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Neuer TA für Technics SL 1900

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Autor
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roho_22
Stammgast
#1 erstellt: 12. Feb 2012, 11:27
Salve!

Ich würde meinem Technics SL 1900 gerne einen neuen TA gönnen. Es ist jedoch ein SME-Headshell montiert, somit nicht das Orginale.

Klangkriterien sind eine möglichst plastische, lebendige Wiedergabe. Dafür muss es nicht die kleinsten Details wiedergeben können. Schön wäre ein in die Richtung gehender dreidimensionaler Klang. Vor allem soll ein ermüdigsfreies Hören möglich sein.

Gehört wird Pop/Rock, Synthipop und Klassik. Kein Techno, Hiphop oder Jazz.

Budget bis € 120,-. Derzeitiger TA Philips 400.

Gespielt wird derzeit an einer Denon DM38 mit Dynavox 750. Später dann an einem Denon PMA 710 mit Elac FS 68.2.

Danke euch!
roho_22
Stammgast
#2 erstellt: 12. Feb 2012, 13:53
Hier mal 2 Bilder von meinem Headshell:
IMG_0306 IMG_0305

Mir ist noch etwas aufgefallen (was jetzt glaube ich nix mit dem TA-Wechsel zu tun hat:

quelle: hifi-wiki
Auf diesem Bild, kann man sehen, dass neben dem Auflagegewicht, so eine Art "runde schwarze Kuppel" zu sehen ist - das hat mein 1900er nicht. Was ist das?


[Beitrag von roho_22 am 12. Feb 2012, 15:57 bearbeitet]
pnd1977
Neuling
#3 erstellt: 12. Feb 2012, 16:59
Hi.

Diese Kuppel ist eine Schutzkappe. Darunter befindet sich eine Schraube.
roho_22
Stammgast
#4 erstellt: 12. Feb 2012, 17:39
Okay, danke für den Hinweis. Habe mich erst vor kurzem mit dem Thema Plattenspieler befasst, darum die Frage.

Und welches System würdet ihr mir empfehlen?
akem
Inventar
#5 erstellt: 12. Feb 2012, 17:45
In dieser Preisklasse ist imho das Denon DL110 der Best-Buy.

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#6 erstellt: 12. Feb 2012, 17:50
Brauch ich da ein neues Headshell oder reicht das, was ich habe?

Macht es Sinn beim 1900er das Budget bezügl. System aufzustocken, oder kann man da eh nicht mehr "rausholen"?
akem
Inventar
#7 erstellt: 12. Feb 2012, 18:32
Nein, ein neues Headshell brauchst Du dafür nicht.
Generell gilt: Der Tonabnehmer macht die Musik. Er entscheidet zu 90% darüber, was hinten den Lautsprechern zugeführt wird. Der Klangeinfluß aller Verstärker dazwischen ist im Vergleich dazu ziemlich gering.
Zur Qualität des Technics: erstens ist das ein Technics und zweitens ist das ein guter alter Dreher, der noch nicht kaputtgespart wurde. Daß der 1200/1210er Technics so begehrt ist hat schon seine Gründe und auch die anderen etwas höher angesiedelten Technics Modelle haben relativ gesunde Gebrauchtmarktpreise. Reich wird man natürlich nicht, aber die Dinger werden auch nicht verramscht.
Bei der Wahl des Tonabnehmers sollte man aber auch die Daten des Armes ins Kalkül ziehen. Das DL110 ist ziemlich anspruchslos, das spielt auf fast jedem Arm. Viele andere System sind da erheblich wählerischer.
Willst Du etwa Dein Budget anheben?

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#8 erstellt: 12. Feb 2012, 19:28
Hi Andreas!

Wie ist denn der Arm des Technics SL 1900 einzustufen, ist das ein mittelschwerer Tonarm?

