Neuer Tonabnehmer.

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sensor123
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Nov 2019, 22:11
Hallo Zusammen,

nachdem ich jetzt ziemlich viel nachgelesen habe habe ich mich doch durchgerungen, einen neuen Thred zu starten..

Ich höre seit ~1 Jahr meie Schallplatten über einen JVC L-FX 4 mit AT95E and einem Yamaha RX-V496 RDS und Quadral Odin Mk2 im Stereo-Betrieb. Und - das scheint nicht komplett daneben zu liegen, hören macht auf jeden Fall Spass

Aber - irgendwie wird es Zeit für ein Upgrade. Und gerade der TA war da mein bisheriger Ansatzpunkt an dem "Luft nach oben" besteht. Nur - je mehr ich lese, je weniger Klar wird wo es hingehen soll...

Meine bisherigen Kandidaten:

- AT VM540ML / AT 440 NOS so zu bekommen
- Ortofon OM30 (die 2m könnten knapp zu schwer sein bzw. gerade so gehen. die sind ja mit 7.2g angegeben - und der Tonarm verträgt laut Datenblatt bis 7g...
- Nagaoka? das MP-110 wird v.A. in US-Foren immer wieder gelobt, aber hat ja auch "nur" 0.3x0.7 elliptisch / bonded

Tja - und dann kommen wir zu den offenen Punkten / Fragen:
- lohnt eigentlich elliptisch nakct vs. elliptisch bonded? (also z.B. AT VM530 ?)
- auch nach längerer SUche habe ich keine Angabe zru EIngangskapazität des Yamaha gefunden. Hat das zufällig mal jemand gemessen?

Danke im Voraus...
Albus
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2019, 22:33
Tag,

die Eingangskapazität des RX-V496 beträgt 320 pF nominell, real geringfügig darüber, aus dem Signalweg Input-Buchsen bis Platinen-Bauteil (Quelle: Hifiengine, Library, Service Manual).

Freundlich
Albus
Wuhduh
Gesperrt
#3 erstellt: 04. Nov 2019, 22:43
Nabend !

Das MP-110 klingt rockig. Über die abwertenden Meinungen bzgl. Kapazitätsempfindlichkeit und der Nadel mache ich mir keine Gedanken.

In dieser Liste qualitativ nur Platz 3.

Wennde so viel Geld für eine ML-Nadel ausgeben willst ... * schulterzucken *

Ah ja, der JVC hat einen relativ leichten Tonarm und ähnelt den flachen Technics mit T4P-Systemen.

MfG,
Erik
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 04. Nov 2019, 22:50
Hi,


sensor123 (Beitrag #1) schrieb:
Zeit für ein Upgrade


logo


Albus (Beitrag #2) schrieb:
die Eingangskapazität des RX-V496 beträgt 320 pF nominell, ..


+ ca. 120 pF für die Kabel macht 440 pF, das ist zuviel für ein AT (best um 180 pF)
also besser einen günstigen Phonopre, zB. der allseits beliebte Art DJ pre oder
mein Tipp: der Aikido phono1 mit 47 pF Eing....

später dann ggf. das AT VM 95 ML
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 04. Nov 2019, 23:01
Hi

Albus hat verdankenswerterweise bereits die Eingangskapazität der Phonosektion Deines Verstärkers angegeben. Um es kurz zu machen: Die 320pF sind nicht gut - da wird es schwierig, einen passenden MM-Tonabnehmer zu finden, da ja auch noch vom Plattenspieler und dem Kabel einiges an pF zu addieren sind.

Selbst mit dem an sich gutmütigen Ortofon OM wird es da schwierig, ganz zu schweigen vom Nagaoka MP-110.

Im Prinzip müsste man nun, um der Kapazitätenproblematik aus dem Weg gehen zu können, ein High-Output-MC nehmen. Nur ist diesbezüglich unter 400.- nicht viel erhältlich:
- Denon DL-110 (scharfer elliptischer Schliff, Verrundungsradius nicht ganz klar)
https://www.hifi-pho...er/3405/denon-dl-110
- Ortofon MC1 Turbo (durchschnittlicher elliptischer Schliff, 0.3x0.7mil Verrundung)
https://www.hifi-pho...3/ortofon-mc-1-turbo
- Ortofon MC3 Turbo (Fineline-Schliff)
https://www.hifi-pho...3/ortofon-mc-3-turbo
- SAE 1000LT (LineTrace-Schliff)
https://www.thakker.eu/en/pickup/sae-1000lt-cartridge/a-5171/

Mein Favorit wäre das schon recht alte SAE1000LT.

Plan B wäre ein externer Phonovorverstärker mit vernünftigeren Eingangskapazitäten, zum Beispiel der ART DJ PRE II, den es bei Thomann für rund 50.- gibt - an dem würde dann so ziemlich jeder MM-Tonabnehmer gut laufen.

