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Tonarmlift Technics SL 1900

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ThanksJim
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Jul 2009, 09:33
Hallo ihr Lieben,

ich habe zurzeit einen Technics SL 1900 bei mir, der sich schon seit 1977 im Familienbesitz befindet und nun Probleme mit dem Tonarmlift hat.

Ich hatte nicht mit größeren Problemen bei der Fehlerbehebung gerechnet und den 'Reparaturauftrag' freudig angenommen, da ich aber eigentlich aus dem Thorens-Lager komme und üblicherweise an riemengetriebenen Subchassis-Laufwerken rumbastle, bin ich beim Anblick der Plastik-Mechanik des Technics schnell an meine Grenzen gestoßen und möchte nun nicht ohne ein paar Tipps von Technics-Erfahrenen damit beginnen, die komplizierte Mechanik zu zerlegen.

Das Problem:

Im Automatikbetrieb senkt sich der Tonarm nicht in einem vertretbaren Zeitraum auf die Platte ab. Prinzipiell funktioniert die gesamte Mechanik prima, lediglich für das Absenken nimmt sich der Arm etwa fünf Minuten Zeit.

Bei manueller Betätigung des Lifthebels hebt und senkt sich der Arm einwandfrei und ohne Verzögerung, auch die Dämpfung scheint hier perfekt zu sein. (Das gilt aber eben leider erst dann, wenn die Startautomatik den Lift 'freigegeben' hat, was halt etwa fünf Minuten dauert)

Die Endabschaltung und Rückführung arbeitet tadellos. Auflagegewicht stimmt.

Ich vermute ja, dass irgendein Teil etwas verharzt ist oder eine Feder etwas schlapp, aber irgendwie komme ich nicht so richtig an die Stellen, die ich kontrollieren will.
Zu gern würde ich mir den Funktionsablauf der Mechanik mal bei abgenommener Bodenplatte betrachten, aber diese gesamte Baugruppe ist so im Gehäuse verschraubt, dass man den Player ohne Bodenplatte nicht mehr normal aufstellen bzw. in Betrieb nehmen kann.

Nun bräuchte ich von einem Technics-Freak einen Tipp, wie ich am besten vorgehe bzw. wie ich an die Teile, die ich kontrollieren muss, überhaupt rankomme.
Auch der Tonarm selbst ist offensichtlich so in diese Baugruppe integriert, dass sich mir nicht erschließt, wie ich ihn ausbauen könnte, um dann den Bereich um den Lift zu inspizieren.

Ich bin für jede Hilfestellung dankbar!

Viele Grüße

Maik
ThanksJim
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 06. Jul 2009, 10:40
Hallo,

ich konnte das Problem nun doch alleine lösen! Ich habe den Plastikarm, der den Lift freigibt, gefunden und konnte ihn reinigen und neu abschmieren.
Er war tatsächlich so verharzt, dass er sich durch die Kraft der kleinen Feder nicht mehr bewegen ließ; nun läuft er wieder leicht und geschmeidig, der Tonarm senkt sich wieder so, wie man sich das vorstellt.

Viele Grüße in die Runde!

Maik
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 22. Okt 2009, 05:14
Hallo,

mein SL-1900 scheint dasselbe Problem zu haben.

Liftfunktion funktioniert im manuellen Betrieb.

Aber sobald ich den Automatikbetrieb nutze, wird der Lift zum Absenken nicht mehr freigegeben. Einen Tag später ist der Lift wieder abgesenkt.

Ich bin daher auf der Suche nach dem Mechanikteil, das für die Freigabe der Liftabsenkung im Automatikbetrieb zuständig ist. Ich gehe davon aus, dass der Teil bei meinem SL-1900 total verharzt ist und deshalb so lange für die Freigabe der Liftfunktion benötigt.

Wo finde ich den Plastikarm?

Habe schon hier ( http://www.hifi-foru...um_id=26&thread=8471) gepostet und leider erst danach Deinen Thread gefunden.

Evtl. kannst Du mir anhand des dritten Fotos bei Radiomuseum.org (http://www.radiomuseum.org/r/technics_sl_1900.html) sagen, welcher Plastikarm gemeint ist?

Danke im voraus und schöne Grüße,
Tommi
killnoizer
Inventar
#4 erstellt: 22. Okt 2009, 06:23
Tip für einsteiger :

Bodenplatte entfernen , zwei gleich Stühle nehmen und den Plattenspieler links und rechts auflegen so das die Unterseite offen zugänglich ist , jetzt kann die Mechanik im Betrieb beobachtet werden .

Hab ich mit 16 bei meinen ersten experimenten so gemacht

gerrit
ThanksJim
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 22. Okt 2009, 10:25
Hallo Tommi,

na, dieses Problem scheint ja wirklich ziemlich verbreitet zu sein. Ich habe per PM schon ein paar Anfragen bekommen, und alle haben anscheinend den gleichen Kummer.

Die genannten Fotos zeigen den Player leider von oben, deswegen erkenne ich das betreffende Teil nicht, aber ich versuche mal, dir die Lage aus meiner Erinnerung heraus zu beschreiben (leider habe ich bei meiner Reparatur keine Fotos gemacht, was ich im Nachhinein schon sehr bedauert habe):
Das festsitzende Ärmchen befindet sich (von unten aus zugänglich) ziemlich genau unterhalb der Liftbank. Ich hatte es damals dadurch identifiziert, dass ich (vorsichtig) die Achse der Liftbank bewegt und dann eben beobachtet habe, welches Bauteil die Bewegung verhindert. In meiner Erinnerung war das ein weißes Plastikärmchen, das eigentlich mit Federkraft zurückgezogen werden sollte, was aber wegen des verharzten Fetts nicht mehr funktioniert hatte.

Wichtig ist halt, die Bodenplatte komplett abzuschrauben und das Gerät von unten zu betrachten.

Dass der 'Tipp' von killnoizer beim SL-1900 auf keinen Fall funktioniert, ist dir ja wahrscheinlich sowieso klar, ich möchte es sicherheitshalber aber nochmal ausdrücklich erwähnen. Natürlich lassen sich Laufwerke, bei denen die Innereien oben am Chassis befestigt sind, auf diese Weise öffnen (die meisten Thorens-Player, der Linn LP12 u.s.w.), beim vorliegenden Technics würde das aber zu einem Herausfallen sämtlicher Innereien und damit zum Totalschaden führen. Mal ganz davon abgesehen, dass man die Bodenplatte sowieso nur dann abschrauben kann, wenn das Gerät mit abgenommenem Teller und fixiertem Arm rücklings auf der Haube liegt.
Wie man auf den von dir genannten Fotos ja erkennt, lässt sich der Player auch von oben her zerlegen, das erscheint mir aber für die hier gefragte Reparatur eher ungeeignet, da man ja dann die mechanische Baugruppe von oben UND von unten lösen müsste, was dazu führen würde, dass einem beim Herausnehmen dann sämtliche Einzelteile der Mechanik um die Ohren fliegen würden. Das würde ich unbedingt vermeiden, denn dass man das dann hinterher wieder zusammensetzen kann, würde ich mal bezweifeln, zumindest kann man sich dieses Risiko bzw. diese unnötige Mehrarbeit dadurch sparen, dass man sich der Sache durch das von mir beschriebene 'Auf-den-Kopf-stellen' des Players und Abnehmen der Bodenplatte nähert. Klar, auch hierbei muss man aufpassen, dass die Innerein an ihrem Platz bleiben, aber das ist wesentlich einfacher, als wenn alle Mechanik-Teile gelöst wären.

