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Gram Amp 2 SE oder Nano Phono für Dual CS 455-1 M

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Autor
Beitrag
andre82
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Feb 2012, 16:36
Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum, habe mich aber nun mittlerweile ca. 1,5 Monate mit zahlreichen Beiträgen beschäftigt und konnte Einiges lernen, da ich noch neu bin im Thema Vinyl bzw. Plattenspieler. Ich bin jedoch schon jetzt mit sehr viel Enthusiasmus dabei!

Für den Einsteiger-Plattenspieler meiner Wahl (Dual CS 455-1 M) benötige ich einen guten Phono-Vorverstärker, da mein Verstärker keinen Phonoeingang hat.

Meine preisliche Vorstellung liegt bei bis zu 300 € für den Vorverstärker.
In meiner näheren Auswahl sind nun der Gram Amp 2 SE und der Nano Phono von Clearaudio.
Beide liegen bei ca. 250 €.

Welcher der beiden die bessere Wahl für meinen Plattenspieler ist, vermag ich als Neuling nicht zu beurteilen. Generell habe ich meinen Internetrecherchen entnommen, dass beide Modelle gute Vorverstärker sind.

Ich würde mich sehr über einen Rat von euch freuen!

Ich habe auch gesehen, dass es den Dual CS 455-1 M EV zu kaufen gibt. Dieser kostet nur 30 € mehr als der CS 455-1 M, hat aber eine integrierte Phono Vorstufe. Kann das etwas taugen? Könnte ich mir damit einen externen Vorverstärker sparen?

Also ich bin generell einem externen Phono Vorverstärker nicht abgeneigt, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass ich in Zukunft einen besseren Plattenspieler kaufe oder mich evtl. auch das Fieber packt und ich mal selbst Hand anlegen will und ein älteres, gebrauchten Schätzchen kaufe.
Mir geht es zur Zeit aber erstmal nur um den Dual CS 455-1 M und ich würde gerne eure Meinung zu diesem Thema wissen.

Habt ihr evtl. Erfahrungen, mit denen ihr mir weiterhelfen könntet?

Viele Grüße
andre82


[Beitrag von andre82 am 03. Feb 2012, 16:51 bearbeitet]
gundus
Stammgast
#2 erstellt: 03. Feb 2012, 17:11
hallo-
ich kenne den nano nicht, habe mir aber vor sechs wochen den gramamp 2 se für einen thorens 320 mk 2 mit denon dl 160 zugelegt- vorher eine preiswerte project phonobox oder den internen phonoverstärker eines vintage kenwood 7600, der bestimmt nicht schlecht ist - der klangliche gewinn bezüglich bühnendarstellung und brillianz war unglaublich- so habe ich meine platten bisher nicht gehört- kann die anschaffung einer guten phonostufe sehr empfehlen, explizit den gramamp
gruß
gunter
andre82
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Feb 2012, 19:50
Vielen Dank für deine Einschätzung!

Ich bin auch eher der Lösung mit externem Phono-Vorverstärker zugeneigt.
Dass du mit dem Gram Amp 2 SE sehr zufrieden bist, ist schon mal gut zu hören. Irgendwie tendiere ich gefühlsmäßig auch eher zu diesem Vorverstärker.
Fhtagn!
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2012, 20:46
Moin,

bau dir doch den Gram Amp Genera.

http://www.diy-audio...-diy-kit-project.htm

MfG
Haakon
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 04. Feb 2012, 20:56
Hi André,

guter VV ok. aber ein 300 € - VV wäre m.E. für diesen Dreher mit diesem Abtaster (OM 10) m.E. zu weit geschossen. Wenn es der Dreher Deiner Wahl bleiben soll und Du nicht wenigstens die Nadel auf ein OM 30 oder 40 upgradest, würde ich eher die 30 € Aufpreis für den integrierten VV investieren. So groß ist der Verlust nicht, wenn das nicht gut klingt.

BG Konrad
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 05. Feb 2012, 05:31

Meine preisliche Vorstellung liegt bei bis zu 300 € für den Vorverstärker.


Bevor du großartig in einen Vorverstärker investiert solltest du lieber erstmal den Tonabnehmer aufwerten. - also die Nadel 30 für das OM System z:B. die ist auf dem 455 getestet.

Ansonsten reicht auch der wahlweise interne oder ein einfacher MM Phonoentzerrer z.B. der Dynavox 750 für 20 bei weitem für das mitgelieferte System.
andre82
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Feb 2012, 15:10

Fhtagn! schrieb:

bau dir doch den Gram Amp Genera.


Also ich wäre schon bereit ein wenig herumzubasteln, aber einen kompletten Vorverstärker selbst zusammen bauen ... Dafür habe ich zu wenig technisches Know-how.


silberfux schrieb:
Hi André,

guter VV ok. aber ein 300 € - VV wäre m.E. für diesen Dreher mit diesem Abtaster (OM 10) m.E. zu weit geschossen. Wenn es der Dreher Deiner Wahl bleiben soll und Du nicht wenigstens die Nadel auf ein OM 30 oder 40 upgradest, würde ich eher die 30 € Aufpreis für den integrierten VV investieren. So groß ist der Verlust nicht, wenn das nicht gut klingt.

BG Konrad



Detektordeibel schrieb:

Bevor du großartig in einen Vorverstärker investiert solltest du lieber erstmal den Tonabnehmer aufwerten. - also die Nadel 30 für das OM System z:B. die ist auf dem 455 getestet.

Ansonsten reicht auch der wahlweise interne oder ein einfacher MM Phonoentzerrer z.B. der Dynavox 750 für 20 bei weitem für das mitgelieferte System.


Ich finde den Dual CS 455-1 M einfach ziemlich schick und irgendwie stehe ich auch auf die Vollautomatik. Deshalb werde ich wohl bei diesem Modell bleiben.

