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Thorens TD-166 MKii Special

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Beitrag
slowdy
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 21. Jun 2016, 11:34
Palladium NSP-7000 Hallo Zusammen.

Ich habe zwei Thorens TD-166 MKii geschenkt bekommen.

1. Thorens TD-166 MKii Special mit einem TP11 MKii Tonarm und TP63

Dafür überlege ich eine neue Zarge anfertigen zu lassen, da die alte mal schwarz übergestrichen wurde und nicht mehr schick aussieht. Ansonsten überlege ich ihn so zulassen. (Hat jemand vielleicht Tipps, wo ich im Kölner Raum jemanden finde, der ZARGEN baut?)

Habe bisher nur die Cinch-Kabel durch neue Sommer Cable und Neutrik Stecker ausgetauscht.

Als System ist aktuell eine AT-120eb drauf.

Bin als Leihe schon sehr zufrieden damit. Versuche jetzt noch in der Bucht ein TP63 oder TP62 günstig zu bekommen, um auch mal einen anderen Abnehmer zu testen.

Dieser Plattenspieler ist an einer NAIM NAC 42,5 / NAP 110 und SNAP angeschlossen. Boxen sind leider noch Grütze, aber suche schon nach einem passenden Zweiwege System.

2. Thorens TD-166 MKii mit einem TP 11 ARM.
Den würde ich gerne komplett verändern. Als erstes TONARM tauschen. Da habe ich noch einen Palladium NSP-7000, der einen OEM Micro Seiki Arm anscheinend hat. Zarge neu machen und Plattenteller verchromen (Da gerne auch Tipps, wo ich jemanden im Kölner Raum finde, der Plattenteller verchromt) Hier habe ich bisher nur Frank Baltes in Solingen gefunden. Er weiß aber noch nicht, ob er es machen kann.

Was haltet ihr von diesem Arm? Lohnt es sich, diesen einzubauen? Und welches System schlagt ihr dafür vor?

Gibt es vielleicht auch im Kölner Raum einen Forumsfachmann der sich die Plattenspieler mal anschauen würde?


Danke und Gruß,

André
Palladium NSP-7000 Thorens TD-166 MKiiThorens TD-166 MKii
akem
Inventar
#2 erstellt: 21. Jun 2016, 12:18
Die Zarge würde ich von einem Schreiner komplett abschleifen und neu lackieren oder furnieren lassen. Ein Neuaufbau ist da imho nicht nötig. Zum Tonarm: wenn Du einen neuen Arm einbaust mußt Du das Subchassis neu justieren und natürlich muß der Arm auch geometrisch erstmal drauf passen.

Gruß
Andreas
raphael.t
Inventar
#3 erstellt: 21. Jun 2016, 12:30
Hallo Ande!

Was ist so böse am Thorens-Arm? Der ist perfekt auf das Laufwerk abgestimmt. Mit dem anderen Arm holst du dir nur Probleme, die du mit dem originalen nicht hast, vom optischen Eindruck, die Armbasis des Palladium-Arms verträgt sich nicht leicht mit dem Thorens Armbrett, bis zum mechanischen, versuche einmal den meiner Ansicht nach vom Gesamten viel schwereren Silberarm mit dem Thorens-Subchassis abzustimmen, das wird kaum gehen, wenn man nicht weiß, wie.
Dann werden wieder um teures Geld die härteren Linn-Federn gekauft, worauf die Bastelei kein Ende hat, weil ...
Der Klanggewinn nach solch einem Umbau? Sehr zweifelhaft, aber man wird sich das Ergebnis ohnehin schönreden müssen.
Wenn der Thorens-Arm nicht defekt ist, würde ich ihn belassen, mit einem passenden Tonabnehmer ist der TD 166 ein spielfreudiger Geselle, der richtig Spaß machen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
MAG63
Stammgast
#4 erstellt: 21. Jun 2016, 14:17
Hallo Andre

Neue Zarge:
Eine neue Zarge findest du z.B. hier in verschiedenen Ausführungen. Dort habe ich mir für einen 147er mal eine bestellt und war über die Qualität angenehm überrascht, für den Preis fertigt dir kein Schreiner eine neue Zarge an.

