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Tonabnehmer für Mitsubishi DP-EC1

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Autor
Beitrag
martin119
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Apr 2012, 15:32
Hallo

Ich bin auf der Suche nach einem neuen Tonabnehmer für den DP-EC1. Das Gerät ist so selten, dass ich darüber kaum was im Netz finde. Momentan ist ein Stanton 500 MK II drauf, klingt aber furchtbar, ist glaub schon etwas verschlissen. Bin nun auf den Shure M97xE gestossen. Wäre der geeignet?

Grüsse
Martin

http://www.hifi-forum.de/bild/mitsubishi-dp-ec1_152487.html
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 06. Apr 2012, 18:24
Moin,

das Shure ist OK, aber der DP-EC1 hat besseres verdient.
Du solltest überlegen ob dein Budget nicht etwas erhöht werden könnte, ein gutes System mittlerer Compliance würde dem Dreher gut stehen.

Hier findest du ein paar Infos:
http://audio-database.com/MITSUBISHI-DIATONE/player/dp-ec1-e.html

Gruß
Haakon
martin119
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Apr 2012, 20:25
Hi
Danke für die Antwort. Bin mir eben nicht sicher, ob denn ein teurer Tonabnehmer auch so viel besser ist. Hatte bisher nie Gelegenheit verschiedene zu hören. Durch die unzähligen Beiträge im Forum wird man irgendwie nur verunsichert und mein Eindruck ist, dass da oft etwas übertrieben wird. So wird z.B. seitenweise über Klangunterschiede verschiedener CD-Player diskutiert. Da höre ich keinen Unterschied, fällt für mich unter die Rubrik Voodoo.
Was wäre denn eurer Meinung nach ein passender Mitspieler für meinen DP-EC1?
Grüsse
Martin
Smoke_Screen
Stammgast
#4 erstellt: 06. Apr 2012, 23:38
Ortofon MC-3 Turbo oder SAE 1000E oder LT würden passen.
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 07. Apr 2012, 06:48

Smoke_Screen schrieb:
...SAE 1000E oder LT würden passen.


Falls es denn aus Gründen der historischen Korrektheit ein 30 Jahre altes System sein muß.
Smoke_Screen
Stammgast
#6 erstellt: 07. Apr 2012, 09:18

directdrive schrieb:

Smoke_Screen schrieb:
...SAE 1000E oder LT würden passen.


Falls es denn aus Gründen der historischen Korrektheit ein 30 Jahre altes System sein muß. 8)


Gut ist gut. Und man kann es immer noch neu kaufen.
Außerdem,der DP-EC1 ist ja auch nicht mehr der Jüngste (Bj.`76) und immer noch
ein feines Teil.


[Beitrag von Smoke_Screen am 07. Apr 2012, 10:05 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 08. Apr 2012, 08:45

Smoke_Screen schrieb:
Gut ist gut. Und man kann es immer noch neu kaufen.


Die klangliche Qualität stelle ich auch gar nicht in Frage, es ist nur so, daß die heute noch als Neuware erhältlichen SAE/Thorens/Adcom Systeme Anfang der 80er Jahre produziert worden sind und seitdem beim Vertrieb bzw. Händler gelagert waren. Es ist durchaus denkbar, dass sich die Elastizität des Lagergummis verändert hat, je nach Material und Lagerung.

Grüße, Brent
Smoke_Screen
Stammgast
#8 erstellt: 08. Apr 2012, 15:57

directdrive schrieb:
. Es ist durchaus denkbar....


Stimmt,durchaus denkbar ist jede Menge schlechter Sachen um deren Vermeidung man
Kunden gerne mit den Lockungen einer Versicherung an den Geldsack geht.
Wer sich ein solches System zulegt,wird sich natürlich vorher schlau machen welche
Erfahrungen vorliegen und um Eventualitäten vorzubeugen einen Umtausch vereinbaren.
Allerdings sollte man auch nicht den Fehler machen und von AKG auf Andere extrapolieren.
martin119
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Apr 2012, 16:54
Habe ehrlich gesagt erst mal dicke Backen gemacht als ich nach den Preisen der vorgeschlagenen TA's geguckt hab: 200€ . Das ist fast 3 x soviel wie für den Dreher bezahlt habe. Was haltet ihr vom Audio Technica AT 440 MLa? Soll Preis/Leistung sehr gut sein und ist nen Tick günstiger.
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 08. Apr 2012, 17:05
Spricht imho nichts dagegen.


