AT150MLX Upgrade. Neuer TA für SL-1200

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kennysouth
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Feb 2018, 18:31
Hallo Leute

Ich benutze zur Zeit ein AT150MLX zum Platten digitalisieren. Ich höre zwar nicht normal Musik mit dem TA, aber die Aufnahmen bereiten mir dann hinterher sehr viel Freude. Mit dem Klang bin ich absolut zufrieden. Dennoch juckt es mir in den Fingern und ich würde gerne etwas neues ausprobieren. Nach Möglichkeit sollte der neue TA mindestens genau so gut oder besser sein als das AT150MLX.

Die Abstimmung sollte relativ neutral sein d.h. die Höhen sollten nicht angehoben und spitz sein, den Bass mag ich straff und trocken. Mit dem TA werden zu 95% nur nagelneue Platten abgespielt, die ich aber vorher nicht wasche. Auf Knacksersuche wollte ich nicht gehen. Vielleicht sollte der neue TA nicht zu analytisch sein, damit schlechtere Pressungen nicht gnadenlos schlecht klingen? Da würde ich mich erneut am AT150MLX orientieren. Das finde ich in der Hinsicht sehr gut.

Ich dachte da an das Ortofon Super OM 40 mit dem scharfen Gyger Schliff, aber ich lese sehr viel von übermäßigen Knacksern. Daher fällt der wohl raus. Irgendwie würde ich gerne mal das 2M Black ausprobieren. Könnte das was für mich sein? Der Vorteil hierbei wäre das ich meinen Phono preamp weiter nutzen könnte. Der Klang wird aber manchmal als weich beschrieben. Ich bräuchte schon eine klare Trennung der Instrumente und eine ordentliche Transienten wiedergabe.
Das AT33PTG II könnte vielleicht auch noch etwas besser sein. Allerdings bräuchte ich dann einen neuen Phono preamp und damit wäre das ganze schon ziemlich teuer.
Habt ihr sonst noch Empfehlungen?

Gruß
sundaydriver
Stammgast
#2 erstellt: 12. Feb 2018, 20:04
Moin,

wenn Du das AT 150 MLX deutlich toppen möchtest wird ein 2M Black meiner Meinung nach nicht ausreichen. Ich habe beide Systeme bei mir im Bestand und in Gebrauch. Mir gefällt das AT sogar noch etwas besser als das Black.

Auch ich bin momentan auf der Suche nach einem weiteren, bezahlbaren System. Meine Favoriten gerade sind das AT 33 PGT II, das Hana SL oder evtl. ein Excalibur Black. Das sind allerdings alles MC-Systeme. Ein MM-System was noch besser ist als das AT 150 MLX würde mir gerade nicht einfallen. Das 2M Black oder das AT 150 MLX sind schon die oberste Liga der MM-Systeme (meiner Meinung nach).

Carsten
.JC.
Inventar
#3 erstellt: 12. Feb 2018, 20:45
Hi,


kennysouth (Beitrag #1) schrieb:
Nach Möglichkeit sollte der neue TA mindestens genau so gut oder besser sein als das AT150MLX.


besser als das 150 MLX ist schwierig, ähnlich gut fand ich das Goldring 1042
aktuell höre ich gern mit meinem neuen AT 140 E, das ist seltsamerweise etwas basskräftiger als das 150 MLX
frank60
Inventar
#4 erstellt: 12. Feb 2018, 21:28
Zum Digitalisieren von Schallplatten nehme ich meist den Goldring 1042, da dessen Gyger S Schliff weniger Störgeräusche produziert. Gerade bei beschädigten oder verschlissenen Platten, die man noch zum Weiterhören ins Digitale retten will, eingroßer Vorteil. Mein AT 150 MLX reagiert da deutlich empfindlicher, ohne hörbar besser als der Goldring zu klingen.
akem
Inventar
#5 erstellt: 12. Feb 2018, 21:31
Ich höre im Moment auch grad wieder mal mit dem 150mlx. Ist schon gut...
Das 2M black ist im Bass meiner Erinnerung nach etwas fülliger und zumindest am Rega RB303 hab ich in Sachen Impulstreue auch nichts vermißt. Daß es "weich" klingen würde kann ich so also nicht bestätigen.
Wenn ein Low-Output-MC in Frage käme, dann würde ich mal ein gepimptes Denon DL103 vorschlagen: vom Nadelspezialisten auf Shibata umrüsten lassen (noch hochwertiger geht natürlich auch) und bei der Gelegenheit gleich in einen Alubody kleben lassen. Solche Bodies gibt's immer wieder mal in der Bucht für ca. 30-40€, meistens silbern oder schwarz eloxiert.
Der Phonopre sollte dann einen Eingangswiderstand von 1kOhm haben.

