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Saba PSP 350 Headshell Frage

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Autor
Beitrag
evosociety
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Aug 2013, 20:27
Hallo, seit heute habe ich einen PSP 350 zwischen, dies bzgl. hab ich eine Frage was das Headshell, besonders die Nadel angeht.
Ich warte aktuell auf die Lieferung einer AT13EaX, da dem Vorbesitzer diese wohl rausgebrochen ist.

Nun ist mir aber aufgefallen das aufgrund der Schrauben, wenn diese Fest angezogen sind die Nadel nicht 100% an dem Nadeleinschub anliegt, sondern ungefähr 0,5mm spiel hat. Kann es sein das die wie ich denke noch Original Unterlegscheiben ein sich wenig eingedrückt haben über die Jahre? Mir fällt ansonsten leider keine andere Ursache ein. Könnte es das sein? Generell wie dramatisch ist das? Oder ist das Normal. Es macht mich verrückt. Ich hab mal mit meiner Handycam ein paar Fotos gemacht, falls bessere nötig sind bitte bescheid sagen. Im ersten sind die Schrauben übrigens nicht komplett angezogen.


AT13EaX
At
Pilotcutter
Administrator
#2 erstellt: 13. Aug 2013, 00:02
Guten Morgen!

Gut ist das nicht, wenn die Enden der Schrauben den Nadelaufsatz hochdrücken.

Du könntest entweder die Schrauben einfach umdrehen, vorausgesetzt der Schlitz ist noch mit dem Schraubendreher erreichbar
oder von den Schrauben einen guten Millimeter abnehmen mit dem Dremel oder Säge ohne das Gewinde zu beschädigen oder oben noch eine U-Scheibe drunter.
Das beste wäre aber die Schrauben entsprechend kürzen.

Gruß. Olaf
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 13. Aug 2013, 00:47
Moin !

2 Möglichkeiten gibt es:

1. Du tauscht die vorhandenen Schrauben gegen etwas kürzere, unmagnetische aus !

2. Du montierst eine weitere Lage Zwischenplättchen oben auf das Headshell, damit die Gewinde der Schrauben unten nicht mehr den Nadeleinschub hochdrücken, der absolut plan und mit einem leichten Schnapp-Gefühle beim Aufsetzen anliegen muß.

Das Problem ist beim AT13-Nadeleinschub bekannt, denn trotz der beiden Mulden auf Höhe der Montagelöcher können zu lange Schrauben nicht an dem Einschub vorbei bis zum Anschlag durchgeschoben werden. Zumindest bei vielen Nachbau-Nadeleinschüben wird bei der Spritzgußform nicht der genormte Halbzoll-Abstand eingehalten.

Manche Kontermuttern sind auch vom Außendurchmesser her Zehntelmillimeter zu groß und die Schrauben sehen leicht " X-beinig " aus, wenn man von vorne auf den Tonabnehmer schaut. Von den Kontermutten gibt es mindestens 3 Formen: Rund, sechseckig und geriffelt.

Dieses Schraubenproblem hatte ich schon sehr oft und bunkere deshalb diverse Schraubensets. Bitte nicht nachdenken und philosophieren über theoretische Resonanzen oder einem sehr geringfügigen Mehrgewicht durch U-Scheiben. Hört niemand und ist deshalb egal.


Es könnte jemand vorschlagen, die Schrauben andersherum - mit dem Kopf nach unten und Muttern oben - zu montieren, um die Überlänge zu vermeiden. Im Ansatz ganz nett, doch wenn man nicht einen ausreichenden Abstand zwischen Chassisoberfläche und Schraubenkopf hat, um einen sehr kurzen Schraubendreher verwenden zu können, damit man nach der Justage die Schrauben festziehen kann, ist der Vorschlag bei den sehr gängigen Schlitzschrauben nicht realisierbar. Bei Inbusschrauben geht es aber dank dem Winkel-Inbusschlüssel.

MfG,
Erik
directdrive
Inventar
#4 erstellt: 13. Aug 2013, 05:09

Wuhduh (Beitrag #3) schrieb:

Es könnte jemand vorschlagen, die Schrauben andersherum - mit dem Kopf nach unten und Muttern oben - zu montieren, um die Überlänge zu vermeiden.