Entsprechend gross wird nun die Auswahl.
- Interessant für den verlangten Preis ist die neue AT-VM-Reihe von Audio Technica. Das zweitteuerste Modell AT-VM95ML hat meines Erachtens den hochwertigsten Nadelschliff (Microline = Microridge):
https://www.thakker....et-cartridge/a-9540/
Ich würde dieses aktuelle System dem nicht mehr erhältlichen AT440 und selbst dem AT-VM540 vorziehen, da es noch auf dem alten AT95-Generator basiert, der noch nicht so höhenbetonend abgestimmt ist wie die neueren AT-Generatoren.

LG
Manuel

EDIT: Hat der JVC L-FX 4 nicht einen T4P-Tonabnehmeranschluss? Dann wird das alles noch etwas komplizierter... Denn dann kann man alle von mir vorgängig aufgeführten Tonabnehmer vergessen und müsste sich einen der allmählich rarern Tonabnehmer mit T4P-Anschluss suchen.


[Beitrag von Marsilio am 04. Nov 2019, 23:04 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 04. Nov 2019, 23:14

Marsilio (Beitrag #5) schrieb:
EDIT: Hat der JVC L-FX 4 nicht einen T4P-Tonabnehmeranschluss?


gute Frage

zum T4P siehe auch hier.


[Beitrag von .JC. am 04. Nov 2019, 23:16 bearbeitet]
frank60
Inventar
#7 erstellt: 04. Nov 2019, 23:31

Marsilio (Beitrag #5) schrieb:
Hat der JVC L-FX 4 nicht einen T4P-Tonabnehmeranschluss?

Laut diverser Bilder im Netz gab es den offenbar sowohl mit T4P Headshell, als auch mit Halbzoll Headshell, Google findet beide Varianten. Und da beim TE bislang ein AT95E werkelt, scheint es die Halbzoll Variante zu sein.

Ich würde mich unter den gegebenen Bedingungen (und sofern im Budget) Manuel anschließen und einen HO MC empfehlen. Da würde ich der Liste noch den Hana EH hinzufügen. Leider ist inzwischen die Zeit, in der man bei bestimmten Händlern den Sumiko Bluepoint No. 2 für 300€ bekommen hat, seit diesem jahr auch vorbei, sonst wäre der auch noch eine Empfehlung gewesen.


[Beitrag von frank60 am 04. Nov 2019, 23:35 bearbeitet]
sensor123
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Nov 2019, 23:32
Hui... das ging ja schnell hier

Zuerst zum Anschluss: da ich das auch schon an anderer Stelle gelesen habe, nein - zumindest mein JVC L-FX4 hat einen ganz normalen Halbzoll-Anschluss. Offenbar gab es wohl auch eine T4P-Version - aber die habe ich nicht...

Momentan montiert ist ein AT95E (das alte, eckige System...)
Und nach etwas mehr nachlesen - auch dafür sind ja eher 100-200 pF als empfohlene Lastkapazität angegeben. Und das macht die ganze Geschichte dann seltsam... denn im Vergleich zu CD fällt mir zumindest bis jetzt keine Höhenbetonung auf. (Und ja - leidlich kann ich das beurteilen... und tatsächlich stehen beide Klangregler auf 12 Uhr.)

Hmm - aber immerhin bringt mich das ganze auf eine Idee... bevor ich jetzt losziehe und mir einen preamp kaufe, werde ich das wohl einfach mal mit anderen (integrierten) Preamps vergleichen; ich habe hier noch mehrere DJ-Mixer zur Auswahl (keine besonders neu - da dürfte der Stanton RM406 noch der neueste sein...)
Yamahonkyo
Inventar
#9 erstellt: 05. Nov 2019, 03:32
Hallo sensor123,

ich wette, dass du, egal was du dazwischen setzt, keinen nennenswerten Unterschied gegenüber dem Phono-Anschluss hören wirst.

Mal kurz gefragt:

Was fehlt dir beim AT95E?
Was möchtest du mit einem anderen Tonabnehmer denn überhaupt klanglich verbessern?

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 05. Nov 2019, 03:39 bearbeitet]
sensor123
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Nov 2019, 20:00
Hi Roland,

tja - gute Frage. So richtig "fehlen" kann ich nichts benennen. Ausser dem Gefühl das da wohl noch "Luft nach oben" ist. Also irgendwo mehr sein könnte. Und genau das wollte ich ausloten.

Soweit ich das jetzt verstehe habe ich hier also die Situation:
- rein theoretisch bin ich mit meinem Setup ja eh bereits ausserhalb der Spezifikation; dafür funktioniert das aber ausgesprochen gut
- ich sollte im Moment ob der zu hohen Eingangskapazität eine Überhöhung in den Höhen haben.

Wenn ich jetzt also z.B. auf einen zusätzlichen preamp umsteige habe ich plötzlich weniger Höhen (die offensichtlich momemntan nicht das Problem sind) - oder im Vergleich mehr Mitten/Bass. Hmm...

Damit werde ich im Endeffekt ja noch ratloser als ich bis jetzt bin... oder ich nehme die einfache Lösung und lasse erstmal alles wie es ist.
.JC.
Inventar
#11 erstellt: 05. Nov 2019, 20:53
probieren geht über studieren
hifrido
Inventar
#12 erstellt: 05. Nov 2019, 21:34
wenn die hohe Kapazitat nicht stort kann man bei AT bleiben.

