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AT 95 E klingt besser als 2m red

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Autor
Beitrag
Jens1066
Inventar
#1 erstellt: 19. Sep 2012, 07:30
Hallo Analoggemeinde,

nachdem ich meinen alten Wega Plattenspieler mit einem AT 95 E (war mit unter 20 Euronen incl. Versand die billigste Lösung) wieder zum spielen gebracht habe, bin ich ob des Ergebnisses sehr erstaunt.

Nach nun beinahe 2 Wochen im (Wieder) Anlaoglager und vor Allem den vielen guten Tipps hier im Forum, war ich in der Lage den TA einzurichten. Anfangs grob eingestellt (wußte es noch nicht besser), klang das AT 95 E ein wenig "dünne" gegenüber dem Orofon 2m red, aber keinesfalls schlecht. Nach Studium diverser Threads, konnte ich es nun besser einstellen, was auch ein positives Ergebnis nach sich zog. Mir fehlt noch so einiges, angefangen mit ner Tonarmwaage, aber (fürs Erste) das passt schon.

Das 2m red am Pro Ject habe ich kontrolliert und ein wenig nachkorrigiert.

Mometan noch mangels Platz, steht der Wega nicht dauerhaft zum Spielen bereit. Gestern mal provisorisch aufgestellt und aus Neugierde auf beiden Spielern mit der selben Scheibe getestet, fiel ich doch aus allen Wolken. Im direkten Vergleich klang das AT 95 E für meine Ohren in der Gesamtsumme besser. Das RED war zwar in den Höhen feiner und detailierter, ließ aber im Vergleich zum AT 95 die "Breite der Bühne" vermissen. Auch der Bass war beim AT 95 E knackiger.

Sobald ich Zeit habe, muß ich das mal mit verschiedenen Scheiben und Musikrichtungen nochmal prüfen, bin aber schon erstaunt über das Ergebnis. Evtl. werde ich auch mal die TA´s tauschen.

Da hier die beiden TA´s des öfteren verglichen wurden und das RED mit "knackiger, feiner und weiträumiger" beschrieben wurde, stelle ich mir nun folgende Fragen:

1. Habe ich beim Einstellen des Red etwas falsch gemacht? (gleiche Vorgehensweise wie beim AT95)
1a. an welcher Einstellung, z.B. Tonarmhöhe oder so, könnte es haupsächlich liegen? (Breite/Tiefe
der Bühne und Bass)
2. Habe ich vom AT 95 ein besonders gutes Exemplar erwischt und es klingt deshalb so gut?
3. Ist der alte "WEGA Plastikbomer" besser als der Pro Ject 1Xpression III?
4. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank schon mal im Voraus.
-Fazer1-
Stammgast
#2 erstellt: 19. Sep 2012, 10:46
Hallo Jens,
erst einmal Glückwunsch dass Du den Wega wieder am laufen hast!
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 19. Sep 2012, 11:09

Jens1066 schrieb:
3. Ist der alte "WEGA Plastikbomer" besser als der Pro Ject 1Xpression III?


Oh, oh, was alles so für paradigmatische und Weltanschauungsfragen aufkeimen können, wenn man mal einen alten Plattenspieler findet.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Sep 2012, 13:32
Ich kenn deine Musikrichtung micht, es gibt aber sicherlich Musik wie Metal, Punk und ähnliches bei denen es kaum auf Qualität ankommt. Im Gegenteil....


[Beitrag von luckyx02 am 19. Sep 2012, 13:33 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 19. Sep 2012, 16:30
Gut ist ja keines der beiden Systeme, da mag dann der Geschmack entscheiden.
Jens1066
Inventar
#6 erstellt: 19. Sep 2012, 17:21
Hallole,

@Pilotcutter, Gott sei Dank bin ich kein Mensch der meint, teurer muss auch besser sein und der dies dann auch noch mit allem Nachdruck verteidigt. Schiebt es auf meine analoge Unwissenheit ( noch nicht mal 2 Wochen), aber so manches mal habe ich hier schon den Eindruck gehabt , daß Leute mit teurem Equipment diese mit Gewalt hochhalten müssen.

Momentan bin ich noch der Meinung, daß der Klang hauptsächlich vom TA kommt, laß mich da aber gerne eines besseren belehren, aber natürlich nur mit eigener Erfahrung

@ luckyx02, bei mir läuft alles quer Beet. Von Jazz über Pop bis Klassik. Sogar Metal ist dabei
Aber deiner Aussage bei dieser Musikrichtung kommt es kaum auf Qualität an, muß ich wiedersprechen. Gute Metalbands haben auch hervorragende Musiker und die Qualität deren Schallplatten (Aufnahmen) ist oftmals besser als von so manch anderen nahmhaften Künstlern . Auch gibt es Metalballaden und sogar mit Synphonieorchestern werden manche "Best of Alben" eingespielt.

