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Dual 1254

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Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Apr 2014, 18:05
Hallo!
Ich bin 16 Jahre alt und habe von meinem Opa einen alten Dual 1254 automatic belt Drive mit dem Tonabnehmer TKS 236 sozusagen geerbt.
Leider ist die Nadel abgebrochen😪. Es ist eine alte DN 236. wisst ihr wo man solche Nadeln noch herkriegt?

Außerdem würde mich mal interessieren wo zu der klanglich In der Lage ist und ob es sich lohnt da für eine neue Nadel zu kaufen.
Mich würde auch wohl interessieren was es mit diesem Anti-Skating auf sich hat. Ich habe mich wohl schon ein wenig mit Plattenspielern auseinandergesetzt aber ich bin immer noch nicht darauf gekommen, was das ist.


Viele Grüße Justus Rems
lini
Inventar
#2 erstellt: 21. Apr 2014, 04:56
Justus: Wenn Du Dir einen typischen Drehtonarm mit "Hifi-Geometrie" ankuckst, so wird aus der Kröpfung schnell ersichtlich, dass die Zugrichtung der Rille(n) an der Nadel ein Stück von der Armachse abweicht (wobei hier eigentlich die "virtuelle" Armachse zwischen Nadelspitze und Armlager relevant ist). Diese Abweichung würde nun normalerweise bewirken, dass der Arm auf die Rillenzugrichtung einschwenken möchte - und das will er im Grunde auch, kann das aber kaum, weil er ja von der Nadel in der Rille festgehalten wird. Somit bleibt praktisch nur die Kraftkomponente hinter dieser verhinderten Bewegung als "Skating-Kraft" übrig - und bei einem typischen Hifi-Radialarm ist diese Kraft halt einwärts gerichtet. Tja, und die verschiedenen Antiskating-Funktionen an den Tonarmen dienen halt entsprechend allesamt dazu, eine entsprechende Gegenkraft zu erzeugen - was aber gar nicht so trivial ist, da die Skating-Kraft nicht nur aufgrund der geometrischen Verhältnisse etwas schwankt (Richtungsabweichung zwischen Rillenzug und Armachse = Kröpfungswinkel +/- spezifischer Spurfehlwinkel am jeweiligen Abtastradius), sondern auch dadurch, dass die Reibung zwischen Rille und Nadel ebenfalls von einigen Faktoren abhängt. Insofern ist die Skating-Kraft also quasi ein bewegliches Ziel, das mit halbwegs einfach implementierbaren Mitteln nur einigermaßen gut eingekreist, aber eher nur zufällig genau getroffen werden kann. Entsprechend lassen's viele Armhersteller auch mit unkalibrierten, mehr oder weniger Skalen-losen Antiskating-Einrichtungen gut sein.

Tja, und zum 1254er: Der zählt zwar definitiv nicht zu den besten Dual-Spielern, aber ein recht anständiges Modell ist er allemal. Was das System angeht, könnte es mit originalen Ersatz- oder gar Aufrüstnadeln hingegen schon düster aussehen. Daher solltest Du den defekten Nadeleinschub besser nicht wegwerfen, denn das ist ja ein System von Audio Technica, und wenn es sich um einen Einschub mit verschraubter Nadelträgereinheit handelt, besteht dadurch noch die Möglichkeit, den defekten Einschub durch Verpflanzung einer Nadelträgereinheit aus einer anderen, hinreichend bauähnlichen AT-Nadel wiederzubeleben.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Apr 2014, 12:42
Moin,Dual TKS 236
Vielen Dank für die schnelle Antwort!!!😉
Köntest du (oder ihr) mir auch ein gut und günstiges anderes System vorschlagen, wo es noch Ausreichend Nadeln für gibt? So viel ich weiß, hat der Dreher dieses klick System von Dual. Von der Nadel ist leider nichts mehr übrig😩😫

