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Rega Planar 3 mit Acryl Platte und externem Netzteil!

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me_flay
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jun 2004, 07:49
Hi ya!

Ich würde mal gerne eure Meinung zur der gestrigen Aussage meines freundlichen Händlers um die Ecke hören. Hatte bei ihm meinen A90 gekauft und da er laut ATR auch Pro-ject Dreher vertreibt, fragte ich ob er den Perspective da hätte. Daraufhin sagte er zwar das er ihn nicht hätte aber bekommen könnte, er aber nicht wirklich überzeugt von der Klangqualität und Verarbeitung wäre und schlug mir daraufhin vor nen, vielleicht mal nen Rega Planar 3 ins Auge zu fassen. Als Modification würde er mir neue Chinch-Kabel ranlöten und nen Delta Dynamics Acryl Plattenteller drauf legen. Ansonsten hätte sich der TA Goldring 1022 bewährt. Für nen absoluten Bringer sollte ich dann noch den Netzteil-Umbau vornehmen lassen, der wurde auch in der Image-Hifi 6/2000 in hohen Tönen gelobt. Wenn ich richtig verstanden habe wird ein wenig rummgelötet und danach hat man für knapp 300 Euro + ne externe Stromversorgung. Danach würde der Plattenspieler sich Welten von dem Pro-ject abheben, und das für mal gerade knapp 300 Euro mehr.

Hat jemand so einen umgebauten Planar oder seinen umbauen lassen? Hat sich der beschriebene Klangvorsprung eingestellt? Würde mich mal interessieren. Ansonsten ist das hier vielleicht auch ne interessante Alternative für andere, potentielle Neukäufer....

Schönen Gruß,
Nils
tomt607
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 11. Jun 2004, 17:07
Hallo,
habe selber Rega Planar 3. Würde von Umbauten erstmal Abstand nehmen. Ich habe das Goldring 1042 drauf, klingt super.Project ist ehrlich gesagt:s-------e
Gruß
Tom
me_flay
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Jun 2004, 17:43
Tja, er war wirklich nicht sehr von den Dingern angetan, P. meine ich...

Aha, mehr hast du also nicht gemacht? Auch keine neuen Chinch-Kabel?? Interessant... in deiner *abgespeckten* Version ist er ja schon ein paar Euronen sparsamer. Einen Goldring hat er u.a. empfohlen weil die Rega Abnehmer wohl dazu neigen schnell mal aufzusetzen, klang plausibel. Wenn es auch seltsam ist dass Rega dies nicht selber bemerkt...
me_flay
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Jun 2004, 22:00
Keine persönliche Beziehung zu dem *Kerl* bin aber beim stöbern über seine sehr angenehm (für nen Audio-Laden) gestaltete Homepage gestolpert. Bietet gerade den Planar für schlappe 490 Euro an! Pfui (!), Preisbrecher?? Scherz. Egal, er steht auf die audiophilen Verlierer (Engländer, diese EM-Schlaffies), schon das macht ihn eigentlich symphatisch und dazu scheint er auch noch versiert.... ha!

http://www.hificornershop.de/offer/offers_de.html

Wer also auf den Euro gucken muss... sind ja schon ein paar müde Heller.


[Beitrag von me_flay am 14. Jun 2004, 22:00 bearbeitet]
Cobra71
Stammgast
#5 erstellt: 15. Jul 2004, 10:27
Warum an dem Planar3 herumflicken?

Der PLanar3 ist je gerade mit absicht mit einer Glasplatte bestückt und das eben weil alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind.

ich hatte auch mal testweise einen acrylteller drauf aber das war absoluter humbug, nichts fürs Ohr nur evtl. fürs Auge.

Aber auch der optischen komponente kann abhilfe geschaffen werden indem Du einfach mit reinigungsbenzin die schwarze Farbe am "Tellerrand" abwäscht und est voila schon ist der Teller am Rand Glasgrün.

Und Du mußt dafür extra den Höherlegungssatz für den Arm haben.