Sicherheitshalber hatte ich damals das Headshell abgenommen und ein Handtuch zwischen Tisch und Haube gelegt.

Wenn der Player auf dem Rücken liegt, dann müssen ALLE Schrauben entfernt werden (die messingfarbenen und die schwarzen), dann kann man vorsichtig die Platte abnehmen.
Sei vorsichtig hierbei und achte vor allem darauf, das Gerät nun nicht mehr zu sehr zu bewegen, denn durch das Lösen der Schrauben sind im Prinzip alle inneren Baugruppen nun lose.
Jetzt hat man freien Blick auf die Liftmechanik. Das festsitzende Teil sitzt, wie gesagt, ziemlich genau unter der Liftbank (nicht unter dem Hebel!), das solltest du eigentlich aus dieser Perspektive nun relativ einfach finden.
Ich habe es zunächst mit etwas Alkohol gereinigt, dann mit etwas Kriechöl (Mo bzw. WD40) leichtgängig gemacht und nach erfolgreichem Test dann mit hundsgewöhnlichem Lagerfett aus meiner Werkstatt dauerhaft geschmiert. Das Fett sollte allerdings nicht zu zäh sein, damit es nicht 'klebt', sonst bleibt das Teil ja irgendwann wieder hängen (Spezialfett für Tonarmlifte wäre hier z.B. viel zu klebrig und ziemlich ungeeignet).
Es empfiehlt sich natürlich, bei dieser Gelegenheit auch alle anderen, mit dem gleichen Fett behandelten Stellen ebenfalls einer Kur zu unterziehen, denn es wäre ja ziemlich ärgerlich, wenn dann ein paar Monate nach dem Zusammenbau plötzlich irgendwas anderes aus dem gleichen Grund nicht mehr funktioniert und man das Gerät schon wieder öffnen muss. Und es gibt eine ganze Menge dieser verharzten Schmierstellen ...
Beim späteren Zusammenbau solltest du unbedingt darauf achten, dass alle Teile inkl. Netzteil wieder genau dort sind, wo sie hingehören, damit du nachher nicht ins Leere schraubst und nicht alles wieder fest ist.

Das Ganze war eigentlich keine große Aktion, der größte Teil der Arbeit bestand auch bei mir darin, herauszufinden, welches Bauteil überhaupt verantwortlich war für den Defekt, und natürlich auch darin, mir darüber klar zu werden, dass man das Laufwerk tatsächlich auf den Kopf stellen, von unten öffnen und somit eigentlich alle Innereien lösen muss, was mir zunächst sehr widerstrebte.

Ich bin nämlich eigentlich auch ein alter Thorens-Freak, der seine Laufwerke liebend gerne zwischen zwei Stühle stellt und dann in aller Ruhe mal von unten besichtigt, und da das beim Technics ja nun mal sowas von überhaupt nicht funktioniert, musste ich mich an diese Idee auch erstmal etwas gewöhnen ...

Ich hoffe, dass ich dir ein bisschen helfen konnte, und wünsche dir gutes Gelingen! Leider kann ich dir das alles nur noch aus meiner Erinnerung heraus beschreiben und hab das Gerät nicht mehr wirklich vor mir, aber falls noch irgendwas unklar ist, dann melde dich halt einfach nochmal.

Viele Grüße und good luck!

Maik
killnoizer
Inventar
#6 erstellt: 22. Okt 2009, 18:50
sorry , wollte hier keine falsche Spur legen , habe selbst ca. 10 versch. technics in Besitz / gehabt , lediglich der QX 300 war mit Subchassis aufgebaut , bei allen anderen wär das wie beschrieben OK gewesen .

Aber ich denke doch das du das betreffende Bauteil so finden müsstest , gibt es auf Vinyl Engine kein SM dazu ??


gerrit
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 22. Okt 2009, 19:02
Wow, danke für Eure ausführlichen Tipps!

Werde das ganze mal am Wochenende in Angriff nehmen und auch Fotos machen, damit für den nächsten "Betroffenen" die Lösung im Forum direkt sichtbar wird.

Melde mich dann mit den Fotos, wenn's geklappt hat.

Ja, das Service-Manual habe ich gefunden. Und ich möchte auf keinen Fall, dass mein SL-1900 nach meiner Reparatur identisch mit der Explosionszeichnung ist. Das krieg ich nie wieder zusammen.

Danke und schöne Grüße,
Tommi
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 25. Okt 2009, 12:27
Hallo,

ich habe den SL1900 wie beschrieben geöffnet.

Jetzt wird mir nur nicht klar, um welches Bauteil ich mich "kümmern" muss.

Ich habe ein paar Fotos vom geöffneten SL1900 gemacht und würde mich freuen, wenn ich noch etwas Unterstützung bzgl. Bauteil-Suche bekommen könnte.

Bild 1 zeigt nur den noch geschlossenen Plattenspieler von unten, damit man später noch weiß, wo die verschiedenen Schrauben (schwarze / messingfarbene) hingehören.

Bilder in Auflösung 800x600 (Dateigröße durchschnittlich knapp 500 KB):

Bild 1: http://www.huels.org/misc/technics/800x600/Technics_SL1900_01.jpg

Bild 2: http://www.huels.org/misc/technics/800x600/Technics_SL1900_02.jpg

Bild 3: http://www.huels.org/misc/technics/800x600/Technics_SL1900_03.jpg

Bild 4: http://www.huels.org/misc/technics/800x600/Technics_SL1900_04.jpg

Bild 5: http://www.huels.org/misc/technics/800x600/Technics_SL1900_05.jpg

Bild 6:

Bilder in Auflösung 1024x768 (Dateigröße durchschnittlich knapp 600 KB):

Bild 1: http://www.huels.org...chnics_SL1900_01.jpg

Bild 2: http://www.huels.org...chnics_SL1900_02.jpg

Bild 3: http://www.huels.org...chnics_SL1900_03.jpg

Bild 4: http://www.huels.org...chnics_SL1900_04.jpg

Bild 5: http://www.huels.org...chnics_SL1900_05.jpg

Bild 6: http://www.huels.org...chnics_SL1900_06.jpg

Hmm, warum hier sogar ein Bild direkt in dem Forenbeitrag dargestellt wird, ist mir nicht klar. Aber ich habe extra die Dateigrößen zu den Bilderlinks dazugeschrieben. Dann wisst Ihr, worauf Ihr Euch "einlasst".

In Bild 6 sieht man ziemlich genau in der Mitte die Buchse mit der Feder, die sich bewegt, wenn ich den Lifthebel manuell benutze. Mir ist noch nicht klar, wie die Liftbank im Automatikbetrieb angehoben wird und welches Bauteil das Absenken nicht schnell genug freigibt. Hoffentlich könnt Ihr mit weitere Tipps geben.

