Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Neuer Tonabnehmer, aber welcher?

+A -A
Autor
Beitrag
bubbaloo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Apr 2016, 20:52
Hallo,

bin auf der Suche nach einem neue Tonabnehmer bis ca. 200 Eur

ich kann mich nicht entscheiden zwischen

- Audio Technica AT120EB
- Ortofon Superf OM 20
- Denon DL-110
- Ortofon VM Red

oder doch was anderes??

Hauptsache passt zu meinem Plattenspieler Reloop 7000 / Sony PS-11


Momentan habe ich einen AT95 von Audio Technica

Danke im Voraus

Alex
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 10. Apr 2016, 21:06
Nabend !

OM20 als günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis + Möglichkeit des Nadelupgrades.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#3 erstellt: 11. Apr 2016, 01:33

Wuhduh (Beitrag #2) schrieb:

OM20 als günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie bitte?? Das System hat mit das schlechteste Preis-Leistungsverhältnis unter 200€...
Meine Empfehlung:
- Denon DL110: klingt gut und ist elektrisch unkompliziert weil ihm die Kapazität von Kabel und Phonostufe egal ist
- Audio Technika AT440mla oder mlb: hat die beste und langlebigste Nadel unter 200€, braucht aber eine niedrige Abschlußkapazität unter 200pF

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 11. Apr 2016, 07:15

Hauptsache passt zu meinem Plattenspieler Reloop 7000



akem (Beitrag #3) schrieb:

...
Meine Empfehlung:
- Denon DL110: klingt gut und ist elektrisch unkompliziert weil ihm die Kapazität von Kabel und Phonostufe egal ist


Ich rate von MC-Systemen am RP-7000 ab, weil ich mit DL-110, Yamaha MC-9 und Denon DL-103 zum Rillenende hin zunehmendes Brummen vernommen habe.

Der Empfehlung zu den AT 440-Typen schließe ich mich an.
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 11. Apr 2016, 09:12
Wenn das AT440Mlb punkto Kapazitäten zum Verstärker passt wäre es auch meine prioritäre Empfehlung. Aber vor einer allfälligen Bestellung unbedingt die Kapazitätsanforderungen überprüfen/berechnen, das AT440 (und auch das AT150) gelten als eher kapazitätskritisch. Im Zweifelsfall sind die von Erik erwähnten OM's diesbezüglich anspruchsloser. Allerdings würde ich mir hier dann mindestens das OM-30 mit der Fineline- oder noch besser das OM-40 mit der Gyger-Nadel leisten, allerdings übersteigen die Preise dieser Tonabnehmer das Budget des Threaderstellers etwas.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 11. Apr 2016, 09:13 bearbeitet]
bubbaloo
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Apr 2016, 10:22
danke für eure antworten

ich habe noch vergessen zu erwähnen , Der Plattenspieler hängt an einem ur-alten Denon PMA-560 Verstärker, der hat auch einen Phonoeingang.

ich habe auch noch irgendwo so einen Preamp dynavox tc.... falls der Verstärker nicht gut ist.

p.s. Höre ausschließlich Pop-Musik/Italo-Disco aus den 80er/90er Jahren . #don't judge :-))


[Beitrag von bubbaloo am 11. Apr 2016, 10:27 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#7 erstellt: 11. Apr 2016, 10:35

bubbaloo (Beitrag #6) schrieb:
Der Plattenspieler hängt an einem ur-alten Denon PMA-560 Verstärker, der hat auch einen Phonoeingang. ... Preamp dynavox tc.... falls der Verstärker nicht gut ist.


Die Phonostufe des PMA 560 ist gut, ein Dynavox TC 750 kommt da nicht dran.
Dan_Seweri
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2016, 05:53
Schon mal ein Shure M97xE ins Auge gefasst? Ist kapazitätsunkritischer als das AT440 (300 bis 350pF Abschluss sind fürs Shure völlig okay) und klingt sehr gepflegt an mittelschweren Tonarmen. Aus meiner Sicht für 80er und 90er Mucke bestens geeignet.


