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U-Turn record player

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Autor
Beitrag
Der-Yeti
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Okt 2013, 10:37
Hi Leute! Ich hab von einem Bekannten einen Plattenspieler von U-Turn Audio empfohlen bekommen. Kennt jemand die Firma bzw. die record player die sie herstellen? http://uturnaudio.com Ich finde sie optisch extrem ansprechend, frage mich nur wie die soundqualität ist.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 24. Okt 2013, 11:56
Hallo,

was will man bei den technischen Daten und dem angebauten Ortofon-System erwarten?

Nicht viel...

Peter
Magister_Verbae
Inventar
#3 erstellt: 24. Okt 2013, 12:56
Sehe ich das richtig, dass da ein antiskatingloser Einpunkttonarm verbaut wurde? Und alles voll manuell, inkl. des Geschwindigkeitwechsels?
Immerhin, der Preis ist angepasst.

LG

Martin

Tante Edith verlautbart: Einen Tonarmlift gibt's übrigens auch nicht.
²: Man muss allerdings sagen, dass die Netzpräsenz sehr löblich gestaltet ist!


[Beitrag von Magister_Verbae am 24. Okt 2013, 13:04 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#4 erstellt: 24. Okt 2013, 15:28
Für den Preis kein Fehler und zumindest deutlich besser als der Plastik-China Schrott.

Zum anspruchslosen Plattenhören dürfte er locker reichen.

Mike
Andyddc544
Stammgast
#5 erstellt: 24. Okt 2013, 16:40
Moin ,
Ich halte diese dinger für das mieseste Geraffel was ich je gesehn habe .
kein antiskating kein tonarmlift schnippsgummiantrieb mit manuellem umlegen des selbigen .
Ich dachte schon der Clearaudio Emotion den ich mal hier hatte ist das letzte aber die Dinger toppen ja alles .
Ehrlich da kann man sich nen einfachen reloop direkttriebler holen da hat man mehr vom Geld,oder nen alten Dual.
Gruss Andreas
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2013, 17:08
Hallo,

absolut korrekt.

Peter
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 24. Okt 2013, 17:34
Die Werkstatt ist klasse, sympathischer Laden. Ich finde das Ding gut. Lowest Budget Handarbeit "by a man in a shed", durchdacht auf das Minimum gebracht, mir gefällts.


[Beitrag von Fhtagn! am 24. Okt 2013, 17:42 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#8 erstellt: 24. Okt 2013, 20:05
Liebe Kollegen die ihr den Dreher so runtermacht. Lest doch bitte mal die Detail-Seiten des Drehers durch bevor ihr hier stänkert.

Für 180 DOLLAR bekommt man hier einen Dreher bei dem ein sehr gutes Unipivot Lager mit einem ordentlichen Armohr auf den TA abgestimmt ist, eine excellente Inneverkabelung, ein gutes Tellerlager, einen ordentlichen, gut gelagerten Motor und ein schickes Design. Das ganze nicht made in China. Was wollt ihr denn noch ?

Den würd ich mir lieber hinstellen als einen Einsteiger Project. Aber: der Versand nach Europa und die Einfuhrumsatzsteuer (19%) die auch auf alles anfällt macht in imho für Deutschland nicht soo attraktiv.

Was die Soundqualität angeht: ich bin mir sicher dass du für 220€ (soviel dürft der wohl nach DE kosten) auf Ebay einen Gebrauchtdreher findest der wesentlich besser klingt. Aber nicht jeder möchte das "Abenteuer" Gebrauchtdreher. Ich hatte, als das Kickstarter Projekt lief ernsthaft überlegt die Jungs zu supporten.

Achtung: die Versenden noch nicht ausserhalb der USA!

Mike

Edith: Ottografie


[Beitrag von mkoerner am 24. Okt 2013, 20:08 bearbeitet]
Passat
Moderator
#9 erstellt: 24. Okt 2013, 20:35
Naja, die technischen Daten sind ja selbst für so einen Player gruselig.

Selbst der kleinste echte Dual, der CS 415-2, hat bessere technische Daten als selbst der Orbit Plus.
Und zudem Vollautomatik.

