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Thorens TD 115 mit Behringer PP400 am Pioneer VSX-920-K

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Autor
Beitrag
Andorni
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Feb 2014, 12:49
Hallo zusammen,

habe mit meinem Vater seinen Thorens TD 115 Plattenspieler aus dem Keller geholt und möchte ihn mit einem Pioneer VSX-920-K nutzen.
Da der Pioneer Verstärker keinen Phonoeingang hat, habe ich bei Thomann einen günstigen Phono-Vorverstärker, den Behringer PP400, gekauft. Jetzt habe ich den Plattenspieler an den Vorverstärker angeschlossen und per Cinchkabel an den CD In Eingang des Pioneer.
Problem ist jedoch, dass der Ton sehr leise ist. Ich muss beim Pioneer die Lautstärke auf die höchste Stufe für Zimmerlautstärke stellen.
An was kann es liegen, dass der Ton so leise ist? Am AV-Receiver, Phono-Vorverstärker oder was ganz anderem? Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen. Danke

Edit: Sorry, ist wahrscheinlich die falsche Kategorie. Gehört wohl in Analogtechnik/Plattenspieler. Könnte ein Mod das Thema verschieben. Danke.


[Beitrag von Andorni am 06. Feb 2014, 13:41 bearbeitet]
Holger
Inventar
#2 erstellt: 06. Feb 2014, 15:10

Andorni (Beitrag #1) schrieb:

Problem ist jedoch, dass der Ton sehr leise ist.


Im Vergleich zu dem Pegel, den z. B. ein CD-Player bietet?

Das ist normal.

In dem Thorens ist doch ein MM-System, oder?

MCs sind nämlich nochmal leiser (LO-MCs sogar extrem viel leiser, deshalb benötigt man für diese spezielle Vorverstärker oder Übertrager) als gängige MM-Systeme...
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 07. Feb 2014, 10:45
Hi, kannst Du bitte mal sagen, welches System da montiert ist?

BG Konrad
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2014, 10:48
Hi, kannst Du bitte mal nachschauen, welches System da montiert ist?
Etwas leiser als CD ist schon normal, nicht aber "sehr leise".

BG Konrad
Andorni
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Feb 2014, 16:44
@Holger: Ja, im Vergleich zu anderen Geräten. Beim ebenfalls angeschlossenen CD-Player steht die Lautstärke auf -30; beim Plattenspieler muss ich sie auf das Maxium von +12 stellen für eine vergleichbare Lautstärke.

Woran erkenne ich, ob es ein MM oder MC-System ist?

Beim Tonabnehmer steht nur "Satin" darauf.
Habe aber noch die Original Bedienungsanleitung. Wo muss ich da nachschauen? Kann aber auch ein Foto von den technischen Daten in der Bedienungsanleitung oder dem Gerät machen, falls das hilft?
Holger
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2014, 16:48
Satin ist bekannt für sehr gute High-Output-MC-Systeme, bei denen man teilweise sogar die Nadeln wechseln konnte.

Was dann ein weiterer Grund für die geringe Lautstärke wäre: HO-MCs haben nämlich eine deutlich geringere Ausgangsleistung als MM-Systeme, werden aber am MM-Eingang betrieben, da sie im Normalfall zu laut für MC-Eingänge sind.
Mit einem MM-System wäre der Lautstärke-Unterschied nicht so groß.
Detektordeibel
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2014, 16:52
Ist es da dabeI?

http://www.vinylengi...i=¬es=&prlo=&prhi


Das sind alles Low-Output MC Systeme. Das kann so nicht klappen.

Ziemlich exotische Systeme, kenn ich nicht aber waren nicht billig und man kann bei denen sogar die Nadeln wechseln wie es ausschaut.

Du brauchst einen anderen Vorverstärker und ggf. ne neue Nadel.
Ansonsten den Behringer behalten und erstmal auf ein günstiges MM System umrüsten.


[Beitrag von Detektordeibel am 07. Feb 2014, 16:54 bearbeitet]
Andorni
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Feb 2014, 19:27
@Detektordeibel: Ist leider nicht dabei.

