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Ersatznadel für AT130E oder neuer Tonabnehmer

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Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Dez 2014, 22:58
Hallo zusammen

Ich habe auf meinem Luxman PD277 Plattenspieler ein AT130E Tonabnehmer von Audio Technica montiert. Der Plattenspieler stand Jahrelang im Keller herum (gehört meinem Vater). Ich habe schon einige Platten damit gehört. Da ich weder Erfahrung habe im Audio Bereich noch eine besonders Anlage kann ich nicht sagen wie gut der Tonabnehmer bzw. die Nadel ist.

Nun wollte ich fragen, ob es sich eher lohnen würde eine Ersatznadel für den AT130E zu kaufen oder direkt einen neuen Tonabnehmer. Es geht mir hauptsächlich darum, dass ich meine Platten nicht mit einer "alten" Nadel zerstöre. (Ist das so schlimm wie man öfters liest/hört?)
Falls ein neuer Tonabnehmer die Lösung wäre, hier ein paar Infos zu meinem Musikgeschmack:
Ich höre ca. 70-80% Hiphop und der Rest setzt sich aus Soundtracks und House/Techno zusammen. Klassik Jazz, usw. habe ich keine Vinyls und werde ich mir in Zukunft auch nicht zutun.

Wie ich im Internet gesehen habe ist eine Ersatznadel (Link) ziemlich teuer (84$, Versand kommt hinzu). Eine AT120E Nadel (Link) würde meines (bescheidenen) Wissens auch auf den AT130E Tonabnehmer passen und wäre deutlich günstiger (29$) zu haben.

Wie viel würde ein ein neuer Tonabnehmer, der "gleich gut oder besser" als der AT130E ist in etwa kosten?
Mir ist bewusst dass ein Tonabnehmer viele verschiedene Aspekte hat, aber ich beschränke mit aufgrund meines bescheidenen Wissen auf "gleich gut oder besser".

Ich werde in naher Zukunft (spätestens bis Februar) zudem "Pflegeprodukte" für meine Schallplatten zutun. Sprich eine Knosti (Okki Nokki ist mir für meine kleine Sammlung zu teuer), gefütterte Innenhüllen (Nagoka & protected) und was noch so dazugehört, um die Plattensammlung "sauberer" zu halten.

Zum Schluss kann ich sagen, dass ich nicht der Vinyl-Hörer bin, der Vinyl hört weil es besonders gut klingt, sondern weil mich die Technik fasziniert und ich gerne ein "Physikalisches Medium" habe (ich zähle die CD da schon nicht mehr dazu^^). Zudem reizt es mich, meine Lieblingsalben, auch wenn schwer erhältlich, auf Vinyl zu ergattern.

Gruss und Danke vielmals wenn sich jemand die Zeit genommen hat das hier durchzulesen und mir zu helfen!
Wetterfrosch77
vb
Stammgast
#2 erstellt: 24. Dez 2014, 10:06
Moin,

nur zur AT-Nadel; was wie zum Lux besser passt, weiß ich weder noch will ich es suchen.
Bei deinem ersten Link steht doch aber "obsolete"? Der zweite zeigt eine Nachbaunadel. Andere, wie etwa www.thakker.eu, hätten die zweite dann auch und Du müsstest nicht in Übersee kaufen.
Obwohl Du scheinbar deutlich unter 100 € bleiben willst, würde ich in diesem Fall lieber in den sauren Apfel beißen und wenigstens für 80,- € eine originale ATN 120 E bei besagtem Händler erstehen.
(Ist schon eine gute; für mehr Geld gibt's noch Netteres, musst Du wissen oder es wird noch jmd. obligatorisch hier aufschlagen )

Frohe Weihnacht
Volker


[Beitrag von vb am 24. Dez 2014, 10:08 bearbeitet]
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Dez 2014, 12:07
Vielen Dank für die Antwort
Habe nicht bemerkt, dass es beim anderen Händler nicht verfügbar ist *ups*

Die 124 € investiere ich gerne, nur habe ich keine Ahnung ob sich das lohnt im Vergleich zum Neupreis eines "ähnlich guten" Tonabnehmers?
vb
Stammgast
#4 erstellt: 24. Dez 2014, 13:42
Dann gib doch das Geld aus, hast Du den Originalzustand wieder. (Vorausgesetzt übrigens und noch gar nicht klar, die "alte" Nadel ist tatsächlich hinüber.)
"Besser" geht für das Geld imho nicht, zumindest technisch. Höchstens klanglich anders. Der Abnehmer ist übrigens einer, die man noch so richtig mit NOS-Nadeln aufrüsten kann. Wenn also die "Mehr geht noch"-Krankheit" ausgebrochen sein sollte: Über ebay verkauft Thakker noch die ATN 140 LC zehn Euro billiger als im Shop...

[Mit ML-Schliff hat er sie auch noch da.Und eine ATN 150... Aber keine Angst, dann geht nicht gleich eine neue Sonne auf. Man kann sich auch bescheiden und viel Freude haben. Manchmal mehr.]