Ich hatte auch den Gedanken gehabt, eine V-LPS von Musical Fidelity und das Netzteil V-SPU zu erwerben. Weil derzeit hab ich den Dynavox TC 750. Aber ich habe bis jetzt noch keine Vergleichsmöglichkeit zum Dynavox gehört.

Nun mit dem Budget bin ich noch unschlüssig. Habe selbst noch nie ein ganz neues System gehört. Deshalb kann ich mir nur schwer vorstellen, ob zwischen den Systemen ein großer Unterschied besteht. Habe bis jetzt nur "Erfahrungen" durch Lesen der Plattenspieler Threads sammeln können.

Wichtig wären mir die im Anfangspost erwähnten Eigenschaften.

Gruß


[Beitrag von roho_22 am 12. Feb 2012, 19:29 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#9 erstellt: 12. Feb 2012, 23:44
Der SL-1900 hat ~ 19gr. effektive Tonarmmasse. Also schon eher in Richtung schwer
der mittelschweren Arme. Ein Denon DL-110 ist ne gute Empfehlung. Auch nett ist ein
Audio Technica AT-120E. Passen auch beide in dein Budget.
roho_22
Stammgast
#10 erstellt: 13. Feb 2012, 13:19
Ja, das Audio Technica AT-120E scheint mir interessant - das ist dieses hier, oder? Was bedeutet AT120E/II?
Bei PhonoPhono ist es orange, bei Amazon blau?
akem
Inventar
#11 erstellt: 13. Feb 2012, 14:14
Von den AT120 gibt es eine ältere Version (orange) und eine neuere Version. Frag mich aber bitte nicht, welche davon besser ist.
Wenn der Arm des Technics 19g hat könntest Du auch ein Denon DL103 kaufen. Hat halt nur eine Rundnadel, die schneller "runter" ist als die elliptische Nadel des 110. Aber es gibt viele Leute, die das DL103 mit einer besseren Nadel retippen lassen, die dann auch wesentlich länger hält. Beim Nadelspezialisten kostet das Retippen mit einer Shibata-Nadel etwa 110 Euro. Das ist dann eine der besten Nadeln überhaupt (schau mal bei Ortofon die 2M- oder die Cadenza-Serie an, wie dort die Shibata eingeordnet ist...) und hält dann auch ein paar tausend Stunden (Rundnadel ~500 Stunden, elliptisch ~800h).
Tja, und mit so einer Nadel spielt das DL103 gleich mal ein paar Klassen besser Wenn man es dann noch nackig macht... Da kann man nen echten Favoritenschreck draus machen!

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#12 erstellt: 13. Feb 2012, 14:31
Beim Denon DL 103 (lt. phonophono) würde aber dann noch eine externe MC-Vorstufe fällig werden. Diese sollte mehr kosten, als das System selbst. Oder kann das DL 103 auch an normalen MM-Vorstufen gespielt werden?

Könnte man auch das DL 110 retippen lassen und hat das dann so ähnliche Auswirkungen als beim DL 103?


Wenn man es dann noch nackig macht...

Sorry, aber was ist damit gemeint?

Gruß
akem
Inventar
#13 erstellt: 13. Feb 2012, 17:15
Ja, das DL103 ist ein Low-Output MC, dafür braucht man eine MC-Vorstufe. Wenn Dein integrierter Vorverstärker nur MM verarbeiten kann dann müßte eine externe Vorstufe her.

Grundsätzlich kann man fast jedes Tonabnehmersystem retippen, da gibt es nur ganz wenige Exoten, bei denen das nicht geht. Auch ein DL110 profitiert sicherlich von einer Shibatanadel. Wenn also die Originalnadel mal runter ist, dann schick es zum Nadelspezialisten oder einem anderen Retipping Service.

