofon, das sind allerdings Mm´s.

Ebenfalls recht gut trotz der grenzwertigen Resonanzfrequen wäre das recht günstige Ortofon Vinyl Master silver das ich qualitativ als einen direkten Konkurrenten zu deinem bisher verwendeten G-1042 einstufe.

MFG Günther
Archibald
Inventar
#3 erstellt: 15. Jan 2010, 12:35
Hallo Florian,

zu Deinem Verstärker kann ich Dir leider nichts sagen. Allerdings gibt es keinen prinzipiellen Vorteil für MC-Systeme, einem weit verbreiteten Vorurteil zum Trotz.

Wichtig wäre vorab zu wissen, auf welchem Laufwerk, an welchem Tonarm, in welcher Preiskategorie, für welche Musik und im Zusammenspiel mit welchen übrigen Komponenten soll der neue Tonabnehmer gedacht sein ?

Ich möchte darauf hinweisen, dass es sowohl phantastische MM-/MI- aber auch genau so gute MCs gibt. Dem Klang ist es egal, ob beim Generator ein Magnet an einer Spule oder eine Spule am Magneten bewegt wird. Ich habe vorzügliche Exemplare beider Generatorprinzipien kennengelernt und verwende aktuell als MI (analog MM) ein ADC XLM Mk. III und als MC ein Ortofon MC 20 Super.

Gruß Archibald
f.k.1
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Jan 2010, 12:55
Hallo,

Das war genau der Grund meiner Frage ... bringt mir das MC wirklich einen ehcten Gewinn ...

Mit meiner aktuellen Kette bin ich eigentlich sehr zufrieden - Rega P3 Rb250 - AA MAP305DA - relativ dünne, feste Kabel (Herasteller vergessen - 500DM/Paar) - CME Lautsprecher.

Ich höre 90% Klassik, Klavierstücke, Gesang, Chor- und Orchesterwerke. Dabei lege ich viel Wert auf Ehrlichkeit und Lebendigkeit. Das System sollte daher "schnell" und neutral sein. Habe seinerzeit den 1022 bei Reson in Saarbrücken gekauft (seither steht der PS auch auf einem Domo-Ständer - Genial!) und vor etwa 4 Jahren mit der "grösseren" Ersatznadel zum 1042 aufgewertet.

Warum nicht ganz was anderes ... bin nicht mit Goldring verheiratet (nur mit dem Roldring den mir meine Frau einmal angesteckt hat ;-) )

Habe viel gutes von Benz gehört und irgendwie bin ich grosse Fan von Reson (Leider Kein Platz und Geld für die grossen Rethm)

Preislich sollte sich das ganze im Rahmen bis etwa 500Euro bewegen.

Danke und Gruss, Florian.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 15. Jan 2010, 16:23
Hallo!

Leider fangen die echten Benz-Micro Systeme erst beim ACE an, die kleineren "Benze" Gold/Silver und MC-20E2 L/H sind zukäufe die bloß auf Benz gelabelt sind.

Bis 500 Euro bietet sich ein Ortofon 2M-black auf dem Sektor der Magnetsysteme geradezu an, bei Takker gibt es das -black für 400.

Das System ist für Klassik bestens geeignet, gute Auflösung und Dynamik neben einer sehr guten tonalen Ausgewogenheit und einem straffen aber durchaus präsentem Tieftonbereich zeichnen das -black aus. Es klingt Ortofontypisch unspektakulär und unaufdringlich aber durchaus lebendig.

Für mich eines der derzeit besten MM-Systeme auf dem Markt, das -black braucht sich wirklich nicht vor MC´s der 600-800 zu verstecken.

MFG Günther
doppelkopf0_1
Stammgast
#6 erstellt: 16. Jan 2010, 11:10
Tach .

Die 1042 Referenznadel , bzw 1055 Nadel wäre eine Alternative.
f.k.1
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 16. Jan 2010, 20:15
1055 ??? Habe ichj noch nie gesehen ... muss wohl mal suchen.

Kennst du hierfür eine Quelle (evtl. einen Link dazu?)

Danke und Gruss.
f.k.1
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Jan 2010, 12:52
Hallo,

komme nochmals auf meine Anfangsfrage ... irgendwie scheint sich meine Stimmung nun doch in Richtung Eroica (Interesse es auszuprobieren) zu gehen.

