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Tonabnehmer Empfehlung Marantz 6300 - Please HELP

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Autor
Beitrag
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 19. Mrz 2013, 15:09
Guten Tag Zusammen,

nach Jahren als stiller Mitleser hab ich mich nun entschieden mal selbst einen Thread zu eröffnen und um eine Empfehlung für einen brauchbaren Tonabnehmer zu bitten, weil das Angebot mich einfach erschlägt!!

Ich habe mir einen neuen Marantz 6300 Plattenspieler zugelegt, an dem ich derzeit einen Goldenote Babele Tonabnehmer auf dem original Headshell betreibe. Auf dem 2. Original Headshell wollte ich nun gerne ein anderes System betreiben, da der Original Marantz E8000 Tonabnehmer leider irgendwie auf einem Kanal brummt (Neuer Nadelkauf für die Katz wirklich schade um das gute Stück)

Der Marantz 6300 hat einen ziemlich schweren und massiven Tonarm, daher brauch ich schonmal einen Tonabnehmer mit geringer Nadelnachgiebigkeit.
Zudem kann ich es noch weiter einschränken, weil ich einen Yaqin MS-22B Röhrenvorverstärker nutze und da nur MMs in Frage kommen.
Preislich wollte ich nicht mehr als 150€ ausgeben.

Ich höre alles Mögliche, brauche also eigentlich was die Musikrichtung angeht ein Allround-Talent. Verstärkt höre ich derzeit in Richtung Jazz (Julie London,Norah Jones,Diana Krall) und Soul (Erykah Badu,Jamie Fox) , es sind aber auch mal die Eine oder Andere Elektro (Minimal) oder HipHop Platte dabei....

Mein Hifi-Equipment sieht derzeit so aus:

Marantz 6300 -----> Yaqin MS-22B ------> Proton AM-455 Pro (aufgetrennt) ------> Proton D1200 ------> Wharfedale Evo 40

Es muss kein neuer TA sein, ich würde auch nen Älteren nehmen und mit neuer Nadel bestücken, wie man an meinem Hifi-Zeug unschwer erkennen kann habe ich sogar ein Fable für Älteres

Ich hoffe mir kann hier der Eine oder Andere bei der Suche behilflich sein
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2013, 00:49
Dieses "Babele" schaut irgendwie verdächtig nach Audio Technica 95 aus.


http://www.lpgear.com/product/ATC95EB.html

http://www.vinylengi...goldenote_babele.jpg

Hmm schwerer Marantz und Jazz...

kp wie das hier klingt. aber das sollte von den sonstigen Eckdaten her gut passen.

http://www.zum-shop....17-320_p12145_x2.htm

hmm ansonsten vielleicht irgendein Shure? AT440 mla?
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Mrz 2013, 09:20
Ja du bist nicht der Erste, dem diese verblüffende Ähnlichkeit auffällt

Danke für deinen Tipp, der Nagoaka schaut echt nicht schlecht aus von den Eckdaten her

Ich bin mir mittlerweile allerdings garnicht mehr soooooo sicher, ob der Tonarm wirklich so schwer ist, er sieht halt sehr massiv aus und ist s-förmig ABER ich finde nirgendwo Gewichtsangaben......Der soll wohl damals von Rega gebaut worden sein und der Marantz 6300 selbst von Micro Seiki

Der Tonarm vom Rega r200 zB. sieht ähnlich aus und wiegt "nur" 12g laut Tabelle, hier mal im Vergleich:

http://i1085.photobu...i%20sell/rega016.jpg

und hier mein Tonarm:

http://fc05.devianta...usky1991-d30m7gl.jpg

Ist der vielleicht garnicht sooo schwer?

Was wäre mit einem Shure M97xE oder einem Sumiko Oyster, sind die empfehlenswert?
Albus
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2013, 14:22
Tag,

diese Art von Tonarm liegt mit der effektiven Masse typisch bei 12-15 g, in diesem Falle hielte ich mich an 15 g, also noch 'mittelschwer' in der gängigen Floskelsprache. Das Marantz E8000 war wohl ein Empire-Abtastsystem der mittleren Anspruchsklasse, bei einer eher schon etwas höheren Nadelnachgiebigkeit und tauglicher Kapazitätslast bei 350 pF.

Das Babele, entsprechend AT95EB fordert geringe 100-200 pF, ansonsten ist mit Verfärbungen in der Höhenregion zu rechnen.

Was von einem Shure M97xE zu erwarten ist, dass lässt sich aus dieser Besprechung gut entnehmen: http://www.tnt-audio.com/sorgenti/shure_m97xe_e.html

Wie steht es denn um die Eingangskapzität des verwendeten Phono-Entzerrerverstärkers? Unbekannt?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2013, 14:25 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Mrz 2013, 14:44
Tag Albus,

danke für deine Hilfe!....