So wird z.B. seitenweise über Klangunterschiede verschiedener CD-Player diskutiert. Da höre ich keinen Unterschied, fällt für mich unter die Rubrik Voodoo.


Kann man mit analogen Tonabnehmern aber wirklich nicht vergleichen, ab einem gewissen Budget werden die Unterschieder natürlich auch geringer, aber da ist man dann schon im dreistelligen Bereich. Zwischen nem Billig-Einsteigersystem und nem Mittelklasse TA sind die Unterschiede schon allein wegen dem Nadelschliff meist gewaltig.
Smoke_Screen
Stammgast
#11 erstellt: 08. Apr 2012, 19:28
Klar,das AT-440MLa geht natürlich auch. Ist aber nu auch nich sooo viel billiger
wie die von mir Genannten.
Akai PC-150 aka Audio Technica AT12XE oder das AT-120E gehen auch und kosten
knappe 100€.
Das Shure ist imho zu weich aufgehängt für den Arm des EC-1. Außerdem liest man
immer mal wieder Meckerpostings wegen schlampiger Qualitätskontrolle bei den M97ern.
Da kannste also auch da Pech haben.
Imho hast du schon verdammtes Glück gehabt das du den EC-1 fürn Appel undn Ei ge-
kriegt hast. Das Ding ist solide japanische Bauweise + Luxusausführung und kostet
normalerweise gebraucht auch ein paar Hunderter.


[Beitrag von Smoke_Screen am 08. Apr 2012, 19:31 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#12 erstellt: 08. Apr 2012, 20:12
Das AT440MLa ist ein feines System. Es gehört aber allerdings eher in die analytische Ecke, also wenn du auf warmen Klang stehst, dann ist das nichts. Auch ist es kein Tiefbasswunder, was allerdings auch auf fehlendes Sounding zurückzuführen sein könnte. Durch den sehr feinen Tiefbass wirkt es manchmal etwas "müde", d.h. die Dynamik kann an manchen Lautsprechern darunter leiden. Aber insgesamt ein sehr schönes System, mit dem das Hören richtig Spass machen kann. Vor allem hat es mit den aufgerufenen ~170,- € ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Also, wenn du sowieso kein Hardcorebassfan bist, sondern eher auf klassische Musik oder Jazz stehst, dann ist das AudioTechnica seinen Preis wert.
Das SAE ist sicherlich nicht schlechter, beim Nadelwilli noch als NOS-Ware zu beziehen. Habe ich damals auch mit geliebäugelt, es wurde dann jedoch das AT440MLa.
Wenn der Tonarm etwas schwerer ist - er sieht für mich jedoch eher einem mittelschweren aus- dann ist das AT7V sicher auch noch zu empfehlen, das im Gegensatz zum AT440MLa recht gute Tiefbasseigenschaften aufweist.

Verzeiht mein bisweilen etwas seltsames Geschreibe, ich konnte nur nebenbei schreiben.

LG

Martin
Smoke_Screen
Stammgast
#13 erstellt: 08. Apr 2012, 20:47

Magister_Verbae schrieb:
Auch ist es kein Tiefbasswunder, was allerdings auch auf
fehlendes Sounding zurückzuführen sein könnte.


WTF? Bin ich hier im Hifi-Forum - guck nach - jau. Jedenfalls stehts oben auf der Seite....
Magister_Verbae
Inventar
#14 erstellt: 08. Apr 2012, 21:05

