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Thorens TD 166 special - Tonarm neu verkabeln?

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Moo-Crumpus
Neuling
#1 erstellt: 18. Mai 2011, 19:25
Hallo,
ich brauche einen Tipp, Hinweis und Rat. Meine Anlage (Dual CV 1600, Nordmende Omnidirectional 7000,Thorens TD 166 - ersatzweise Kenwood KR-5150) neigt beim Spielen von Vinyl zu Ausfällen eines Stereokanals, sowohl am Dual als auch am Kenwood. Wenn ich dann am Tonabnehmer des Thorens die Stecker kurz bewege, ist der Kanal wieder da.

Ursache: eingegrenzt?

Tonabnehmer ist ein altes Orthophon VMS20E MK II Chassis mit neuer Nadel.

Welche Aktion verspricht Besserung?
- Tonarm neu verkabeln
- Tonabnehmer ausbauen und Kontakte reinigen, Stecker reinigen bzw. ausgeleierte Buchsen wieder etwas verengen?
...
...
?

Ich mag nicht sinnlos hunderte Euronen in Kabel stecken, und dann ist es nur ein oxidierter Kontakt.

Wie sollte ich weiter vorgehen?
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 18. Mai 2011, 19:39
Hallo!

Ich würde es erst einmal mit reinigen der Kontakte versuchen, eine Tonamneuverdrahtung ist nicht gerade ein Spaziergang und man sollte neben etwas Geschick für solche Arbeiten auch einiges an Feinmechanischem Werkzeug und entsprechendes Kabel haben, nun sind gerade niederkapazitive Leitungen in der entsprechenden Stärke und Flexibilität nicht gerade günstig zu haben.

MFG Günther
Holger
Inventar
#3 erstellt: 18. Mai 2011, 20:44

Moo-Crumpus schrieb:
Wenn ich dann am Tonabnehmer des Thorens die Stecker kurz bewege, ist der Kanal wieder da.


Typisch für ältere Thorense - Kabelbruch in der Nähe der Cinchstecker.
Meisten hilft es, das Kabel etwa 10 cm inklusive der alten Stecker abzuschneiden und dann neue Stecker anzulöten.
stbeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Mai 2011, 22:41
HOLGER,

der TE meint offensichtlich die Huelsen, die die Stifte am Tonabnehmer kontaktieren sollen ...

Stefan
Moo-Crumpus
Neuling
#5 erstellt: 19. Mai 2011, 04:27
Kabelbruch ist wahrscheinlicher, ich habe die Headshellstecker nun einmal nicht bewegt, sondern sachte am Kabel gewackelt: Stereo da, Stereo weg.

Kleine Lötkunde an dieser Stelle - mit meinem Standardlötkolben und dickem Zinn wollte ich da nicht ran gehen!?

Ich habe wohl das wechselbare Armrohr TP 63.


[Beitrag von Moo-Crumpus am 19. Mai 2011, 05:01 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#6 erstellt: 19. Mai 2011, 05:13

Moo-Crumpus schrieb:
sachte am Kabel gewackelt: Stereo da, Stereo weg.


Also, es fiel kein Kanal aus, sondern nur Stereo weg?!
Ich weiß nicht ob die Abstände der 4 Pins am System immer genormt und exakt die gleichen Freiräume haben. Vielleicht berühren sich da 2 Kontakte und rechts und links verbinden sich (bei Kabelbruch an sich, sollte doch eigentlich rechts oder links fehlen?!). Vielleicht das System mal eben abmontieren aber die Kabel am System lassen und bei hellem Licht die Anschlüsse überprüfen. Ich hatte schon mal augenscheinlich dickere Steckhülsen bei Headshellkabeln die drohten sich zu untereinander zu berühren.


mit meinem Standardlötkolben


Wie Günther schrieb und wenn man noch keine Tonarme gewechselt hat, sollte man eine Neuverkabelung unterlassen. Das ist bei einem Plattenspieler so ungefähr das Maximum an Aufwand und sollte wohl vorbereitet werden.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Mai 2011, 05:58 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 19. Mai 2011, 07:28
Hallo!

Evenuell ist es in deinem Fall kostengünstiger sich via Ebay oder über Rolf Kelc ein neues TP-62/TP-63 Armrohr zu besorgen als dich an die Arbeit mit der Verdrahtung zu machen, -wowbei sixch der Aufwand bei einem TP-Rohr ja noch in Grenzen hält. Ich ging ursprünglich von einer Verdrahtung des hinteren Teiles mit dem Lageblock aus da hier der eigentliche Schwachpunkt einer jeden Drehtonarmverdrahtung sitzt.

Dein Kabelbruch, -so es einer ist und nicht nue eine schlechte Lötstelle am Steckschuh-, befindet sich ohl ausserhalb des Rohres in der freiliegenden Zone.

Erstmal brauchst du hier einen Lötkolben von ca. 15-25 Watt da dir sonst unter Umständen die feinen Litzen selbst wegschmelzen und natürlich einen Satz neuer Kabelschuhe für die Pins. Wenndu Glück und geschickte Hände sowie eine "dritte Hand" mit Lupe hast war es das auch schon. Der weitaus meiste Bruch gib es an den Kablshuhen direkt. Offen gesagt wüde ich gleich alle vier Schuhe gegen neue tauschen sonst entwickelt sich hier leicht eine ständige "Baustelle" das passiert zmeist auch wenn man die alten Schuhe wiederverwendet, in der Regel sind sie mehr der weniger stark oxidiert und für mehrmaliges Anlöten nicht gedacht.

MFG Günther
Pilotcutter
Administrator
#8 erstellt: 19. Mai 2011, 08:43

Hörbert schrieb:
Erstmal brauchst du hier einen Lötkolben von ca. 15-25 Watt da dir sonst unter Umständen die feinen Litzen selbst wegschmelzen und natürlich einen Satz neuer Kabelschuhe für die Pins.



Er kann sich auch gleich einen neuen Satz Headshellkabel kaufen.

Mit Schrumpfschlauch unten Nagaoka HC 115

oder ein einfaches Set

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 19. Mai 2011, 08:55 bearbeitet]
Holger
Inventar
#9 erstellt: 19. Mai 2011, 09:37

stbeer schrieb:
HOLGER,

der TE meint offensichtlich die Huelsen, die die Stifte am Tonabnehmer kontaktieren sollen ...

Stefan


Oh, sorry, da habe ich zu oberflächlich gelesen - mea culpa.
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 19. Mai 2011, 12:53
Hallo!

@Pilotcutter

Beim TP-62/TP-63 sind ähnlich wie bei den Rega- und Pro-Ject Tonarmen die Steckschuhe gleich an die Tonarmverdrahtung "angewachsen" hier gibt es keine Pins in der Headshell wie z.B. bei den S-Tonarmen oder den Linntonarmen. Das ist natürlich im Falle eines kaputten Steckschuhes oder Kabelbruches besonders unangenehm.

MFG Günther
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