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Dual CS 435 dreht zu langsam / welche neue Nadel dafür

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AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Feb 2012, 21:51
Hallo zusammen,

habe von meinem Dad den oben genannten Dual Dreher bekommen, welcher geleiert hatte. Ich habe einen neuen Riemen eingebaut und nun leiert das Gerät nicht, dreht aber langsamer. Zum Vergleich hatte ich meinen Sony Dreher. Der Sony dauerte beim Sony 5:11 Min und beim Dual 5:27 - zumal mir gleich bein hören auffiel, dass der Dual etwas langsamer ist.

Kann man das am Dual einstellen?
Welche Nadel würdet ihr für den Dual empfehlen? Eine Ortofnnadel geht da nicht drauf.

Vielen Dank
SGibbi
Gesperrt
#2 erstellt: 12. Feb 2012, 03:16
Servus,

ich antworte, weil kein anderer sich traut, und ich gerade "aktiv" bin.

Diese Duals sind bestimmt nicht mein Faible, aber zumindest ihre Drehzahl stimmt. Falls zu langsam -> Fehler anderswo.

Ich habe zurzeit keinen Dual mehr. Empfehlungen ? Original Nadel, Original Riemen. War kein PE 34, aber er war gut. Besorge, was er braucht, und Du hast einen guten Plattenspieler.
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 12. Feb 2012, 05:03

Diese Duals sind bestimmt nicht mein Faible, aber zumindest ihre Drehzahl stimmt.


Die Drehzahl wird beim 435 und darunter über Potis mit Einstellschrauben direkt am Motor reguliert. Nix da mit Quartzkontrolle etc.


Welche Nadel würdet ihr für den Dual empfehlen? Eine Ortofnnadel geht da nicht drauf.


System original wäre ein Dual DMS 251, ist das drauf?
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 12. Feb 2012, 11:14
Hallo,

vielen Dank für die Antworten schon mal.

Die Drehzahl wird beim 435 und darunter über Potis mit Einstellschrauben direkt am Motor reguliert. Nix da mit Quartzkontrolle etc.


Wie kann ich dann messen, dass er 33 RPMs macht? Gibt's hier irgendwelchen Methoden?

Das mit der Nadel kann ich erst am Nachmittag mitteilen.

Danke schonmal
SGibbi
Gesperrt
#5 erstellt: 12. Feb 2012, 11:36
lini
Inventar
#6 erstellt: 12. Feb 2012, 12:49
AC: Falls keine Stroboskopscheibe zur Hand ist, geht auch zählen: Soll ist 33 1/3 U/min, macht also genau 100 Umdrehungen in drei Minuten.

Achja, und am besten immer Original-Ersatzriemen verwenden, denn bei Nachbauten kann die Geschwindigkeit durchaus abweichen, wenn dessen Parameter nicht so ganz dem Original entsprechen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 12. Feb 2012, 13:16
Danke für die Info. Grüsse zurück aus Landshut.

Ich hab den Riemen von Wilhelm Thakker, kann das wirklich was ausmachen?
Detektordeibel
Inventar
#8 erstellt: 12. Feb 2012, 15:50
Hat er denn mit dem alten Riemen schnell genug gedreht?

Wenn er Riemen "zu lang" ist dann ist es ja wie ausgeleiert. Spannung nicht mehr da "rutscht" also durch. Ergo Drehzahl geht runter. - Kann also durchaus auch was ausmachen.


http://www.drumstage.de/4.jpg 435 innen

415 fast baugleich http://wega.we.funpic.de/415s/415-02.jpg

Motor ist Teil NR. 40.

Die Sache ist die, wenn man an die Potentiometer jetzt rangeht und der Riemen das Problem ist verstellt man das ganze nur noch weiter.

Die Potentiometer befinden sich an der Unterseite des Motors (DC 205) da sind zwei Einstellschrauben dran. Eine für 45 U/Min die andere bei 33 die 45 U/min soll man als erstes justieren. - Ob der 435 ne Bodenplatte hat die man abschrauben kann war nich rauszubekommen.

Wenn man Glück hat kommt man da ran während der Dreher läuft, wenn selbes Musikstück auf CD hättest könnte man da einfach über hören im Prinzip schon regulieren bis das Tempo stimmt.
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 13. Feb 2012, 18:42
Hmm, der alte Riemen hat geleiert, daher kann ich nicht sagen, ob er richtig lief. Ich werde mich auf die Sucher nach einem Original Riemen besorgen und ein Geschäftr ausfindig machen, welches mir den Dreher richtig einstellt. Weiß jemand, was sowas kosten darf? Kennt jemand einen guten/empfehlenswerten Hi-Fi-Laden in der Nähe von Landshut?
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 13. Feb 2012, 19:05
Landshut?

