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PE 3040 erstanden, wie verbesserbar?

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Autor
Beitrag
Valnar14532
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Mrz 2012, 22:33
Hallo nochmal liebes Forum!
Ich habe grade (nachdem ich mit einem neuen Elektronik-Schrott-Plattenspieler schlechte Erfahrungen gemacht habe) folgendes erstanden:
http://kleinanzeigen...i/sonstiges/u8694357

Das Gerät ist ein PE 3040 und läuft rund, keinerlei Mängel daran bis jetzt zu beanstanden.
Aber der Ton ist meiner Meinung nach noch nicht ganz "klar" und "rein" so wie ich mir das Wünsche/Vorstelle.

als Erstes: Meinungen zum PE?
und dann: sollte man vielleicht einfach mal die Nadel ersetzen? Der Verkaufende meinte, dass das Gerät noch von seinen Großeltern sei, ein klassischer Keller-Fund.
Auf dem Nadel-Adapter steht "dual TK182" oben und vorn "CDS 660 Dual"

Könnt ihr mir Tipps geben, welche Nadel ich am Besten nehme? Woher krieg ich sie am schnellsten und günstigsten?

Danke schonmal!
lg
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 23. Mrz 2012, 03:10
Ohoh... Was noch alles in irgendwelchen kellern liegt.

http://www.vinylengine.com/library/perpetuum-ebner/pe-3040.shtml

Schau erstmal ob das Ding überhaupt noch funktioniert. - Das Kassettenteil ging immer als erstes kaputt. ^^

Nadel dafür brauchste gar nicht erst kaufen, auch dieser Tonabnehmer ist ein Kristallsystem und zwar eins von der schallplattenzerstörenden Sorte.

Die gute Nachricht, du kannst einen anderen kaufen und da dranmachen, die schlechte Nachricht. Evtl ist da drin gar keine Phono-Vorstufe für MM Tonabnehmer eingebaut...D.h. wäre nicht zu verwenden und man müsste den Dreher rausbauen oder sowas. :p - Außerdem braucht man bei diesen diesen Steinzeit PE/Dual häufiger nen Halter das man da normale 1/2 Systeme dranbauen kann...

Ein Wunder das das Ding überhaupt läuft.

Das nächste mal einfach nen Thread vor dem Kaufen starten, das könnte helfen.

Nicht alles neue ist automatisch Schrott, aber auch bei weitem nicht alles was alt ist automatisch kein Schrott.


[Beitrag von Detektordeibel am 23. Mrz 2012, 03:16 bearbeitet]
Valnar14532
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Mrz 2012, 08:54
Verdammt und ich war schon so mega froh über das Geschäft^^

also laufen tut das Ding super, habe bereits Platten laufen lassen, Kassette funktioniert und der Radio-Tuner auch.
Das Einzige, was wir hier halt bemerkt haben ist, dass die Nadel sich kratzig anhört.
Das System ist so eingerichtet, dass man die Nadel so "umklappen" kann und man quasi ne Zweitnadel zum verwenden hat.
Drauf steht "Dual DN8" und oben 12 und 75. Kann mir jemand verraten, was das alles bedeuten soll?^^

Ich dachte das Ganze wäre einfacher, ich kann also nicht einfach für das System ne passende andere Nadel kaufen und dann ist das gegessen?
Um meine Platten nicht zu zerstören brauche ich also einen komplett neuen Tonabnehmer.
Gibt es da Vorschläge, welche in Frage kommen und wo genau ich die herbekomme?
stbeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 23. Mrz 2012, 09:27
Das System ist offensichtlich ein CDS650 oder CDS660 von DUAL - ein Keramiktonabnehmer der eine Auflagekraft von 45mN benoetigt und somit nicht besonders schonend zu den Platten ist.

DN8 = Saphirnadel - haelt etwa 100 Stunden je Seite; und 12 75 kennzeichnet schlicht das Herstelldatum des Tonabnehmers.

Der PE3040 sollte auch MM-Tonabnehmer "tragen" koennen - ich habe aber keine Ahnung ob das Geraet einen Entzerrervorverstaerker hat (der zum Betrieb von MM-Tonabnehmern erforderlich ist).

Du kannst ja mal ein AUDIO TECHNICA AT91 darunter schrauben; gibt es so ab 20,- EUR ...