Ich liebe solche Beiträge.
Falls es nicht erkenntlich sein sollte: Ich selbst bin ein großer Fan sog. "analytisch sezierender" Tonabnehmer. Von daher war es eher als Lob an das AT440MLa gemeint. Manche Systeme, die ich bisher gehört habe, versuchen durch übertriebenen Tiefbass verschiedene Fehler zu übertönen Aber eventuell bin ich da - genau wie bei überzeichneten Höhen- auch einfach zu empfindlich. Dennoch empfinde ich, dass Anlagen (sicher spielen Abschlusskapazität bei MMs, Abschlussimpedanz bei MCs, entsprechende Verstärkerschaltungen und/oder -prinzipien, und schlußendlich die verwendendeten Lautsprecherboxen) eine erhebliche Rolle beim Klang spielen, jedoch meinte ich bis jetzt auch unterschiedliche "Sounds" bei den Tonabnehmern themselves zu vernehmen. Und da gibt es nun einmal höhenüberzeichntete (die besondere Analytik, Abtastfähigkeit vorspielen wollen) oder solche, die enormen, aber undefinierten Tiefton liefern (hier vor allem Gaukelei der Dynamik,...).
Nunja, es war auf keinen Fall abfällig gegen nicht soundende Gerätschaften gemeint, sondern ganz das Gegenteil. Letztendlich bleibt "Klang" jedoch ein völlig subjektives Empfinden, manche mögen ein leichtes Tendieren in die ein oder andere Richtung eher. Natürlich hat das mit dem Grundgedanken der High Fidelity nicht mehr viel zu schaffen, der ja höchste Wiedergabetreue beinhaltet.
Falls dies nicht herauszulesen war, dann bitte ich um Entschuldigung.

LG

Martin


[Beitrag von Magister_Verbae am 08. Apr 2012, 21:06 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#15 erstellt: 09. Apr 2012, 12:24


Ohhhh,"analytisch sezierend" hat mir jetzt aber doch einen Horrorschauer über den Rücken
gejagt.
So wie ich den Threadsteller verstanden habe möchte er gerne seinen Neuerwerb preisgünstig
in seine bestehende Anlage intergrieren. Imho wär es nett zu erfahren aus was diese besteht.
Mein erster Vorschlag hat praktisch das qualitative Baselevel des EC-1 als Orientierungspunkt
genommen und von da aus wurde eingeschätzt was dem tonabnehmermäßig gerecht wird ohne
finanzielle Klimmzüge zu veranstalten. High Output MCs habe ich gewählt weil da zumindest die
kapazitive Anpassung keine Rolle spielt. Ich weiss ja nicht an was der EC-1 angeschlossen wird.
Das AT440Mla liegt mittlerweile praktisch in derselben Preisklasse,wenn auch am unteren Rand.
Imho ist es für das was es bietet etwas teuer geworden.
Aber der Threadstarter hat signalisiert das TAs um 200 Ocken doch zu viel des Guten sind.
Tja,was bleibt da. Die genannten Audio Technicas und z.B. das Denon DL-110.
Magister_Verbae
Inventar
#16 erstellt: 09. Apr 2012, 15:09
Ich bin immer wieder gut für schockierende Nachrichten
Nein, deswegen ja auch die Anführungszeichen, mir widerstreben solche Ausdrücke, wie generell Klangbeschreibungen etwas. Schlussendlich ist das ja alles sehr subjektiv...

Ansonsten würde ich deinem Post zustimmen. HO-MCs sind in der Tat unkritisch, was die Anpassung angeht (wenn nicht eine absolut abenteuerliche Abschlussimpedanz vorliegt).
Mal sehen, was der TE meint.



Martin
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 09. Apr 2012, 16:37
Ich würde auch mindestens ein Ortofon MC-1 Turbo (bescheuerter Name, Turbo ) montieren.
Wenn du einen Porsche billig bekommst, dann montierst du ja auch keine runderneuerten Billigreifen darauf, oder?


Haakon
martin119
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 10. Apr 2012, 05:07
Hallo
Danke für die Antworten.
Meine Anlage steht in der Signatur
Habe mich nun für das Technica AT-120E entschieden. Soll Preis/Leistung recht gut sein und habe nichts negatives drüber gelesen. Werde euch nächste Woche kurz berichten...
Grüsse
Martin
martin119
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 16. Apr 2012, 17:37
Hallo
habe den TA heute montiert und wurde dabei etwas verunsichert: Wenn ich die Kabel nach Farben aufstecke, sind sie nun überkreuz. Ist die Anordnung generell gleich oder kann das vorkommen dass sie nicht gegenüber liegen? Beim Soundtest fiel auf, dass sich die Basslautsprecher bewegen ohne dass ein satter Bass zu hören ist. Das deutet doch auf vertauschte + & -, oder? Wie kann ich prüfen, ob alle richtig angeschlossen sind?
Grüsse
Martin
directdrive
Inventar
#20 erstellt: 16. Apr 2012, 18:42
Hallo Martin,

nein, die "Überkreuzführung" der Headshellkabel ist typisch für die meisten Audio-Technica-Tonabnehmer.