Aber mein Vater hat jetzt aber noch eine Anleitung von Satin gefunden.
Scheint wohl ein Satin M-117 zu sein, bei dem man auch die Nadel wechseln kann. Kann jemand was damit anfangen?

Würde den Behringer lieber behalten und auf ein günstiges MM System umrüsten.
Welches könnt ihr für den Thorens empfehlen?
Holger
Inventar
#9 erstellt: 07. Feb 2014, 19:36

Andorni (Beitrag #8) schrieb:
Satin M-117


Wie ich bereits schrieb - ein High-Output-MC.

Da muss man eben u. U. "lauter aufdrehen", was soll's. Entscheidend ist doch, wie dir der Klang gefällt.

Und - gefällt er?

Wenn ja, spricht doch nichts dagegen, es zu behalten...
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 07. Feb 2014, 19:42
http://www.vinylengine.com/library/satin/m-117.shtml

Gibt leider nur noch die roten Rundnadeln dafür NOS.
http://www.zum-shop....-Nadel_p11817_x2.htm

Ein Verkauf des System ist wahrscheinlich interessanter in deinem Fall.



Würde den Behringer lieber behalten und auf ein günstiges MM System umrüsten.


In dem Fall auch hier.

http://www.zum-shop.de/Thakker-EPO-E-Tonabnehmer_p14778_x2.htm

Wenns teurer wie das werden soll genaue Infos welcher TD 115 und welcher Arm.
Albus
Inventar
#11 erstellt: 07. Feb 2014, 20:24
Tag,

ich empfehle, den sehr guten SATIN-Tonabnehmer zu behalten, einerlei, ob ein 117G oder E (ich fand die G-Version immer besser) - in der Anschlussweise ist der simple Behringer PP400 das abweichende und hiermit das fragliche Problemgerät.

Der Behringer PP400 verlangt vom Tonabnehmer eine stark abweichende hohe Eingangsspannung von 5,3 mV bei einer nur geringen Verstärkung von 35 dB, entsprechend 50-fach. Typisch wären als Eingangsspannung 2,5 mV bei Verstärkung von 40 dB, mithin 100-fach zu erwarten. Dazu kommt, dass an modernen Audio/Video-Geräten die geforderten Eingangsspannungen eher bei 200 mV liegen (als einst gängig bei 130-150 mV)- ach, beim Pioneer VSX-920-K sind 300 mV im Line-Eingang gefordert.

Der SATIN liefert typisch um die 3 mV (5 cm/s), d.h. Ausgangsspannung auf der Höhe des Niveaus von MM-Tonabnehmern. Mit einem angemessen tauglichen Phono-Vorverstärker wird höchstwahrscheinlich ganz entscheiden mehr aus dem SATIN zu holen sein. [Für € 48 denke ich in diesem Zusammenhang ein einen ART DJ Pre II, auch bei Thomann im Angebot, mit Verstärkung bis 45 dB, 166-fach.]

Zusatz: Da es sich um eine Wiederinbetriebnahme des TD 115 handelt, empfehle ich dann noch, die offenen Kontakte zu säubern, Belag ist uU nicht wie selbstverständlich beim Einstöpseln durchbrochen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Feb 2014, 20:45 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#12 erstellt: 07. Feb 2014, 20:42
"Sehr gut" hin oder her.

Wenn die Geräte in den Keller gestellt werden wollte/konnte man sie sich nicht mehr anhören.

Unwahrscheinlich das die Nadel nicht abgerockt ist. Einfach mal rechnen wann das System gekauft wurde und wieviele jahre lang damit gehört.

Wenn man die Gesamtkosten anderen Pre+Nadel/Tipping nicht scheut dann kann es sich lohnen das Satin zu retten. - Ne Frage der Partykasse.
Neuen pre kaufen und klingt dann immernoch Scheisse bringt ja auch nix.


