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Thorens TD166 MK2

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luxi124
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Mrz 2014, 19:40
Hallo,

ich habe einen Thorens 166 MK2 mit Stanton 500 TA-System bekommen, allerdings macht er Probleme.
Beim Einschalten gibt es ein deutliches Brummen, die Musik ist nur ganz minimal im Hintergrund zu "erahnen". Weil ich gedacht habe, es liegt an meinem Verstärker, an dem ich selbst Hand angelegt habe, habe ich es mit einem anderen versucht, aber das Problem belibt dasselbe. Berühre ich mit dem Finger leicht das Headshell, verstärkt sich das Brummen sehr. Habt ihr einen Hinweis, woran das liegen kann?

Vielen dank für euren Rat im Voraus

luxi124
boozeman1001
Inventar
#2 erstellt: 29. Mrz 2014, 21:06
Hast Du das Masse-Kabel an der Masse-Klemme des Verstärkers angeschlossen?
Falls ja, hast Du es mal ohne probiert?
Andere Möglichkeit: die Stecker der Tonabnehmerkabel sind oxidiert und verursachen das Brummen. Am besten mal vorsichtig mit einer Pinzette oder feinen Zange abziehen und mit einem Glasfaserradierer reinigen.
Dann ist da noch die Tonarmrohr-Kupplung, also dort, wo der Arm zusammengesteckt ist. Auch hier dürfen die Kontakte nicht oxidiert sein.

Zu guter letzt kann auch ein Defekt am Stanton selbt vorliegen, aber zunächst solltest Du die o.g. Punkte Prüfen.

Mit dem Stanton 500 ist der Thorens übrigens ziemlich "untermotorisiert", der kann wesentlich bessere Systeme ab!
HP-UX
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mrz 2014, 06:36
Ist der Plattenspieler an den "PHONO" Eingang angeschlossen?
Ansonsten ist ein Phono Preamp erforderlich.

Das Thema Masse hat boozeman1001 ja schon angesprochen.

Gruß
Martin
cmoss
Inventar
#4 erstellt: 30. Mrz 2014, 16:54
Ist das vielleicht ein MC System, das an einem MM Eingang hängt?

Gruß
Claus
boozeman1001
Inventar
#5 erstellt: 30. Mrz 2014, 17:39

cmoss (Beitrag #4) schrieb:
Ist das vielleicht ein MC System, das an einem MM Eingang hängt?

Gruß
Claus


Das würde 1. das Brummen nicht erklären und 2. ist das Stanton 500 ganz sicher ein MM.
luxi124
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Mrz 2014, 18:00
So, jetzt schreibe ich euch mal meine Erfahrungen. Ich habe also den Plattenspieler mit und ohne Erdung ausprobiert, aber es kommt nur wenig verzerrte Musik aus den Lautsprechern. Dann habe ich alle Kontakte mit Glasfaserstifft und Kontaktspray vorsichtig gereinigt - ohne Erfolg. Vermutlich liegt es am System oder an der Nadel/ die sieht ziemlich ramponiert aus. Wenn ich die Beiträge hier im Forum lese, ist dass Stanton 500 ein relativ einfaches System, kein MC. Angeschlossen habe ich immer am Phonoeingang.
Fragt sich, ob ich erst mal eine neue Nadel kaufe oder ob ich mir das Geld spare und gleich ein anderes System kaufe (sollte finanzielle aber im Rahmen bleiben, da es sich um meinen Zweitspieler handelt). Was ratet ihr mir.

Gruß

luxi124
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 30. Mrz 2014, 18:13
Neues System, da ja immer noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Stanton evtl. defekt ist.
Vor allem würde eine neue Nadel am Brummen nix ändern.
Vielleicht solltest Du den Thorens mal aufschrauben und nachsehen, ob z.B. das Massekabel überhaupt noch angeschlossen ist.