Habe mich heute nochmal mit dem Einrichten des Red´s beschäftigt und nochmal von Grund auf angefangen. Ein wenig besser ist es geworden. Allerdings ist es mit diesem unsäglichen Headshell von Pro Ject eine absolute Katastrophe. Ich weiß noch nicht, wie ich den Überhang vernünftig einstellen kann.
Parallelität ist an beiden Punkten der Schablone gegeben. Höhe des Tonarms ist auch parallel

Weiß jemand ob man am 8.6c ein vernüftiges Headshell anbauen kann? Beim Wega ist das deutlich besser gelöst.
akem
Inventar
#7 erstellt: 19. Sep 2012, 17:22

luckyx02 schrieb:
Ich kenn deine Musikrichtung micht, es gibt aber sicherlich Musik wie Metal, Punk und ähnliches bei denen es kaum auf Qualität ankommt. Im Gegenteil....


Und wenn man dieses Märchen noch so oft wiederholt - es wird dadurch keinen Funken wahrer...
Das Gegenteil ist der Fall!! Mit Sara K. kannst Du keine High-End Anlage in Verlegenheit bringen, mit Slayer schon. Da fehlen dann schon mal Bass-Drum Anschläge oder das schnelle Klopfen einer Doppel-Bass-Drum wird zu einem undefinierbaren Wummern - wenn der Lautsprecher überhaupt so weit runter kommt...

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#8 erstellt: 19. Sep 2012, 17:29

Jens1066 schrieb:
Höhe des Tonarms ist auch parallel


Ist das Tonarmrohr nicht zufällig konisch? Also hinten dicker als vorne? Dann wäre es nämlich falsch, die Armhöhe so einzurichten, daß die obere Kante des Armrohrs parallel zur Platte ist! Richtig wäre es, die Mittellinie parallel auszurichten. SME hat dazu auf die 3xxer Arme eine Linie aufgemalt (so ziemlich der einzige Vorteil der SMEs... ).
Am besten orientierst Du Dich bei der Einstellung der Höhe des Arms an der Headshell-Unterseite. Also an der Fläche, an die der Tonabnehmer geschraubt wird.
Vielleicht klingt das AT95 nur deshalb so gut, weil es falsch justiert ist... Bei dem wirst Du die Armhöhe nämlich vermutlich auch falsch eingestellt haben, wenn meine Vermutung stimmt... Dann sitzt das System hinten zu niedrig und der scharfe Hochton wird entschärft

Gruß
Andreas
Jens1066
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2012, 17:29
Richtisch @ akem
Jens1066
Inventar
#10 erstellt: 19. Sep 2012, 17:36
@ akem, der Arm ist zwar konisch aaaaabbbbeeeerrrr..... die Pro Ject´ lerer haben da mitgedacht und eine weiße Mittellinie auf den Carbonarm gemacht. Also parallel ist er wirklich.

Am Wega muß ich dies in der Tat noch prüfen. Aber was ich ja schon erwähnt habe, ist meine Verwunderung über die "breitere Bühne" beim AT 95 E gegenüber dem Red. Ein bischen mehr "Hochton" wäre kein Problem, das könnte ich noch vertragen.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Sep 2012, 17:37
.....na Andreas, da könte ich dir bestes Material empfehlen was sehr viel tiefer und sauberer aufgenommen ist als eine Trommel von Slayer...

Off Topic Mode AUS
akem
Inventar
#12 erstellt: 19. Sep 2012, 18:00
Hab ich auch nie bezweifelt, daß es auch noch andere gute Aufnahmen gibt, die auch mal tiefe Bässe haben können. Wie war das mit der Orgelversion von "Also sprach Zarathustra"? 16Hz Grundwelle...
Trotzdem: wenn Du Metal über ne schlechte Anlage hörst, hörst Du wirklich den Lärm, als den viele diese Art von Musik bezeichnen... Zufall??

Gruß
Andreas
Jens1066
Inventar
#13 erstellt: 19. Sep 2012, 18:21
@ akem, zum Thema "hinten zu niedrig, Hochton entschärft" noch ne Frage.
Wäre das ein Problem, das absichtlich zu machen? Gehen da Nadel oder Platten kaputt oder ist das ein adäquates Mittel um zu viel Schärfe rauszunehmen?
akem
Inventar
#14 erstellt: 19. Sep 2012, 18:34
In gewissen Grenzen ist das ein probates Mittel. Aqvox zum Beispiel empfiehlt das ganz offen als Möglichkeit zur "Klangjustage".
Allerdings: bei scharfen Schliffen würde ich schon etwas aufpassen, daß man es nicht übertreibt.
Auch mit einem etwas erhöhten Verschleiß sollte man durchaus rechnen.

