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Überhanglehre Mitsubishi

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Autor
Beitrag
Heggestroefer
Neuling
#1 erstellt: 03. Mrz 2011, 10:03
Hallo zusammen,

für einen Mitsubishi-Plattenspieler DP-EC20 aus den 1980er-Jahren suche ich eine Überhanglehre zur Einstellung des Tonarmes und neuem TA-System Shure M97xE. Wo ist so eine Überhanglehre noch erhältlich oder kann ich ein ähnliches Teil von anderen Herstellern verwenden? - Danke für Eure Infos.

Viele Grüße
Heggestroefer
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 03. Mrz 2011, 18:28
juergen1
Inventar
#3 erstellt: 03. Mrz 2011, 20:20

Fhtagn! schrieb:
Anleitung lesen du musst.

Wo steht da was über die gesuchte Überhanglehre?
Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#4 erstellt: 03. Mrz 2011, 20:29
Hallo Heggestroefer,
Du kannst ersatzweise, oder sogar noch besser, eine Nullpunktschablone verwenden. Meiner Meinung nach ist diese einer Lehre vorzuziehen.

Wenn Du die Geometriedaten Deines Tonarms kennst, kann man damit ganz einfach eine maßgeschneiderte Schablone zeichnen. Mit der kannst Du haargenau die Originalgeometrie deines Arms einstellen.

Fehlen diese Daten, würde ich am ehesten eine DIN-Schablone verwenden.
edit: hier ein Link dazu:http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=26&thread=12636

Der Tonabnehmer wird dann aber mehr oder weniger verdreht in der Headshell sitzen. Weils nicht die Originalgeometrie ist.

Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 03. Mrz 2011, 20:39 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#5 erstellt: 04. Mrz 2011, 06:33
[quote]Wo steht da was über die gesuchte Überhanglehre?
Gruß
Jürgen[/quote]



Hätte er das Überhangmaß, würde er wohl kaum hier fragen.

Und nach DIN stellt man besser nicht ein. Universell ist immer IEC vorzuziehen.

Und eine IEC Schablone findet sich unter genanntem Link.


[Beitrag von Fhtagn! am 04. Mrz 2011, 06:51 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#6 erstellt: 04. Mrz 2011, 07:34
Moin.

Schöner Plattenspieler. Der Überhang beträgt 14 mm, effektive Tonarmlänge 227 mm. Ich glaube, ich habe den damals nicht ordentlich mit der IEC-Schablone (Ortofon) justiert bekommen, kann aber auch sein, daß ich da was verwechsle...

dp20

Grüße, Brent
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 04. Mrz 2011, 12:13

Fhtagn! schrieb:

Wo steht da was über die gesuchte Überhanglehre?
Gruß
Jürgen

Hätte er das Überhangmaß, würde er wohl kaum hier fragen.

Wieso nicht? Er hat ja nicht nach dem Überhangmaß gefragt, sondern nach der Lehre.
Gruß
Jürgen
juergen1
Inventar
#8 erstellt: 04. Mrz 2011, 12:16

Fhtagn! schrieb:

Und nach DIN stellt man besser nicht ein. Universell ist immer IEC vorzuziehen.

Was verstehst Du unter "universell"? Und wieso stellt man nach DIN besser nicht ein?
Gruß
Jürgen
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 04. Mrz 2011, 16:20
Hat man den Überhang, kann man sich die Schablone einfach selber machen.

Die Nulldurchgänge sind bei DIN näher an der Plattenmitte, was diese Einstellung für 7" Singles optimal macht.

Will man aber 12" (LP) hören, dann sollte man nach IEC einstellen, dort ist der innere Nulldurchgang ca. 6mm weiter außen und somit für die großen Formate optimal.

MfG
Haakon
juergen1
Inventar
#10 erstellt: 04. Mrz 2011, 16:48

Fhtagn! schrieb:
Hat man den Überhang, kann man sich die Schablone einfach selber machen.

Die Nulldurchgänge sind bei DIN näher an der Plattenmitte, was diese Einstellung für 7" Singles optimal macht.

Will man aber 12" (LP) hören, dann sollte man nach IEC einstellen, dort ist der innere Nulldurchgang ca. 6mm weiter außen und somit für die großen Formate optimal.

Der Überhang genügt nicht, um eine Schablone zu zeichnen.

DIN ist keineswegs für Singles, sondern für ältere, weit nach innen geschnittene LPs.
Und von denen finden sich in den allermeisten Plattensammlungen mehrere. Die IEC-Norm ist doch noch relativ neu.

Gruß
Jürgen
Fhtagn!
Inventar
#11 erstellt: 04. Mrz 2011, 18:20

Die IEC-Norm ist doch noch relativ neu.