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Feb 2018, 22:20

frank60 (Beitrag #4) schrieb:
Gerade bei beschädigten oder verschlissenen Platten, die man noch zum Weiterhören ins Digitale retten will, eingroßer Vorteil. Mein AT 150 MLX reagiert da deutlich empfindlicher, ohne hörbar besser als der Goldring zu klingen.

Ich nehme hauptsächlich neue Platten auf. Es kam schon vor, dass selbst eine nagelneue Platte Kratzer hatte. Die habe ich dann nicht digitalisiert Aber ansonsten sind meine Aufnahmen Knackser frei.

Der Goldring 1042 wurde schon zwei Mal genannt. Wie ist denn dessen Abstimmung im Vergleich zum AT150MLX?


sundaydriver (Beitrag #2) schrieb:

Meine Favoriten gerade sind das AT 33 PGT II, das Hana SL oder evtl. ein Excalibur Black. Das sind allerdings alles MC-Systeme.

Das AT33PTG spricht mich auch am meisten an. Da hätte ich schon die Hoffnung, dass es noch etwas besser als das AT150MLX ist. Allerdings wird das ganze mit neuem Phonopre nicht ganz billig. Da müsste ich sicherlich mein AT150MLX verkaufen.

Hat jemand Erfahrung damit, die RIAA Entzerrung digital am Rechner zu machen? Wäre nicht meine erste Wahl, aber wenn es keine Nachteile hat, dann könnte ich da zumindest etwas Geld sparen.

@akem: Ich würde ein handelsübliches Produkt vorziehen. Das gepimpte Denon klingt mir zu aufwendig bzw. nach zu viel Wartezeit und Ungewissheit.
akem
Inventar
#7 erstellt: 12. Feb 2018, 22:50
Dann würde ich auch für das AT33 PTG stimmen. Allerdings wurden da schon von größeren Toleranzen berichtet. Wollte ich nur angemerkt haben. Wenn es allerdings in Ordnung ist, ist es für sein Geld wirklich hervorragend. Ich würde dann allerdings auch ein schwereres Headshell dazu kaufen, das auch ein wenig dämpft. Mit dem Ortofon LH-2000 hab ich da recht gute Erfahrungen gemacht. Dann könnte es aber auch mit dem Gegengewicht des 1200 eng werden. Das kleine 10g Gewicht zum reinschrauben reicht da wahrscheinlich nicht. In der Bucht hab ich heute ein 40g Zusatzgewicht entdeckt, damit könnte es gehen. Kostet aber auch wieder extra...

Gruß
Andreas
frank60
Inventar
#8 erstellt: 12. Feb 2018, 23:28

kennysouth (Beitrag #6) schrieb:
Der Goldring 1042 wurde schon zwei Mal genannt. Wie ist denn dessen Abstimmung im Vergleich zum AT150MLX?

Ich finde ihn recht neutral, weniger hell, als der AT. Fühlt sich allerdings an leichten bis mittelschweren Armen am wohlsten, 15g eff. Masse sind da die obere Grenze, besser sind max. 12-13g.

Sollte auch nur ein Denkanstoß Richtung Gyger S sein, gerade bei dem speziellen Anwendungszweck.


[Beitrag von frank60 am 12. Feb 2018, 23:30 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#9 erstellt: 13. Feb 2018, 00:10

akem (Beitrag #7) schrieb:
Mit dem Ortofon LH-2000 hab ich da recht gute Erfahrungen gemacht. Dann könnte es aber auch mit dem Gegengewicht des 1200 eng werden. Das kleine 10g Gewicht zum reinschrauben reicht da wahrscheinlich nicht.

Sind die 10g das Standard-Zusatzgewicht? Dann klappts... gerade noch so!

Man kann den Arm zwar nicht richtig ausbalancieren, da bei Null das Gewicht nicht mehr ins Gewinde greift, aber mit einer Tonarmwaage kann man trotzdem 2g einstellen. Geht an sich problemlos.

