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Sansui FR-D25 "geerbt". Kennt den jemand?

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FunkyF1Sh
Neuling
#1 erstellt: 26. Jan 2012, 17:10
Guten Tag,

ich habe einen Sansui FD-D25 "geerbt" (mit neuer Nadel in OVP). Scheint soweit funktionstüchtig.
Ich habe leider keine Ahnung von Plattenspielern, würde aber gerne meine Stereoanlage um einen bereichern.
Kann/Sollte man/ich dieses Gerät nutzen, oder ist er zu alt?
Würde gerne in das Thema Schallplatten einsteigen.
Sollte dieser Schallplattenspieler nichtmehr zeitgemäß, welche Alternativen gäbe es?

Vielen Dank im vorraus für eure Antworten!
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Jan 2012, 20:05
Moin,

wenn sonst keiner antwortet:

Ich habe kurz gegoogelt.
Das Gerät selbst kenne ich nicht, es sieht aber nach einem eher einfacheren aus.
Also nix dolles, aber nicht unbedingt schlecht.

Heutige Dreher sind nicht besser, wenn man unter ca. 300 Euro Neupreis bleibt.

Alter ist bei "Consumer-" Plattenspielern etwa seit Ende der 60er Jahre kein Kriterium.
(davor fast nur Kristallsysteme usw.)
Es gab immer Schrott und gute Geräte.

Ich würde das Ding einfach mal anschliessen, evtl. für 10 Euro einen neuen Riemen kaufen (falls schlapp) und gut.

Für den Anfang besser, als hunderte Euro auszugeben und festzustellen, dass Vinyl "doch nix is".

Gruss, Jens
Smoke_Screen
Stammgast
#3 erstellt: 28. Jan 2012, 01:20
Da kann ich rorenoren`s weise Antwort nur unterstützen.
Sollte noch ein Original-Sansui Tonabnehmer verbaut sein
kann sich das allerdings zur effektiven Spaßbremse entwickeln.
Sansui hat in ihren Einstiegsspielern nämlich die SC-50 oder
SV101er mit konischer Nadel verbaut. Das war damals unterste
Sohle sozusagen.
Sollte der Plattenspieler sich als ansonsten technisch ein-
wandfrei erweisen und du es wirklich wissen willst,würde ich
dem Teil schon ein AT120E oder M97Xe spendieren. Soviel sollte
schon sein,immerhin haste das Deck ja schon für lau gekriegt.
FunkyF1Sh
Neuling
#4 erstellt: 28. Jan 2012, 20:28
Habe auch zuerst danach gegoogelt allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Deswegen habe ich den Thread hier auch erstellt.
Eine Anleitung habe ich leider auch nicht gefunden.

Als Tonabnehmersystem scheint ein SC-37 zum Einsatz zu kommen (mit neuer Ersatznadel). Leider finde ich darüber auch keine Informationen online. Der Riemen scheint noch in Ordnung zu sein.

Werde den Spieler morgen mal anschließen und schauen wie das System an meiner "Kette" klingt.
Ich werde mal hier im Forum quer lesen was es da noch alles zu beachten gibt.

Vielen Dank für eure Antworten. Ihr habt mir wirklich weitergeholfen.

//EDIT:
War ungeduldig und musste ihn direkt ausprobieren...
Somit auch herausgefunden das es ein Spieler mit Halbautomatik ist.
Dafür, dass der Tonabnemher schlecht sein soll hört es sich wirklich gut an. (TestLP/System: Roxette - look sharp an RC-1550 + RB-1580 + B&W 803D)
Vielleicht ne blöde Frage, aber ist es normal, dass man die Musik auch hört, wenn einfach nur der Spieler das Vinyl liest? Ganz leise zwar aber doch zu hören?


[Beitrag von FunkyF1Sh am 28. Jan 2012, 21:25 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#5 erstellt: 28. Jan 2012, 23:22
Was du hörst ist das mechanische Abtastgeräusch wenn die
Nadel durch die Rille fährt.
Das SC-37 hat auch ne konische Nadel. War Standartbestückung
im älteren SR-212.
Wenn du mit dem Klang soweit zufrieden bist ist doch ok.
Mein erster Plattenspieler (Pioneer PL-516) war mit
nem Billigsystem von Excel ausgestattet. Fands auch die erste
Zeit ganz ok. Bis ich dann bei nem Kumpel gehört hab das es
weitaus besser geht. Der hatte nen altes Grado System.
Damals hab ich mir dann nen Shure M95HE zugelegt. War schon
ne Ecke besser. Tja,so fing das damals an. Muss so Ender der
Siebziger gewesen sein.
maccroh
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Mai 2012, 19:19
Hallo FunkyF1Sh,
hab den Gleichen in Plastik silber und wenn Du die Originalverpackung besitz kannst Du vielleicht nach einem Datum oder damaligen Kaufpreis nachschauen?

mein Sansui war von einem Raucher entsprechend beschichtet. Ich hab nicht viel dafür bezahlt.
Der FR-D25 scheint wirklich nicht erste Sahne zu sein. Wer weiß, wie er mit einer Holzzarge bei
Interessenten angekommen wäre. Ich bin jedenfalls mit dem Teil zufrieden.

In jedem Fall ist das Abtastsystem und Zustand der Nadel Der entscheidene Punkt um zu sagen,
der Klang ist gut oder mieserabel. Mein System hab ich gewechselt gegen ein Ortofon.

Ich bau mir vielleicht noch eine Zarge aus Holz und verarbeite endlich mal mein Wurzelmaser- Furnier. Dann stell ich auch ein Foto hier rein.

Gruß maccroh
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