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Billige Headshell vom grossen C

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rorenoren
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 31. Mrz 2010, 18:30
Moin,

heute habe ich mal im grossen C gestöbert und eine billige Headshell für 7,95 Euro inkl. Kabel gekauft.

Ich wollte mal sehen, wie die so aussieht und ist, im Vergleich mit dem Technics Original.

Vorweg:

Ich weiss nicht, ob das Original den hohen Aufpreis wert ist, aber es ist deutlich besser verarbeitet!

Das Billigding sieht von unten so aus:



Grober Guss mit herausstehenden Kanalresten vorne an der Kante und aussermittig gebohrtem Loch für das Zusatzgewicht.

Bei Systemen wie dem Denon DL103 sind die Kanalreste vorne an der Kante störend, weil das System dann schief sitzt.

Von oben ist auch der rauhe unsaubere Guss sichtbar:



Nicht schlimm bisher.

Die Kanalreste habe ich einfach weggefeilt:



Das Alu ist sehr weich.

Der SME Anschluss ist deutlich dünner, als der "üblicher" Headshells.

Es wackelt sehr, bis die Überwurfmutter (das Bajonett) richtig fest angezogen ist.
(normalerweise stecken die Shells schon so recht stramm im Loch)

Dann ist die Shell aber einigermassen fest, so dass die Funktion gegeben ist.

Ich habe spasseshalber ein altes Pickering (selbst angemalt) montiert, für das ich eine nicht sehr vertrauenerweckende Dreher und Kauf Nachbaunadel habe.
(unbenutzt bis eben)

Klingt erstaunlich gut, das Ding.

So sieht es am Braunpolen aus:


Und von oben:



Fazit:

das Teil (die Billigheadshell) ist funktionsfähig.

Es ist aber m.E. sinnvoller, auf dem Flohmarkt für ähnliches Geld einen ganzen Dreher zu kaufen und dessen Headshell zu verwenden.
(woher meine ganzen Headshells wohl stammen? )

Die wird in beinahe jedem Falle präziser gearbeitet sein, selbst wenn sie aus Plastik ist.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 31. Mrz 2010, 18:31 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 31. Mrz 2010, 23:52
Moin !

Mal abgesehen, daß DAS Headshell immer sächlich ist und bleiben wird ...

... kann ich Deine Meinung zu Plastikheadshells mit SME-Anschluß nicht teilen. Aber es muß jeder selber wissen, wofür er sein Geld verballert.

Die Wichtigkeit des zentrierten Bohrloches für das Zusatzgewicht kann relativiert werden und dürfte bei den hohen Auflagekräften und dem zu erwartenden Sound negiert werden. Kurz: Hört sowieso keiner.

MfG,
Erik
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 01. Apr 2010, 06:04
Moin Erik,

da es "die Muschel" ist, habe ich gelernt, dass es "die" Headshell sein kann.

Bis vor ca. 2 Jahren war sie für mich auch "das".

"Die" gefällt mir aber mittlerweile besser, weil ´s mir logisch erscheint.

Ich denke, da es ein "eingedeutschtes" Wort ist, wird wohl beides akzeptabel sein.

Das mit dem aussermittigen Bohloch ist, ebenso wie der Rest der Verarbeitungsmängel, selbstverständlich für den Klang belanglos.
(solange man das System irgendwie gerade darin befestigen kann)

Mir ging es bei der Beschreibung nur darum, alles zu erwähnen, das mir aufgefallen ist.

Ich mag im Übrigen auch keine Plastikheadshells.

Im Vergleich sind aber die, die ich besitze im Bereich der Systemaufnahme und des SME Anschlusses präziser und scheinbar maßhaltig.
(wackeln also nicht im Anschluss hin und her)

Was das Resonanzverhalten angeht, könnte eine gut gemachte Plastikheadshell sogar günstiger sein als eine allzu dünne aus Alublech.
(ob es klanglich relevant ist, vermag ich nicht zu beurteilen)

Der Funktion und dem Klang ist das alles wohl kaum abträglich, aber schön ist etwas anderes.
(Plastik und grosses C)

Gruss, Jens
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 01. Apr 2010, 06:44
Hallo!

@rorenoren

Ein sehr interessanter Beitrag, kannst du mir noch sagen was die Headshell von Conrad wiegt?

Durch die gute Bearbeitbarkeit des Materials und den günstigen Preis sehe ich hier einige Möglichkeiten für Eigenkreationen.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 01. Apr 2010, 07:23
Moin Günther,

sie wiegt ca 8g.

