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Wiederbelebung Thorens TD 166 J - Cartridge Frage

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Beitrag
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Sep 2014, 17:18
Hallo liebe Phono-Experten,
ich habe einen alten Plattenspieler bekommen, den ich gerne wieder nutzen möchte.

Einen Thorens TD 166 J - es ist "Schauland" aufgedruckt.... schaut noch recht anständig aus.

Wer kann mir sagen, was dieses für ein Tonabnehmer ist?
MM oder MC - was ist die kapazitive Last oder die ohmsche Last für den Abnehmer?

Installierter Tonabnehmer

Gruß aus dem Norden!
sandmann319
Inventar
#2 erstellt: 27. Sep 2014, 17:47
Hallo Cayin

es handelt sich um ein Audiotechnika
und wenn ich es richtig erkenne, ist der Nadelträger tauschbar,
also ist es ein MM-System.
Mehr kann ich dir dazu nicht sagen,
aber du wirst noch von den Nadelspezialisten hier Antwort bekommen.

Gruß Gerd
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Sep 2014, 17:51
Danke Gerd!
Ich wußte das es hier Experten gibt die so ein Teil auf anhieb erkennen können!

Mal schauen ob noch jemand die Details für die Einstellung zu dem Teil nennen kann - ich freue mich schon auf Vinyl!

Gruß Kay
Wuhduh
Inventar
#4 erstellt: 27. Sep 2014, 18:07
Nabend !

Du hast das " Grüne Gift " am Tonarm, also ein AT95E mit einem gelben Nadelträger.

Weitere Hinweise kommen gleich von anderen Kolleschen, auch wenn die Suchfunktion deren Arbeit überflüssig machen sollte. Die Posting-Zählwerke können halt niemals einrosten.

Es handelt sich hier um einen Thorens in der " Schaulandt " - Sonderedition. Nur optisch etwas ausgefallen.

MfG,
Erik
boozeman1001
Inventar
#5 erstellt: 27. Sep 2014, 18:16
Das sieht nach einem AT93 aus. Ist ein recht einfaches Rundnadelsystem.
Grundsätzlich darf der TD 166 schon was besseres tragen.
Da ich bei aktuellen System nicht ganz so der Spezi bin, überlasse ich das Tippgeben mal den Kollegen.
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Sep 2014, 18:31
Das "grüne Gift" - dieses bedeutet wohl, daß ich mir in kürze etwas besseres zulegen sollte... in die gleiche Richtigung geht ja auch die Aussage von boozeman1001, daß der 166 etwas besseres bekommen sollte.
boozeman1001
Inventar
#7 erstellt: 27. Sep 2014, 19:00
Nunja, "grünes Gift" ist schon ein ziemlich böser Beiname für das AT95.
Das System selbst ist ja garnicht mal sooo übel, bildet es doch die Basis für etliche OEMs (Linn, Goldenote usw.), die da ihre (vermeintlich) eigenen Nadeln drunter klatschen.
Das Hauptproblem beim AT95 ist eigentlich die nicht stattfindende Qualitätskontrolle. Die Dinger plumpsen alle vom Band dirket in die Schachtel, ohne dass da irgendwer noch nen Blick draufwirft. So ist halt entsprechend viel Streuung in der Qualität (gut, die gibt es bei Shure auch).
Wenn man ein gutes AT95 erwischt, klingt das zunächst mal garnicht so übel. Auf Dauer nervt es nur irgendwann, weil es vorgibt, eine Hochtonauflösung zu haben, die bei genauerem Hinhören eigentlich nur gekonnt inszenierte Verzerrungen sind.
Aber für die paar Euro, die es kostet ist es schon OK. Deines ist jedoch der kleine Bruder des AT95, nämlich das AT 93 mit stinknormaler Rundnadel.

Egal, keines der genannten Systeme wird der Qualität des TD 166 gerecht. Ich habe bei mir (TD 166 Mk II) ein AT 132 drauf, das klingt schon sehr anständig.
Wichtig ist, dass der TP 11 Arm ein System mit hoher Nadelnachgibigkeit (Compliance) braucht da er sehr leicht ist. Die Compliance sollte größer als 20 sein, besser noch größer als 25.
bouler1
Stammgast
#8 erstellt: 27. Sep 2014, 20:19
Der TP 11 hat eine eff. Masse von 16,5 g.
Damit ist er wohl nicht als "sehr leicht" zu bezeichnen.

