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neuer Tonabnehmer

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floydian
Stammgast
#1 erstellt: 18. Nov 2003, 12:16
hallo,

könnt ihr mir einen tonabnehmer (MM) empfehlen, für meinen Technics sl-q3? er sollte so zwischen 200-400€ liegen
Chris64
Stammgast
#2 erstellt: 18. Nov 2003, 13:43
Hallo,

ist das ein Technics mit einem Plug-in-Anschluss (T4P) oder mit einem Halbzollanschluss für den Tonabnehmer. Kenne mich leider in der Technics-Terminologi nicht so aus. Die Anschlussart ist aber für eine Tonabnehmerempfehlung entscheidend. Im ersten Fall ist man etwas eingeschränkt, hat aber kene Justageprobleme. Im zweiten Fall gibt es reichhaltige Auswahl, es käme dann allerdings darauf an, zu wissen, wie schwer der Tonarm ist.

Grüße

Chris
Chris64
Stammgast
#3 erstellt: 18. Nov 2003, 15:06
Hallo,

ich bin's noch mal. Habe mal ein bisschen im Netz geschaut und ort eine Abbildung des Plattenspielers gesehen. Es scheint ein Halbzollanschluss zu sein. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich bei dem Tonarm, den ich auf dem Bild gesehen habe (leicht s-förmig) um einen mittelschweres Modell handeln dürfte. Bei meiner Empfehlung für einen Tonabnehmer fang ich mal etwas unter deinen Preisvorstellungen an. Als erstes empfehlen möchte ich dir ein Denon Dl 160. für ca. 140 Euro (z.T. aber auch deutlich günstiger zu haben). Das ist zwar ein MC-System, aber mit hohem Output, so dass es auch an einem MM-Eingang zu betreiben ist. In gewisser Weise ist das sogar ein Vorteil, denn manche MMs haben Probleme an den dafür vorgesehenen Eingängen (zu hohe Kapazität) und die Höhen saufen ab. Die etwas günstigere Variante wäre ein DL 110 (auch MC-High-Output). Insgesamt dürften diese beiden TAs gut zu deinem Plattenspieler passen, der zwar ordentlich ist, aber natürlich auch kein Spitzengerät darstellt. (Was jetzt im Übrigen keine Abwertung, sondern nur eine realistische Einschätzung sein soll. Manchmal ist in so einem Fall bei einem Tonabnehmer weniger eher mehr). Preislich darüber angesiedelt sind z.B. die Goldring-Abtaster. Sie bieten den Vorteil, dass man etwa mit einem MM 1012 (ca. 200 Euro) beginnen kann und bei einem nach 3-5 Jahren fälligen Nadelwechsel mittels eines neuen Einschubes aufsteigen kann - soweit ich mich erinnern kann, sogar bis zum 1042 - Reference (neu: 479,-).
In der Hoffnung, dir geholfen zu haben....

Grüße

Chris
floydian
Stammgast
#4 erstellt: 18. Nov 2003, 15:58
hallo chris,

was ist den der unterschied zwischen einem 1/2 zoll und T4P? ich kann ihn einfach mir 2 schrauben befestigen. was heisst das?

Wie sind denn die Goldringe?
floydian
Stammgast
#5 erstellt: 18. Nov 2003, 16:06
nochmals ich,

also ich möchte mir in zukunft auch einen neuen dreher kaufen. also einen besseren; vielleich Pro ject RMP4 oder so... aber vorerst nur den tonabnehmer, welchen ich dann auf den neuen PLattenspieler übernehmen möchte. jedoch dauert das noch etwas. frühstens nächsten sommer oder so.
Holger
Inventar
#6 erstellt: 18. Nov 2003, 16:27
T4P ist ein standardisiertes Einsteck-System. Alle Tonabnehmer, egal von welcher Firma, sind gleich schwer und werden weitestgehend mit den gleichen Einstellungen betrieben, sodass man z.B. bei einem Wechsel von einem original Technics-System auf ein Ortofon oder Audio technica nichts machen muss als eine Schraube lösen, alten TA raus, neuen TA rein, Schraube wieder fest und fertig.
Plattenspieler, die solche Systeme verwenden, haben manchmal gar keine Einstellmöglichkeiten mehr.