Die Kombi sieht dann so aus (tut mir leid, der Plattenspieler selbst ist nicht drauf...):

Audio Technica AT33 PTG/II

Das ist dann klanglich m. E. schon ziemlich gut, habe damit selbst auch eine Menge Platten digitalisert.

Parrot
.JC.
Inventar
#10 erstellt: 13. Feb 2018, 00:38
Hi,


kennysouth (Beitrag #6) schrieb:
Das AT33PTG spricht mich auch am meisten an. Da hätte ich schon die Hoffnung, dass es noch etwas besser als das AT150MLX ist.


der MC Bruder des 150 MLX, im Blindtest kaum voneinander zu unterscheiden.
(hängt dann vom Phonopre ab)
Vogone
Inventar
#11 erstellt: 13. Feb 2018, 08:28
Moin,

interessante Diskussion, weil ich gerade mit dem AT150MLX oder Alternative (Goldring, 2Mbalck etc.) liebäugle.
Diskussionen derart habe ich schon einige gelesen. 2008
So kommt die Goldring 1042 auch wie andere scharfe Schliffe mal besser mal schlechter weg.
So sind hochwertige Schliffe wohl empfindlicher was Anschlüsse und Einstellung betrifft.
Dann frage ich mich immer, ob die Platten nicht eher für einfache Schliffe optimiert sind und ob sich der ganz Aufwand gar nicht lohnt.
Ich hatte mal eine AT120E, die war mir zu hell. Das nervte dann doch und ich bekam das nicht in den Griff.
So bin ich immer noch bei der ATN13e. Ich bin mal gespannt, für was du dich am Ende entscheidest und ob es sich gelohnt hat.
Ich digitalisiere allerdings gar nicht.
VG Andreas


[Beitrag von Vogone am 13. Feb 2018, 08:29 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 13. Feb 2018, 10:30

akem (Beitrag #7) schrieb:
Dann würde ich auch für das AT33 PTG stimmen. Allerdings wurden da schon von größeren Toleranzen berichtet.


Wie viele User gibt es denn, die bei Kaufpreisen zwischen 450 und 600 EUR mehrere Exemplare haben und diese Exemplare exakt unter gleichen Bedingungen verglichen haben?

Ich habe bislang keines dieser Beispiele gelesen.

Hallo kennysouth,

ich betreibe an meinem SL-1200 Mk 2 das Audio Technica AT-33 PTG II und an meinem SL-1600 Mk 2 das Denon DL-103. Das AT deutlich feiner, das Denon etwas druckvoller. Zum Digitalisieren nehme ich einen Tonabnehmer, der im Vergleich zum "nur-Hören-Plattenspieler" a) etwas Sound in Richtung "füllig" macht und b) wegen vieler einfacherer Pressungen nicht ganz so penibel ist: Nagaoka MP 150 an einem Technics SL-D 3.


kennysouth (Beitrag #6) schrieb:
Der Goldring 1042 wurde schon zwei Mal genannt.


Machst Du Deine Kaufentscheidung von der Häufigkeit der Nennung abhängig?

Na, denn. Das AT 33 PTG inkl. "II" wurde jetzt häufiger genannt.

Als geeigneten Phonovorverstärker kann ich den Creek OBH 15 Mk II empfehlen.

Viele Grüße,

Carsten
akem
Inventar
#13 erstellt: 13. Feb 2018, 11:14

CarstenO (Beitrag #12) schrieb:
Wie viele User gibt es denn, die bei Kaufpreisen zwischen 450 und 600 EUR mehrere Exemplare haben und diese Exemplare exakt unter gleichen Bedingungen verglichen haben?

Ich habe bislang keines dieser Beispiele gelesen.

Das muß man gar nicht wenn man über geeignete Meßtechnik verfügt...
Schau mal hier, was der User FOH geschrieben hat:
http://www.analog-fo...33%2BPtg#post1486659
Beitrag #43
Von diesem User hab ich ein fast neues Van den Hul Frog gekauft, welches er als Backup für sein eigenes Frog gekauft hatte. Deswegen stand ich mit ihm auch im persönlichen Kontakt. Da haben wir auch noch ein bischen über seine Meßtechnik geschnackt. Er hat mir auch Messungen des Frogs geschickt...