Schöne Grüße,
Tommi

P.S.: Die Fotos habe ich selber gemacht und sind hiermit zur weiteren Verwendung (herunterladen, verändern, woanders hochladen, macht damit, was Ihr wollt) freigegeben.


[Beitrag von tommi2water am 25. Okt 2009, 12:32 bearbeitet]
ThanksJim
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 28. Okt 2009, 10:16
Hallo Tommi,

jetzt ärgere ich mich noch mehr, dass ich keine Fotos gemacht habe, denn ich muss zugeben, dass ich im Nachhinein nun auch nicht mehr mit absoluter Sicherheit sagen kann, wo sich das Teil auf deinen Bildern versteckt.

Bild 6 zeigt aber auf jeden Fall die richtige Stelle. Von hier aus musst du die Achse des Lifts suchen (nicht die Achse des Hebels, sondern die der Bank). An dieser Achse liegt einer der Plastikhebel an und verhindert die Bewegung.

Wenn ich das richtig sehe, hast du den oberen großen Hebel abgenommen, damit man in den Schacht sehen kann. Der sollte wieder drauf, weil ich meine, mich zu erinnern, dass es ohne ihn nicht geht. Auch dieses Metallteil unten im Bild, an dem man noch wunderbar die verklebten Fettstellen sieht, sollte unbedingt gereinigt und neu geschmiert werden.

Prinzipiell müssen alle diese Hebelärmchen leicht beweglich sein, und die, an denen eine Feder hängt, sollten beim Loslassen wieder zurückschnappen. Überprüfe doch einfach alle, dann hast du den richtigen ja auf jeden Fall mit dabei. So viele sind das ja nicht, und ein bisschen Schmierung tut allen gut.

Der gesuchte Hebel liegt jedenfalls direkt an der Achse der Liftbank an, und es ist auf jeden Fall eine Feder dran, die ihn zurückziehen sollte, sobald du sein Lager mit Kriechöl besprüht hast und er wieder leichtgängig ist.
Er steckt ziemlich genau in dem von dir fotografierten Schacht, du wirst ihn schon finden ...

Sorry, dass ich es nicht mehr genauer in Erinnerung habe!

Ich wünsche dir viel Glück und gutes Gelingen!

Gruß, Maik
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 28. Okt 2009, 20:30
Hallo Maik,

Danke für's Feedback!

Ich hab das Teil heute nochmal aufgeschraubt. Diesmal bin ich aber noch einmal von oben an die Sache herangegangen. Und siehe da, ich habe den Übeltäter gefunden.

Hier meine Vorgehensweise (Die Bilder sind in der Auflösung 1024x768 und haben eine durchschnittliche Dateigröße von 150 kB).

Die Gehäuseoberseite muss zuerst entfernt werden. Dazu erstmal den Plattenteller abnehmen und den Tonarm in seiner Halterung fixieren. Anschließend Deckel zuklappen und Plattenspieler auf den Rücken legen.

Jetzt entfernt man alle 8 Schrauben, die aussen angebracht sind. Diese halten das Gehäuseoberteil fest. Ausserdem entfernt man die drei langen Schrauben links oben (siehe Bild 7). Diese halten von unten die Tonarmhalterung. Keine Sorge, nach Lösen der drei langen Schrauben wird die Tonarmhalterung immer noch von drei weiteren Schrauben gehalten, die man von der anderen Seite später lösen muss.

Bild 7: http://www.huels.org...chnics_SL1900_07.jpg

Nach Lösen der genannten Schrauben dreht man den Plattenspieler wieder vorsichtig um. Jetzt muss man den Deckel entfernen und die drei Regler auf der rechten Seite abziehen, sowie den Kopf vorne am Tonarm entfernen. Die Fixierung des Tonarms in seiner Halterung muss jetzt wieder geöffnet werden, damit man das Gehäuseoberteil abnehmen kann (siehe Bild 8 ).

Bild 8: http://www.huels.org...chnics_SL1900_08.jpg

Jetzt müssen die drei Schrauben der Tonarmhalterung (Bild 9) gelöst werden. Beim Lösen der letzten Schraube die Tonarmhalterung festhalten, damit sie nicht wegkippt. Um besser arbeiten zu können, kann auch das Massekabel gelöst werden (links im Bild). Nach Lösen der Tonarmhalterung kann die Audiokabelhalterung vom Chassis abgezogen werden und man hält die Tonarmhalterung komplett in der Hand.

Bild 9: http://www.huels.org...chnics_SL1900_09.jpg

Die Tonarmhalterung auf den Rücken legen und prüfen, ob das Bauteil, das für die Anhebung/Absenkung im Automatikbetrieb zuständig ist (oben im Bild 10, mit rotem Punkt markiert), sich gegen den Uhrzeiger drehen lässt und auch wieder selbständig zurückschnappt. Bei mir liess sich das Bauteil kaum bewegen. Daher habe ich die rot markierte Schraube gelöst und das Bauteil entfernt (beim Ausbau auf die Feder achten).

Bild 10: http://www.huels.org...chnics_SL1900_10.jpg

Das Bauteil, sowie die Bauteilhalterung nach Ausbau gründlich reinigen und mit etwas Öl leichtgängig machen (siehe Bild 11). Jetzt sollte man die Gelegenheit nutzen und die restliche Mechanik in der Tonarmhalterung ebenfalls behandeln.

Bild 11: http://www.huels.org...chnics_SL1900_11.jpg

Jetzt wieder alles in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen und fertig ist die Kiste.

Danke an alle hier für die super Unterstützung und die guten Ideen! Ich hoffe, dass ich mit meiner kleinen Anleitung jetzt auch anderen helfen kann.

Ciao,
Tommi


P.S.: Die Fotos habe ich selber gemacht und sind hiermit zur weiteren Verwendung (herunterladen, verändern, woanders hochladen, macht damit, was Ihr wollt) freigegeben.

P.P.S.: In meinem vorherigen Beitrag habe ich die Fotos in der Auflösung 800x600 entfernt. Denke, dass die Bilder in der höheren Auflösung ausreichend sind.
ThanksJim
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Okt 2009, 09:56
Hallo Tommi,

super, freut mich, dass du das Teil dann doch so schnell gefunden hast. Wenn man dein Foto des ausgebauten Arms mit Bild 6 aus deiner ersten Serie vergleicht, dann sieht man das Teil ja auch auf dem ersten Foto ganz gut. Hätte ich eigentlich wiedererkennen müssen ...
Der ausgebaute Zustand verschafft einem halt irgendwie schon eine bessere Übersicht ...
Ich hatte den Arm ja - wie beschrieben - nicht ausgebaut und das Plastikteil von unten gängig gemacht (Kriechöl ist ja eine tolle Erfindung), aber deine Variante bietet natürlich viel bessere Arbeitsbedingungen, weil man sehr viel gründlicher arbeiten kann, wenn's ans Abschmieren geht.