Gold ring ist ein britischer Hersteller, die Systeme (mm und MC) findest Du alle bei Phonophono.de .
floydian
Stammgast
#7 erstellt: 18. Nov 2003, 16:41
Hallo Holger,

Sind denn die Gold Ringe gut?
Chris64
Stammgast
#8 erstellt: 19. Nov 2003, 11:54
Hallo,

die Frage, ob ein TA gut ist oder nicht, ist eigentlich gar nicht so leicht beantworten. Rein technisch gesehen sind die Goldring-Abtaster auf jeden Fall ziemlich gut. Auch diverse Tests in Fachzeitschriften berichten regelmäßig nur Gutes von Ihnen. Die entscheidende Frage ist natürlich, ob es Dir am Ende gefällt und ob der Abtaster zu deiner Hifi-Kette passt. Goldring-Abtaster gelten als eher Höhenfreundlich. Hast du also eine Anlage, die an sich schon hell klingt, kann es des Guten schon etwas zu viel sein. Suchst du eher nach dunkler abgestimmten TAs, solltest du dich vielleicht nach Abtastern der Firma Shure umsehen. Insgesamt ist die Frage aus der Ferne aber schwer zu beantworten und alles hängt sicherlich auch vom eigenen Hörempfinden ab. Am besten wäre es natürlich, sich die Abtaster in der eigenen Kette anzuhören. Das ist in der Regel aber unmöglich. Es ist ohnehin schon schwierig genug, einen Händler zu finden, bei dem man sich unterschiedliche TAs anhören kann und der zudem dann auch noch in der Nähe wohnt. Gute Auskunft erteilt und viel Ehrfahrung besitzt allerdings der Inhaber von Phonophono (www.phonophono.de), da kann ich Holger nur bestätigen.

Grüße

Chris
floydian
Stammgast
#9 erstellt: 19. Nov 2003, 12:11
also meine anlage (revox A76,A77,A78) klingt schon ziemlich hell. es fehlt mir schon manchmal einwenig tiefe. das heisst, dass ein shure TA eigentlich eher passen würde, als ein Gold O?
Chris64
Stammgast
#10 erstellt: 19. Nov 2003, 12:36
Hallo,

ja, in dem Fall würde ich das schon sagen. Ein gutes TA wäre für dich wahrscheinlich das Shure V15 V x MR. Es kostet etwas weniger als 400 Euro. Einen Test hierzu (ohne dass ich dabei nun zu viel um diese Tests geben würde) findest du u.a. in der Stereoplay 4/97. Der Vorteil dieses Systems ist außerdem, dass es sich in Bezug auf die Nadelnachgiebigkeit auf den jeweiligen Tonarm genau einstellen lässt. Befrag dazu aber am besten vorher deinen Händler.

Grüße

Chris
Putenbraten
Gesperrt
#11 erstellt: 19. Nov 2003, 12:39
Also ich denke es ist nicht schlau sich auf dem Technics ein 400€ TA zu bauen.Für das Geld bekommst du einen neuen PS von Projekt oder Thorens und das sollte ein größerer Schritt nach vorne sein als dein Technics mit einem teuren System.Das Laufwerk ist erstmal das wichtigste.Dann der TA.
floydian
Stammgast
#12 erstellt: 19. Nov 2003, 13:09
das seh ich anders, und ausserdem werd ich mir sowieso noch ein neuer LP spieler, jedoch erst nächstes jahr.(klingt länger als es in wirklich keit ist...)
Chris64
Stammgast
#13 erstellt: 19. Nov 2003, 13:41
Hallo zusammen,

natürlich wird ein sehr guter TA auf einem preiswerten Laufwerk nicht sein ganzes Potenzial ausspielen. Korrekte Justage vorausgesetzt (!!!), wird er hier jedoch auch nicht zerstört, schlimmstenfalls macht er dann Fehler des Laufwerks eher hörbar als weniger gute TAs. Der grundsätzliche Klangcharakter des TAs bleibt dabei aber dennoch erhalten. Da floydian beabsichtigt, sich später einen anderen Plattendreher zuzulegen - warum nicht, jeder entscheidet schließlich selber.

Grüße

Chris
floydian
Stammgast
#14 erstellt: 19. Nov 2003, 16:20
wer empfielt es mir unbekehrt? also wer stimmt Putenbraten zu?
Albus
Inventar
#15 erstellt: 19. Nov 2003, 16:25
Ich stimme Putenbraten zu. Um in einem ganzen Satz zu antworten.