AT VM 95 ML oder SA (sehr gute schliffe, die sehr viel länger halten und keine IGD (verzerrungen letzte rillen) verursachen, halt sehr sauber abtasten
(dass die hier noch nicht genannt worden sind )

AT 120 Eb (den AT 530 fast identisch nur gunstiger), nackter diamant, klingt sehr geschmeidig .


[Beitrag von hifrido am 05. Nov 2019, 21:35 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#13 erstellt: 06. Nov 2019, 05:30

tja - gute Frage. So richtig "fehlen" kann ich nichts benennen. Ausser dem Gefühl das da wohl noch "Luft nach oben" ist. Also irgendwo mehr sein könnte. Und genau das wollte ich ausloten.

Da kannst du eigentlich nur spekulieren und im schlimmsten Fall mehrere Tonabnehmer durchprobieren. Das haben ich und sicherlich noch einige hier im Forum hinter sich, bis sie den, oder auch die für sich persönlich gut klingenden Tonabnehmer gefunden haben.


Soweit ich das jetzt verstehe habe ich hier also die Situation:
- rein theoretisch bin ich mit meinem Setup ja eh bereits ausserhalb der Spezifikation; dafür funktioniert das aber ausgesprochen gut
- ich sollte im Moment ob der zu hohen Eingangskapazität eine Überhöhung in den Höhen haben.
Wenn ich jetzt also z.B. auf einen zusätzlichen preamp umsteige habe ich plötzlich weniger Höhen (die offensichtlich momemntan nicht das Problem sind) - oder im Vergleich mehr Mitten/Bass. Hmm...

In der Theorie ja, in der Praxis scheiden sich die Geister! Wie ich schon geschrieben habe, muss das nicht sein. Gerade bei den einfacheren ATs wie dem AT95E, oder einem AT91 hört man kaum Unterschiede, wenn überhaupt. Selbst bei hochwertigeren Tonabnehmern kann es egal sein, ob sich die Eingangskapazität in der Praxis auf den Klang auswirkt. Ich persönlich bin da auch eher der Feinhörlegasteniker. Ich höre wohl Unterschiede zwischen verschiedenen Tonabnehmern und unterschiedlichen Nadeln, aber Unterschiede an verschiedenen Settings mit anderen Kapazitäten? Eher nicht!
Klar kommen dann die Übergenauen, die alles ausrechnen und noch drölfmal nachmessen, bis alles genau stimmt und behaupten, dass man anders auf gar keinen Fall gut Muik hören kann. Das kann man halt nicht verallgemeinern, da es Leute gibt, die auch mit in deren Augen, oder Ohren unpassenden Komponenten gut Musik hören können.


Damit werde ich im Endeffekt ja noch ratloser als ich bis jetzt bin... oder ich nehme die einfache Lösung und lasse erstmal alles wie es ist.

Ich verstehe deine Verwirrung sehr gut, aber die Entscheidung kann dir hier eigentlich niemand abnehmen.

Vielleicht helfen dir dennoch ein paar Gedanken:

Da jeder anders hört, ist eine Beratung in Sachen Tonabnehmer immer subjektiv.
Aus meiner Erfahrung heraus klingen fast alle Tonabnehmer, vorallem unterschiedlicher Hersteller immer etwas anders. Die einen habe mehr Höhen, andere mehr Bass, andere sind insgesamt sehr ausgewogen, aber welcher wem gefällt ist völlig unterschiedlich.
Ich mag z.B. keine Ortofon OM Tonabnehmer, weil sie mir zu präzise spielen und für mich einen fast sterilen Klang erzeugen. Andere hören nichts anderes und verteufeln ATs. Einige schreiben, dass Shure Tonabnehmer dumpf klingen, andere schreiben, dass dem nicht so ist, der Klang sei warm, aber nicht dumpf!
Der Grundcharakter eines Tonabnehmers bleibt auch bei einem Nadeltausch erst einmal erhalten, jedoch erweitert sich der hörbare Bereich teilweise deutlich. Dabei kommen oft nur Nuancen in der Musik mehr zur Geltung, bei einigen Tonabnehmer führt dies gar zum erwünschten Aha-Erlebnis!
Selbst ein einfaches AT91 klingt mit einer einfachen elliptischen Nadel deutlich anders, als mit der sphärische Standardnadel.

Ich habe sehr viele Jahre an meinem alten Philips Plattenspieler, der noch immer bei meinem Eltern läuft ebenfalls ein AT95E montiert gehabt, da es für das Original Philips System seinerzeit keine Ersatznadeln gab. Auch am Yamaha Dreher, den ich meinen Schwiegereltern geschenkt habe, spielt ein AT95E. An meinem späteren Chuo Denki Plattenspieler lief und meinem Onkyo äuft manchmal immer noch ein AT91, das mit einer elliptischen Nadel in etwa auf dem selben Niveau des AT95E spielt. Denn sowohl das AT95E, als auch das AT91 sind meiner Meinung nach immer noch gute Systeme, wenn auch diese immer wieder von einigen Herrschaften deklassiert werden.