Hier mal die technischen Daten des Phonovorverstärkers:

Tubes: 12AX7B x 2
Output Voltages: 0.5V (400Hz input)
Output Jacks: One group of gold plated RCA jacks
Input Sensitivity: <4.0mV (400Hz, 0.5V output)
Input Jacks: One group of gold plated RCA jacks plus a grounding terminal
Signal Noise Ratio: >85dB (A weight)
Distortion: <0.11%(400Hz input)
Cartridge Suitability: MM (Moving Megnet) cartridge

hilft das irgendwie?....Sorry, was Kapazitätslast angeht habe ich NULL Ahnung
Albus
Inventar
#6 erstellt: 20. Mrz 2013, 18:36
Tag erneut,

danke, ja das hilft einem insofern weiter, als man MM-Typen mit gewissen extrem niedrigen Kapazitätsanforderungen von 100-200 pF maximal doch besser (sicherheitshalber) vermeiden sollte, darunter viele Abtaster von Audio Technica (einschließlich deren Ableger von Clearaudio, Linn, Goldenote Babele), Goldring, Nagaoka, Sumiko (darunter das einfache Oyster).

Früher ... hätte man gesagt, 'Warm und klar'?, man nehme ein Shure M75, M91 oder M95 - als Rundnadel oder elliptisch oder hyperelliptisch, die sind mit 250-450 pF gut dran; aber, woher nehmen und nicht stehlen? Oder eines der Excel-Typen, auch gut als 'Warum und klar', bis 350 pF. Heutzutage macht Ortofon viele MM-Typen, die belastbar sind von 200-400 Pf und geringfügig darüber. Es sind die Modelle der 500er-Serie (510 Mk II, 520 II, 530 II, 540 II), baugleich mit den VM White, Red, Blue, Silver (in dieser Reihenfolge). Deren Charakteristik ist allerdings eher neutral (d.i. weder ausgeprägt dunkel oder hell) bis uU etwas hell.

Das Shure M97xE ist ein gewisses Wagnis, der merklichen Qualitätsschwankungen der Fertigung wegen, ansonsten fällt es auch unter die Klangcharakteristik von 'Warm und mehr oder weniger klar' (dazu gut tauglich bei Kapazitätslasten von 150-300 pF, wie oben bei TNT zu sehen).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 20. Mrz 2013, 18:37 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#7 erstellt: 20. Mrz 2013, 18:40

ABER ich finde nirgendwo Gewichtsangaben.....


Digitale Feinwage kaufen und mal ohne Gegengewicht und Headshell wiegen. Dann weißt es ein für alle mal.
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:38

Digitale Feinwage kaufen und mal ohne Gegengewicht und Headshell wiegen. Dann weißt es ein für alle mal.


Hab ich schon gemacht, waren 12g

Danke @Albus ......neutraler bis heller Klang wäre glaube ich eher nicht so ganz meins......Evtl. bekomme ich sogar den E8000 Tonabnehmer zum laufen, ich habe so einen Verdacht, dass es garnicht der TA selbst ist, welcher die Brummprobleme macht
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:41
Ok mittelschwer, dann passt alles was am 1210er auch passt. Der hat auch 12g.
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 20. Mrz 2013, 20:57

Ok mittelschwer, dann passt alles was am 1210er auch passt. Der hat auch 12g.


Heißt also von der Compliance 15-20?
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:00

ProtonAMP (Beitrag #8) schrieb:
{...}dass es garnicht der TA selbst ist, welcher die Brummprobleme macht

Dann überprüfe doch mal die Kabel mit einem Multimeter, ab headshell mit Kabelchen, bis Cinchstecker.
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:20

Dann überprüfe doch mal die Kabel mit einem Multimeter, ab headshell mit Kabelchen, bis Cinchstecker.


Also nen Multimeter hab ich, aber ich kann es nicht bedienen

Auf was stell ich das Multimeter ein beim testen?Und am Cinchstecker Masse oder Phase?
Sorry hab nicht viel Ahnung von elektronik (technisch gesehen)
Albus
Inventar
#13 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:21
Tag erneut,

als eine Orientierung zu Nadelnachgiebigkeit und effektiver Tonarmmasse, hier bitte eine Übersicht aus dem Support von Ortofon: http://www.ortofon.c...-resonance-frequency

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 20. Mrz 2013, 21:42
Klasse, vielen Dank!!
Compu-Doc
Inventar
#15 erstellt: 20. Mrz 2013, 22:12
Hier mal geschwind der-wenn auch etwas abstrakte-Aufbau zur Überprüfung der Tonarmverkabelung:





.....also von der headshellverkabelung zu den cinchsteckern einen geschlossenen "Stromkreis" herstellen.


