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Kaufberatung Pro-Ject Essential Basic / Phono USB

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börnt187
Neuling
#1 erstellt: 29. Apr 2013, 12:31
Hey Leute,

ich habe mir schon seit Langem überlegt einen Plattenspieler zu kaufen . Ich habe aber leider von der Materie nur sehr wenig Ahnung, hoffe also dass ich hier noch ein paar Tips bekommen kann.

Insgesamt wollte ich jetzt ungefähr 300€ ausgeben, ob es nachher 20€ mehr oder weniger sind, ist nicht ganz so entscheidend.
Allerdings besitze ich kein System mit weiteren Verstärkern etc., sondern würde den Spieler an vorhandene Boxen - vorzugsweise über Chinch - anschließen.

Nachdem ich ein bisschen hin und her gelesen habe, macht der Pro-Ject Essential Basic / Phono USB auf mich einen geeigneten Eindruck.

Die Möglichkeit Schallplatten als .mp3 speichern zu können, würde ich schon ganz gut finden. Wenn allerdings durch Verzicht ein deutlicher Qualitätssprung z.B. im Sound zu erreichen wäre, könnte ich auch darauf verzichten.

Ich hoffe man kann mit den Infos schon mal etwas anfangen und mir zu der Wahl zustimmen, oder davon abraten.

Viele Grüße und vielen Dank schon im Voraus.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 29. Apr 2013, 12:41
Hallo,

hol Dir lieber einen Dual DTJ 301 http://www.ebay.de/i...&hash=item3381c25f39


und dazu eine ell. Nadel www.ebay.de/itm/390022472438
biste besser mit bedient...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 30. Apr 2013, 05:59 bearbeitet]
börnt187
Neuling
#3 erstellt: 29. Apr 2013, 12:51
Hallo Peter,

erstmal Danke für die schnelle Antwort. Könntest du mir noch kurz erklären, warum ich damit besser bedient bin?

Ich habe mir auch mal ähnliche Plattenspieler angeschaut. Letztlich habe ich aber aber davon abgesehen, weil ich dachte dass ich dabei dann Geld für Technik wie Pitch-Control oder Scratch-Funktion ausgebe, die ich gar nicht brauche und dass dabei dann vielleicht bei der Tonqualität gespart wird!? Macht das Sinn?


Viele Grüße
akem
Inventar
#4 erstellt: 29. Apr 2013, 14:45
Ein Plattenspieler ist in erster Linie mal ein feinmechanisches Präzisionsgerät. Das Geld sollte also nicht in Firlefanz investiert sein sondern in gute Mechanik. Bei Deinem Budget geht da eigentlich nur gebraucht was. So bis zu 100 Euro für den Dreher und dann nochmal so 200-250 Euro für einen neuen und guten Tonabnehmer dazu. Die Brot-und-Butter Geräte der 80er Jahre waren den heutigen Geräten unter 1000 Euro meistens schon einigermaßen deutlich überlegen. Mechanisch mindestens genauso gut bis besser und mit einer wesentlich besseren Ausstattung. So ein Technics-Modell von damals mit nem T4P-Tonabnehmer kriegst Du heute schon sehr günstig. Dann ne gute Nadel zu den meist verbauten ECP24 oder 30 dazu (eine Shibata oder gleich eine SAS-Nadel von der japanischen Firma JICO für ~150Euro plus Zoll) und Du hast nen Dreher, der sich vor heutigen "High-End"-Drehern bis rauf zu 2000 Euro nicht wirklich verstecken muß. Der Project ist dann zwar "neu" und sieht auch so aus, ist aber qualitativ Spielzeug dagegen.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 29. Apr 2013, 14:50
Hallo,

der Dual ist kein High-End aber er funktioniert und man muss nicht den Riemen von Hand umschmeissen um 45er Platten hören zu können. Der Brettspieler von Project hat die Anmutung eines Frühstücksbrettchens, neee.
Das Ortofon OM3 System ist nix.

Ganz ehrlich: da kaufst Du 2 x.

Dann lieber den Dual - mit der verlinkten Nadel hört sich das Ganze dann auch schon ganz gut an.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 29. Apr 2013, 14:51 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#6 erstellt: 29. Apr 2013, 15:01
Es ist keine Stereoanlage vorhanden.
Kaufe dir lieber zuerst eine und denke dann evtl. über einen Plattenspieler nach.
börnt187
Neuling
#7 erstellt: 29. Apr 2013, 15:27
Danke für die Ausführung, Akem.

An einen Gebrauchten hatte ich auch schon gedacht. Hier hatte mich aber auch die feine Technik abgehalten. Wie kann ich denn bei einem gebrauchten Spieler ohne wirkliche Ahnung von der Technik entscheiden, ob alles okay ist und sich ein Kauf lohnt?

