Elac 796 H30

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Nuovo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 20. Mrz 2013, 11:48
Moin zusammen,

ich hätte mal ne Frage.
An meinem Thorens TD 320 MK nix hatte ich von Anfang an ein Elac D 796 H30 montiert. Vor ca. 16 Jahren ist mir beim Putzen mal die Nadel abgebrochen. Ich habe, wie ich meine mich zu Erinnern, damals nur die Nadel ersetzt. da ich aber nicht mehr weiß was ich da dran gebaut habe, ich meine es hätte um die 100 DM gekostet, nun meine Frage.
Gibt es eine Möglichkeit rauszufinden welche Nadel ich mir damals drangefummelt hab, und ob die auch wirklich was taugt ?

Gruß

Peter
Capitol
Stammgast
#2 erstellt: 20. Mrz 2013, 12:58
Moin Peter
Wenn es eine Originale Elac Nadel ist sollte die Bezeichnung
vorne am Nadeleinschub dran stehen.
Falls nicht handelt es sich wohl um ein Nachbau.

Grüße
Uwe
Nuovo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Mrz 2013, 13:10
Ah OK,

werd ich morgen mal nachschauen, ob ich da was erkennen kann.

Danke
Albus
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2013, 14:03
Tag,

hier zum Vergleich eine Abbildung der Vorderseite eines originalen Nadeleinschubs, das obere Exemplar, bitte: http://www.bing.com/...EE40&selectedIndex=4

Freundlich
Albus
Nuovo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Mrz 2013, 18:14
Auf die gefahr hin, daß ich mich jetzt lächerlich mache,
auf dem abgebildeten Teil steht ja vorne die Bezeichnung drauf, so ist das bei mir auch. Heißt das ich hab die richtige Nadel, oder kann man auch nur die Nadel wechseln und das Teil mit der Beschriftung bleibt alt ?

Sorry, ich bin da ziemlich ahnungslos

Peter
Albus
Inventar
#6 erstellt: 20. Mrz 2013, 19:55
Tag,

keine Scheu bitte, das Austauschteil ist der sogenannte Nadeleinschub, der sieht so aus - nur als ähnliche Teile gezeigt: http://www.zum-shop....e393c79960&x=10&y=11
In deinem Fall sollte dann vorn die Beschriftung lauten "....." - was steht also drauf?

Freundlich
Albus
Nuovo
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Mrz 2013, 10:35
Ich kann erst heute abend nachschauen,

aber da steht entweder D 796 H30, oder esg 796 H30.

Peter
Albus
Inventar
#8 erstellt: 21. Mrz 2013, 13:30
Tag,
und Tag Peter,

also, auf jeden Fall ein originales Teil, dazu der gehobenen Anspruchs- und Qualitätsklasse.
Ein gewisses Problem bei Nadeleinschüben von Elac sind die nicht recht alterungsbeständigen Nadellager, deren Dämpfergummi; es kann inzwischen eine Verhärtung eingetreten sein. Eine sorgfältige Reinigung ist naheliegend sowie ein Versuch, sich einen Eindruck vom Zustand des Federverhaltens des Nadellagers zu verschaffen: mit Bürstchen der Pinselreinigung aus allen vier Himmelsrichtungen über die Abtastnadel streichen - und das Zurückfedern des Nadelträgers (der feine Stab aus Bor) in die Gleichgewichtsstellung (Mitte) beobachten. Der Nadelträger darf sich nicht irgend steif gegen das Antippen mit dem Pinselchen verhalten.

Freundlich
Albus
Nuovo
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Mrz 2013, 14:38
super, dann war ich wohl damals klug genug, das Richtige zu kaufen.

Danke

Thema sorgfältige Reinigung, kann man das selbst machen, oder sollte man das machen lassen, vorausgesetzt das Federungsverhalten ist gut ?
Ich meine die Nadel ist damals abgebrochen als ich gegen den Strich gebürstet hab, vermutlich zu grob.
Viel gelaufen hat das System nicht, der Player war viele Jahre ungenutzt.