Ich bin aber durchaus eurer Meinung, dass der Abtaster besser sein könnte und kann mir auch sehr gut vorstellen, dass ich aufrüsten werde. Ich würde behaupten, dass ich ein gutes Ohr für die Tonqualität habe, aber leider nicht soviel Geld, dass ich mir sehr teure Dreher leisten kann. Deshalb wäre die Aufrüstmöglichkeit erstmal meine Alternative.
Vielleicht investiere ich in Zukunft auch in einen Clearaudio Concept oder Ähnliches, aber bis dahin muss ich noch ein wenig sparen.
Auch deshalb wollte ich einen Vorverstärker kaufen, der mich auch für die Zukunft rüstet.

Also, wie gesagt, ich werde den Abtaster wohl aufrüsten (aber erstmal muss das Gerät hier sein ), würdet ihr mir dann eher zum Gram Amp 2 SE oder zum Clearaudio Nano Phono oder doch zu einem ganz anderen Gerät raten?

Viele Grüße
André


[Beitrag von andre82 am 05. Feb 2012, 15:24 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 05. Feb 2012, 15:55

aber leider nicht soviel Geld, dass ich mir sehr teure Dreher leisten kann.


Und weil du kein Geld hast würdest du 250€ für nen MM-Entzerrer ohne wählbare Eingangskapazitäten ausgeben.
andre82
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Feb 2012, 16:00
Ich meinte mit sehr teuren Dreher, die Preiskategorie für Plattenspieler über 1.000 € (ohne Vorverstärker).
250 € für einen Vorverstärker könnte ich finanziell aufbringen.
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 05. Feb 2012, 16:04
Für einen Tonabnehmer ist das aber schon übertrieben.
Da reicht auch ein Dynavox TC-750 für 25€.


[Beitrag von Fhtagn! am 05. Feb 2012, 16:05 bearbeitet]
andre82
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Feb 2012, 16:12
Vielen Dank für den Rat!

Ich bin halt Laie und kann es nicht richtig einschätzen, wie teuer bzw. gut der Vorverstärker tatsächlich für meinen Dual sein muss oder sollte.

Ich werde dann wohl wirklich zu einem günstigeren Vorverstärker greifen.

Wenn ich mir den Abtaster Super OM 30 sofort zum Plattenspieler dazu ordere, genügt dann auch der Dynavox TC-750?

Darf ich noch fragen, was ihr vom Dynavox TPR-2 haltet?
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 05. Feb 2012, 16:24

Wenn ich mir den Abtaster Super OM 30 sofort zum Plattenspieler dazu ordere, genügt dann auch der Dynavox TC-750?


Der Dynavox wandelt das Signal von der 30er Nadel auch nicht anders oder schlechter. Der ist erstmal völlig ausreichend. - Wenn du deinen Dreher und das System dann kennst, kannste dir testweise immernoch einen teureren Phono-Pre ordern und dann gleich mal probehören ob der dann wirklich besser klingt.
stbeer
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Feb 2012, 21:44
Hallo André,

ich wuerde zuerst auch eher in eine gute Phonostufe investieren als in einen teureren Tonabnehmer - entgegen der Meinung anderer.

Das OM10 ist schon mal nicht schlecht; ich fahre selber ein artverwandtes VM White und damit kann man schon mal gut Musik hoeren. Fuer die bessere Hochtonaufloesung ist dann mein VM Silver zustaendig.

Als Phonostufe verwende ich einen ALBS RAM4; der ist sehr flexibel auf den Tonabnehmer einstellbar (Abschlusskapazitaet und Verstaerkung). Die Zuleitung von Plattenspieler zur Phonostufe ist bei mir mit 20cm (von Anschlussbuchse zur Anschlussbuchse) sehr kurz gehalten; das bringt auch nochmal was

Wenn dann das OM10 gefallen sollte, kannst Du es dann per Nadeltausch bis zum OM40 upgraden.

Gruss Stefan
Smoke_Screen
Stammgast
#14 erstellt: 06. Feb 2012, 00:20
Mag ja sein das du den 455-1M chick findest,aber wenn du mit den Augen was
für die Ohren kaufst geht das meistens langfristig in die Hose. Kurzfristig gehts
in die Geldbörse,sowieso. Aber wayne,die Kohle muss ja schließlich auch weg.
Wenn du schon 400+ Ocken für einen Plattenspieler hinlegen willst,dann schau
dich bitte mal in der Bucht nach renoviertem mit Garantie um. Da gibts so einiges
von Dual und Thorens was den 455-1M ganz locker wegsteckt und das auch nach
Jahren noch Freude bereitet. Nur mal so als Tip.
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 06. Feb 2012, 11:39
Hallo,

der 455 hat einen sehr guten Tonarm..... eine 20er Nadel an dem schadet nicht und man hat schon was vernünftiges.

Wenn man dem 455 was ankreiden sollte dann den kleinen Gleichstromdackel als Motor, der "Rest" ist wohlüberlegt und auch recht anständig.

Wer die Mehrkosten vom 455 zum 455 M bezahlen möchte für die feine Optik - ja, vielleicht erlaubt die Angetraute dann einen Stammplatz im Wohnzimmer, ein Versöhnungsessen beim guten Italiener ist teurer...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 06. Feb 2012, 11:40 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#16 erstellt: 06. Feb 2012, 13:18
So viel Geld für einen kleinen Dual....

Gestern gingen einige Sehr gute Dreher in der Bucht für kleines Geld weg, ein Technics SL-Q2 z.B. für unter 70€.

Nur als Anregung....
Dual 505-4 werden auch zuhauf in der Bucht gehandelt.
Smoke_Screen
Stammgast
#17 erstellt: 06. Feb 2012, 17:06
8erberg@: Der Arm des 455 ist ok,aber keinesfalls "sehr gut". Den Qualitätsbereich hat
Fehrenbacher/Dual bislang gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem wenn
ich satte 400+ Teuronen dafür ausgeben UND ich nochmal nen Hunni für ne Nadel drauflegen
muss um in den auch längerfristig annehmbaren Bereich zu kommen ist das imho nicht
vernünftig sondern Kohle zum Fenster rauswerfen. Wofür ? Für ne Garantiekarte ?
Naja.jedem das seine. Und für manche spielt Kohle ja eh kaum ne Rolle.