Bei Fragen,.....fragen!
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 20. Mrz 2013, 22:54
Super, vielen Dank für die Kurzanleitung Compu-Doc , habs eben durchgeführt und konnte bei allen Verbindungen einen Wert von ca. 0,8-1,2 Ohm messen
Compu-Doc
Inventar
#17 erstellt: 20. Mrz 2013, 23:03
Dann ist die Tonarmverkabelung offnsichtlich ok.

Es kommt eigentlich recht selten vor, daß ein Tonabnehmer defekt geht, jedoch ist natürlich auch soetwas möglich!

Diesen Fehler jedoch messtechnisch zu ermitteln dürfte fast unmöglich sein, da die ganze Geschichte sehr winzig ist.

Berichte mal was für-falsche-Töne aus den LS kommen.
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Mrz 2013, 23:24
Kann ich nicht am Tonabnehmer messen zwischen rot+grün bzw. weiß+blau ?

Muss ich bei den cinch-Kabeln auch einen Wert nahe 1 haben, wenn ich einen geschlossenen Kreis bei der Masse bilde?

Mir ist noch aufgefallen, dass das Brummen mit angeschlossenem Headshell leiser wird, wenn ich das Erdungskabel des Plattenspielers komplett abtrenne!.....
Wenn ich dann aber dann den Headshell abnehme, dann brummt es mir nur so um die Ohren wie verrückt aus beiden Lautsprechern
Albus
Inventar
#19 erstellt: 21. Mrz 2013, 14:35
Tag,

mittlerweile ist das Problem ja bestimmt. - Ja, man kann an den jeweiligen Pins den Innenwiderstand messen, es wird sich ein Wert typisch zwischen 600 und 1500 Ohm zeigen, mit einer mehr oder weniger großen Abweichung zwischen den Kanälen (so 30-50 Ohm). Und in der Tat sollte sich beim Durchmessen eines dieser Koaxkabel (1-2 m Länge) ein Widerstandswert von bis zu 1 Ohm einstellen (so 0,6-1,2 Ohm), einschließlich Stecker.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Mrz 2013, 15:43 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 05. Apr 2013, 17:02
So ihr Lieben
mittlerweile habe ich ein wenig umstrukturiert und den chinesischen Phonopre aus der Kette entfernt. Stattdessen habe ich jetzt den Vorverstärker Proton AP-1000 mit einer wie ich glaube ganz guten integrierten Phonostufe in Betrieb

Durch die Kunststoffschrauben am Marantz Tonabnehmer hat sich auch alles an Knistern und Brummen verabschiedet.

Da ich nun durch den neuen Vorverstärker die Möglichkeit habe auch MC Systeme zu nutzen, spiele ich mit dem Gedanken mir als zweites System zB. ein Denon dl-110 oder dl-103 zuzulegen....

Wäre das bei dem Marantz 6300 in Kombination mit der genannten Vorstufe empfehlenswert?

Hier Angaben zur Vorstufe:



Eingangsempfindlichkeit: Phono MM: 2,5 mV / 47K Ω
Eingangsempfindlichkeit: Phono MC High: 0,2 mV / 100 Ω
Eingangsempfindlichkeit: Phono MC Low: 0,1 mV / 100 Ω
Phono MM RIAA: 20-20.000 Hz ± 0,2 dB
Phono MC RIAA: 20-20.000 Hz ± 0,3 dB
Phono Kapazität: 100 pF, 200 pF, 320 pF
Restrauschen: 0,02 mV
Eingangsempfindlichkeit: AUX, Video, Tuner, Tape: 100 mV/25 kΩ
Klirrfaktor:0,003 % (Ausgangsspannung 2 V)
Klirrfaktor: (max. Ausgangsspannung) 0,1 %
max. Ausgangsspannung: 18 V
Leistungsbandbreite:10 - 60.000 Hz
Frequenzgang: 20-20.000 Hz ± 0,2 dB
Kanaltrennung 42 dB 8 Ω
Übersprechdämpfung:90 dB
Geräuschspannungsabstand AUX, Video, Tuner, Tape:105 dB
Geräuschspannungsabstand Phono MM:94 dB
Geräuschspannungsabstand Phono MC:79 dB
Abmessungen: 420 x 65 x 330 mm
Gewicht: 4,4 Kg

Vielen Dank!


[Beitrag von ProtonAMP am 05. Apr 2013, 17:23 bearbeitet]
Albus
Inventar
#21 erstellt: 05. Apr 2013, 19:07
Tag,

der Vorverstärker bietet dann reichlich Möglichkeiten. - ABER: Von den beiden Denon-Tonabnehmern ist das DL-110 ein MC, welches im MM-Modus zu betreiben ist, d.h. mit 47 Kiloohm (Hersteller "more than 47 kiloohms"); das DL-103 ist dann wiederum mit den 100 Ohm des Proton nicht optimal zu nutzen (der Hersteller misst das System mit 1 Kiloohm), die Meinungen über ein Optimum gehen (welt)weit auseinander, aber 100 Ohm gilt nicht als annähernd vortrefflich. Nach üblichen Regeln sollte ein DL-103 mit mindestens 400 Ohm betrieben werden.