Zu schwingenden oder pumpenden Bassmembranen kommt es häufig, wenn das Resonanzverhalten der Tonabnehmer/Tonarm-Kombination ungünstig und nicht ausreichend bedämpft ist. Besonders problematisch kann das bei verwellten Platten werden.
In Deinem Fall würde ich annehmen, daß die Nadelnachgiebigkeit des AT-120 zu hoch für den Mitsubishi-Arm ist. Die Arm-System-Kombination resoniert in einem ungünstigen Bereich. Vielleicht hilft ein leichteres Headshell.
Falls Dein Verstärker ein schaltbares Subsonicfilter besitzt, kann es reichen, dieses einzuschalten um das Membran-Gepumpe zu unterdrücken.

Viel Glück, Brent
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 16. Apr 2012, 18:51

daß die Nadelnachgiebigkeit des AT-120 zu hoch für den Mitsubishi-Arm ist


Der müsste dann wir irre irre schwer sein.
directdrive
Inventar
#22 erstellt: 16. Apr 2012, 22:23

Detektordeibel schrieb:

daß die Nadelnachgiebigkeit des AT-120 zu hoch für den Mitsubishi-Arm ist


Der müsste dann wir irre irre schwer sein.


Ist er sicher nicht, kann also nur daran liegen, daß ich keine Ahnung von der Materie habe. Sorry, falls ich gestört habe...
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 16. Apr 2012, 22:25
martin119
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Apr 2012, 05:14
Einen Subsonicfilter hat mein Verstärker nicht. An der Verkabelung oder Einstellung liegt das Pumpen also nicht? Im Vergleich zum vorherigen TA klingt der AT-120 sehr sauberer allerdings hab ich den Eindruck auch etwas schwach im Bass.
Wie leicht sollte denn der Headshell sein?


[Beitrag von martin119 am 17. Apr 2012, 05:21 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#25 erstellt: 17. Apr 2012, 05:39
Die Reloop Headshell hier wiegt um die 9 gramm.

http://www.audiopala...eadshell-silver.html

Noch etwas leichter ist diese hier.

http://www.yatego.co...ch&utm_campaign=free

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen das die Compliance des AT hier wirklich zu hoch ist. Aber gut, man kann nichts ausschließen.

Genauere Daten zum Tonarm, das Gesamtgewicht und das der Original Headshell wären vieleicht hilfreich.
martin119
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Apr 2012, 07:42
Im ersten Beitrag ist ein Bild verlinkt. Weiss nicht ob man da erkennen kann was es für einen Tonarm ist. Kann ja heute abend mal gucken und dann noch den Headshell wiegen.
Smoke_Screen
Stammgast
#27 erstellt: 17. Apr 2012, 10:30
Mmmh,ich hab mal innem US-Forum gelesen das der EC-1 eher am oberen Ende
der mittelschweren Arme liegt,so 20-25gr. Allerdings keine Ahnung mehr auf welche
MK-Version,es gibt zwei + diese Urversion, des EC-1 sich das bezog oder ob alle
gleich sind diesbezüglich. Auf jeden Fall ist der Kollege um einiges schwerer als
z.B. ein alter Dual Arm.
So als Daumenregel habe ich mir über die Jahre angewöhnt für alte Jap-Decks mit
S-Arm erst mal 20gr. anzunehmen. Ein TA der bei 20gr. um 8-10Hz liegt verdaut auch
eine Abweichung um ein paar Gramm mehr oder weniger ohne das das
negative Höreffekte hätte. Solche Tonabnehmer haben eine Compliance von weniger
als 15µm/mN bei 10Hz. Sowohl SAE 1000E/LT (14µm/mN) als auch Ortofon MC3-Turbo
(13µm/mN) erfüllen diese Voraussetzung. Das AT120E ist mit 20µm/mN angegeben
und demnach zu weich aufgehängt für den Arm.
Einen ähnlichen Effekt wie oben beschrieben hatte ich mal mit einem Pioneer PL-630.
Nach einigen Versuchen mit weicher aufgehängten MMs und MCs bin ich dann seiner-
zeit beim X3-MC gelandet,wohl einem Vorläufer des aktuellen MC3-Turbo.
Aber so ist das mit Plattenspielern und Tonabnehmern. Eine gute Kombination kann
wirklich frappierend gut klingen mit einer überraschenden Dynamik. Nur finden muss man
sie erst mal. Und das zieht dank der Zurückhaltung bestimmter technischer Daten der Her-
steller,ins Geld. Was wohl auch Sinn der Zurückhaltung ist.
Aus diesem Grund offerieren hier Leute die bestimmte Erfahrungen gemacht haben diese
öffentlich und versuchen Hilfestellung zu geben. Alles nur damit andere Leute diese Erfahrungen
nicht nochmal machen brauchen,ergo: um Kohle zu sparen.
Ich weiss ja nicht wo du das AT120E gekauft hast,aber vielleicht läßt es sich umtauschen gegen
ein geeigneteres System.