Allerdings bin ich vor 5 Jahre genau an dem Punkt angekommen, an dem du jetzt stehst. Ich habe das Forum entdeckt, mich eingelesen und mir gedacht, da geht noch was! Irgendwas möchtest du machen, damit die Musik von Schallplatte anders klingt als bis dato.

Aber wo sollte ich anfangen? Gleich in die vollen gehen? Direkt viel Geld raushauen und evtl. enttäuscht werden? Oder lieber mit etwas einfachem starten und dann evtl. aufrüsten?

Ich habe auch klein angefangen und dann nqch und nach mehrere Tonabnehmer Nadel-Kombinationen getestet. Letztendlich habe ich nun für meinen Onkyo und meinen ISP Plattenspieler mehrere Tonabnehmer, die ich abwechselnd spiele. Und nachdem ich dem Philips Plattenspieler letztes Jahr endlich wieder einen Original Philips Tonabnehmer verpaßt habe, habe ich dessen Klang als den für mich perfekten entdeckt. Daraufhin habe ich mir erst nur einen Philips Tonabnehmer für den ISP und anschließend noch zwei Philips Plattenspieler gekauft, da daran die Systeme optimal montiert werden können und für mich auch am Besten klingen, sowie unterschiedliche Philips Tonabnehmer und Nadeln zum Wechseln.

Wenn du dich entscheidest, etwas anderes auszuprobieren, rechne Schon mal damit, dass dies nicht billig wird.

Du könntest, wie ich, klein starten und erst einmal die Nadel gegen eine ATN95EX austauschen um zu hören, wie das AT95 dann klingt.

Das von hifrido vorgeschlagene AT 120 Eb kenne ich nicht, aber es soll laut einiger Beiträge wirklich gut sein.

Persönlich würde ich das AT-VM95ML für "nur" knapp 150 Euro kaufen, da ich glaube, dass es in der Preisklasse bis 300 Euro nichts vergleichbares auf dem Markt gibt. Hätte es dies vor 4 Jahren schon gegeben, hätte ich es wahrscheinlich selbst gekauft und es reizt mich immer noch, auch wenn ich jetzt sehr zufrieden bin, mir eins zu bestellen!

Nun liegt's an dir, was du daraus machst. Ich hoffe, ich konnte noch etwas sinnvolles beitragen, dass dich zur der für dich richtigen Entscheidung führt.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 06. Nov 2019, 05:50 bearbeitet]
hifrido
Inventar
#14 erstellt: 06. Nov 2019, 21:36


Guten Beitrag, genau so isses.
.JC.
Inventar
#15 erstellt: 06. Nov 2019, 22:13
Hi,


hifrido (Beitrag #12) schrieb:
AT VM 95 ML oder SA (sehr gute schliffe, die sehr viel länger halten und keine IGD (verzerrungen letzte rillen) verursachen, halt sehr sauber abtasten
(dass die hier noch nicht genannt worden sind )


mehrfach


.JC. (Beitrag #4) schrieb:
später dann ggf. das AT VM 95 ML


es kommt halt drauf an was man möchte, eine Reise durch die wunderbar Welt der Tonabnehmer
oder einfach "nur" Platten hören.
Burkie
Inventar
#16 erstellt: 06. Nov 2019, 23:40

sensor123 (Beitrag #10) schrieb:
Hi Roland,

tja - gute Frage. So richtig "fehlen" kann ich nichts benennen. Ausser dem Gefühl das da wohl noch "Luft nach oben" ist. Also irgendwo mehr sein könnte. Und genau das wollte ich ausloten.


Haha.

Hallo,

das keine ich. Ich hatte auch dauernd ein Nagaoka MM-321-Be mit Original-Nadel im Einsatz. Das klang im besten Sinne "unsichtbar".
(Eigentlich mag ich solche "blumigen" Beschreibungen nicht, da sie schlecht nachvollziehbar sind und subjektiv und irgendwie unfassbar sind....)

Dann hatte mich die Neugier gepackt, ich hatte einen Jico-SAS-Einschub für Technics EPC-270 gekauft, und mir einen gebrauchten Tonabnehmer Technics EPC-270 aus Ebay gefischt.

Diese Kombination klang wirklich noch etwas sauberer.
Konkret macht sich das am Zischeln bei scharfen S-Lauten bemerkbar, sowie an den geringeren Rillengeräuschen bei gut gepflegten Platten, etwa in Leerrillen.
Gefühlt macht sich das in "sauberer" Wiedergabe insgesamt bemerkbar. Aber eher nur gefühlt als konkret gehört.

Bewertet, sind diese Klangverbesserungen durchaus hörbar, aber eben nur wirklich subtil.

Das 321-Be hat auch nicht bei jedem S-Laut deutlich gezischelt, sondern eher nur bei deutlich scharfen S-Lauten durch leichtes Zischeln eben diese etwas unsauber betont.
Mit der Jico-SAS klingen nun auch solche Stellen "sauber".


Der Effekt ist zwar da, aber nur subtil und "gelegentlich".
In der Klangbalance zwischen Bässen, Mitten und Höhen ändert sich eher nichts.


