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Thorens TD 145 MK II mit Shure V 15 III bestücken?

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Jack_Orsen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Sep 2011, 15:17
Hallo Zusammen,

ich hab mir aus der Bucht einen Thorens TD 145 Mk II geholt,aktuell ist ein Ortofon DN 166 E am TP 62 montiert,das hört sich nicht schlecht an,aber haut mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker Die Auflösung könnte etwas besser sein.


Ich hab von meinen ehemaligen Dual Plattenspieler das Shure V 15 III übrig,dieses System gefällt mir ausgesprochen gut.

Vom Verkäufer des Td 145 Mk II bekam ich zusätzlich das Endrohr TP 63 und ein paar Kunststoffblättchen bzw Distanzblättchen dazu.Wie viel von diesen Distanzblättchen müsste ich einsetzen,damit ich den Arm vernünftig ausbalancieren kann? Sind die Blättchen überhaupt erforderlich?

Habt ihr noch ein paar Montagetipps für mich übrig? Worauf sollte ich unbedingt achten?

Noch ein Bildchen vom Thorens:


Uploaded with ImageShack.us
xutl
Inventar
#2 erstellt: 20. Sep 2011, 15:23
Du benötigst u.a. noch eine Montagelehre.

Wozu sagt Dir die Bedienungsanleitung des Drehers.
Überhaupt stehen da einige Dinge drin, die Du Dir anscheinend aneignen solltest.
Jack_Orsen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Sep 2011, 16:33
Danke erstmal
Die Bda habe ich leider nicht.Ist die Montagelehre zwingend notwendig? Bei meinem Dual Plattenspieler gab es eine Art Klicksystem Überhang etc war damit schnell eingestellt.
xutl
Inventar
#4 erstellt: 20. Sep 2011, 16:40
BA gibt es im Netz

Montagelehre ist nicht zwingend erforderlich.
Es geht aber leichter damit.

Es geht auch mit Einstellhilfen -schablonen, was allerdings einiges an Erfahrung und Kenntnissen voraussetzt.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 20. Sep 2011, 16:51
Hallo!

Das Dual/Shure-V-15/III ist unter Umständen gar nicht verwendbar, wenn es eines der click-Systeme nach Dual-Hausnorm ist. Zumindestens das V15-III L-M läßt sich in einer TP-63 Headshell nicht verschrauben da bei diesen Systemen eine Verschraubung von unten gar nicht möglich ist.

MFG Günther
unterberg
Stammgast
#6 erstellt: 20. Sep 2011, 17:12
Es geht u.U. doch!

Einige der L-M Versionen hatten von oben gesehen zylindrische Kunsttoffbuchsen, in die kleine Holzschrauben passen. Sozusagen neben dem "Klick" in das DUAL-TK eine zweite Sicherung.

Wenn nun die Haltenasen abgetrennt werden, kann man das System von oben an der Headshell festschrauben.

Schau mal bei Deinem Shure nach...

Gruß Frank
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 20. Sep 2011, 17:18
Hallo!

@unterberg

Das nützt ihm bei einer TP-63 Headshell nix, das ist eine der bekannten Thorens-Headshlls nach Thorens Hausnorm dienur von unten verschraaubt werden kann.

Genau deswegen dieser Satz von mir:


Zumindestens das V15-III L-M läßt sich in einer TP-63 Headshell nicht verschrauben da bei diesen Systemen eine Verschraubung von unten gar nicht möglich ist.


MFG Günther
unterberg
Stammgast
#8 erstellt: 20. Sep 2011, 17:19
Hallo Günther,

danke für den Hinweis, bin kein Thorens-Spezi!

Gruß Frank
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 20. Sep 2011, 17:28
Hallo!

Macht ja nichts. Bis zur MK-IV Version des TP-16 hat Thorens seinerzeit diese lästige Hausnorm beibehalten die aus 2er statt 2,5er Verschraubungen von unten bestand, erst ab ca. 1985 hat sich auch Thorens dem Mainstream gebeugt.

Hier einige Interessante Facts zu den Thorensgeräten:

http://www.thorens-info.de/index.html

Der Verfasser (Holger) ist hier ebenfalls zuweilen unterwegs und neben Joel (Violette) der Thorensexperte schlechthin.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Sep 2011, 17:29 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 20. Sep 2011, 17:31
Doppelseitiges Klebeband dran, Plastikclipse oben vom V-15 anschneiden, feddich is die Laube!

Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 20. Sep 2011, 17:36
Hallo!

@Fhtagn!

Ergibt zumindestens eine lustige Justage.

MFG Günther
rorenoren
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 20. Sep 2011, 20:24
Moin,

Löcher (ggfs. Langlöcher feilen) in die untaugliche Headshell bohren, und feddich.
Ich lasse mir doch von Herrn Thorens nicht vorschreiben, was für Systeme ich zu verwenden habe.

Im Ernst:
Wenn man das sauber macht und nicht zu hässliche Schrauben verwendet, kann das auch ordetlich aussehen.
(evtl. Kappen für die Schauben anfertigen)
Plastikclipse müssen beim System natürlich abgeschnitten und glattgefeilt werden.
Als Schrauben passen bei dünner Headshell übrigens solche von älteren Audiokassetten.

Inwieweit sich der Aufwand lohnt, ist natürlich Einstellungssache.
Ich mag das V15III (L-M) sehr gerne.
Es gibt die Standard 1/2" Bodies manchmal noch in der Bucht.
Da sind aber sehr lange Schrauben nötig.

Gruss, Jens
Jack_Orsen
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Sep 2011, 21:45
Wäre es klanglich gesehen ein deutlicher Schritt nach vorne,wenn ich mir das Ortofon OM 30, zumindest aber das OM 20,zulegen würde?
raphael.t
Inventar
#14 erstellt: 21. Sep 2011, 04:40
Hallo!

Nein, das Shure ist schon gut genug.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 21. Sep 2011, 16:50
Hallo!

Die Klangbilder von OM-30 und Shure V-15/III sind stark unterschiedlich.

Beide in einem TP-16/III verschaubt könnte man ewa so beschreiben:

Obwohl das Shure V-15/III auf einem ähnlichen Niveau spielt wie ein OM-30(S) produziert es einen insgesamt runderen Sound mit einer leichten Betonung der unteren Mitten die aber nicht so stark ausgeprägt ist das sie andere Musikanteile überdeckt. Bei Oper, Kammergesang, bläserlastigen Jazz in großer Besetzung und konventioneller Rockmusik der 60ger bis 80ger Jahre klingt das System mit dieser Abstimmung ausgezeichnet.

Das OM-30 klingt insgesamt etwas schlanker und unspektakulärer, bei Jazz in kleiner Besetzung, Kammermusik und elektroniklastiger Musik hat diese Abstimmung bestechende Vorzüge. Bei klassischem Gesang alledings wirkt das System zuweilen etwas kühl. Bei konventioneller Rockmusik manchmal sogar schon zu akkurat.

Ich mag beide Systeme, allerding habe ich z.Z. keine Nadel-30 oder -40, -di letzte hat sich bei mir vor ca. 2 Jahren verabschiedet und ich bin bislange nict dazu kekommen sie zu ersetzen. Der Vergleich mach ich alo aus der Erinnerung heraus.

MFG Günther
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