[Beitrag von Smoke_Screen am 17. Apr 2012, 10:41 bearbeitet]
martin119
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 17. Apr 2012, 12:57
ob ich den TA so einfach umtauschen kann, weiss ich nicht, hab ihn vom Nadel-Willi.
Im Dual-Board habe ich einen Beitrag gefunden, da hatte jemand das gleiche Problem: ein Dual-Dreher mit AT-120 – flatternde Basslautsprecher. Da wurde spekuliert ob der Tonarm zu leicht sein könnte. Zum Schluss meinte einer, dass es bei ihm am deaktivierten Anti-Resonator lag. Er hat ihn wieder aktiviert, dann war gut. Ich werde heute abend mal ein wenig probieren
Detektordeibel
Inventar
#29 erstellt: 17. Apr 2012, 13:18
Im zweifelsfall den Tonabnehmer hier im Forum anbieten.

Wenn du ne Briefwaage hast kannst du die ja mal als Tonarmwaage benutzen.


Wo steht denn der Plattenspieler? Kann sein das es nicht am System liegt sondern durch den Schall oder Resonanzen von den Lautsprecherboxen erzeugt hier irgendwo auf den Dreher übertragen.
martin119
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 17. Apr 2012, 15:33
Der Spieler steht etwa 70 cm entfernt schräg hinter einem Lautsprecher auf einem Wandschrank. Bin gerade dabei, verschiede Platten durchzutesten: das Flattern ist ab gewisser Lautstärke bei jeder Platte, mal mehr -mal weniger. Klingen tut es gut, auch der Bass ist nun da - gestern kam er mir schwach vor aber nun kribbelt es im PoPo
Um den Arm zu wiegen, müsste ich ihn mit auf die Arbeit nehmen aber ehrlich gesagt weiss ich gar nicht wie er ab geht. Werde morgen mal den Headshell wiegen und schauen was man da einsparen könnte.


[Beitrag von martin119 am 17. Apr 2012, 15:34 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#31 erstellt: 17. Apr 2012, 15:49

Der Spieler steht etwa 70 cm entfernt schräg hinter einem Lautsprecher auf einem Wandschrank


Könnte die Ursache sein.

Nein, nicht abbauen zum wiegen. Da ist es gescheiter du kaufst einen Tonarmwaage oder im zweifelfall irgendeine flache Feinwaage.
Smoke_Screen
Stammgast
#32 erstellt: 17. Apr 2012, 16:49
Perfekt ist ein Wandschrank mit 2000 LPs drin.
Da rückkoppelt dann nüscht mehr....
Vielleicht kann der Deibel ja auch verraten wie man vom Gewicht des Armes auf
dessen effektive Masse kommt.
Detektordeibel
Inventar
#33 erstellt: 17. Apr 2012, 17:30

Vielleicht kann der Deibel ja auch verraten wie man vom Gewicht des Armes auf
dessen effektive Masse kommt.


Nicht rechnen.


Man nimmt das Gegengewicht runter, aber lässt die Headshell (ohne Tonabnehmer) dran und dann nimmt man die Spitze der Headshell als Liegepunkt für die Waage - die Waage sollte auf Höhe des Plattentellers sein.

Der gemessene Wert entspricht ca. der "Effektiven Masse". Vielleicht nicht 99% korrekt, Aber man muss nicht alles Tausendprozentig machen.

"Ungefähr" richtig machen reicht auch schon - die offiziellen Angaben zur Compliance der Systeme scheinen in der Praxis auch nicht immer 100% zu stimmen.