Project ist im Vergleich zu Rega nicht so dolle, man gucke sich allein mal die Arme im unteren Preissegment bei Projekt an. ;-)


Cobra71
Chris64
Stammgast
#6 erstellt: 15. Jul 2004, 11:28
Hallo zusammen,

das mit dem Acrylteller würde ich aus eigener Erfahrung schon etwas differenzieren wollen. Ich kenne den Planar 3 mit beiden Tellern und möchte behaupten, dass der Acrylteller schon etliche Veränderungen bringt. Vor allem die Auflösung ist einfach besser als bei einem Glasteller. Außerdem sind die Bässe differenzierter, das Klangbild viel ruhiger. Andererseits kann ein Acrylteller, je nach Aufnahme auch mal ein wenig leblos und nüchtern klingen. Aber da stellt sich dann wohl eher die Geschmacksfrage, was jetzt richtig ist. Muss halt jeder selbst entscheiden.
Bei dem Acrylteller benötigst du beim Planar 3 beim großen der beiden Delta-Dynamics-Teller im Übrigen keine Unterlegscheibe, um den Arm höher zu legen (jedoch beim Planar 2).
Zur Verwendung neuer Kabel am Planar 3 kann ich nur sagen: Wenn du vorhast, z.B. ein hochwertiges MC-System anzuschließen, lohnt sich die Investition auf jeden Fall. Aber auch bei einem Magnetsystem ist ein Fortschriff hörbar - vorausgesetzt der Rest der Anlage stimmt.
Noch mehr als ein neues Kabel bringt meines Erachtens aber ein anderes Gegengewicht. Hier sind z.B. Transotor und Clearaudio Vorreiter, die beide mit Rega-Armen arbeiten und solche Gewichte auch anbieten. Aber auch Scheu hat ein neues Gewicht im Programm. Vielleicht sollte man beim Tuning sogar hier anfangen.
So, genug gesagt,

Viele Grüße

Chris
dkstanko
Neuling
#7 erstellt: 06. Dez 2008, 23:20
Hab mir vor ein paar Tagen einen Rega P3 geshoppt, gleich mit Acrylteller und Goldring MM2500. Ich kann nur sagen, das der Dreher sehr gut klingt mit dem Acrylteller und man durchaus über den Kauf eines solchen spekulieren kann, wenn man eine transientenreichere Wiedergabe mit zeitrichtigerer Wiedergabe wünscht. Ich würde auf jeden Fall zu diesem Rega raten (natürlich in Abstimmung mit deinem Budget). Vorteil ist auf jeden Fall, das der Spieler schon aus der Box, also mit Glasteller gut klingt. Fakt ist, das der P3 definitiv besser klingt mit Acrylteller (ich hab den 24mm). Ich habe auch mehrere Stunden mit Filz und ohne Filzmatte rumgetestet und Norah Jones - Sunrise (welche ich in und auswendig kenne) rumgespielt. Beste Kombination ist P3 mit Acrylteller 24mm, ohne Filz und ohne Spacer für den Tonarm. Hab mir meinen bie PhonoPhono in Berlin geholt. War leider vom Antiskating her falsch eingestellt und der Tonarm war definitiv zu hoch. Nun ist er fast wagerecht und der Sound ist "richtig". Allerdings empfehle ich nicht unbedingt das 2500 von Goldring. Ihm fehlen definitv Frequenzen unter 150Hz. Da ich unerfahren mit der zeitrichtigen Wiedergabe und dem frequenziellen Verhalten anderer Abtastsysteme bin, kann ich da leider keine Empfehlung geben.

Was mir zur Kaufentscheidung geholfen hat war definitiv die Erweiterbarkeit auf einen einpunktgelagerten Tonarm, der schnelle Umbau auf ein besseres NF - Kabel und die Erweiterbarkeit auf ein passendes externes Netzteil. Alles natürlich optional, was den Geldbeutel schont und trotzdem eine top Dreherbasis bietet der in dem Preissegment einfach Out of the Box nicht zu finden ist. Was sich auch lohnt ist für etwas über 100 Euro die komplette Innenverkabelung auf unsymetrisch mit zwei seperaten Massen verkabeln zu lassen.
Damit wird definitiv die Ortbarkeit noch stabiler, denn leider mußte ich feststellen, das die Ortung nicht so gut ist wie bei meiner Studio - CD - Referenzkette.

Trotzdem mein Tipp, Kaufen

denn schließlich unterhalte ich mich hier über einen Unterschied zwischen CD und Platte einerseits und einen hörbaren Unterschied von 10% über eine knapp 15 000,- Euro Abhöre.
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