Wenn man um die 300 € Spielgeld hat, um seine Neugier zu befriedigen, kann man sowas durchaus machen.
Allerdings, wenn man sich ärgern würde, soviel Geld "in den Sand" gesetzt zu haben, weil der Effekt eher kaum hörbar ist, oder soviel Geld schmerzen würde, so soll man das lieber nicht tun.

Im Hifi ist es wohl wie überall im Leben: Mit 20% des Einsatzes schafft man 80% der Leistung.
Für die restlichen 20% der Leistung zu 100%, muss man 80% mehr Einsatz (Geld, Fleiß, Mut, ...) aufwenden.

Grüße
Yamahonkyo
Inventar
#17 erstellt: 07. Nov 2019, 02:25
Hallo Burkie,

toller Beitrag, vorallem mal zu SAS-Nadeln.

Es ist erfreulich, dass auch du die Probleme, Erfolge, aber auch den finanziellen Aspekt deiner Suche nach dem Optimum aufzeigst.
Das deckt sich ja weitestgehend mit meiner Odysssee.

Und du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass die effektiven Verbesserungen teilweise nur minimal erzielt werden und im Verhältnis zum finanziellen Aufwand in fast keiner vernünftigen Relation stehen.

Dennoch kann man schon sagen, dass Nadeln mit hochwertigen Schiffen generell schon besser klingen. Allerdings kommt es auf den Tonabnehmer an, wie sehr die Veränderung letztendlich ausfällt. Ich habe auch solche und solche.

Ausgangspunkt in diesem Thread ist ein Plattenspieler mit einem AT95E, einem seit über 30 Jahre erfolgreichen Tonabnehmer.
Klanglich ist er recht gefällig, wirklich nicht schlecht, aber halt auch nicht der Beste.

Wenn ich jetzt mal mein vergleichbares AT91 mit der sphärische Standardnadel und der elliptischen Epo E Nadel vergleiche, höre ich schon deutliche Unterschiede.

Deshalb denke ich, dass der Unterschied zwischen dem AT95 mit der ATN95E Nadel (grün) und der ATN95EX (rot) durchaus hörbar sein könnte.
Wenn einem der Tonabnehmer generell gefällt, wäre das zumindest erstmal ein Versuch, ohne zu viel auszugeben, herauszufinden, ob sich damit schon etwas in Richtung der erhofften Verbesserung tut.

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, und deshalb habe ich den AT-VM95ML vorgeschlagen, dass Tonabnehmer + besserer Nadel im Bereich um die 150 Euro jedoch um Einiges besser klingen. Viel mehr würde ich allerdings auch nicht unbedingt ausgeben.

Was die Schliffe betrifft muss ich sagen, dass die hörbaren Unterschiede, je besser die Schiffe werden, immer geringer ausfalllen.
Deshalb würde ich auch nicht den AT-VM95SH mit der Shibata Nadel empfehlen, weil sich der Mehrpreis von fast dreißig Euro gegenüber dem AT-VM95ML mit MicroLine Schliff rein klanglich nicht auszahlt.

Und weil ich dein Zitat so hervorragend treffend finde, möchte ich es hier nochmals zu Abschluss einfügen:

Burkie (Beitrag #16) schrieb:
Im Hifi ist es wohl wie überall im Leben: Mit 20% des Einsatzes schafft man 80% der Leistung.
Für die restlichen 20% der Leistung zu 100%, muss man 80% mehr Einsatz (Geld, Fleiß, Mut, ...) aufwenden.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 07. Nov 2019, 02:43 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#18 erstellt: 07. Nov 2019, 03:14

Yamahonkyo (Beitrag #17) schrieb:
Hallo Burkie,

toller Beitrag, vorallem mal zu SAS-Nadeln.

Es ist erfreulich, dass auch du die Probleme, Erfolge, aber auch den finanziellen Aspekt deiner Suche nach dem Optimum aufzeigst.
Das deckt sich ja weitestgehend mit meiner Odysssee.

Und du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass die effektiven Verbesserungen teilweise nur minimal erzielt werden und im Verhältnis zum finanziellen Aufwand in fast keiner vernünftigen Relation stehen.

Ja,

aber was heißt schon "vernünftig" bei so einem Hobby...?

Die effektiven Verbesserungen sind schon deutlich hörbar. Aber eben nur bei gewissen Details der Klangwiedergabe.

Ist man ein Klangperfektionist, so wird man Jico-SAS o.ä. als notwendig empfinden.
Ist man ein vernünftiger "Durchschnittshörer", so wird man das Bohei um Jico-SAS als unerheblich empfinden.

Ich kann beide Standpunkte nachvollziehen und verstehen.


Manchmal hat man Glück, und findet so einen "Geheimtipp-Tonabnehmer" wie den 321-Be damals noch neu für um die 50€, der schon deutlicher besser spielt als sein Preis. Da fällt naturgemäß das Upgrade auf Jico-SAS nicht so richtig spektakulär aus.

Mit schlechteren Tonabnehmern als Basis fallen naturgemäß Upgrades auch auf eher "mittelmäßige" Nadeln im Mittelfeld zischen gut-brauchbar und Hi-End eher deutlicher aus.