Die unvermeidliche Frage nach der erwünschten Anspruchsklasse und dem Preisrahmen folgt hier: wieviel meinst du ausgeben zu wollen? MC sind nicht gerade günstig, sei gewarnt. Für hohe Ansprüche oder mittlere?

Und der Tonarm: kann der Arm einen Tonabnehmer mit Gewicht von 10 g noch aushalten, neben der Headshell (ausbalancieren mit dem Gegengewicht, stabil unter der erhöhten Kopflast, verwindungssteif, Lagerlast)? Irgend Daten in der BDA, etwa HS-Gewicht plus Tonabnehmer-Gewicht als Maximum?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 05. Apr 2013, 19:20 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 05. Apr 2013, 20:02
Tag Albus

Ja auf das Ohmsche Problem bin ich auch gerade auf meiner Google-Suche gestoßen.....

Ich denke das Gewicht von 10g des Tonabnehmers sollte kein Problem sein, der E8000 TA wiegt auch schon 8g und ich habe noch ein leichteres Headshell, sodass sich das wieder ausgleichen sollte, genaue Angaben habe ich da leider keine

Tjaaaa das mit dem Preis ist die Frage der Fragen Ich hatte gehofft ein guten MC in einem relativ neuwertigen Zustand (gebraucht) auf Ebay zu bekommen, dl110 usw. gibt es da recht häufig......Wollt erstmal eigentlich nicht mehr als 200€ ausgeben für ein nicht ganz Neues, dass ich was Neuware vom Händler angeht damit bei MCs nicht weit komme ist mir bekannt

Benz Mc-gold ist mir auch in den Blick geraten....


[Beitrag von ProtonAMP am 05. Apr 2013, 20:18 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#23 erstellt: 06. Apr 2013, 01:09
Bei Axel Schürholz gibts ein 110er mit neuer Nadel.

http://www.schallpla...0-High-Out-oxid.html
Albus
Inventar
#24 erstellt: 06. Apr 2013, 09:16
Tag,

gut, dann etwas, einen MC-Typ, welcher einen für max. € 200 auf den weiterführenden Pfad und Geschmack bringt. - Sodann schließt sich noch diese Frage an: Soll nur MC auf dem Produkt stehen (aber der MM-Modus ist erforderlich, wie beim Denon DL-110) oder ist ein MC gewünscht, dass einen der beiden MC-Modi des AP-1000 tatsächlich nutzt? Im ersten Fall also ein sog. High Output-MC (Ausgangsspannung von 2,5 mV oder höher nominell), im zweiten Fall ein Low Output- oder Mid Output-MC (0,5 mV oder weniger nominell).

Welchen der diversen Benz-Abtaster meintest du? Benz Micro MC Gold (25 Ohm Innenwiderstand) oder Benz Micro MC 20 E 2 L (Innenwiderstand bei 30 Ohm)? Ein Abschluss mit 100 Ohm wäre höchstwahrscheinlich eine Art von Experiment.

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 06. Apr 2013, 09:45
@detektor
Danke, das ist ein ziemlich gutes Angebot!

@Albus

Naja, ob es nun wirklich ein Echtes MC ist, oder man es immernoch im MM Modus betreibt ist für mich nicht soo entscheidend, du kennst dich ja nun wiiiirklich gut aus, wozu also würdest du mir innerhalb des genannten Budgetrahmens und unter Berücksichtigung meiner Vorverstärker-Fähigkeiten am ehesten raten?
Was würdest du dir kaufen, wenn du meine Anlage und 200€ in der Hand hättest?
Ich hab keinerlei Erfahrungen mit MC oder Pseudo-MC Systemen, möchte aber eben mal einen versuch wagen

Ich meinte übrigens das Benz Micro MC Gold oder Silver.....

LG
Albus
Inventar
#26 erstellt: 06. Apr 2013, 12:59
Tag erneut,

wenn..., dann fiele meine Wahl aus dem dortigen Sortiment höchstwahrscheinlich auf dieses wiederhergestellte Ortofon MC Nr. 2, für € 99: http://www.schallpla...r-Diamant-Nadel.html
Wenn gut gemacht, das Retipping, dann ist gegenüber dem originalen Super Fine Line-Schliff zwar ein (un)gewisser Abstrich zu machen, aber die Silberdrahtspulen sind erhalten, auch die günstige Nadelnachgiebigkeit (passend zum ca. 15 g-Arm), auch die originale gute Bedämpfung der Nadelresonanz bleibt wirksam, die gute Kanaltrennung wohl auch, das Gewicht liegt bei 7-7,5 g, Ausgangsspannung nominell 0,35 mV, AK 2,2 g (2,0-2,4 g Bereich). - Was den ungewissen Abstrich gegenüber einem originalen Tonabnehmer angeht, so bleibt der Käufer eines Retipping-Produktes noch stets ohne ein Endprotokoll der Wiederherstellung; ein Protokoll, in dem einer die Qualität der Arbeit anhand Frequenzgang, Kanaltrennung, Abtastfähigkeit Tiefen und Höhen, Auflagekraftbereich, etc. erkennen könnte.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Apr 2013, 13:03 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 06. Apr 2013, 18:25
Hmmm interessante Wahl. dank dir! .....Aber bist du sicher, dass es sich dabei um das System mit Nadel handelt für 99€?....Wenn ich den Link aufrufe, dann lande ich im Bereich MC-SYSTEM-Reparatur, heisst das dann nicht, dass das lediglich der Preis dafür ist, wenn man das genannte System dort reparieren lassen will?