Fhtagn!@: 100% ACK. BTW: Warum wohl soviele Leute den 505-4 verbimmeln ? Vielleicht
weil sie keinen Bock mehr auf die Sparfräse haben ?
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 06. Feb 2012, 17:24

Warum wohl soviele Leute den 505-4 verbimmeln ? Vielleicht
weil sie keinen Bock mehr auf die Sparfräse haben ?


Ich glaub eher da räumen Leute den Dachboden auf. Die Leute hören mit Ipod und Brüllwürfeln.

Gestern war alles unter 1000€ bei Neuware schrott, jetzt ist sogar der 505-4 eine "Sparfräse". Bleibt mal auf dem Teppich.
quaelgeistle
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Feb 2012, 19:49
Ich hatte bis vor kurzem noch ein NAD PP1 Vorverstärker an ein Goldring 1042 angeschlossen. Jetzt klebt ein Gram Amp 2 SE am Goldring. Das ging auf einmal ab wie die Sau. Riesige Bühne mit sehr guter Detaiierung. Leider auch etwas schonungslos in der Auflösung. Ich musste feststellen, das mein 1042 in die Jahre gekommen ist, Beim NAD hab ich das nicht gehört. Nunja, so hatte ich einen Grund auf das Uccello Reference aufzurüsten
Als Fazit würde ich sagen, dem GramAmp 2SE würde ich ein gute System und einen schönen Rest hintenraus gönnen. Allerdings fühlen sich hochwertige MMs mit dem 2SE richtig wohl.
andre82
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 06. Feb 2012, 20:19
Vielen Dank für eure zahlreichen Meinungen und Anregungen! Freut mich sehr, dass ihr mir weiterhelft.

Mit den gebrauchten Plattenspielern und evtl. auch renovierten, gebrauchten Plattenspielern ist es für mich halt so eine Sache ... Ich bin, wie gesagt, Neuling und wüsste gar nicht, wie welcher Plattenspieler einzuschätzen ist und geschweige denn, wie ich ihn evtl. noch auf Vordermann bringen soll.

Neue Dreher haben für mich den Vorteil, dass ich im Internet auch Tests finden kann und der Test des Dual CS 455-1 M auf i-fidelity.net hat mich sehr angesprochen und ich habe mich darin als potentiellen Käufer wiedergefunden. Und für einen Einsteiger wie mich, klingt es nicht so, als wäre die Tonqualität dieses Plattenspielers unterirdisch, was von einigen von euch ja auch bestätigt wird. Zusätzlich ist die Optik wirklich sehr schön. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass dies mein größtes Kaufkriterium war.

Wie ich auch schon in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, kann ich mir durchaus auch vorstellen demnächst mal einen gebrauchten Plattenspieler zu kaufen, aber für den Anfang wollte ich gern einen Plattenspieler bei dem ich mich darauf verlassen kann, dass alles funktioniert, da ich technisch nicht sehr begabt bin. Ich möchte mich auch erstmal vertraut machen mit den Einstellmöglichkeiten eines Plattenspielers, quasi einen Schritt nach dem anderen tun. Vielleicht klingt das für einige von euch zu neurotisch, aber ich freue mich darauf, nach Ankunft und kurzem Aufbau einen mit größter Wahrscheinlichkeit funktionierenden Plattenspieler zu haben, mit dem ich direkt loslegen kann. Bei älteren Modellen wüsste ich nicht einmal, ob ich die richtigen Anschlussmöglichkeiten habe ...

Ich bin aber auch sehr dankbar für eure kritischen Stimmen, die regen mich schließlich zum Denken an!

Geld spielt für mich natürlich schon eine Rolle, aber für mich kommt als Erstkauf erstmal keine Gebrauchtware in Frage (wie für viele andere Neu- oder Wiedereinsteiger auch, wie ich diversen Threads entnehmen kann ).
Und für mich war der CS 455-1 der kleinste gemeinsame Nenner, da er bei einem noch annehmbaren Preis, ein trotzdem bestimmt nicht grottiger und neuer Plattenspieler mit Automatik ist.
Für die Optik des M-Modells lege ich ehrlich gesagt gerne noch etwas Geld obendrauf, das ist ja geschmackssache.

Letztendlich habe ich mich, dank eurer Hilfe , dazu entschieden als Vorverstärker den Dynavox TC-750 zu bestellen. Falls er mir klanglich nicht zusagen sollte, kann ich ihn ja immer noch zurückschicken und mir einen besseren Vorverstärker bestellen.
Ich versuche jedenfalls auch die Zuleitung sehr kurz zu halten.
@stbeer: Danke für den Tipp!

Wie zufrieden ich mit dem mitgelieferten Abtaster OM 10 bin, muss ich dann mal sehen. Der Aufrüstung für langfristigen Hörgenuss steht ja nichts im Wege.
Falls ich dabei technische Hilfe benötige, bin ich bei euch ja an der richtigen Adresse.
(Ich bin wirklich so ein Laie ... )

Viele Grüße
André
Smoke_Screen
Stammgast
#21 erstellt: 06. Feb 2012, 20:24
[quote="Detektordeibel"
Ich glaub eher da räumen Leute den Dachboden auf. Die Leute hören mit Ipod und Brüllwürfeln.

