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Rega Planar 3 gekauft, bitte Meinung dazu!

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Autor
Beitrag
bart1979de
Stammgast
#1 erstellt: 20. Dez 2010, 19:37
Hallo Leute,

ich konnte es nicht lassen und habe vorhin zugeschlagen und einen Rega Planar 3 gekauft, diesen hier:

Planar 3


Es war leider eine Kurzschlusshandlung, normalerweise beobachte ich sowas ein paar Tage. Nun bin ich irgendwie nervös und habe "ein schlechtes Bauchgefühl".

Daher ein paar Fragen:

1. Ich hoffe der Preis ist nicht zu hoch?
2. Ist das Gerät ordentlich von der Qualität her?
3. Was könnte das für ein Tonabnehmer sein?
4. Wie sieht der Lieferumfang aus? Da müsste noch eine Filzmatte dabei sein, oder?
5. Der Spieler dürfte keine Endabschaltung haben, oder?
6. Ich habe im Web welche gefunden, die minimal anders aussehen, bei denen steht auf der Zarge "Rega Planar 3" ausgeschrieben. Bei meinem ersteigerten steht nur "Rega P3". Das macht mir am meisten Kopfzerbrechen. Das ist doch ein echter Planar 3, oder?
7. Wie altr dürfte der sein? Kann man das anhand der Seriennummer rauskriegen?


Ich weiss, ich hätte das alles vorher klären sollen!
Mann, hoffentlich habe ich mir da nicht ins Bein geschossen... Kann mich mal wer beruhigen?


MfG, Marcel
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 20. Dez 2010, 19:51
Keine Panik .

Der Preis ist vollkommen in Ordnung, sogar recht günstig.

Der P3 ist qualitativ gut, auch kein Problem.

Keine Automatik, also auch keine Endabschaltung.

Der P3 wird schon Urzeiten gebaut. Hauptsache ist, der Zustand ist gut.

Ne Filzmatte kostet 3€.

Den Tonabnehmer habe ich gerade nicht parat, da kommt aber bestimmt noch einer, der denn kennt.

Also: Ganz ruhig bleiben

Haakon
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Dez 2010, 19:55
Hallo Marcel,

1. Schwer zu sagen, die Angaben in der Auktion sind sehr dürftig
2. Da gehen die Meinungen schon beim Neugerät auseinander. Mir gefällt der P3 (habe aber selbst keinen Plattenspieler)
3. Keine Ahnung. Es steht nichtmal in der Auktion dabei, ob der überhaupt mit zum Angebot gehört.
4. Das sollte mal eigentlich vorher klären (Naja, weisst Du ja selbst)
5. Nein, hat er nicht.
6. Keine Sorge, die ältere Version hiess noch Planar 3, die neuer Version dann nur noch P3.
7. Kann ich Dir leider nicht beantworten.

Ich habe trotz allem irgendwie ein gutes Gefühl bei dem Rega. Das wird schon.


Klaus
bart1979de
Stammgast
#4 erstellt: 20. Dez 2010, 19:57
Ehm mein Gemütszustand grenzt grade an Hysterie! Mann. Eigentlich wollte ich ja einen Vollautomaten, Direktgetrieben. Was habe ich jetzt? Einen manuellen, riemengetriebenen.

Ich ärgere mich, dass ich echt "Kurzschluss"-gehandelt habe.

Im schlimmsten Fall: Den müsste ich doch wieder für 200 Euro verkauft kriegen, wenn ich damit gar nicht zurecht komme, oder?

MfG, Marcel
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 20. Dez 2010, 20:12
Hör dir den Rega erstmal an.

Der Tonarm ist sehr gut, und wer braucht schon Automatik?
Die meisten Regaianer schwören auf den P3.

Der Tonabnehmer ist der originale Rega Elys.
bart1979de
Stammgast
#6 erstellt: 20. Dez 2010, 21:53
Hallo,
langsam habe ich mich ein bisschen beruhigt. Ich hatte grade Kontakt mit dem Verkäufer. Eine Filzmatte ist nicht dabei, aber sonst alles komplett, also auch der auf dem Bild vorhandene Tonabnehmer.