Gruss Stefan
thom53281
Stammgast
#5 erstellt: 23. Mrz 2012, 09:54

Detektordeibel schrieb:
Außerdem braucht man bei diesen diesen Steinzeit PE/Dual häufiger nen Halter das man da normale 1/2 Systeme dranbauen kann...

Wenn das CDS660 passt, dann passt auch jeder normale Tonabnehmer. Der PE benutzt ein stinknormales TK14.

@ Valnar
Die größte Frage ist, wie schon gesagt, ob ein Umbau auf einen vernünftigen Tonabnehmer wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob man nicht für's selbe Geld schon eine bessere Anlage bekommt. Wie mir scheint, ist der Plattenspieler hinten an der Anlage noch über ein DIN-Kabel angesteckt. Das würde die Umrüstung schon einfacher machen, da man dort dann einen Vorverstärker direkt anstecken kann, aber ist dort vielleicht auch noch ein Anschluss für Magnettonabnehmer vorhanden?

Wenn keiner vorhanden ist, musst Du zwangsläufig schauen, ob Du einen Vorverstärker mit DIN-Anschlüssen auftreiben kannst. TVV46 oder TVV47 würden sich anbieten.

Als Tonabnehmer würde ich nicht das AT91 nehmen. Zum Testen würde ein Shure M75 mit gebrauchter Nadel reichen (~10€ im Dual-Board) und wenn's klappt, kann man eine Cleorec N75-6 (~15€) reinstecken, womit das M75 meiner Meinung nach um ein paar Klassen höher spielt als das AT91 (mal ganz abgesehen davon, dass man es durch die Klick-Befestigung nicht justieren muss).


Wenn Du allerdings alle genannten Teile benötigst (Vorverstärker+Tonabnehmer), kannst Du gleich direkt im Dual-Board schauen, ob Du nicht für ein paar Euro mehr gleich eine alte Dual-Kompaktanlage mit einem Dual 1226 oder 1228 inkl. Tonabnehmer abstauben kannst. Von den Kosten dürfe das nicht wesentlich mehr ausmachen.

Grüße
Thomas
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 23. Mrz 2012, 13:05
Hallo,

die Keramiksysteme sind soooo böse auch nicht, wenn man eine anständige Nadel nimmt bzw. regelmässig eine neue nimmt. Ein Saphir hält eben nicht besonders lange.
Da der 3040 einen einfachen Motor hat lohnt es sich kaum ein Magnetsystem zu investieren.

Peter
stbeer
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Mrz 2012, 13:19
Also ich wuerde es tun! Ein AT91 und ein TVV47 ist doch fuer wenig Geld zu bekommen.

Gruss Stefan
akem
Inventar
#8 erstellt: 23. Mrz 2012, 13:21
Ich dachte, diese "Umdrehnadeln" haben eine Nadel mit Verrundungsradius für Vinyl und die andere mit Radius für Schellack...
Bist Du sicher, daß das Monat / Jahr der Herstellung ist?

Gruß
Andreas
stbeer
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Mrz 2012, 13:45
Ja, absolut.

Die DN8 ist uebrigens eine Wendenadel (mit roter Fahne LP/S) mit jeweils 15µm sphaerisch.

Gruss Stefan


[Beitrag von stbeer am 23. Mrz 2012, 13:48 bearbeitet]
Valnar14532
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Mrz 2012, 14:00
ok, wenn man relativ günstig passende Tonabnehmer bekommt, dann könnte man sich da ja reinfuchsen und das bei Bedarf mal wechseln...
Dieser Shure M75 wäre also ok?

Kann man irgendwo nachlesen, wie man das wechselt? Allein mit raufschauen wird das nämlich bestimmt nichts bei mir werden so wie ich mich kenne

danke für eure Hilfe, das bringt mir hier echt viel!
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 23. Mrz 2012, 14:32
Hallo,

also ich wette dann auf einen kräftigen Brumm. Aber was solls..

Dann versuch ein Shure mit Dual-Klick zu kriegen, guck bei Ebay, evtl. sogar fertig auf einem TA, dann ist das Wechseln Kinderleicht.
Magister_Verbae
Inventar
#12 erstellt: 23. Mrz 2012, 14:41
Hallo auch hier nochmal, Valnar.
Ich teile leider Peters Befürchtungen, auch wenn es ärgerlich ist, kauf dir lieber mit Beratung in diesem Forum was "Gscheits", das dann mehr ist als nur eine notdürftige Übergangslösung.