Peter
Albus
Inventar
#10 erstellt: 21. Mrz 2013, 16:07
Tag erneut,

Peter, das kann man sorgfältig - du bist ja aus Erlebnis gewarnt - selbst machen. Mit Ruhe und einem Fläschchen Isopropanol (Apotheke oder Drogerie, kostet für 100 ml ca. 3-5 Euro) und eben einem der üblichen Nadelreinigungspinsel oder -Kissen (mit Samt-ähnlicher Oberfläche).

Ja, es kann bei einem kantigen Stoß zum Bruch des Stäbchens aus Bor kommen, etwa an der Vorderkante des Einschubes.

Gerade das bloße Stillstehen lässt einen Gummi unter Umständen zunächst an der Oberfläche aushärten, dann bröckelig werden.

Freundlich
Albus
Nuovo
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Mrz 2013, 19:40
So , ich hab mal nachgeschaut, " D 796 H 30" steht drauf.
Bewegen läßt es sich in alle Richrungen und geht auch wieder in die Ausgangsstellung zurück.
Ich kann nicht beurteilen ob das weich genug federt oder schnell genug in die Ausgangsstellung zurück geht.
Gegen die Versprödung des Gummis kann man wahrscheinlich nichts tun, oder ?

Peter
doppelkopf0_1
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mrz 2013, 19:47
Diese Modelle haben i.A: keine Probleme mit Verspödung ( meine laufen noch gut ) .
Aber dran rumschieben solltest du nicht .
raphael.t
Inventar
#13 erstellt: 24. Mrz 2013, 20:07
Hallo Peter!

Ich habe auf einem Rational G6 Tangential-Plattenspieler ein ELac 796 H30 oben und das harmoniert perfekt mit dem leichten Arm. Verhärtet ist da nichts.
Gummiverhärtungen waren kein Elac-Problem.

Du hast mit dem Elac ein fein auflösendes System, nütze es, wenn die Nadel noch in Ordnung ist.

Grüße Raphael
Nuovo
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Mrz 2013, 12:50
Ja danke erst mal an alle für die Tips.
Dass das Gummi nicht aushärtet ist ja positiv.
Ich hab den Plattenspieler nach dem Nadelwechsel nicht sehr häufig benutzt, also sollte die Nadel wohl noch in Ordnung sein,
gibt es da so eine Art Betriebsstundenzahl, oder merkt man es einfach am nicht mehr zufriedenstellenden Klang wenn die Nadel hinüber ist ?
Und vor allem, was tut man dann, kompletten Systemwechsel?
Neue Nadeln gibt es ja wohl für dieses System nicht mehr , und das retipping soll, wie ich hier gelesen hab, ja nicht so toll sein.

Peter
raphael.t
Inventar
#15 erstellt: 25. Mrz 2013, 19:36
Hallo Peter!

Ob die Nadel abgenudelt ist, merkst du rasch bei hohen Frauenstimmen, besonders in den Innenrillen, dort ist es nämlich am kritischsten. Die verzerren dann nämlich hörbar, außerdem zischelt das System bei S-Lauten.

Grüße Raphael
doppelkopf0_1
Stammgast
#16 erstellt: 26. Mrz 2013, 20:14
Wenn mans hört , ist die Nadel schon lange Tod .
max130
Stammgast
#17 erstellt: 26. Mrz 2013, 21:08

Nuovo (Beitrag #14) schrieb:
.......
Neue Nadeln gibt es ja wohl für dieses System nicht mehr , und das retipping soll, wie ich hier gelesen hab, ja nicht so toll sein.

Peter


Ich habe gute Erfahrung mit dem Retippen gemacht

Viele Grüsse
Stefan
silberfux
Inventar
#18 erstellt: 26. Mrz 2013, 21:50
Hi, ich habe ebenfalls gute Erfahrungen mit Retipping gemacht, allerdings bei MCs.

BG Konrad
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