Was damit sagen möchte:
So eine Jico-SAS-Nadel macht schon für einen Klangperfektionisten richtig viel Spaß bei guten Platten.
Allerdings möchte ich auch Leute, die einfach nur "vernünftig" Platten hören wollen ohne Klangperfektionismus, davor bewahren, für sie unnötig teuer Geld in Nadeln oder Tonabnehmer zu investieren, wenn sie diese Verbesserungen eh nicht hören würden, oder schätzen könnten.

Grüße
felixbo
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 07. Nov 2019, 03:27
Hi,
ich hätte da einen kleinen Einwand. Die rote ATN95EX ist m.W. kein hyperelliptischer Schliff, sondern eine Ellipse mit 0,3x0,7mil.
Wenn man jetzt aber in die neueren AT Datenblätter sieht, stellt man fest, dass auch die alte grüne ATN95E mit 0,3x0,7mil angegeben wird (außer bei Thakker). Man munkelt die alten AT95E hätten anfangs eine 0,4x0,7mil gehabt. Später habe AT wohl den Schliff aus wirtschaftlichen Gründen der ATN95EX angeglichen, jedoch ohne das an die große Glocke zu hängen...
Wenn das eingebaute AT95E jetzt eines von den alten 0,4x0,7mil ist, kann trotzdem ein Nadeltausch auf eine 0,3x0,7mil Vorteile bringen.
Spannenderweise passen auf den alten AT95E Körper auch die Nadeln von der neuesten AT-VM95 Serie.

Gruß Felix
Yamahonkyo
Inventar
#20 erstellt: 07. Nov 2019, 05:16
Hallo Felix,

ja, die EX ist nicht hyperelliptisch. Das hatte ich schon korrigiert. Dennoch danke für den Hinweis.

Ich denke auch, dass die feinere Ellipse der ATN95EX sich voraussichtlich positiv auf den Klang auswirkt. Ich habe ein AT11 mit einer ATN12XE, bei dem es genauso ist.

Selbst, wenn die neuen Nadeln passen, würde ich dennoch keine AT-VMN95ML Nadel an das AT95 stecken, da die Preisdifferenz zum kompletten AT-VM95ML zum einen nur gering ist, zum anderen die neuen AT-VM95 Tonabnehmer zudem jetzt duale MMs haben und somit von Hause aus bereits anders klingen. Man munkelt, sie seien Bass-betonter, was beim alten AT95 definitiv nicht nicht der Fall ist. Und der Grundcharakter geht ja bekanntlich nicht verloren.

@Burkie: Vernünftig? Keine Ahnung! Mein Konto sagt mir teilweise was anderes. 🤪

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 07. Nov 2019, 05:36 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 09. Nov 2019, 00:18
Hallo,


Und du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass die effektiven Verbesserungen teilweise nur minimal erzielt werden und im Verhältnis zum finanziellen Aufwand in fast keiner vernünftigen Relation stehen.


ich sehe das anders.

Ich habe im Rahmen meines Wiedereinstiegs in das Thema Phono mit billigsten Abtastern begonnen und nach und nach immer bessere Abtaster ausprobiert. Die einzigen Abtaster die mich bislang zufrieden gestellt haben waren Abtaster in der Art eines SAS-Bor Abtasters.

Ich möchte keine Platten mit schlechteren Abtastern hören, daher erübrigt sich für mich ein Gedanke an nur wenig schlechtere Abtaster mit deren Anschaffung ich vergleichsweise "vielleicht ein wenig Geld sparen könnte".

Meinen letzten und damit dritten SAS Einschub habe ich für wenig mehr als 100 USD bei Jico gekauft wozu aber noch Versandkosten und Steuern hinzugerechnet werden müssen.

Wenn man die lange Haltbarkeit solcher Abtaster berücksichtigt, lohnt sich die Anschaffung günstigerer/schlechterer Abtaster?

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 09. Nov 2019, 00:21 bearbeitet]
WBC
Inventar
#22 erstellt: 09. Nov 2019, 15:15
Sehe ich genauso...
sensor123
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 09. Nov 2019, 16:30
Erstmal vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich denke, ich habe jetzt einen Plan gefasst...

Um mal zusammenzufassen - ich habe ja im Wesentlichen 2 Hauptaspekte an denen ich "drehen" kan: besserer/anderer Generator, und bessere Nadel.

Nur an der Nadel drehen wird wohl nichts - habe auf dem Datenblatt zum AT95E (gekauft im Januar) nachgeschaut - da steht auch schon 0.3x0,7 ... also sollte eine ATN-95XE-Nadel nur rot statt grün sein, aber sonst nahezu keine Auswirkung haben.

Damit gibts dann also die Optionen:
a) AT-VM95ML bietet den hichwertigsten Schliff für den geringten Preis
b) mit AT-120 / AT-VM520 bekomme ich einen lt. Papier hochwertigeren Generator und kann später auf bessere Nadel gehen
c) gleich mit besserer Nadel kaufen (AT-440Mlb / AT-VM540)
d) Ortofon OM nehmen (wegen nominell besserer Anpassung an die Yamaha-Phono-Vorstufe) und möglichst hochwertige Nadel dazu (also mindestens 20, bsser 30).