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 19. Sep 2012, 18:48
Tja, Jens:

Manchmal harmoniert ein einfacher TA weitaus besser mit einem bestimmten Plattenspieler als andere Kombinationen.

Deine Fragen Nr. 2 + 3 möchte ich mit einem NEIN beantworten.

Wenn der Tonarm nicht waagrecht zur Plattenoberfläche läuft, verändert sich der VTA = Vertikale Abtastwinkel, was zu klanglichen Veränderungen führt und besonders bei den REGA-Systemen wichtig sein soll. Nadel und Wienühl werden nicht beschädigt.

MfG,
Erik
vinylrules
Stammgast
#16 erstellt: 19. Sep 2012, 19:11
Naja, machen wir uns nichts vor. Ein 2M Red ist ein unpraktisch verkleidetes OM10 und das passt nun mal wirklich nicht in jeder Kombination. Ein AT95 in geeigneter Umgebung muss nicht schlechter sein bzw. kann auch besser spielen. Warum denn nicht?

Gruß

Matthias
Albus
Inventar
#17 erstellt: 19. Sep 2012, 19:52
Tag,

warum soll ein AT95E als Einzelfall neben anderen Einzelfällen, etwa einem bloßen Ortofon 2M Red, Tonabnehmer von gleich einfacher Machart, nicht hier oder da, örtlich gemeint, besser wiedergeben können? Es gibt durchaus AT95E Exemplare mit Kanaltrennung von >30 dB breitbandig; ein solches AT95E (mehr oder weniger glücklich oder gekonnt) optimal montiert machte dann ein solides Klangbild. Wenn dann noch die Abschlussbedingungen gut passen! Ja, was nicht unmöglich ist.

Freundlich
Albus
silberfux
Inventar
#18 erstellt: 20. Sep 2012, 08:22
Hi, das sehe ich auch so - letztendlich bedeutet es, dass das Red auch nicht (viel) besser ist als das 95. Ich habe übrigens auch ein 95, nutze es aber nur zum Testen z.B. des Durchgangs bei Tonarmen.

BG Konrad
maddin2
Stammgast
#19 erstellt: 20. Sep 2012, 10:14

akem schrieb:
"Also sprach Zarathustra"? 16Hz Grundwelle...

Davon die alte Aufnahme der englischen Decca (Silverband-Label) mit einem alten Shure M 91 Da kribbelts im Bauch.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 20. Sep 2012, 16:00
Hallo!


Um welchen alten Wega handelt es sich denn genau? M. W. wurden hier sowohl Dual- als auch Sony-Plattenspieler umgelabelt.

Ob einem ein AT-95E besser gefällt als ein 2M-red ist wohl in der Hauptsache Geschmackssache und wer damit zufrieden sein kann hat in der Tat viel Geld gespart.

MFG Günther
Jens1066
Inventar
#21 erstellt: 20. Sep 2012, 17:06
Hallo Günther,

ist ein Wega JPS 352 P. Inzwischen ist zufrieden was anderes. Besser ist auch relativ....
Wie geschrieben, die Bühne ist beim AT 95 E weiter. Na ja, bin jetzt schon am überlegen, wie es weitergeht. Evtl. den Pro Ject wieder weg und was Gutes aus den 70er oder 80er her. Den Wega werde ich auf jeden Fall behaltenund dann schauen wir mal, wie wir den pimpen Scheint ja, bis auf die Plastikoptik, kein schlechter Dreher zu sein.

Meine Frau habe ich auch schon so weit, denn da ich den Pro Ject recht günstig bekommen habe, sollte ich da keinen Verlust machen.
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 20. Sep 2012, 17:40
Hallo!

Das ist sehr wahrscheinlich ein alter Sony-DD. Der Tonarm wird wohl eher ein etwas schwereres Exemplar darstellen. Das AT-95 dürfte darin ein üppiges Oberbaßfundament entwicklen und seine Hauptunart die grellen Höhen sollten darin etwas untergehen.

Dein Pro-Ject Xpression III ist eigentlich kein schlechter Plattenspieler und läuft mit einem 2M-red weit unterhalb dessen was er leisten kann, hier sollte zumindestens ein Ortofon Vinyl Master red oder ein Shure M97xE verbaut werden.

Auch der alte Wega verträgt mit einiger Sicherheit bessere Systeme.

MFG Günther
DOSORDIE
Inventar
#23 erstellt: 20. Sep 2012, 21:31
Einen 351er Turm habe ich kürzlich vom Schrott geholt und wieder reaktiviert. Geht jetzt Alles perfekt, nur das Tapedeck noch nicht, mal gucken was ich da mache.

