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Retipp Dynavector

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Kai_Muc
Stammgast
#1 erstellt: 09. Jan 2013, 16:19
Hallo zusammen,

ich habe seit einiger Zeit ein Dynavector Karat 17 DS 3 zu Hause rumliegen, das ich geschenkt bekommen habe. Die Nadel ist völlig runter und das System daher nicht zu gebrauchen.

Lohnt sich Eurer Meinung nach ein Retipp, z.B. beim Nadelspezialisten? Nachdem ich das System nie gehört habe, würde mich eine Veränderung des Klangs nicht weiter stören.

LG

Kai
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 09. Jan 2013, 19:08
Bis dato habe ich noch keine 100%-tige Aussage eines Kunden bzw. eines " Retippers " sehen können, daß das angebliche Retipping der Dynavector - Systeme mit Rubin- bzw. Diamantnadelträger konstruktiv funktioniert und akustisch passable Ergebnisse bringt.

Soweit ich weiß, ist das Retipping halt nur der Austausch der Nadelspitze.

Ich wäre auch über nachvollziehbare Details, Realaussagen und Links in diesem Zusammenhang dankbar.

MfG,
Erik
pagefile
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jan 2013, 21:12
Da würde ich mich doch gleich mal mit anhängen. Ich habe auch ein Dynavector TA, das ich demnächst evtl mal zum Retippen schicken wollte. Meins ist allerdings das kleinste (DV 10x), aber Erfahrungsberichte würden mich auch interessieren.

Gruß
Stefan
unterberg
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jan 2013, 21:35
Ruft doch bei Axel Schürholz an, ein sehr freundlicher und kompetenter Partner in Sachen Retipping.

Und nein, es wird u.U. nicht nur die Nadelspitze erneuert!

Gruß Frank
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 09. Jan 2013, 23:20
Interessant, daß Herr Schürholz als oft zitierter AKG-System-Rettungsdienstler hier in diesem Forum aus mir unbekannten Gründen nicht aktiv ist.

Verbale Aussagen interessieren mich ehrlich gesagt nicht.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 09. Jan 2013, 23:31
Hallo!

@Wuhduh

Zu deiner Information: Axel Schürholz ist inzwischen ca. 75 Jahre alt und interessiert sich wahrscheinlich einen Teufel für irgendwelche Foren auf dem Netz,

Beim Retipping wird für gewöhnlich nicht die Nadelspitze getauscht sonden das Nadelträgerröhrchen gekürzt und ein anderes mit neuem Diamanten hinein- oder drübergeschoben, sollte das nicht möglich sein weil z.B. der Nadelträger direkt an den Dämpfergummis abgebrochen ist wird das System geöffnet und der gesamte Nadelträger ersetzt, -das ist natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden und es gibt keine Gewähr daß sich das System so wieder richten läßt.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Jan 2013, 23:32 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 11. Jan 2013, 02:50
Nun ja, es gibt wohl verschiedene Methoden des Retippings. Ich habe halt andere Informationen erhalten.

Wer kann denn hier melden, daß bei seinem geliebten ELAC oder AT-OC dingsbums ( Nr. 9 ? ) ein erfolgreiches Retipping gemacht wurde, ohne den Bor-Nadelträger zu killen ?

MfG,
Erik
unterberg
Stammgast
#8 erstellt: 11. Jan 2013, 07:28

Wuhduh schrieb:
Nun ja, es gibt wohl verschiedene Methoden des Retippings


Exakt! Und zwar abhängig davon, was noch "da" ist bzw. was noch funktioniert.

Meine 796er Nadel wurde retippt, ohne den Bornadelträger auszutauschen.

Aber jeder, wie er will...


Gruß Frank
*mps*
Stammgast
#9 erstellt: 11. Jan 2013, 20:14

Hörbert schrieb:
Hallo!

@Wuhduh

Zu deiner Information: Axel Schürholz ist inzwischen ca. 75 Jahre alt und interessiert sich wahrscheinlich einen Teufel für irgendwelche Foren auf dem Netz,

Beim Retipping wird für gewöhnlich nicht die Nadelspitze getauscht sonden das Nadelträgerröhrchen gekürzt und ein anderes mit neuem Diamanten hinein- oder drübergeschoben, sollte das nicht möglich sein weil z.B. der Nadelträger direkt an den Dämpfergummis abgebrochen ist wird das System geöffnet und der gesamte Nadelträger ersetzt, -das ist natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden und es gibt keine Gewähr daß sich das System so wieder richten läßt.

MFG Günther




So wird ein Schuh draus......---und kommt drauf an was noch da ist (Abgebrochener Träger)

Shibata is ein Tipp /wird oft genommen

Gruss
Michael
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 11. Jan 2013, 21:01
@ Frank:

In welcher Form fand bitteschön das Retipping statt ?