Meine Fragen aus dem letzten Thread sind btw immer noch aktuell

LG

Martin
Valnar14532
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Mrz 2012, 14:57
ok, ich werd mich mal umsehen...da ich das gerät erst gestern abend erstanden hab muss ich mich hier wohl doch mehr einlesen als ich dachte.

um deine letzten Fragen zu beantworten: mein Maximalbudget liegt erstmal bei um die 200€, mehr kann ich derzeit wirklich nicht aufbringen, es soll ja auch erstmal als "Einsteiger" gedacht sein.
Ich habe alte RFT-Boxen (2 Wege), die natürlich nicht das gelbe vom Ei sind, aber für meine Zwecke (wohne eh im Neubau, also riesig laut Musik aufdrehen is da eh nicht drin) ausreichend sein sollten.
Musikvorlieben: vor allem die Klassiker des Hardrock, AC/DC, Deep Purple und solches. Aber auch einigem neueren will ich mich nicht verschließen, ich habe mir z.B. bei einem Freund eine Jack Johnson Platte angehört und die klang bombastisch. Ich kann meinen Musikgeschmack nur sehr schlecht auf einige wenige Richtungen einschränken.

Und ja: der 'Nick ist aus Vampires Dawn
beide Games durchgespielt, ein wichtiger Teil meiner Zocker-Karriere

lg
Magister_Verbae
Inventar
#14 erstellt: 23. Mrz 2012, 15:04
Tolle Spiele hat dieser Hund Marlex da entwickelt Aber das geht jetzt zu weit...

Naja, also mit 200,-€ kann man mit etwas Geduld und Glück durchaus einen Anfang machen (zumal die Boxen ja wohl schon vorhanden sind, in die würde ich später bei größerem Budget investieren, auch wenn die Boxen eindeutig der wichtigste Teil einer Anlage sind).
Günstigen Vollverstärker für 50-100,-€, den Rest in den Plattenspieler stecken, da kann schon was daraus gemacht werden!

LG

Martin
Detektordeibel
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2012, 15:43
Seh ich auch so, Vollverstärker 50-70€ und dann nen vernünftigen Plattenspieler.

Was für DDR Boxen sind es genau? Da gab es ja auch ein paar bessere.
Valnar14532
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 23. Mrz 2012, 15:55
RFT B 9251...die sind halt fürn Anfang i.O., vor allem weil ich sie erstmal gratis von meinem Dad abstauben kann

Haben dann auch noch irgendwelche polnischen von Unitra Tonsil rumstehen, ZG10 oder sowas.

Gleich noch ne Frage hinterher. Am Spieler hinten sind nur solche Anschlüsse dran:
http://www.hifi-foru...nschlusse_78122.html

Mit denen kann ich irgendwie überhaupt nichts anfangen! die Unitra haben zum Glück diesen Anschluss, aber krieg ich auch ne Art Adapter oder so, womit ich stinknormale Anschlüsse draus mache?
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 23. Mrz 2012, 17:40
Hallo,

das sind DIN-Lautsprecheranschlüsse, gibts bei Ebay oder Amazon, Reichelt, Conrad oder Pollin für ein paar Cent die passenden Stecker dafür, für lötfaule auch zum Schrauben.

Ach ja, die Auto-Hifi-Leute haben die noch heute.

Peter
Valnar14532
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Mrz 2012, 18:31
Alles Klar, das System hat sich soeben in Wohlgefallen aufgelöst
Beim Versuch etwas zu reparieren ist meinem Vater der Tonarm abgebrochen -.-

Und nun: ich bin auf der Suche nach einem guten Plattenspieler der Einsteigerklasse und einem Vollverstärker
Da ich mich noch nicht gut auskenne, was Firmen und vor allem Modelle betrifft bitte ich um Beratung! Oder sollte das lieber in ein anderes Forum in einen neuen Thread?
akem
Inventar
#19 erstellt: 23. Mrz 2012, 18:43

Valnar14532 schrieb:
ok, wenn man relativ günstig passende Tonabnehmer bekommt, dann könnte man sich da ja reinfuchsen und das bei Bedarf mal wechseln...
Dieser Shure M75 wäre also ok?

Kann man irgendwo nachlesen, wie man das wechselt? Allein mit raufschauen wird das nämlich bestimmt nichts bei mir werden so wie ich mich kenne

danke für eure Hilfe, das bringt mir hier echt viel!



