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Technics SL 1900 Probleme

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Loren58
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Okt 2008, 10:51
Habe auch ein Problem mit dem Tonarmlift.

Also Problem nr. 1 der Tonarm wird nicht abgehoben zum aufsetzten und zurückführen.
Nr. 2 Der Lifthebel hat keine Funktion.

Was kann das sein und wie ist es zu beheben.

Für eure sachdienlichen Hinweise wäre ich dankbar.
piccohunter
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 20. Okt 2008, 17:59
Problem 1 und 2 sind im Grunde dasselbe

Die Ursache ist die Mechanik. Entweder ist ein Gummiriemen gelängt oder änliches... im schlimmsten Fall ist etwas (ab)gebrochen.
Bei meinem SL-1700MKII war es z.B. der gelängte Gummiriemen, mittlerweile tut es seit mehreren Jahren ein normales Haushaltsgummi an dieser Stelle

Wenn du es dir zutraust, öffne das Gerät und versuche den Fehler selber zu finden, ansonsten bleibt nur der Weg zum Servicetechniker.
Loren58
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 20. Okt 2008, 18:34
Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Werde mir das mal anschauen.
Wenn es nur ein Gummi ist na gut wenn mehr dann halt ab in die Bucht da wo er auch herkommt.

Gruss
piccohunter
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Okt 2008, 18:40
Dafür wäre er zu Schade, finde ich. Der SL 1900 ist schon ein wertiger Dreher, den ich persönlich am Leben halten und behalten würde.

Geht mir mit meinem SL 1700MKII genauso, etwas derart wertiges bekommt man heutzutage nur noch (wenn überhaupt) im DEUTLICH 4-stelligen Preisbereich.
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 21. Okt 2008, 05:34

Loren58 schrieb:
...wenn mehr dann halt ab in die Bucht da wo er auch herkommt...

Wegen so einem Kleinkram so ein gutes Gerät "abschreiben" wollen?
Hey, ich würd da sogar hergehen und einen neuen Tonarm drauf klatschen, wenn tatsächlich "mehr" dran wäre. Und Du gibst so schnell auf.
Wie schon geschrieben: adäquater Ersatz für das Gerät wird richtig teuer, da lohnt sich imho die Mühe schon!
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 21. Okt 2008, 07:17
Hallo!

Der Lift und die gesamte Mechanik kann verharzt sein oder der Druckzylinder mit dem Silikonöl braucht eine neue Befüllung. Nach ca. 30 Jahren sind solche kleinen Widrigkeiten bei einem Plattenspieler der wohlmöglich die letzten zwei Drittel dieser Zeit auf einem Dachboden oder in einem Keller verbracht hat nichts seltenes. Viel wichtiger ist doch daß der Gleichlauf noch stimmt, das heiß das die wirklich wichtigen Sachen (Regelektronik, Motor und Tellerelager) die Zeit überdauert haben. Der Rest läßt sich mit einigem Bastlergeschick zumeist leicht richten.

MFG Günther
Loren58
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 21. Okt 2008, 08:27
Also ich bin auf diesem Gebiet nicht besonders bewandert noch bin ich besonders geschickt zu deutsch ich habe leider keine Ahnung von solchen Dingen und vor allen Dingen ich bin ein sogenannter Grobmotoriger und ungeduldig obendrein.

Ich verstehe schon die Reaktionen aber wenn ich den in die Werkstatt gebe dann wird es wieder teuer und in der Bucht sind gleich 3 dieser Dreher. Die gehen so für 70 - 80 Euro weg.
Oder man nimmt einen Thorens die bekommt man je nach Modell
auch schon zwischen 70 und 150, evtl. 200 für ein Top Gerät.
Ich habe erst ein Optonica RT3838 Cassettendeck in Reparatur weil ich dachte muss erhalten werden. Also mit viel Augen zudrücken hat die Werkstatt mir das für 100 Euro wieder gerichtet wenn auch deutlich mehr Arbeit drin gesteckt hat. Und ich hatte 2 davon. Eines halt zum ausschlachten. Rund 180 für beide Geräte bei Ebay bezahlt dann 100 Euro Reparaturkosten macht schon 280 Euronen. Dafür bekommt man schon ein sehr gutes gebrauchtes und vor allem intaktes Gerät.