Der Plattenspieler macht auf mich einen soliden Eindruck, gutes Laufwerk und eine unkaputtbare Vollautomatik. Recht empfindlich gegen äussere Einflüsse, wenn man einen SL1210 gewohnt ist, bei dem gar nix rumpelt, aber wenn er ruhig steht rumpelt auch beim WEGA nix. Bei meinem ist das Original System dran, wahrscheinlich noch mit der ersten Nadel. Ich habe mir damit eben eine AMIGA Platte von Pankow angehört und muss sagen, dass das kleine Sony XL 15 System ziemlich gut zu sein scheint. Über die zum Turm passenden WEGA DIrect 1 Boxen macht es jedenfalls eine gute Figur. Im Vergleich zu meinem Ortofon Concorde ARKIV fallen mir nur im Hochtonbereich kleine Unterschiede auf. Beim ARKIV habe ich das Gefühl es spielt kritische Stellen wo das S gerne mal zischt ein Bisschen sauberer, als das Sony, aber im Großen und Ganzen ist das doch ein feiner Plattenspieler, der mit seinen Gleichlaufeigenschaften einem Riemenantrieb doch überlegen sein sollte, von der Optik her habe ich auch schon Schöneres gesehen, aber dafür sind die restlichen Geräte aus der Serie recht schön.

Mit dem AT 95 E habe ich jetzt nicht so die super Erfahrungen gemacht, es wird zwar immer sehr hochgelobt, aber gerade bei kritischen Platten, wo die Innenrille schon ein Bisschen abgewetzt ist oder bei schlechten Pressungen hatte ich bei dem System immer das Gefühl, die Platten müssen in die Tonne, während die Ortofon OMs oder auch die Concordes, andere reden schlecht über die Ortofon Systeme und haben das genau umgekehrt erlebt. Was mich beim AT 95 E aber besonders stört, ist die geringe Ausgansspannung, die Wiedergabe damit ist unheimlich leise, vor Allem bei kleineren Verstärkern verliert man da sehr viel an Dynamik, während die OMs alle recht laut sind.

Wer meine Beiträge kennt, weiß, dass ich normalerweise nicht so ein "Ich höre die Flöhe husten" Mensch bin, aber zwischen dem AT95 wo die Platten teilweise schnarrten, zischten und kratzten und wirklich kaputt klangen (so war das auch bei nem Kumpel der einen Technics mit Standard T4P System hatte, dem ich dann ein Ortofon empfohlen hab und der genau die gleiche Erfahrung machte) und den Ortofonen hatte ich zumindest nach dem gewohnten Eindruck vom AT plötzlich den Eindruck ich höre CD, aber justiert waren die alle richtig und mein AT95 hatte ich auch neu im Geschäft gekauft und das betraf ja nicht alle Platten, sondern nur bestimmte. Ich habe z.B. eine von den Les Humphries Singers, die hört sich auf dem AT95 in der Innenrille an, als ob da ein Grammophonstichel drüber gefahren wäre, auf meinen anderen Systemen klingt sie ganz sauber bis zum letzten Ton, während andere Platten sowohl auf dem AT95 als auch auf meinen anderen Systemen gut klangen und sich kaum nennenswert unterschieden.

Vielleicht liegt das an der Art der Pressung und am Nadelschliff, aber so weit ich weiß sind die kleinen OMs und die Concordes nicht gerade die Systeme mit dem feinsten Schliff, zwischen Concorde Pro mit rundem Schliff und Arkiv glaub ich mit Eliptischem höre ich jedenfalls nur einen geringen Unterschied, das Arkiv klingt im Hochtonbereich nochmal minimal feiner, aber das könnte auch Einbildung sein...

Ich habe auch noch ein Grado Red und dann hatte ich auch mal ein Shure M75 G und mehrere Technics Standard Systeme, die sich ähnlich verhielten wie das AT 95 E. Am Besten gefallen mir bisher, von Allen die ich über längere Zeit laufen hatte die OMs/Concordes.

Mal sehen, wie sich das Sony im Laufe der Zeit so schlägt, ne neue Nadel spendiere ich ihm erstmal nicht, das Gummi scheint ja auch noch ok zu sein. Viele sagen hier nämlich über die Ortofone und vor Allem die Concordes, dass die Systeme nicht gut sind und man gerade in den höheren Regionen für den gleichen Preis wesentlich Besseres bekommt, wahrscheinlich ist auch das wieder Geschmackssache, aber in erster Linie ist mir eine klare saubere Wiedergabe auch bei kritischen Platten wichtig. Für mich wäre das Beste System nicht das mit dem höchsten Detailreichtum, sondern das, was die schäbigsten Platten so abtastet, dass sie sauber klingen, Zerren, Zischen, unsaubere Stellen möglichst "kompensiert" werden, ich habe mal gehört, dass das bis zu einem Gewissen Grad durch die Aufhängung gehen soll, z.B. S-Laute wie bei einem De-Esser ein wenig unterdrückt werden, es gibt da aber keine eindeutigen Aussagen drüber, weil noch Niemand Alle Systeme die es so gibt und gab gehört hat und wirklich Jeder was Anderes sagt, es gibt da auch keine Tests, die sowas belegen, weil die Leute dann meistens irgendwelche Referenzplatten hören, die auf jedem System gut klingen, vor Allem in Fachzeitschriften.