Gruß
Andreas
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 13. Feb 2018, 12:53
Ein Fall, wie es auch bei meinem Goldring Eroica war. Tonabnehmer nicht in Ordnung, neues System direkt vom Vertrieb.
kennysouth
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 13. Feb 2018, 18:05

CarstenO (Beitrag #12) schrieb:

ich betreibe an meinem SL-1200 Mk 2 das Audio Technica AT-33 PTG II und an meinem SL-1600 Mk 2 das Denon DL-103. Das AT deutlich feiner, das Denon etwas druckvoller.

Nun, das ist ein interessanter Punkt. Ich bin eigentlich mit dem Sound des AT150MLX zufrieden. Die Aufnahmen werden oft sehr laut gespielt meist auf einer PA Und deshalb war ich bisher auch auch mit dem trockenen Bass zufrieden. Der klingt auf großen Anlagen auch sehr definiert und nicht wie Brei. akem meinte ja auch, dass das 2M Black im Bass fülliger ist. Und du beschreibst das Denon als druckvoller. Jetzt frage ich mich natürlich wie sich das auf den Sound auf großen Anlagen anhört. Ob ein druckvoller Sound sich auch besser anhört oder schon übertrieben ist. Das müsste ich wohl mal testen. Vermutlich mache ich mir da schon zu viele Gedanken.


CarstenO (Beitrag #12) schrieb:

Machst Du Deine Kaufentscheidung von der Häufigkeit der Nennung abhängig?

Das nicht. Aber den Goldring hatte ich gar nicht auf dem Schirm und der wurde direkt zwei mal genannt.

Beim AT33PTG habe ich irgendwie ein gutes Gefühl. Aber mit neuem Phono preamp wird es dann ganz schön teuer. Ich weiß nicht ob sich ein Upgrade in diesem Fall lohnen würde. Das 2M Black würde nur Sinn machen, wenn mir die Abstimmung besser gefällt. Schwierig schwierig....
HiFi_Sepp
Inventar
#16 erstellt: 13. Feb 2018, 18:16
Wenn es richtig neutral und feinauflösend sein soll, wäre ein Nagaoka MP-500 eventuell was.
Das ist vom Klangcharakter total anders, als das AT 150MLX.
Ich empfand das Nagaoka aber zu neutral und hab das wieder verkauft. Die Feinauflösung und der Bass ist aber etwas besser, als beim AT150MLX.

Ist nicht einfach, das At 150 deutlich zu toppen.
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 13. Feb 2018, 18:22
Hi Kenny,


kennysouth (Beitrag #15) schrieb:
Und deshalb war ich bisher auch auch mit dem trockenen Bass zufrieden.
Der klingt auf großen Anlagen auch sehr definiert und nicht wie Brei.


und genau das ist er auch, exakt und präzise.
Andere Ta hören sich nach mehr Bass an, eben weil er etwas aufgedickt ist.

Wenn Du das zuhause haben willst nimm ein Shure M 97 xE
akem
Inventar
#18 erstellt: 13. Feb 2018, 18:54
Das MP 500 ist dem 2M Black sehr ähnlich, da sind nur Nuancen dazwischen und das nicht unbedingt zum Vorteil des Nagaokas. Ist aber Geschmackssache, mir persönlich gefiel das 2M Black besser, dem Käufer des MP 500 gefiel das Nagaoka besser... win-win für beide...
Trotzdem: selbst wenn einem diese Nuancen-Unterschiede besser gefallen ist es zweifelhaft, dafür den doch erheblichen Mehrpreis hinzulegen. Da würde ich dann lieber noch ein paar Taler drauflegen und gleich was ganz anderes nehmen, ein 20er Dynavector oder ein Benz ACE SL oder so.

Gruß
Andreas
frank60
Inventar
#19 erstellt: 13. Feb 2018, 18:58

HiFi_Sepp (Beitrag #16) schrieb:
Ist nicht einfach, das At 150 deutlich zu toppen.

