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Thorens TD 166 j

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amwvdb
Neuling
#1 erstellt: 09. Mai 2007, 10:06
Hallo,
ich bin ganz frischer "Thorensanfänger" und seit wenigen Tagen stolzer Besitzer eines TD 166j, zumindest steht das drauf. Aber jetzt fängt, zumindest für mich, das Verwirrspiel an:
Laut Herstelleraufkleber unter dem Plattenteller handelt es sich um einen TD 166MK2, der müßte aber bereits ein separates Netzteil haben, hat er aber nicht, sondern läuft mit 220 Volt.Drauf steht TD 166j, und zwar vor dem Systemträger. Wie ich verschiedenen Abbildungen entnehmen konnte, sieht der TD166MK2 etwas anders aus, zumindest ist die Beschriftung links vom Knopf des Armlifts. Tonarm ist ein TP11, vermutlich erste Ausführung und nicht der wohl normalerweise dauf verbaute TP 16. Außerdem hat er den schwereren Metallsubteller und nicht, wie allgemein beschrieben wird, bereits die Kunststoffausführung.
Auf der Bedienungsanleitung steht TD 166j und TD 165, abgebildet ist ein TD 165.
Die "äußere Erscheinung" ist rundum schwarz, auch das obere Chassis, die vorderen Bedienelemente ( Drehzahl und Lift ) sind über die gesamte Breite mit einem silbernen Rand umgeben. Kann jemand sagen, um welches Teil es sich denn nun handelt? Danke Albert
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 10. Mai 2007, 19:47
Hi, das ist wirklich nicht so einfach. Bei Thorens wurde wie man hört nicht selten das verbaut, was grade auf Lager war. Außerdem haben die späteren Besitzer manchmal auch zur Verwirrung beigetragen, indem sie Teile ausgetauscht haben. Ein IIer Typ ist das aber m.E. eher nicht, wegen des Tonarms. Interessant wäre noch, ob Dein Gerät ein 7er oder 10er Lager hat.

Egal, das ist jedenfalls ein recht feines Gerät, über das Du Dich freuen solltest. Übrigens: Obwohl der Metall-Innenteller normalerweise höher im Kurs steht, hat mir noch niemand sagen können, was der im Ergebnis besser kann als der Plasteinnenteller.

Gruß von Silberfux
Holger
Inventar
#3 erstellt: 10. Mai 2007, 19:57
Hi Albert,

Hier findest du einen Scan des offiziellen Thorens-Prospektes zum TD 166J.
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 10. Mai 2007, 20:10
Hallo Holger,

wunderbarer Link und spätantikes Marketing...

Auffällig ist jedenfalls, dass der dort angepriesene 166 J einen Plaste-Innenteller hat, während der hiesige ....

Also wer uns das nochmal ganz genau erklärt, der muss noch geboren werden. Wie gesagt, ist auch egal, weil es einfach goile Geräte sind, die Thorense

Gruß von Silberfux
amwvdb
Neuling
#5 erstellt: 12. Mai 2007, 10:02
Hallo Silberfuchs, hallo Holger,
danke für Eure Antworten. Ich gehe also mal davon aus, daß es sich um einen TD 166 "Urtyp" handelt. Macht es denn noch Sinn,bzw. geht das überhaupt, das Gerät auf 16 Volt umzurüsten ? Ich habe den Spieler jetzt angeschlossen und muß sagen, daß der Klang im Verhältnis zu meinem bisherigen Dual CS 627Q mit U.L.M. Tonarm deutlich besser ist. Also kann ich mich wirklich über den Kauf freuen. Falls noch jemand Tipps haben sollte, so freue ich mich über jede Hilfe. Gruß Albert
Holger
Inventar
#6 erstellt: 12. Mai 2007, 10:37

amwvdb schrieb:
Macht es denn noch Sinn,bzw. geht das überhaupt, das Gerät auf 16 Volt umzurüsten ?