Weil wenn ich auf Angebote gehe, dann taucht es dort auch nicht auf
http://www.schallpla...ysteme-MC-Cartridge/


[Beitrag von ProtonAMP am 06. Apr 2013, 18:27 bearbeitet]
Albus
Inventar
#28 erstellt: 06. Apr 2013, 20:00
Tag erneut,
und Tag ProtonAMP,

mein lieber Mann, da kann ich dir nach einer so aufmerksam gemachten Durchsicht nur zustimmen - die € 99 sind nur für ein eigenes Eingeschicktes (der dortige Hinweis lautet in grün "Lieferbar" - haha). Ich Töffel. Ich bedaure meinen Fehler. Die Fertig-Angebote sind ja 'prächtige' Bolzen. Erledigt? - Wenn daraus, dann das MC Nr. 2 mit Shibata-Nadel (€ 255) oder für € 250 das MC 15 Super Mk II (= MC Nr. 2! baugleich, zuerst war das MC 15 Super II) mit Shibata-Nadel und beide jeweils mit eingeklebtem Carbon-Nadelträgerstück.

Dann weiß ich bis Zweihundert kein MC; gebraucht ist immer ein Wagnis.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 06. Apr 2013, 20:09 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 07. Apr 2013, 07:09
Für 99€ hätte ich es sofort gekauft

Was sagst du zu einem Ortofon MC 25 FL ?

Werde mich mal umschauen nach dem Nr. 2 und MC 15 Super, man könnte die ja auch defekt günstig kaufen und retippen lassen
Albus
Inventar
#30 erstellt: 07. Apr 2013, 08:39
Tag,

Ortofon MC 25 FL, ich nutze eines, nach meiner Ansicht gut für hohe und noch höhere Ansprüche (meine Erwartungen wurden damit übertroffen); im Volumen "etwas kräftig" im Timbre "etwas dunkel", und somit im Zentrum der Klangcharakteristik vom Typus "warm und klar", sehr feine Politur (Mikroskop). Der Preis liegt mittlerweile bei ~400 Euro. Es ist also mehr als nur ein Anfang.

Elektrisch, mechanisch gut für Arme ab so 12 g, Tiefenresonanz gut bedämpft, höhenanpassbar muss der Arm sein (Bauhöhe des MC 25 FL ist 19-20 mm unter AK), Ausgangsspannung für ein MC hoch, 0,5 mV nominell (gängig darunter), Kanaltrennung ~30 dB symmetrisch, Abtastfähigkeit besser als 80 µm (300 Hz), keine Differenztonverzerrungen im Test 8-20 kHz akustisch feststellbar. Betrieb ab 100 Ohm empfohlen, ruhig höher (ich hier mit 220 Ohm).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Apr 2013, 08:40 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 08. Apr 2013, 09:07
Morgen

Klingt ziemlich gut mit dem 25FL , hab leider gestern eines auf Ebay verpasst was keine 200h runter hatte, ist für 121€ weggegangen

Habe mir nun ein MC 15 Super bestellt, gebraucht aber getestet, soll noch in einem sehr guten Zustand sein.....Hab auch "nur" 100 euros gezahlt, wenn es irgendwann mal runter ist kann ich es ja immernoch umbauen lassen, hab mich mit dem Thema Retipping aber noch nicht wirklich beschäftigt, da muss man wahrscheinlich einen wirklich guten Anbieter für herausfinden
Albus
Inventar
#32 erstellt: 08. Apr 2013, 09:23
Tag,

aha, auf der Spur, viel Erfolg dabei. - Die günstig erlangte Version des MC 15, ist es tatsächlich ein MC 15 Super (ohne Suffix) oder ein MC 15 Super Mk II? Vgl.: http://www.vinylengi...=¬es=&prlo=&prhi= Beide sind wirklich lohnend.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Apr 2013, 09:24 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 08. Apr 2013, 10:18
Danke, bin schon total gespannt wie ein Flitzebogen

Es ist ein Super ohne MKII
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 11. Apr 2013, 18:13
Gestern ist nun mein Ortofon MC 15 Super angekommen und wurde heute entsprechend eingebaut und justiert......Klanglich ist es gerade leider ziemlich enttäuschend, möglicherweise habe ich etwas falsch eingestellt oder justiert??