Das Ding ist wieder einmal das übliche Brettspielerchen:
Man nehme ein billiges MDF-Brett, düble da einen Spielzeugmotor, ein Plattentellerlager und einen Tonarm drauf und nenne das ganze dann "Plattenspieler".

Der Tonabnehmer wird wohl ein OMB 3E oder 5E sein, also auch nichts wirklich überzeugendes.

Da kann man auch den kleinsten Pro-Ject kaufen.
Kostet nicht mehr und ist nach dem gleichen Muster gestrickt und sicher nicht schlechter.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 24. Okt 2013, 20:38 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 24. Okt 2013, 20:40
Ja, die Jungs haben sich Gedanken gemacht. Der Preis ist auch sehr knapp kalkuliert, da bleibt kaum etwas übrig.
Wie gesagt, sehr sympathisch alles und ein tolles Konzept, Respekt und viel Erfolg.
Magister_Verbae
Inventar
#11 erstellt: 24. Okt 2013, 21:26
Ich schließe mich da Mike und Haakon an.
Aus von mir genannten Gründen würde ich den aber td nicht kaufen.

LG

Martin
tomtiger
Moderator
#12 erstellt: 24. Okt 2013, 23:43
Hi,


mkoerner (Beitrag #8) schrieb:
bei dem ein sehr gutes Unipivot Lager mit einem ordentlichen Armohr auf den TA abgestimmt ist,


Wie kommst Du da drauf? Also dass es ein "gutes" Lager wäre (gibt es schlechte Lager?) und dass das Armrohr "ordentlich" wäre (was ist ein unordentliches Armrohr?). Wie "stimmt" man das auf den TA ab? Darf man dann keinen anderen TA nehmen?



eine excellente Inneverkabelung, ein gutes Tellerlager, einen ordentlichen, gut gelagerten Motor


Wie kommst Du da drauf? Also auf das "excellent", das "gut", das "ordentlich" und das "gut gelagert"?



Das ganze nicht made in China. Was wollt ihr denn noch ?


Was besseres zu einem günstigeren Preis und das "made in China".



Aber: der Versand nach Europa und die Einfuhrumsatzsteuer (19%) die auch auf alles anfällt macht in imho für Deutschland nicht soo attraktiv.


Angesichts des Umstandes, dass die nicht nach Deutschland verkaufen, http://uturnaudio.com/faq/ eine gewagte Hypothese.



Fhtagn! (Beitrag #10) schrieb:
Der Preis ist auch sehr knapp kalkuliert, da bleibt kaum etwas übrig.


Das schließt Du woraus?

Also Du kannst schon recht haben, nachdem das meiste aber Plaste ist, kann es auch sein, dass die Materialkosten bei 50$ liegen (zuzüglich ca. 40$ fürs Ortofon).

LG Tom
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 25. Okt 2013, 04:43
@Tom

Sorry, aber du hast überhaupt keine Ahnung von den Kosten eines Betriebes. Gar keine.
volvo740tius
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2013, 07:05
Hallo,

die werden die Dreher aber auch nicht aus Spass an der Freude zusammenbauen. Man steckt zwar dort noch am Anfang, aber irgendwo werden die das ja mal kalkuliert haben. Eine Firma, die keinen Gewinn macht, gibt es nicht lange. Vielleicht hat auch der Vati viel Geld. Alles Theorie, genau so wie über die Qualität zu fachsimpeln, da ja nicht nach Übersee verkauft wird.

Ich finde das Projekt aber auch ehrgeizig, bleibt abzuwarten, was draus wird. Hier noch ein paar Bilder:http://instagram.com/uturnaudio

Gruß Thomas
tomtiger
Moderator
#15 erstellt: 25. Okt 2013, 07:50
Hi,


Fhtagn! (Beitrag #13) schrieb:
Sorry, aber du hast überhaupt keine Ahnung von den Kosten eines Betriebes. Gar keine.



ist ja nett, dass Du das Gespräch auf meine Person lenkst, das beantwortet aber meine Frage nicht, woraus Du schließt, dass die so knapp kalkuliert haben, dass fast nichts übrig bleibt.