Ist das auf dem Foto eigentlich der RB300-Tonarm?

Kennt irgendjemand diesen Tonarm (technische Details) und den Abnehmer? Welcher Schliff? Preiklasse? Gut, mittel oder schlecht?

Kann ich eigentlich auch die Platten direkt auf den Glasteller legen?


MfG, Marcel
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 20. Dez 2010, 22:14

Ist das auf dem Foto eigentlich der RB300-Tonarm?

Ja, isser.

Kennt irgendjemand diesen Tonarm (technische Details) und den Abnehmer?

Die Frage ist seltsam. Eigentlich kennt jeder den Rega RB-300. Ein sehr guter Tonarm, wird auch von Transrotor, AVID, T+A, Thorens und Gott weiss von noch wie vielen verbaut.
http://www.vinylengine.com/library/rega/rb300.shtml
Das Elys ist ein MM mit elliptischer Nadel. Soll nicht so der Bringer sein. Kostete ca. 150€.

Kann ich eigentlich auch die Platten direkt auf den Glasteller legen?

Ja.
bart1979de
Stammgast
#8 erstellt: 20. Dez 2010, 23:37
Hmm ok, danke. Ich bin gespannt, auch, ob der P3 an meinem Marantz harmonieren wird.

Wir werden sehen... sobald ich das Gerät habe, werde ich Fotos einstellen und mal berichten was es damit auf sich hat.

MfG, Marcel
majordiesel
Stammgast
#9 erstellt: 21. Dez 2010, 07:52
Guten Morgen!
Da hast du ein Schnäppchen gemacht. Man hat schon allein für den Arm mehr bezahlt...
Ein Tip allerdings: Regas sind sehr empfindlich was Trittschall angeht. Man sollte Regas an die Wand montieren und nicht auf ein Rack stellen...
Gruß
Markus
majordiesel
Stammgast
#10 erstellt: 21. Dez 2010, 10:00

bart1979de schrieb:
Eigentlich wollte ich ja einen Vollautomaten, Direktgetrieben. Was habe ich jetzt? Einen manuellen, riemengetriebenen.

Nachtrag:
Ich glaube nicht das du IRGENDEINEN direktangetriebenen Vollautomaten kriegen kannst, der klanglich auch nur in die Nähe des P3 kommt.
gruß
Markus
Hayvieh
Stammgast
#11 erstellt: 21. Dez 2010, 10:18
[quote="majordiesel"
Ein Tip allerdings: Regas sind sehr empfindlich was Trittschall angeht. Man sollte Regas an die Wand montieren und nicht auf ein Rack stellen...
[/quote]

hai

das sehe ich nicht so, meiner steht auch auf einen rack und das hat keinerlei nachteile, ok der fußboden sollte aber kein federner dielenboden sein...dann gehört der rega an die wand.
bart1979de
Stammgast
#12 erstellt: 21. Dez 2010, 10:19
Hallo Markus,


ich dachte da an einen Tehnics SL-1600 mit einem AudioTechnica AT 120E?

Meinst du nicht, dass das mindestens gleichwertig wäre?


MfG, Marcel
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 21. Dez 2010, 10:21

Nachtrag:
Ich glaube nicht das du IRGENDEINEN direktangetriebenen Vollautomaten kriegen kannst, der klanglich auch nur in die Nähe des P3 kommt.
gruß


Das ist, salopp gesagt, Quatsch.
bart1979de
Stammgast
#14 erstellt: 21. Dez 2010, 10:22
Ich habe hier im Forum auch schon gelesen, dass der verbaute Tonabnehmer "Rega Elys" nicht gut sein soll. Ich denke da gehen die Meinungen wohl auseinander.