Ich weiß auch nicht, wie fein eine Nadel sein muss, damit sie die Platte so fein wie überhaupt möglich abtasten kann. Es gibt da ja so Messplatten, aber ich glaube so fein, wie die feinste Rille auf dieser Platte ist keine Rille einer normalen Schallplatte, deshalb würde mich mal interessieren, wie fein eine Nadel maximal geschliffen sein sollte und wann es anfängt schwachsinnig zu werden um das Maximum aus dem Medium holen zu können.

LG, Tobi
akem
Inventar
#24 erstellt: 21. Sep 2012, 07:04

DOSORDIE schrieb:
Was mich beim AT 95 E aber besonders stört, ist die geringe Ausgansspannung, die Wiedergabe damit ist unheimlich leise, vor Allem bei kleineren Verstärkern verliert man da sehr viel an Dynamik, während die OMs alle recht laut sind.

Ich weiß auch nicht, wie fein eine Nadel sein muss, damit sie die Platte so fein wie überhaupt möglich abtasten kann. Es gibt da ja so Messplatten, aber ich glaube so fein, wie die feinste Rille auf dieser Platte ist keine Rille einer normalen Schallplatte, deshalb würde mich mal interessieren, wie fein eine Nadel maximal geschliffen sein sollte und wann es anfängt schwachsinnig zu werden um das Maximum aus dem Medium holen zu können.

LG, Tobi


a) Verwechsle bitte Lautstärke nicht mit Dynamik! Genau den gleichen Fehler macht die Plattenindustrie auch mit dem Ergebnis, daß alle neueren Produktionen maximallaut sind, aber nur noch 2-3dB Dynamik haben. Das einzig wirklich dynamische an diesen Aufnahmen sind die Pausen zwischen zwei Titeln... Da wird dann wirklich die Dynamik ausgenutzt, die das System CD zu bieten hat.

b) Um die Platte so fein wie möglich abzutasten sollte auch die Nadel so fein wie möglich sein. Logisch, oder?
Im Ernst: mit einer elliptischen Nadel mit Verrundungsradien von 0,2x0,7mil kann man schon halbwegs weit kommen. Die 0,3x0,7mil (wie sie u.a. auch Ortofon verwendet) sind mir persönlich schon zu grobschlächtig. Da kommt es im Hochton schon zu hörbaren Verzerrungen. Bei Rundnadeln sowieso, da bin ich überhaupt kein Freund davon. Der reicht vielleicht für Klaviermusik oder Gesang, ein angeschlagenes Becken zeigt der Rundnadel aber schon ganz klar die Grenzen auf.
Der Ortofon Fine-Line kann schon sehr gut sein (z.B. Valencia), kann aber auch (wie beim OM30) noch ein wenig kratzbürstig klingen. So richtig gut sind dann die scharfen Schliffe wie die diversen Gygers, vdHuls, Shibata, Line Contact usw. Da gibt es zwar auch noch Unterschiede, die aber imho eher marginal sind. Die Tagesform des Hörers macht da schon einen deutlich größeren Unterschied.

Gruß
Andreas
Jens1066
Inventar
#25 erstellt: 21. Sep 2012, 09:02
Es läßt mir ja keine Ruhe......

Nochmal den Wega ran, diesmal richtig aufgestellt und in Anlehnung an Tobi mal eine kritischere Platte drauf. Das ist bei mir von Genesis, Mama (S/Zischlaute). Es ist erträglich, aber vorhanden. An der mitgelieferten Pro Ject Schablone die Linien mit einem dünnen Stift verlängert um genau prüfen zu können und nochmal penibelst eingerichtet, natürlich mit Bleistiftmine vorne. Nun habe ich sicherlich 99% parallelität auf 6 cm bzw. was meine alten Augen noch so hergeben

Pro Ject ran und die gleiche Scheibe drauf. Wie gehabt, das Red klingt heller. S und Zischlaute sind ähnlich und werden bei beiden Drehern zum Platteninneren eher weniger, was ja untypisch ist. Da hat wohl der Vorbesitzer der Platte den ersten Titel immer und immer wieder abgenudelt.

Was ich nun meine rauszuhören (und da kommt der Spruch mit der Tagesform von akem ins Spiel) ist, das nun die Singstimme, die beim Wega genau in der Mitte war, nun minimal mehr von rechts kommt.

Ist das möglich oder höre ich da die Flöhe husten???
akem
Inventar
#26 erstellt: 21. Sep 2012, 10:01
Das kann auch ein falsch eingestelltes Antiskating sein.

