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Infos zu Dynavector 10x ?

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pagefile
Stammgast
#1 erstellt: 31. Aug 2012, 19:16
Hallo zusammen,

ich habe heute günstig einen Thorens TD 165 aus der Bucht bekommen. Montiert ist ein Dynavector 10x Tonabnehmer. Nach Recherchen habe ich nicht sonderlich viel herausgefunden bzw viel Wiedersprüchliches. Es scheint ja offensichtlich so, als würde es noch gebaut (jetzt als 10x5) Allerdings steht überall, dass das 10x nicht mit Dynavector sondern mit Onlife Research gelabelt ist. Auf Vinylengine steht, dass es von 1978 ist, demnach 34 Jahre alt. Kann es dann überhaupt noch funktionieren? Ich habe ein paar Platten damit gehört, hörte sich echt gut an. Keine Verzerrungen oder Ähnliches. Alles sauber und ordentlich "Punch"

Hinten auf dem Tonabnehmer steht auch "Onlife Research", "Made in Japan" und eine 3-Stellige Seriennummer. Hat jemand ein paar Infos für mich? Z.B wie das Teil einzuschätzen ist und warum ein 34 Jahre alter Tonabnehmer (wenn auch nur kurz getestet) einwandfrei funktioniert? Ist wohl ein High Output MC, mit Nadelwechsel wirds wohl schwierig oder?

Danke schonmal
Gruß
Stefan

Edit: Da ich eigentlich eh schon einen neuen Tonabnehmer auf der Rechnung hatte würde ich mich auch über Empfehlungen freuen. Der Dreher ist ein Thorens TD 165 MKII mit TP 11 Arm und TP 62 Rohr. Da passt ja irgendwie nicht jeder TA drunter wegen der besonderen "Schraubensituation". Ich wollte eigentlich nicht viel mehr als 100 Euro ausgeben. Falls es sich wirklich lohnt dann auch etwas mehr...


[Beitrag von pagefile am 31. Aug 2012, 20:11 bearbeitet]
Holger
Inventar
#2 erstellt: 31. Aug 2012, 21:09
Wenn der Thorens gut läuft und das Tonabnehmersystem gut klingt - don't change a winning team.

Ich habe eine ganze Menge Tonabnehmer, die so alt (und älter) sind - warum sollen die bei guter Pflege und Nicht-Missbrauch nicht auch nach vielen vielen Jahren noch gut funktionieren?

Kauf dir ein paar schöne LPs von dem Geld, welches eigentlich für einen Tonabnehmer gedacht war...
pagefile
Stammgast
#3 erstellt: 31. Aug 2012, 21:32
Hi Holger


Holger schrieb:


Ich habe eine ganze Menge Tonabnehmer, die so alt (und älter) sind - warum sollen die bei guter Pflege und Nicht-Missbrauch nicht auch nach vielen vielen Jahren noch gut funktionieren?

Man liest immer, dass nach einer bestimmten Zeit irgendwelche Gummis hart werden


Holger schrieb:

Kauf dir ein paar schöne LPs von dem Geld, welches eigentlich für einen Tonabnehmer gedacht war...

Die Idee ist gut! Um die 500 hab ich ja schon. Ich habe bisher nur keine Erfahrung mit Tonabnehmern in dieser Preisklasse. Das war ja im Grunde auch nur Zufall. Für den Neupreis gibts schon n paar LPs...
Magister_Verbae
Inventar
#4 erstellt: 01. Sep 2012, 16:13
Dass sich prinzipiell bei NOS oder auch alten gefahrenen Tonabnehmern die "Aufhängung" extrem verhärtet ist ein Mythos. Manche Tonabnehmer sind allerdings eher empfindlich für dieses Phänomen (um das bekannteste Beispiel zu nennen: AKG). Wenn du den durch ausreichend Einspielzeit durchgewalkt hast, sollte sich da auch nichts bemerkbar machen, denn falls das Gummi verhärtet sein sollte, würdest du das hören (oder sehen).
Von daher: Testschallplatte drauf, schauen ob der Diamant noch sauber abtastet und Spaß haben. Falls wirklich ein Teufelchen im Hinterkopf nagen sollte: Viele HiFi-Händler besitzen noch alte Nadelmikroskope, einfach da mal checken lassen.
Ist ein sehr guter Tonabnehmer, das 10x. Wenn die Nadel einmal über den Jordan gegangen sein sollte, würde ich an deiner Stelle über ein Retipping bei Hrn. Göttmann oder Hrn. Schürholz nachdenken.

LG

Martin

Edith sagt: Aus Götz ein Gött gemacht Wie sich da das "z" hingeschlichen hat?


[Beitrag von Magister_Verbae am 03. Sep 2012, 11:42 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 02. Sep 2012, 17:18
Der Nadelspezialist.de wird von Herrn Göttmann geführt.
Der prüft auch Tonabnehmer. Da würde ich das System mal hin schicken. Der kann Dir schon sagen, was Sache ist, und bei Bedarf kann er es auch retippen, also mit einer neuen Nadel versehen.
Kosten rund 60 Euro (elliptisch) oder 100 Euro (Shibata), jeweils plus Steuer und Versand. Andere Schliffe hat er nicht... muß aber auch nicht sein, Shibata reicht völlig

Gruß
Andreas
Magister_Verbae
Inventar
#6 erstellt: 03. Sep 2012, 11:46
Herr Schürholz bietet auch andere Schliffe und auch Nadelträger an. Allerdings ist er etwas teuerer als Herr Göttmann. Beide haben einen hervorragenden Ruf.

LG

Martin
pagefile
Stammgast
#7 erstellt: 03. Sep 2012, 18:59
Vielen Dank erstmal. Ich werde den TA mal ausführlich testen und dann bei Bedarf evtl mal einschicken. Scheint sich ja doch zu lohnen, vor allem, wenn man bedenkt, dass er nur "Beifang" war. Glück muss man auch mal haben

Gruß
Stefan
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