BG Helmut


[Beitrag von bouler1 am 27. Sep 2014, 20:27 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 27. Sep 2014, 21:01
Ach so, sogar nur der kleine Bruder ! Schulligung, sehe ich in letzter Zeit gar nicht selten genug an Tonarmen.

@ Kai:

Die Bulk-Versionen der Tonabnehmer landen gleich wie Hühnereier in den Styropor-"Paletteneinheiten". Werden so zu OEM-Ware für die Laufwerkshersteller oder für Großhändler.

MfG,
Erik
bouler1
Stammgast
#10 erstellt: 27. Sep 2014, 21:19
Nochmal zum Tonarm,sollte es der TP 11 Mk III sein,
hat Kai recht: eff. Masse 7,5 g.,also sehr leicht.Allerdings besitzt der normale TD 166 J den TP 11 .
Sollte der TE mal genau nachschauen.

BG Helmut
bouler1
Stammgast
#11 erstellt: 27. Sep 2014, 21:23
Hier die Infos zum TD 166 J:http://www.thorens-info.de/html/prospekt-scans.html

BG Helmut


[Beitrag von bouler1 am 27. Sep 2014, 21:28 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 28. Sep 2014, 06:06
Hallo!

@Cayin_Freund

Das bei dir verbaute AT-93 passt nicht so gut zum Tonarm, hier sollte z.B. ein Ortofon der OM(S)-Reihe besser passen, je nach Finanzlage käme von ein OM-10 (recht günstig mit gebondeter elliptischer Nadel) bis hin zu einem OM(S)-40 (nicht ganz so billig) jede der unterschiedlichen Qualitätsstufen in Betracht.


MFG Günther
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 28. Sep 2014, 06:33
Ich habe den Tonarm angeschaut - so schaut er aus bei mir:

Thorens Tonarm1

Thorens Tonarm2

Wenn ich es hiermit (eine geniale Seite!) http://www.thorens-info.de/html/prospekt-scans.html vergleiche, so schaut mir der Arm nach dem TP 11 Mk. II mit dem Armrohr TP 62 aus. Stimmt das?


Jetzt erst mal 1 Schritt zurück - der AT 93 ist ja offenbar der heutige Tonabnehmer - wie muß ich dazu den Phono-Verstärker einstellen? Ich finde nur eine Angabe zu 2g Auflage. Oder ist der AT 93 tatsächlich so schlecht, daß die anderen Werte nicht relevant sind?

Schritt 2 - ein neuer Tonabnehmer ist finanziell schon drin, aber der Ortofon OM 40 SUPER liegt bei ca. 330,- Euro! Das scheint mir für den Thorens 166 J etwas übertrieben, der Plattenspieler liegt bei eBay unter 200,- Euro (natürlich gebraucht). Ein Ortofon Super OM 10 liegt bei 80,- Euro und ein Ortofon OM 20 Super schon bei 200,- Euro - also auf dem Niveau des gesamten Plattenspielers.

Danke schon einmal für die ganzen Tips bisher!
Kay
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 28. Sep 2014, 07:22
Hallo!

@Cayin_Freund

Sorry aber:

Es ist doch unsinnig den Gebrauchtpreis eines Plattenspielers mit dem Neupreis eines Tonabnehmers gegenzurechnen. Was soll das Qualitativ bringen.

Zu ca. 90-95% ist der Tonabnehmer, respektive sein Zusammenspiel mit dem jeweiligen Tonarm-, für das Endergebniss verantwortlich.

Ach wenn das jezt ein Schock für dich sein sollte, -ein Tonabnehmer für 300-500 Euro ist eigentlich preislich gesehen noch recht günstig und repräsentiert gerade mal die Tonabnehmer-Mittelklasse im unteren Bereich-. Zudem scheint mir der von dir genannte Preis von 330 Euro doch etwas überzogen zu sein, hier sind eher Straßenpreise von 270-290 Euro realistisch.

Wenn du partout kein Geld ausgeben willst nutze doch einfach das alte AT-93 weiter bis dir die Nadel aus dem Nadelträger fällt. Das ist günstig wenn auch alles andere als gut.