Viele Grüße Justus
lini
Inventar
#4 erstellt: 21. Apr 2014, 23:21
Nö, das ist nicht Dual-Klick, das ist proprietäre Dual-ULM-Befestigung der 2. Generation. Mei, und Du könntest natürlich kucken, ob Du irgendwo ein gebrauchtes oder vielleicht sogar noch irgendwo ein neues von den von Ortofon gebauten TKSxxS/E-Systemen auftreiben kannst. Allerdings sieht's da mit noch einigermaßen günstigen Ersatznadeln inzwischen auch schon nicht mehr so arg gut aus, und die noch immer von Ortofon selbst angebotene DN155E ist angesichts der relativ einfachen Qualität auch nicht mehr so richtig wirklich preiswert. Obendrein müsstest Du gerade bei Erwerb eines gebrauchten Systems auch sehr genau darauf achten, dass die beiden fragilen Plastikhäkchen an der Oberseite noch heil sind...

Falls Du also den auf dem Foto fehlenden Einschub mit der abgebrochenen Nadel noch hast, würd ich an Deiner Stelle tatsächlich dazu tendieren, die Nadelträgereinheit eines anderen AT-Nadeltyps einzusetzen. Dazu könnte sich beispielsweise eine ATN110E anbieten. Wobei das auch etwas davon abhinge, ob Du das Gerät tatsächlich als Wechsler einsetzen möchtest - denn in dem Fall wär eine nicht allzu hochnachgiebige, einigermaßen robuste Nadel keine so schlechte Idee. Oder Du versuchst es halt einfach mal mit einer Nachbau-DN236/237/238 oder -DN241/242. Durchaus möglich, dass es da auch brauchbare gibt - nur kenn ich mich da nicht aus, denn Nachbaunadeln meide ich persönlich wie die Pest (zumal bei den meisten meiner Systeme die Nadelqualität deutlich oberhalb dessen liegt, was normale Nachbaunadeln bieten können...).

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: War der Erkärungsversuch in Sachen Skating/Antiskating halbwegs hilfreich? Denn ich hab's erstmal mir 'ner einigermaßen "volksnahen" Erklärung versucht - aber das ginge bei Bedarf freilich auch noch ein gutes Stück "wissenschaftlicher"...
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 21. Apr 2014, 23:45
Hi,
Leider fehlt mir die Nadel und der Einschub komplett.😩
Glaubst du, es würde sich lohnen einen ganz neuen Tonabnehmer zu kaufen? (Wenn ja welche Vorschläge) Ich meine die 236 ist ja anscheinend sehr selten und Nachbauten finde ich auch nicht vertrauenserweckend. Kann man denn jedes beliebige Tonabnehmersystem drunter basteln?
Denn was ich nicht glaube ist, dass das Laufwerk den Ton ändert. Das Ding ist nämlich so alt, dass ich nicht glaube, dass der Tön noch durch irgendwelche Platinen gejagt und großartig verändert wird. Ich denke, das Signal wird einfach direkt zu den Anschlüssen gebracht. Was meinst du dazu?



Viele Grüße Justus

PS.: Die Erklärung wär sehr hilfreich.👍Einige Begriffe habe ich nicht verstanden aber die hat mir mein Vater erklärt.😉
lini
Inventar
#6 erstellt: 22. Apr 2014, 09:20
Justus: Das Problem ist halt diese elende ULM-Befestigung der 2. Generation. Denn die Halbzoll-Adapter-Kits zur Konvertierung auf das normale "Halfinch-Mount"-Format sind praktisch überall ausverkauft oder ziemlich teuer, wenn doch nochmal irgendwo eines auftaucht. Insofern bleibt hier praktisch nur die Auswahl zwischen denn relativ wenigen Tonabnehmern die Dual bei Audio Technica, Shure und Ortofon für diese herstellerspezifische Montage-Art hat fertigen lassen - es sei denn, man würde den Arm mit einer halbwegs kompatiblen, jüngeren Dual-Halbzoll-Headshell umrüsten. Das erfordert allerdings auch ein wenig Bastelarbeit, weil so ursprünglich nicht vorgesehen...