Ich würde kein M75 nehmen! Ich hatte auch mal so ein Teil an einem alten Dual. Originalnadel habe ich keine gefunden und mit der elliptischen Nachbaunadel von Thakker war es das schlechteste System, das ich je gehört hab. Wenn's denn unbedingt spottbillig sein muß, nimm für den Anfang ein Audio Technika AT95E. Hat zwar dem Vernehmen nach große Fertigungstoleranzen und klingt jetzt nich gerade highendig, aber wenigstens macht es halbwegs Spaß...

Gruß
Andreas
Detektordeibel
Inventar
#20 erstellt: 23. Mrz 2012, 18:43
Ok ^^ Technics SL Q2/Q3, und wenns was neues werden soll Dual DTJ 301 für ca 95€ bei Ebay. - Der ist mindestens genauso gut wie der PE.
8erberg
Inventar
#21 erstellt: 23. Mrz 2012, 18:48
Hallo,

vielleicht suchst Du im Dual-Board nach einer "HS"-Anlage. Das ist Plattenspieler und Verstärker in einem Gehäuse, hier mal ein Beispiel:

http://dual.pytalhost.eu/1978/dual78-79-76.jpg

So eine Anlage geht im guten Zustand für ca. 80 - 100,- Euro übern Tisch.

Peter
Valnar14532
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Mrz 2012, 18:57
bin jetzt grade noch bei Kleinanzeigen unterwegs...
habe da meiner Meinung nach nur zwei interessante Angebote gefunden:
http://kleinanzeigen...i/sonstiges/u3399630

und

http://kleinanzeigen...ifi/highend/u5483058

was haltet ihr davon, taugt das was?

und: der (jetzt defekte) PE war ja in so einem Holz-Gehäuse mit Tuner und Kassettendeck, das hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
Ratet ihr mir von sowas generell ab (wegen Leistung oder sonstigem) oder kann man (auch als Laie) einen anderen Plattenspieler da rein setzen?
Wenns sich nicht lohnt und ich das Ganze lieber gleich auf den Müll werfe, dann sagts, dann setz ich lieber auf einen normalen Vollverstärker (dazu bitte auch Vorschläge, worauf außer auf nen Phono-Eingang muss ich da achten?).

lg
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 23. Mrz 2012, 19:20
08/15 Vollverstärker bekommste 50-100€.

Achte auf wenigstens 65W an 4 Ohm pro Kanal, Kenwood, Technics und alte Sony gehen da regelmäßig her. Wenns bissel schicker sein soll 4000er Marantz oder sowas.

Diese alten Kompaktanlagen komplett würde ich vergessen, die meisten waren Geraffel. In den 80ern standen die Teile in so ziemlich jedem Kinderzimmer, meist ging nacheinander etwas anderes kaputt und das wurde andauernd repariert und zusammengelötet.

Der alte PE ist als Schlachtobjekt vielleicht noch interessant, das eine oder andere Teil ist ja baugleich mit den Dual aus der Zeit.
germi1982
Moderator
#24 erstellt: 23. Mrz 2012, 19:53
Oder den Motor von einem PE 3042 rein. Die zwei Dreher sind bis auf den Motor baugleich. Das ist so wie bei den Dual-Modellen 1214 und 1214 Hifi...


Diese alten Kompaktanlagen komplett würde ich vergessen, die meisten waren Geraffel. In den 80ern standen die Teile in so ziemlich jedem Kinderzimmer, meist ging nacheinander etwas anderes kaputt und das wurde andauernd repariert und zusammengelötet.


Nicht alle, aber wohl die meisten. Es gab auch da Ausnahmen, wie z.B. die Telefunken Studio Center, aber die waren auch damals nicht billig. Da waren solide Gerätschaften drin, auch die verbauten Dreher konnte man damals als solide Mittelklasse ansehen. Aber die Tapedecks die da drin verbaut waren, waren meist nicht wirklich toll, die meisten sind mittlerweile defekt. Aber andererseits, wer braucht heute eigentlich noch ein Tapedeck...ich habe zwar auch noch eins, das wird aber kaum benutzt...

Wohingegen der Dreher in der hier gezeigten Kompaktanlage zweifellos damals die Einstiegsklasse war.


[Beitrag von germi1982 am 23. Mrz 2012, 19:58 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#25 erstellt: 23. Mrz 2012, 20:14
Klar, gab auch wirklich "bessere" - auch ohne Kassettenteil, aber die kosten in gutem Zustand und gepflegt auch im armen Berlin noch Geld.