MFG Günther
grummelzwerg
Stammgast
#15 erstellt: 28. Sep 2014, 07:32
Hallo


Wenn ich es hiermit (eine geniale Seite!) http://www.thorens-info.de/html/prospekt-scans.html vergleiche, so schaut mir der Arm nach dem TP 11 Mk. II mit dem Armrohr TP 62 aus. Stimmt das?


Nicht ganz, auf der verlinkten Seite steht geschrieben, das auf dem Bild ein TP11MKIII mit TP 63 abgebildet ist,also wirst du wohl diesen montiert haben. Ein TP62 sieht etwas anders aus.

Grüsse
boozeman1001
Inventar
#16 erstellt: 28. Sep 2014, 08:00
Also: es handelt sich definitiv um einen Mk III. Ich hatte das in meinem vorhertigen Post einfach als klar vorausgesetzt, weil man ja die Headshell im Eröffnungsposting gesehen hat und dies eindeutig ein TP63 ist. Sorry für die Verwirrung!
So, jetzt zum Tonabnehmer: wie Günther schon schrieb, ist der Tonabnehmer das entscheidende Teil bei der Wiedergabequalität. Insofern ist es eher die Regel als die Ausnashme, dass dieser bei Vintage-Drehern den Preis des Drehers übersteigt.
Der TP11MkIII ist schon ein ziemlich guter Arm. Seine Lager sind hervorragend, denn diese sind identisch zum höherwertigen TP16. Nur dass der TP11 eine statische Auflagekrafteinstellung und ein Antiskating mittels Fadengewicht hat.
Insofern wäre ein OM40 keinesfalls übermotorisiert für den Dreher.
Als Low-Budget Alternative, die trotzdem herrvorragend klingt, kann ich das Acutex 412STR empfehlen. Gibt es NOS bei ebay.it für 49€ plus Versand. Habe ich an meinem TD320 Mk nix und es läuft hervorragend. Da es NOS ist, soll es hin und wieder allerdings vorkommen, dass mal eins daberi ist, wo die Nadel schief steht. Muss man dann reklamieren.
sandmann319
Inventar
#17 erstellt: 28. Sep 2014, 08:19
Hallo Cayin,

dein Tonarm ist ein TP 63

wenn du ein neues System suchst würde ich dir dieses empfehlen.
Link

Es passt trotz der geringeren Nadelnachgiebigkeit exzellent zum TP 63 (zwischen Theorie und Praxis gibt es doch noch Unterschiede)
und ist mit 132,-€ noch bezahlbar und klanglich hervorragend. (Und kein NOS, sondern aus aktueller Produktion, Ersatz-nadeln kein Problem)
Hat auch mit 220 pF. Abschlusskapazität kein Problem. (trotz anders lautender Äußerungen)
Benutze es selber seit 2 Wochen und bin hoch zufrieden.
Meine suche hat damit ein Ende gefunden.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 28. Sep 2014, 08:21 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 28. Sep 2014, 08:42
Hallo,


Wenn du partout kein Geld ausgeben willst nutze doch einfach das alte AT-93 weiter bis dir die Nadel aus dem Nadelträger fällt. Das ist günstig wenn auch alles andere als gut.


Du könntest z.B. auch eine andere - bessere - Nadel nutzen:

ADEL 710-DHE

http://www.turntableneedles.com/NEEDLE-710-DHE_p_3722.html

Audio Technica ATN95E ATN3400 Typ jico Shibata Stylus - unsere Nadel 710-DSH

http://www.turntable...-710-DSH_p_3721.html

Zu den Preisen kommen aber auch noch Versand und Einfuhrumsatzsteuer.

Gibt es auch beides mit einem neuen Generator zum geringen Aufpreis:

Cartridge AT95HE

http://www.turntableneedles.com/Cartridge-AT95HE_p_3926.html

Tonabnehmer AT95SH

http://www.turntable...H-AT95SA_p_3949.html

VG Tywin
boozeman1001
Inventar
#21 erstellt: 28. Sep 2014, 11:27

sandmann319 (Beitrag #17) schrieb:


dein Tonarm ist ein TP63


Nur um jetzt nicht die Verwirrung komplett zu machen: der TonARM ist ein TP11, mit dem TonarmENDROHR TP63, was ihn insgesamt zum TP11 Mk III macht. Diese kurz hinter dem Lager angesetzten Endrohre (sogenannte Isotrack) sind eine Thorens-Spezialität, aus der Zeit als ultraleichte Arme für Tonabnehmer mit sehr hoher Compliance "in" waren. Durch die Kupplung nahe beim Drehpunkt und die ultraleicht konstruierten Headshells erreichte man eine sehr geringe Masseträgheit des Armes. Dual verfolgte mit seinen ULM-Armen ein ähnliches Konzept (Ultra Low Mass).