Ich vermute jetzt einfach mal, das der Generator der AT-VM95 ähnlich gut mit dem Yamaha arbeitet und werde den AT-VM95ML ausprobieren.

Nebeneffekt: egal wie ich mich entscheide, das AT95E wird für mein Restaurations- / Umbauobjekt frei - dazu werde ich mal einen anderen Thread starten...
hifrido
Inventar
#24 erstellt: 09. Nov 2019, 18:50
Vernünftig
Yamahonkyo
Inventar
#25 erstellt: 09. Nov 2019, 19:45
Gute Entscheidung!

Gurß Roland
Burkie
Inventar
#26 erstellt: 10. Nov 2019, 03:42

Tywin (Beitrag #21) schrieb:
Hallo,


Und du hast vollkommen recht, wenn du schreibst, dass die effektiven Verbesserungen teilweise nur minimal erzielt werden und im Verhältnis zum finanziellen Aufwand in fast keiner vernünftigen Relation stehen.


ich sehe das anders.

Ich habe im Rahmen meines Wiedereinstiegs in das Thema Phono mit billigsten Abtastern begonnen und nach und nach immer bessere Abtaster ausprobiert. Die einzigen Abtaster die mich bislang zufrieden gestellt haben waren Abtaster in der Art eines SAS-Bor Abtasters.


Du hast dabei vollkommen Recht.

Wenn man von sich selber weiß, dass man ein Klangperfektionist ist, und nur praktisch perfekten Klang akzeptiert, so sollte man direkt hoch einsteigen.

Umgekehrt, wenn man nicht so ein Klangperfektionist ist, und auch mal 5 gerade lassen kann, und auch auf's Geld achten muss oder will, und auch mal ein leichtes Zischeln bei scharfen S-Lauten akzeptiert, so sollte man sich mit günstigen guten Tonabnehmern bzw. Nadel zufrieden geben.

Ich möchte ja niemandem, der einfach nur "akzeptabel" für den Nicht-Klangfetischisten Vinyl hören mag, zu einer teuren Jico-SAS-Nadel überreden oder drängen.
Denn auch mit "billigen" Nadeln oder Tonabnehmern kann man, wenn man kein Klang-Fanatiker ist, richtig viel Spaß haben.

Umgekehrt aber, wenn man Klang-Fanatiker ist, und auch gewillt ist, dafür gutes Geld auszugeben, so sollte man direkt hoch einsteigen.

Man sollte aber beide Standpunkte verstehen und akzeptieren.

Und dem Fragesteller, je nachdem, welcher "Fraktion" er angehört, entsprechend beraten.
Deswegen sage ich ja immer dazu, dass zwar die teure Jico-SAS-Nadel besseren Klang macht, ich sage auch immer dazu, worin denn der bessere Klang (meiner Erfahrung nach) besteht, und bewerte das auch immer gegen den finanziellen Aufwand.

Und, wenn ich auf's Geld schauen müsste oder wollte, so würde ich eine Jico-SAS-Nadel niemals kaufen. Sondern, für das Geld, lieber viele Platten.

Grüße
Marsilio
Inventar
#27 erstellt: 10. Nov 2019, 15:56
Die ersten 20 Jahre meiner Plattensammlerei habe ich überhaupt nie Geld für einen Tonabnehmer bzw. eine Nadel ausgegeben. Der erste Player, für eine Zwanziger irgendwo mal gekauft war eine Katastophe. Der Zweite, auch wieder für einen Zwanziger erworben, war ein barocker Lenco L65 (der immer noch da ist) und solidem Shure M75-Tonabnehmersystem. Damit war ich dann für lange Zeit sehr zufrieden. 15 Jahre später, als die Nadel unzweifelhaft den Eindruck machte, dass sie langsam aber sicher durch ist, begann ich mich erst genauer mit der Materie auseinander zu setzen. Wie sich zeigte, hatte das Beifang-M75 des Lenco die originale Shure-Hyperellipse drauf (der grau-hellblaue Einschub).

Kunststück war ich die ganze Zeit immer happy.

Auf der anderen Seite möchte ich aber an dieser Stelle festhalten, dass man gerade auch bei den alten Shure-Tonabnehmern mit einer 25-Euro-Nachbauellipse von Clorec schon sehr anständig Platten hören kann. Heute ist bei mir das Shure M75 mit so einer Nadel bestückt und wird von mir insbesondere gerne für frischerworbene Flohmarktplatten hinzugezogen.

LG
Manuel
sensor123
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 24. Nov 2019, 20:14
So - es ist vollbracht. Ich habe nach etwas Überlegung das VM95ML gekauft. Heute endlich montiert und justiert - und ich bin happy Da ist ja doch noch mehr inder Rille als erwartet.

Um das ganze vorerst abzuschliessen habe ich zusätzlich zwei Headshells gekauft, dazu einen AT-VM96C um frisch erworbene Flohmarkt-Platten zu testen. Jetzt habe ich 2 gleich schwere Tonabnehmer mit gleicher empfohlener Auflagekraft, 2 Markierungen fürs Antiskating (mit Testschallplatte justiert).