Kommt auf die klanglichen Präferenzen an.
Vor 3 oder 4 Jahren, als der AT 150 MLX neu bei mir war, war ich auch schwer begeistert und hin und weg, habe ihn auch über den damals schon vorhandenen Goldring gestellt. Aber dann haben sich im Laufe der Jahre bei mir einige NOS Oldies angesammelt, Yamaha MC-1s, Elac ESG-796 Jubiläum, Pickering TL-3, aber auch neueres wie der Sumiko Bluepoint No. 2 und mittlerweile wieder der Goldring, bei allen hat mir die tonale Grundabstimmung nach einiger Zeit des Hörens besser gefallen. Und alle für weniger, teilweise sehr viel weniger Geld, als der AT Heute kostet.
kennysouth
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 13. Feb 2018, 20:08
[quote="frank60 (Beitrag #19)"] ...bei allen hat mir die tonale Grundabstimmung nach einiger Zeit des Hörens besser gefallen. Und alle für weniger, teilweise sehr viel weniger Geld, als der AT Heute kostet.[/quote]
Das ist genau meine Sorge. Das AT ist mein erstes und einziges vernünftiges System. Ich bin zwar zufrieden, aber trotzdem habe ich Angst, dass mir etwas entgeht. Vielleicht gefällt mir ein anderer TA noch besser? Deswegen würde ich gerne mal was neues probieren. Gibt es irgendwie die Möglichkeit TA probezuhören? In einem Laden wo ich evtl. auch meinen TA mitbringen kann?

Gibts es denn noch die Möglichkeit die Abstimmung beim AT150MLX ein wenig zu beeinflussen? Auflagekraft ist bei mir 1,3g und AS bei ca. 0,8. Mit der Auflagekraft habe etwas experimentiert. Aber die Unterschiede waren sehr gering. Mit der Tonarmhöhe sieht das etwas anders aus. Standardmäßig ist die bei mir auf 0 (mit Technics Gummimatte). Wenn mich meine Augen nicht täuschen ist selbst das noch einen Tick zu hoch. Wenn ich die Tonarmhöhe auf etwa 0,2 stelle werden die Unterschiede deutlicher. Der Hochton nimmt gefühlt zu. Ist die Tonarmhöhe auf 0 in Ordnung beim SL-1200?


[Beitrag von kennysouth am 13. Feb 2018, 20:09 bearbeitet]
HiFi_Sepp
Inventar
#21 erstellt: 13. Feb 2018, 20:15

akem (Beitrag #18) schrieb:
Das MP 500 ist dem 2M Black sehr ähnlich


Ich finde das 2 m Black aber insgesamt auch schöner, da es den typischen Ortofonsound hat, während das Nagaoka mir nach ein paar Stunden einfach zu steril und langweilig klang. Wie eine CD

@ Frank60

Das Blue Point hat zwar eine schöne Klangcharakteristik, kommt aber von der Feinauflösung nicht an das AT 150 ran.
Hab das mal ende der 2000er aus England für unter 200 Euro gekauft. Heute ist das System einfach zu teuer, wenn man bedenkt, daß da nur eine elyptische Nadel dran ist. Die wollen ja heute 450 Euro für das System

@kennysouth
Ich hab das AT 150 am 1210 mit 1,5g Auflagekraft gefahren. Da klang es für meine Ohren am Besten.


[Beitrag von HiFi_Sepp am 13. Feb 2018, 20:20 bearbeitet]
WBC
Inventar
#22 erstellt: 13. Feb 2018, 20:26
Unglaublich, wieviele Leute hier das MLX haben...

Wenn ich bedenke, wie das hier vor einem Jahr zerrissen wurde...
kennysouth
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 13. Feb 2018, 20:35

HiFi_Sepp (Beitrag #21) schrieb:

@kennysouth
Ich hab das AT 150 am 1210 mit 1,5g Auflagekraft gefahren. Da klang es für meine Ohren am Besten.

Ich hatte bisher nur zwischen 1,2g und 1,35g probiert 1,5g muss ich mal testen.


WBC (Beitrag #22) schrieb:
Unglaublich, wieviele Leute hier das MLX haben...

Wenn ich bedenke, wie das hier vor einem Jahr zerrissen wurde... :D

Warum wurde das hier zerrissen? Das habe ich nicht mitbekommen. Kann man das nachlesen?
WBC
Inventar
#24 erstellt: 13. Feb 2018, 20:42
Gib es in die Sufu ein und lese alles darüber aus Beiträgen von vor ca. einem bis eineinhalb Jahren...sollte einiges zu finden sein...