Edit:
Wenn man die Masse dann hat, wiegt man noch das System inklusive Schrauben. und nutzt dieses nette Excelsheet das ein User hier uns mal erstellt hat.

www.jpetzold.de/Tonarm_System.xls

Mit dieser Methode sollten man rausfinden können ab da alles in der Hinsicht in Ordnung ist.


[Beitrag von Detektordeibel am 17. Apr 2012, 17:41 bearbeitet]
martin119
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 18. Apr 2012, 05:16
ähm... achso wiegt man den Tonarm muss einem doch gesagt werden
Werde also heute abend erst mal probehalber einen Lautsprecher weiter weg stellen. Wenn das nicht hilft muss ich mir dann wohl einen Waage besorgen.
Danke schon mal für die vielen Antworten, werde euch berichten ...
Detektordeibel
Inventar
#35 erstellt: 18. Apr 2012, 05:26
Muss nix großartiges sein, preiswerte Alternative zu den vglw teuren Tonarmwaagen

http://rover.ebay.de...a0aa1314e3f4fe06877d


sind kleine Digitalwaagen. Ist im Prinzip eh dasselbe.

http://www.idealo.de...&sid=9701&price=8.00

http://www.amazon.de...d=1334726577&sr=8-48

http://www.amazon.de...26513&sr=1-3-catcorr


[Beitrag von Detektordeibel am 18. Apr 2012, 05:28 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#36 erstellt: 21. Apr 2012, 09:51
Und,schon gewogen ?
Mmh,ich denke ich werd mir auch mal so ein Wäägelchen besorgen.....
Probieren geht über studieren.


[Beitrag von Smoke_Screen am 21. Apr 2012, 09:53 bearbeitet]
martin119
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 21. Apr 2012, 12:49
So Waage ist angekommen, hab mich auch gleich daran gemacht:
effektive Masse Arm: 22 g
TA inkl. Schrauben: 7.1 g
Compliance: 20
macht: 6.6
Das heisst der Arm inkl. Headshell ist zu schwer, oder? Habe mal in der Tabelle probiert bis ich auf 8 komme, müsste ich die effektive Masse auf 12 g runter bekommen. Wie sollte das denn gehen? Ich bräuchte theoretisch einen TA mit einer Compliance von 10.
Am Lautsprecher liegt es übrigens nicht, habe einfach mal den dicht drann stehenden abgeklemmt, der andere flattert trotzdem weiter....
Smoke_Screen
Stammgast
#38 erstellt: 21. Apr 2012, 13:40
Korrekt,da ist dein Grund fürs pumpen der Tieftöner.
Und hey,ich habs dir gesagt du brauchst was mit härterer Nadelaufhängung
aber du warst ja zu knauserig. Wobei du beim Rest deiner Anlage ja
offensichtlichtlich nicht gegeizt hast. Tonabnehmer sind wie Lautsprecher
Wandlerelemente und der Sound steht und fällt damit ziemlich deutlich.
Mmh,also du brauchst ein steilflankiges Subsonicfilter am Amp oder einen
anderen Tonabnehmer der besser zum Arm passt. Wenn du den Klang des
AT120E schon ganz in Ordnung findest versuchs mal mit AT7-V an dem Arm.
Das 120E lässt sich sicher ohne grossen Verlust in der Bucht veräußern.
Ist ja noch praktisch neu.
Magister_Verbae
Inventar
#39 erstellt: 21. Apr 2012, 15:00
Tja, wer nicht hören will...

Das SAE wäre dann ebenfalls eine Überlegung wert. Wobei das AT7V schon echt eine Hausnummer ist, wenngleich bretthart aufgehängt.



Martin
Detektordeibel
Inventar
#40 erstellt: 21. Apr 2012, 15:05

Das heisst der Arm inkl. Headshell ist zu schwer, oder?


Ja, irre schwer sogar. Kannst du das Headshell auch nochmal alleine wiegen? evtl geht hier doch noch etwas über eine abgespeckte, wenn man den Neukauf eines Systems dadurch vermeiden kann ist es den Versuch vielleicht doch noch Wert.

Was die Compliance angeht sind die Angaben aber nicht wirklich immer zuverlässig und genau - vielleicht bekommt man das ja doch noch Resonanzfrei zum laufen.


