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Welcher Audio Technica Tonabnehmer ist das (Bilder) und Austauschbedarf?

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Autor
Beitrag
fotofib
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 12. Jun 2012, 16:00
Hallo.

Ich kenn mich leider noch nicht so gut mit Vinyl und der passenden Technik aus. Ich habe seit 7 Jahren einen alten Saba Direct Drive PSP250.
Da der Tonabnehmer noch vom Vorbesitzer ist und schon harte Zeiten erlebt hat, würde ich vielleicht etwas Geld in einen neuen Tonabnehmer investieren.
Erkennt jemand auf den Bildern den Audio Technica Abnehmer und kann mir sagen, ob das Modell austauschbedürftig ist? Also ist das beispielsweise das billigste System und ich kann mit wenig Geld einen Sprung in der Tonqualität erreichen? Für einen neuen möchte so um die 50-70 Euro zahlen.
Hat jemand Tips für einen Tonabnehmer in diesem Budget, höre Rock/Indie/SingerSongwriter/Electronica.

Grüße
fotofib

Cartridge 1
Cartridge 2
Cartridge 3
Albus
Inventar
#2 erstellt: 12. Jun 2012, 16:17
Tag,

der Tonabnehmer ist ein Audio Technica AT 12 E - dahinter setze ich aber noch ein Fragezeichen, der abweichenden Farbe wegen (durchsichtig). Vgl.: http://www.saba.pytalhost.com/PSP250/psp250-11.jpg Manfred/Lini wird es besser und genau kennen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Jun 2012, 16:23 bearbeitet]
lini
Inventar
#3 erstellt: 12. Jun 2012, 16:32
Albus: Die Nadel kommt mir auch merkwürdig vor, denn bei 'ner normalen, originalen ATS12 wär der Plastikhalter ja blau (und nicht-transparent) - die müsste man also eventuell mal näher beäugen... Aber der Body ist definitiv aus der Familie AT10 bis AT12S.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#4 erstellt: 12. Jun 2012, 17:17
Tag erneut,

nach weiterer Sucherei komme ich zu der Ansicht, dass es sich bei dem transparenten Nadeleinschub höchstwahrscheinlich um die OEM-(Saba)-Version eines AT12E handelt. Originale Abbildungen zeigen auch den nicht-blauen Einschub.

Freundlich
Albus
fotofib
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 12. Jun 2012, 17:25
Hey.

Vielen Dank für die rasche und kompetente Hilfe.
Nachdem dieses System wohl der Standard-Tonabnehmer meines Plattenspielers ist, gehe ich davon aus, dass ein Upgrade wohl durchaus Sinn macht. Welchen Tonabnehmer könnt ihr mir den empfehlen für +/- 60 Euro?
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 12. Jun 2012, 17:46
Schraub ihn ab. Bei AT steht die Typenbezeichnung immer oben drauf.
lini
Inventar
#7 erstellt: 12. Jun 2012, 21:26
Albus: Interessant - Du hättest nicht zufällig einen Link parat?

ff: Oh, das AT12E war schon ganz gut - da würdest Du heute für 60 Euro zwar Alternativen, aber auch nichts wirklich Besseres finden. Ratsamer schiene da eher eine Aufrüstung mittels besserer Original-Nadel. Die besten drei wären da die ATN12XE sowie die ATN12S und die ATS12S. Womit Du dann vom Qualitätsniveau auf der Höhe der noch immer aktuellen ATN120E oder ungefähr auf der Höhe einer ATN125LC lägst - oder, wenn Du Glück hast und eine ATS12S mit nacktem statt gebondetem Diamant erwischst, sogar auf der Höhe einer ATN140LC, also der Vorvorläuferin der aktuellen ATN440MLa.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Albus
Inventar
#8 erstellt: 13. Jun 2012, 09:46
Tag,
und Tag Manfred,

ich hatte die allerlei Bilder im Internet durchgesehen, darunter dann der transparente Einschub auch in Polen, in Russland die weiße AT12S, nirgendwo der blaue Einschub eines AT12E (gemäß der Bedienungsanleitung). - Danach noch eine gewagte Meinung?

Freundlich
Albus

Nachtrag:
Die eine Shibata-Version ist ja nicht gerade preiswert, wenigstens hier - http://www.zum-shop....-13-86_p10571_x2.htm
Gefällt denn die Wiedergabe in der Klangcharakteristik? Volumen (kräftig)? Harmonisches Gefüge (hell oder dunkel, ausgewogen)?
A.