Unter "nackig" machen versteht man, die untere Gehäusehälfte des DL103 zu entfernen. Es liegt zwar dann offen da und braucht eine Trägerplatte oder ein anderes Gehäuse (es kursieren diverse Gehäuse aus Holz und Alu). Beim Händling des nackten DL103 muß man halt entsprechende Vorsicht walten lassen, niemals den Generator, die Nadel oder die Anschlußdrähtchen, die seitlich zu den Pins hinten geführt werden, anfassen. Benefit des ganzen ist es, daß die untere Gehäuse halbschale kräftig resoniert und das System spielt ohne das Ding wesentlich sauberer und klarer.
Es kann gut sein, daß das auch beim DL110 möglich ist, dazu gibt es aber keine Anleitung oder wenigstens Bilder im Netz. Daher möchte ich das nicht beschwören und auch niemanden irgendwie ermuntern, das mal auszuprobieren.

Gruß
Andreas
Smoke_Screen
Stammgast
#14 erstellt: 13. Feb 2012, 17:37
Das AT120E ist das hier AT120E bei Amazon
Das Teil passt optimal zum SL1900. Das normale DL103 passt nicht. Dafür ist der Arm viel zu leicht.
Da braucht es schon einen wirklich schweren Arm um 30gr..
Außerdem 170 Ocken fürs DL103 + retippen + MC-Vorstufe liegt WEIT außerhalb deines genannten
Budgets. Warum gleich immer massiv Kohle raushauen für minimalen Effekt in der Gesamtanlage?
Willst du wirklich mehr Kohle ausgeben würde ich es zunächst mal mit einem AT440MLa versuchen.
Das kostet 150€,passt ebenfalls optimal zum Arm des SL1900 und ist insgesamt eine Klasse besser
als das AT120E. Wenn du dann deinen Denon Amp und die Elacs hast würde ich die Sache mit einem
besseren TA nochmal überlegen. Vorher nicht,denn jenseits dieser Qualitätsschwelle haben TAs die
Tendenz RICHTIG teuer zu werden. Und ob sich das dann lohnt muss erneut abgewogen werden.
Ich würd sagen hol dir das AT120E oder AT440MLa und hör dich erstmal ein. Sammle Hörerfahrung
und definiere was - wenn überhaupt - du dir besser wünschst am Klangbild. Hast du dir eine Meinung
gebildet kann darüber diskutiert werden an welcher Stelle der Anlage/Hörraum-Kombination man am
geldbeutelschonendsten verbesssern kann.
Das wäre jedenfalls mein Ansatz. In Kaufrausch zu verfallen ist imho die ineffektivste Sache die du
machen kannst. Obwohl,die Händler freuen sich natürlich über jeden unnütz ausgegebenen Euro in
ihren Kassen....


[Beitrag von Smoke_Screen am 13. Feb 2012, 17:46 bearbeitet]
akem
Inventar
#15 erstellt: 13. Feb 2012, 17:51

Smoke_Screen schrieb:

Das normale DL103 passt nicht. Dafür ist der Arm viel zu leicht.
Da braucht es schon einen wirklich schweren Arm um 30gr..


Wer hat Dir DAS denn erzählt? Erstens dürfte es nicht gar zu viele Arme geben, die überhaupt in die Nähe der 30g kommen und zweitens läuft das DL103 ab 14g bestens. Ab ca. 20g wird's dann wieder schlechter. Wenn der Technics Arm 19g hat liegt er gerade noch im grünen Bereich.

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#16 erstellt: 13. Feb 2012, 19:27
Danke für eure Antworten.

Da ich gerade angefangen habe mich für Vinyl zu interessieren und Neueinsteiger bin, würde ich das AT 120E vorziehen. Wenn es wirklich für Pop und Klassik geeignet ist und wie Smoke Screen schon gesagt hat, erstmal Hörerfahrung sammeln.

Das Denon DL 103 + Phono-vorstufe heb ich mir mal für später auf

Das Denon DL 110 ist momantan schwierig günstig zu bekommen und beim AT440MLa habe ich jetzt nur polnische Händler gefunden, die das anbieten.