Und wenn ich die Nadel extra kaufe..wie schwer ist denn der Umbau? Ich schäue mich nicht vor Bastelarbeiten, habe aber auf diesem Gebiet null Erfahrung.

edit: und da fällt mir noch ein, bei älteren Geräten wird man wohl auch noch einen Phonoverstärker benötigen, vermute ich mal?! Den habe ich leider nicht.

Viele Grüße


[Beitrag von börnt187 am 29. Apr 2013, 15:38 bearbeitet]
akem
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2013, 17:09
An einen Gebrauchten hatte ich auch schon gedacht. Hier hatte mich aber auch die feine Technik abgehalten. Wie kann ich denn bei einem gebrauchten Spieler ohne wirkliche Ahnung von der Technik entscheiden, ob alles okay ist und sich ein Kauf lohnt?
--> Im Zweifel ein Angebot in erreichbarer Nähe suchen und dann hinfahren und vorführen lassen. Bei einem Kauf im Internet Rückgaberecht vereinbaren und vereinbaren, daß das Versandrisiko beim Verkäufer liegt (denn so manch einer stellt einen Plattenspieler so wie er ist, in den Karton mit dem Ergebnis, daß dann der Plattenteller sich löst und beim Transport frei rumfliegt und dabei alles andere kurz und klein schlägt...)

Und wenn ich die Nadel extra kaufe..wie schwer ist denn der Umbau? Ich schäue mich nicht vor Bastelarbeiten, habe aber auf diesem Gebiet null Erfahrung.
--> Einen Nadeleinschub bei MM und MI Tonabnehmern zu wechseln ist meistens nicht allzu schwer. Es gibt schon ein paar Modelle, bei denen es einen Trick gibt, den man kennen muß und es gibt auch welche, bei denen der Nadelträger so stramm sitzt, daß man Angst bekommt, was kaputt zu machen. Da muß man im Zweifel vorher fragen. Meist reicht aber schon ein Blick auf den neuen Nadeleinschub aus, um zu wissen, wie man ihn wechseln muß und wie man den alten herunter bekommt.
Bei T4P-Tonabnehmern, wie sie Technics damals oft und gerne verwendet hat, ist sogar ein Wechsel des gesamten Tonabnehmers relativ simpel. Man braucht ein bischen Geduld und Gefühl, damit man die 4 Stifte richtig am Tonarm ansetzt aber sonst braucht man sich um nichts zu kümmern.

edit: und da fällt mir noch ein, bei älteren Geräten wird man wohl auch noch einen Phonoverstärker benötigen, vermute ich mal?! Den habe ich leider nicht.
--> Ja, wenn Dein Verstärker keinen Phonoeingang hat, wirst Du einen Phono-Vorverstärker brauchen. Hier würde ich einen Musical Fidelity V-LPS empfehlen. Dann müßtest Du für's erste einen Kompromiß beim Tonabnehmer bzw. der Nadel machen.


Gruß
Andreas
Fhtagn!
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2013, 18:17
Welchen Verstärker? Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der TE keinen.........
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 30. Apr 2013, 03:04

Allerdings besitze ich kein System mit weiteren Verstärkern etc., sondern würde den Spieler an vorhandene Boxen - vorzugsweise über Chinch - anschließen.


Nun. Der Essential ist nichtmal hifi-Tauglich mehr dazu bleibt nicht zu sagen. Das ist ne Depperfalle.

Für deine Zwecke ist der Dual DTJ 301 eins der wenigen empfehlenswerten Geräte, der ist technisch besser als der Essential und der hat nen Vorverstärker eingebaut das du ihn notfalls auch an deinen PC Aktiv Brüllwürfeln benutzen kannst.

Die Nadel aus dem Link oben ist aber die Falsche. Es braucht die ATN 3652E.. passend für AT91 nicht AT71.

Für den Rest vom Budget kannste dir dann auch nen Verstärker und paar Hifi-Lautsprecher leisten.


[Beitrag von Detektordeibel am 30. Apr 2013, 03:05 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 30. Apr 2013, 05:55
Hallo,

sorry zum falschen Nadellink, das kommt bei der ganzen "Klickerei" unterwegs am Läppi raus....

Inzwischen korrigiert.

Peter
Fhtagn!
Inventar
#12 erstellt: 30. Apr 2013, 06:04

Allerdings besitze ich kein System mit weiteren Verstärkern etc., sondern würde den Spieler an vorhandene Boxen - vorzugsweise über Chinch - anschließen.


Eure Tips in Ehren, aber..........

Übrigens: Entweder RCA oder Cinch.
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