MfG, Marcel


[Beitrag von bart1979de am 21. Dez 2010, 10:27 bearbeitet]
Hayvieh
Stammgast
#15 erstellt: 21. Dez 2010, 10:26
warte doch erstmal bis der P3 bei dir spielt und bilde dir dann deine eigene meinung und lass dich hier nicht verrückt machen, da kannst dann auch in ruhe mit deinen jetzigen spieler vergleichen.
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 21. Dez 2010, 10:38
So isses. Erstmal ganz locker durch die Hose atmen
lunatic303
Stammgast
#17 erstellt: 21. Dez 2010, 11:52

majordiesel schrieb:
Ich glaube nicht das du IRGENDEINEN direktangetriebenen Vollautomaten kriegen kannst, der klanglich auch nur in die Nähe des P3 kommt.
gruß
Markus


Wie soll man denn das verstehen? Wenn mein Dreher anfängt Eigenklang zu entwickeln, geht er zum Service. Und dass hochwertige DDs den Rega hinsichtlich Rumpel, Gleichlauf etc. leicht hinter sich lassen, weißt Du hoffentlich?

Grüße,

Patrick
majordiesel
Stammgast
#18 erstellt: 21. Dez 2010, 12:06

lunatic303 schrieb:
Und dass hochwertige DDs den Rega hinsichtlich Rumpel, Gleichlauf etc. leicht hinter sich lassen, weißt Du hoffentlich?

Hört auf, zu messen und fangt an zu hören.
Der Rega 300 (oder womöglich 301??) ist ein renomierter Tonarm, der mit ziemlicher Sicherheit die Tonarme der weitläufig bekannten Vollautomaten in die Tasche steckt. Ein entsprechend passender TA natürlich vorausgesetzt.
gruß
Markus
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 21. Dez 2010, 12:35

majordiesel schrieb:

Der Rega 300 (oder womöglich 301??) ist ein renomierter Tonarm, der mit ziemlicher Sicherheit die Tonarme der weitläufig bekannten Vollautomaten in die Tasche steckt. Ein entsprechend passender TA natürlich vorausgesetzt.
gruß
Markus


Anscheinend kennst du keine richtigen DD Automaten .
Großmogul
Stammgast
#20 erstellt: 21. Dez 2010, 13:11

majordiesel schrieb:

Hört auf, zu messen und fangt an zu hören.
Der Rega 300 (oder womöglich 301??) ist ein renomierter Tonarm, der mit ziemlicher Sicherheit die Tonarme der weitläufig bekannten Vollautomaten in die Tasche steckt. Ein entsprechend passender TA natürlich vorausgesetzt.
gruß
Markus



Irgendwo müssen 30 Jahre Indoktrination durch Presse und ahnungslose Händler ja geblieben sein.
Mal kurz von einem passionierten Bretthörer wie ich einer bin (Pro-ject 2.9): ein Riemenläufer ist technisch das simpelste, anfälligste, wartungsintensivste, am wenigsten standfeste und zudem was Gleichlauf betrifft, potentiell schlechteste Konzept um eine Platte zu drehen. Deshalb auch die Vielzahl an unterschiedlichen Philosophien und Materialien zu Lager, Riemenbeschaffenheit und -spannung.
Dagegen ist die Welt bei Reibradlern oder DDs ziemlich einfach. Bei letzteren stellt sich maximal die Frage, ob Motor und Teller getrennt sind (z.B. Dual) oder der Teller ein Teil des Motors ist (z.B. Technics).
Bezogen auf den Arm, vergleiche mal einen Rega 300 mit dem Arm, der vor mehr als 30 Jahren auf dem Dual 704 verbaut wurde. Nicht, dass der Rega da schlecht ist, aber ich sehe keinen Ansatzpunkt zu behaupten, er sei auch nur irgendwo besser.

Gruß
Großmogul


[Beitrag von Großmogul am 21. Dez 2010, 13:13 bearbeitet]
dobro
Inventar
#21 erstellt: 21. Dez 2010, 13:21
Hallo Marcel,

das Gerät sieht gepflegt aus, der Preis ist günstig, der RB-300-Tonarm und das Laufwerk sind sehr ordentlich. An meinem P3 hatte ich ein ELAC 792 E. Harmonierte ganz gut, wie ich fand. Ich habe das Gerät allerdings auch wegen fehlender Endabschaltung verkauft, nervte mich. Ist aber sehr persönlich und hat nichts mit den Abspielqualitäten des Geräts zu tun.