BTW, kann es sein, dass der Arm eher ein leichter ist? (Da mögen sich Berufenere äußern.) Dann wäre eine ATN 152 LP auch denkbar, mag ich sehr. Büßt Du allerdings den Nadelschutz ein und der wäre wichtig für das Beryllium-Stäbchen bei Anwesenheit von Unberufenen, Katzen etc. Finde ich in D noch für 140,- €, waren vor zwei Wochen nur 125,-

Jetzt aber feiern...


[Beitrag von vb am 24. Dez 2014, 13:43 bearbeitet]
akem
Inventar
#5 erstellt: 24. Dez 2014, 13:42
Die ATN120 hat nur eine Ellipse mit 0,3x0,7mil = 8x18µm.
Die ATN130 hat dagegen eine Ellipse mit 0,2x0,7mil = 5x18µm. Das heißt, sie ist schärfer, hat die bessere Auflösung und Detailwiedergabe und sie hält etwas länger.
Daneben gibt es noch eine ATN140LC mit einem Line Contact Schliff. Die ist zwar deutlich teurer als von Dir geplant, klingt aber nochmal deutlich besser und hält mindestens doppelt so lange wie die ATN130 und wahrscheinlich dreimal so lange wie die ATN120.
Der Schliff entscheidet überwiegend über den Klang und über die Lebensdauer der Nadel. Deshalb relativieren sich die Mehrpreise hier ganz erheblich! Die vermeintlich zu teuere Nadel kann sich so ganz schnell als die effektiv billigste Nadel erweisen. Bedenke das...

Gruß
Andreas
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Dez 2014, 13:58
Ok, dann werde ich mir wohl überlegen, eine ATN140LC Nadel zu kaufen, wenn die wirklich länger hält
Ist diese evt. auch schonender für die Platten? Das würde mich nämlich speziell Interessieren, da ich ja wie gesagt momentan noch nicht das beste Audio Setup (Verstärker und Lautsprecher) habe.

Ich habe, als ich den jetzigen Tonabnehmer justiert habe immer die Angst gehabt, dass ich die Nadel schände wenn ich sie auf die Papierschablone lege. Würde es sich lohnen, im Internet eine Schablone zu kaufen, die nicht aus Papier ist (z.B. PVC oder ähnliches)?
Mir ist es zudem noch wichtig, dass die Nadel (bzw. deren "Hülle") die selben Masse sprich Höhe hat, sodass ich die Tonarmhöhe nicht verstellen muss.
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Dez 2014, 14:32
So, ich habe gerade die Nadel vom Tonabnehmer entfernen wollen (weil ich neugierig war und es nicht lassen konnte ) Dabei ist mir das Gehäuse der Nadel gebrochen, obwohl ich genau wie in der Anleitung gemacht habe .
Naja, ich versuch mich jetzt nicht gross aufzuregen da ich ja sowieso eine neue kaufen wollte, nun muss es jetzt ein bisschen schneller gehen xD

Ich habe den Tonabnehmer (ohne aufgesetzte Nadel) mal betrachtet und bemerkt, dass da einiges an Staub dran ist. Sollte das gereinigt werden? Und macht es dem Tonabnehmer etwas, wenn der einige Tage ohne Nadel ist? Ich werde natürlich schön aufpassen, dass kein Staub ran kommt (bei der Kontaktstelle).

Tonabnehmer AT130E ohne Nadel
akem
Inventar
#8 erstellt: 24. Dez 2014, 14:35
Die Nadeleinschübe sind geometrisch kompatibel. Alten raus, neuen rein, fertig. Die Nadeleinschübe muß man quasi nach unten ziehen und die sitzen ziemlich streng.
Je schärfer ein Schliff ist, desto einstellungskritischer ist er. Also einfach das System irgendwie auf's Headshell schrauben ist nicht, da muß man dann schon eine Schablone benutzen. Aber eine Doktorarbeit braucht man auch nicht draus machen, da jede Schablone in sich zwar schlüssig ist aber doch eine eigene Geometrie verfolgt. Und ob Du nun IEC, Baerwald, Löfgren oder sonstwas nimmst ist eigentlich egal, führt aber jedesmal zu einem leicht anderen Ergebnis. Der Unterschied ist halt, daß die Nullpunkte jeweils woanders landen...
Aber: je schärfer der Schliff, umso größer ist paradoxerweise die Auflagefläche auf der Rillenflanke. Bei gleicher Auflagekraft bedeutet das eine geringere Flächenkraft (also Kraft pro Flächeneinheit) und damit auch weniger Reibung und Verschleiß. Deswegen halten die scharfen Nadeln auch so viel länger (Ellipsen je nach genauem Schliff zwischen 700 und 1000h, scharfe Schliffe 2000h und mehr; van den Hul gibt seinen van den Hul 1 Schliff mit bis zu 4000h an).

Gruß
Andreas
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Dez 2014, 14:53
Eben weil die so streng sitzen musste ich stark ziehen, und als die Nadel draussen war habe ich das Gehäuse zwischen meinen Fingern zerbrochen (direkt als es vom Tonabnehmer "rausrutschte".