MfG
Albus
Holger
Inventar
#16 erstellt: 19. Nov 2003, 16:50
Me too !
floydian
Stammgast
#17 erstellt: 19. Nov 2003, 18:15
wenn ihr es sagt, dann wird's wohl so sein. Ich hab mich mal ein bsschen umgeschaut, und hab den RMP 4 von Project entdeckt. er war mir auf anhieb sympatisch. könnt ihr mir den empfehlen?
Holger
Inventar
#18 erstellt: 19. Nov 2003, 20:57
Ein Leichtgewicht mit Teller aus MDF. Nö.
Wenn Du die knapp 500 Euro, die ein RPM 4 kostet (mit Einsteiger-System), ausschöpfen willst, schau nach einem Thorens TD 320 und ein System für erstmal um die 150 bis 200 Euro.



Ist doch ein wunderschönes Gerät, findest Du nicht ?
floydian
Stammgast
#19 erstellt: 19. Nov 2003, 21:02
Nein eigentlich nicht!

was gibts sonst noch?

P.s bitte keine von thorens empfehlen, ich finde die nämlich ober hässlich


[Beitrag von floydian am 19. Nov 2003, 21:04 bearbeitet]
Chris64
Stammgast
#20 erstellt: 19. Nov 2003, 21:07
Hallo zusammen,

als Alternative würde ich unbedingst noch den Rega Planar 2 in Erwägung ziehen. Er besitzt zwar nicht die flexiblen Einstellmöglichkeiten des Project, kann aber mittels Distanzscheiben ebenso (und sogar auf eine klanglich vorteilhaftere, weil wesentlich stabilere Weise) an die Bauhöhe des jeweiligen TA angepasst werden. Der auf dem Planar montierte Arm RB 250 ist auch die Grundlage für viele andere Plattendreherhersteller, die diesen Arm allerdings noch (teilweise kräftig) tunen (Clearaudio, Scheu, Transrotor), was am Plnar 2 freilich auch geht, die Sache dann allerdings auch sehr verteuert (Kabel ca. 200 Euro, Gewicht ca. 100 Euro). Manche Händler bieten das aber auch im Komplettpaket an. Am besten, du suchst dir einen Händler, der beide Marken führt und hörst dir die beiden Spieler im Direktergleich an.

Gruß

Chris
floydian
Stammgast
#21 erstellt: 19. Nov 2003, 22:23
hallo chris,

hast du mir einen link , auf welchem die rega zusehen sind? auf phonophono findet man leider keine bilder
stype
Stammgast
#22 erstellt: 19. Nov 2003, 22:29
www.rega.co.uk

Gruß

Klaus
floydian
Stammgast
#23 erstellt: 20. Nov 2003, 12:21
Hallo,

was haltet ihr vom P2 von rega?
Chris64
Stammgast
#24 erstellt: 20. Nov 2003, 12:40
Hallo floydian,

ich persönlich halte sehr viel vom P2. Ein Gerät, mit dem man viel Freude haben kann. Für mich, neben dem teureren P3, die beste Wahl für Herz (d.h. Spaß für die Ohren) und Verstand (d.h. den Geldbeutel nicht zu sehr belastend).
Einen guten Kommentar zum P2 mit Systemempfehlungen (+ Bild) und Empfehlungen zu möglichen Alternativdrehern findest du (als PDF-Datei) unter www.phonophono.de/Phono_Katalog_Rega.pdf
Wenn's so nicht funktioniert dann auf Rega gehen und dann von dort die PDF-Datei zu den Rega-Planar-Spielern aufrufen.

Grüße

Chris
kiloherz
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 20. Nov 2003, 12:51
Hallo floydian.

GANZ EINFACH. ( mach es Dir nicht so schwer )
Der REGA P2 Preis-Leistung-Qualität-Klang = EXZELLENT
bestückt mit Goldring MM 1006 = SUPER
bestückt mit Goldring MM 1012GX = TRAUMHAFT

Gruß kiloherz
summerlicious
Neuling
#26 erstellt: 08. Dez 2003, 17:47
hab mir grad bei phonophono einen P2 geholt, der laden ist nur zu empfehlen. Nette und kompetente Bedienung gibts auch. Außerdem war meiner ein schnäppchen weils ein Vorführgerät war, hab also incl Glasplattenteller (vom P3 glaub ich) und nem etwas Besseren System (ortofon vinylmaster_white) genau 400 euros bezahlt
kiloherz
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 08. Dez 2003, 18:35

hab also incl Glasplattenteller (vom P3 glaube ich


Gut, gut.

Nur der Glasteller vom P3 ist etwas dicker als der vom P2.
Bekommst Du da keine Probleme mit der VERTIKAL-JUSTAGE
des Tonabnehmers? Würde ich drauf achten, ansonsten Schade
um das schöne System.

Gruß kiloherz
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