[Beitrag von Albus am 13. Jun 2012, 10:15 bearbeitet]
lini
Inventar
#9 erstellt: 13. Jun 2012, 15:23
Albus: Das eine Bild mit dem transparenten Einschub aus Polen hatte ich auch gefunden. Aber Du hattest von "originalen Abbildungen" gesprochen - deswegen nahm ich an, Du hättest (im Gegensatz zu mir, denn mir gelang's nicht) vielleicht noch ein gutes Originalbild aus einem Saba-Prospekt/-Katalog oder derlei entdeckt, das als eindeutiger Beweis getaugt hätte...

Achja, und was die "gewagte Meinung" angeht: Angesichts dessen, dass Saba den PSP350 ja mit einem AT13EaX mit auch eher ungewöhnlicher, dunkelgrüner Nadel ausgeliefert hat, schiene mir auch 'ne transparente ATS12-Variante gar nicht so unwahrscheinlich - zumal AT ja durchaus auch für andere Marken Nadelvarianten mit gegenüber den normalen Versionen abweichender Farbgebung fabriziert hat, wie etwa für Akai.

Sprich, meine Nachfrage sollte nicht andeuen, dass ich Deine Meinung für ausgesprochen gewagt hielte, sondern entsprang nur der Neugierde, ob Du vielleicht einen eindeutigen Beweis gefunden hättest...

Grüße aus München!

Manfred / lini
fotofib
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 23. Jun 2012, 07:22
Hallo,

also danke erstmal für die ganzen Beiträge.
Ich habe bei PhonoPhono die ATN 12 XE für 46,80 Euro gefunden. Nachdem ich mich leider nicht auskenne, aber jetzt schon öfters gelesen habe, dass das Tonarmgewicht mit der Nadel harmonieren muss, wollte ich noch fragen, ob das zusammenpasst bei meinem SABA PSP 250?
Ich habe den Tonabnehmer mal noch nicht abgeschraubt, da ich mich vor der Neujustage scheue. Aber so wie ich das verstanden habe, wird's der AT 12 E sein.

Danke noch mal für die Hilfe
Albus
Inventar
#11 erstellt: 23. Jun 2012, 12:32
Tag,

was ist zu erwarten? - Meine Ansicht, mit Blick und Rückblick auf allerlei AT-Typen, auch ein AT12XE in Verwendung: Grenzwertig wird es mit einem Audio Technica AT12XE am Saba PSP 250. Daran ändert auch die originale Bestückung mit einem AT12E nichts - es war schon damals grenzwertig gewesen.

Gründe: Die Tiefenresonanz am ca. 17 g-Arm ( +/- 2g; eingeschätzt) wird höchstwahrscheinlich markant ausgeprägt bei 6-7 Hz liegen (Nadelnachgiebigkeit zwischen 20-27 µm/mN, mit typischen Exemplarstreuungen, geringer Dämpfungsfaktor des Nadellagers). Das kann gut gehen, kann bei ausgeprägt welligen Platten aber zu Beeinträchtigungen der Abtastung führen, somit der Wiedergabequalität (Schwankungen in der Tonbildung). Die Tieftonmembran wird in derartigen Fällen dann reichlich subsonischen Hub zeigen, was durch ein Subsonic-Filter in Grenzen gehalten werden könnte (bei tauglicher Auslegung des Subsonic-Filters).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 23. Jun 2012, 14:11 bearbeitet]
lini
Inventar
#12 erstellt: 24. Jun 2012, 01:38
ff: Wie Albus schon sagte, ein bisschen grenzwertig wird's schon, zumal die ATN12XE nochmal ein bisschen nachgiebiger ist als die ATS12. Allerdings nehme ich mal stark an, dass das auch für die am PSP350 eingesetzte ATN13EaX gilt - und da hatte Saba offensichtlich auch keine Bedenken, diese zu verwenden. Ganz aufs Geratewohl dürfte man dort die Bestückungsentscheidungen nicht getroffen haben, also würd ich mir in der Praxis keine besonders ausgeprägte Problematik erwarten. Außerdem haben die Arme ja den üblichen SME/Technics-Anschluss - insofern ließe sich damit allemal noch ein bisschen Gewicht sparen, falls die Kombination wider Erwarten doch Probleme machen sollte. Der gute Andreas (platten-spieler.de) ist für sowas übrigens keine schlechte Adresse...

Aber falls es Dich doch zwicken sollte, könntest Du natürlich einere sicherere Entscheidung in Form eines weniger nachgiebigen Abnehmers treffen. Da würde sich dann z.B. ein Denon DL110 anbieten - oder als new old stock MI vielleicht ein Nagaoka OS300MP oder OS200MP.