Das flache, verschiebbare Blech auf der rechten Bildseite(Bild 10), das für das Antiskating zuständig ist, war bei mir übrigens auch so stark verklebt, dass sich der Regler nicht mehr bewegen ließ. Auch das war durch Reinigung und ein bisschen frisches Fett wieder prima leichtgängig.

Auf jeden Fall super, dass du meinen Fehler, die Reparatur nicht zu dokumentieren, jetzt ausgebügelt und die Anleitung und Fotos hochgeladen hast. Es gibt bestimmt eine Menge Leute, die genau das gleiche Problem haben bzw. bekommen werden und sich sehr darüber freuen, dass es dazu nun eine brauchbare Hilfe gibt.
Ich hatte auf meine ursprüngliche Anfrage null Reaktionen bekommen, deshalb war ich zunächst davon ausgegangen, dass das irgendwie überhaupt niemanden interessiert. Erst später kamen dann immer wieder PMs rein, in denen Leute um Hilfe für genau dieses Problem gebeten haben, und ich hab mich schon geärgert, dass ich das nicht dokumentiert habe.
Ich hab mir ja noch nicht einmal ordentlich gemerkt, wie dieses Bauteil genau aussieht ...

Viele Grüße und viel Spaß mit dem Player!

Maik
Moabov
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Okt 2009, 11:49
Hallo Maik, Hallo Tommi,

mich würde interssieren, wie ihr den Lift wieder gangbar bekommen habt.
Bei meinem Technics rauscht der Tonarm wie eine Giutine nach unten. Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, das dieses von Technics so geplant ist.

@Tommi
Du hast geschrieben das der Lift sich wieder "richtig schön "smooth" absenkt". Wie hast Du das hinbekommen?
Demontiert habe ich den Player schon wie von Dir beschrieben, kann aber leider nicht entdecken ob irgendwo ein Behältniss zum nachfüllen von z.B. Silikonöl ist.
Das Service-Manual ist mir bekannt, hilft mir leider auch nicht weiter.

Viele Grüße

Klaus
ThanksJim
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Okt 2009, 12:18
Hi Klaus,

nein, da hast du wohl recht, das haben die Technics-Jungs so wohl nicht geplant.
Auch bei mir senkt sich der Arm 'smooth', und zwar auffallend, deswegen habe ich mich um die Absenkvorrichtung selbst auch überhaupt nicht gekümmert. Streng genommen senkt sich der Arm an dem von mir reparierten Player sogar (schon immer) fast schon zu soft, also keine Spur von 'herunterrauschen'.
Ich hatte dieses Problem aber bei meinem Thorens TD126, und hier hat mir das Spezialfett für Tonarmlifte von Joel (der ja hier im Forum als violette unterwegs ist) prima geholfen, obwohl der Thorens ja eine motorgesteuerte Absenkung hat.

Ich weiß zwar nicht, welches Fett/Öl werkseitig beim Technics verwendet wurde, aber wenn ich mir die Konstruktion so ansehe, dann denke ich, dass Joels Fett hier genau das richtige sein müsste. Wenn man die Achse der Liftbank mit diesem sehr zähen und klebrigen Fett von oben und unten etwas einstreicht, dann müsste das doch eigentlich für eine ordentliche Dämpfung sorgen.

Wie gesagt, ich habe das beim Technics nicht selbst ausprobiert und möchte deshalb auch nicht versprechen, dass das auch wirklich funktioniert, aber einen Versuch wäre es doch wert, oder?

Vielleicht kann Tommi dazu ja noch etwas bessere Infos geben, der hat den Arm ja ausgebaut und einen etwas gründlicheren Blick auf die Bauteile werfen können als ich.

Gutes Gelingen und viele Grüße

Maik
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 29. Okt 2009, 18:45
Hallo zusammen,

bei mir war ja das Problem, dass sich der Lift überhaupt nicht mehr absenkte, sowohl im Automatikbetrieb, als auch im manuellen Betrieb. Das Problem, dass der Lift quasi fällt, habe ich Gott sei Dank (noch) nicht.

In Bild 6 sieht man ziemlich genau in der Mitte einen messingfarbenen Bolzen, um den eine Feder läuft. Diesen musste ich wieder beweglich machen, damit der Lift sich "smooth" absenkt. Etwas mit Reinigungsbenzin vom alten Fett befreit, einen Tropfen Öl dran und den Lift bzw. Bolzen einige Male hin- und herbewegt, damit er wieder einigermaßen in der Buchse läuft kann. In Bild 11 sieht man den Bolzen auf ca. 11 Uhr.

@Klaus,
evtl. kannst Du mit dem Tipp von Maik (zäheres Fett an den Bolzen geben und durch hin- und herbewegen entsprechend verteilen) genug Widerstand aufbauen, sodass sich Dein Lift wieder langsamer absenkt.

Viel Erfolg!

Ciao,
Tommi

P.S.: Eine Frage noch, Klaus. Rauscht der Lift bei Dir sowohl im Automatikbetrieb als auch im manuellen Betrieb runter? Denn dann müsste es auf jeden Fall mit dem Bolzen zu tun haben, da der in beiden Fällen benutzt wird, da er das Herzstück der Liftmechanik darstellt.


[Beitrag von tommi2water am 29. Okt 2009, 18:48 bearbeitet]
Moabov
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Okt 2009, 11:52
Hallo,

ich hab' den Bolzen für den Lift jetzt mal ausgebaut.
Ca. 6mm von der Nut für den Sprengring der die Feder hält befinden sich 3 Stk. 1mm breite Einfräsungen in einem Abstand von ca. 1,5mm. In der letzten befindet sich eine Bohrung wo von oben, wenn die Schraube für die Liftbank entfernt worden ist, das Fett eingepresst werden kann.
Die Buchse ist ca. 14mm lang.

Der Lift läuft quasi mit 3 "Kolbenringen" aus Fett.

Ich hätte mir die Demontage also wohl sparen können, war aber sehr lehrreich

Das passende Fett habe ich noch nicht. Evtl. habe ich noch etwas in unserem Fundus in der Werkstatt.

@Tommi
Ja, der Lift wird in beiden Fällen von der Feder sofort nach unten gezogen.

Vielen Dank für Eure Rückmeldung!!

Gruß
Klaus

P.S.
Ich hoffe das geschilderte kann sich jeder vorstellen. Ich gehöre noch zu der seltene Spezies die keine Digi-Cam besitzen.
tommi2water
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 30. Okt 2009, 17:59

Moabov schrieb:

Ich gehöre noch zu der seltene Spezies die keine Digi-Cam besitzen.


RESPEKT!

Viel Erfolg und schöne Grüße,
Tommi
Tachikoma
Neuling
#17 erstellt: 09. Dez 2009, 17:26
Hey Tommi,

ich wollte dir für die ausführliche Beschreibung danken.
Ich habe selbst erst einen 1900 über Ebay erstanden und hatte das gleiche Problem.
Da ich selbst mit Techniksachen nicht so geübt bin hat mir deine Beschreibung wunderbar geholfen.
Nochmal vielen Dank.