Ich würde beim Neukauf nicht wirklich zu sowas raten, die Dreher an sich mögen ja Robust sein, aber die ganze Elektronik ist wirklich uralt und meist Revisionsbedürftig bei den Teilen. Elkos ausgetrocknet und kurz vorm Aufplatzen, staub etc. drin. - Ist nicht wirklich zuverlässig und wenn man nicht mit nem Lötkolben umgehen kann und einigermaßen weiß was man macht dann bekommt man hier schnell graue Haare.

Dann lieber gleich ne neue Hifi-Kompaktanlage - oder neuere Gebrauchtware mit Gewährleistung, da gibts ja auch vernünftige Sachen.


[Beitrag von Detektordeibel am 23. Mrz 2012, 20:15 bearbeitet]
Valnar14532
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Mrz 2012, 20:53
ich weiß es ist nervig, wenn ich zu jeden Plattespieler, der mir auffällt, hier eure Meinung hören möchte...aber was haltet ihr von dem hier?

http://www.ebay.de/i...&hash=item2ebc89a9e1

Habe bis jetzt nur relativ gute Meinungen zu den CS-Systemen gelesen, außer dass der Tonarm der "ULM" sein soll und der schwierig zu ersetzen ist...eure Meinung?
Detektordeibel
Inventar
#27 erstellt: 23. Mrz 2012, 21:08
CS gibts viele viele.

Wenn du schon einen alten Dualmöchtest würde ich auf einen ULM verzichten. Man ist halt wirklich nur auf selbige Systeme beschränkt und Adapter ist nicht einfach so zu bekommen und das wiederspricht auch dem ganzen Prinzip.

Brauchbar und billig gebraucht gehen die CS 455 Modelle z.B. her (unter 50€).
germi1982
Moderator
#28 erstellt: 23. Mrz 2012, 21:09
Wesentlich besser als der PE. Die 6er waren damals obere Mittelklasse. Neue Tonabnehmer in ULM-Ausführung gibts nicht mehr, neue Nadeln schon. Die Tonabnehmer wurden damals von Ortofon für Dual hergestellt.

Neue Ersatznadel, wenn das noch das werkseitig montierte System TKS 55E ist:

http://www.zum-shop....0-13-88_p4908_x2.htm


CS gibts viele viele.


Er hat einen 627Q verlinkt. Also vollautomatischer Direkttriebler mit Quarzregelung.

http://dual.pytalhost.eu/1981-2/dual81CS-09.jpg


[Beitrag von germi1982 am 23. Mrz 2012, 21:11 bearbeitet]
Valnar14532
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Mrz 2012, 21:23
also ist das quasi nur die Nadel die so mega viel kostet?^^
wie lange hält die ungefähr? wenn ich mir jedes jahr ne neue holen will geht das gut ins geld...
wenn der tonabnehmer defekt ist hab ich vermutlich ein problem, oder? ist der gut austauschbar gegen einen anderen gebrauchten?
Magister_Verbae
Inventar
#30 erstellt: 23. Mrz 2012, 22:48
Tonabnehmersysteme halten für gewöhnlich eine halbe Ewigkeit, da geht selten etwas kaputt.
Problematischer sind die Nadeln, bei einem Gebrauchtkauf würde ich die immer vorsichtshalber austauschen.
Je nach Schliffart und Beanspruchung hält so eine Nadel zwischen 700-1500 Stunden Abspieldauer schon aus, ist aber wirklich recht individuell.
Die Dual findest du teuer? Google mal nach Koetsu oder Jan Allaerts
Tonabnehmertausch ist eigentlich kein Problem, da muss dann nur auf Spezifikationen des Armes und der Phonostufe geachtet werden, wenn es denn harmonieren soll (auf jeden Fall klangrelevant!).
Die DN155E ist aber für den Anfang schon recht gut, kannst du gefahrenlos zuschlagen, wenn du vorher ausgeschlossen hast, dass etwas am Generator selbst sein könnte.

Der 627Q ist schon ein ordentliches Gerät, wobei der früher vorgeschlagene 1229 auch keinesfalls zu verachten ist. Problem beim 627: Soweit ich jetzt keinen Stuss rede, ist das ein ULM (also Ultra Light Mass) Tonarm, das schränkt in der weiteren Auswahl von Systemen heute sehr ein. Aber mit der 155E kann man schon zufrieden Musik hören und aufrüstbar auf die nächstbessere Klasse ist sie auch noch.