@Gerd: auch wenn vieles auf dem Papier nicht geht, kann es in der Praxis durchaus gut gehen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die Isotrack Arme härter aufgehängte Systeme nicht besonders mögen. Allerdings kenne ich das Pearl nicht aus eigener Erfahrung, ich hatte nur mal das Black Pearl an einem ProJect und das war nix...
sandmann319
Inventar
#22 erstellt: 28. Sep 2014, 11:43
Hallo Boozeman,

hast natürlich recht mit dem Tonarm, nur der wechselbare Teil nennt sich TP 63.

Ich hatte die besten Erfahrungen mit Systemen der Härteren Art gemacht
wie zB. das Yamaha MC9 Compliance von 11, hab ich viele Jahre eingesetzt,
sogar das Audio Technika OC 9 mit einer Compliance von 9 war viele Jahre im Einsatz.
Und auch jetzt das Sumiko Perl mit 15 Exzellent am TP 63.

Liegt vielleicht aber auch an der restlichen Konstruktion den gesamten Tonarmes
das unterschiedliche Erfahrungen gemacht werden.

Zum Black Perl kann ich nur soviel sagen,
das der Korpus mit dem Perl identisch ist, aber eine ganz einfache Rundnadel hat,
kann aber mit der Nadel vom Perl aufgerüstet werden.

Gruß Gerd
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 29. Sep 2014, 09:37
Ihr habt mich überzeugt - ich werde mir ein neues System anschaffen - im Bereich 250,- - 300,- Euro - genug Tips habe ich ja bekommen.
Ich dache bisher daß ich vielleicht besser bedient bin mit 300,- - 400,- Euro gleich einen neuen Plattenspieler (Project, etc.) zu kaufen, statt in den Thorens zu investieren - aber der 166 scheint ja ein ganz gutes Gerät zu sein.
Dann noch einen neuen Riemen dazu und zu neuem Lager-Öl werde ich auch mal schauen.

Gruß und Danke soweit!
Kay
boozeman1001
Inventar
#24 erstellt: 29. Sep 2014, 09:43
Ein Project (oder ähnliche Frühstücksbrettchen) für 300-400 Euro sieht gegen den Thorens keinen Stich. Und dann ist da beim Kauf auch meist nur so ein Billigsystem dran, womit man keinen Spaß hat. Der Thorens ist schon ein sehr erwachsener Dreher, insofern ist das Geld deutlich besser in einem neuen System angelegt.
Mein Tipp nochmal: bestell' Dir erstmal das Acutex und teste das. Du wirst Deinen Thorens nicht wiedererkennen! Sollte es nicht in Ordnung sein, tausche es um. Die Kosten für Porto sind allemal günstiger, als ein neues System. Das Acutex ist sehr gut, da müsstest Du bei Neu-Systemen schon um und bei 200€ ausgeben, um da ran zu kommen.
Marsilio
Inventar
#25 erstellt: 29. Sep 2014, 12:28
Das schöne ist ja, dass Du einen guten Plattenspieler, wie es eben der Thorens ist, punkto Tonabnehmer je nach Vorlieben und Budget aufrüsten kannst.

Was die Tonabnehmersysteme betrifft schliesse ich mich den Empfehlungen hier an: Fürs kleine Geld unter 100.- ist das Acutex STR412 für 49.- ein heisser Tipp - mit den erwähnten kleinen Unsicherheitsfaktoren. Fürs mittlere Budget um 150.- gibt's mit dem Sumiko Pearl einen Tonabnehmer aus aktueller Produktion, vielleicht passt auch das Audio Technica AT440Mla an den TP11. Bei höherem Budget um die 300.- darf's dann auch gerne eines der gehobenen Ortofon-MM-Systeme wie z.B. ein VM Silver oder ein OM (hier aber mindestens OM-30 mit Fineline-Nadelschliff, noch besser ist das OM-40 mit Gyger-Schliff) sein.