Edit: da die Waage nicht unbedingt stimmt, habe ich zum Vergleich eine Headshell von Ortofon gewogen, die in Serie auf dem Telefunken S600 war.

Diese wiegt nach meiner Waage ca. 9,5g.


Der SME Anschluss hat bei dieser Headshell einen Durchmesser von 7,83mm.

Der Anschluss anderer, beser passender Headshells hat 7,95mm.
(zwischen 7,93 (Plastikheadshell) und 7,96 (Ortofon))

Sogar die Unitra Headshells haben 7,95mm.
(polnische Präzision! )

Das erklärt das Wackeln bei nicht angezogenem "Verschluss".

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 01. Apr 2010, 07:33 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 01. Apr 2010, 08:09
Hallo!

Danke.

Hm, da sollten sich locker 2-3 Gramm runternehmen lassen ohne die Funktiomalität zu gefährden.

Der etwas zu dünne Schaft ist allerdings eine unschöne Sache, aber hier läßt sich eventuell eine Lösung finden falls das notwendig werden sollte.

Eventuell werde ich mir einmal einige zulegen um sie Nachzubearbeiten, bislange habe ich eher mit den ebenfalls recht günstigen Exemplaren von Reloop gearbeitet, hier ist allerdings nur eine unbefriedigende Gewichtsreduktion zu erzielen.

Aber erst werde ich mal sehen was die kommenden Flohmärkte so zu bieten haben.


MFG Günther
killnoizer
Inventar
#7 erstellt: 01. Apr 2010, 18:45

Der Tonabnehmer will an Die Headshell ..


[Beitrag von killnoizer am 01. Apr 2010, 18:45 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 02. Apr 2010, 15:42
Oder auch:

DAS System muß in DIE Kopfmuschel

Headshell, Headtexaco, Headaral, Headorlen ...

@ Jens:

Ich bin mal frei von Optimierungsgedanken mit Weihwasser, C37-Lack, Bitumen oder Nagellack in jeglicher Konsistenz und Farbe

Kenne aber auch das Prob mit einem genieteten SME-Anschluß an einer BBKM ( BilligBlechKopfMuschel ), der nach Jahren anfing zu wackeln

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 03. Apr 2010, 05:49 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Apr 2010, 16:02
Moin Erik,

das Problem hatte meine Ortofon- Kopfmuschel auch.
(Transportschaden, zusätzlich verbogen)

Mit etwas Geschick kann man die Verbindung wieder etwas zusammenpressen.
(Zange)

Dann vorsichtig etwas Sekundenkleber hineinträufeln und sie sitzt wieder fest.

Da man nur den sichtbaren Teil zusammenpressen kann, hält diese Geschichte vielleicht nicht immer.

Im Notfall hilft dann noch Zweikomponentekleber.

Nicht zu viel, sonst wird´s zu schwer.

Bisher hat aber die erste Methode noch immer geholfen.

Das Zusammenpressen muss vorher aber unbedingt sein, damit noch die metallische Verbindung da ist, die die Shell an Masse legt.

Naja, die Blechdinger gibt´s auch für ca 10 Taler neu.

http://cgi.ebay.de/H...?hash=item3ca1793a2c


Sieht aber schon auf dem Bild nicht so hübsch aus.

Dann lieber Flohmarkt......

Gruss, Jens
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 03. Apr 2010, 05:54
Moin !

Jo, Zange und Kleber müßten funzeln. Dabei muß aber bedacht werden, daß nicht schief neu verquetscht wird, sonst stimmt der Azimuth nicht mehr.

Ist jedenfalls besser als " Punktschweissen vom Grobmotoriker "
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 05. Apr 2010, 19:40
Wieso sind eigentlich blauer und grüner Anschluss vertauscht?Oder ist das egal?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 05. Apr 2010, 20:23
Moin Sven,

du hast Recht!

Es sind beide Kanäle vertauscht.
(ab Werk natürlich)

Habe das bei der bisher gehörten Musik gar nicht bemerkt.

Ich steck´s dann mal um.......
(obwohl ich schon längst wieder mit einem anderen System höre)

Grün und Blau dürfen bei mir ruhig vertauscht sein, nur Rot und Weiss nicht.

Die Masse läuft bei mir am Phonopre sowieso an einem Punkt zusammen.


Gruss, Jens
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