Gestern war alles unter 1000€ bei Neuware schrott, jetzt ist sogar der 505-4 eine "Sparfräse". Bleibt mal auf dem Teppich.[/quote]

Bevor manche hier auf dem Teppich bleiben sollten,sollten andere erst mal in Sichtweite runter-
schweben.
Der 505 ist wie der 455er ne Sparfräse. Achtziger Jahre Einsteigermodelle die über die Jahrzehnte
einige kosmetische Pimpungen erfuhren. Irgendwie muss man ja die happigen Preissteigerungen
rechtfertigen,weil die Preise sind in der Tat voll üppig.
Das da im Laufe dieser extrem langen Modelllaufzeiten irgendwas an der verbauten Technik wirklich
verbessert wurde...nöö,natürlich nicht. Warum auch wenn die Oberfläche dem Zeitgeschmack entspricht.
Ich sach ja nicht das die Dinger Schrott sind,nur das die geradezu dummdreist bepreist sind mittler-
weile. Solange Leute nach dem "Boa,der sieht geil aus" Faktor kaufen,sinds selber schuld wenn se
übern Tisch gezogen werden. Hier wird nur noch mit dem immer noch guten Ruf eines alten Marken-
namens Kohle gemacht ohne auch nur im mindesten dem Anspruch den dieser Markenname immer
noch suggeriert - nämlich Qualität zu fairen Preis - gerecht zu werden.
Sorry,aber das kotzt mich halt an.
Wir leben im Zeitalter von CIM im EU-Niedriglohnsektor. Da soll mir keiner erzählen das für 400+ Ocken
nicht ein OM20 vom Werk ab installiert drin gewesen wäre.

Persönlich steh ich da voll hinter Fhtagn!. Als Einsteiger würd ich mir nie und nimmer ein aktuelles
Neugerät zulegen. Außer vielleicht ich hab Kohle wie Heu und kann ein paar fette Scheine lockermachen
ohne das ich das merke. Dann würd ich aber auch gleich wesentlich höher einsteigen als Dual.
Ansonsten gibt es satt und reichlich Non-Prestige Vintagedreher die immer noch günstig den Besitzer
wechseln. Die verbliebene Kohle ist besser in einem wirklich guten zum Dreher passenden TA aufge-
hoben und wenns denn sein muss einer zusätzlichen Phonovorstufenbeistellkiste.
Fhtagn!
Inventar
#22 erstellt: 06. Feb 2012, 20:24
Das OM 10 hat einige Defizite in Sachen Hochton- und Feinauflösung.
Wenn dir der Klang nicht mehr gefällt, wäre eine Nadel 30 ein guter, einfacher und günstiger Weg den Dual deutlich aufzuwerten.
Du müsstest nicht mal neu justieren.

MfG
Haakon
Smoke_Screen
Stammgast
#23 erstellt: 06. Feb 2012, 21:17

Fhtagn! schrieb:
eine Nadel 30 ein guter, einfacher und günstiger Weg den Dual deutlich aufzuwerten.


Quanta Kosta 150€ für die Nadel.... Womit wir dann auf satte 550€ wären + Phonopre.
Mal ein ne Alternative:

Sony PS-X4
Das Teil kommt 150€. Iss von Händler mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen innerhalb 14 Tagen

Guter Antrieb + guter Arm,Halbautomat solide gebaut,keine Firlefanz dran. Effektive Armmasse ~ 15gr.
Das Audio Technica AT120E (100€) passt z.B. oder das Nagoaka MP20 (230€).


[Beitrag von Smoke_Screen am 06. Feb 2012, 21:17 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 06. Feb 2012, 21:37
Für den X-4 würde ich keine 150€ bezahlen.
Davon abgesehen: Der TE will nun mal einen neuen Dreher. Lass ihn doch....
Smoke_Screen
Stammgast
#25 erstellt: 06. Feb 2012, 22:36

Fhtagn! schrieb:
Für den X-4 würde ich keine 150€ bezahlen.
Davon abgesehen: Der TE will nun mal einen neuen Dreher. Lass ihn doch....


Klar,kein Problem. Die Sache ist nur das wer clever ist der aus den Erfahrungen Anderer lernt.
Scheint für Viele hier ein völliges Alien-Konzept zu sein.
Und Fakt ist die 150 Ocken für den X4 sind besser angelegt als die 400+ Ocken für den
455. Nachgeschmissen kriegste nach einigen Jahren Vintage-Röhren-Mode nix mehr. Da
muss man nicht noch die Kohle zum Fenster rauswerfen.
Just my 2cents.
andre82
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Feb 2012, 07:16
Vielen Dank für den Tipp!
Ich wohne in Dortmund und werde mir den PS-X4 heute auf jeden Fall mal ansehen, vielleicht nehme ich ihn dann gleich mit!

Und ich bin durchaus bereit aus euren Erfahrungen zu lernen, möchte euch aber auch meinen Standpunkt erklären, damit ihr wisst, wo ihr mich abholen könnt.

Wenn der Sony PS-X4 ein gut erhaltenes Gerät ist, dann kann ich mir auch vorstellen den heute einzusacken.


[Beitrag von andre82 am 07. Feb 2012, 07:20 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#27 erstellt: 07. Feb 2012, 07:44
Fest steht jedenfalls, dass die Preise für alte Dreher stetig steigen.
Ich ärgere mich schon, dass ich meine Sammlung von rund 40 Drehern vor längerer Zeit verkauft habe. Heute würde ich das Dreifache dafür bekommen.

Der Sony PS-X 40 ist ein guter Dreher, keine Frage. Was ich nun dafür ausgeben würde, ist auch nicht repräsentativ.

Wenn ich noch ein passendes Gegengewicht für den Tonarm herumliegen habe, hätte ich noch einen (bis auf das Tonarmgewicht, das ist nicht original) überholten Telefunken STS-1 (baugleich Telefunken CS 20) sehr günstig abzugeben.

Gruß
Haakon
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 07. Feb 2012, 08:49
Hallo,

bei den Mengen die Fehrenbacher fertigt ist das auch eher eine Manufaktur statt einer Fabrik (ca. 20.000 Dreher/jährlich).

Ein Plattenspieler ist ein Gerät das technische Präzision verlangt, daher kann man so ein Gerät nur mit entsprechend Handarbeit bauen.

Ich will die Preisentwicklung nicht beschönigen, aber Sintron (Dual-Vertrieb) muss dem Handel auch nette Margen bieten, damit die überhaupt Geräte bereithalten bei den geringen Mengen und dem erhöhte Beratungsaufwand, die heutzutage der Verkauf eines Dreher bedeutet.