[Beitrag von Detektordeibel am 07. Feb 2014, 20:45 bearbeitet]
Holger
Inventar
#13 erstellt: 07. Feb 2014, 21:32
...ich würde ja erstmal seine Antwort auf die in #9 gestellte Frage abwarten.

Vom TD 115 gibt es übrigens zwei Versionen (Mk. II mit 78 U/min.), beide allerdings mit gleichem Tonarm (TP30, Armrohr TP70).


[Beitrag von Holger am 07. Feb 2014, 21:32 bearbeitet]
Albus
Inventar
#14 erstellt: 08. Feb 2014, 11:29
Tag,

wahrscheinlich überflüssig anzumerken:

Mit einer derartigen Anfrage geht es doch um nicht nur des Konsumenten zufällige Gefallens- oder Missfallensmomente, sondern auch - gerade - um das im Zusammenhang technisch Sinnvolle und Mögliche. Die Anfrage ist ja ein Ausdruck des Kennenlernenwollens. Entscheide fällt der Frager - keine Frage.
Schade genug ist ja, dass der Konsument - Händler wissen das nur zu genau - sich mit fast aller Ware arrangiert, im Moment des Zufallsgefallens sich die Ware dann auch gleich und endlich selbst verkauft.

Freundlich
Albus
Andorni
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 08. Feb 2014, 13:52
@Holger: Über den Klang können wir noch keine richtige Aussage machen, da der Plattenspieler noch nicht optimal eingestellt ist und eventuell noch Teile (Riemen ist wohl etwas locker) getauscht werden müssen. Es ging uns vordergründig erst einmal um einen Funktionstest; erst danach wollen wir den Plattenspieler wieder richtig herrichten.
Allerdings ist der Ton mit dem Behringer definitiv zu leise.

@Detektordeibel: Eine NOS Nadel ist uns auf jeden Fall zu teuer; der Verkauf des Satin Tonabnehmer wäre da wahrscheinlich interessanter.
Es ist der normale Thorens TD 115 mit dem Tonarm TP 30 und dem Endrohr TP 70 wie Holger schon angemerkt hat.

@Albus: Danke für die Empfehlung, aber das wird uns leider zu teuer. Vor allem, wenn die Ersatznadeln für den Satin so teuer sind. Es hängt auch kein so hochwertiges Boxenset (Jamo S 606 HCS 3 5.0 mit Jamo Sub 210) am Pioneer.
Danke für den Tipp mit den offenen Kontakte. Werden wir später dann noch säubern, wenn wir den Plattenspieler dann komplett durchchecken.

@all: Wir wollten eigentlich nicht so viel Geld in den Plattenspieler stecken, da mein Vater nur ab und zu mal eine Platte hören will und wie geschrieben nur ein Einsteiger Boxenset (Jamo S 606 HCS 3 5.0 mit Jamo Sub 210) am Verstärker hängt mit dem die Klangunterschiede des Satin evtl. nicht so zur Geltung kommen.
Daher wollen wir jetzt einen neuen Tonabnehmer mit MM-System kaufen und den Satin wahrscheinlich verkaufen (da sind wir uns noch nicht einig).
Welches MM-System (bis max. 50 €) für den Thorens TD 115 mit dem Tonarm TP 30 und dem Endrohr TP 70 könnt ihr uns da empfehlen?
Albus
Inventar
#16 erstellt: 08. Feb 2014, 20:16
Tag,