Die Aufstellung ist meiner Erfahrung nach nicht so kritisch, wie oft geschrieben. Ich will aber nicht ausschließen, das der rega an einem ruhigen Plätzchen besser spielt.

Antiskating hatte ich 1/2 der Auflagekraft, also bei 2g Auflage 1 = Antiskating, war auch eine Empfehlung und fand es tonal auch o.k.

Gruß
Peter
bart1979de
Stammgast
#22 erstellt: 21. Dez 2010, 19:49
Soooooo.


So.


Also.


Ich habe den Dreher grade abgeholt, und nun steht er hier und spielt. Und er spielt toll.

Das Gerät ist in einem fast ladenneuem Zustand gewesen. Haube OHNE Kratzer, das Gerät selbst hatte noch nichtmal irgendwo Staub.

Laut Vorbesitzer wurde er vor ein paar Jahren mal angeschafft, dann ist das Interesse daran aber erloschen. Der Dreher soll maximal 50 Stunden gelaufen sein. Auf der Glasplatte waren noch nicht einmal Fingerabdrücke!

Na ja, an meinem Marantz hört sich das Ganze echt gut an. Das erste was mir aufgefallen ist: Bei meinen gebrauchten Platten habe ich kaum Knistern. Da ist mein Technics mit AT91 leider etwas empfindlicher.

An die manuelle Steuerung werde ich mich auch gewöhnen.

Hier nochmal mein Dank an alle, die mir "Mut" zugesprochen haben. Aber riskant wars doch - ich habe blind gekauft.
Aber ich denke, ich habe keinen schlechten Kauf gemacht für 200 Euro.

Anbei noch ein schnell geschossenes Bild nach dem Aufbauen (jaja, die Kabel verschwinden noch!):

IMG_1602
IMG_1607

MfG, Marcel
Großmogul
Stammgast
#23 erstellt: 21. Dez 2010, 19:55
Moin Marcel,

sieht sehr gut aus!!!!
Vor allem in Kombination mit dem Marantz. Was den Preis betrifft, brauchst Du Dir absolut keine Sorgen zu machen, das ist mehr als ok für ein Gerät in dem Zustand!!!

Viel Spaß damit!

Gruß
Großmogul
bart1979de
Stammgast
#24 erstellt: 21. Dez 2010, 20:08
Hmm eine Frage noch: Mein Technics und sonst alle die ich kenne haben einen GND (Erde)-Anschluss. Wieso hat der Rega das nicht?

MfG, Marcel
Großmogul
Stammgast
#25 erstellt: 21. Dez 2010, 20:13

bart1979de schrieb:
Hmm eine Frage noch: Mein Technics und sonst alle die ich kenne haben einen GND (Erde)-Anschluss. Wieso hat der Rega das nicht?

MfG, Marcel


Hat er nicht? Würde mich wundern....keine Schraube irgendwo hinten unten?
bart1979de
Stammgast
#26 erstellt: 21. Dez 2010, 20:28
Nein, hat er nicht, scheint aber normal zu sein. Bei Audiokarma habe ich das hier gefunden:


The Planar3 has no ground wire, and instead grounds the table through the sheathing of an interconnect.


Scheint also doch normal zu sein.

MfG, Marcel
rocket6861
Stammgast
#27 erstellt: 21. Dez 2010, 20:36
schönes Teil, gefällt mir besser als mein 1210er.
binaM
Neuling
#28 erstellt: 21. Dez 2010, 20:36

bart1979de schrieb:
Ehm mein Gemütszustand grenzt grade an Hysterie! Mann. Eigentlich wollte ich ja einen Vollautomaten, Direktgetrieben.


Hab seit Jahren eine Rega Planar3, mit dem originalen Tonarm, einem Ortofon MK20 mit VDH Umbau. Kann ich nur empfehlen.
Die Prozedur, damit eine Schwarze zu hören, muss man zelebrieren. Viel Spass.
dobro
Inventar
#29 erstellt: 22. Dez 2010, 07:49
Hallo,

die Erdung des rega läuft über eines der Cinchkabel, deshalb findest du keine Erdung. Manch einer behauptet, damit Ärger gehabt zu haben. Ich hatte keinen Ärger damit, weder bei meinem alten P3 noch bei einem neueren P2.