Justage ist da übrigens nicht so das Problem: Auch der PSP250 ist von der werksseitig ausgewählten Geometrie so ausgelegt, dass das System schön gerade und mittig in der Headshell ausgerichtet wird - dann braucht's nur noch den richtigen Abstand, und der sollte in dem Fall genau 4,6 cm zwischen Nadelspitze und Hinterkante der Saba-Headshell betragen - und zwar in der horizontalen Ebene (also nicht diagonal messen, sonst wird's nix... :)).

Sprich, wenn Du ein neues System montieren willst, schraubst Du's am besten erstmal nur locker in der Headshell fest, sodass es sich noch entlang der Langlöcher verschieben lässt, legst dann ein Lineal an und peilst und schubberst, bis die besagten 4,6 cm Abstand erreicht sind. Danach nochmal auf gerade und mittige des Systems in der Headshell kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren, Schrauben einigermaßen festziehen, wegen möglichen Verrutschens vielleicht nochmal Abstand und Einbaulage nachkontrollieren - fertig. Und dann halt das Übliche: Arm ausbalancieren (Auflagekraft und Antiskating auf Null), ggf. AK-Skala nullen, danach die Auflagekraft und das Antiskating nach favorisierter Methode einstellen und ggf. kontrollieren.

"Nach favorisierter Methode" schreib ich übrigens deshalb, weil's unter den Analogfans durchaus verschiedene Ansichen gibt, wie man das am (aller-(aller-(aller-)))besten anstellen sollte. Aber ich denk, darauf müssen wir an dieser Stelle nicht wirklich weiter eingehen - oder zumindest noch nicht...

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 24. Jun 2012, 01:39 bearbeitet]
Albus
Inventar
#13 erstellt: 24. Jun 2012, 12:36
Tag,

na ja - die tatsächlich 'weichen' AT-Typen waren einst 'überall' als Anfangstonabnehmer montiert, auch an 25 g-Armen - was man denn alles so mitgemacht hat... An einem leichten SME III, ~6 g-Arm, da war ihr Platz.

Vielleicht könnte fotofib bei Gelegenheit der Plattenwiedergabe mittels gegebenem AT12E auch einen Blick auf die Tieftonmembran werfen? Ist Hub sichtbar oder nicht?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Jun 2012, 13:37 bearbeitet]
lini
Inventar
#14 erstellt: 24. Jun 2012, 17:03
Albus: Also die erste Aussage schiene mir doch etwas übertrieben, zumal man da ja doch auch sehr gerne auf die kleineren und weniger nachgiebigen Typen zurückgegriffen hat (also z.B. AT10L, AT10, AT11, AT11E oder bei den AT70ern etwa AT70L (alte Variante mit hellgrauem Einschub), AT70, AT71 und AT71E).

Grüße aus München!

Manfred / lini
fotofib
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 26. Jun 2012, 19:03
Hallo und vielen Dank für die Antworten.
Leider versteh ich von diesen nicht alles Was ist Hub?
Ich merke, dass die Tonabnehmer- und Nadelwahl eine richtige Wissenschaft ist, die man ohne Vergleichshören kaum verstehen kann. Ich habe leider nicht die Möglichkeiten dazu.
Was würden die Experten an meiner Stelle tun? Die Nadel möchte ich auf jeden Fall tauschen, da sie schon einiges durchgemacht hat.
Albus
Inventar
#16 erstellt: 26. Jun 2012, 20:02
Tag,

der Ausdruck 'Hub' verweist hier auf mit bloßem Auge sichtbare Bewegungen der Membran, anschaulich schaukelnd, unter ungünstigen Umständen um Millimeter vor und zurück (Frequenzen unterhalb 20 Hz, im Falle eines AT12E oder XE bei ca. 6-7 Hz zu erwarten).

Nun denn, Geräte-Spezifikationen beiseite, aber der PSP250 im Visier und die genannte Musikorientierung: Shure M35X, kostet 47 Euro, oder ein Shure M44G, kostet 49 Euro (bei Thomann Cyberstore). Das M44G dann, wenn ein wuchtiger Bass gewünscht ist, sonst das M35X.

Freundlich
Albus

Hier: http://www.thomann.de/de/shure_m35x_djsystem.htm
Und hier: http://www.thomann.de/de/shure_m44g_dj_system.htm


[Beitrag von Albus am 26. Jun 2012, 20:20 bearbeitet]
Albus
Inventar
#17 erstellt: 27. Jun 2012, 19:02
Tag,

erscheinen einem die M35X, M44G als doch zu robust (grob?), dann käme im Preisrahmen gut noch ein Shure M97xE für € 75-79 in die engere Wahl.

Freundlich
Albus
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