Für mich als Beratenden ist das ein gewisses Dilemma, weil ich "aus der Ferne" und mangels näher Kenntnis Deiner schlecht beurteilen kann, wieviel Du Dir von dem 1254 erwartest - oder genauer, wie hoch Du damit hinaus wolltest, und ob für jenes Ziel ein 1254 überhaupt schon eine hinreichend gute Basis wär - sowie inwiefern eine eventuell vorhandene Budget-Vorstellung dafür realistisch wäre, und auch inwieweit möglicherweise vorhandene Bastelfähigkeiten Deinerseits günstigere Lösungsmöglichkeiten befördern könnten. Zumal da ja auch gerne weite Präferenzen hineinspielen - etwa, ob die Lösung möglichst "original" aussehen soll, oder ob die Geschichte auch etwas skurril aussehen darf, solange sie nur zu möglichst günstigem Preis gut funktioniert, oder ob ein bestimmtes Gerät aus "sentimetalen Gründen" auf jeden Fall erhalten bleiben soll oder, oder, oder...

Aber das ist im Grunde sowieso ein inhärentes Dilemma bei solchen Beratungen, weil man gerade bei Einsteigern im Grunde nur halbwegs intuitiv raten kann, wohin die Reise mal gehen könnte. Sprich, dem einen reicht sowas wie "Consumer-Stereo-Qualität", der nachste ist mit "vernünftiger Einsteiger-Hifi-Qualität" zufrieden, und beim übernächsten Einsteiger stellt sich womöglich heraus, dass selbst gehobene Hifi-Qualität noch nicht ausreicht. Und selbst wenn man das schon erahnen könnte, wüsste man allemal noch immer nicht, ob derjenige es dennoch eher schätzen würde, die möglichen Qualitätsstufen sukzessive oder in bestimmten Abständen durchzugehen, um quasi eine entsprechende Erfahrungsgrundlage zu schaffen, oder ob das denjenigen eher langweilen würde, und sich derjenige entsprechend lieber einige Zwischenstufen auf dem Weg zu "endgültigen Lösung" schenken würde. Allerdings liegt's quasi auch in der menschlichen Natur, dass man hinterher immer schlauer ist, und somit nicht selten die Dinge auf Basis eines späteren, größeren Erfahrungshorizonts anders beurteilt - und entsprechend schwer tut man sich halt als Beratender bei etwas komplexeren Fragen, nicht nur einigermaßen gut zu erahnen, welcher Lösungsweg sich aktuell am ehesten anbieten könnte, sondern dabei auch noch so gut zu treffen, dass sich jener Vorschlag zudem auch noch im Rückblick nicht als Umweg erweist... *seufz*

Und jein, Du vermutest zwar richtig, dass im Spieler selbst außer durch ein paar Kontaktübergänge und die elektrischen Parameter des Signalwegs (insbesondere die Kapazität) nichts weiter am Ausgangssignal des Tonabnehmers manipuiert - es sei denn , es halndete sich um einen Spieler mit integrietem MM(/MC)-Vor- oder MC-Vor-Vor-Vestärker (ja, letzteren Fall gibt's auch - z.B. beim Technics SL-10). Das gilt aber im Wesentlichen (also abgesehen etwa von möglichen Einstreuungen eines integrieten Netzteils oder dergleichen...) nur für den elektrischen Teil - während der eigentliche Einfluss des Laufwerks "auf den Ton" hauptsächlich darin besteht, wie konstant und ruhig/frei von Nebengeräuschen und Resonanzen es dreht und auch wie gut der Tonarm ist und wie er in Verbindung mit dem montierten Tonabnehmer auf übliche Probleme wie leichte Plattenwelligkeit reagiert.