Also, woraus schließt du das?

Vielen Dank,

LG Tom

PS:


volvo740tius (Beitrag #14) schrieb:
die werden die Dreher aber auch nicht aus Spass an der Freude zusammenbauen.


sie produzieren immerhin 125 Geräte pro Woche, 600 haben sie verkauft, also fast die Hälfte der Investoren "ausbezahlt".



Eine Firma, die keinen Gewinn macht, gibt es nicht lange. Vielleicht hat auch der Vati viel Geld. Alles Theorie, ...


Die haben im Internet Kapitalgeber gesucht, wenn ich es korrekt verstanden habe, bezahlst Du einen Plattenspieler als Startkapital für die Firma, und wenn es läuft, bekommst Du einen (oder ein T-Shirt oder wie hoch immer Deine Investition war).



genau so wie über die Qualität zu fachsimpeln,


Naja, ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

https://s3.amazonaws...large.jpg?1381872729

Nachdem da sicher nicht diese ganze "Wanne" voller Öl sein werden soll, nehme ich mal an, dass da irgendeine Fett Schmierung erfolgt.



Hier noch ein paar Bilder:http://instagram.com/uturnaudio


Die Bilder hier: http://www.kickstart...it-turntable-0/posts finde ich aussagekräftiger. Insbesondere zur Machart und Qualität.
Passat
Moderator
#16 erstellt: 25. Okt 2013, 08:09
Also doch ein OM5E.

Und was das Lager angeht:
Das ist, wie man auf den Bildern sehen kann, ein invertiertes Lager einfachster Machart.
Per Öl kann es daher gar nicht geschmiert werden, also Fettschmierung.

Die Lagerbefestigung ist sowohl brettseitig als auch tellerseitig mit einem Plastikteil ausgeführt.
Auf den Bildern sieht es auch so aus, als wenn alles am Tonarm außer dem Rohr selbst, aus Plastik ist.

Da kann man sich auch, wie schon geschrieben, den kleinsten Pro-Ject kaufen, kostet UVP auch nur 199,- € und ist im Zweifel bzgl. der gewählten Materialien etwas besser.

Grüße
Roman
tomtiger
Moderator
#17 erstellt: 25. Okt 2013, 08:19
Hi,


Passat (Beitrag #16) schrieb:
Auf den Bildern sieht es auch so aus, als wenn alles am Tonarm außer dem Rohr selbst, aus Plastik ist.


Lager und Dorn sind bei dem Einpunkter natürlich auch aus Metall. Sicher ein nettes Einstiegsgerät, zumal man den auch von Künstlern handbemalt bekommt, wenn man 250$ drauf legt.



LG Tom
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 25. Okt 2013, 08:43
Posten: Verpackung, Lagerhaltung, Räume.
Posten: Herstellung der Spritzwerkzeuge für die Kunststoffteile. Kosten der Spritzgussproduktion.
Posten: Holzbearbeitung, Material, Fräsarbeit, Lackierung.
Posten: Anfertigung der Metallteile, Druck.
Posten: EK Elektroteile.
Posten: Steuer, Löhne, Versicherung.

Ich bin selber lange genug selbstständig gewesen, um eine Schätzung abgeben zu können. Bei Produktion in Deutschland wäre der aufgerufene Preis unmöglich zu realisieren.

Wer mir vorrechnet, wie er das doch schaffen kann, bitte ich darum.


[Beitrag von Fhtagn! am 25. Okt 2013, 08:44 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#19 erstellt: 25. Okt 2013, 09:10
Hi,


Fhtagn! (Beitrag #18) schrieb:
Posten:


schon recht, aber das sind einerseits Fixkosten, und die Teile sind samt und sonders zugekauft.

Wenn man sagt "Da bleibt kaum was über" meint man idR. aber doch nicht Fixkosten wie Miete, Energie, ..... das zahlt man alles "von dem, was übrig bleibt".

Es hat niemand behauptet, dass die damit reich werden, aber von dem "was übrig bleibt" werden die schon Miete & Co. bezahlen können und auch noch den eigenen Lebensunterhalt bestreiten.