Meine Idee ist ungefähr so:
Ich bestell jetzt mal das AT 120E für den Technics und werde dann später eventuell das AT 120E auf meinem Thorens "umstecken", falls das kompatibel sein sollte. Danach werde ich ein neues System für den Technics kaufen.
BTW: Kann jetzt 2 Dreher mein Eigen nennen, nämlich Thorens TD160 und Technics SL 1900 - welcher von beiden ist der Bessere, oder ist das eher Geschmackssache?

Gruß
Fhtagn!
Inventar
#17 erstellt: 13. Feb 2012, 20:26
Das Denon DL-110 passt besser und klingt auch besser als das AT-120.

MfG
Haakon
Smoke_Screen
Stammgast
#18 erstellt: 13. Feb 2012, 20:44
AT440Mla hier beim Thakker
roho_22
Stammgast
#19 erstellt: 13. Feb 2012, 21:47

Fhtagn! schrieb:
Das Denon DL-110 passt besser und klingt auch besser als das AT-120.


Hast oder hattest du beide Systeme?
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 14. Feb 2012, 07:35
Ja. Das Denon hab ich noch, das läuft auch an einem Technics. Das AT-120 hatte ich mal, ist mitsamt einem anderen Dreher verkauft.
Beide sind für ihren Preis gut, das DL-110 liegt aber klar über dem AT-120. Zudem passt das Denon perfekt auf die Technics Tonarme. Läuft am liebsten mit 2g Auflage.

MfG
Haakon
roho_22
Stammgast
#21 erstellt: 14. Feb 2012, 13:17

Fhtagn! schrieb:
Zudem passt das Denon perfekt auf die Technics Tonarme. Läuft am liebsten mit 2g Auflage.


Nun, wenn ich das DL 110 nehme, ist es sicherlich kein Nachteil, dass meine anderen Komponenten auch von Denon sind.

Was mich noch interessiert ist der Technics nun besser oder der Thorens? Muss mich nämlich entscheiden, welcher der beiden bei meiner Hauptanlage bleibt..


[Beitrag von roho_22 am 14. Feb 2012, 13:19 bearbeitet]
akem
Inventar
#22 erstellt: 14. Feb 2012, 14:04

roho_22 schrieb:

Das Denon DL 110 ist momantan schwierig günstig zu bekommen und beim AT440MLa habe ich jetzt nur polnische Händler gefunden, die das anbieten.


Schau mal hier:
http://www.phonophono.de/Ydenon_dl110_4.php3?Kennung=
Wenn das nicht günstig ist...
Ruf aber vorher an wegen der Liefersituation. Ich habe neulich eines bestellt, das gestern erst verschickt wurde. Anscheinend haben sie gerade erst wieder welche reinbekommen. Je nach Warteliste sind die vielleicht auch schon alle weg oder auch nicht...

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#23 erstellt: 14. Feb 2012, 17:10
Ich muss jetzt erstmal abwarten bis der Dynavox kommt, das sollte übermorgen passieren. Dann kann ich den Dreher auf seine Funktionen überprüfen. Und dann bestell ich erst. Aber danke für die Info.

Gruß
roho_22
Stammgast
#24 erstellt: 17. Feb 2012, 17:22
N´abend!

Habe heute endlich den Dynavox bekommen und sogleich einmal ein paar Platten probiert. TA ist momentan ein Philips 400.
Habe Auflagegewicht auf 1,8g und Antiskating auf 1,0.
Ist es normal, dass der Tonarm manchmal zu "zittern" anfängt? Und Klassikplatten hören sich um einiges besser an, als zB Popmusik. Da sind die Stimmen nicht klar, klingen irgendwie verwaschen. Dazu kommt noch teilweise ein starkes Knistern.

Gruß
Detektordeibel
Inventar
#25 erstellt: 17. Feb 2012, 17:29
Du solltest die Schallplatten vielleicht einfach mal waschen.

