Probleme mit Technics SL-1900

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morbuskobold
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Sep 2014, 08:21
Hallo zusammen,

ich habe mir einen Technics SL-1900 gekauft, den Torarm professionell entharzen lassen, ein neues System (AT-95 E... ich weiss, ich finds aber gut und für meine Begriffe klingt es super) anbringen lassen und seit gestern muckt er schon wieder.

Bei jeder 5. Platte hängt der vorletzte/letzte Song. Wenn ich danach die Wiedergabe stoppe und den Arm ein wenig vor dem Hänger aufsetze, spielt er einwandfrei durch. Was kann das sein? Gibt es da einen Widerstand?

Ausserdem is der Aufsetzpunkt verstellt und ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich den ca. 5 mm nach aussen setze.

Mit allem Latein am Ende und um Hilfe suchend grüßt

MK
akem
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2014, 08:54
Was meinst Du mit den "Tonarm professionell entharzen lassen"? Da sollte eigentlich nichts drin sein, was verharzen könnte...

Gruß
Andreas
morbuskobold
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Sep 2014, 09:00
Naja, der 1900er ist bekannt dafür, dass nach einiger Zeit der Nichtnutzung das Schmiermittel im Arm ranzig wird und dieser dann fallbeilartig auf die Platte donnert. Hört man eigentlich überall, steht auch hier wo im Forum...
Albus
Inventar
#4 erstellt: 01. Sep 2014, 11:17
Tag,

das Service Manual mit der Beschreibung der Justagen für Aufsetz- bzw. Abschaltpunkt in der Library der Vinylengine (registrieren erforderlich, problemlos): http://www.vinylengine.com/library/technics/sl-1900.shtml

Freundlich
Albus
morbuskobold
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Sep 2014, 11:21
Jau, vielen Dank!! Das sollte in der Tat kein Problem darstellen...
Vllt. nehme ich die Ballancejustage einfach erneut vor und versuche es mit einer anderen Auflagekraft bzw. Antiskating.
akem
Inventar
#6 erstellt: 01. Sep 2014, 11:32
Ach, Du meinst den Tonarmlift... Die Lager im Arm sind normalerweise nicht geschmiert, weil die allermeisten Öl die Beweglichkeit des Armes erheblich erschweren würden...

Bring den Arm mal in Balance. Du drehst dabei das Gegengewicht so weit nach hinten, daß der Arm frei schwebt und weder oben noch unten irgendwo anstößt. Dabei vorsichtshalber den Nadelschutz dranmachen.
Dann Antiskating auf Null und dann den Arm von rechts her leicht anpusten. Der Arm sollte dann mit mehr oder weniger konstanter und nur leicht abnehmender Geschwindigkeit richtung Plattenmitte drehen. Wenn er deutlich langsamer wird, ist vielleicht das Lager zu streng eingestellt, das erzeugt dann zu viel Reibung. Dann muß man viel Arbeitszeit investieren, um an die Schraube ranzukommen und die muß man dann einen kleinen Tick lösen. Vielleicht hat das sogar kausal was mit der Liftreperatur zu tun? Daß derjenige alles zerlegen mußte und dann die Lager zu streng eingestellt hat? Wenn er aber an einer Stelle merklich abbremst oder ganz stehenbleibt, dann hast Du womöglich einen Lagerschaden im Tonarmsockel. Man kann zwar auch erstmal versuchen, das Lager neu einzustellen. Wenn das aber nichts hilft, muß man die Lager ersetzen. Meistens sind im Schaft zwei Lager drin, die Du dann am besten beide ersetzen solltest. Leider ist es nicht ganz einfach, das richtige Ersatzlager zu finden und das dann auch noch in guter Qualität. Ich hab selbst schon Lager gesucht und normal kriegst Du nur Standard-Kugellager für 1-2€ pro stück, vollgepumpt mit schwergängigem Fett. Am besten dann offene Lager nehmen, die dann mehrere Tage in ein kleines Glas mit Deckel einlegen, in dem Waschbenzin drin ist. Immer wieder mal durchschütteln, damit das Fett rausgeht. Und selbst dann sind diese Lager eigentlich immer noch zu schwergängig für einen Tonarm...

Gruß
Andreas
morbuskobold
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Sep 2014, 12:00
Oh je, wenn sich das mit dem Lager bewahrheitet, kommt er in den Keller.
Is gar nicht so einfach, sich nen neuen Dreher zu kaufen... dauernd was anderes.
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 01. Sep 2014, 18:36
Tja, wenn Du halt keinen minimalistischen Brettspieler haben wolltest
morbuskobold
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 02. Sep 2014, 08:28
Was meinste mit minimalistischem Brettspieler?
volvo740tius
Inventar
#10 erstellt: 06. Sep 2014, 20:51
Hallo,

wie ist denn der Stand der Dinge? Ich nehme mal an, dass der Abschaltpunkt verstellt ist und/oder eine Verharzung der Automatik vorliegt.

Gruß Thomas
blademage
Stammgast
#11 erstellt: 06. Sep 2014, 23:02
Mach unten den Boden-Deckel ab, dann ist alles, was die Mechanik betrifft selbsterklärend.

Ein paar Tropfen Motoröl an die Gelenke und unten am Tonarm aufpassen auf die Kabel.
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