MfG,
Erik
unterberg
Stammgast
#11 erstellt: 11. Jan 2013, 22:12
Exakt so wie weiter oben beschrieben:

Der abgenutzte Diamant wurde mit einem winzigen Stück des Nadelträgerrohrs abgetrennt und der neue an einem kleineren Röhrchen befestigte in das Borröhrchen eingeschoben. Die Nadelträgergummis wurden vorher überprüft, indem die Ausgangscompliance gemessen wurde. Bei mir wurden die Gummis nicht getauscht.

Klangtechnisch kann ich keinen Unterschied feststellen und preislich lag ich etwa bei der Hälfte der NOS-Nadeln aus der Bucht.

Ich habe mit Axel Schürholz ansonsten nichts zu tun.

Gruß Frank


[Beitrag von unterberg am 11. Jan 2013, 22:13 bearbeitet]
*mps*
Stammgast
#12 erstellt: 11. Jan 2013, 22:38
Hallo Frank
Jetzt würd mich intressieren was für ein "Diamant" jetzt drauf ist?

Klangtechnisch keinen Unterschied?

Man nennt es zwar retippen, für mich aber ist es die Möglichkeit ein Systen wieder am Leben zu erhalten,

Ein Orginal ist ein Orginal und so nicht mehr wieder herstellbar,

Je nach dem was alles gemacht wurde wird es halt dann "anders" gut klingen.

Gruss
Michael
unterberg
Stammgast
#13 erstellt: 11. Jan 2013, 23:07
Hallo Michael,

ich habe einen Shibataschliff gewählt, der dem van den Hul Schliff sehr ähnelt.

Ich habe keine High End *** Anlage und bin auch schon deutlich in meiner zweiten Lebenshälfte angekommen. Also - für mich klingt der retippte Nadeleinschub wie der Originale.

Gruß Frank
*mps*
Stammgast
#14 erstellt: 11. Jan 2013, 23:28
Hallo Frank

Gut Gewählt!!! (und auch in der zweiten Lebenshälfte gerade angekommen

Grüsse
Michael
unterberg
Stammgast
#15 erstellt: 11. Jan 2013, 23:32
Hallo Michael,

ich habe mir gedacht, dass ich für die Arbeitszeit unabhängig vom Schliff eh das Gleiche zahle und somit den hochwertigsten Schliff wähle.

Gruß Frank
*mps*
Stammgast
#16 erstellt: 12. Jan 2013, 00:12
Hallo Frank

Bin seid längeren drann mein Ortofon Venice wieder zum Leben zu erwecken

Ganz ab, aber Stück vom Nadelträger noch drann. Mein bisher einziges was ich geschrottet hab

Nach Tel. Rücksprache: Shibata mit event. Carbon / Alu / Boron Cantilever oder das gleiche mit Geyger
(käme lt- Aussage dem Orginal sehr nahe) aber Teurer

Machen lass ich es auf jeden Fall. Wird wohl ne Bauchentscheidung werden

Grüsse
Michael


[Beitrag von *mps* am 12. Jan 2013, 00:13 bearbeitet]
unterberg
Stammgast
#17 erstellt: 12. Jan 2013, 00:19
Hallo Michael,

mach es!

Was kostet ein genussvoller Restaurantbesuch zu zweit incl. 3 Gängen und Getränken? Kratzt doch schon an einem dreistelligen Betrag, oder?

Berichte dann bitte.

Gruß Frank
*mps*
Stammgast
#18 erstellt: 12. Jan 2013, 00:31
Hallo Frank

Die Shibata Version Zwischen 225-265 je nach Träger. Beim Gyger, sofern ichs noch im Kopf hab 150-170 mehr

Das wären 3 Gänge und der Gyger wär dann Der Top Wein

Entscheidung und Höreindrücke werd ich berichten

Grüss
Michael
Fhtagn!
Inventar
#19 erstellt: 12. Jan 2013, 16:02
Einen echten Retip, also nur der Austausch des Diamanten bei Beibehaltung des Rubinträgers, bekommst du bei Benz Micro oder den Garrott Brothers (http://garrottbrothers.com/rep&retip.html).
Es ist auf jeden Fall billiger als ein neues, gleichwertiges System.
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 12. Jan 2013, 21:59
Hallo!

Bei Benz-Micro nicht unbedingt da hier ein Tauschservice existiert und eine Runderneuerung wie sie seinerzeit hifi-ilona angeboten hat offenbar nicht mehr verfügbar ist.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#21 erstellt: 12. Jan 2013, 22:24
Schade, da bleibt dann wohl nur noch der Weg zu den Brüdern nach Australien.
Oder mal bei bei Van den Hul anfragen.
Kai_Muc
Stammgast
#22 erstellt: 18. Jan 2013, 14:07
Danke übrigens für die vielen Anregungen! Wie bei fast allen Themen hier gehen die Meinungen auseinander…

Ich denke, ich werde mal etwas Geld investieren und dem Nadelspezialisten was zu tun geben. Werde berichten, was dabei rauskommt.....

LG

Kai
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