MfG
Michael
novocaine
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 04. Jan 2010, 22:19
Hallo,

auch von mir vielen Dank für die ausfühliche Beschreibung zur Lösung des Liftproblems im Automatikbetrieb. Das hat mir sehr geholfen, da es bei meinem SL-1900 auch über eine Minute gedauert hat, bis der Tonarm abgesenkt war.

Nachdem ich den Dreher dann schon mal aufgeschraubt hatte, wollte ich den Lift, der sich im manuellen Modus etwas zu schnell absenkt, mit Silikonöl entsprechender Viskuosität versehen. Leider bin ich da dann nicht weitergekommen, da sich der Bolzen nach Entfernung des Sprengrings und der Feder nicht aus der Buchse entfernen ließ. An die von Klaus beschriebenen Einfräsungen mit Bohrung bin ich somit gar nicht herangekommen.

Daher meine Frage, ob mir jemand den Ausbau bzw. die Zerlegung des Lifts erklären könnte, was für eine Komplettreinigung und Neuschmierung ja ideal wäre, oder zumindest die Vorgehensweise, wie ich an die Bohrung gelangen könnte? Von oben sehe ich nach der Entfernung der Liftbank nur die tiefe Bohrung für das Gewinde der Liftbankschraube - oder soll das Silikonöl in diese Bohrung eigepresst werden? - das ist mir nicht klar, eine andere Bohrung kann ich aber nicht erkennen.

Gruß Thomas
killnoizer
Inventar
#19 erstellt: 05. Jan 2010, 05:09
auch wenn einige das nicht bestätigen möchten , du kannst auch vorsichtig ( mittels Spritze ) dünnes Haushaltsöl an den Kolben tropfen lassen , in den meisten Fällen genügt das um die Funktion wieder zu verbessern .

ohne komplette Demontage .

novocaine
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 06. Jan 2010, 10:48
So, ich hab den Dreher wieder zusammengebaut, die Automatik funktionirt wieder einwandfrei, nur beim Lift bin ich nicht weitergekommen. Dieser senkt sich immer noch zu schnell ab, ich bin mit dem Silikonöl aber auch nicht an die von Klaus (Moabov) beschriebene Bohrung gekommen. Vermutlich muss man da die Tonarmbasis komplett zerlegen, das wollte ich (noch) nicht machen.

Haushaltsöl habe ich nicht ausprobiert, durch die niedrige Viskuosität vermute ich dann eher eine weitere Verringerung der Dämpfung?

Falls doch noch jemand einen Vorschlag zur Erhöhung der Dämpfung des Tonarmlift machen möchte...

Gruß Thomas
ThanksJim
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Jan 2010, 11:36
Hallo Thomas,

ich hatte mich bisher noch nicht gemeldet, weil ich das von dir beschriebene Problem ja so in dieser Form nicht hatte und deswegen natürlich auch nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann, ob meine Herangehensweise die richtige wäre. Aber ich will dich natürlich auch nicht allein lassen ...
Auf Tommis Bildern sieht man ja ganz gut die Achse der Liftbank (einmal mit ausgebautem Arm, Bild 11, ca. 11h, und einmal von unten bei eingebautem Arm, Bild 6, Mitte). Der innere Messing-Bolzen bewegt sich ja beim Anheben und Absenken des Arms, und wenn der sich zu schnell bewegt, dann könnte es ja durchaus helfen, ihn von oben und unten mit einem sehr zähen, klebrigen Fett einzuschmieren. Die Feder zieht ihn ja nach unten, und das muss halt irgendwie gebremst werden. Wenn du das mit dünnem Öl machst, dann wird es ja eher noch rutschiger, deswegen glaube ich nicht, dass das hier helfen würde. Oder habe ich da etwa irgendwo eine Silikonöl-gefüllte Dämpfungswanne übersehen?
Besorg dir doch mal ein richtig zähes und klebriges Fett und schmier die Stellen ein, an die du ohne größere Zerlegungsmaßnahmen drankommst. Ich denke schon, dass das helfen müsste. Natürlich wäre es besser, die Hebemechanik komplett auszubauen, die Teile zu reinigen und dann mit dem richtigen Fett (Joel hat sowas) komplett neu abzuschmieren, aber eine deutliche Verbesserung müsste sich auch durch ein notdürftiges Auffrischen von außen erreichen lassen.

Wie gesagt, ich hab den Spieler halt leider nicht mehr hier, sonst würde ich das mal durchexerzieren, bevor ich hier großzügig Tipps verteile.
Aber Tommi hat das Ding ja zerlegt, und aus seiner Beschreibung kann man ja schon rauslesen, dass zwischen Bolzen und Hülse ein eher klebriges Fett Verwendung findet bzw. finden sollte ...

Viele Grüße und gutes Gelingen!

Maik
killnoizer
Inventar
#22 erstellt: 06. Jan 2010, 11:56
sorry Leute, mein Tip war natürlich fehlerhaft bzw. war für den anderne Fall des zu langsamen Liftes gedacht !!

dickflüssige Schmiermittel können auch verdünnt werden um sie in den Kolben einzubringen , soweit ich weiss wäre Benzin günstig , gemischt mit Fett / Vaseline .
Der Benzinanteil verdunstet dann und es bleibt der zähere Bestandteil der Mischung übrig .

Dann mittels Spritze aplizieren ?

Gerrit
ThanksJim
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 06. Jan 2010, 12:15
Hi Killnoizer,

naja, das ist halt genau der Teil an der Sache, bei dem ich mir auch nicht mehr so wirklich sicher bin. Vielleicht steckt ja wirklich irgendwo ne Dämpfungswanne, die einfach mal neu befüllt werden muss, und dann natürlich mit dünnem Öl. Ich kann mich halt an keine solche Wanne erinnern und ich finde auch auf den Fotos keine, deshalb hab ich eher den Eindruck, dass der Messingbolzen mit klebrigem Fett etwas verlangsamt werden muss. So funktioniert es bei allen Thorens-Spielern, die ich bisher in den Fingern hatte, und es scheint mir aufgrund der Fotos bzw. meiner Erinnerung hier übertragbar zu sein.

Dein Tipp mit dem Verdünnen scheint mir ne gute Idee zu sein (auch wenn ich mit Rücksicht auf die vielen Kunststoffe eher kein Benzin verwenden würde ). Auf diese Weise kann man bequem von oben arbeiten und kriegt dennoch genug von dem Zeugs in die Mechanik.
Der innere Messingbolzen steht ja auch eigentlich weit genug raus, um ihn ordentlich einzuschmieren. Mit der Spritze unter die Feder, kräftig einfetten, der Rest verteilt sich ja dann auch beim Betätigen des Lifts von selbst. Dann nochmal von oben in die Öffnung unter der Liftbank, das sollte reichen ...

Wahrscheinlich liegt das Geheimnis einfach nur in der richtigen Fettsorte ...

Viele Grüße

Maik
Moabov
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Jan 2010, 21:25
Hallo Maik, hallo Thomas,

guckt mal auf "vinylengine.com".
Da gibt es zu diesem Thema auch noch ein paar interessante Info's bzw. Bilder
Die Viskosität des Silikon ist dort mit 300.000cSt und aufwärts beschrieben. (Hab'ich gestern bestellt. Ich werd' berichten)

Richtiger (gibt's das?) ist wohl die untere Platte komplett zu lösen und den Bolzen + Hülse zu reinigen und neu zu fetten.
Von oben mittels Spritze könnte auch zum Ziel führen dauert wegen der Zähflüssigkeit des Silikonöl bestimmt länger.