Plattenteller verchromen:
Den Plattenteller verchromen zu lassen ist eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit, da mehrere Arbeitsschritte nötig sind (polieren – Kupfer beschichten – verchromen). Da ist Hochglanzpolieren die günstigere Wahl, muss nur regelmäßig mal mit z.B. Neverdull gereinigt werden.

Tonarm:
Der Tonarm des Palladium ist schon ein schönes Teil, wie Raphael aber schon erwähnt hat, wird eine Montage nicht einfach werden und es ist fraglich, ob das Subchassis damit klar kommt. Der auf dem Bild des 166 MK2 abgebildete Tonarm ist nicht der Serienarm des Laufwerks, das scheint ein TP 21 vom TD 316/318 zu sein.
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 21. Jun 2016, 14:30
Hallo, Andre !

Der Palladium hat einen Jelco-OEM-Tonarm, wie er auch auf den Sansui's und dem einen CEC-Visonik ( BD8200 ? ) zu finden ist. Siehe Tonarmlager.

Teller verchromen ist nicht realisierbar, weil ein Stroboskoprand vorhanden ist.

Mann kann ja auch die Bremssättel am Auto rot lackieren lassen ( neu kaufen, siehe Brembo ) oder sich während der EM mit Sprühfolie die Radkappen in Landesfarbe dekorieren.

MfG,
Erik
slowdy
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 21. Jun 2016, 15:49
Danke erst einmal für die schnellen Rückmeldungen.

Hatte nicht damit gerechnet das es doch mit so viel Aufwand verbunden ist den Tonarm zu tauschen. Dann lasse ich es erst einmal. Mich stört nur bei diesem das ich den Headshell nicht wechseln kann. Da meine Plattensammlung halt doch musikalisch sehr variabel ist, finde ich dies schon wichtig. Aber gut, habe ja noch den MKii Spezial und da kann ich ja den Tonarm (TP63 oder TP62) tauschen.

@wuhduh: Ich will nicht den Plattenteller vom Palladium verchromen, sondern Thorens TD166 und dies ist mit einem größeren Aufwand möglich. Die Kosten liegen da bei 50-80€.
Bist du dir sicher, dass es ein Jelco Arm ist. Da ich hier etwas anderes gelesen habe.
http://audiokarma.or...o-seki-mb-14.528758/
Ich bin aber auch kein Profi und habe einfach mal ein wenig das Netz durchforscht.

@akem: danke für den Tipp die Zarge erst einmal vom Tischler aufarbeiten zu lassen. Da die Zargen von meinen beiden TD166 identisch sind, kann ich eine erst einmal weggeben und schauen wie es mir gefällt und im Anschluss ggf. die anderen auch noch aufarbeiten lassen.

Würdet ihr denn die Bodenplatte bei den Thorens tauschen? Habe hier bei vielen gelesen, dass sie diese entweder durch eine RDC Platte oder 18mm Multiplex getauscht haben. Lohnt es sich?

gruß,

André
akem
Inventar
#7 erstellt: 21. Jun 2016, 17:11
Ich hab mal bei einem TD2001 die Bodenplatte getauscht und hab null Unterschied gehört... Ist ja auch logisch: das eigentliche Laufwerk ist ja durch Federn entkoppelt - wie sollte sich da die Bodenplatte auswirken??

Zum Tonarm: es gab ja auch andere Versionen des TD166. Vielleicht läßt sich Dein Thorens mit einem anderen Tonarm von Thorens ausrüsten? http://thorens-info.de/html/thorens_td_160_-_166__145_-_14.html

Gruß
Andreas
ad-mh
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jun 2016, 18:33
Ich habe damals beim TD 166 VI die Bodenplatte durch eine RDC Platte getauscht. Der Klanggewinn ist m.E. nicht vorhanden.
Das Ganze sieht aber gut aus und lässt sich durch die drei RDC Kegel perfekt "ins Wasser bringen".