Es ist immer ein leichtes rumzumeckern und zu sagen, dass früher alles besser war.
Es war halt anders.

Andersrum gibt es jede Menge Leute, die bereit sind für gute Feinmechanik viel Geld zu bezahlen. Wie sonst wären die Preise für Automatik-Armbanduhren in solchen Höhen? Dabei ist ein Quartzwerk für 5,- Euro mindestens genauso präzise...

Peter
Detektordeibel
Inventar
#29 erstellt: 07. Feb 2012, 09:00
Das China Quartzwerk für 5€ ist fast immer deutlich präziser als die Rolex oder Omega. aber das ist ne ganz andere Baustelle.

Der aktuelle Dual 455 ist kein schlecher Dreher als einer der letzten Vollautomaten. Er konkurriert mit dem aktuellen Denon DPF 300, da hat er sogar Vorteile zu. Mehr muss man denk ich gar nicht sagen solang es leute gibt die Pro-ject Essiantial etc kaufen.

Die aktuelle Marktsituation ist halt wirklich ne andere als 1982

Im Prinzip ist es auch Wurst, zum vernünftig Schallplatten zu hören braucht man nicht den besten Dreher, einer brauchbarer mit nem guten Systen reicht auch schon. .
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 07. Feb 2012, 11:33
Hallo,

richtig, denn das Medium hat keine so hohe Qualiät wie sooft erzählt wird. Es gibt einige wirklich gute Pressungen, aber das ist nicht die Norm.

Die meisten Pressungen - vor allen Dingen seit Mitte der 80er Jahre - sind lausig und selber am unteren Ende der HiFi-Norm. Mich wundert, dass das dann ein Dreher rausholen soll...

Peter
andre82
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Feb 2012, 00:14
Hallo nochmal,

beim Sony PS-X4 war leider die automatische Endabschaltung defekt. Soll aber innerhalb der nächsten Tage repariert werden, dann kann ich nochmal vorbeischauen und Probe hören.

Der Plattenspieler sah auf den ersten Blick aber sehr solide aus.
Smoke_Screen
Stammgast
#32 erstellt: 08. Feb 2012, 17:31

andre82 schrieb:
Hallo nochmal,

beim Sony PS-X4 war leider die automatische Endabschaltung defekt. Soll aber innerhalb der nächsten Tage repariert werden, dann kann ich nochmal vorbeischauen und Probe hören.

Der Plattenspieler sah auf den ersten Blick aber sehr solide aus.


Mmh,würd ich mal im Auge behalten ob sie das Teil wirklich wieder herrichten. Ist ja irgendwie
nicht so nett einen Defekt in der Formulierung "funktionsfähig" zu verstecken. Auf jeden Fall gehts
auch DIY die Rückführautomatik instandzusetzen. Da gibts in den Tiefen von DIYaudio.com sogar
nen Thread zu wenn ich mich nicht irre. Muss ich mal schauen ob ich den finde.
Sollten sie es machen ist bei der Probehöraktion drauf zu achten das 1. nur ein OMB-10 drauf ist
und 2. das nicht noch sonst was dran ist. Und falls das Zusatzgewicht fehlt kannst ja viel-
leicht den Preis noch ein wenig runterhandeln.
Hier btw: noch ein anderer X4,diesmal "voll funktionsfähig" und mit besseren Fotos:
Nochn PS-X4
Gut zu sehen bei dem Foto mit der Draufsicht auf die Tonarmbasis,das Zusaztgewicht,das bei
schweren TAs von hinten ins Tonarmrohr eingesetzt wird. Ohne Zusatzgewicht kannst du TAs
zwischen 2,5 - 9,5 gr ausbalancieren und mit Zusatzgewicht 8-14.5gr schwere TAs. Also zB.
einige der fetteren "High-End" MCs von Kiseki,Ortofon,Koetsu,Accuphase etc. pp.
Ein Denon DL-304 z.B. geht aber noch ohne Zusatzgewicht (wiegt ~ 7gr.) und persönlich würde
ich auch nicht mehr für einen TA ausgeben wollen...

Btw. den designemäßig ungepimpten 455er gibts auch noch :
Dual CS-455
oder mit "Goldrand"
CS-455 Goldie fürn Appel undn
Ei... TAs sind DMS249E. Was übern Daumen dem OMB-10 entspricht.


[Beitrag von Smoke_Screen am 08. Feb 2012, 18:02 bearbeitet]
andre82
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 08. Feb 2012, 23:32
Wow, vielen Dank für die Tipps!

Der Sony mit dem Shure M70B sieht wirklich sehr gut aus! Leider kein Sofort-Kaufen Angebot, kann also preislich noch in die Höhe gehen.
Der Sony gefällt mir schon richtig gut, muss ich gestehen.

Ich werde beim Probehören jedenfalls mal auf das Zusatzgewicht achten.
Auch für diesen Hinweis vielen Dank!

Eine Frage noch: Auf dem Foto KGrHqRlgE5uuTHB48BOvQmIoPrQ60_12
ist scheinbar eine ganz andere Gummimatte auf dem Plattenteller, als auf dem Plattenteller des anderen Sony KGrHqIOKjE5V1Co5wrBOgEBeBw60_12.

Warum ist dem so?
Welche Unterschiede gibt es da?