[Beitrag von Detektordeibel am 21. Apr 2012, 15:26 bearbeitet]
martin119
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 21. Apr 2012, 16:04
Headshell wiegt 8,6 g
Da kann man wohl nicht viel raus holen
Albus
Inventar
#42 erstellt: 21. Apr 2012, 16:43
Tag,

mein Exemplar eines AT 7V ist 'butterzart', entsprechend ~18 µm/mN (nominell 7 µm/mN, Bezug 100 Hz), Auflagekraft tatsächlich nur 1,25 g +/- 0.25 g. Ich wäre da nicht so entschieden, was die Nadelnachgiebigkeit für einen Tonarm mit effektiver Masse von >20 g angeht. Ferner isr auch dieses AT-System kapazitätskritisch bestimmt für lediglich gesamthafte 100-200 pF (Plattenspieler, Verkabelung, Phono-Schaltkreis). Obacht!

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Apr 2012, 17:09 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#43 erstellt: 21. Apr 2012, 16:49
Also ohne Headshell wären wir bei 13,4.

Ist etwas schwerer als beim Technics 1210 mit 12gramm. - Bei dem funktioniert das 120E bekanntlich mehrfach getestet. Diese 2-3gr könnten also wirklich den Unterschied machen...
Smoke_Screen
Stammgast
#44 erstellt: 21. Apr 2012, 17:33
Es gibt schon headshells die sind noch ein paar gramm leichter. Z.B. das hier:
AKG Headshell
Das wiegt sechs Gramm. Das wären gegenüber dem aktuell benutzten
2,6gr. weniger Masse was ~ 3gr. weniger effektive Masse entspricht.
Detektordeibel
Inventar
#45 erstellt: 21. Apr 2012, 17:37
http://www.platten-spieler.de/pages/headshells.htm

Die Noname Headshell für nen 10er könnte in Frage kommen. Wär nichts verloren.

Vielleicht hat hier jemand auch eins in der Grabbelkiste.
Smoke_Screen
Stammgast
#46 erstellt: 21. Apr 2012, 17:45
Das geht in die richtige Richtung,aber ich bezweifle das es reichen wird.
Imho versuch macht klug. Und wenns nicht klappt hat man ein weiteres
Headshell und ist um eine Erfahrung reicher. Also win win.
Magister_Verbae
Inventar
#47 erstellt: 21. Apr 2012, 20:02
Eben, Headshells kann man immer mal gebrauchen

Danke, Albus, wie gewohnt ein sehr guter Beitrag. Wie hast du die Compliance ermittelt? Habe das System bisher nur testweise hier gehabt, da hat es doch "härtere" Charakteristika aufgewiesen.
Dass das AT7V so kapazitätskritisch ist, war mir ebenfalls unbekannt. Aber das ist ja glücklicherweise nichts, was man nicht mit etwas Mut lösen könnte.

LG

Martin
Albus
Inventar
#48 erstellt: 21. Apr 2012, 21:09
Tag erneut,
und Tag Martin,

die Nadelnachgiebigkeit des AT7V hatte ich bestimmt anhand der beiden Test/Messplatten Ortofon No. 0002 und Shure TTR-117. Und der Kapazitätseffekt war bei ca. 400 pF unüberhörbar; die 100-200 pF finden sich auch in der BDA des AT7V.

Im Übrigen, wenn weiter gesucht werden sollte, ein Denon DL-110 passte auch an einen 20 g-Arm (13,5 µm/mN vertikal), wie auch die Shure M44G sowie M35X (jeweils tatsächlich 8 µm/mN vertikal), vom Denon DL-103 nicht erst zu reden (10 µm/mN).

Freundlich
Albus
Magister_Verbae
Inventar
#49 erstellt: 21. Apr 2012, 21:51
Dankeschön, wieder etwas gelernt. Nach diesen Platten sollte man eventuell einmal Ausschau halten... wobei die Chancen wahrscheinlich eher als gering einzustufen sind, noch Exemplare zu einem vernünftigem Kurs erstehen zu können.

LG

Martin
Smoke_Screen
Stammgast
#50 erstellt: 23. Apr 2012, 13:45
Auf dieser Seite gibts noch ein paar interessante XLS-Kalkulatoren
Loafer.xls dient zur Bestimmung der effektiven Armmasse.


[Beitrag von Smoke_Screen am 23. Apr 2012, 13:48 bearbeitet]
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