Das Thema ist also ertsmal abgehakt - ich schätze da habe ich vorerst keinen weiteren Aufrüstbedarf
hifrido
Inventar
#29 erstellt: 25. Nov 2019, 23:20
Dieser Mythos warum man "Flohmarktplatten" mit einer einfache Rundnadel abtasten soll entflieht mir.

Wenn schon, kann der ML Tiefen der Rillen abtasten die wahrscheinlich noch nie eine Nadel sahen, und daher "unbeschädigt" sind.

Die Platten sollen vorher einfach sauber gemacht werden.
Tywin
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 25. Nov 2019, 23:35
Ich hatte schon bislang unbekannte - auch neue - Platten die trotz vorheriger Wäsche Fehler hatten bei denen ich Angst um teure Abtaster bekommen habe. Daher kann ich verstehen wenn man teure Abtaster nicht ohne Bedenken für die Abtastung bislang unbekannter Schallplatten verwenden will. Ich bin aber zumeist zu faul um den Abtaster zu wechseln.


[Beitrag von Tywin am 25. Nov 2019, 23:36 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#31 erstellt: 26. Nov 2019, 01:59

Tywin (Beitrag #30) schrieb:
Ich hatte schon bislang unbekannte - auch neue - Platten die trotz vorheriger Wäsche Fehler hatten bei denen ich Angst um teure Abtaster bekommen habe.


Das ist der Grund, weshalb man "Flohmarktplatten" zuerst nur mit der billigsten Nadel abspielt.
Wenn, wegen irgendwelcher Sprünge, die Nadel abbricht, sind es bei der billigsten Nadel nur 10-20€, bei der guten Nadel leicht bis über 200€.

Grüße
.JC.
Inventar
#32 erstellt: 26. Nov 2019, 23:27
Hi,


sensor123 (Beitrag #28) schrieb:
.. das VM95ML gekauft. .. Da ist ja doch noch mehr in der Rille als erwartet.


so ist es.
Dan_Seweri
Inventar
#33 erstellt: 26. Nov 2019, 23:51

hifrido (Beitrag #29) schrieb:
Dieser Mythos warum man "Flohmarktplatten" mit einer einfache Rundnadel abtasten soll entflieht mir

Machst Du das etwa nicht so: Die 2000 km Urlaubsstrecke zunächst mit den schon etwas angejahrten Zweitwagen abfahren und nachschauen, ob man für die eigentliche Urlaubsfahrt das gute Erstauto nehmen kann?

Nun ja, ich wüsste auch nicht, warum es Flohmarktplatten eines besonderen Tonabnehmers bedarf. Ich spiele die Neuerwerbungen vom Flohmarkt immer mit dem Tonabnehmer ab, der gerade montiert ist. Das ist oft eine SAS-Nadel oder etwas anderes aus der gehobenen Klasse. Dabei ist noch niemals eine Nadel kaputtgegangen.
Burkie
Inventar
#34 erstellt: 27. Nov 2019, 00:02

Dan_Seweri (Beitrag #33) schrieb:
Ich spiele die Neuerwerbungen vom Flohmarkt immer mit dem Tonabnehmer ab, der gerade montiert ist. Das ist oft eine SAS-Nadel oder etwas anderes aus der gehobenen Klasse. Dabei ist noch niemals eine Nadel kaputtgegangen.


Dein Glück.

Grüße
hifrido
Inventar
#35 erstellt: 27. Nov 2019, 23:14
Und gesprungen ist bei mir auch noch nie ein TA.
frank60
Inventar
#36 erstellt: 27. Nov 2019, 23:31

Burkie (Beitrag #31) schrieb:
Das ist der Grund, weshalb man "Flohmarktplatten" zuerst nur mit der billigsten Nadel abspielt.

Ach so, das macht "man" so? Wieder was dazu gelernt, habe ich noch nie gemacht. Kaufen -> waschen -> hören, denn

hifrido (Beitrag #29) schrieb:
Wenn schon, kann der ML Tiefen der Rillen abtasten die wahrscheinlich noch nie eine Nadel sahen, und daher "unbeschädigt" sind.


Dan_Seweri (Beitrag #33) schrieb:
Nun ja, ich wüsste auch nicht, warum es Flohmarktplatten eines besonderen Tonabnehmers bedarf. Ich spiele die Neuerwerbungen vom Flohmarkt immer mit dem Tonabnehmer ab, der gerade montiert ist..

Genau so gehört es. Das ist für mich mittlerweile der einzige Grund, teure Tonabnehmer mit aufwändigem Schliff zu haben. Meine verschiedensten Aufnahmen der gleichen Platte mit verschiedenen TAs haben gezeigt, daß die klanglichen Unterschiede nur marginal sind, so lange die Platte im guten Zustand ist und die Arbeitsbedingungen für den TA passen.

Zumal ich auch der Auffassung bin, daß ein Riß, der den TA beschädigen kann, schon so signifikant sein muß, daß man ihn auch sieht, und solche Platten sind generell Abfall.
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