Mal ein System als Tipp: Acutex 412 STR (gibt es NOS bei ebay Italien) für 49 Euro plus Versand. Passt hervorragend zum TD166 MkII und spielt fantastisch. Mehr System wirst Du für das Geld nicht bekommen, da müsste man schon in Richtung 200 Euro ausgeben.
bouler1
Stammgast
#8 erstellt: 30. Mrz 2014, 18:33
Das Angebot fürs Acutex ist heute beendet worden.
Hat wohl das Forum ordentlich zugeschlagen

BG Helmut
boozeman1001
Inventar
#9 erstellt: 30. Mrz 2014, 20:19
War ja abzusehen...
Wobei das Angebot zwischendrin immer mal wieder beendet und neu eingestellt wurde, im Wechsel zwischen 99€ und 49€...
Mal schauen, vielleicht taucht ja noch wieder ne Ladung auf. Ich habe mir glücklicherweise 2 gesichert...
luxi124
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Mrz 2014, 08:36
Hallo in die Runde und Danke für die Tipps.
Erst einmal ein Hinweis für Interessierte an Acutex: Ich habe gerade ein System bei Ebay Italien bestellt, es gab wieder 10 Stück zum Preis von 49 €. Das werde ich nun ausprobieren.
Außerdem habe ich aber noch ein anderes Problem festgestellt. Das Antiskatinggewicht ist wohl zu schwer, es zieht den Tonarm nach außen. In der Beschreibung habe ich dann gelesen, dass es zwei unterschiedlich schwere Gewichte gibt; wißt ihr, wo man die bekommt. Bei meinem Spieler war nur das eine, ich habe ihn für 15 € gebraucht gekauft. Außerdem fehlt mir noch ein Scharnierteil für die Haube. Kann man so etwas noch nachkaufen?
Wenn ich Ruhe habe, schraube ich den Pl.spieler mal auf, und sehe nach dem Massekabel; werde dann berichten.

MfG

luxi124/Peter
akem
Inventar
#11 erstellt: 31. Mrz 2014, 09:32

luxi124 (Beitrag #10) schrieb:
Das Antiskatinggewicht ist wohl zu schwer, es zieht den Tonarm nach außen. In der Beschreibung habe ich dann gelesen, dass es zwei unterschiedlich schwere Gewichte gibt; wißt ihr, wo man die bekommt.


Den Tonarm nach außen zu ziehen ist ja auch die elementare Aufgabe des Antiskatinggewichtes. Das muß aber auf eine definierte Art und Weise geschehen. Ob es zu schwer ist oder nicht kann man aus der Ferne nicht sagen. Dazu müßte in der BDA stehen, wieviel es wiegen soll und dann kann man das mit dem tatsächlichen Gewicht vergleichen.
Wenn das nicht geht: bei korrektem Antiskating
- kommt die Nadel während des Spielbetriebs beim Anheben per Lift senkrecht aus der Rille und die Nadel wird auch beim Absenken nicht übermäßig in eine Richtung gezogen
- es gibt links und rechts keine Verzerrungen - bei falsch eingestelltem Antiskating verzerrt es in einem Kanal (nicht in beiden Kanälen gleichzeitig, das wäre dann eine falsche Auflagekraft oder eine unpassende Kombination aus Arm und System)

Gruß
Andreas
boozeman1001
Inventar
#12 erstellt: 31. Mrz 2014, 09:32
Das AS-Gewicht ist beim Thorens normalerweise zweiteilig, d. h. das größere Gewicht ist über das, welches am Faden hängt, drübergestülpt.
Schau mal nach, wie das bei Dir ist. Wenn nur das kleine dran ist, hast Du eh schon das leichte.
Und je nach gewählter Auflagekraft muss das Gewicht ja in die entsprechende Rille der AS-Vorrichtung gehängt werden, vielleicht ist ja hier schon der Fehler.
Äääh... Mir fällt gerade ein: wann zieht das AS denn den Arm nach außen? Sinn und Zweck des AS ist es ja gerade, den Arm nach außen zu ziehen und so der Skatingkraft entgegen zu wirken...
Justiert hast Du den Arm aber korrekt, oder? Also ausgependelt, Auflagekraftskala auf Null justiert und dann auf die korrekte Auflagekraft eingestellt? AS entsprechend der AK eingestellt?