LG
Manuel
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 05. Okt 2014, 07:51
So hier meine Rückmeldung, das "grüne Gift" ist weg - mein neuer Tonabnehmer ist angekommen und der Thorens spielt jetzt wirklich in einer anderen Liga - und dieses obwohl noch nichts eingespielt ist. Danke für die vielen Tips und die Hinweise hier zu investieren!

OM 40

Da ich ja lernen möchte zu analog hier noch einige Fragen:

Fritz Gyger 70, nackt - Den FG-Schliff habe ich mir angesehen, aber was bedeutet die Angabe nackt/naked in der Beschreibung des Diamanten?
Zur Lebensdauer bei vernünftiger Nutzung? Liege ich bei knapp 2000h richtig bei der Nadel?
Gibt es eine "Faustregel" bei der Abschlusskapazität? Also typ. tonale Änderung bei der Einstellung am oberen / unteren Ende der Empfehlung?
Dito für den Abschlusswiderstand?

Danke schon mal in die Runde!
Kay

PS: Die Lagergeschichte habe ich noch nicht gemacht, hier muß ich erst mal so ein Set mit Öl und Reinigungsmitteln besorgen, neuer Riemen ist drauf.


[Beitrag von Cayin_Freund am 05. Okt 2014, 08:03 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 05. Okt 2014, 07:56
Hallo,


Fritz Gyger 70, nackt - Den FG-Schliff habe ich mir angesehen, aber was bedeutet die Angabe nackt/naked in der Beschreibung des Diamanten?


http://analog-forum....ein-nackter-diamant/

VG Tywin
boozeman1001
Inventar
#28 erstellt: 05. Okt 2014, 08:24
Welches Ortofon OM ist es denn jetzt geworden?

Nackt/nude bedeutet, dass ein ganzer Diamant auf den Cantilever geklebt ist.
Das Gegenteil dazu ist gefasst/bonded, was bedeutet, dass eine kleine Diamantspitze in einer Fassung (meist eine Art Zinn) sitzt, welche auf dem Cantilever befestigt ist. Vorteil der nackten Montage ist die deutlich geringere bewegte Masse der "Nadel" und somit eine bessere Auflösung.
Die nackte Montage ist natürlich aufwendiger und dasher meist deutlich teurer.
Tywin
Inventar
#29 erstellt: 05. Okt 2014, 08:26
Geyger nackt = OM40
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 05. Okt 2014, 08:32
Exakt - der OM 40 ist es geworden.
Und danke für die Aufklärung zu "nackt"!

Und die Geschichte mit dem "Strassenpreis" war auch so - als ich dem Händler sagte, ich zahle 50,- weniger als es sein Wunsch war - ohne mit der Wimper zu zucken war es OK.
Mir scheint die Marge zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis bei den Tonabnehmern identisch zu der Marge im Textilgewerbe oder bei Luxus-Uhren zu sein....


[Beitrag von Cayin_Freund am 05. Okt 2014, 08:34 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#31 erstellt: 05. Okt 2014, 20:40
Joa, mit dem 40er kann wohl schon ziemlich anständig Musik hören...!
Cayin_Freund
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 09. Okt 2014, 06:50
Die Entscheidung für den OM 40 war wirklich gut - Danke für die Tips!!

Was sollte ich an dem Thorens jetzt noch "für kleines Geld" machen - gibt es Tips, die immer gehen an Plattenspielern?

Bringt eine Kork-Matte als Auflage mehr als die Filz-Matte, die ich mit übernommen habe?
Phono-Kabel tauschen? Oder nur die Cinch-Stecker, die wirklich nicht mehr sol toll aussehen - sind leicht oxidiert durch die Zeit auf dem Dachboden.

Gruß Kay
xutl
Inventar
#33 erstellt: 09. Okt 2014, 07:06
Eine Kork-Matte bringt gegenüber der jetzt vorhandenen Filzmatte nur optisch etwas.
Wenn DIR Kork also besser gefällt....nur zu
Optimal wäre die ursprünglich gelieferte Gummimatte.

Das Kabel nur tauschen, wenn die Kapazität nicht paßt.
Die verbauten waren / sind allerdings in der Regel gut geeignet.

Stecker würde ich so lassen und lediglich sauber machen.
Wenn Du kein geeignetes Mittel hast / kaufen willst.
Nagellackentferner oder Rasierwasser sind genau so gut.
Welche Variante für Dich in Frage kommt, enscheidet Deine Nase.