Gruß
Andreas
doc_barni
Inventar
#27 erstellt: 21. Sep 2012, 10:17
Hallo Jens,

ich hatte auch mal ein AT 95, bei dem mich besonders die Zischlaute störten. Damals bekam ich hier im Forum den Tip, die Auflagekraft zu variieren, Tendenz nach schwerer. Das Half, heute hätte ich allerding keine Lust mehr auf solche Billigst-Teile.

freundliche Grüsse
doc_barni
Jens1066
Inventar
#28 erstellt: 21. Sep 2012, 10:42
@akem, das kam mir auch schon in den Sinn, BA vom Pro Ject liegt schon neben mir. Allerdings ist es laut der richtig. Aber pobieren geht ja bekanntlich über studieren.

In Kombination mit dem Beitrag von doc_barni werde ich jetzt mal an die Obergrenze des Auflagegewicht´s gehen und und das Antiskating entsprechend "umhängen"

Danke mal an Euch Beide
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 21. Sep 2012, 12:49
Hallo!

@Jens1066


...das nun die Singstimme, die beim Wega genau in der Mitte war, nun minimal mehr von rechts kommt.


Das 2M-red ist genau wie das AT-95 ein System der "günstig" Klasse, hier kommt es schon einmal zu größeren Kanalungleichheiten da die hochwertigeren Generatoren für die teuerereren Varianten wohl aus der Gesamtmasse ausselektiert werden und der gesamte Rest dann für die -red-Produktion verwertet wird. Wenn man da halt Pech hat...

Die Hauptcrux bei diesen "günstigen" Systemen besteht ja vor allem (neben der billigeren Abtastnadel) darin das hier einfach ein Teil des bei den höherpreisigen Exemplaren getriebenen Arbeitsaufwandes (Selektion, Qualitätskontrolle nach strengen Parametern) wegfällt da sich sonst die Produktion nicht mehr rechnet.

Vermutlich hast du also beim -red etwas Pech gehabt und beim AT-95E einfach etwas Glück.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 21. Sep 2012, 13:10 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#30 erstellt: 21. Sep 2012, 12:49
Es gibt nicht "das AT-95". Die Serienstreuungen sind bei dem Ding extrem hoch, so daß man immer einen anderen TA ersteht.

Legenden berichten von "Über-AT95e-Systemen", quasi der heilige Gral der Billigtonabnehmer, auf deren Suche sich einige Menschen befinden und hinter deren Plattenspielern sich der Legende nach Hekatomben von als untauglich erachteten AT-95 zu Bergen auftürmen. Dennoch wird die Suche nach dem einen System fortgesetzt.
Jens1066
Inventar
#31 erstellt: 21. Sep 2012, 13:43
Da hab ich ja was losgeteten

Leider, oder vielleicht Gott sei Dank habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Es ist ehrer unwahrscheinlich, daß ich jemanden Treffe, der die selbe Kette wie ich, aber mit einem "guten TA" hat.

Nach 2 Wochen muß ich feststellen, daß Vinyl eine Wissenschaft für sich ist, die aber riesigen Spaß macht.

Das AT95E habe ich ja nur gekauft, weil es die billigste Lösung war, auf die schnelle zu prüfen, ob ich den WEGA wieder zum spielen kriege. Das es nicht toll sein kann, bei dem Preis, war mir schon klar. Daß das RED in der gleichen Liga spielt war mir aber nicht klar. In keinem Thread den ich glesen habe, wurde über das RED so geschimpft (nicht falsch verstehen ) wie hier. Das 2m RED kostet in der Bucht beinahe 90 Euronen, das sind dann 4 1/2 x soviel wie das AT95. Mal von der reinen Summe losgelelöst, sollte man doch als Leihe (wie ich einer bin) davon ausgehen können, daß es deutlich besser als ein AT95 sein sollte, was deffinitiv nicht der Fall ist.

Das ein perfekter Schliff, gutes Material und Endkontrolle im mikroskopischen Bereich bei der Nadel und ein gutes TA System seinen Preis hat, darüber braucht man als vernünftig denkender Mensch nicht diskutieren.

Wie ich schon erwähnt habe, bin ich ernsthaft am überlegen, den Pro Ject wieder loszuwerden und mir für den Preis was in der Art von Thorens 320 zu holen. Sollte ja so um die 500 € sicher was vernünftiges geben? Habt Ihr Anregungen für mich? Kennt jemand einen seriösen "Gebrauchthändler"?
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 21. Sep 2012, 14:08
Hallo!

@Jens1066

Ich würde an deiner Stelle den Pro-Ject erstmal behalten und weiter Erfahrung sammeln, dazu gehört m.E. auch mit einigen Systemen zu Experimentieren.