Es klingt sehr matt und dumpf, es fehlen einfach Räumlichkeit und die Mitten und Höhen kommen garnicht richtig zur Geltung.....

Woran kann es liegen???

Ist evtl. mein Vorverstärker zu schlecht für das MC?.....Habe ihn auf MC umgestellt und auf Low Output, bei der Kapazität war ich noch ein wenig am experimentieren, aber keine der vorgegebenen Einstellungen konnte das System dazu bewegen "aufzumachen"

Oder muss evtl. die Nadel gereinigt werden?Bin ratlos
Detektordeibel
Inventar
#35 erstellt: 11. Apr 2013, 18:37
Probiers mit reinigen, aber wenn dir da irgendein gebrauchtes bei Ebay mit Nadel von 19xx irgendwas geschossen hast würd ich davon ausgehen das es schon längst verschlissen ist...

"getestest" kann heißen das noch Töne rauskommen...
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 11. Apr 2013, 18:51
Das Komische ist, wenn ich auf MM umstelle mit dem Tonabnehmer, dann muss ich zwar auf 15 Uhr aufdrehen, aber dann klingt es plötzlich weeeeesentlich besser und garnicht mehr so dumpf und matt
Als wenn ein Vorhang sich öffnen würde......Das würde ja dagegen sprechen, dass die Nadel runter oder verdreckt ist oder?
Albus
Inventar
#37 erstellt: 11. Apr 2013, 18:53
Tag,

ärgerlich, und doch zunächst etwas planmäßig vorgehen. - Den Tonabnehmer äußerlich unter die Lupe nehmen (mindestens 7-fach, besser 10-fach). Der Nadelträger sollte (Blick von vorn auf die Öffnung) die untere Kante der Öffnung gerade nicht berühren, bei Mittenstellung. Unter korrekter AK steht der Nadelträger dann in der anschaulichen Mitte der Öffnung. Das Säubern des MC15 Super steht am Beginn der Wiederinbetriebnahme, und zwar so sorgfältig und gründlich es mit gegebenen Mitteln möglich ist. War der Phono-Schaltkreis des Proton lange nicht verwendet worden, auch die dortigen Buchsen von Belag befreien (Pfeifenreiniger oder ähnlich, auch innen), die Umschalter mehrfach betätigen, auf Einrasten achten. Ist insoweit alles gründlich vorbereitet, die Installation auch, dann eine Probe machen.
1. Per Modus MC-LO, wenn diese untauglich herauskommt, dann... (ist der MC-Modus 'in Brache' oder sonst defekt...)
2. Per Modus MM, es ist dann eben der Volumeregler weiter zu öffnen.

Kam das MC mit einer zugehörigen BDA? Wenn ja, dann die AK auf Maximum minus 1 mN (0,1 g) einstellen - dies für etwa 5 Plattenseiten. Anschließend dann auf die mittlere empfohlene AK herunter gehen. Zuerst 23 mN, später dann 22 mN (der Bereich ist 20-24 mN, eben noch einmal nachgesehen). Die Antiskatingkraft eher geringer als zu hoch wählen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 11. Apr 2013, 19:30 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 11. Apr 2013, 19:12
Danke Albus, werde deine Schritte mal befolgen!.....Laut Verkäufer hat dieser die Nadel vor dem Versenden auch bereits ausgiebig gereinigt...

Sollte sich der MC Modus als defekt erweisen (was ich am wahrscheinlichsten halte, weil es im MM Modus ja kein Stück dumpf klingt), würde mir dann ein Übertrager wie der Ortofon T-10 oder MCA-76 weiterhelfen bzw. tauglich?
Albus
Inventar
#39 erstellt: 11. Apr 2013, 19:29
Tag erneut,

der T-10 nicht, aber der MCA-76, der wäre tauglich. - Gehe die Schritte bitte in ruhiger Einstellung durch (leicht bricht man die Nadel ab).
Motto: Das wird!

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 13. Apr 2013, 13:41
IMAG0208 - Kopie
IMAG0209 - Kopie

Tag Zusammen, eine kurze Zwischenfrage an die Fachwelt......
Was sagt ihr zum Aussehen dieser Nadelspitze?Handelt sich um den besagten, käuflich erworbenen Ortofon MC 15 Super.....
Viper780
Inventar
#41 erstellt: 13. Apr 2013, 14:27
das sieht man so nicht, da müsstest von oben und von vorne eine Aufnahme machen.