Wichtige ist eine EXAKTE Justierung des Systems / der Nadel.
Ohne Wissen, Geduld, Zeit. Schablone(n) nur schwer hinzubekommen.
Hast Du die Einstellehre (durchsichtiges Plastikteil, welches bei abgenommenen Tonarmrohr über den Kopf geschoben wird und nach dem Du die Nadel justieren kannst)?

Besonders die Höhe ist ein Problem, wenn Du eine dicke Korkmatte benutzen willst.
Es gibt von Thorens passende Unterlegscheiben (waren im Lieferumfand enthalten).
akem
Inventar
#34 erstellt: 09. Okt 2014, 07:33
Ehrlich gesagt finde ich Korkmatten klanglich schon besser als Filz. Filz nimmt dem Klang doch ein wenig Spielfreude und Lebendigkeit. Das kenne ich bei Kork so nicht. Dazu kommt, daß viele Filzmatten beim Abspielen die Platten elektrostatisch aufladen (viele, nicht alle).

Gruß
Andreas
xutl
Inventar
#35 erstellt: 09. Okt 2014, 08:49
Stimmt schon...
Kork klingt anders als Filz

Da Kork steifer ist, tendiert der Klang zu "klooockk".
Filz klingt eher wie "bloooofffff".
Gilt jeweils, wenn die Matten zu Boden fallen

Da dabei in der Regel der Dreher mit zu Boden stürzt, dürfte dieses Geräusch unter gehen

Eine Filzmatte kann sich aufladen, wenn der Nutzer seine Aufladung bei Berührung abgibt.
Bleibt natürlich noch die Möglichkeit, daß die Auflagekraft derart hoch eingestellt ist, daß sich die Nadel in das Vinyl krallt, selbiges festhält und die Platte auf der Filzmatte durchrutscht

@akem
Laß den VooDoo-Sche*** aus diesem Fred raus!
Dafür gibt es hier eine gesonderte Spielecke!
Sollte DIR eigentlich bekannt sein
akem
Inventar
#36 erstellt: 09. Okt 2014, 10:59
Das ist kein Voodoo sondern absolut ernst gemeint.
Wenn Du keinen Unterschied zwischen verschiedenen Tellerbelägen hörst bist Du entweder schon ziemlich bejahrt und wenn Du noch halbwegs jung bist, solltest Du mal einen Besuch beim HNO in Erwägung ziehen (das ist jetzt nicht beleidigend gemeint!)

Gruß
Andreas
boozeman1001
Inventar
#37 erstellt: 09. Okt 2014, 11:03
Zunächst sollte man, denke ich, auch die jeweilig vorhandene Kette anschauen, ob die überhaupt in der Lage ist diese Nuancen so herauszugeben, dass man sie ünerhaupt hören KÖNNTE.
Ich behaupte jetzt mal. dass ich das mit meiner (durchaus nicht ganz schlechten) Kette NICHT könnte.
DrNice
Moderator
#38 erstellt: 09. Okt 2014, 11:10
@xutl:

Man kann auch unterschiedlicher Meinung sein, ohne gleich derart direkt zu werden.


[Beitrag von DrNice am 09. Okt 2014, 13:27 bearbeitet]
xutl
Inventar
#39 erstellt: 09. Okt 2014, 13:26
SORRY
Aber einmal OT muß noch sein.....

Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber..........

Die Erfahrung zeigt leider, daß sich eine gewisse Direktheit / Deutlichkeit gegenüber einigen Mitgliedern nicht vermeiden läßt, im Gegenteil, sie ist nicht nur hilfreich, sondern erforderlich.
Ev. hätte ich die (unsichtbaren) Ironie-tags des 1. Teil meines Beitrags größer schreiben müssen.

ICH jedenfalls gehe nicht hin und bewege mal wieder einen Thread in eine Richtung, die der TE mit Sicherheit nicht gemeint hat.


PS:
Bist Du so nett und nimmst in Deinem Beitrag das "k" aus meinem Nick raus.
Ich habe lange daran gebastelt...
Wuhduh
Inventar
#40 erstellt: 10. Okt 2014, 01:31
Moin !

Die Oehlbach 4101 CJG 51 Cinchstecker lassen sich gut verarbeiten und bieten an vielen alten Cinchbuchsen guten Kontakt. Gibt es evtl. auch einzeln farig markiert. Investition lohnt sich im Ggs. zu dem Billigmist.

MfG,
Erik
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