[Beitrag von WBC am 13. Feb 2018, 20:42 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 13. Feb 2018, 20:47

kennysouth (Beitrag #15) schrieb:
Die Aufnahmen werden oft sehr laut gespielt meist auf einer PA


Diese Option habe ich auch (JM Audio 12" + 1" an einer AB International-Endstufe) und das macht mit dem Denon DL 103 echt Laune.
ParrotHH
Inventar
#26 erstellt: 13. Feb 2018, 20:49

.JC. (Beitrag #10) schrieb:
Hi,


kennysouth (Beitrag #6) schrieb:
Das AT33PTG spricht mich auch am meisten an. Da hätte ich schon die Hoffnung, dass es noch etwas besser als das AT150MLX ist.


der MC Bruder des 150 MLX, im Blindtest kaum voneinander zu unterscheiden.
(hängt dann vom Phonopre ab)


.JC.:
ich habe sie A/B verglichen

du kannst es sogar überprüfen, wenn du meine Aufnahme der Tracy Chapman
mit dem AT 150 MLX noch hast (das 33 PTG II hast du ja selbst, glaube ich)

Tritt ab

(Rascheln von Chipstüten aus dem Hintergrund)

Parrot:
Ich hatte seinerzeit zwei Aufnahmen der von Dir gewünschten Schallplatte erstellt, einmal mit dem Audio Technica AT33 PTG/II, einmal mit einem Sony XL35a mit SAS-Nadel, und Dir über mein NAS zur Verfügung gestellt. Welche Aufnahme mit welchem Setup entstanden ist, habe ich allerdings nicht gesagt, und dies auch ausdrücklich vorher per PM mitgeteilt.

Auf dieser Basis hast Du dann bereits todesmutig Schlussfolgerungen gezogen... Du fandest nämlich das AT33PTG/II dem AT150MLX sehr ähnlich. Und das - wohlgemerkt - ohne zu wissen welches meiner Aufnahmen das überhaupt enthielt. Das Elac - das gar nicht da war - konntest Du ebenfalls "nach Gehör unterscheiden".

Ich würde das also eher als einen A/X-Vergleich bezeichnen.

Tatsächlich kann ich die meine beiden Aufnahmen nicht blind unterscheiden. Deine höre ich jedoch sofort heraus. Sie ist nämlich deutlich heller als meine und zischelt bei Sibilanten vernehmlich. Das wurde übrigens nicht nur von mir festgestellt, sondern mittlerweile auch von einer Reihe weiterer Hörer. Ob das am Tonabnehmer liegt, an seiner Justierung, der von Dir verwendeten Pressung, und/oder dem Phono-Pre, lies sich nicht weiter klären, da Du die Kommunikation auf merkwürdige Art und Weise dann eingestellt hast, und auf praktisch keine meiner dahingehenden Fragen auch nur einen Hauch einer sachdienlichen Antwort gegeben hast.

Soweit die Fakten

Tritt ab
.JC.
Inventar
#27 erstellt: 13. Feb 2018, 21:01
Hi,


kennysouth (Beitrag #20) schrieb:
Gibt es denn noch die Möglichkeit die Abstimmung beim AT150MLX ein wenig zu beeinflussen?


ja die gibt es, eine Korkfilzmatte° auf die Gummimatte legen.
Die Höhen werden noch klarer (kräftig sind sie ja schon).

DSCN7536

hier mit dem o.e. AT 140 E


°ähnlich, meine gibt es so nicht mehr

ein Freund von mir mit dieser Matte die besten Ergebnisse erzielt


[Beitrag von .JC. am 13. Feb 2018, 21:09 bearbeitet]
kennysouth
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 13. Feb 2018, 21:14

.JC. (Beitrag #27) schrieb:

ja die gibt es, eine Korkfilzmatte° auf die Gummimatte legen.
Die Höhen werden noch klarer (kräftig sind sie ja schon).

Ich könnte spontan eine zweite Gummimatte benutzen. Kork habe ich nicht da. Würde ihr die Tonarmhöhe nach eurem Auge einstellen, so dass der Tonarm parallel zur Platte ist? Ich habe das damals mit Hilfe der Anleitung ausgerechnet. Mein Auge sagt mir, dass der Tonarm selbst bei 0 noch zu hoch ist.
.JC.
Inventar
#29 erstellt: 13. Feb 2018, 21:20
Hi,


kennysouth (Beitrag #28) schrieb:
Ich könnte spontan eine zweite Gummimatte benutzen.
...
Mein Auge sagt mir, dass der Tonarm selbst bei 0 noch zu hoch ist.