[Beitrag von andre82 am 08. Feb 2012, 23:54 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#34 erstellt: 09. Feb 2012, 08:03
Die Sonys hatten, soweit ich mich erinnere, eine flüssigkeitsgefüllte Matte.
andre82
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 09. Feb 2012, 13:27
Was ist hiervon zu halten (Sony PS-X6)?:

http://www.ebay.de/i...D6206292700769557373


[Beitrag von andre82 am 09. Feb 2012, 13:28 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#36 erstellt: 09. Feb 2012, 14:07
Der stößt so ziemlich in dasselbe Horn wie der X4, der X6 ist halt ein Vollautomat.
Smoke_Screen
Stammgast
#37 erstellt: 09. Feb 2012, 18:24
Yep,da hat Detektordeibel voll recht. Was Motor,Regelelektronik und Tonarm angeht
gibts keine Unterschiede,sondern nur in den Automatikfunktionen und deren Steuerung.
Guckst du hier http://www.vinylengine.com/library/sony/ps-x6.shtml da kannst du die
Bedienungsanleitung und das komplette Servicemanual als PDF downloaden. Musst dich
aber erst anmelden. Iss aber alles free.
Ob der X6 original eine flüssigkeitsgefüllte Tellermatte hatte wage ich mal zu bezweifeln.
Vielleicht der X7,der hat auch die Deluxe-Schockabsorberfüße und das Kohlefaserarmrohr.
Sicher weiss ich nur das der PS-8750 eine flüssigkeitsgfefüllte Tellermatte hat. Allerdings ist
der auch eine ganz (!) andere Preisklasse,auch gebraucht.
Zu den Preisen in der Bucht: Das kommt immer auf den verbauten TA an. Nackt oder mit
einem Low-Cost System a la OMB-10 oder Shure M70 gehen die Teile je nach Zustand und
Aussehen zwischen knapp über hundert bis zweihundert Euro weg. Die kleineren PS-Xe bis
X6 sind recht häufig,weil die sind damals weggegangen wie geschnitten Brot. Oft auch als
Bestandteil einer Komplettanlage der gehobenen Mittelklasse.
Der X7 ist teurer da seltener und insgesamt besser ausgestattet. Wenn der noch mit nem
brauchbaren TA kommt kann das schon ein paar Scheinchen kosten. Der X9,das Topmodell
aus dem Baujahr (`77/`78) ist ein Monster, komplett anders aufgebaut (Studiogerät) und
gebrauchtpreismäßig voll in der 2nd Hand Kleinwagenpreisklasse angesiedelt.
Nähere Infos zu den Gerätschaften inkl Scans von alten Prospekten und auch hinsichtlich
der gängigen Gebrauchtpreise sind bei AudioIdiots.com zu finden.
BTW: Was ich ziemlich gut finde ist das die Regeleelektronik nicht auf Spezialchips basiert
sondern auf Standart-ICs.
Das kann bei vielen Vintage-DDs (z.B. Pioneer,Technics,Yamaha,Denon) zum aus führen
wenn mal so ein Chips stirbt. Ohne Zweitgerät zum schlachten wars das dann oft.

PS.: Das die Spieler in den Fotos unterschiedliche Tellermatten haben dafür gibts ungefähr
1001 Gründe. Z.B. Sohnemann hat im zarten Alter von zwei Jahren mit der Originalmatte
Frisby im Wohnzimmer gespielt und anschließend dran rumgeknabberert....
Oder aber dem Vorbesitzer ist eine superklangverbessernde Spezialmatte empfohlen worden
und er hat die alte in die Tonne gepackt. Who knows was in rund 35 Jahren alles so passieren
kann mit soner Tellermatte. Ich vermute das die Matte auf deinem unteren Foto die Originale
ist. Hab jedenfalls ungezählte Sony-Decks mit genau DER Matte gesehen in den letzten
Jahrzehnten. Designmäßig jedenfalls klar Seventies das teil.


[Beitrag von Smoke_Screen am 09. Feb 2012, 18:36 bearbeitet]
andre82
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 10. Feb 2012, 16:08
Mir wurde heute noch ein Dual 626 und ein Thorens TD 145 und 160 angeboten!

Über eure Meinung zu diesen Plattenspielern würde ich mich sehr freuen!!

Was mich vor allem interessiert ist, wie ihr den Dual 626 im Vergleich zum Sony PS-X6 einschätzt, da es sich ja bei beiden um Vollautomaten handelt.
Welcher ist zu bevorzugen?

Da wir über Preise noch nicht gesprochen haben, würde ich auch gerne wissen, was man höchstens für die genannten Plattenspieler hinblättern sollte und was ein fairer Preis wäre.

Da ich noch nicht so viel Erfahrung diesbezüglich habe, würde ich mich wirklich sehr über eure kurzfristige Hilfe freuen, da ich mir die Dreher bereits morgen anschauen kann.

Viele Grüße
André
Fhtagn!
Inventar
#39 erstellt: 10. Feb 2012, 16:39
Alle drei sind sehr gute Dreher.
Smoke_Screen
Stammgast
#40 erstellt: 10. Feb 2012, 16:59
Dual 626: Guter Antrieb,brauchbarer Leichttonarm,jedoch nur mit speziellem Adapter tauglich
für Standart-Tonabnehmer. TA aufrüsten ist eingeschränkt möglich. Bevorzugt MMs mit hoher
Nadelnachgiebigkeit falls Adapter vorhanden. Kostenfaktor: Appel und nen Ei.

Thorens TD160: Sehr guter Riementriebler mit Schwabbelchassis und je nach MK-Version
gutem bis sehr gutem Tonarm. Finde raus welche MK-Version angeboten wird.
Die MKnix Version hat einen mittelschweren Arm (~ 17gr) und passt sehr gut zu vielen hoch-
wertigen MCs. Spätere Versionen haben etwas leichtere Arme. Imho ein sehr guter manueller (!)
Plattenspieler. Kostenfaktor: je nach Ausführung und TA-Bestückung 200€ - xxx€

Thorens TD-145: Auch einen netter Dreher. Etwas schmächtiger ausgeführt als der TD-160 aber
mit Endabschaltung/Lift Up. Gibts auch verschiedene MK-Versionen. Preislich in etwa wie
TD160.

Die Sony PS-Xe würde ich qualitativ höher einstufen als den 626. Die Sonys haben einen
q-locked DD und der Tonarm ist universeller.