Hi Albert,

"Gehen" würde das natürlich, wenn du dir einen 16V-Motor plus passendes Netzteil besorgst - die Umbau-Anleitung habe ich.
Aber lohnen würde sich das m. E. nicht.
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 12. Mai 2007, 11:39
Hi, ich kann mich Holgers Tipp nur anschließen, das bringt m.E. keine hörbare Verbesserung. Kauf Dir lieber ein ordentliches Abtastsystem, falls nicht schon eines dran ist. Außerdem würde ich das Lager prüfen, erforderlichenfalls reinigen und neues Öl einfüllen. Tipps und Material gibt es bei Joel.

Gruß von Silberfux


[Beitrag von silberfux am 12. Mai 2007, 11:40 bearbeitet]
michiback666
Neuling
#8 erstellt: 24. Mai 2007, 23:41
@ SILBERFUCHS,

geboren wurde der den du suchst um eine Antwort zu erhalten so vor 31 Jahren nu hat er Dich gefunden!! lach
der Unterschied zwischen Alu und Kunststoffinnenteller iss eigentlich ganz simpel.
die Aluvariante beseitigt fast restlos störende Riemenlaufgeräusche die sich besonders beim Einsatz von hochwertigen MC Systemen bemerkbar machen.
Die Firma Phonosophie in Hamburg ( leider Pleite wie so viele ) bot vor etwa 14 Jahren ein echt bemerkenswertes Tuningpaket an welches aus Aluinnenteller,Aluantriebspulley,grossem Lager und Chromfedern bestand der preis lag bei etwa 750 Mark und machte sozusagen aus einem High Ender das ultimative Klangwunder und bis heute ein ungeschlagenes Referenzgerät auch dank der neuen Federn die bei richtiger Einstellung der Härte unerwünschte Resonanzen in ungeahntem Ausmaß beseitigten

so long der michiback
michiback666
Neuling
#9 erstellt: 25. Mai 2007, 00:06
@ amwvdb,

erstmal Willkommen im Klub der THORENJÜNGER !!

so nun zu deinem kleinen Schatz,

meiner Meinung nach besitzt du zweifels ohne einen 166 Jubilee der ersten Ausführung,die ersten wurden mit internem Netzteil gebaut und wie die Jungens dir schon sagten ist es nicht ganz so einfach bei Thorens immer so genau durchzusteigen da die Firma oft scheinbar wahllos Teile verschiedener Modelle zusammengebracht hat.Aber halt nur scheinbar. Und lass das Netzteil wo es ist.
Auch waren viele der Thorensbesitzer am Tuning ihrer Schätze interessiert so das oft neuere Bauteile in älteren Modellen verbaut wurden (Baukastensystem).Geht mir und meinen infizierten Freunden bis heute so.
Solltest du nach einem passenden System suchen helf ich gerne, nich alles was es so als High End Tonabnehmer zu kaufen gibt verträgt sich mit nem Thorens. und bevor hier einer meckert wie ich das behaupten kann- ich habe so im laufe der Jahre bestimmt 100 der High Ender repariert -sie haben es eben verdient- und überholt dazu bestimmt ebensoviele Tonabnehmer getestet und die meisten erneuert.
Beim Tonabnehemer kommt es in erster Linie daruf an was deine Phonovorstufe im Verstärker kann ,dann was du willst MM oder MC beides hat Vor und Nachteile und letztendlich welche Musikrichtung du hauptsächlich hörst.

so long der michiback
silberfux
Inventar
#10 erstellt: 28. Mai 2007, 10:16
Hi michiback,

meine Frage bezog sich nicht so sehr auf den klanglichen Unterschied (aber vielen Dank für die diesbez. Auskunft, hab da aber dazu auch schon andere Meinungen gehört), sondern auf die Existenz eines System, nach dem Thorens damals die Ausstattung für die Dreher zusammengestellt hat. Dieses mag es gegeben haben; es gibt nur so viele Beispiele für Abweichungen, dass man Zweifel daran bekommen kann, ob ein System vorhanden war.