Gruß
Peter
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 22. Dez 2010, 17:14
Hallo!

Die Tonarmmasse läuft in der Tat bei allen Rega-Tonarmen über die Masse des linken Kanals mit. Bei ca. 20% der Anwender führt da zu einem mehr oder weniger starken (Hintergrund)-Brummen. Bei weiteren ca. 10% zu einer verstärkten Empfindlichkeit gegenüber Störeinstrahlungen z.B. durch Mittelwellensender. Wenn man zu dn Betroffenen gehört hilft nur ein Umbau des Tonarmes, geeignete Umbauanleitungen gibt es auf dem Netz, z.B : http://www.aqvox.com...nen_rega_mod_de.html

Ob es überhaupt Probleme gibt hängt strk vom Phonoentzerrer ab. Bei vielen Schaltungen wird die Tonarmmasse ohnehin direkt am Eingang mit den Signalmassen zusammengeführt.

MFG Günther
Alex-Hawk
Inventar
#31 erstellt: 22. Dez 2010, 17:25
Ein sehr schöner Dreher mit schlichtem Schick.

Glückwunsch und viel Spaß.

sedum
Stammgast
#32 erstellt: 22. Dez 2010, 18:22
Mein Lieber,
nachdem ich alle Kommentade gelesen hatte mußte ich doch etwas schmunzeln.
Das Fazit, und ich kenne diesen Plattenspieler gut:
Du hast einen sehr guten Klassiker gekauft, der mit dem richtigen swystem und einer perfekten Justage, zur Höchsform auflaufen wird.
Allerdings ist er kein Schönspieler, sondern ein knallharter Analytiker.
Befestige ihn gut, er mag gern Trittschall aufnehmen.
Ich würde passend zu deinem Marantz ein wärmer klingendes MM wählen, z.B ein Gradfo Gold/Silber.
Nicht vergessen: peniblel justieren!
Gruß
Hermann
bart1979de
Stammgast
#33 erstellt: 23. Dez 2010, 00:05
Hallo,

ja, ich werde ihn gut aufstellen, im Januar kommt die Rega Wandhalterung.

Ich denke, ich habe Freude an dem PS.

Eine Frage allerdings noch: Ich spiele im Moment die Platten direkt auf dem Glasteller ab. Das ist soweit kein Problem. Allerdings liest man oft, dass man die Filzmatte benutzen soll.

Soll man das? Oder nicht? Wieso?


MfG, MarcelS
Fhtagn!
Inventar
#34 erstellt: 23. Dez 2010, 07:27
Einige hören auch die Flöhe husten.

Ich mag keine Filzmatten, die sind Staubfänger und laden statisch auf.

Auf einigen meiner Dreher verwende ich Delta Devices Plexiglassauflagen, die sind auch hart und glatt. Klanglich kann ich da keine Unterschiede zu einer weichen Auflage feststellen.

Das Glas solltest du nur peinlich sauber halten, sonst können deine Platten Kratzer bekommen.
sedum
Stammgast
#35 erstellt: 23. Dez 2010, 07:52
Hallo,
ich tue mich immer etwas schwer die Lp´s direkt auf das Glas zu legen, zumal ich sie auch noch über die Mittelachse fixiere.
Im Le Tallec ist ein Schraubgewinde, darauf ziehe ich ein Gewicht fest, siehe Foto.
Vermutungen zu Folge sind die Plattenteller beim Rega und beim Le Tallec gleich.
Vielleicht gibts ja hier noch andere Erfahrungen.
Viele Grüße
HermannGlasteller Le Tallec Filzmatte
Fhtagn!
Inventar
#36 erstellt: 23. Dez 2010, 08:14
Wenn du gerne die Glasoptik behalten willst, dann schau dir mal die Delta Device Auflagen an.