LG

Martin
germi1982
Moderator
#31 erstellt: 24. Mrz 2012, 17:32

Valnar14532 schrieb:
also ist das quasi nur die Nadel die so mega viel kostet?^^
wie lange hält die ungefähr? wenn ich mir jedes jahr ne neue holen will geht das gut ins geld...
wenn der tonabnehmer defekt ist hab ich vermutlich ein problem, oder? ist der gut austauschbar gegen einen anderen gebrauchten?


Nadeln mit Diamant halten in etwa 1000 Betriebsstunden. Wenn du also jeden Tag eine Stunde hörst, musst du die nach etwa 2,5 Jahren austauschen.

Und "mega viel" ist relativ...eine Ersatznadel für meinen Tonabnehmer kostet knappe 80€...


Tonabnehmersysteme halten für gewöhnlich eine halbe Ewigkeit, da geht selten etwas kaputt.


Kann aber auch passieren. Wenn man z.B. nicht aufpasst beim Montieren des TKS an die Headshell, bzw. bei der Verriegelung, kann der Tonabnehmer abstürzen. Wenn der Nadelschutz dann nicht vorgeklappt ist, landet der Tonabnehmer genau auf dem Diamanten, und der kann splittern und dann wird die Nadel zur Plattenfräse.


[Beitrag von germi1982 am 24. Mrz 2012, 17:34 bearbeitet]
Magister_Verbae
Inventar
#32 erstellt: 25. Mrz 2012, 14:46
Wenn du dir meinen Post etwas genauer durchgelesen hättest, dann wüsstest du, dass ich mit den "Systemen" in diesem Moment die Generatoren gemeint habe. Denn direkt im nächsten Satz klassifiziere ich ja auch die "Nadeln" (also Cantilever, Diamant, ...) als das eigentlich problematische an der Geschichte

LG und ein fröhliches Restwochenende

Martin
Valnar14532
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 26. Mrz 2012, 08:25
also würde sich der CS 627 Q jetzt konkret lohnen mit neuer Nadel? 55€ inklusive Versand ist ja nicht das schlechteste...habe auch direkt den Verkäufer angeschrieben und ihn nach dem Versand gefragt, weil man da ja so aufpassen muss. Er hat mir das dann alle so beschrieben wie hier im Forum empfohlen (also Plattenteller seperat verpacken, Gegengewicht genau so...)
Ich hab nämlich hier grad festgestellt, dass ich meiner WG ja was feines rumsteht: Onkyo TX 7920 und dazu ein Paar Heco 35H-Boxen.
von daher könnte ich den Spieler dort erstmal anschließen bis ich günstig iwo her nen guten Verstärker nebsts Boxen bekomme.
Was sagt ihr?

vlg
Felix
8erberg
Inventar
#34 erstellt: 26. Mrz 2012, 08:43
Hallo,

jo, der Onkyo hat auch einen Phono-Eingang....

dann hoff mal, dass der Dual heile ankommt. Für die Vorfreude

http://dual.pytalhost.eu/627/

die Anleitung zum Einlesen. Gegengewicht, Plattenteller und System montieren, auspendeln, Auflagekraft und Antiskating einstellen, einmal die Automatik durchlaufen lassen bei fixiertem Tonarm und schon hast Du einen feinen - vielfach unterschätzten Dreher.
Die von der "klassischen Dual-Optik" stark abweichende Linie hat zum Spitznamen "Plastikbomber" geführt.
Qualitätiv sind sie aber wirklich gut. Mit dem 55er System kann man auch gut leben, evtl. die Auflagekraft/Antiskating um ca. 0,2 bis 0,25 Pond erhöhen.