[Beitrag von Dan_Seweri am 15. Apr 2016, 05:54 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2016, 06:04

Dan_Seweri (Beitrag #8) schrieb:
Schon mal ein Shure M97xE ins Auge gefasst?


Bei dem fände ich die Streuung bei der Nadelqualität schooon etwas auffällig.
R!ddick
Stammgast
#10 erstellt: 15. Apr 2016, 06:44
Was passiert denn, wenn die Abschlußkapazität zu hoch ist? Meine Frage bezieht sich auf die AT440 Systeme.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 15. Apr 2016, 07:02
Hallo!


......Was passiert denn, wenn die Abschlußkapazität zu hoch ist? ......


MM-Systeme haben bedingt durch die Relativ hohe Induktion der Generatorspulen einenrecht frühenFrequenzabfall, um den zu kompensieren wird der sich ohnehin durch die Induktion der sowieso vorhandenen Kapazität und dem Eingangsawiderstand bildende Schwingkreis genutzt.

Die hier an einfachsten anzupassende Komponente dieses dadurch abstimmbaren Schwingkreises ist halt der Kondensator der sich aus der Grundeingangskapazität, der Leitungskapazität und dem verwendeten Eingangskondensator zusammensetzt ist der Kapazitätswert zu niedrig angesetzt ergibt sich ein stumpfes Klangbild da sich der Schwingkreis bei einer zu hohen Frequenz ausbildet. Ist die Kapazität zu hoch bildet sich der Schwingkreis im Mittenbereich aus und du erhälst ein schrilles und spitzes Klangbild durch die Resonanzüberhöhung der oberen Mitten, -zuweilen "gewurzt" durch breit verzischelte Sibilanten.

Passt der Schwingkreis optimal wird der Frequenzgang des MM-Abtasters gerade so aufgefüttert das ein einigeremaßen linearer Output entsteht.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Apr 2016, 07:02 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#12 erstellt: 15. Apr 2016, 07:22

CarstenO (Beitrag #4) schrieb:
Ich rate von MC-Systemen am RP-7000 ab, weil ich mit DL-110, Yamaha MC-9 und Denon DL-103 zum Rillenende hin zunehmendes Brummen vernommen habe.

Das liegt uU am Trafo.
Das ist natürlich doof, aber dem ist mit Ausbau des Trafos abzuhelfen (ich habe seitdem echt Ruhe). Die Ortofon (Super)OM sind aber recht unempfindlich dagegen.

Ein SUMIKO Pearl geht auch recht gut an dem Tonarm.
akem
Inventar
#13 erstellt: 15. Apr 2016, 10:18
Dabei sind MC-Systeme gegenüber magnetischen Streufeldern aber noch am unempfindlichsten. Grund ist die winzige Generatorspule die sich noch dazu in einem recht starken (und schirmenden) Magnetfeld befindet. Dem gegenüber sind MM und MI Systeme wesentlich empfindlicher weil a) die Quellinduktivität um 5 bis 6 Zehnerpotenzen größer ist und b) diese Systeme prinzipbedingt irgendwo magnetisch offen sind - meist sogar in der Richtung maximaler Empfindlichkeit. Die Ortofon OM und 2M Systeme sind nur deswegen für MM-Verhältnisse relativ unempfindlich, weil ihre Generatoren meistens im 45° Winkel ggü magnetischen Streufeldern liegen. Letztere sind meistens entweder horizontal oder vertikal...