Ne, irgendwie scheints da zur Folklore zu gehören die Kunden anzuschreien zu übervorteilen und auch sonst wie Dreck zu behandeln wo in München - oder sonstwo - jeder sofort auf dem Absatz kehrt machen würde. Kaufen kannste wenn du gern die teuersten Preise bezahlst. Reperaturanfragen etc. sind unerwünscht oder werden nach dem Prinzip ausgeführt den Kunden solange hinzuhalten oder unzufrieden zu machen bis er was neues kauft.
-
Elektrogeschäfte oder noch schlimmer Juweliere, Münzhändler kannste vergessen - je näher an der Altstadt umso schlimmer. Ganz ganz seltsame Methoden. Und wenn von denen Geld zu bekommen hast zahlen die mit der größten Fresse auch erst wenn den Gerichtsvollzieher hinschickst. Ist wirklich so schlimm.

Gibt aber auch Ausnahmen und gute Seiten.
In Landshut kann man gut Schallplatten in der Neustadt in der Schirmgasse kaufen.

Dem Namen nach soll bei elektroreperaturen der Techno-Service in der Hofmark Aich Str. in Ordnung sein. Familienbetrieb mit nem alten Elektromeister, würd da mal anrufen an deiner Stelle.
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Feb 2012, 19:34

Detektordeibel schrieb:
Landshut?

Ne, irgendwie scheints da zur Folklore zu gehören die Kunden anzuschreien zu übervorteilen und auch sonst wie Dreck zu behandeln wo in München - oder sonstwo - jeder sofort auf dem Absatz kehrt machen würde. Kaufen kannste wenn du gern die teuersten Preise bezahlst. Reperaturanfragen etc. sind unerwünscht oder werden nach dem Prinzip ausgeführt den Kunden solange hinzuhalten oder unzufrieden zu machen bis er was neues kauft.
-
Elektrogeschäfte oder noch schlimmer Juweliere, Münzhändler kannste vergessen - je näher an der Altstadt umso schlimmer. Ganz ganz seltsame Methoden. Und wenn von denen Geld zu bekommen hast zahlen die mit der größten Fresse auch erst wenn den Gerichtsvollzieher hinschickst. Ist wirklich so schlimm.

Gibt aber auch Ausnahmen und gute Seiten.
In Landshut kann man gut Schallplatten in der Neustadt in der Schirmgasse kaufen.

Dem Namen nach soll bei elektroreperaturen der Techno-Service in der Hofmark Aich Str. in Ordnung sein. Familienbetrieb mit nem alten Elektromeister, würd da mal anrufen an deiner Stelle.



Hmmm...
mich würde jetzt schon interessieren, woher diese genauen Info's kommen. Kommst Du aus der Gegend?

Der Plattenladen in der Schirmgasse macht leider zu ... sehr schade...

Der Techno-Service!? Der gehört doch zum Media Markt - schwierig. Ich sollte mich vielleicht mal in München umsehen - Langsam aber sicher bin ich echt kurz davor, nen CD-Player zu kaufen, wenn das mit den Drehern so schwierig ist....
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 13. Feb 2012, 20:22
Joah, wohn nicht weit weg. Der Laden macht zu?
Naja, ärgerlich aber auch nicht unbedingt ein Wunder, manche Platten liegen da ja wirklich seit 35 Jahren und länger im Regal.

In Landshut West im Saturn gibts Plattenspieler zu kaufen. (aber keine einzige Schallplatte) aber nur Project-Debut und willst gar nich wissen zu was für nen Preis.

Du hattest ja noch den Sony-Dreher, da hast du den Tonabnehmer nicht mehr justiert bekommen oder der Arm war beschädigt oder was war das Problem?
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 14. Feb 2012, 12:10
Eigentlich wollte ich nur LPs auf meinem Rechner aufnehmen und habe dazu den im andren Thread genannten Sony. Dem habe ich eine Pro-ject-Phono Box II USB spendiert. Ich bin der Meinung, dass der Sound etwas hoichtonlastig ist. 2 andere Meinungen sind metallisch und evtl. übersteuert. Dann habe ich den Dual von meinem Dad benutzt, der Ton ist - glaube ich - etwas besser, aber er dreht zu langsam. Ich schicke heute Abend mal per PM 3 kleine Hörproben der Aufnahmen zu Dir, Detektordeibel. Vielleicht kannst du mir aufschluss geben, ob ich nur spinne, oder ob ich wirklich ein lösbares Soundproblem habe. Wäre echt Klasse. Danke schon mal.
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 14. Feb 2012, 17:30
Wieviele LPs willste denn digitalisieren und was?
AliceCooper222
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 14. Feb 2012, 20:19
Na ja, so 20-30. Johnny Cash, Howard Carpendale bis Sabaton
Koka-
Stammgast
#16 erstellt: 09. Mai 2012, 18:53
Hallo,

ich will keinen neuen Thread aufmachen wegen einer Marginalität. Zumindest hoffe ich, dass es eine ist...