Was ist das schwarze rund herum?
Albus
Inventar
#42 erstellt: 13. Apr 2013, 15:08
Tag,

das Foto ist zu unbestimmt in der Sache; aber, für dich zum Vergleich herausgesucht, das Ortofon TMC 200 in diesem Archiv-Papier, bitte sich durchklicken auf die Seite mit der Mikroskop-Fotografie des Boron-Nadelträgers mit eingeklemmtem FineLine-Diamanten.
Link: http://www.classic-a...est40tonabnehmer.pdf

Zwecks genauerer Aussagen sollten drei Bilder angefertigt werden, bei einer Vergrößerung von mindestens 200-fach, wenn vielleicht 500x schon zuviel ist? Die Abtastnadel sorgfältig von irgend Verklebungsresten des Abriebs befreien, Isopropanol und eine Samtbürste sind sehr gut dafür geeignet. Und dann: Ein Bild von der Seite, eines von hinten auf den Schliff-Kegel (sehr wichtig) sowie eines genau von oben auf den Schliff-Kegel.

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 13. Apr 2013, 17:50
IMAG0212
IMAG0211
IMAG0210



Tagchen

ohjee ohjee das übersteigt leider meine Möglichkeiten, kann den Tonabnehmer leider nicht entsprechend ausrichten und fixieren um solche Aufnahmen machen zu können.....
Das "schwarze" ist lediglich Schatten, weil die Lichtquelle des Mikroskops nicht direkt auf die bzw. durch die Nadel scheinen kann, denn der Korpus des Tonabnehmers ist im Wege.....

Sauber gemacht hatte ich ihn eigentlich mit hilfe eines feinen Schmutzradierers, ganz vorsichtig

Habe es lediglich geschafft nochmal Bilder von der Front zu machen, aber die helfen wahrscheinlich auch nicht wirklich weiter
Albus
Inventar
#44 erstellt: 13. Apr 2013, 19:50
Tag,

lieber ProtonAmp, wie hoch ist die Vergrößerung? - Die Kontur ist leider schlecht. Ein USB-Mikroskop? Ein Auflichtmikroskop ist es doch sicherlich nicht. - Ansonsten, aus der linken Hüfte geredet: die Kontur ist 'angespitzt', verschlissen.

Hast du dir die Mikroaufnahme vom TMC 200, das Ende des Boron-Nadelträgerstäbchen mit eingefasstem/eingeklemmtem FineLine-Diamanten, einmal zum Vergleich angesehen? Und, wie beurteilst du die beiden Nadeln als Typen?

Zusatz: Hier findet sich ein Abbild eines FineLine-Diamanten in tauglicher Aufnahme, die Abtastnadel eines MC-30 von hinten, die schöne Kontur ist noch klar parabolisch (zum Download muss man sich registrieren, ich empfehle das), Foto auf der Seite 6: http://www.vinylengine.com/library/ortofon/mc-30.shtml

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Apr 2013, 19:58 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 13. Apr 2013, 20:03
Hallo Albus,

es ist ein invers Mikroskop, die Vergrößerung ist lediglich 8x .....Die Lichtquelle kommt von oben und das Okular sitzt unten, ist leider das einzige Mikroskop dass wir auf der Arbeit haben, womit ich fotografieren kann......Arbeite in der Zellforschung!

Das Bild vom TMC 200 ist leider sehr schlecht, aber es sieht der Sache schon sehr ähnlich....

Was man ja erkennen kann, ist dass an den Flanken Rillen sind, wahrscheinlich durch zu niedrig oder zu hoch eingestelltes Antiskating entstanden, würde ich jetzt mal sagen.....Und die Spitze des Diamanten ist an einer Seite sehr geradlienig abgenutzt und auf der anderen Seite eher ründlich.....
Albus
Inventar
#46 erstellt: 14. Apr 2013, 11:07
Tag,

na ja, Verschleiß ist in den Bildern (mit Nachvergrößerung doch?) - verglichen mit dem Bild der unbenutzten Abtastnadel des MC-30 (wie im Link zur Vinylengine) sowie meinem mehr als zehn Jahre in Verwendung gewesenem MC Nr. 2 mit ebensolchem Fine Line-Diamanten, mittlerweile deutlich angespitzt - Verschleiß ist da. Das Problem mit derartigen Veränderungen von Schliff und Politur ist ja, dass es bei üblichem Programmmaterial kaum merklich ist - aber bei Testplattendurchläufen in sorgfältiger Beobachtung.

Und nun, worauf wolltest du hinaus?

Freundlich
Albus
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 14. Apr 2013, 21:24
Naja, ich wollte halt einfach mal einen Eindruck bekommen in welchem Zustand das System ist......Ich habe ja nach wie vor das Problem, dass ich den Klang als "dumpf" bzw. matt empfinde, deine Ratschläge mit Säuberung usw. habe ich befolgt und sowohl die Nadel, als auch die Eingänge und Schalter am Vorverstärker gesäubert und geschmiert.....Nun bin ich immernoch auf Fehlersuche.