nein das bringt nix
die Sache ist (u.a.), dass die Matte eine andere Oberfläche (nicht so glatt) hat
...
na dann dreh mal auf 1,5
frank60
Inventar
#30 erstellt: 13. Feb 2018, 21:25

HiFi_Sepp (Beitrag #21) schrieb:
Das Blue Point hat zwar eine schöne Klangcharakteristik, kommt aber von der Feinauflösung nicht an das AT 150 ran.
Hab das mal ende der 2000er aus England für unter 200 Euro gekauft. Heute ist das System einfach zu teuer, wenn man bedenkt, daß da nur eine elyptische Nadel dran ist. Die wollen ja heute 450 Euro für das System :cut

Bei italienischen Händlern gibt es den noch für 300€, hierzulande hätte ich den Sumiko auch nicht gekauft. Man muß nicht jede Preistreiberei unterstützen.

Ich habe den Sumiko natürlich auch mittels digitalisierter Platte (meist nehme ich dazu die Cocteau Twins und Art Of Noise) verglichen, selbst im Vergleich zum AT oder auch zum Elac mit VdH Schliff hat da nichts gefehlt. Aber es ist ja nicht neu, daß ich persönlich von dem ganzen Nadelschlifffetischismus nicht mehr allzu viel halte. Was auf Platten nicht drauf ist, muß auch nicht abgetastet werden. Bei ordentlichem Konzept und sauberer Verarbeitung reich eine gute Ellipse locker aus, bei vielen Platten tut es gar eine Rundnadel der besseren Art.
kennysouth
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 14. Feb 2018, 18:59

.JC. (Beitrag #29) schrieb:


kennysouth (Beitrag #28) schrieb:
Ich könnte spontan eine zweite Gummimatte benutzen.
...
Mein Auge sagt mir, dass der Tonarm selbst bei 0 noch zu hoch ist.


nein das bringt nix
die Sache ist (u.a.), dass die Matte eine andere Oberfläche (nicht so glatt) hat
...
na dann dreh mal auf 1,5 ;)

Dann ist der Tonarm ja noch höher

Ich habe jetzt mal 1,45g Auflagegewicht ausprobiert. Der Klang hat sich verändert. Die Sounds sind etwas stärker getrennt. Insgesamt klingt es weniger nach einer großen Einheit, falls jemand etwas mit dieser Beschreibung anfangen kann. Insgesamt hat mich diese Veränderung auch nicht ganz befriedigt. Ich versuche dann mal irgendwie ein 2M Black probezuhören. Vom AT33 nehme ich wieder Abstand. Das wird mit neuem Phono preamp zu teuer. Goldring wäre auch noch interessant. Zumindest könnte die Abstimmung für mich passen.

Vielen Dank für eure Vorschläge
frank60
Inventar
#32 erstellt: 18. Feb 2018, 11:27

.JC. (Beitrag #27) schrieb:
Hi,


kennysouth (Beitrag #20) schrieb:
Gibt es denn noch die Möglichkeit die Abstimmung beim AT150MLX ein wenig zu beeinflussen?


ja die gibt es, eine Korkfilzmatte° auf die Gummimatte legen.
Die Höhen werden noch klarer (kräftig sind sie ja schon).

Da staune ich jetzt schon.

So lange ist es noch nicht her, da hast Du immer behauptet, durch Dein Auflagenkonstrukt werden die Bässe kräftiger und präziser. Nun ist auf einmal der Hochtonbereich besser?
Dann muß ich dazu nochmals schreiben, daß ich so Einiges getestet habe, auch Deine Konstruktion, eine hörbare Änderung des Klanges gegenüber den originalen Gummimatten meiner Dreher konnte ich nicht feststellen, an keinem Dreher, mit keinem TA. Einzig die reine Filzmatte führt zu mehr Schlupf der Platte auf dem Teller, ob das beim normalen Hören Einfluß in Form einer geringfügig abweichenden Geschwindigkeit oder schlechterem Gleichlauf hat, was Beides theoretisch möglich wäre, habe ich nun nicht gemessen.


