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Tonabnehner SAE 1000 E - wie klingt der?

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radioart
Neuling
#1 erstellt: 01. Jan 2011, 14:33
Hat jemand den Tonabnehmer SAE 1000 E im Einsatz?

Es ist ein MC HighOutput System, welches nicht mehr hergestellt und deshalb zu Preisen zwischen 150,- und 200,- EUR vertrieben wird.

Ich habe ein Denon DL-160 im Einsatz, was bisher mein bester Tonabnehmer ist.

Könnte das SAE eine Steigerung bedeuten oder liegen beide Systeme klanglich gleichauf?
akem
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2011, 18:27
Hallo,

das 1000 E hat auch nur eine elliptische Nadel, ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, daß das besser als das Denon 160 ist. Das Denon ist für seinen Preis schon eine Hausnummer. Das 1000 LT hat einen Line Trace Schliff, da könnte ich mir vorstellen, daß es vielleicht besser ist. Kannst ja mal bei William Thakker anrufen und fragen, welches der drei Systeme am Besten ist - mußt ja nicht dazu sagen, daß Du das Denon schon hast

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 03. Jan 2011, 21:57
Nabend !

Wie immer läßt sich die Frage SO nicht beantworten, weil viele Faktoren ineinander greifen.

Interessant wäre erstmal: SAE - ist das olle NOS - Ware oder wurde die Produktion wieder aufgenommen ?

Und jetzt müßte hier der übliche Werbeblock fürs Ortofon 540 MKII eingeblendet werden !

MfG,
Erik
radioart
Neuling
#4 erstellt: 06. Jan 2011, 14:00
Danke für die Hinweise!

Das SAE ist alte NOS-Ware, was auch bedeuten könnte, dass die Silikonlagerung des Nadelröhrchens schon älter und leicht verhärtet ist.

Da ist dann wohl kaum eine Steigerung gegenüber dem Denon DL-160 zu erwarten.

Das Ortofon 540 MKII ist ja ein MM-System, was ja nicht unbedingt schlechter als ein MC-System sein muss.

Dennoch dachte ich eher daran, mir ein weiteres Tonabnehmersystem in der Bauart MC / HighOutput zuzulegen, welches das DL-160 in der Abtastfähigkeit noch übertrifft.

Alle anderen Tonabnehmer der Bauart MM, welche ich sonst noch eingesetzt habe, besitzen leider nicht die Abtastfähigkeit zur sauber klingenden Wiedergabe in kritischen Passagen, auch nicht das AudioTechnica mit dem Shibita-Schliff, welches nach meiner Erinnerung bis 70 KHz abtasten soll.

Da muss es wohl doch ein Tonabnehmer der 300 bis 1000 EUR-Klasse sein.
Archibald
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2011, 17:23
Hallo Radioart,

die Aussage von akem
das 1000 E hat auch nur eine elliptische Nadel,
halte ich (gelinde gesagt), für gewagt. Wenn davon ausgegangen wird, dass der seitliche Verrundungsradius einer Nadel eine der maßgeblichen Ursachen für die Höhenabtastfähigkeit ist, so gibt es elliptische Nadeln, deren seitlicher Verrundungsradius ohne Probleme mit einem Super Fine Line von Ortofon oder ähnlichem mithalten kann. Der Nadelschliff ist nur ein Kriterium, mindestens ebenso wichtig sind :
- die Sorgfalt der Montage,
- die Politur des Diamanten,
- handelt es sich um einen kristallorientiert geschliffenen "nackten" Stein (ein sogenanntes Stäbchen) oder einen gefaßten Stein ?
- welcher Art ist der Nadelträger, konisch oder nicht, massiv oder hohl ?
- ist der Diamant an seiner Basis rund, quadratisch oder elliptisch ?
- welche träge Masse hat der Nadelträger ?
Meiner Meinung nach ist das bloße Betrachten des Nadelschliffs bei weitem nicht ausreichend.

Gruß Archibald


[Beitrag von Archibald am 06. Jan 2011, 17:24 bearbeitet]
akem
Inventar
#6 erstellt: 06. Jan 2011, 17:28
Hallo Archibald,

natürlich hast Du mit dem Gesagten recht. Aber wir sind hier ja von einem bestehenden Denon DL160 ausgegangen, welches einen nackten, rechteckigen und elliptisch geschliffenen Diamanten besitzt. Das ist schon ein ordentliches System. Und es ging nur um die Frage, ob das SAE 1000 E besser sei. Und meiner Meinung nach müßte er da vermutlich schon zum LT greifen.
Daß bei der Absolutqualität andere Faktoren auch wichtig sind ist mir schon klar. Darum gings aber auch gar nicht...

Gruß
Andreas
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