Viel Spaß mit dem Dreher

Peter
Valnar14532
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 26. Mrz 2012, 12:31
So, habe mir das gute Gerät jetzt gekauft, ich bin schon seeeeehr gespannt auf seinen Einsatz und den Klang

Dazu gleich noch eine Frage: die angebotene Nadel hab ich ja gesehen, das direkt nochmal bei eBay gesucht und folgendes Angebot gefunden:
http://www.ebay.de/i...&hash=item563e800f18

Habt ihr Erfahrungen mit dem Shop? Sind die Nadeln die gleichen? Oder gibt es da wesentliche Unterschiede?

lg
Felix
Magister_Verbae
Inventar
#36 erstellt: 26. Mrz 2012, 12:52
Wenn (!) das bereits genannte System verbaut ist (sieht auf den Photos zwar danach aus, aber sicher bin ich mir nicht), dann ist diese Ersatznadel die eigentliche, die 152E wurde später für die gleiche Systemreihe verkauft. Angeblich spielt die 152E in etwa genau so gut wie die 155E, verifizieren kann ich das jetzt allerdings nicht.
Falls du allerdings irgendwo eine 160E günstig bekommen könntest, dann greif dort zu, der Aufpreis lohnt sich imho wirklich.

LG

Martin
Detektordeibel
Inventar
#37 erstellt: 26. Mrz 2012, 13:33
Die 160er Nadel passt angeblich nicht bei allen 155er Systemen.

Hier eine vergleichsliste kurz.

Rö-Hifi ist übrigens seriös. Da gibts normal keine Probleme.

155er gibts auch noch die Nadel neu.

http://www.zum-shop....0-13-88_p4908_x2.htm


In diese ULM Systeme passten die OM 10/20 Nadeln scheinbar auch noch halbwegs hinein.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-12792.html

@Valnar
Solange du keine sphärische Nachbaunadel nimmst seh ich da kein Problem. Hauptsache es passt. Besser als die Wendenadel sind die auf jeden Fall.

Die elliptischen Nachbaunadeln von Cleorec sollen auch noch ganz ordentlich sein.

http://www.ebay.de/i...&hash=item5ad54d50e4
8erberg
Inventar
#38 erstellt: 26. Mrz 2012, 16:40
Hallo,

Dual / Ortofon haben mit kleinen Änderungen an der Gussform dafür gesorgt, dass die Nadeleinschübe richtig nur bei den "richtigen" Generatoren passen.
Das kriegt man aber mit einem scharfen Messer hin.

Aber immer erst die Sicherungsschraube am TK herausdrehen bevor man die Nadel abnimmt! Sonst hat man das System in der Hand.
OK, kann man wieder mit Sekundenkleber festkleben, muss aber nicht sein, ich hatte auch schon mal gepennt und dann mit zittrigen Fingern wieder den Generator ankleben können.

Unterschiede gibt es zwischen der 52 und 55er Nadel: die 52er Nadel ist "gebondet", die 55er ein ganzer Stein. Der Aufpreis lohnt sich, die 55er ist eindeutig besser.


Peter
luckyx02
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 26. Mrz 2012, 16:50

Dual / Ortofon haben mit kleinen Änderungen an der Gussform dafür gesorgt, dass die Nadeleinschübe richtig nur bei den "richtigen" Generatoren passen.
Das kriegt man aber mit einem scharfen Messer hin.


...nicht ganz richtig Peter. Der OM Super Body ist ein paar 1/10mm grösser geworden. Daher rühren die Unterschiede. Die Ortofon Einschübe decken auch nicht den 1/2 Body ab wie die von Dual. Das ist allein ein optischer makel und beeinträchtigt nicht die Funktion. Die Dual Bodys entsprechen dem einfachen OM ohne " Super"..... Daher wackeln OM Super Einschübe etwas, das lässt sich aber mit einen Tesafilmchen oben drauf geklebt einfach beheben.


[Beitrag von luckyx02 am 26. Mrz 2012, 16:53 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#40 erstellt: 26. Mrz 2012, 16:57
Hallo Lutz,

für Flomi-Bewertungen hab ich mir mal ne Dual ULM 49er Nadel beim Pollin gezogen, die wollte nicht auf den 55er ULM, eine kleine Nase am Nadelträger verhinderte das Aufschieben, abspielen wollte ich lieber nicht probieren, sah verteufelt nach "merkwürdiger Geometrie" aus, schnipp und schon passt es. Das Messer sollte jedoch scharf sein...

Den Unterschied zur 55er Nadel hört man sehr deutlich, aber für olle Platten zum Testen ist das OK.

Peter
luckyx02
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 26. Mrz 2012, 17:04
OK ? Das mit den Nasen kennen wir ja schon vom Digitrac 300.....
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Was ist beim kauf eines PE 34 zu beachten ?
luckyx02 am 20.11.2009  –  Letzte Antwort am 14.12.2009  –  6 Beiträge
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