Stell Antiskating und Auflagekraft auf denselben Wert und schau ob es dann noch zittert.
luckyx02
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 17. Feb 2012, 18:34
...das zittern komt durch unpassende Nachgiebigkeit, sprich compliance. Das 400er Phillips läuft normalerweise an einen 6gr Arm wie vom 212/312er.....
Da kann es bei 15 gramm schon mal das grosse zittern bekommen. Klanglich wirkt sich das in in einem müden, verwaschenen und bassbetonten Klangbild aus.
Detektordeibel
Inventar
#27 erstellt: 17. Feb 2012, 18:42
Womit wir wieder am Anfang des Threads sind, das Phillips soll an sich ja nicht der schlechteste TA sein, aber macht an nem anderen Dreher seine Sache sicher besser.
roho_22
Stammgast
#28 erstellt: 17. Feb 2012, 19:19

Detektordeibel schrieb:
Du solltest die Schallplatten vielleicht einfach mal waschen.


Ja, werd ich machen. Wie genau? Habe keine Plattenwaschmaschine in meiner Umgebung - kann man das auch selbst machen?


Klanglich wirkt sich das in in einem müden, verwaschenen und bassbetonten Klangbild aus.

Genau das höre ich..

Danke und Gruß
Detektordeibel
Inventar
#29 erstellt: 17. Feb 2012, 19:25
@Roho22
Mit Hausmitteln? Einfach so.
http://www.youtube.com/watch?v=lR8vJXNSHs8
roho_22
Stammgast
#30 erstellt: 17. Feb 2012, 20:02
Ok, dann mal waschen u schauen ob´s sich besser anhört..

Werde mir das Denon DL-110 zulegen, damit das Philips in Ruhestand gehen kann. Wie ist das mit dem Dynavox, das ja nur einen MM-Eingang hat, spielt der auch das High-Output MC?
Detektordeibel
Inventar
#31 erstellt: 17. Feb 2012, 20:04
Jo, HO MC spielt der auch.
roho_22
Stammgast
#32 erstellt: 17. Feb 2012, 20:25
Noch was:
Wieviel ist ein gebrauchter Trigon Vanguard 1 wert? Und wieviel Verbesserung steckt in dem Nachfolger?


[Beitrag von roho_22 am 17. Feb 2012, 20:26 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#33 erstellt: 17. Feb 2012, 20:41

Wieviel ist ein gebrauchter Trigon Vanguard 1 wert


Angebote 130 bis 200€ hab ich gesehen, scheint sich da auch irgendwo einzupendeln. So um die 150 ist wohl halbwegs realistisch.

Würde mir aber nicht für nen <150€ Tonabnehmer jetzt hier nen Riesen-Vorverstärker hinstellen. Denon 110 ist auch eher unkritisch was kapzitäten etc. hingeht.
roho_22
Stammgast
#34 erstellt: 19. Feb 2012, 18:57
Naja ich hab mich ein bisschen in den Onkyo A8670 verschaut, weil der ja eine sehr gute Phonoplatine haben soll..

Morgen wird das DL 110 bestellt
Smoke_Screen
Stammgast
#35 erstellt: 20. Feb 2012, 00:04

roho_22 schrieb:
Naja ich hab mich ein bisschen in den Onkyo A8670 verschaut, weil der ja eine sehr gute Phonoplatine haben soll..

Morgen wird das DL 110 bestellt :)


Ich hoffe du warst der der das Teil geschossen hat.
roho_22
Stammgast
#36 erstellt: 20. Feb 2012, 10:51
Nein, ich will ihn in silber..
Was bedeutet Subsonic? Der hat ja MM, MC, und jeweils subsonic MM wie MC?
Fhtagn!
Inventar
#37 erstellt: 20. Feb 2012, 11:31
Subsonic=Rumpelfilter=Frequenzen unter 10-20Hz werden nicht wiedergegeben um die Tieftöner zu entlasten und Laufwerksgeräusche zu eliminieren.
roho_22
Stammgast
#38 erstellt: 20. Feb 2012, 11:58
OK, danke
roho_22
Stammgast
#39 erstellt: 21. Feb 2012, 13:33
Hi!

