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ariston rd40 oder project aniversary

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ocean_zen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Jan 2014, 23:44
Hallo ich bin zwar nicht neu hier aber selten aktiv

nun muss wieder mal was neues her weil der bo 4002 verkauft ist

ich finde die acryl dreher von pro-ject sehr schick und leider liegen sie neu über meinem budget
ich sah nun einen ariston rd40 für knapp unter500€ nicht billig aber sehr sehr schön!
leider gibt es keine vergleich wie zb thorens vers technics, habe jedenfals nix gefunden

dz höre ich mit nem technics sl1300/ vms20 und bin recht zufrieden, nur das aussehen stört
ausserdem ist ein pioneer spl40/vms15 angeschlossen der ist auch super sieht aber noch schlimmer aus (ne kiste halt)

es soll nun was schickes her, design, türmchen oder glas/acryl

wie ist der ariston mit nem mission 774 arm /vms10systhem so einzuordnen? besser als pro-ject experience
schlechter als was ich schon hab oder gleichwertig?
wären denn knapp 500€ gerechtfertigt für den ariston mit mission774 arm und nem ortofon vms10mk2 unter?

ich freue mich über eure meinungen!

ps: anfassen oder hören geht nicht wegen entfernung:-(
wohne in frankleich, dreher kommt auch da her!

merci sven
tomtiger
Moderator
#2 erstellt: 25. Jan 2014, 03:01
Hi,

Mission 774 gibt es mehrere Versionen, eine (glaube 774LC) ist ein Jelco, an dem nicht so viel geändert wurde, wenn überhaupt. Ich mag Jelco Arme, finde sie aber durchwegs zu teuer. Die Ariston Arme (Enigma, Opus?) waren auch Jelco Arme.

Wäre also allenfalls zu prüfen, welcher 774 verbaut ist, um den monetären Wert zu beurteilen.

Der RD 40 sieht auf Bildern immer viel toller aus, als in Natura, jedenfalls die braune Version, die ich habe. Z.B. der Oracle Delphi sieht auf privaten Fotos meistens weitaus schlechter aus, als in Natura. Also aufpassen, bei der Optik. Es gab wohl verschiedene RD40, manche haben wohl eine Drehzahlregelung, meiner nur einen Riemen zum Umlegen von 33/45.


Ich habe den Project 6.9, das ist wohl ein Pro Ject Perspective Anniversary mit Aluarm und schwarz beschichteter OSB "Zarge" mit anderem Motor. Das ist also ein federnd gelagerter Subchassisspieler. Der "Pro-ject Experience" ist ein einfacher Brettchenspieler, dazu kann ich nix sagen.


Ich bin kein Anhänger des "Plattenspielerklanges", RD40, Project Perspective Anniversary oder ein Thorens TD 160, da gibt es nicht viele Unterschiede! Beim RD 40 passen sogar Thorens 10mm Achsen und Teller rein, nur der Aussenteller ist zu klein für den RD 40, aber technisch gesehen ist da nicht so viel Unterschied. Jedenfalls bei meinem.


Einen Vorteil allerdings hat der RD 40, die Tonarmhalterung hat eine Topplatte, die man leicht wechseln kann. Einen SME 3009 Serie III kann man z.B. so recht einfach verbauen, sogar ein 10,5" Arm kann sich ausgehen. Beim Project bist Du auf einige wenige Arme beschränkt, oder man bastelt, mit zweifelhafter Optik.


500 Euro würde ich heute für keinen der Beiden ausgeben. Wäre ich an Deiner Stelle würde ich die 500 Euro verwenden, um ein Goldring G1042 unter den SL1300 zu schrauben, oder ein Blue Point Special dass man später auf einen Gyger Schliff retippen lassen kann.

LG Tom
ocean_zen
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Jan 2014, 08:33
...........schon mal ne tolle Antwort !

Danke
Caligula
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jan 2014, 12:55
Hatte mal den RD40 mit Jelco SA50ST Arm, muss so 8-10 Jahre her sein.
Die Optik ist rel. außergewöhnlich und vermittelt ein gewisses Haben-wollen-Gefühl.
Verarbeitungsqualität und Haptik von Chassis und Tonarmbasis sind aber sind aber zum Weglaufen. Habe ihn deswegen auch ziemlich zügig wieder abgegeben. Der Dreher ist mehr Schein als Sein. 'Ne Blechkrücke, die imho keine 150,- wert ist.


[Beitrag von Caligula am 25. Jan 2014, 13:02 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 25. Jan 2014, 19:19
Nabend !