[Beitrag von frank60 am 18. Feb 2018, 11:27 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 18. Feb 2018, 12:07
Hi,


frank60 (Beitrag #32) schrieb:
So lange ist es noch nicht her, da hast Du immer behauptet, durch Dein Auflagenkonstrukt werden die Bässe kräftiger und präziser.


nein das behauptest Du jetzt, von mir steht genau das o.g. zu lesen (sieh nach )

der Schlupf wird übrigens mit meiner Korkfilzmatte nicht größer sondern geringer
mit dem SL 1710 kann ich das schön testen, mit Matte kann man den Plattenteller anhalten,
wenn man die LP mit 2 Fingern re/li bremst (ohne Anpressdruck nach unten!)
liegt die LP nur auf dem Gummi, dann geht das nicht (beim SL 1200 MK2 sowieso nicht, der Motor ist zu stark).

Wenn man aus dem AT 150 MLX mehr herausholen möchte, sollte man mit Matten experimentieren.
(dann kommt auch der Tonarm vorn hoch )
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 18. Feb 2018, 12:18
Hallo!

@.JC.


............Wenn man aus dem AT 150 MLX mehr herausholen möchte, sollte man mit Matten experimentieren............


Ein sehr fragwürdiger Ansatz, wenn eine Tellerauflage (sofern sie nicht der Schwungmasseerhöhung und somit dem besseren Gleichlauf dient oder zusätzlich zur Rumpeldämpung eingesetzt wird wie etliche besonders dicke Gummimatten seinerzeit bei diversen Geräten die ohne diese Matten recht Bescheidene Werte erzielten) deutliche Klangveränderungen produziert stimmt etwas grundlegendes in deiner Kette nicht. Hier würde ich an deiner Stelle mal nach dem eigentlichen Hund suchen der irgendwo begraben sein muss damit sich so etwas überhaupt auswirkt.

Hier einfach das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen und zu behaupten das dass ein Nachweis einer besonders hohen Qualität wäre beschwichtigt zwar dein Ego ist aber leider der falsche Ansatz.


MFG Günther
frank60
Inventar
#35 erstellt: 18. Feb 2018, 12:21

.JC. (Beitrag #33) schrieb:
(dann kommt auch der Tonarm vorn hoch )

Dafür nutze ich die Höhenverstellung des Tonarms.
Vinylo
Stammgast
#36 erstellt: 18. Feb 2018, 16:05
Auch bei mir Staunen, was hier alles bei minimalen Veränderungen gehört wird.
Hab auch das 150MLX, aber wenn ich jetzt den Tonarm um 2mm (**) höher oder niedriger, die Auflagekraft um 2 Gramm verändere, da höre ich keine Unterschiede! Ganz anders, wenn ich die LS-Aufstellung verändere oder sonst wie mit dem Raum experimentiere.

(**) was kommt den da vorne am Tonabnehmer noch an? Schätze so 0,1 Grad?


[Beitrag von Vinylo am 18. Feb 2018, 16:06 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#37 erstellt: 18. Feb 2018, 16:24

frank60 (Beitrag #35) schrieb:

.JC. (Beitrag #33) schrieb:
(dann kommt auch der Tonarm vorn hoch )

Dafür nutze ich die Höhenverstellung des Tonarms.

.

kennysouth (Beitrag #31) schrieb:
Dann ist der Tonarm ja noch höher


eigentlich war das von mir eine Anspielung auf Tonarm kommt hoch - ja wo, vorne oder hinten ?


zu Matten kann ich nur sagen, die KFmatte funktioniert auf dem SL 1710 so wie o.g.
auf dem MK2 aber nicht, auf dem ist ein Freund von mir von einer Kautschukmatte begeistert

probieren geht (hier) über studieren
Jazzy
Inventar
#38 erstellt: 18. Feb 2018, 20:37
vinylo:

die Auflagekraft um 2 Gramm verändere, da höre ich keine Unterschiede!

Das ist jetzt aber ein Joke,oder
mkoerner
Stammgast
#39 erstellt: 19. Feb 2018, 01:33
Ich kenne keine fabrikneues MM das technisch besser als ein 150MLX ist. Klanglich ist ja immer alles Geschmacksache. Mir ist das 150 MLX viel zu hell.

Einigermassen gleichwertig zum 150MLX sind eigentlich nur hochwertige alte MM Systeme mit Japanischer neoSAS/R Nadel. Die haben den selben Schliff und sind auch sehr schnell. Gute Generatoren wären V15VMR (eher etwas dunkler) oder die Technics, wie 205MKIV (neutral).

Wenns klanglich wirklich mal was ganz anderes sein darf, kann ich Ein Sony XL45 oder noch besser XL45MKII empfehlen. Inbesondere mit der Original- oder Jico Shibata.
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