Ich habe mehrere davon und bin sehr zufrieden.

http://www.acryltell...LATTENTELLERAUFLAGEN
vinylrules
Stammgast
#37 erstellt: 23. Dez 2010, 13:36
Ein Wort zur Filzmatte. Da der RB300 nicht höhenverstellbar ist, ergibt sich mit dem Elys und der Originalfilzmatte exakt die richtige Arbeitshöhe für den Tonarm. In der jetzigen Variante ohne Matte, sollte der Arm im aufgelegten Zustand zum Abtaster hin abfallen, also den falschen Abtastwinkel haben. Ich würde schon versuchen, da eine Unterlage mit der Dicke das Originalfilzes zu benutzen. Vielleicht kann ein Rega P3 Besitzer ja mal die Dicke von der Matte posten.

Gruß

Matthias


PS: Wenn es ohne Matte besser gefällt, den Abtaster mittels Distanzscheiben auf die richtige Höhe bringen, geht auch. Dank der Dreipunktbefestigung ist die Justage ja ein Kinderspiel.
bart1979de
Stammgast
#38 erstellt: 23. Dez 2010, 17:20
Hmm, die Grundidee leuchtet mir ja ein, aber wenn ich mir den Arm anschaue, ist er so gut wir parallel zur Plattenoberfläche. Vielleicht ist er MINIMAL abfallend, aber so gut wie gar nicht.

Macht das tatsächlich bei dem Elys einen hörbaren Unterschied?


MfG, Marcel
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 23. Dez 2010, 17:50
Hallo!

Esgibt einen wichtigen Grund dafür eine Tellermatte aus einem weichen Material zu benuzen. (Das muß natülich keine Filzmatte sein, diese haben einige unangenehme Eigenschaften die sie eigentlich als Plattentellerauflagen diskreditiern.) Eine weiche Unterlage verhindert das die Stubkörner die aus der Luft zwangsläufig auf dem Plattenteller landen idurch das Eigengewicht der Schallplatte in die Rillen gepresst werden.

Recht gute Erfahrungen habe ch mit nicht allzu harten Gummi- /Kunststoffmatten gacht die zudem noch durch spezielle Beimischungen hochohmig leiten sind, das ist ganz nebenbei auch eine probate Strategie gegen Statische Aufladung die allerdings bei einem Rega der fast zur Gänze aus nichtleitenten Materialien besteht leider keine Wirkung zeigen kann.

MFG Günther
akem
Inventar
#40 erstellt: 23. Dez 2010, 19:42

bart1979de schrieb:

Daher ein paar Fragen:

1. Ich hoffe der Preis ist nicht zu hoch?
2. Ist das Gerät ordentlich von der Qualität her?
3. Was könnte das für ein Tonabnehmer sein?
4. Wie sieht der Lieferumfang aus? Da müsste noch eine Filzmatte dabei sein, oder?
5. Der Spieler dürfte keine Endabschaltung haben, oder?
6. Ich habe im Web welche gefunden, die minimal anders aussehen, bei denen steht auf der Zarge "Rega Planar 3" ausgeschrieben. Bei meinem ersteigerten steht nur "Rega P3". Das macht mir am meisten Kopfzerbrechen. Das ist doch ein echter Planar 3, oder?
7. Wie altr dürfte der sein? Kann man das anhand der Seriennummer rauskriegen?



Hallo,

1.) nö, ist schon okay
2.) hat ein paar Handbremsen eingebaut, die sich aber beheben lassen
3.) vermutlich ein Elys oder höher: die dritte Befestigungsschraube zur zwangsweisen Geometrieeinstellung gibt's meines Wissens nach erst bei den teureren Rega-TA
4.) Vergiß die Filzmatte, das ist eine der Handbremsen - ohne Matte oder mit Korkmatte klingt der Player dreimal so gut! Außerdem erzeugt der Filzlappen jede Menge elektrostatischer Ladung - ärgerlich...
5.) nö, Komfort ist nicht; grad daß er nen Tonarmlift hat ; Lieferumfang: es sollten Beilagsscheiben zur Höhenverstellung des Tonarms dabei sein; wenn nicht ist's auch nicht schlimm, da man das a) für den Rega-Tonabnehmer nicht braucht und b) auch käuflich ist
6.) es gab im Laufe der Zeit mehrere Versionen des P3, die sich in erster Linie im Antrieb/Motor unterscheiden; Du hast eine der ältesten Versionen erwischt, der einen 110V/50Hz-Synchronmotor hat, der heute nur noch im P1 und P2 drin ist; aber don't worry, ich hab damals beim Hochrüsten auf den besten (?) Antrieb eigentlich keinen Unterschied gemerkt außer daß er lauter war...
7.) wie gesagt wohl ein älteres Exemplar