für die gesetzten geringen Ansprüche kämen unter den gegebenen und angesagten Umständen (TD-115 mit gut 230 pF Kabelkapazität, Behringer PP400 mit hoher Eingangsspannungsforderung von 5,3 mV bei geringer Verstärkung von 35 dB sowie Kapazität von ca. 200 pF, Pioneer VSX... mit 300 mV Line-Eingangsempfindlichkeit) mehr oder weniger folgende vier Tonabnehmer zur Entscheidung in Betracht (alle Produkte im Angebot bei dem Händler Williamthakker - http://www.williamthakker.eu/):
1. Audio Technica AT-91 Preis dort aktuell € 19.95
2. Ortofon OMB 5E, € 27.90
3. Ortofon OM 10, € 39.50
4. Excel ES-700D, € 39.00
Kommentar: Das AT-91 markiert das absolute Minimum an Geldaufwand für die Erlangung der Möglichkeit, Schallplatten wiedererkennbar abzuspielen; die unterdurchschnittliche Ausgangsspannung ist für einen MM-Tonabnehmer nur minimal höher als bei einem intakten MC-Tonabnehmer Satin M117E oder M117G, die kapazitive Passung ist ungünstig (mit gewissen Hochtonschärfen ist zu rechnen). - Insoweit - Höhe der Ausgangsspannung und kapazitive Passung - sind die drei weiteren Produkte besser dran. Das Excel ES-700D ist der Tonabnehmer mit der höchsten Ausgangsspannung (6 mV bei Standardschnelle von 5 cm/s).

Ferner darf man vielleicht doch auch fragen, welche Preisvorstellung für den Fall des Gebrauchtangebotes eines mehr oder weniger als dreißig Jahre alten SATIN M-117 G (oder doch E?) gehegt wird? Einstiger Listenpreis für ein Modell G war DM 370, für ein 117E DM 350. Aber, eben, das ist Vergangenheit. Was ist der Sinn dieser Einlassung? Nun, der Sinn lautet: keine Illusionen!

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Feb 2014, 20:20 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#17 erstellt: 08. Feb 2014, 21:59
Das Satin liegen zwei "gebrauchte" ungeprüfte grad 30-50€. Recht viel mehr kann man dafür auch nicht verlangen.


Würde wie gesagt das Thakker EPO E vorschlagen, ist ein At91 nur mit besserer Nadel. Würd ich klanglich besser als die Unterklasse-OM einordnen.

Die hoch angegebene Ausgangsspannung beim Excel ist eher der Auflagekraft von 3 gramm geschuldet.. das ist ne Loc-Compliance DJ Variante..

Ansonsten wenns Ortofon sein soll, hoch "angegebene" Ausgangsspannung und wäre hier eher das "OM Arkiv" (ca 55€) angesagt. Aber auf 2G wird sich das mit dem Epo E nichts großartig geben von der Lautstärke. Klingt halt etwas weniger bassig und neutraler als das Epo.

Ich würd mir hier aber nicht großartig ins Hemd machen, auch mit nem anderen Vorverstärker mit einer niedrigeren Empfindlichkeit oder auch bei einem Vollverstärker mit eigenem Phonoeingang muss man nen Plattenspieler eigentlich immer lauter Drehen als nen Hochpegel-Gerät,
Es sei denn man hat nen Gain zum angleichen, oder hört nur mit nem Shure M44.

btw. es gibt zum Satin auch wiedersprüchliche Angaben zur Ausgangsspannung. Aus den Originalprospektdaten vom M117G "Übertragungsfaktor bei 1 kHz 0,38 mVs/cm"..

Da kommen wir bei den üblichen 5cm auf 1,9mV... ist zwar mehr wie bei nem Denon DL 110 mit 1,6mv, aber in der Kombi kann ich mir schon vorstellen das man den Pio hier schon auf 3 Uhr einstellen muss, und schaltet man dann auf ne andere Quelle. wirds laut.


[Beitrag von Detektordeibel am 08. Feb 2014, 22:01 bearbeitet]
Andorni
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 22. Feb 2014, 15:17
So, wollte jetzt mal noch eine Rückmeldung geben wie wir uns entschieden haben.

Wir haben uns letztendlich für einen Ortofon OM Arkiv entschieden, den ich bei Ebay günstig in neuem Zustand ersteigert habe.
Vor dem Nadeltausch haben wir den Thorens noch mal durchgecheckt und gesäubert.
Funktioniert jetzt bestens und der Lautstärkeunterschied im Vergleich zu einer anderen Quelle ist nur noch geringfügig.
Beim Satin Tonabnehmer handelt es sich übrigens um den Satin M-117Z mit weißer Nadel.
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