Gruß von Konrad
violette
Stammgast
#11 erstellt: 28. Mai 2007, 13:05
Hallo Leute

Keine Panik

Die Metall Antriebsteller bietet nur ein qualitative Aufwertung.(höhenschlag und Stabilität).
Dieser Metall Teller lasse sich besser richten als Plastikteller ein und bei 10mm sogar noch besser und so werden besser Toleranze erreicht.
Intelligent marketing sowie bei Metall Pulley man kann hinteher alles interpretiern wie man es möchte .
Fakt ist das man es nicht hören und messen kann , ein is aber ganze sicher ein Kunstoffe Teller bringt wenig Masse in der Mitte , resonniert nicht und bei 7,2 mm Durchmesser erzeugt weniger Lagerreibung.(mit ein Hartmetall Lagerspiegel noch viel besser als bei 10mm Lager).
Also bitte Vorteil abwiegen !
Gruß
Joel


[Beitrag von violette am 28. Mai 2007, 13:31 bearbeitet]
amwvdb
Neuling
#12 erstellt: 03. Jul 2007, 14:30
Danke an alle Infogeber! Tut mir leid, daß ich erst jetzt anworte, war zwischendurch längere Zeit erkrankt. Nun kann ich mich denn wieder meinem Thorens widmen. Ich glaube, ich lasse alles so wie es jetzt ist, denn der Klang ist wirklich gut!( Habe herausgefunden, daß ein ADC System eingebaut ist, lediglich die Höhen könnten etwas präsenter sein, aber das kann man ja mittels Verstärker regulieren )
Liebe Grüße Albert
KLM46
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 20. Okt 2016, 13:13
Hi Gemeinde, ich habe seit geraumer Zeit auch solch ein Schätzchen zu Hause. Jetzt ist mir der mitgelieferte Tonabnehmer kaputt gegangen, und ich würde gerne Ersatz beschaffen. Kann mir hier jemand was Gutes, aber nicht unbezahlbares empfehlen? Ich habe einen Phono-Verstärker von Kenwood, 2x 400W. Rock/Pop/HipHop wird gehört... Ich habe ebenfalls die erste Ausführung mit integriertem Netzteil...
silberfux
Inventar
#14 erstellt: 20. Okt 2016, 15:55
Hi, wenn da ein TP 11 drauf ist und Dein Vorverstärker (der mit 2x400 W :)) , könntest Du ein MC nehmen. Gib doch bitte mal die genaue Bezeichung von dem Kenwood bekannt. Und wie hoch ist Dein Budget für ein System? BG Konrad
KLM46
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 27. Okt 2016, 08:08
Hi, sorry für die späte Antwort. Ich muss hier die E-Mail Benachrichtigungen einschalten. Bin auf Arbeit, werde aber am WE die genauen Daten meines Verstärkers posten. Momentan habe ich den Vinylmaster Red von Ortofon drauf. Leider ist beim Umzug die Nadel abgebrochen. Kann ich hier eine Ersatznadel kaufen? Ich habe das nirgends gefunden. Nur den kompletten Tonabnehmer, und der ist mit 200€ doch recht teuer. Aber es wäre mir auch 200€ wert, den Klang wieder zu haben. Ich werde am Wochenende Zeit haben, um genau zu eruieren, welcher Tonarm verbaut ist. Ich bin hier leider kein Fachmann. habe mich nur vor 3-4 Jahren damit beschäftigt, als ich den Plattenspieler bekommen habe. Und jetzt habe ich endlich wieder Zeit, mich darum zu kümmern

Edit: rein optisch glaube ich schon, dass es der TP11 ist:

http://www.thorens-info.de/td166j3.jpg


[Beitrag von KLM46 am 27. Okt 2016, 08:12 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 27. Okt 2016, 08:25
Hallo,

Vinyl-Master Nadeln gibts beim Thakker in Bottrop: https://www.thakker....rie-original/a-5924/

Peter
KLM46
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 27. Okt 2016, 08:52
Hi und danke für den Link. Aber die Nadel kostet ja fast genau so viel wie das ganze System. Dann lieber einen komplett neuen Tonabnehmer.
akem
Inventar
#18 erstellt: 27. Okt 2016, 09:06
Das ist immer so, die Nadel ist das mit Abstand Teuerste am Tonabnehmer. Dann kommt die Verpackung und dann erst der Generator... Zum Beispiel kann man den Generator der OM-Serie für schlappe 5€ einzeln kaufen...
Das VM Red würde ich jetzt aber noch nicht als gut bezeichnen, da gibt's Besseres für weniger Geld.
In welche Richtung soll es denn klanglich gehen? Was gefällt Dir am VM Red und was weniger?