Wenn die 125 pro Woche verkaufen (produziert heisst ja noch nicht verkauft) bei geschätzten 70$, die pro Dreher "übrig bleiben" sind das 35.000$ im Monat. Die Einkommenssteuer liegt in Mass. bei 5.25%, die USt. liegt bei 6,25% trifft aber nur Güter, die mehr als 175$ kosten.

Wenn die es schaffen, die 125 Geräte, die sie pro Woche produzieren, zu verkaufen, sollten die schon ein ordentliches Einkommen lukrieren können.

Von "da bleibt nichts übrig" kann ich da wenig erkennen.

LG Tom

PS: "Da bleibt nix übrig" ist das Äquivalent zu "Da verdiene ich nix dran" im Sinne von "das ist der Gestehungs-/Selbstkostenpreis, weniger wäre dann "Da muss ich noch was drauf zahlen".
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 25. Okt 2013, 09:17
"Kaum was übrig": "Was" = Unternehmerlohn.


[Beitrag von Fhtagn! am 25. Okt 2013, 09:19 bearbeitet]
volvo740tius
Inventar
#21 erstellt: 25. Okt 2013, 09:29
Hallo,


tomtiger (Beitrag #19) schrieb:

Wenn die 125 pro Woche verkaufen (produziert heisst ja noch nicht verkauft) bei geschätzten 70$, die pro Dreher "übrig bleiben" sind das 35.000$ im Monat. Die Einkommenssteuer liegt in Mass. bei 5.25%, die USt. liegt bei 6,25% trifft aber nur Güter, die mehr als 175$ kosten.

Wenn die es schaffen, die 125 Geräte, die sie pro Woche produzieren, zu verkaufen, sollten die schon ein ordentliches Einkommen lukrieren können.


Sehe ich auch so, die nagen sicher nicht am Hungertuch. Wenn das Geschäft ins rollen kommt (sofern es das nicht schon ist), werden die sicher davon leben können. In einer Zeit von Internet, Facebook und Co. wird sich der Bekanntheitsgrad auch schnell erhöhen. Ich glaube jedoch nicht, dass sie in Europa Fuß fassen werden. Sicher hier nur ein Nischenprodukt unter Nischenprodukten.

Gruß Thomas
mkoerner
Stammgast
#22 erstellt: 25. Okt 2013, 09:41
Kurz noch als Nachtrag von mir:

ich hab mich mit dem Dreher während der Kickstarter Phase und auch danach noch mehrmals beschäftigt und recherchiert. Die Quellen (Kickstarter, Unternehmenshomepage und Foren) stehen jedem zur Verfügung. Damit kam ich für mich zu diesem Schluss.

Dass man so ziemlich alles an dem Dreher für mehr Geld besser machen kann liegt in der Natur der Sache. Das ein Unternehmen (Fehrenbacher /Dual) einen Dreher dessen Entwicklung schon ewig abgeschlossen ist und dessen Werkzeuge und Geräte schon abgeschrieben sind auch heute noch günstig angeboten werden kann liegt Nahe und ja, der Dual ist eine Alternative die ich anderen zur Überlegung emfehlen würde, für mich wärs keine.

Project hingegen halte ich grundsätzlich für keine Alternative. Wenn dann Rega.

Bitte nicht vergessen das ganze ist für den amerikanischen Markt. Dort haben Dual und Project geräte ein anderes Preisniveau wie hier...
Und es ist jetzt auch nicht wirklich überraschend dass das Unternehmen den Dreher nicht zum Selbstkostenpreis verkaufen möchte.


Mike
germi1982
Moderator
#23 erstellt: 25. Okt 2013, 21:34
Was noch zu bedenken ist wenn man so ein Teil aus den USA kommen lässt, man benötigt einen anderen Pulley, denn das Gerät ist für 60Hz ausgelegt. Von den 115V mal abgesehen, die kann man mit einem Trafo anpassen, aber die Frequenz eben nicht.