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Wie Du siehst, sind Plattenspieler, je genauer man sie betrachtet und versteht, ein durchaus sehr komplexes Thema - zumal Plattenspieler bzw, analoge Schallplattenwiedergabe halt eine wirklich sehr analoge Angelegenheit darstellen, bei der man sagen könnte, dass da "alles Mögliche alles Mögliche mehr oder weniger direkt beeinflusst", wenn man so will.
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 22. Apr 2014, 10:38
Hallo,

die Ersatznadel gibt es noch, auch als günstiger Nachbau (siehe http://zum-shop.de/D...-10466_p12109_x2.htm ).

Wenn es Dir das wert ist kannst Du das Geld investieren und mal schauen.

Der 1254 ist zwar kein Überflieger aber gegen das Zeuchs was heute als "Plattenspieler" verkauft wird fast schon richtig gut...

Justiere den Dreher richtig und probiere, bei weiteren Problemen wird Dir hier geholfen. Ab & an funzt die Automatik nicht, aber das sind alles Kleinigkeiten.

die Anleitung: http://dual.pytalhost.eu/1254/

Peter
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 22. Apr 2014, 10:59
Hi Manfred,
Also ich interessiere mich generell für basteln an elektrischen Sachen. Schon als ich in der Grundschule war habe ich mit kleinen Baukästen und Bausätzen rumgetüftelt. Mein Vater ist Elektro Ingenieur und hat mir auch schon ganz viele Sachen gezeigt. Aber in letzter zeit habe ich nicht mehr so viel gebastelt, weil ich es langweilig finde, immer wieder mit den selben Sachen etwas zu machen. Tja und jetzt fällt mir da dieser Plattenspieler in die Hand. Ich interessiere mich also sehr fürs Basteln an solchen Geräten, zu mal sie keine Platinen haben, wie zB. Computer, bei denen man überhaupt garnicht durchblickt. Mich langweilen die einzelnen Stufen also keinesfalls
Nun zum klanglichen: Ich erwarte vom 1254 nicht all zu viel, aber ich denke, dass er wohl die vernünftige Einsteiger HiFi-Qualität erreichen kann. Dazu läuft er ziemlich ruhig und gibt auch keinerlei Resonanzen von sich.

Ich habe den Spieler heute Morgen zu einem bekannten gebracht, der noch ein paar Sachen zum umrüsten da hat. Er meinte, dass ich den Spieler heute Abend schon abholen könnte. Mal sehen, was dabei rauskommt.


Viele Grüße Justus


PS.: Ja ich merke grade selber, was das für ein komplexes Thema ist.😉 Aber es ist lohnenswert sich damit auseinander zusetzen.
grendia
Stammgast
#9 erstellt: 22. Apr 2014, 12:41
Hallo Justus,

hier noch ein kleiner Tipp für die Nadel. Ich habe selbst schon etliche NB Nadeln von Cleorec und war immer zufrieden.

http://www.ebay.de/i...&hash=item5886843259
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 22. Apr 2014, 12:44
Hallo Peter,
Von Nachbauten lasse ich erstmal die Finger. Außerdem steht da:

Diese Tonnadel kann in den genannten Systemen eingesetzt werden: Dual DMS 220, DMS 236, DMS 237, DMS 238, DMS 240 E, DMS 242 E, DMS 410.

Also nichts von einem TKS 236

Ist das egal oder ist die Nadel da gar nicht für geeignet?
Und hast du schon selber Erfahrungen mit Nachbauten gemacht?

Das würde mich mal interessieren

Viele Grüße Justus
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 22. Apr 2014, 13:49
Hallo,

die Nadel passt aber.... DN 236 und DN 237 haben gleichen Nadeleinschub.

Die Nachbauten (in dem Fall von Pfeiffer) sind von der Qualität nicht so gut wie die originalen Nadeln dieser Serien, aber die Ohren fallen einem davon nicht ab...