@Thomas
Eine Auffangwanne kann ich bei meinem Techics auch nicht ausmachen

Grüße Klaus
novocaine
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 06. Jan 2010, 23:04
Hallo Leute,

das passende Fett, bzw. Silikonöl mit einer Viskosität von (vermutlich) 300.000 cST hatte ich von Joel erhalten, nachdem ich ihm das Problem geschildert habe. Mit Hilfe der Anleitung in diesem Thread ist es mir auch gelungen den Dreher so weit zu zerlegen, dass ich von unten an den Bolzen des Tonarmlifts herankomme, nach dem Entfernen des Sprengrings und der Feder, wie er auf Bild 6 (von oben) zu erkennen ist, hatte ich gehofft den Bolzen aus der Buchse ziehen oder drücken zu können, was aber nicht funktioniert hat. Daraufhin habe ich die zugänglichen Stellen des Bolzens mit dem Silikonöl eingestrichen, was aber keine Verbesserung brachte. Der Bolzen läuft so eng in der Buchse, dass meiner Ansicht nach auch kaum eine Möglichkeit besteht von Außen in diesen Zwischenraum das Silikonöl per Spritze verdünnt oder auch erwärmt hineinzuzwängen. Aber das werde ich noch ausprobieren.

Auf "vinylengine.com" habe ich mich auch schon umgesehen und innerhalb des Forums einen Bericht gefunden, der vage beschreibt, dass vermutlich die metallene Platte an der Tonarmbasis entfernt werden müsste. Davor muss aber wohl auch noch die abstehende Metallplatte, durch die die Tonarmdrähte mittig laufen, abgeschraubt werden (s. http://www.vinylengi...ge.php?pic_id=8078). Dann hängt da auch noch die Antiskatingeinrichtung dran...

Das kann man natürlich alles zerlegen und hoffen, dass man es wieder zusammenbekommt, ich dachte aber, da Klaus den Lift ja zerlegt hat und dabei folgendes festgestellt hat:

Ca. 6mm von der Nut für den Sprengring der die Feder hält befinden sich 3 Stk. 1mm breite Einfräsungen in einem Abstand von ca. 1,5mm. In der letzten befindet sich eine Bohrung wo von oben, wenn die Schraube für die Liftbank entfernt worden ist, das Fett eingepresst werden kann.

könnte es auch einfacher gehen. Nur diese Bohrung sehe ich nicht.

Gruß Thomas
ThanksJim
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 06. Jan 2010, 23:41
Hallo Thomas,

sorry, mir war nicht klar, dass du das alles schon genau so probiert hast ... Ich hätte ja auch drauf gewettet, dass man den Bolzen nach oben oder unten durchschieben kann. Schade.

Da kann ich dir wohl nur noch die Daumen drücken, dass Klaus dir nochmal irgendwie beschreiben kann, wo er die Bohrung entdeckt hat. Wäre ja ziemlich nervig, die ganze Baugruppe zu zerlegen und dann doch zu merken, dass es einfacher gegangen wäre ...

Viele Grüße und viel Glück!

Maik
novocaine
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 07. Jan 2010, 00:04
Danke Maik,

ich lasse den Lift jetzt erst mal so, wie er ist - er knallt ja nicht völlig ungedämpft auf die Platte, aber für meine Begriffe doch zu schnell. Ich bin schon mal froh, das extrem langsame Absenken des Lifts im Automatikmodus mit Hilfe dieser Anleitung gelöst zu haben - den Lift hätte ich halt noch gerne mitbearbeitet, nachdem er schon direkt vor mir lag - aber mal sehen, vielleicht meldet sich ja Klaus noch einmal - es reizt mich irgendwie, diesen Lift wieder voll funktionsfähig zu bekommen.

Nochmals vielen Dank an alle für ihre Mithilfe.

Viele Grüße
Thomas
vinylwave
Neuling
#28 erstellt: 19. Feb 2010, 11:20
Hallo, ich hab auch das Problem, dass der Lift manuell zu schnell geht (bei Automatik etwas besser). Gibt es inzwischen neue Erkenntnisse?

Der Post von Moabov klingt doch so, als hätte er das Ding auseinanderbekommen, oder versteh ich was falsch?

Moabov schrieb:
ich hab' den Bolzen für den Lift jetzt mal ausgebaut.
Ca. 6mm von der Nut für den Sprengring der die Feder hält befinden sich 3 Stk. 1mm breite Einfräsungen in einem Abstand von ca. 1,5mm. In der letzten befindet sich eine Bohrung wo von oben, wenn die Schraube für die Liftbank entfernt worden ist, das Fett eingepresst werden kann.
Die Buchse ist ca. 14mm lang.

Kann man den Bolzen doch rausschieben?
novocaine
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 19. Feb 2010, 17:56
Hallo,


Der Post von Moabov klingt doch so, als hätte er das Ding auseinanderbekommen, oder versteh ich was falsch?


das hatte ich auch so interpretiert, hab aber dann nichts weiteres gehört. Ich bilde mir ein, dass das Einstreichen der zugänglichen Teile des Lifts mit dem zähflüssigen Silikonöl doch eine Kleinigkeit an Dämpfung gebracht hat, im Augenblick kann ich damit leben.

Vielleicht kann aber doch noch jemand den Ausbau des Lifts genauer beschreiben, das Problem scheint doch häufiger vorzukommen.

Gruß
Thomas
vinylwave
Neuling
#30 erstellt: 19. Feb 2010, 20:59
Danke für die Rückmeldung, Thomas! Kann mir bitte noch jemand mit der Sache hier etwas weiterhelfen:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-10900.html

Geht einfach nur drum, ob es bei anderen genauso ist, weil es mein erster Technics ist.
TimStruppi
Neuling
#31 erstellt: 29. Jan 2011, 13:10
Hallo Tommi,

die letzte Aktivität hier ist zwar schon etwas her, aber ich hatte gerade das gleiche Problem mit dem Tonarmlift beim SL 1900 - er wollte einfach nicht mehr runter gehen, weil sich das in Bild 10 beschriebene Teil nicht mehr drehte.
Also lecker nach Deiner tollen Anleitung gearbeitet und schon ging es wieder.

Nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle Beschreibung inkl. der Bilder !!!!

Ansonsten finde ich es schon bemerkenswert, dass der Plattenspieler, den ich seit 32 Jahren besitze, immer noch problemlos funktioniert ! Allerdings habe ich ihn ca. 8 Jahre nicht benutzt, was wohl zu dem beschriebenen Defekt geführt hat.

Viele Grüße

Tim
Häppchen
Neuling
#32 erstellt: 28. Mrz 2012, 18:14
Hi!