@André
Falls Du Fotos möchtest, kann ich welche machen.
slowdy
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Jun 2016, 06:28
Ja, sehr gerne würde ich ein paar Fotos von deinem thorens sehen. Der zweite td166 sehe ich mehr so als kleines bastellstück. Den würde ich gerne etwas verändern und die rdc bodenplatte finde ich dafür interessant.
sondek
Stammgast
#10 erstellt: 22. Jun 2016, 08:24
Die RDC-Bodenplatte ist halt ziemlich teuer – zumal wenn sie klanglich nichts bringt. Aus Multiplex (womöglich ausgehend von einem billigen Reststück geeigneter Größe aus der Zuschnittabteilung im Baumarkt) kann man das sehr solide und schön für ein paar Euro bauen, inclusive höhenverstellbarer Füße z.B. aus Gewindeschrauben.

Würde mich übrigens den Empfehlungen anschließen, den Originalarm auf jeden Fall draufzulassen. Wir haben früher viel mit 166ern gebastelt und die Fremd-Arm-Lösungen waren nie wirklich überzeugend. Wenn du nicht ständig mit Tonabnehmern experimentieren willst, lässt sich auch mit dem tatsächlich absurden Headshell des Originalarms leben.

Was bei 166ern klanglich wirklich etwas bringt (und außer Zeit nichts kostet), ist die korrekte Einstellung des Subchassis. Das sitzt ja auf drei Schraubenfedern, die wegen ihrer Platzierung in unterschiedlichem Abstand zum Schwerpunkt und wegen der bauartbedingten Asymmetrie jeder Schraubenfeder zunächst mal ein recht unberechenbares Gesamt-Schwingverhalten des Subchassis bewirken. D.h. nach Anregung verhalten sich manche Exemplare recht steif, manche weichen in seitliche Taumelbewegungen aus, manche schwingen sauber vertikal, andere wiederum nur an einer Ecke und sonst gar nicht. Dieses Verhalten beruht auf der Wechselwirkung der drei Federn, die jede für sich eine Vorzugsrichtung hat, und man kann es durch geduldiges Verändern der Federausrichtung (also durch behutsames Verdrehen der Feder) beeinflussen. Ziel ist, dass das Subchassis, wenn man es am Schwerpunkt behutsam von oben antippt, weich und ohne Geräuschentwicklung ausschwingt, und zwar exakt vertikal, ohne seitliches Taumeln oder "tote" Ecken. Die Einstellung braucht etwas Erfahrung und auch dann Geduld (und man muss den Spieler dafür so aufbocken, dass er stabil und exakt im Wasser steht und zugleich von unten frei zugänglich ist...), die klangliche Auswirkung ist aber verblüffend.


Dann werden wieder um teures Geld die härteren Linn-Federn gekauft

Die Linn-Federn sind nicht nur härter (logisch, weil sie beim LP12 ja auch etwas mehr Gewicht tragen müssen), sondern auch präziser gefertigt und an den Enden sauber plangeschliffen. Aber mal davon abgesehen, dass man sie hier wahrscheinlich eh nicht braucht – "teuer" sind die wirklich nicht. In UK kosten komplette Sets (drei Stück inclusive neuer, ebenfalls sehr präzise gemachter oberer und unterer Federsitze) umgerechnet 18,90€. Ginge es nur um die Federn, würde man die bei einem LP12-aktiven Händler (der diese Teile eher Dutzend- oder tütenweise bestellt...) vermutlich noch billiger kriegen.
ad-mh
Stammgast
#11 erstellt: 22. Jun 2016, 12:03

sondek (Beitrag #10) schrieb:
Die RDC-Bodenplatte ist halt ziemlich teuer – zumal wenn sie klanglich nichts bringt.


Das würde ich so nicht sagen. Es fehlt nach einem Umbau immer der direkte Vergleich zum vorherigen Zustand. Einen augefälligen und offensichtlichen Unterschied gibt es allerdings nicht.


sondek (Beitrag #10) schrieb:
Was bei 166ern klanglich wirklich etwas bringt (und außer Zeit nichts kostet), ist die korrekte Einstellung des Subchassis...