Hier findest Du übrigens die Bedienungsanleitung: http://wegavision.pytalhost.com/Thorens/TD166II/
luxi124
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 06. Apr 2014, 18:47
Hallo an die Thorens Spezies,

jetzt habe ich das Acutex bekommen und installiert, aber es bleiben Probleme bei der Justierung.
Das Brummen ist weg, aber beide kanäle sind verzerrt. Bei der Einstellung gibt es folgende Probleme:
1. Das neue Acutex TA-System scheint mir so leicht zu sein, dass sich der Tonarm nicht richtig in die Waage bringen läßt; das Gewicht ist sehr weit vorne und verschiebt sich nicht adäquat bei Drehung auf dem Tonmarmende, so dass sich vor allem das Auflagegewicht nicht präzise einstellen lässt.
2. Die Antiskating-Problematik bleibt. Wenn ich bei einer Auflage von 1,5 p das Gewicht in die passende Position Nr. 6 bringe laut Tabelle, zieht es den Tonarm nach außen von der Platte weg. Es ist nur das kleine Gewicht ohne das übergestülpte, so als ob es viel zu schwer ist.

Habt ihr noch ein paar Ideen, wie ich das regulieren kann?

Vielen Dank im Voraus

Peter
akem
Inventar
#14 erstellt: 06. Apr 2014, 19:40
Wenn ich das richtig verstehe, müßtest Du etwas zusätzliches Gewicht am Headshell anbringen. Schätze mal grob ab, wieviel Gewicht Dir fehlt und suche nach etwas, was Du da möglichst unauffällig da montieren kannst. Es gibt im Zubehörhandel durchaus Zusatzgewichte zu kaufen. Leider machen die den Tonabnehmer auch quasi höher, so daß Du da auch aufpassen mußt. Ggf. kann man auch Knetmasse nehmen, wenn es optisch nicht stört.

Gruß
Andreas
juergen1
Inventar
#15 erstellt: 07. Apr 2014, 12:41
Um versuchsweise das Headshellgewicht erhöhen, kann man auch einfach Büroklammern dranklemmen.
Danach natürlich ausbalancieren.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 07. Apr 2014, 12:41 bearbeitet]
luxi124
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Mai 2014, 16:24
Hallo an die Thorenskenner.

Jetzt muss ich euch doch wenigstens mal sagen, was aus meinem Gerät geworden ist: Es lag an der Gewichtseinstellung des Tonarms. Ich habe mir eine Tonarmwaage gekauft und das Gewicht auf 1,75 eingestellt. Vorher noch mit der Wasserwaage ausgelotet und - es klingt wunderbar. Das Acutex System klingt wirklich sehr schön, vor allem Klavier und Gesang mit Klavier; ich bin begeistert.
Vielen Dank für eure Hilfe.
Jetzt werde ich aus vernünftigem Holz noch ein neues Chassis selber bauen mit guten Füßen, das wertet die Geschichte dann weiter auf.
Kann ich für die Chinchanschlüsse und das Erdungskabel Buchsen in das Chassis einbauen, so dass man beliebig lange Chinchverbindungskabel anschließen kann, oder soll ich ein vernünftiges neues Kabel direkt innen am Tonabnehmer anlöten? Ebenso eine vernünftige Kaltgerätesteckdose?

MfG

luxi124
akem
Inventar
#17 erstellt: 12. Mai 2014, 17:23
"Beliebig lange" dürfen die NF-Kabel eines Plattenspieler nicht werden. Erstens wegen der Kapazität, die zu groß wird (was aber nur für MM und MI Systeme "tödlich" ist), und zweitens wegen der Einstreugefahr. Länger als 1,5m würde ich nie machen.

Gruß
Andreas
boozeman1001
Inventar
#18 erstellt: 12. Mai 2014, 18:58
Wenn Du es aus optischen Gründen machen willst, OK, aber klanglich wird das nix bringen. Nix. Punkt.
Und lass um Himmels Willen das Kabel dran, wie Andreas schon schrieb, das ist optimal auf den Dreher abgestimmt.
Wenn Du ein längers Cinchkabel zum Verstärker brauchst, musst Du einen Phono-Pre dazwischen setzen. Von dem aus kannst Du mit (fast) beliebiger Kabellänge zum Verstärker gehen.
cmoss
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2014, 13:28
Und Vorsicht, wenn Du glaubst, dass Du als längeres Kabel dann eben z.B. ein RG58 nimmst, auch das muss nicht funktionieren. Die Kabelkapazität muss stimmen, sonst klingt es entweder spitz (zuwenig Kapazität) oder stumpf.

Gruß
Claus
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