Es ärgert mich halt schon das ich bei Ebay immer so ein Pech habe.
Na gut nicht immer. Das letzte Gerät eine. Teac Bandmaschine 3300SX sah schlimmer aus als es war und ich konnte die mit Hilfe einer 2. kleinen 2300SX Schlachtmaschine wieder richten. Jetzt ist die wieder Top und klingt super. Das hat mich halt nur 30 Euro gekostet.


Also ich habe 1 Marantz 2230, eine Teac 2340, eine Teac 3300SX, einen Optonica RT3838, einen Thorens TD115 und nun auch einen Technics SL1900.

Leider habe ich auch einen Totalausfall einen Kenwood 5400.
Gebe ich gerne ab wer da basteln möchte bitte melden. Naja Totalausfall ist zuviel gesagt Verstärker geht noch Tuner bedingt, die Tapeanschlüsse sind defekt und das Ganze Gerät dröhnt bei jeder kleinen Erschüterung. Optisch hat er halt auch gelitten keine Ahnung was der Vorbesitzer damit gemacht hat.

Also wegen eurer Reaktionen werde ich mir das noch mal überlegen mit dem SL1900.

Ein neuer Tonarm? Was wird der kosten?


Nun verratet mir halt wie ich das anstellen muss, wie ich da dran komme und wie das Silikonöl auszutauschen ist.


[Beitrag von Loren58 am 21. Okt 2008, 16:00 bearbeitet]
Loren58
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 26. Okt 2008, 18:03
Tja und jetzt?
Schweigen im Walde. Naja also so habe ich mir eure Hilfe hier nicht vorgestellt.
Erst groß erzählen was der eine oder andere alles für den Dreher tun würde und dann.....nichts mehr.
Traurig
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Okt 2008, 18:39
Dir wurde doch klar geraten, dass Du das Gerät behalten und reparieren (lassen) sollst. Wenn Du selbst nicht weißt, wie, dann wende Dich an jemanden, der das kann!
Sonst geht's Dir aber hoffentlich gut... oder?!?
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 26. Okt 2008, 19:11
Hallo!

Hast du nachgesehen ob die Mechanik verharzt ist? Bewegt die Mechanik sich und hebt /senkt sich die Liftbank wenn du sie händisch hochziehst b.z.w. runterdrückst? Ist die mechanische Ablaufkette vom Hebel bis zum Druckzilinder in Ordnung? Statt hier drauf zu warten daß man dich beim Händchen nimmt hättest du das alles schonmal checken können und Bericht erstatten. Statt dessen maulst du rum ohne einen Feedback zu geben was du inzwischen zwecks Fehlersuche/Fehlerbehebung unternommen hast.

Bevor du dir um die Befüllung des Druckzylinders kümmern solltest wäre es erstmal wichtig die möglichen Fehlerquellen vor diesem zu eliminieren. Um den Druckzylinder neu zu Befüllen mußt du den Tonarm ausbauen und die Liftbank zusammen mit dem oberen Teil des Zylinders abschrauben, Befüllt wird mit Differentialöl mit ca einer halben Million Mol.

MFG Günther
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 22. Okt 2009, 05:05
Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem bei meinem SL-1900 (gerade aus der Bucht für 55,- Euro).

1. Liftbetätigung manuell:
Ich kann den Lift mit dem Lifthebel nach oben heben. Der Lift kommt danach aber nicht mehr runter. Nach kurzer Reinigung (weil total verharzt) der Buchse, in der der Lift läuft, senkt sich der Lift auch wieder schön "smooth" ab. Das Problem hab ich also lösen können. Funktioniert jetzt wieder einwandfrei!