Wollt mich für die Reparaturanleitung bedanken, hab damit den alten Technics meiner Mutter wieder gangbar gemacht. Altes verharztes Fett raus, etwas Maschinenöl drauf, schon flutscht der Tonarmlift wieder einwandfrei

Ciao

Martin (...der sich jetzt auf die Suche nach nem günstigen brauchbaren Tonabnehmersystem macht)
Modulor
Stammgast
#33 erstellt: 24. Sep 2012, 09:29
Ich habe vor kurzem auch einen SL-1900 erhalten der die gleichen Symptome hat. Die Reinigung des runden Plastikteils für die automatische Tonarmanhebung/Senkung wurde ja schon hinreichend beschrieben, Schraube lösen, von dem verharzten Fett befreien, neu schmieren, fertig.
Komplizierter hingegen ist die neue Schmierung des Kolbens (das Teil mit dem Sprengring) der für die Dämpfung zuständig ist, hierfür muß zuerst die Tonarmbasis wie tommie2water beschrieben hat abgeschraubt werden und anschließend auch der Tonarm. Wenn dann der zweiteilige Kolben herausgezogen wurde erkennt man auch die vom Moabov beschriebene Konstruktion mit den 3 Kerben im Kolben. Das ist jedoch alles kein Hexenwerk, Kabel und Federn müssen dafür nicht demontiert werden.
Ich habe bei ebay das XRay 300.000 cSt Silkonöl bestellt, wenn das da ist werde ich das Prozedere mal mit ein paar Bildern dokumentieren.
Modulor
Stammgast
#34 erstellt: 27. Sep 2012, 14:42
Hier die bebilderte Anleitung:


1.)
Zuerst die Tonarmbank abschrauben damit man später den Zylinder auf der Unterseite herausnehmen kann:

Lift SL-1900

2.)
Die 3 rot umrandeten Teile abschrauben bzw. lösen. Durch das Lösen der Feder kann man das runde Plastikteil für die automatische Tonarmanhebung/Senkung komplett aus dem Arbeitsbereich rausnehmen:

Lift SL-1900-2

3.)
Die beiden Schrauben lösen, sie halten den Tonarm. Die Metallplatte vorsichtig (!) entlang der Kabel wegklappen:

Lift SL-1900-3

4.)
Nach Lösen der 5 Schrauben kann die "Basisplatte" ebenfalls vorsichtig weggeklappt werden. So kommt man an den Zylinder für den Tonarmlift heran:

Lift SL-1900-4

Lift SL-1900-5

5.)
Der innenliegende Teil im ausgebauten Zustand, dieser muß gereinigt und neu eingeölt werden:

Lift SL-1900-6

6.)
Bei der Gelegenheit kann man auch gleich die Gleitfläche für den Lifthebel reinigen und neu fetten.
Beim Zusammenbau unbedingt darauf achten dass die kleine Metallzunge wie auf dem Bild ersichtlich auf dem weißen Teil zum liegen kommt, andernfalls funktioniert der Lift nicht!

Lift SL-1900-7


Das Ganze dauerte etwa 2 Std. Verwendet habe ich XRay 300.000 cSt Silikonöl aus dem RC Bedarf (Kosten etwa 15.- Euro für 35ml). Dünner sollte das Öl auch nicht sein, der Arm hebt und senkt sich jetzt in etwa 1 Sekunde.
Das Öl kann leider nicht einfach so in die Verschraubungsöffnung der Tonarmbank von oben eingefüllt werden da es nicht durch das kleine Loch in der ersten Kerbe des Zylinders hindurchfließt. Ich vermute eher dass das Loch aus Augleichsventil dient.
blademage
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jun 2013, 07:25
Ich möchte mich hier an diese Bilder anhängen mit der Lösung meines Problems:


Die Automatik Startposition ließ sich nicht mehr mit der Schraube unter dem Teller justieren. Bei 12" setzte der Arm zu weit außen auf, bei 7" zu weit innen.


Durch das nachölen aller Auflagepunkte hat sich bei meinem die Schraubensicherung der schwarzen Fixierschraube gelöst die auf Bild 2 u. 3 sehr schön zu sehen ist. Sie fixiert die mit der Feder gespannte "Subplatte" auf der Platte, die man wegklappt und gibt die Abstände der beiden dünnen Führungszapfen vor.

Um die richtige Position zu finden, habe ich die Einstellschraube auf Mittelposition gebracht und so lange probiert (Tonarm runter und wieder rauf), bis die Startposition auf 12" fast perfekt war. Die Feineinstellung ging dann mit der Schraube.
HD-Springer
Neuling
#36 erstellt: 20. Jul 2015, 07:40
Hallo zusammen,

habe mich gerade angemeldet und möchte mich zunächst für die Superanleitung zur Reparatur des Liftes Technics SL 1900 bedanken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Lift funktioniert wieder, allerdings senkt er sich jetzt zu schnelle ab. Ich habe wahrscheinlich zu dünnflüssiges Öl benutzt. Werde das Ganze wiederholen, weiß ja jetzt wie es geht, und die Achse einfetten.

Jetzt meine Bitte an euch: Hat jemand noch die deutsche Beschreibung für den Technics SL 1900? Beim Aus- und Einbau habe ich wahrscheinlich einiges verstellt. Der Tonarm setzt z.B. zu weit nach Innen auf.
Ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern wie und wo die erforderlichen Einstellungen gemacht wurden.

Vielen Dank im Voraus

Olli
volvo740tius
Inventar
#37 erstellt: 25. Jul 2015, 08:44
Hallo Olli,

was hast Du für Öl benutzt? Ich habe Silikonöl aus dem Modellbau mit Viskosität von 300000 Mol verwendet, das war ausreichend und der Lift hat den Tonarm wieder normal abgesenkt und tut dies noch.

Eine deutsche Anleitung findest Du nach schmerzfreier Anmeldung HIER

Gruß Thomas
HD-Springer
Neuling
#38 erstellt: 27. Jul 2015, 04:23
Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Antwort und den Link. Ich hatte Wähleröl aus dem Fernmeldebereich benutzt, welches sehr dünnflüssig ist. Habe ich aber wieder mit Reinigungsspray (von Würth) abgewaschen und die entsprechenden Teile mit Vaseline eingefettet. Sogar die Welle habe ich an Hand einer Spritze mit Vaseline gefüllt---Alles Bestens--- Nach dem Zusammenbau ist allerdings ein ständiges Brummen an den Lautsprechern zu hören. Den Fehler habe ich allerdings noch nicht gefunden. Hast du von dem Problem schon mal was gerhört??????

Gruß Olli
volvo740tius
Inventar
#39 erstellt: 27. Jul 2015, 18:47
Hallo Olli,

hast Du beim Zusammenbau eine der Masseverbindungen vergessen wieder anzuschrauben? Prinzipiell sind die metallischen Teile im Plattenspieler und des Tonarms mit schwarzen Drähten miteinander verbunden und werden über den dünnen schwarzen Erdungsdraht am Verstärker o. Phono-Pre angeschlossen. Wenn Du ein Multimeter mit Durchgangsprüfung hast, schau mal, ob der Erdungsdraht mit dem Tonarm Verbindung hat.