Und die Gleichlaufschwankungen wären schon vor 40 Jahren als unterirdisch bezeichnet worden. Hätte man die Absenkung der Toleranz eingeführt, wie ursprünglich geplant mit Änderung der DIN 45500 Blatt 3 vom November 1971, wäre der "Basic" nicht mal Hifi nach dieser alten Norm. Dabei sollte der Grenzwert von 0,2 auf 0,15% herabgesetzt werden. Letztlich hat man den Grenzwert bei 0,2% belassen.


[Beitrag von germi1982 am 25. Okt 2013, 21:36 bearbeitet]
Fhtagn!
Inventar
#24 erstellt: 26. Okt 2013, 06:41
Den Dreher extra einführen, das wäre dann auch übertrieben.
Ich mag den Ansatz, als Startup Plattenspieler zu bauen.

Ich persönlich würde den aber nicht kaufen.
tomtiger
Moderator
#25 erstellt: 26. Okt 2013, 16:05
Hi,


mkoerner (Beitrag #22) schrieb:
Project hingegen halte ich grundsätzlich für keine Alternative. Wenn dann Rega.


technisch oder emotional begründet? Ich kann da logischer Weise nicht unemotional sein, weil für mich Project eine heimische Marke, also österreichische, ist, und ich einige der "Macher" kennen gelernt habe. Ich habe seit 1997 einen Project Subchassis Spieler, mit normalen Kegelfedern, und bin absolut zu Frieden.

Bei den Einsteiger - Brettchen, was will man großartig falsch machen? Egal ob Uturn, Rega oder Project? Lediglich haben Rega und Project den Vorteil, erprobte Produktionsstätten und Partner zu haben und entsprechende Stückzahlen abzunehmen.

LG Tom
Magister_Verbae
Inventar
#26 erstellt: 26. Okt 2013, 20:41
Project mag eine österreichische Firma sein (zumindest Project Audio), die Fertigung sitzt allerdings in Litovel, in Tschechien. Soweit ich weiß, war das ursprünglich "Tesla", sicher bin ich mir aber nicht.

LG

Martin
tomtiger
Moderator
#27 erstellt: 26. Okt 2013, 21:17
Hi,


Magister_Verbae (Beitrag #26) schrieb:
Project mag eine österreichische Firma sein (zumindest Project Audio), die Fertigung sitzt allerdings in Litovel, in Tschechien. Soweit ich weiß, war das ursprünglich "Tesla", sicher bin ich mir aber nicht.


man hört da vieles, kann es auch nicht genau sagen, wie es jetzt ist, aber es wurde immer schon in der Tschechei produziert. Dort werden aber auch deutsche Autos produziert .... soweit ich weiß, werden aktuell nur mehr 30% der Fertigung deutscher Autos auch in Deutschland gemacht. Natürlich könnte man fragen, ob ein Iphone ein amerikanisches oder ein chinesisches Produkt ist, sinnvoll erscheint es mir aber nicht.

Aktuelle Modelle sagen mir aber auch nicht zu, mein damaliger 6.9 mit Kegelfedern hat mit Aluarm (also 9cc nur nicht Carbon) und Goldring G1022 (?) - die G10xx wurden als Project TA verkauft - nicht mehr gekostet, als 6 Jahre vorher mein Thorens TD 166 MK irgendwas ohne Tonabnehmer also umgerechnet um die 500 Euro.

Das ändert nix daran, dass ich da nicht objektiv sein kann ....

LG Tom
Magister_Verbae
Inventar
#28 erstellt: 26. Okt 2013, 23:21
Hallo, Tom.

Das sollte keine Kritik an der Fa Project darstellen. Wenn sie ein bereits bestehendes Werk in Tschechien mit dementsprechend ausgebildeten Fachkräften übernehmen, spricht für mich gar nichts dagegen. Im Gegenteil. Warum sollte man sich das Know How und die zugegebenermaßen finanziellen Ersparnisse denn entgehen lassen. Würde kein Unternehmer mit Sinn für's Geschäft und die Qualität seiner Produkte tun.
Habe von Projekt bisher nur den Debut III und einen der größeren kennengelernt. Der Debut war grauenhaft, der größere (weiß leider nicht mehr, welcher das genau war), eigentlich haptisch voll in Ordnung. Lediglich ein paar Komfortgründe, das Laufwerksdesign und das Prinzip "Brettdreher" haben mich ein wenig abgeschreckt. Wenn man aber nicht gerade in einem Altbau mit Dielenboden wohnt und nicht ganz so faul ist wie ich, was die Bedienung angeht, dann konnte man mit dem (glaube, es war ein 9ccEvo drauf) ausgezeichnet Musik hören. Und darum geht's ja letztendlich. Bin halt mehr der Klassikerfan, wobei ich gut durchdachten Neukonstruktionen auch nicht per se abgeneigt bin. Die Project treffen halt einfach nicht so sehr meinen Geschmack.