Bin mir jetzt wieder nicht mehr so sicher, ob ich den 8670er will. Weil er hat ja keinerlei Anpassungsmöglichkeiten für MM od MC.

Gibt es Vollverstärker mit Anpassungsmöglichkeiten, die dem Onkyo ähnlich sind? Oder doch lieber einen externen?

Gruß
Smoke_Screen
Stammgast
#40 erstellt: 21. Feb 2012, 17:00
Mach dir deswegen mal nich ins Hemd. Oder willste für ein paar Widerstände oder
Kondis freiwillig ein paar hundert ocken auf Verdacht mehr auf den Tisch legen ?
Anpassprobs hat man zu Zeiten wo gute Phonepres noch in gute Vollverstärker
unterhalb der Mondpreisschwelle eingebaut würden auch gelöst.
Außerdem ist eine Anpassung so oft gar nicht notwendig. Erst mal ist entscheidend
ob das was an deine Lauscher kommt dein Wohlgefallen findet. Dafür brauchts
erst mal einen guten Tonabnehmer an einem guten Amp an denen gute Boxen
hängen in einem Raum der zum Musik hören auch taugt. Frimmeln und frickeln
kannst du dann immer noch bis zum abwinken.
roho_22
Stammgast
#41 erstellt: 21. Feb 2012, 17:27

Smoke_Screen schrieb:
Mach dir deswegen mal nich ins Hemd. Oder willste für ein paar Widerstände oder
Kondis freiwillig ein paar hundert ocken auf Verdacht mehr auf den Tisch legen ?


Wenn mit dem vorgeschlagenen Onkyo eine Vielzahl von TA´s abspielbar ist..dann natürlich nicht.

Im Moment hab ich halt nur die Denon Kompaktanlage, mit den dazugehörigen Boxen.

Aber habe vor die LS durch andere zu ersetzen und den Receiver durch den Onkyo - is aber noch Zukunftsmusik.
Wobei den Onkyo könnt ich morgen schon an Land ziehen, wobei der dann wieder maßlos überdimensioniert ist für die kleinen Denon Kompaktboxen.

Das DL110 werd ich wahrscheinlich die Woche noch bekommen..

Gruß


[Beitrag von roho_22 am 21. Feb 2012, 17:29 bearbeitet]
Smoke_Screen
Stammgast
#42 erstellt: 21. Feb 2012, 18:04

roho_22 schrieb:

Wenn mit dem vorgeschlagenen Onkyo eine Vielzahl von TA´s abspielbar ist..dann natürlich nicht.


Klaro. Die haben damals keinen Krüppel auf den Markt gebracht.



roho_22 schrieb:

Im Moment hab ich halt nur die Denon Kompaktanlage, mit den dazugehörigen Boxen.

Aber habe vor die LS durch andere zu ersetzen und den Receiver durch den Onkyo - is aber noch Zukunftsmusik.
Wobei den Onkyo könnt ich morgen schon an Land ziehen, wobei der dann wieder maßlos überdimensioniert ist für die kleinen Denon Kompaktboxen.


Gebrauchtgeräte sollte man an Land ziehen wenn sich die günstige Gelegenheit bietet.
Anders wie Neugerät sind die leider nicht auf Bestellung lieferbar. Und oft macht man die
Entdeckung das plötzlich erheblich mehr für ein gut erhaltenes Exemplar zu zahlen ist.
Also zuschlagen und sich keine Gedanken darüber machen ob die kleinen Denon-Schuhkartons
"zu klein" sind. Zu klein oder zu groß gibts da nicht. Nur zu schlecht.
Der Amp wird ja auch nicht schimmelig wenn er an den Denons werkelt.....
Detektordeibel
Inventar
#43 erstellt: 21. Feb 2012, 19:05

Im Moment hab ich halt nur die Denon Kompaktanlage, mit den dazugehörigen Boxen.