Gruß
Andreas
Webdiver
Stammgast
#14 erstellt: 16. Apr 2016, 11:35
Da Du realtiv anspruchslose Musik hörst, sage ich einfach mal AT-100E. Ich hatte am RP7000 auch erst das 95 und jetzt ist das neue 100e dran. Ist jetzt kein Unterschied wie Tag und Nacht, aber klingt schon besser. Vor allem zischelt es nicht so wie das 95 und die IGD hat auch sehr stark abgenommen. Das könnte allerdings an einer mangelnden Einstellung des 95 liegen.
Jedenfalls ist das 100e mit dem integrierten Preamp des RP7000 recht gut zu betreiben. Ich werde es zumindest vorerst behalten.
Höre übrigens meist Rock - Metal, Reggae und (zum Lesen) Klassik.
Gruss,
Tobi


[Beitrag von Webdiver am 16. Apr 2016, 11:36 bearbeitet]
Dan_Seweri
Inventar
#15 erstellt: 16. Apr 2016, 13:18

Webdiver (Beitrag #14) schrieb:
Da Du realtiv anspruchslose Musik hörst, sage ich einfach mal ....

Dieser Argumentation möchte ich widersprechen. Gerade mit einem gut auflösenden, hochwertigen Tonabnehmer entdeckt man erst, welche Details auch in Pop- und Discomusik der 70er, 80er und 90er stecken. Bei einem Popsong ist es etwas Feines, wenn Background-Sänger/innen und einzelne Instrument sich klar aus dem Geschehen herausschälen und nicht in einem Klangbrei versinken. Meine Meinung: Gerade die von Webdiver als anspruchslos gescholtene Musik macht mit einem Tonabnehmer der besseren Sorte erst so richtig Spaß. Oftmals sind die Plattenproduktionen aus jener Zeit nämlich mit großer Akribie und Liebe zum Detail gemacht worden.


[Beitrag von Dan_Seweri am 16. Apr 2016, 13:20 bearbeitet]
Webdiver
Stammgast
#16 erstellt: 16. Apr 2016, 17:30
Ja das ist absolut möglich. Ich gehöre zugegebenermassen zur "wenn es richtig gut klingen soll, hör ich CD" Fraktion (Loudness mal ausgeklammert). Platten haben andere Vorzüge (auch wenn ich das AT120 oder 440 noch für meinen Lenco beschaffen werde). Das 120 soll weniger scharf klingen.

@bubbaloo: Was für Lautsprecher verwendest Du?


[Beitrag von Webdiver am 16. Apr 2016, 17:37 bearbeitet]
bubbaloo
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Apr 2016, 23:10
danke für eure antworten

habe mich für at120eb entschieden :))
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Neuer Tonabnehmer aber welcher?
xxperformance am 27.02.2008  –  Letzte Antwort am 27.02.2008  –  12 Beiträge
Marantz TT 6000: Neuer Tonabnehmer, aber welcher?
K' am 22.08.2004  –  Letzte Antwort am 23.08.2004  –  3 Beiträge
Neuer Tonabnehmer?
Liquidsnake am 13.10.2004  –  Letzte Antwort am 15.10.2004  –  3 Beiträge
Welcher Tonabnehmer?
DrNice am 13.07.2007  –  Letzte Antwort am 18.09.2007  –  22 Beiträge
Welcher Tonabnehmer
Hennes am 07.01.2005  –  Letzte Antwort am 10.01.2005  –  6 Beiträge
Austauschnadel, neuer Tonabnehmer oder Concorde Sytem ?
<_Braindead_> am 07.05.2013  –  Letzte Antwort am 07.05.2013  –  7 Beiträge
thorens 316>>> neuer tonabnehmer
mo_lu am 28.12.2010  –  Letzte Antwort am 28.12.2010  –  5 Beiträge
Neuer Tonabnehmer für SME3009
proguli am 04.10.2014  –  Letzte Antwort am 06.10.2014  –  20 Beiträge
Neuer Tonabnehmer - ja, nein?
63_Teile am 11.06.2016  –  Letzte Antwort am 13.06.2016  –  7 Beiträge
gemini pt1000 neuer tonabnehmer
lunic am 02.12.2005  –  Letzte Antwort am 03.12.2005  –  2 Beiträge
Foren Archiv
2016

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Nordmende

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.400 ( Heute: 109 )
  • Neuestes MitgliedRyu_Hayabusa
  • Gesamtzahl an Themen1.345.638
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.668.964