[Beitrag von Smoke_Screen am 10. Feb 2012, 17:04 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#41 erstellt: 10. Feb 2012, 19:06

Die Sony PS-Xe würde ich qualitativ höher einstufen als den 626. Die Sonys haben einen
q-locked DD und der Tonarm ist universeller.


Joah, und der war neu auch keinen Cent billiger als der Dual. Soviel zum Thema Preis/Leistungsverhältnis.

Die guten Sonydreher sind etwas aus dem Bewusstsein geraten - Sony hat sich sehr frühzeitig von den Drehern verabschiedet weil man ja maßgeblich an der Verbreitung der CD beteiligt war, ab Mitte der 80er gabs von Sony eigentlich nur noch Cheapass-Plastik Consumer-Plattenfräsen.
Hab auch schon manchen Spitzenmodell für zweistellige Eurobeträge bei Ebay weggehen sehen während für eher "billige" Sachen wo Dual oder Technics draufsteht so mancher Liebhaber-Fantasiepreis oft gezahlt zu werden scheint.


[Beitrag von Detektordeibel am 10. Feb 2012, 19:14 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#42 erstellt: 10. Feb 2012, 20:24
Hallo,

jau, Sony & Philips machten die Umstellung auf CD recht konsequent und zielstrebig. Bei Philips gab es Anfang der 80er Jahre auch noch ein breites Programm mit guten (aber merkwürdigen) Drehern und 5 Jahre später noch sonne Plastikdose - das wars.

Dual hat sogar noch heute auch bei jungen Leuten den Namen "Plattenspieler", denn woher kennen sie überhaupt noch Vinyldreher? von Omma oder Onkel Heini - und die hätten sich nie "japanisches Gelump" inne Bude gestellt...

Peter
joba
Stammgast
#43 erstellt: 10. Feb 2012, 21:19
Hallo

Als Einstiger würde ich mir es gut überlegen ob ich einen gebrauchten Dreher kaufe. Da ist häufig was zu machen. Wenn nicht heute dann in ein paar Jahren. Es gibt sicher ganz gute neue Geräte, die auch noch bezahlbar sind. Nach meiner Erfahrung würde ich aber nicht zu wenig Geld in den Tonabnehmer und den Pre investieren. Laß Dir bloß nicht einreden, daß es nur mit teuren Laufwerken geht. So lange Gleichlauf und Tonarm i.O. sind kann man mit dem richtigen Pre und Tonabnehmer sehr gut Musik hören.
Wenn Du also noch auf der Suche nach einem Pre bist, dann würde ich Dir in jeden Fall den GramAmp2 SE empfehlen. Ich habe in der Zwischenzeit sicher 5 oder 6 Pre ausprobiert aber der GramAMp2 SE ist von allen der Beste. Ich kann auch den GramAmp2 empfehlen der an meiner Zweitanlage läuft. Der SE ist zwar noch besser aber der normale ist auch schon ein sehr Guter.

Viele Grüße

Joba
quaelgeistle
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 10. Feb 2012, 23:13
Dito.
Wird in Deutschland aber nur durch PhonoPhono vertreten.
wolfgang-dualist
Stammgast
#45 erstellt: 10. Feb 2012, 23:29
Hallo,

ich persönlich würde eindeutig dem 626 den Vorzug geben.

Der Tonarm des Sony ist sicher nicht schlecht - im Vergleich zum ULM Tonarm des Dual aber unterlegen.

Der 626 hat den EDS 500 als Motor eingebaut - was ein Quarz kontrollierter DD da besser machen soll weiß ich nicht.Die Laufwerkqualitäten sind jenseits des messbaren, vom hörbaren gar nicht zu reden.

Mit entsprechendem Umrüstsatz ( Adapter ) gehen viele Habzollsysteme also auch da gibt es keine Einschränkung.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden, der Sony ist nicht schlecht. Mehr Plattenspieler brauchen wenige, aber wenn es um das ausreizen von Möglichkeiten geht, dann hat der Dual mit all seinen Einschränkungen deutlich die Nase vorne.

Bis denne

Wolfgang
Smoke_Screen
Stammgast
#46 erstellt: 11. Feb 2012, 00:26
Mmh,mit dem Lobgesang wäre ich doch etwas vorsichtig. Wenn du MCs fahren willst ist
der Sony garantiert die bessere Wahl. Ein 626 ist eben kein 721.
Sicher eiert der Dual-DD natürlich nicht und die Spannungsabstände sind auf der sicheren
Seite,aber die fgservos sind driftanfällig. Komischerweise sind die alten Riementriebler da
spürbar konstanter als die DDs bei Dual. Denen fehlt eben schlicht der Q-lock.
Jedenfalls isses wesentlich bequemer einmal der UpM-Knopf zu drücken als immer wieder
am Pitch rumzufummeln.
Und die Halbzolladapter gibts ja auch nicht mehr an jeder Ecke...
Persönlich sehe ich das mit dem Plattenspielerkauf mehr in einer Langzeitperspektive.
Wenn ich nächstes Jahr Bock auf einen fetten MC hab will ich den da auch erfolgreich be-
treiben können und nicht feststellen das es nicht passt oder ich den verflixten Adapter nicht
auftreiben kann.
Ich seh das so. Der 626 reicht vollkommen mit dem TA ab Werk wenn man vorhat sein MM-
Center um Phono zu erweitern ohne die Tendenz zu haben diese Signalquelle wirklich qualitativ
auszuloten. Auf jeden Fall besser als ein 455 imho und so gesehen preiswert.
Wer ernst machen will mit Phono und mittelfristig sich was wirklich gutes unters Headshell flanschen
will für den ist der 626 nicht die erste Wahl. In dem Fall wären sowohl die erwähnten Thorense
als auch die Sony`s besser.
Detektordeibel
Inventar
#47 erstellt: 11. Feb 2012, 06:04

Mit entsprechendem Umrüstsatz ( Adapter ) gehen viele Habzollsysteme also auch da gibt es keine Einschränkung.


Davon das der Adapter afaik nur gebraucht und dann meist nicht gerade für Kleingeld erhältlich ist mal ganz abgesehen.