Gruß Thomas
doc_barni
Inventar
#40 erstellt: 27. Jul 2015, 19:01
Hallo Olli,

du schreibst:


Der Tonarm setzt z.B. zu weit nach Innen auf.


Das ist nicht ungewöhnlich nach so einer Operation. Läßt sich aber alles justieren. Auf VinylEngine gibt es das ServiceManual, allerdings in englisch...

Da sieht man auch anhand der Bilder, an welcher Schraube man drehen muss.....

freundliche Grüsse

Wolfgang
HD-Springer
Neuling
#41 erstellt: 28. Jul 2015, 04:55
Hallo Thomas und Wolfgang,

Masseverbindungen sind alle ok. Ich hab im Forum einen Beitrag gelesen, da hat einer eine Berührung von einer Feder zur Platine gehabt. Nach Isolierung der Feder zur Platine soll das Brummen weg gewesen sein.

Werd ich kontrollieren und euch berichten.

Einstellungen sind jetzt alle wieder super!!!

Vielen Dank nochmals und Grüße

Olli
db_powermaster
Inventar
#42 erstellt: 05. Aug 2015, 17:56
Zwar schon lange her, trotzdem Danke für die beilderte Anleitung, hat mir sehr geholfen!

VG
Sascha


[Beitrag von db_powermaster am 05. Aug 2015, 17:58 bearbeitet]
sabine1966
Neuling
#43 erstellt: 17. Dez 2015, 14:50
Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und habe aufmerksam Eure Tipps zur Reparatur des Technics SL 1900 gelesen. Es ist wirklich toll, dass Ihr so vielen Leuten auf die Sprünge helft. Beherzt habe ich nun meinen defekten Plattenspieler geöffnet und verharzte Teile gesäubert und neu geölt. Tommis Anleitung mit Bildern hat mir sehr geholfen. Allerdings habe ich trotzdem ein Problem mit dem Lift.

Es scheint mir so, als wäre eine Feder kaputt? Ich habe die Stelle in der Grafik (entspricht Bild 10 aus der Anleitung) mal markiert. Die Feder endet hier einfach, ist also nicht auf Spannung. Kann der Lift deswegen vielleicht nicht betätigt werden? Entschuldigt bitte, denn ich bin nicht sehr technikaffin .. Ich würde mich über Eure Hilfe sehr freuen.

Vielen Dank und viele Grüße Sabine

Feder ohne Spannung
volvo740tius
Inventar
#44 erstellt: 17. Dez 2015, 16:08
Hallo Sabine,

das ist die Anti-Skating Einrichtung und hat mit dem Lift nichts zu tun. Da solltest Du, außer vielleicht einen Klecks Fett, nichts dran und damit machen.


sabine1966 (Beitrag #43) schrieb:
Kann der Lift deswegen vielleicht nicht betätigt werden?


Was bedeutet das konkret, wird der Tonarm nach Betätigung des Lifthebels nicht mehr angehoben/abgesenkt? Mit der Automatik auch nicht? Bitte einmal genaue Fehlerbeschreibung.

Gruß Thomas
sabine1966
Neuling
#45 erstellt: 17. Dez 2015, 16:45
Hallo Thomas,

ganz herzlichen Dank für Deine schnelle Nachricht! Gerade habe ich erneut getest und der Plattenspieler läuft!!!!! Ich bin überglücklich und möchte mich in diesem Sinne bei Allen bedanken! Vielleicht brauchte er nur ein bisschen Zeit sich an das frische Öl zu gewöhnen. Das Absenken verläuft langsam, wie in alten Zeiten!

Das einzige, was wohl noch nicht richtig ist: der Arm schwenkt nicht an die richtige Stelle. Ich habe eine LP aufgelegt und die Automatik betätigt. Die Geschwindigkeit ist richtig. Der Arm schwenkt aber nicht zum ersten Stück sondern weiter. Ich bin nicht ganz sicher ob das die Position einer Singel wäre? (Habe ich noch nicht ausprobiert) Könnte es sein, dass ich einen Fehler bei dem Regler für 33 und 45 gemacht habe? Das läßt sich sicherlich auch noch beheben!?

Vielen Dank und viele Grüße Sabine
doc_barni
Inventar
#46 erstellt: 17. Dez 2015, 16:55
Hallo,

auf " VinylEngine" gibt es u.a. das SM für deinen Dreher. Die Anmeldung ist kostenfrei und unverbindlich . Dort wird erkärt, wie Aufsetz- und Rücklaufpunkte justiert werden. Wenn du den Dreher gereinigt hast, ist es nicht ungewöhnlich, das diese Punkte neu eingestellt werden müssen. Im Gerät gibt es einige Toleranzen, die zu soeiner Veränderung führen können.....

freundliche Grüsse

Wolfgang
volvo740tius
Inventar
#47 erstellt: 17. Dez 2015, 17:06
Spontane Selbstheilung


sabine1966 (Beitrag #45) schrieb:
Der Arm schwenkt aber nicht zum ersten Stück sondern weiter. Ich bin nicht ganz sicher ob das die Position einer Singel wäre? (Habe ich noch nicht ausprobiert) Könnte es sein, dass ich einen Fehler bei dem Regler für 33 und 45 gemacht habe?


Ich denke nicht, der Geschwindigkeitswahlschalter ist nur für die Geschwindigkeit da, der Drehschalter für die Plattengröße müsste dann falsch sitzen, die sind aber imho kodiert, d. h. die lassen sich nur in einer Stellung aufschieben. Hier mal ein Link zur Bedienungsanleitung in deutsch:http://www.vinylengine.com/library/technics/sl-1900.shtml
Die Anmeldung und der Download dort ist kostenfrei und hat keine negativen Folgen.
In der Anleitung ist auch beschrieben, wie man den Aufsetzpunkt einstellt. Unter der Gummikappe links neben der Tonarmbasis ist die Einstellschraube, in dem Fall gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Gruß Thomas
sabine1966
Neuling
#48 erstellt: 18. Dez 2015, 10:51
Hallo Thomas, hallo Wolfgang,

vielen Dank für Eure Infos!
Sorry, dass ich mich ein bisschen dumm angestellt, oder ausgedrückt habe. Ich bin halt kein Technikfreak.
Nun denn ... der Player läuft und der Sound ist ein Genuß!
Mann, bin ich froh, dass ich den Dreher zu meinem 14ten Geburtstag geschenkt bekam :).

Den Feinschliff erledige ich dann die Tage.

Viele Grüße

Sabine
.JC.
Inventar
#49 erstellt: 18. Dez 2015, 11:48
Hi,


sabine1966 (Beitrag #48) schrieb:
Mann, bin ich froh, dass ich den Dreher zu meinem 14ten Geburtstag geschenkt bekam :).


also wenn 1966 dein Geburtsjahr ist, dann ist der SL 1900 nun über 35 Jahre alt.



ps
die Grundplatte des Tonarms ist bei den besseren Modellen nicht aus Plastik
aber das nur nebenbei
sabine1966
Neuling
#50 erstellt: 18. Dez 2015, 12:01
Hi JC,

ja, das stimmt! Gute Pflege!

Gruß Sabine
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