Hierzu meine uneingeschränkte Zustimmung. Man muss sich die Einstellung aber zwingend zeigen lassen. Die TD 3xx Serie ist einfacher einzustellen.

@Slowdy
Fotos werde ich machen.
Ich würde eine Bodenplatte aus MDF mit drei einstellbaren Kegeln nachbauen, schon der Einstellbarkeit wegen.
ad-mh
Stammgast
#12 erstellt: 22. Jun 2016, 16:57
Und ein paar Bilder...

P6228672
P6228674
P6228675
P6228676
sondek
Stammgast
#13 erstellt: 23. Jun 2016, 09:46
@ ad-mh: Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit der RDC-Basis am 166. Daher habe ich auch geschrieben "zumal wenn sie klanglich nichts bringt" – mich also auf weiter oben geäußerte Einschätzungen zur klanglichen Auswirkung bezogen.

Den 2001er zum Beispiel habe ich mit RDC- und Original-Boden gehört und fand die RDC-Variante klar besser. Wieviel von diesem Effekt dem RDC-Material zuzuschreiben ist und wieviel der einfach generell deutlich solideren/präziseren Ausführung (die sich mit einem DIY-Multiplex- oder MDF-Boden ja mühelos reproduzieren ließe), kann ich nicht beurteilen.

Dein 166 trägt einen TP50, müsste also ein MkVI sein, oder täusche ich mich?
akem
Inventar
#14 erstellt: 23. Jun 2016, 10:56
Hatte der 2001 nur die RDC-Bodenplatte oder auch noch anderes RDC-Tuning? Ein RDC-Headshell zum Beispiel?

Gruß
Andreas
MAG63
Stammgast
#15 erstellt: 23. Jun 2016, 11:03
Es gibt nur einen Arm der hinten die beiden Stangen für Antiskating und festes Headshell mit montage von oben, den TP 21.
sondek
Stammgast
#16 erstellt: 23. Jun 2016, 13:11

Es gibt nur einen Arm der hinten die beiden Stangen für Antiskating und festes Headshell mit montage von oben, den TP 21.

Klar. Falls Du dich auf meine TP50-Frage beziehst – ich meinte den 166 auf den Bildern von ad-mh, nicht den vom TE.


Hatte der 2001 nur die RDC-Bodenplatte oder auch noch anderes RDC-Tuning? Ein RDC-Headshell zum Beispiel?


Nur die RDC-Basis samt -Kegelfüßen. Das Headshell wirkte deutlicher, ging aber für meinen Geschmack eher nach hinten los.
ad-mh
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jun 2016, 13:48
Es ist ein TD 166 MK VI mit TP50 und RDC Basis.
Das Headshell ist normal, jedoch wegen des DL 103 mit etwas Blei beschwert.
Die Kombination harmoniert gut.

Den Spieler habe ich seinerzeit fast ungebraucht zusammen mit etwa 20LP für 200DM gekauft.
RDC und DL103 habe ich selbst nachgerüstet.
Nobbi56
Stammgast
#18 erstellt: 25. Jun 2016, 08:55

Dieser Plattenspieler ist an einer NAIM NAC 42,5 / NAP 110 und SNAP angeschlossen. Boxen sind leider noch Grütze, aber suche schon nach einem passenden Zweiwege System.


Hey Andre,
falls du in einem Raum bis ca. 20 qm hörst, würde ich dir dringend die Lautsprecher "Linn Kan" empfehlen. Die Verstärker und diese Boxen sind noch aus einer Zeit, in der Naim und Linn sehr eng miteinander gearbeitet haben. Sie passen toll zueinander, wandnahe Aufstellung Voraussetzung.
Die Boxen werden immer mal wieder auf dem Gebrauchtmarkt angeboten und sollten für 600 bis 800 Euro mit Ständern zu erhalten sein.

Viele Grüße
Nobbi
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