Gruß
Andreas
KLM46
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 27. Okt 2016, 09:45
Hi @akem,

ich hatte keinerlei Erfahrung, als ich vor einigen Jahren den Entschluss gefasst habe, wieder Vinyl hören zu wollen. Den Palttenspieler habe ich generalüberholt bei Ebay gekauft, aber es war ein mieser Tonabnehmer drauf. Leider weiß ich nicht mehr welcher. Dann habe ich etwas gelesen, und mir wurde der VM Red empfohlen.
Ich war eigentlich zufrieden mit dem Klangbild, auch wenn die Höhen mir etwas "plastisch" vorkommen. Also 100% überzeugt war ich nicht. Habe allerdings auch wenig vergleiche.
Ich höre gerne klassiche Rock/Popmusik wie Pink Floyd, Dire Straits etc. Aber auch akteulle Singer/Songwriter wie Passenger. Dazu kommt meine Leidenschaft für HipHop. Also eigentlich lässt es sich schwer auf eine Richtung einschränken.
Ich bin für andere Vorschläge natürlich offen und dankbar was den Tonabnehmer angeht, und ehrlich gesagt hätte ich auch nichts gegen eine kleinere Investition Wenn natürlich die Qualität stimmt.


Danke für deine Zeit....

Edit: dein 10.000 Beitrag Glückwunsch


[Beitrag von KLM46 am 27. Okt 2016, 09:46 bearbeitet]
akem
Inventar
#20 erstellt: 27. Okt 2016, 11:16
Nun, das VM Red hat halt nur eine Standard-Ellipse mit 8 mal 18µm Radien als Nadel. Immerhin zwar ein nackter Diamant aber eben nichts Besonderes. Elliptisch ist nicht gleich elliptisch...
Alternativen:
- Audio Technika AT440 (ab ca. 150€): sehr scharfer Schliff, dadurch justagekritisch, belohnt aber dafür mit extrem guter Auflösung und extrem niedrigen Abtastverzerrungen sowie langer Lebensdauer (ca. 2000 Stunden ggü. etwa 800 Stunden beim VM Red); braucht aber eine niedrige Abschlußkapazität von max. 200pF wobei das Kabel des Drehers im Regelfall schon an die 150pF hat - die Phonostufe sollte auf jeden Fall unter 100pF liegen und das ist nur bei den Allerwenigsten der Fall
- Excel QD 700E: in letzter Zeit gab es etwas Verwirrung um diesen TA, ob es denn nun wirklich ein Excel ist oder nicht; trotzdem: ich hab meines bei Thakker gekauft und für die 59€ spielt es unverschämt gut; Nadel ist eine scharfe Ellipse, zwar nur gebondet aber trotzdem gut
- Elac, genaue Bezeichnung weiß ich grad nicht: Johannes Krings verkauft über audiomarkt.de diese New Old Stock Tonabnehmer für 55€; auch hier gilt: unverschämt gut für's Geld...

Alle drei sind besser als das VM Red, bieten mehr Auflösung und weniger Abtastverzerrungen. Bei den beiden letzteren gibt es aber wohl keine Original-Ersatznadeln. Da müßtest Du Dir ggf- mehrere komplette Tonabnehmer kaufen und einlagern.

Gruß
Andreas
KLM46
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 28. Okt 2016, 06:33
Danke für deine Links.

Excel QD 700E-> haben die aus dem Programm genommen vorläufig, so wie ich das dort sehe. Und gebraucht, wie im letzten Link, kaufe ich eigentlich ungern solche feinmechanischen Dinge. Aber ich schaue mir das am WE nochmal genauer an. Hier mal die technischen Daten meines Verstärkers:


Kenwood KR-V 7080, ist alt - ich weiß

technische Daten Kenwood KR-V 7080


Bild von zu Hause
20161028_070852


[Beitrag von KLM46 am 28. Okt 2016, 13:04 bearbeitet]
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