2. Liftbetätigung im Automatikbetrieb:
Sobald ich auf Start drücke, wird der Tonarm angehoben und zur Schallplatte geführt. Dann klackt es noch irgendwo und das war's. Der Lift bleibt weiterhin oben, als wenn er irgendwie blockiert ist. Wenn ich auf Stop drücke, wird der Tonarm wieder zurückgeführt und die Schallplatte dreht auch nicht mehr weiter. Soweit ok, nur, dass der Lift weiterhin schön oben stehen bleibt.

Der Tonarm ist einen Tag später wieder schön abgesenkt. Ich habe den Eindruck, dass noch ein anderer Teil der Mechanik (der für Freigabe des Lifts im Automatikbetrieb zuständig ist) noch sehr sehr sehr träge läuft.

Ich habe gerade gesehen, dass der SL-1900 mit Fotos im Radiomuseum vertreten ist (http://www.radiomuseum.org/r/technics_sl_1900.html). Evtl. hat jemand anhand der Fotos (das dritte Foto könnte helfen) eine Idee? Die Buchse, von der ich bisher sprach, sitzt auf dem Foto von der Mitte der Tonarmhalteeinheit aus gesehen auf ca. 11 Uhr (also links über der Mitte). Es ist das Teil, was eine Feder besitzt. Aber wie das ganze während der Automatik funktionieren soll, will ich noch nicht begreifen!?

Hat jemand eine Ahnung, wie die Liftanhebung (die funktioniert ja) / Liftabsenkung (funktioniert nicht) im Automatikbetrieb durchgeführt wird und kann mir anhand dessen einen Tipp geben, wo ich mit meiner Reinigung als nächstes ansetzen sollte?

Bin gespannt auf Eure Tipps/Ideen.

Danke im voraus und schöne Grüße,
Tommi

P.S.: Habe gerade http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=9851 gefunden. Scheint dasselbe Problem wie bei mir zu sein. Werde dort auch nochmal nachfragen.


[Beitrag von tommi2water am 22. Okt 2009, 19:07 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 22. Okt 2009, 09:12
Hallo!

Hier bekommst du das Service Manual für den SL-1900, das sollte dir eigentlich weiterhelfen. http://www.vinylengine.com/library/technics/sl-1900.shtml Ich gehe mal von verharzter Mechanik aus, zwar sind die alten Technics-Automatikspieler zum größten Teil im inneren mit Kuststoffteilen aufgebaut aber trozdem sehr stabil. echte Schäden an den mechanischen Komponenten der Automatikfunktion sind eigentlich recht selten.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 22. Okt 2009, 09:13 bearbeitet]
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 22. Okt 2009, 19:08
Danke für den Tipp.

Habe ja geschrieben, dass ich exakt "mein Problem" auch noch in einem anderen Thread gefunden habe.

Dort habe ich auch eine ausführliche Beschreibung zur Problemlösung bekommen. Ich werde am Wochenende mal das Gerät auseinandernehmen und das Vorgehen mit Fotos dokumentieren.

Ergebnis und Vorgehensweise werde ich in dem genannten Thread posten, da dort genau dasselbe Problem behandelt wurde.

Schöne Grüße,
Tommi
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 22. Okt 2009, 19:13
Hallo!

Ja, wäre interessant ich habe vorwiegend eher mit dem SL-1300 MK nix und dem SL-1600 MK nix bei Automatikproblemen zu tun gehabt. Möglicherweise ging Technics damals beim SL-1900 andere Wege.

MFG Günther
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 26. Okt 2009, 21:53
So, Fotos hab ich mal hochgeladen.

Aber leider immer noch keine Idee, welches Bauteil verantwortlich sein könnte.

Die Fotos hab ich in diesen Thread hochgeladen:
http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=9851

Ciao,
Tommi
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 28. Okt 2009, 20:34
Hallo zusammen,

konnte das Problem lösen.

Problemlösung als Anleitung im anderen Thread:
http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=9851

Ciao,
Tommi
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