Peter
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 22. Apr 2014, 16:53
So der Dreher ist wieder da!!!😃Dual 1254 mit SchraubsystemimageimageJetzt ist mit einem Schraubsystem ausgerüstet. Was haltet ihr davon?
8erberg
Inventar
#13 erstellt: 22. Apr 2014, 17:09
Hallo,

passt denn noch der VTA? Das sieht zumindest auf den ersten Blick nicht wirklich danach aus...

Vielleicht sollte der Bastler doch lieber eine 1/2-Zoll-Headshell von einem Dual 435/610 nehmen...

Peter
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 22. Apr 2014, 21:18
Hi Jungs,
Was meinst du mit VTA, Peter? Also das TKS 236 passt jetzt mit Sicherheit nicht mehr unter die Schraubhalterung. Auch wenn jetzt ein No-Name Tonabnehmer montiert ist, ist der Dreher klanglich doch sehr überzeugend. Ich habe ein Lied auf Schallplatte und CD und habe beides mal abgespielt. Als Laie habe ich jetzt eigentlich keinen Unterschied bemerkt. Wenn bald die Nadel wieder auf ist, werde ich natürlich versuchen alles so original wie möglich zu machen. Dank eurer Hilfe weiß ich jetzt, wo man die fehlenden Teile herkriegt.👍😃 oder ich hau da etwas besseres drunter.


Nun mal zu euch was habt ihr denn für Plattenspieler? Das würde mich mal interessieren, was die Profis so an Gerätschaften haben. Erzählt doch mal ein bisschen!!!😀


Viele Grüße Justus
boozeman1001
Inventar
#15 erstellt: 22. Apr 2014, 21:46

Justus_Rems (Beitrag #14) schrieb:


Nun mal zu euch was habt ihr denn für Plattenspieler? Das würde mich mal interessieren, was die Profis so an Gerätschaften haben. Erzählt doch mal ein bisschen!!!😀




Oh-oh...! Eine Off-Topic-Einladung...
Ich hoffe Du bist Dir im Klaren darüber, was Du da angerichtet hast?

Also ich fange mal an:

Dual: 1019 / 1218 / 1219
Elac: Miracord 50H / Miraphon 22H / PC 900
Braun: PS 500
Thorens: TD 320 / TD 166 MkII
Metz: Mecasound TX-4963
Universum: Studio Automatic 6000



[Beitrag von boozeman1001 am 22. Apr 2014, 21:49 bearbeitet]
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 22. Apr 2014, 21:54
Wahrscheinlich eine der größten Diskussionen aller zeiten?😀
Eigentlich meinte ich nur Manfred und Peter aber du kannst natürlich auch deine Dreher vorstellen.😄

Schöne Grüße aus Stadtlohn

Justus
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 22. Apr 2014, 21:56
PS.: ein paar Bilder währen auch nicht schlecht.😃😄😀
boozeman1001
Inventar
#18 erstellt: 22. Apr 2014, 22:02
Gibt's doch schon

lini
Inventar
#19 erstellt: 23. Apr 2014, 03:05
Peter: Ich denk, das müsste schon hinhauen - das jetzt verbaute System scheint ja ein Ortofon aus der VMS- bzw. F(F)-Familie zu sein, und deren Bauhöhe fällt ja eher moderat aus.


Justus: "No-name" dürfte am jetzt via Halbzoll-Adapter montierten nur die Naubaunadel sein. Der Korpus selber stammt hingegen von Ortofon.