Die ist zwar klein und kein Leistungsmonster doch weder schlecht noch billig.

Um den Unterschied zwischen Denon DL 110 und dem alten Phillips darzustellen reicht die dicke aus.

Warte erstmal bis das Denon 110 angekommen und montiert ist.



und sich keine Gedanken darüber machen ob die kleinen Denon-Schuhkartons
"zu klein" sind. Zu klein oder zu groß gibts da nicht. Nur zu schlecht.


Joah, und für die Größe und den Preis sind das imho sowieso fast "Klangwunder". - Das da wirklich bessere Lautsprecher in ähnlichen Dimensionen neu bekommst musste normal mindestens soviel ausgeben wie die ganze Anlage gekostet hat.
roho_22
Stammgast
#44 erstellt: 24. Feb 2012, 13:23
Hallo!

Habe heute das DL 110 bekommen. Also gleich mal ausgepackt und Anleitung gelesen. Ist ja alles Neuland für mich. Das alte Philips hab ich gestern noch abmontiert und so konnte ich gleich starten.
Habe zuerst das System locker angezogen, sodass man es noch mit ein bisschen Druck hin und herschieben konnte. Danach mit der Überhangslehre geschaut, dass das Ende der Nadelspitze auf 52mm ist. Das war ein bisschen ein Gefrickel. Danach die Schrauben festgezogen, die Käbelchen reingesteckt und das Headshell montiert.
Dann geschaut, ob der Tonarm ausbalaciert ist und dann Auflagekraft und AS eingestellt.

Das System spielt jetzt bei 1,9g AK (=AS). Und dann einmal geschaut wie es sich anhört. Im Vergleich zum Philips höre ich jetzt Musik. Es entsteht eine Bühne und man kann jetzt die einzelnen Instrumente wahrnehmen. Also so macht Plattenspielen Spaß.

Sollte ich noch eine "Feinjustage" zB mit Schablone machen? Weil ich meine es hört sich schon ganz gut an. Kein Zischeln mehr, keine Verzerrungen.

Ich meine, dass der analoge Klang, durchaus mit dem Digitalen mithalten kann - aber ist Geschmackssache, ich mag den analogen Klang, kommt ja schließlich auf die Tonträger an.

Und was ist besser für die Nadel / Platte, wenn mehr AK eingestellt wird oder weniger? Möchte ja die Nadel so lang als möglich nutzen.

Gruß
Fhtagn!
Inventar
#45 erstellt: 24. Feb 2012, 13:27
Eine Kontrolle mit Schablone schadet sicher nicht. Wenn der Überhang genau stimmt und das System gerade in der HS sitzt, kann das aber auch so schon passen. Verzerren tut ja nichts.

Auflagekraft: Lieber 0,1g mehr als zuwenig. Das DL-110 mag auch 2,0g gerne.
roho_22
Stammgast
#46 erstellt: 24. Feb 2012, 13:37
OK. Wird gemacht. Danke für den Tipp.

Weisst du von wo ich eine geeignete Schablone her bekomme, die man ausdrucken kann?

edit: welche von denen hier soll ich nehmen?


[Beitrag von roho_22 am 24. Feb 2012, 14:16 bearbeitet]
akem
Inventar
#47 erstellt: 24. Feb 2012, 18:35
Probiere mal das DL110 aus, wenn Du das mitgelieferte Metallplättchen zwischen System und Headshell zwischenlegst. Je nach Tonarmmasse legt das Denon damit nochmal deutlich zu.

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#48 erstellt: 24. Feb 2012, 19:35

akem schrieb:
Probiere mal das DL110 aus, wenn Du das mitgelieferte Metallplättchen zwischen System und Headshell zwischenlegst. Je nach Tonarmmasse legt das Denon damit nochmal deutlich zu.