Nun, die gesamte 2M-Serie ist relativ neu auf dem Markt, -nicht aber die dahinterstehende Technik-, hier hat Ortiofon nur den üblichen Generator der auch bei den OM(S)- und VM-Systemen verwendet qwird leicht Modifiziert wierderverwertet. Deshalb passt z,B. eine ganz normale OM-Nadel auch auf den 2M-Korpus, -nur sieht das halt etwas seltsam aus-.

Die drei MM Ortofon-Systemserien (OM-. VM- und 2M-,) haben jeweils vier unterschiedliche Exemplare, -hier interessieren uns die drei kleinen Einsteigersysteme OM(S)-10 VM-white und 2M-red, diese Systeme sind zwar für lreicht unterschiedliche Tonarmmassen optimiert aber in ihrer Leistung ziemlich direkt vergleichbar, respektive ihre Leistung ist ungefähr gleich.

Natürlich muß ein geboundter (gefasster) Stein wie er bei den drei kleinen Systemen verwendet wird nicht unbedingt schlechter sein als ein nackter Diamant aber in der Regel sollte man sich von solchen Abtastnadeln nicht zuviel versprechen da sich der kleinere Splitter schneller abnützt und oft auch etwas weniger gut geschliffen ist, zudem kann er schon mal leicht schief in seiner Fassung sitzen da hier aus Kostengründen die Qualitätskontrolle wohl nicht so strenge Maßstäbe anlegt wie bei ungleich teuereren Produkten.

Aber wie schon gesagt, wer mit dieser Qualitätsstufe zufrieden ist spart viel Geld und hat sicher nicht weniger Spaß als jemand der lieber etwas mehr anlegt.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#33 erstellt: 21. Sep 2012, 21:44
@ maddin2:

In welchem PRIVAT-Raum und mit welchen Tröten willste denn 16 Hz ( mit vollem Pegel und unverzerrt ) wiedergeben, ohne von Raumresonanzen erschlagen zu werden ?

Ist nur eine sümbohlische Frege ....

MfG,
Erik
DOSORDIE
Inventar
#34 erstellt: 21. Sep 2012, 23:31
Nö. Ich rede schon von Dynamik. Wenn man einen schlechten VV hat, wie z.B. im Grundig V7000 büßt man bei einem leisen System Dynamik ein, weil der Rauschabstand des VVs schon nicht sonderlich gut ist, ist das System dann noch leise, ist das Rauschen des VVs so laut wie der des Systems oder lauter, natürlich rauscht er dann auch nicht auf dem gleichen Frequenzbereich, wie die Platte, also hat man zusätzliches Rauschen, ähnlich, wie wenn man eine Schallplatte auf Cassette aufnimmt.

Ausserdem ist es bei schlechten oder eben kleinen Boxen schon ganz gut, die Loudness, dieser kleinen Verstärker zur Verfügung zu haben, die ist natürlich sehr wuchtig, macht aber bei Boxen mit kleinem Umfang Sinn, vor Allem wenn man diesen Badewannensound gewöhnt ist. Jetzt würde ich nicht mer so hören, mit 14 aber habe ich das getan und da war das AT95E eines der Systeme, die ich mir für 40 Mark vom Taschengeld leisten konnte, einen guten Plattenspieler hatte ich, aber die Nadel war kaputt, der Nachbau zum Austausch hat dank eigener Dummheit nicht lange gehalten, es war ein Technics SL Q2, wahrscheinlich war das Originalsystem mit Originalnadel auch besser als das AT, allerdings war die Nachbaunadel scheiße.

Insofern war das für mich schon ein Dynamikverlust, denn ich musste den Verstärker teilweise bis über die Hälfte aufdrehen und das klang dann - weil automatisch die Loudness deaktiviert war ziemlich dünn. Heute mit meinem großen AKAIm den Linn Boxen und meinen Hörgewohnheiten würde mich das nicht mehr stören.

Ich weiß schon was Dynamik bedeutet und ich stehe auch nicht auf Kompression. Obwohl ich das neue Madsen Album recht gelungen finde und sich für die Vinylpressung Mühe gegeben wurde - denn sie klingt ziemlich sauber und ist nicht nur ein Protz-Doppel-Vinyl - wirkt der Sound auf mich eben irgendwie hmm flach und die Stimmen wie aus Plastik. Auch wenn Aufnahmen aus den 80ern total effektverzerrt sind, wirken sie auf mich lebhafter, liebevoller und irgendwie detailreicher. Ich mag DX7 und Echo in den Stimmen, wenn man das sinnvoll einsetzt. Neue Versionen von alten Songs nehmen dem Ganzen oft den Drive.