Da der Vorverstärker neu ist (gebraucht gekauft natürlich), kann es natürlich auch sein, dass etwas mit dem Phonoeingang nicht stimmt.......Aufgefallen ist mir, dass der Vorverstärker im MC-Modus extrem laut rauscht!Auf 12 Uhr Stellung wirklich mehr als deutlich vernehmbar und selbst dann, wenn weder Kabel noch Plattenspieler eingestöpselt sind......Im MM-Modus hingegen fast garnicht, sogar wenn ich auf Anschlag aufdrehe.....Zudem klingt das System im MM-Modus nicht mehr dumpf und matt, sondern sehr klar, jedoch einfach zuuu schrill, fast schon beißend und ich muss zudem natürlich sehr weit aufdrehen!

Spiele jetzt gerade mit dem Gedanken mir den Ortofon MCA 76 anzuschaffen, aber weiß nicht so genau, ob dieser überhaupt tauglich ist, weil man ja den Widerstand usw. nicht anpassen kann und dann ja wahrscheinlich der "schrille" Charakter des MM-Modus erhalten bliebe
Detektordeibel
Inventar
#48 erstellt: 15. Apr 2013, 03:49

.Und die Spitze des Diamanten ist an einer Seite sehr geradlienig abgenutzt und auf der anderen Seite eher ründlich.....


Nadelspitze schaut auf den ersten Bildern "abgekrümmt" aus... Das sollte je nach schliff eine ziemliche gerade Kegelform (oder pyramide) sein...Tippe eher auf Dreck der da noch dranhängt. Warste da mit isopropanol etc. schonmal dran?





Zudem klingt das System im MM-Modus nicht mehr dumpf und matt, sondern sehr klar, jedoch einfach zuuu schrill, fast schon beißend und ich muss zudem natürlich sehr weit aufdrehen!


Hmm wenns dann "klar" wird könnte die EingangsKapazität oder das Phonokabel vielleicht nicht optimal sein in der jetztigen Konfiguration.


.
Albus
Inventar
#49 erstellt: 15. Apr 2013, 08:43
Tag,

dein Proton PreAmp wird im MC-Modus höchstwahrscheinlich defekt sein, frei heraus gesagt, wobei ich von der irregulären Performance des Betriebs ausgehe. - Das Störgeräusch eines offenen Inputs (!) ist immer höher als korrekt abgeschlossen; ein Vergleich zum MM-Modus, dieser dagegen abgeschlossen, ist nicht auf den Betrieb zu übertragen. Das schrille Klangbild des MC 15 Super am MM-Modus ist der zu erwartende Effekt des falschen Abschlusswiderstandes von MM = 47000 Ohm (47 Kiloohm). Dagegen ist der Eingangswiderstand des MCA-76 mit 75 Ohm passend für das MC 15 Super (Innenwiderstand 7 Ohm; fachliche Regel ist 1 : 10 als Normal von Innenwiderstand : Abschlusswiderstand). Wenn nicht schon geschehen (Manual des MCA-76 von mir verlinkt?), dann hier (Vinylengine, registrieren erforderlich): http://www.vinylengine.com/library/ortofon/mca-76.shtml

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Apr 2013, 08:50 bearbeitet]
Albus
Inventar
#50 erstellt: 16. Apr 2013, 10:02
Tag,

nun denn, angesichts des offensichtlich nicht unproblematischen Gebrauchtkaufes des Proton-Vorverstärkers empfehle ich, auch den MM-Modus einmal einer gezielten Probe zu unterwerfen. Dies mit einem Tonabnehmer für ca. € 20, beispielsweise Audio Technica AT-91, am üblichen MM-Schaltkreis mit 47 k und 100-200 pF (am Proton ja einstellbar, bitte 100 pF wählen) - dann wird klar, ob nicht auch der MM-Modus irgend angegriffen ist.

Freundlich
Albus

Bezugsquelle: http://www.zum-shop....bnehmer_p7346_x2.htm


[Beitrag von Albus am 16. Apr 2013, 10:03 bearbeitet]
ProtonAMP
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 27. Apr 2013, 20:48
Tagchen

vielen Dank für die hilfreichen Tipps, habe das Problem nun lösen können und kann mittlerweile den zauberhaften Klang des Ortofon mc 15 genießen

Wie ich es mir dachte, war der MC Modus meines Vorverstärkers im Eimer (denke mal ein Problem mit den Widerständen), im MM Modus lief hingegen alles einwandfrei!......Habe mir dann kurzerhand den Aikido MC Übertrager von Herrn OTTO bestellt (nutze ihn mit stabilisiertem Schaltnetzteil, dass ich separat gekauft habe) und naja was soll man sagen, einfach unglaublich gut das Ding zu dem günstigen Preis
Unzählige Wahlmöglichkeiten was den Eingangswiderstand angeht, habe ihn jetzt auf 83 Ohm eingestellt und bin damit zufrieden
Jetzt macht es wirklich richtig Spaß
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