Gruß
Andreas


Ja, hab ich eh schon gemacht. Auflagekraft ist jetzt bei 2,0 gramm und Antiskating auch bei 2.
Ist es normal beim DL110, dass die Nadel nicht soweit "hinaussteht" (weiss nicht wie ich es anders beschreiben soll)?
Beim alten Philips steht die Nadel mehr hinaus.

Wollte noch mal mit einer passenden Schablone feinjustieren, weiss aber nicht welche ich nehmen soll (wie oben schon geschrieben).

Ansonsten bin ich eigentlich mit dem Klang sehr zufrieden, obwohl die Nadel ja gar noch nicht so eingespielt ist.

Gruß

EDIT: Bei manchen Platten hör ich aus beiden Kanälen so eine kurzes Knacksen..


[Beitrag von roho_22 am 24. Feb 2012, 19:57 bearbeitet]
akem
Inventar
#49 erstellt: 25. Feb 2012, 18:08
Die Länge der Nadelträger ist bei den diversen Systemen durchaus sehr verschieden. Schau mal ein Denon DL103 an, das hat mal nen richtig langen Nadelträger. Aber das ist halt so, da muß man dem Entwickler schon zugestehen, daß die Länge Teil seines Konzeptes ist.

Ich hab aktuell auch ein neues DL110 am Einspielen (hat jetzt vielleicht 3-4h drauf). Das klingt im Vergleich zu meinem alten Exemplar schon ziemlich hell, bei manchen Passagen schon richtig nervig. Aber ich bin guter Dinge, daß sich das noch einrenkt.

Das Knacksen kann mehrere Ursachen haben. Ist das immer an den gleichen Stellen (spricht Kratzer oder Preßfehler)? Oder kommt das einfach so an zufälligen Stellen (dann könnten es elektrostatische Entladungen sein)?

Gruß
Andreas
roho_22
Stammgast
#50 erstellt: 25. Feb 2012, 19:37

akem schrieb:


Ich hab aktuell auch ein neues DL110 am Einspielen (hat jetzt vielleicht 3-4h drauf). Das klingt im Vergleich zu meinem alten Exemplar schon ziemlich hell, bei manchen Passagen schon richtig nervig. Aber ich bin guter Dinge, daß sich das noch einrenkt.


Ja, für mich war es ein riesen Sprung vom Philips auf das DL110, mindestens 2 Klassen besser.


Das Knacksen kann mehrere Ursachen haben. Ist das immer an den gleichen Stellen (spricht Kratzer oder Preßfehler)? Oder kommt das einfach so an zufälligen Stellen (dann könnten es elektrostatische Entladungen sein)?


Nein, das Knacksen kommt immer nur bei bestimmten Platten..

Wie hast du dein System justiert, mit Schablone?

Gruß
akem
Inventar
#51 erstellt: 26. Feb 2012, 18:37
Wenn es immer an denselben Stellen der Platten ist, dann sind die Platten an diesen Stellen beschädigt. Es ist leider so, daß der eine Nadelschliff bestimmte Kratzer oder auch Einschlüsse im Material der Platte hörbar macht und der andere Schliff nicht. Das ist auch innerhalb einer Schliff-Familie so, weil es eben z.B. auch unterschiedliche Verrundungsradien (und damit unterschiedliche "Eintauchtiefen" in die Rille) gibt.

Ich hab mein DL110 derzeit nur mit einer quick and dirty Justage in einem Dual 1228 laufen (weil es in einem anderen Thread hieß, der Arm sei zu leicht für das DL110 - mit 2g Zustazgewicht geht's aber ganz gut...). Also eigentlich nur Augenmaß, zumal die Längsschlitze im Dual eh sehr kurz sind. Sonst verwende ich zur Justage schon Schablonen: wenn verfügbar herstellereigene Schablonen der jeweiligen Tonarm hersteller und wenn nicht, dann eine IEC-Standardschablone.

Gruß
Andreas
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