LG

Martin
mkoerner
Stammgast
#29 erstellt: 27. Okt 2013, 10:15

tomtiger (Beitrag #25) schrieb:
Ich habe seit 1997 einen Project Subchassis Spieler, mit normalen Kegelfedern, und bin absolut zu Frieden


Hi Tom,

Ein 6.9 ? Ich wollte nicht Project generell schlecht machen. Aber die Einsteigerklasse ist mir sehr suspekt.

Ein 6.9 ist ein Klasse Spieler. DEN oder seinen evolutionären Nachfolger, den Perspective, den ich selber habe, würd ich jederzeit empfehlen und auch nicht gegen einen Thorens oder LP12 Majik tauschen (nur gegen nen 40th Anniversary, hauptsächlich wegen dem wass zum Dreher mitgeliefert wird ).

Aber jetzt wirds sehr OT...

Mike
Bepone
Inventar
#30 erstellt: 12. Nov 2013, 12:33
Hallo,

die Diskussion mit Tom erinnert mich mal wieder an ein altes Thema:

Tom, wie weit bist du mit deinem super-billig-china-Nachbauthorens gekommen, der nichts kostet?


Gruß
Benjamin
tomtiger
Moderator
#31 erstellt: 13. Nov 2013, 01:28
Hi Benjamin,


Bepone (Beitrag #30) schrieb:
Tom, wie weit bist du mit deinem super-billig-china-Nachbauthorens gekommen, der nichts kostet?


wie weit bist Du denn? Mach mal, dann red was.

LG Tom
Detektordeibel
Inventar
#32 erstellt: 13. Nov 2013, 02:55
Oh neue Brettspieler.


Ehrlich da kann man sich nen einfachen reloop direkttriebler holen da hat man mehr vom Geld,oder nen alten Dual.


Oder sogar nen alten Technics, oder Darling, oder Sharp oder oder oder oder.

Nun laut Text kein OM5 sondern schon was "besseres" AT91 ;)... Tonarm schaut imho besser aus als Project Essential etc. und gleichlaufschwankungen unter 0,2% jeah! also schon hifi tauglich...
Das ist in der Klasse bei Project und co erst recht nicht selbstverständlich. Also mal Kirche im Dorf lassen.

Sicher nix was sich lohnt zu importieren aber das geht bekanntlich schlimmer. Für 180$ in USA, Made in USA ist das eigentlich völlig in Ordnung. Die Konkurrenzmodelle sind da nämlich die richtig schlimmen "Plastikfräsen" wie der Sony PS-LX300 und Co die da 199$ uvp haben, und da ist das Brettchen auch ohne Tonarmlift besser als diese Dinger wo der "Tonarmlift" nach dem Prinzip "Bombe ausklinken" funktioniert...

Hanpins/Reloop, Denon etc. geht da alles erst bei 250$ aufwärts los und nen Debut kostet schon das doppelte dort...
Bepone
Inventar
#33 erstellt: 13. Nov 2013, 07:49
Hallo,

dass da nichts anderes von Tom kommt, war zu erwarten
Ich hab dich da schon korrekt eingeschätzt, klarer Fall.

Zum Thema:
Mir sieht der hier angesprochene Plattenspieler eher aus wie besseres Spielzeug. Ich persönlich würde mir sowas niemals kaufen, aber ich hab auch den Hang, alte Geräte zu restaurieren und mich dann daran zu erfreuen.
Für den Preis ist der Plattenspieler wahrscheinlich ganz ok.


Gruß
Benjamin
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