Ich habe meinen Dual 1229 vor einigen Tagen unter Fachkundiger Hilfe eines Freundes (gelernter und studierter Mechatroniker) auf Cinch umgebaut. Wir haben uns hierbei an folgende Anleitung gehalten:

http://www.audiocave.eu/download/UmbauDIN-CINCH.pdf

Allerdings haben wir gelötet statt mit Kabelschuhen zu arbeiten und haben keine Erdnugsleitung angebracht (mein Kollege wusste nicht, wozu das hätte gut sein sollen. Da ein normaler Euro-Stecker am Dreher dran ist).

Jetzt hab ich das Problem, dass der Dreher nicht mehr schnell genug dreht. Woran kann das liegen?

Noch etwas: Als wir den Plattenspieler auseinandergebaut haben, ist mir der Teller auf meinen Mittelfuß gefallen, als wir das "Technikmodul" auf den Kopf gedreht haben. Allerdings ist augenscheinlich weder meinem Fuß, noch dem Teller ein physischer Schaden zugefügt worden. Oder kann da irgendetwas herausgebrochen sein, was das Problem verursacht?!

Wäre nett, wenn sich hier jemand melden könnte. Würde auch Bilder vom Dreher schießen, falls das nötig wäre.

Vielen Dank schonmal im Voraus,
Jan
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 09. Mai 2012, 19:51
Hallo,

erst einmal ein Link zur Serviceseite

http://dual.pytalhost.eu/1229s/

Sei froh, dass bei dem Trumm von Teller wirklich nichts Deinem Fuß passiert ist..... soviel wie nur der Teller wiegen viele "moderne" Dreher nicht mal komplett!

Das Gerät ist noch schwarzwälder Technik aus dem Vollen geschnitzt....

Peter
Magister_Verbae
Inventar
#18 erstellt: 09. Mai 2012, 21:16
Beim Umdrehen nicht den Teller vorher abgenommen? Womöglich nicht einmal den Tonarm gesichert? Aber gut, dass deinem Fuß nichts passiert ist.
Sorry, aber ein bisschen einlesen sollte man sich schon. Und wenn dein Kumpel nicht weiß, warum das "Erdungskabel" am Dreher hängt, dann bewahrheitet sich wohl wieder einmal, dass Mechatroniker nicht unbedingt Ahnung von Elektrotechnik haben müssen... Es sorgt dafür, dass die Potentiale der Geräte (Verstärker und Plattenspieler) ausgeglichen sind, dadurch werden Störgeräusche (Brumm) verhindert. Die müssen zwar nicht immer auftreten, oft tun sie dies jedoch. Weiter sorgt es dafür, dass elektrostatische Aufladungen abgeleitet werden können, die beispielsweise durch den Abtastvorgang oder die Berührung des Tonarmes entstehen (können).

LG

Martin
Koka-
Stammgast
#19 erstellt: 09. Mai 2012, 21:34
Hi ihr zwei, danke für die Antworten.
Das Manual hab ich natürlich schon ausgedruckt, jedoch habe ich da bisher noch nichts hilfreiches gefunden. Ich hab halt auch leider keine Ahnung von Plattenspielern...

Ja, das mit dem Teller war nicht meine glorreichste Aktion. Tonarm wurde aber gesichert, daran hab ich noch gedacht (:
Mechatroniker können halt beides ein bisschen, aber nix richtig. D.h. ich muss auch den Stecker austauschen?

Und wie krieg ich den Dreher wieder auf Geschwindigkeit?
Magister_Verbae
Inventar
#20 erstellt: 09. Mai 2012, 23:36
Nö, einfach wie in der Anleitung ein Massekabel anschließen (dafür reicht jede Litze, Klingeldraht genügt vollauf). Der Bequemlichkeit halber auf der Verstärkerseite einen kleinen Gabelschuh anbringen, der dann mit der Masseschraube des Verstärkers verbunden wird. Natürlich kann man auch die blanke Litze lassen, jedoch können sich da mit der Zeit Kontaktprobleme einstellen (eher unwahrscheinlich), es ist fummelig bei der Befestigung, und es sieht scheiße aus

Zu deinem eigentlichen Problem sollte dir hiermit geholfen sein: Tonarmhöhenbestimmung und Einstellung bei Fehlern


ein nicht mehr ganz nüchterner
Martin
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