Kribbeln im Bauch von Pe Werner ist ein wunderschönes Album, das kann ich von vorne bis hinten dudeln, ohne dass mich ein Lied nervt, bei den späteren Alben sind nur noch vereinzelte Stücke schön. Die Udo Lindenberg Unplugged CD klingt für mich wie hingeschissen. Egal wie die abgemischt ist haben die Songs keine Seele mehr. Cello klingt in seinem Originalsound perfekt und Reeperbahn rockt mit seinem 80er-effektiertem Sound einfach total, während es sich in der Fassung mit Jan Delay zum kotzen und langweilig anhört. Mir würde keines der Stücke gefallen, wenn ich sie nur in diesen neuen Fassungen kennen würde, das liegt an der Soundästhetik, dem Sounddesign, den Arrangements und dem Mixing.

Wir haben eben an der Arbeit längere Zeit technobase.fm gehört. Da lief nur Kirmestechno, das ist wie Marschmusik auf elektronisch. Immer auf die 1 und auf die 3, NULL Groove und dünne Stimmen. In den 2 Stunden liefen 2 Covers von Belinda Carlise, Heaven is a place on earth und Circle in the sand. Beides gut im Original, Scheiße in der runtergeleierten Technofassung. Das können nur Leute gut finden, die besoffen sind und die nur interessiert wie das Auto beim Basschlag vibriert. Das ist hässliche und dümmliche Musik ohne Wert. Dummerweise wird neue Popmusik grundsätzlich produziert, selbst wenn die Melodie schön ist, spricht sie mich nicht mehr an, weil ich denke wenn Michael Cretu das 1986 produziert hätte wäre es geil aber so wie es klingt ist es scheiße und nicht nur weil der Pegel auf 0 dBVU steht, sondern weil es einfach mistig klingt. Auch Gruppen wie die Münchener Freiheit, die in den 80er Jahren musikalisch und technisch hervorragende Stücke und geile Maxis rausgehauen haben, haben sich einem Sound angenommen, der nach Ballermann klingt, das ertrage ich nicht. Das tut mir weh.

LG, Tobi
Der_Tom
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 21. Sep 2012, 23:53
Volle Zustimmung

Gruß Tom
DOSORDIE
Inventar
#36 erstellt: 22. Sep 2012, 09:44
Sorry, war etwas betrunken gestern, da bin ich ein wenig OT geworden ^^.
silberfux
Inventar
#37 erstellt: 22. Sep 2012, 10:04
Hallo Tobi, das passte thematisch doch noch ganz gut und ist so gut lesbar, wie es mancher im nüchternen Zustand hier nicht hinbekommt

LG Konrad
DOSORDIE
Inventar
#38 erstellt: 22. Sep 2012, 12:17
Woah du lebst ja noch, silberfux! Dein GX75 macht bei mir immernoch täglich seine Runden ;-), einmal musste das Idler gewechselt werden, ansonsten ist aber noch Alles gut, ein ganz treuer Wegbegleiter. Es ist nun schon 7 Jahre in meinem Besitz!

LG, Tobi
silberfux
Inventar
#39 erstellt: 22. Sep 2012, 13:09
Hab ich dann damals wahrscheinlich viel zu billig abgegeben Egal, Hauptsache in gute Hände

LG Konrad
luckyx02
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 22. Sep 2012, 13:10

In welchem PRIVAT-Raum und mit welchen Tröten willste denn 16 Hz ( mit vollem Pegel und unverzerrt ) wiedergeben, ohne von Raumresonanzen erschlagen zu werden ?


...in kleinen Räumen gibt es keine Resonanzen bei der genannten Wellenlänge. Die Bedingungen in solchen Räumen lassen sich mit einer Druckkammer vergleichen und auch theoretisch beschreiben. Prinzipiell einfach eine sehr grosse Box.

Es würde wohl auch niemand behaupten das man für einen Ton von 16Hz mit 20m Wellenlänge eine genauso grosse Box zur Wiedergabe benötigt oder ???

Mein Stax Lambda Pro Kopfhörer zB. ist noch in der Lage einen 4Hz (!) Ton mit 108dB maximalen unverzerrten Pegel (111dB bei 10Hz, 114 bei 20Hz) abzustrahlen und der hat nur eine vergleichsweise lächerliche Membranfläche von 50cm².....

Aber diese Ammenmärchen von "benötigten" grossen Räumen für Tiefbasswiedergabe ist genauso unausrottbar wie so viele andere in der HiFi Scene.

Bezüglich der "Tröten" sei auf entsprechend gross ausgeführte Hörner und Transmissionlines verwiesen. Das die, die dazu in der Lage sind auch nicht für schmales Geld zu haben sind, ist auch klar.

Plus das freistehende Haus um die Nachbarn nicht zu vergraulen..... Ansonsten bleibt einen der Stax....


[Beitrag von luckyx02 am 22. Sep 2012, 16:34 bearbeitet]
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