"ULM" = Ultraleicht Ultra-Low-Mass Tonarm heißt das Konzept. - Da dann wieder Zusatzgewicht dranzuhängen in Form des Adapters ist ziemlicher Schwachsinn. Dann sich lieber auf den Original-Tonabnehmer einstellen und da rauszuholen was rauszuholen ist.


aber wenn es um das ausreizen von Möglichkeiten geht, dann hat der Dual mit all seinen Einschränkungen deutlich die Nase vorne.


Also der Dual ist "vielseitiger" weil er soviele Einschränkungen hat... Man muss wohl ein "Dualist" (ist wohl sowas wie ein Alfisti) sein um sowas zu verstehen.
Fhtagn!
Inventar
#48 erstellt: 11. Feb 2012, 08:36
Mal ehrlich: Einen ULM Dual sollte man sich nur kaufen, wenn man schon mehrere Dreher hat.
Die ULM Arme sind beschränkt auf die paar Ortofon Nadeln die es noch gibt. Mit dem 1/2" Adapter macht man das gesamte ULM Konzept kaputt, davon rate ich dringenst ab!

Nimm doch den TD-145, das ist ein schöner, robuster Dreher mit Endabschaltung.

Den Telefunken kann ich dir übrigens leider nicht anbieten, ich finde hier kein passendes Gegengewicht.

Gruß
Haakon
wolfgang-dualist
Stammgast
#49 erstellt: 11. Feb 2012, 09:21
Hallo,

zunächst einmal - ich wollte hier keinem auf die Füße treten. Aber Formulierungen wie Schwachsinn ( schon mal darüber nachgedacht was mit diesem Wort ausgedrückt wird ) finde ich unpassend.

Zum Tonarm des 626.

Dieser Tonarm bietet zum einen die Vorteile die allgemein bei Dualarmen bekannt sind. Kardanlagerung, masselose Auflage etc. Durch die leichte Ausführung gibt es, wenn er als ULM Tonarm genutzt wird z.B. bei verwellten Platten deutliche Abtastvorteile. Mit Adapter und zusatzgewicht wird aus dem ULM Tonarm ein mittelschwerer Tonarm an dem sehr viele Halbzollsysteme verwendet werden können. Dan entspricht er von der Masse den Tonarmen ala 721 704 und wie sie alle heißen. Anders ausgedrückt ich hab hier mit einem Tonarm die Möglichkeit zwei unterschiedliche Konzepte zu nutzen.

Die von Euch angesprochenen MC Systeme benötigen teilweise schwere Arme - den hat der Sony aber auch nicht.

Ich will weder den Sony schlecht reden noch einen der genannten Thorens Spieler ( Thorens z.B. ein TD 320 MK II und Japaner hab und mag ich auch ). Die sind alle geeigent Platten zu hören.

Ich finde nur das das ULM Konzept aus meiner Sicht oft zu schlecht dargestellt wird.

Bis denne

Wolfgang
muggelmuggel
Stammgast
#50 erstellt: 11. Feb 2012, 10:11
Genau Wolfgang-Dualist, so ist es!

Ich habe meinen alten 505er mit ULM-Arm wiederbelebt aus genau diesem Grund.
Er spielt als einziger meiner Dreher z.B. meine verwellte Japanpressung von Cream gut ab.
Warum nicht einen geeigneten Tonabnehmer daranschnallen?
Das hier in letzter Zeit häufiger besprochene Digitrec 300se habe ich getestet und muss sagen, für das eher kleine Geld TOP. Ordentlich Grundton..und das ob des leichten ULM-Armes
Smoke_Screen
Stammgast
#51 erstellt: 11. Feb 2012, 16:18
Jo,jo. Verwellte Platten gehen gut mit nem Dual. Auch so aufstellungsempfindlich wie viele
Jap-Player isn Dual nicht. Hab ja selbst aktuell einen 1249 und hatte füher auch jahrelang
einen 721er mit dem ich zig TAs aller Klassen betrieben und ausprobiert habe.
Was nich so toll ist sind verwellte Platten und sehr nachgiebige MMs. Die Auflagekraft läuft
ja per Federzug bei den Duals und das hat zur Folge das nicht wie bei statisch balancierten
Armen eine mächtige Welle in der Platte den Arm durch die Federkraft des Nadelaufhängung
abheben lässt sondern die Auflagekraft die Gegenkraft der Nadelaufhängung überwältigt und
den Systemkörper auf die Platte zieht. Dann iss auch Essig. Und manche TAs reagieren auf
Dauer auch sauer drauf,sprich die Nadelaufhängung ermüdet schneller.
Hat also alles seine Vor- und Nachteile.
Zur kardanischen Armlagerung wäre zu sagen die iss keinesfalls Dual-Exklusiv. Irgendwann hat
praktisch jeder Hersteller mal sowas im Programm gehabt.
Prinzipiell spielt es auch keine Rolle wie das Armlager gestaltet ist,wenn es möglichst reibungs-
frei funktioniert. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn nicht jeder Dual-Arm ist gleich
reibungsarm ausgeführt. Da gibts schon Unterschiede in der Lagerqualität die man mit nacktem
Auge so ohne weiteres nicht erkennen kann. Und gerade die Lagerqualität ist durchaus ein
Kostenfaktor in der Herstellung. Geringere Toleranzen und bessere Materialien kosten halt.
Über den Daumen würd ich mal schätzen das der 626 bessere Lager hat als ein 505 oder 455.
Wissen tu ich das allerdings nicht. Da müsste man mal einen Abtasttest machen. Denn da
unterscheidet sich dann der Spreu vom Weizen.

Imho hat sich Dual damals mächtig ins Knie geschossen mit dem Adaptergefriemel und der
ULM-Geschichte. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie sich etliche Leute an die Stirn
gefasst haben als die 731/714er rauskamen. Endlich q-lock DD,aber kein VTA und proprietäre
Systembefestigung. WTF?!
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