Die IEC-Norm 60098 ist 1964 zum ersten Mal aufgelegt worden.
killnoizer
Inventar
#12 erstellt: 05. Mrz 2011, 08:33
Einwand : Grundsätzlich versuche ich meine Systeme näher zum Mittelpunkt zu optimieren , da hier Abtastfehler unangenehmer und weit deutlicher Zu Gehör gebracht werden als an den weniger gekrümmten Aussenrillen ( Ja ich weis , es ist EINE Rille ) .
Am sinnvollsten wäre natürlich die Nulldurchgänge des Mitsubishi zu kennen , lassen die sich nicht aus Armlänge und Überhang ableiten ?
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 05. Mrz 2011, 09:58

killnoizer schrieb:

Am sinnvollsten wäre natürlich die Nulldurchgänge des Mitsubishi zu kennen , lassen die sich nicht aus Armlänge und Überhang ableiten ?


Ja.
Nach Baerwald/Lofgren ergeben sich folgende Nulldurchgänge für den Mitsubishi:

Innener Nulldurchgang: 65,998mm
Äußerer Nulldurchgang: 120,891mm

Gruß
Haakon


[Beitrag von Fhtagn! am 05. Mrz 2011, 10:41 bearbeitet]
juergen1
Inventar
#14 erstellt: 05. Mrz 2011, 12:13

Fhtagn! schrieb:

killnoizer schrieb:

Am sinnvollsten wäre natürlich die Nulldurchgänge des Mitsubishi zu kennen , lassen die sich nicht aus Armlänge und Überhang ableiten ?


Ja.
Nach Baerwald/Lofgren ergeben sich folgende Nulldurchgänge für den Mitsubishi:

Innener Nulldurchgang: 65,998mm
Äußerer Nulldurchgang: 120,891mm

Das sind nicht die Nulldurchgänge des Misubushi, sondern eben die nach Baerwald. Die gleichen ergeben sich für jeden x-beliebigen Tonarm, wenn man einen IEC-Schnitt zugrundelegt. Sie sind unabhängig vom Tonarm.

Die Originaldaten müßten jetzt eigentlich vorliegen:
Directdrive hat ja Montageabstand und effektive Länge genannt.

Ein anderer Mitsubishi hat lt vinylengine die gleichen Längen und eine Kröpfung von 22°. Höchstwahrscheinlich hat also auch "unser" Mitsubishi diese 22°

Es ergäben sich dann die Nullpunkte 54/117,3

Das sind zufällig die gleichen wie bei manchen Thorensarmen.

Gruß
Jürgen
killnoizer
Inventar
#15 erstellt: 05. Mrz 2011, 14:19
Und jetzt die schablone selber zeichnen .

Hast du da Fragen zu ?
juergen1
Inventar
#16 erstellt: 05. Mrz 2011, 16:25
Sieht zwar so aus, als hätte der Threadersteller inzwischen entnervt das Weite gesucht...Trotzdem hier mal die Schablone für die (wahrscheinliche) Originalgeometrie:
Schablone_Mitsubishi
Ich habe zur Berechnung die Zoll-Angaben aus einem Servicemanual verwendet.
Gruß
Jürgen
killnoizer
Inventar
#17 erstellt: 05. Mrz 2011, 17:44
Fast gut, aber ich verstehe nicht warum du die Linie vom Mittelloch zu den Einstellpunkten nicht durchziehst, das verbessert doch das Gesamtverständniss , finde ich ganz subjektiv . Einige Einsteiger wüßten wohl nicht wo der Aufsetzpunkt für die Nadel ist ..
juergen1
Inventar
#18 erstellt: 06. Mrz 2011, 19:10

killnoizer schrieb:
Fast gut, aber ich verstehe nicht warum du die Linie vom Mittelloch zu den Einstellpunkten nicht durchziehst, das verbessert doch das Gesamtverständniss , finde ich ganz subjektiv . Einige Einsteiger wüßten wohl nicht wo der Aufsetzpunkt für die Nadel ist ..

Auf dem Ausdruck, bzw bei Vergrößerung sieht man, daß die Grundlinie, auf der die Nadel aufgesetzt wird, deutlich fetter ist. Müßte eigentlich alles klar sein...
killnoizer
Inventar
#19 erstellt: 06. Mrz 2011, 21:50
yepp, auf 125 % Ansicht sehe ich das jetzt auch.

Ich bin übrigens ein großer Freund des Kreuzschnittes im Mittelpunkt , anstelle der Nadelperforierung. Vorher Klarsichtfolie oder Tesafilm drüber und das ganze sitzt im Gebrauch wirklich satt auf der Mittelachse .
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 07. Mrz 2011, 20:07
Der TE scheint schon lange das Weite gesucht zu haben ...
killnoizer
Inventar
#21 erstellt: 07. Mrz 2011, 22:07
ist egal , das Thema macht immer wieder Spaß !!
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