Tja, und an Spielern hab ich aktuell im Wesentlichen drei jeweils neu gekaufte und dann noch ein paar gebrauchte. Unter den ersteren ist das älteste Modell ein Thorens TD280II - und so 2004/2005 rum hab ich mir dann aus Neugierde und auch aus gewisser Freude, dass es Dual noch gibt, noch zuerst einen 505-4 und dann noch einen 455-1M gekauft, zumal der Thorens nicht so sehr zu häufigerem Tonabnehmer-Wechsel einlädt, während die beiden Duals hierfür praktische, aber leider nicht ganz gleiche Wechselheadshells bieten. Als Abnehmer laufen daran diverse MMs und MIs (u.a. ADC XLM MkIII, Audio Technica AT13Ea und AT120E-Body mit ATN132EP, ATN150E oder ATN152LP, B&O MMC10E & MMC20EN, Philips GP351 und GP406-Body mit GP412III-Nadel, Nagaoka/Tonar (JT-)555, Ortofon VM Red...). Von den besseren Systemen mal abgesehen, sind meine Spieler aber kaum aufgebrezelt. Der Thorens hat im Grunde nur ein anderes Phono-Kabel zwecks niedrigerer Kapazität - und den beiden Duals hab ich zusätzlich noch originale Dual-Gummimatten statt der mitgelieferten Filzlappen verpasst sowie dem 455-1M auch noch einen der älteren Original-Teller mit Bleiring (denn es ist ja im Grunde doch peinlich, wenn so ein veredelter 455er einen schlechteren Gleichlauf liefert als ein alter Standard-455er).

Grüße aus München!

Manfred / lini
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 23. Apr 2014, 07:24
Hallo Justus,

aus Stadtlohn kommst Du... ich komm aus der Kreisstadt also ca. 15 km südlicher.

Selber hab ich im Einsatz 2 Dreher, einen 1237 (also eine Art "Verwandter" von Deinem Dreher) im Büro und einen 721 im Wohnzimmer, aber es stehen noch ein paar weitere Dual hier "rum"... es gab auch schon div. Technics u.a. aber irgendwie bin ich immer bei den Schwarzwäldern hängengeblieben.

Peter
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 23. Apr 2014, 13:45
Hi,
Also eure Dreher spielen ja bis auf der 1237 in einer ganz anderen Liga, als meiner.😊 Aber ich glaube einen hochwertigeren Dreher vor meine Phillips BTM 5000 zu setzten ist auch Verschwendung.

Peter: Tja, da kannst du mal sehen, wie klein die Welt doch ist.😜

Ich habe da noch mal so ein paar Fragen:

Wisst ihr denn wo man neue Musik auf LPs kaufen kann?
Warum wird das Headshell eigentlich Headshell genannt? Das heißt ja übersetzt Kopfmuschel.
Was habt ihr denn für Anlagen? Auch noch solche Riesen Dinger, die jetzt immer weniger gebaut werden?
Welche Musik hört ihr mit den Spielern? Ich hab nur ein paar Platten: Roni Griffith (mit dem gleichnamigen Album) Dire Straits: Money for Nothing, Making Movies, Communiqué, Dire Straits (Das Album heißt so), Alan Parsons: Pyramid, Madonna: Holiday (Holiday), Beach Boys: The very best of, The Beatles: 1967-1970, Rolling Stones: die 30 größten Hits, The Glen Miller Story: Volume 2, John Denver: John Denver's Greatest Hits und Billy Joel: The Bridge

Viele Grüße Justus
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 23. Apr 2014, 14:09
Ha guck sich einer das an:

Achtung: Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Ihr Status hat sich nach Ihrem Beitrag Nr. 10 erhöht:
Alter Status: Neuling
Neuer Status: Schaut ab und zu mal vorbei

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß auf HIFI-FORUM!

Ich klettere immer weiter auf der Leiter der Erfahrung😄😃😀😜


Viele Grüße Justus
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 23. Apr 2014, 14:12
Hallo,

na ja, andere Liga ist immer so eine Sache, es gibt Systeme da wundert man sich wie gut die an dem kleinen Duals mit dem kurzen Tonarm klingen können...

"Neue Musik": wenn Du aktuelles meinst: naja... die Platten sind meist überteuert und die Qualität ist nicht besonders.
Es fehlen die Techniker die die alten Anlagen warten können, Neubauten gibt es nicht mehr - und die Mengen sind auch nicht dolle.

