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Plattenspieler: Grundig ps3500 oder Reloop rp-1000mk3

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Autor
Beitrag
nico_wi
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Dez 2013, 11:09
Hallo zusammen,

ich habe einen alten Grundig PS3500 gefunden und bin jetzt hin und her gerissen welchen Plattenspieler ich verwenden soll.. Habe momentan einen Reloop rp-1000 mk3 und weiß nicht welcher besser ist..

Eine neue Nadel oder sogar gleich ein neues System dürften beide mal vertragen..

Grüße Nico
volvo740tius
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2013, 11:52
Hallo,

wenn der PS 3500 noch in Schuss ist, solltest Du den behalten. Grundig lies die besseren Plattenspieler von Dual, Technics oder Philips bauen. Der PS 3500 ist 1981er Baujahr sollte von Technics stammen. Der stammt aus einer Zeit, wo die Hersteller noch überwiegend Wert auf Qualität gelegt haben.
Der Reloop ist ein billigst gemachter Riementriebler, der im Gleichlauf gerade so die Norm erfüllt.
Der Grundig ist zu dem noch ein Vollautomat, was natürlich erheblich komfortabler ist.
Edit: Wenn das AT 71 noch drauf ist, dafür gibt es m. W. nur noch Nachbaunadeln fragwürdiger Qualität. Kommt auf Deine Ansprüche an.

Gruß Thomas


[Beitrag von volvo740tius am 01. Dez 2013, 11:54 bearbeitet]
nico_wi
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Dez 2013, 12:24
Hey,

der PS scheint noch zu funktionieren, ich muss mir nen Adapter für den DIN stecker besorgen... Mit dem Pitch regler bin ich leicht überfordert, also dass sich da im Stroboskoplicht überhaupt nichts mehr bewegt bekomme ich nicht hin. Wie still muss das denn stehen?

Gäbe es denn ein empfehlenswertes System für diesen Plattenspieler?

Gruß,
Nico
volvo740tius
Inventar
#4 erstellt: 01. Dez 2013, 14:01
Hallo,

sollte richtig still stehen, ansonsten ist er zu schnell oder zu langsam. Oft nach längerer Nichtnutzung des Pitchreglers so. Du kannst probieren den mal richtig oft vom Links- zum Rechtsanschlag und zurück zu drehen. Wenn der Plattenspieler aus ist natürlich. Bringt das nichts, Kontakt WL besorgen und das Poti mal damit behandeln. Dazu musst Du aber das Gerät öffnen.
Der DIN- Adapter sollte eine Erdungsleitung haben, die Du am (Vor)Verstärker anschließen musst, sonst kommt es zu störenden Nebengeräuschen.


nico_wi (Beitrag #3) schrieb:

Gäbe es denn ein empfehlenswertes System für diesen Plattenspieler?


Ja, wieviel willst Du ausgeben und was wird gehört?

Gruß Thomas
nico_wi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 01. Dez 2013, 14:57
Hey Thomas,

danke für die schnell Antwort.

Ich höre an Schallplatten vorrangig ältere "Rock" Platten, Jethro Tull, Pink Floyd, the who.... Aber auch recht viel Reggae und Hip-Hop. Da ich grade ne riesige Summe in nen Verstärker und LS gesteckt habe möglichst nicht so viel, habe aber auch keine Ahnung um was für Summen es sich da handelt.

Liebe Grüße,
Nico
Detektordeibel
Inventar
#6 erstellt: 01. Dez 2013, 18:36
Also vom Laufwerk ist der Grundig auf jeden Fall besser als der 1000er Reloop das ist sicher..
Direktantrieb und Vollautomatik sprechen auch für seinen Einsatz.

Tonabnehmer falls noch original könnte man ne elliptische Nachbaunadel für das AT71 kaufen, ich würde aber hier bei dem Musikgeschmack und bei begrenztem Budget dann auch hier eher zum "Thakker EPO E" raten. (30€),
vb
Stammgast
#7 erstellt: 01. Dez 2013, 20:13
Hallo Nico,
ein wenig möchte ich noch beitragen.
Den Reloop kenne ich nicht, aber der 3500 ist ein guter Spieler.
Der Pitch ist wirklich Millimeterarbeit, aber mit viiiiel Gefühl machbar. Sollte er ganz aus dem Ruder laufen, oben genannte Hinweise beachten.
Ein Erdungskabel braucht der nicht, den ich hier habe, ich weiß allerdings, dass er einmal an einem Yamaha Receiver brummte. Versuch macht also klug.
Der (leichte) Arm verträgt auch richtig scharfe Schliffe, bescheiden musst Du dich da nicht. Klangveränderungen sind einwandfrei hörbar. Der Direct Drive verrichtet, wie von Technics gewohnt, sauber seine Dienste. Ist halt nicht quartzgeregelt.
Probleme kann mitunter die Vollautomatik machen, ist eben schon ein paar Tage alt und meist nicht gewartet. Man kommt leider nicht überall einfach zum Säubern/Schmieren ran, ist dämlich verbaut.