Wie anders muss ich mir die Musik aus einem Eroica gegenüber meinem G1042 vorstellen?

Gruss, Florian.
f.k.1
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Feb 2010, 08:25
Hallo,

Gestern kam der neue TA per Post ... ein Denon DL103.

Schon das Auspacken der feinen Schachtel macht freude, das Messdiagramm wirkt super Seriös und gefällt eiem Techniker wie mir bestens ...

Da ich nur wenig Zeit hatte vor ich die Kinder ins Bett bringen musste habe ich in ein paar Minuten "auf die Schnelle" das Goldring abgeschraubt, das Denon drangeschraubt, grob geradegerichtet, 1,5g eingestellt und los ...

Es tat zwar noch etwas brav, aber hat mir ab den ersten Sekunden gut gefallen. Stimmig, Satt und dennich schnell ... das Knistern alter Platten hat richtig schnell getan.

Der erste Eindruck ist sehr positiv, ob es den Goldring "schlagen" kann weiss ich nocht nicht, der Unterschied ist aber nicht Riesig.

So, nun weiss ich auch dass der Advance Acoustic MAP305 einen vernünftigen MC-Eingang hat.

Gruss, Florian.

Ps: Danke für alle Tips auch wenn ich sie diesmal nicht befolgt habe. Da mein Sohnemann möglicherweise trotz meinem Schimpfen nochmals mit seinen Fingern ... das Preisargument war doch auch ein Punkt und über WilliamThakker ist das Denon zu einem sehr vernünftigen Preis zu bekommen.
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 09. Feb 2010, 08:57
Florian,

das DL103 benoetigt eine AK zwischen 20 und 30mN (nominal 25mN)!

Stefan
f.k.1
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Feb 2010, 09:16
Stefan,

so viel ... hoppla, werde nochmal nachsehen und korrekt einstellen.

Wie gesagt war sehr "auf die Schnelle"

Ps: Was passiert eigentlich (ausser einem möglicherweise schlechteren Klang) bei zu niedrigem Auflagegewicht?

Danke und Gruss,
Florian.


[Beitrag von f.k.1 am 09. Feb 2010, 09:25 bearbeitet]
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Feb 2010, 09:33
Moin,


Ich höre 90% Klassik, Klavierstücke, Gesang, Chor- und Orchesterwerke. Dabei lege ich viel Wert auf Ehrlichkeit und Lebendigkeit.


Ich bin völlig bei Günther: Ein Benz-Ace oder Ortofon-2M-Black wären auch meine Wahl gewesen (wenn es ein neues System sein muss).
Ich habe keines der Systeme zu Hause laufen, aber bereits häufig in anderen Ketten hören können.

Mit dem DL-103 bist du vielleicht nicht soooo gut bedient, vor Allem wenn ich lese, was du so hörst. Auch die Kombination mit dem 250'er Rega funktioniert zwar, reizt das Denon aber lange nicht aus.

Man muss es vielleicht versucht haben, das DL-103!?
Für bestimmte Musikrichtungen und am Reibraddreher mit schwerem Arm finde ich das Teil klasse.
Aber für Klassik...?
Ludger
Inventar
#13 erstellt: 09. Feb 2010, 09:34
Hallo Florian,
wenn du Pech hast, "tanzt" das System in der Rille und beschädigt die Platte.
Bei mir lief das DL 103 am besten mit 2,5 Gramm.
Gruß
Ludger
f.k.1
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Feb 2010, 09:38
Ein Fehler in meinen Angaben war der Arm ... ich habe den RB300 drauf.

Wie gesagt ist der erste Eindruck sehr gut - und mal sehen was danach kommt ...

Gruss, Florian.
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 09. Feb 2010, 10:05

den RB300

ok, der ist dynamisch balanciert, im Gegensatz zum RB250. Damit hat man eine besserer Abtastfähigkeit.
Das DL-103 hat bei 3g Auflagegewicht aber kaum Schwierigkeiten, es sei denn, der Arm ist zu Leicht (effektive Masse).

Es gibt genügend Leute, die ein DL-103 am Rega-Arm laufen haben und es gut finden... passt schon, ich find's ok.
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