Zu den Handbremsen:
- Filzmatte -> bereits entsorgt
- Gummifüße -> auf Spikes stellen
- keine Tonarm-Höhenverstellung -> Zubehör kaufen, falls notwendig
- Tonarmgegengewicht zu leicht (möglicherweise ist es bei Dir sogar noch groß genug, bei den neueren RB300-Armen ist das nicht mehr so) -> Zubehör kaufen (z.B. von Scheu gibt's eines)
- Lager des Armes schwergängig -> Lager ggf wechseln und neu einstellen (Achtung: nix für Anfänger!)
- Verkabelung: Fehler in der Masseführung, Tonarmmasse ist nicht separat herausgeführt sondern mit der Abschirmung des linken Audiokanals verbunden -> Verbindung trennen, sonst kann Dir das den Tonabnehmer zerstören
Anleitung: http://www.aqvox.de/...nen_rega_mod_de.html

Gruß
Andreas
bart1979de
Stammgast
#41 erstellt: 23. Dez 2010, 21:53

akem schrieb:
... Du hast eine der ältesten Versionen erwischt, der einen 110V/50Hz-Synchronmotor hat, der heute nur noch im P1 und P2 drin ist; aber don't worry, ich hab damals beim Hochrüsten auf den besten (?) Antrieb eigentlich keinen Unterschied gemerkt außer daß er lauter war...
7.) wie gesagt wohl ein älteres Exemplar




Hmm danke für dein ausführliches Post, aber ich glaube, da vertust du dich, oder?

Ich habe nach umfangreicher Recherche im Web rausgefunden, dass die älteren die Bezeichnung "REGA Planar 3" führten, und die neueren "Rega P3" haben. Der ganz neue (ich glaube seit einem Jahr oder so) führt die Bezeicnung "Rega P3 24".
Auch ist der Motor bei meinem eine 230V-Version, denke ich. Ich kann das Gerät ganz normal an die Steckdose anschließen.

Zu den Bremsen: Matte habe ich ja keine, und der Tonarm ist extrem leichtgängig. Da ich auch nicht auf einen anderen Tonabnehmer wechseln möchte, brauche ich auch keine Unterlegscheiben. Ansonsten bin ich bis jetzt sehr zufrieden!


MfG, Marcel
akem
Inventar
#42 erstellt: 24. Dez 2010, 12:15
Hallo Marcel,

ne, das ist schon ein 110V Motor - da ist aber noch eine kleine Vorschaltplatine davor mit einem Widerstand (der bremst die Spannung ein) und einem Kondensator (macht die 90° Phasenverschiebung, um die zweite Phase für den Synchronmotor zu generieren).
Was den 24V Motor angeht hast Du recht, der ist in der Bezeichnung P3 24 gekennzeichnet.

Wenn Du mit dem Klang zufrieden bist - prima. Never touch a running system

Gruß
Andreas
bart1979de
Stammgast
#43 erstellt: 24. Dez 2010, 15:15
OK, mit dem Motor und 110V kann sein, ich bin kein Elektroniker.

Allerdings würde mich schon interessieren, wie es mit den Baureihen aussieht, was das Alter angeht.
Ich bin so informiert:


Rega Planar 3 ---> Rega P3 ---> Rega P3-24

Ist das so richtig?


MfG, Marcel
Fhtagn!
Inventar
#44 erstellt: 24. Dez 2010, 16:16
Richtig.
Den Planar 3 gabs von 1977-1983 mit zugekauften (Jelco?) Armen, ab 1983 mit dem RB-300.
2000 (glaube ich) kam die Namensänderung zu P3.
Nun eben P3-24.

Ich denke, dass deiner ein P3-2000 ist.
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