Haben derartige Ariston und Micro-Seiki " Round-a-bout's " nicht im Alter immer orthopädische Probleme, sprich: Die Füße fallen auseinander und müssen ersetzt werden ?

Und dann noch das Prob mit der fehlenden Haubäh !

Ich würde einen Anniversary nehmen, daß empfindliche Acryl immer pflegen und in Bezug aufs Design in ferner Zukunft auf einen gewissen Liebhaberwert spekulieren, auch wenn dieser nicht so kultig-übertrieben wie bei den Transrotor' bzw .Transcriptor' werden wird.

Und man kann ja noch mit einer intimen Beleuchtung experimentieren !

MfG,
Erik
tomtiger
Moderator
#6 erstellt: 26. Jan 2014, 01:39
Hi,


Wuhduh (Beitrag #5) schrieb:
Haben derartige Ariston und Micro-Seiki " Round-a-bout's " nicht im Alter immer orthopädische Probleme, sprich: Die Füße fallen auseinander und müssen ersetzt werden ?


der RD40 ist wie ein Thorens Kegelfederdreher. http://www.vinylengine.com/turntable_forum/viewtopic.php?t=30599

Wenn Du einen TD 160 nimmst, statt dem Rahmen mit der Topplatte wo die Federn angebracht sind, diese drei Füsse nimmst, und das Subchassis groß und rund machst, hast Du den RD40.

Die Federn sind bei weitem nicht so unglaublich kompliziert wie bei z.B. dem Oracle Delphi. Einfach eine Stange, von der hängt dann die Feder runter, ähnlich wie bei einem TD160.



Und dann noch das Prob mit der fehlenden Haubäh !


Eine große Käseglocke kaufen, und gut is!

Geht aber auch elegant.

http://audioreview.n...ld2009ariston700.jpg


Mir persönlich gefällt das nicht so, aber das Bild zeigt, dass man auch andere Arme recht einfach verbauen kann. Auch die Armbasis vergrößern für z.B. einen 12" Arm geht und sieht nicht schlecht aus. Beim Project ist da mehr Bastelei nötig.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 26. Jan 2014, 08:15
12-Zoller sollte man gewinnbringend an Reiche verkaufen, denen die Länge wichtig ist.

An Acryl- oder Mineralglaszargen sollte werterhaltend nicht gebastelt werden. Sind so schon sensibel genug.

@ Sven: Eventuell den Technics komplett auseinandernehmen und das Chassis umlackieren ? Gut, die Beschriftung geht flöten.

MfG,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 26. Jan 2014, 08:18 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#8 erstellt: 26. Jan 2014, 09:04
Hi,


Wuhduh (Beitrag #7) schrieb:
An Acryl- oder Mineralglaszargen sollte werterhaltend nicht gebastelt werden. Sind so schon sensibel genug.


das Subchassis beim Project ist Alu. Die soll man auch nicht beschädigen (Wiederverkaufswert), man muss im vorhandenen Loch für den Tonarm eine Befestigung, für eine Tonarmbasis basteln, die dann wie ein Ausleger neben dem Subchassis ist. Und so ein 12" Scheu Klassik in schwarz passt von der Optik hervorragend zum Project..

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 26. Jan 2014, 18:17
Das wird unappetitlich aussehen, wenn das Laufwerk durch die Haube relativ staubgeschützt ist und der externe Arm eine Patina ansetzt.

Dein Abstraktionsvermögen in Ehren, aber sowas ist ein Fall fürs Analogforum, wo manche Mitglieder sogar drauf stolz sind, daß ihr " Postingcounter " sich langsam der 6.000er-Marke nähert.

MfG,
Erik
tomtiger
Moderator
#10 erstellt: 26. Jan 2014, 22:56
Hi,


Wuhduh (Beitrag #9) schrieb:
Das wird unappetitlich aussehen, wenn das Laufwerk durch die Haube relativ staubgeschützt ist und der externe Arm eine Patina ansetzt.


deshalb meinte ich ja, dass der Ariston da bei der Tonarmwahl deutlich vielseitiger ist.

LG Tom
Wuhduh
Inventar
#11 erstellt: 27. Jan 2014, 00:17
Ja, ich habe schon verstanden, daß Du eine Haube als unwichtig empfindest.
tomtiger
Moderator
#12 erstellt: 27. Jan 2014, 02:09
Hi,


Wuhduh (Beitrag #11) schrieb:
Ja, ich habe schon verstanden, daß Du eine Haube als unwichtig empfindest.


ja, ist wie beim Motorradfahren, wenn es schick aussehen soll, ist der Helm oft hinderlich ...

LG Tom
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