Genau das tue ich jetzt: Schrauben einfach umdrehen. Zur Überhangjustage mit Schablone müssen die Schrauben soweit angezogen werden, dass das System gerade noch im Headshell bewegt werden kann. Ist der richtige Punkt gefunden, einfach das Headshell abnehmen, Nadel vorsichtig wieder vom System nehmen und die Schrauben festziehen.
Danach nochmals den Überhang kontrollieren.

Das mache ich regelmäßig so, wenn ich keine Schrauben passender Länge habe.

Gruß, Brent
Archivo
Inventar
#5 erstellt: 13. Aug 2013, 07:25
Hallo,

ich hatte das Problem bei meinem 13 EaX natürlich ebenfalls und habe ein zusätzliches, zweites Paar Kunststoff-Unterlegscheiben aus meinem Fundus verwendet. Das gefällt mir persönlich besser als umgedrehte Schrauben.

Damit ging es sich genau aus, siehe hier (bitte die Verfärbungen/Verschmutzungen entschuldigen zu wollen):

IMG_2993

IMG_2989

IMG_3005

Hope this helps,

Ivo
evosociety
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Aug 2013, 16:11
Das beruhigt mich das dieses Problem bekannt ist, und ich danke euch allen für die guten Ratschläge. Jetzt hat nicht zufällig noch jemand eine Idee wo ich 2mm Plastikunterlegscheiben herbekomme?

Vorerst werde ich die Schrauben umdrehen, auch wenn die Methode etwas ungünstig ist.


[Beitrag von evosociety am 13. Aug 2013, 17:19 bearbeitet]
Pilotcutter
Administrator
#7 erstellt: 13. Aug 2013, 21:04
'n Abend,

ans isch würde ich lieber die Schrauben um 2mm kürzen aber die Scheiben kannst Du auch nehmen.
Schau mal nach Polyamid U-Scheiben für M2,5 die haben dann eine 2,7mm Öffnung.

Ich kann Dir aber auch eine handvoll schicken aus meinen Unmengen. (Rest via PM)

Gruß. Olaf
jottklas
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Aug 2013, 21:22
Falls dein Tonarm höhenverstellbar ist, gibt es eine noch einfachere Möglichkeit.
Lege einfach eine Kunststoff- oder Pappscheibe zwischen TA-System und Headshell.
Ich musste zur Einstellung des korrekten Überhangs mit dem Systemkörper meines AT 440 ML vorne aus der Saba-Headshell raus und habe daher ein passendes Zwischenplättchen angefertigt. Funktioniert prima...

Archivo
Inventar
#9 erstellt: 14. Aug 2013, 07:33
Ach ja, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich noch zwei Distanzplättchen zwischen Headshell und 13 EaX montiert habe, da der TA sonst sehr tief - und für mich unansehnlich - unter der vorderen Headshellkante verschwunden wäre.

Nun wirkt das Ganze von den Proportionen her in meinen Augen ausgewogener - störende Einflüsse ob des höheren effektiven Tonarmgewichts kann ich keine bemerken.

LG, Ivo
evosociety
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Aug 2013, 11:14
Ich hätte nicht gedacht das dieses Thema soviele auf den Plan ruft, aber ich danke euch allen ihr habt mir sehr geholfen. Besonders Pilotcutter sei an der Stelle noch einmal gedankt!

Bevor ich jetzt ein neues Thema eröffne, der Vorbesitzer hat leider den Din Stecker abgeschnitten.

Sehe ich das richtig das Saba die Tonarmmasse auf GR gebrückt hat? Das würde dann ja in der original Ausführung mit einem Din Stecker im Falle das man einen Din auf Cinch Adapter benutzt die Pin 2 Belegung der Masseführung total obsolet machen und in Furchtbarem Brumm resultieren oder?

Da es ja nötig ist für mich nun Cinch Adapter anzulöten (Ich trauer ein wenig dem Originalzustand hinterher den ich gerne gehabt hätte) sollte ich da besser die Brücke lösen und ein externes Massekabel löten?

Vielen dank schonmal im Vorraus

20130813_185813
Pilotcutter
Administrator
#11 erstellt: 14. Aug 2013, 11:53
Tonarmmasse liegt eigentlich immer auf grün. Löte da doch jetzt ein neues Cinchkabel dran und fertig!

Gruß. Olaf
evosociety
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 18. Aug 2013, 19:23
Nochmal danke an alle
Ist nen schöner Dreher geworden.

20130818_201717


[Beitrag von evosociety am 18. Aug 2013, 19:23 bearbeitet]
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