Grüße
Volker
volvo740tius
Inventar
#8 erstellt: 01. Dez 2013, 21:22
Hallo,

nico_wi (Beitrag #5) schrieb:

Da ich grade ne riesige Summe in nen Verstärker und LS gesteckt habe möglichst nicht so viel, habe aber auch keine Ahnung um was für Summen es sich da handelt.


Ja, wie von Detektordeibel oben schon genannt-> Thakker EPO E oder einzeln als AT91 und elliptische Nadel ATN 3652, dann hättest Du noch eine Rundnadel für das System als Ersatz. Das kostet zusammen dann um die 30€, so oder so. Dann kommt eine Weile nichts und dann bist Du bei über 100€. .

Gruß Thomas
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 02. Dez 2013, 06:45
Evtl ist auf dem Reloop schon ein AT 91 bzw. AT 3600 verschnitt drauf, dann würde ne Nadel auch schon reichen.
nico_wi
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 02. Dez 2013, 09:44
Hey,
was wäre denn mit einer AT 95 E da bin ich in einem anderen Thread drüber gestolpert.. Die Preisklasse um die 30€ wäre schon super, viel mehr ist momentan nicht drin.. Den reloop würde ich dann verkaufen, also wäre es ganz praktisch wenn der sein System behalten würde

Gruß Nico
tomi_356
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 02. Dez 2013, 13:47
Hallo,

habe selber den PS 3500, dessen leichter Tonarm wirklich erstklassig ist und daher auch sehr hochwertige TAs verträgt (habe ein Micro Seiki 3200 mit Shibata-Nachbaunadel dran, also praktisch ein 3500!)
Das serienmäßig verbaute AT 71 hörte sich zu meinem Erstaunen bereits recht gut an.
Ich bin daher der Meinung, daß Du mit einem AT 95, egal ob ellyptisch oder nicht, keinen Sprung nach vorne machen würdest.
Deshalb würde ich mich an deiner Stelle auf die Suche nach einer At 71e (grün) oder AT 72e (rot)-Nadel machen, welche man ab und an noch bekommt (eventuell bei Cleorec?).
Damit läßt sich bei begrenztem Budget schon sehr ordentlich Platten anhören.
Wenn das Budget vorhanden ist, kann man dann immer noch einen höherwertigen TA mit Compliance 20 aufwärts nachrüsten.


Freundliche Grüße
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 02. Dez 2013, 17:14
AT95E ist hochtonbetonter und zickig bei Kapazitäten. Kann gut klingen, tuts aber meistens nicht. Würd ich bei der Musik nicht vorschlagen. 91 Elliptisch alias 3652E, alias Thakker Epo E alias AT 94E alias Dual 251E kommt besser.


Deshalb würde ich mich an deiner Stelle auf die Suche nach einer At 71e (grün) oder AT 72e (rot)-Nadel machen, welche man ab und an noch bekommt (eventuell bei Cleorec?).


Originale gibts schon noch, http://www.schallpla...N-771-E-Orig-AT.html kost halt bissel.

70/71 gabs hier kürzlich probleme mit passform von Nachbauten, mit dem Epo E geht man da auf Nummer sicher.
grendia
Stammgast
#13 erstellt: 02. Dez 2013, 20:03
Ich experimentiere seit geraumer Zeit mit dem AT 95 und meinem Grundig PS 3500 bzw. 4500.

Ich bin mit der Kombination sehr zufrieden. Irgendwie passen die zwei zusammen.
nico_wi
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 03. Dez 2013, 12:36
Hallo,

habe jetzt dochmal bei dem Reloop nachgeschaut, da scheint ein AT 3000L system verbaut zu sein...
Weiß ich nun auch nicht, ob das was kann...

@Detektordeibel:

alias 3652E, alias Thakker Epo E alias AT 94E alias Dual 251E
Sind also alles Nadeln, die auf das System, welches ich habe drauf passen würden???


Grüße Nico
Detektordeibel
Inventar
#15 erstellt: 03. Dez 2013, 17:36
Du meinst ein ATN 3600L.


alias 3652E, alias Thakker Epo E alias AT 94E alias Dual 251E
Sind also alles Nadeln, die auf das System, welches ich habe drauf passen würden???


Ja die passen auf das ATN 3600L. Das System heißt eigentlich Audio Technica 91, ist der Nachfolger des AT71. Das 91er gibts aber unter ewig vielen Bezeichnungen. Die alle aufzulisten würde ne ganze DinA4 Seite vollmachen.
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