"Alte" Scheiben kannst Du günstig in entsprechenden Shops kaufen (Andrä oder Green Hell in Münster), , ebenso auf Flohmärkten, es gibt immer wieder Börsen, im Ruhrgebiet, in Münster oder in Enschede. Hol Dir eine Knosti, damit kannst Du die alten Platten waschen (die Reinigungsmischung kann man auch selbermachen, kostet dann nur einen Bruchteil).

Peter
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 23. Apr 2014, 14:33
Hallo Peter,
Wie macht man den die Reinigungsflüssigkeit?

Viele Grüße Justus
8erberg
Inventar
#25 erstellt: 23. Apr 2014, 15:50
Hallo Justus,

1/3 Isopropanol (gibts günstig bei Ebay), 2/3 dest. Wasser (aus dem Baumarkt) und ein Tröpfchen Spüli.

Das ist die ganze "Geheimformel".

Peter
lini
Inventar
#26 erstellt: 23. Apr 2014, 19:16
Justus: Ganz andere Liga? Nö - also zumindest meine Spieler nicht. Das ist eher so 'ne halbe Klasse höher - je nach Perspektive könnte man vielleicht sagen gehobene statt brauchbarer Hifi-Einsteigerklasse. Aber mehr Qualität brauch ich beim Spieler selbst einfach nicht - ich hab's probiert. Nur bei den Tonabnehmern bzw. Nadeln bin ich halt ein gutes Stück anspruchsvoller - zumal die serienmäßigen Bestückungen ja eher nur selten schon ein vernünftiges (also preislich noch adäquat erscheinendes) Maximum darstellen...

Grüße aus München!

Manfred / lini
lini
Inventar
#27 erstellt: 23. Apr 2014, 19:24
Achja, Justus, und zieh doch mal vorsichtig den Nadeleinschub von dem Ortofon-System ab und mach ein Bildchen von der Innenseite, sodass man die Form des Codier-Zapfens sieht, und zur Sicherheit vielleicht auch noch eines von der Vorderseite des Systems mit abgezogener Nadel. Denn vielleicht passt ja eine D20EMkII oder 'ne N20E, sodass Du leicht auf ein höheres Qualitätsniveau aufrüsten könntest.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 23. Apr 2014, 19:27
Wie zieht man die denn ab? Nach vorne und gleichzeitig nach unten?
lini
Inventar
#29 erstellt: 23. Apr 2014, 20:39
Justus: In dem Fall im Wesentlichen nach vorne - die genaue Richtung merkst Du dann schon, denn das flutscht halt dann einfach am Codier-Zapfen und dem Röhrchen um den hinteren Teil der Nadelträgereinheit entlang...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Justus_Rems
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 24. Apr 2014, 12:28
Hi Manfred,
Anfangs war ich etwas unsicher, aber es hat ja dann doch geklappt.😉
Hier sind ein paar Aufnahmen von der Nadel und dem Tonabnehmer:
imageimageimageimage


Viele Grüße Justus
lini
Inventar
#31 erstellt: 24. Apr 2014, 18:49
Justus: Hmja, sieht gut aus - da müsste auch eine originale D20EMkII passen. Damit würde aus dem System effektiv ein VMS20EMkII. Allerdings hat Ortofon die Produktion dieser Nadel inzwischen eingestellt, also solltest Du bei Interesse an dieser Upgrade-Möglichkeit nicht noch 5 Jahre warten, bevor Du Dich danach umsiehst (zumal die Preise in den letzten Jahren eh recht ordentlich angezogen haben...). Und je nach Händler solltest Du zur Sicherheit nachfragen, ob es sich um die neuere, kompatiblere Version der D20EMkII handelt, denn die ursprüngliche Version, die man zusätzlich auch daran erkennt, dass dort das Röhrchen um den hinteren Teil der Nadelträgereinheit hinten nicht offen, sondern geschlossen ist (denn die ist noch von der alten Bauart mit Spanndraht), hat statt dem oben und unten geschlitzen noch den ausgefüllten "Sanduhr"-Gnubbel und würde somit nicht direkt an Dein Body-Exemplar passen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
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