Ich habe nun noch Folgende Nachbau-Nadel gesehen: AT120E. Ich frage mich ernsthaft, ob es mir das 4 fache Wert ist, eine AT130E Orignalnadel zu kaufen anstatt einer AT120 Nachbaunadel.

Hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit Nachbaunadeln (für Audio Technica Tonabnehmer)? Ich möchte nochmals erwähnen dass ich nicht die beste Verstärker-Lautsprecher Kombination habe, sodass es mir hauptsächlich darum geht, Platten ohne Rauschen und Knistern (sprich gut gereinigt) und ohne Plattenabnutzung zu hören.

Vielen Dank für jegliche Hilfe und frohe Festtage!
akem
Inventar
#10 erstellt: 24. Dez 2014, 16:17
Bei mir war bis jetzt jede Nachbaunadel rausgeschmissenes Geld... Ich hatte zwar erst zwei und meine Ansprüche sind zugegebenermaßen nicht gerade gering, aber rechne auf jeden Fall mit deutlichen Abtastverzerrungen und deutlichen tonalen Verfärbungen. Ich mein, die 120er Originalnadel ist ja schon nichts wirklich Gutes und hat Mängel in Auflösung und Tonalität, aber wie soll jemand für 30€ Endpreis mit Steuern, Zöllen, mehreren Gewinnspannen etc (also Herstellungspreis grob geschätzte 5€...) die gleiche Qualität erreichen können So Sachen wie nackter Diamant, Qualitätskontrolle, Politur oder gar Diamantausrichtung nach dem Kristallgitter kannste da halt völlig vergessen. Ergo klingt die Nadel nicht nur schlechter sondern hält auch nicht so lange. Und wer weiß schon, welche Compliance so ein Ding hat? Soll auch schon vorgekommen sein, daß so ein Ding mal ne zweite Rille in die Platte schneidet...
Probier's ruhig aus, viel Geld ist ja nicht weg und ruinieren wird's Dich nicht. Könnte aber gut sein, daß Du Dich hinterher ärgerst, zumindest wenn Du gewisse Ansprüche an den Klang stellst. Viele Leute sind ja schon wunschlos glücklich, wenn überhaupt Geräusche rauskommen...

Gruß
Andreas
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Dez 2014, 16:37
Ok, hast wohl recht. Vorallem bin ich in so ziemlich jeglicher Hinsicht ein paranoider Mensch, sprich ich hätte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Nadel meine Platten kaputt macht xD

Nun gibt es für mich 2 Möglichkeiten, entweder kaufe ich eine AT130E Original Ersatznadel oder ein neuen AT120E Tonabnehmer. Die bessere Nadel ist in etwa gleich teuer wie der "gesamte" schlechtere Tonabnehmer. Kann es sein, dass mein jetztiger Tonabnehmer Schaden nimmt, weil ich ihn ohne Nadel rumstehen lasse?
Ebenfalls von Vorteil wäre am AT120E, dass ich diesen in der Schweiz bekomme, eine Ersatznadel muss ich aus dem Ausland holen und mit Zoll usw. möchte ich mich nicht auch noch beschäftigen ^^
akem
Inventar
#12 erstellt: 24. Dez 2014, 17:01
Ich wollte noch dazu sagen, daß es auch gute Nachbaunadeln gibt - die kosten dann aber mindestens genauso viel wie die Originalnadeln... Jico ist hier sehr bekannt, vor allem mit dem SAS-Schliff. Und diese Nadeln gibt es auch nur für vergleichsweise wenige Systeme.

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#13 erstellt: 24. Dez 2014, 17:06

Wetterfrosch77 (Beitrag #11) schrieb:
Kann es sein, dass mein jetztiger Tonabnehmer Schaden nimmt, weil ich ihn ohne Nadel rumstehen lasse?
Ebenfalls von Vorteil wäre am AT120E, dass ich diesen in der Schweiz bekomme, eine Ersatznadel muss ich aus dem Ausland holen und mit Zoll usw. möchte ich mich nicht auch noch beschäftigen ^^


Normalerweise nimmt der Tonabnehmer davon keinen Schaden. Zumindest wenn Du ihn am Dreher läßt und nicht irgendwo in die Schublade stopfst, wo sich vielleicht diverse Kleinst-Teile ihren Weg in das System bahnen.
Ihr Schweizer habt Hifi-mäßig ein echtes Problem... Massenschrott oder viel Zoll

Gruß
Andreas
Wetterfrosch77
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 24. Dez 2014, 17:06
Was haltet ihr vom Tonabnehmer AT440 MLa? Könnte den in der Schweiz kaufen (Link) für umgerechnet ca. 160€ (in der Schweiz ist grundsätzlich alles ein bisschen teurer als in DE, so zum Vergleichen)
Der Vorteil wäre ich hätte die Garantie in der Schweiz usw.
volvo740tius
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2014, 17:16
Hallo,

der Tonabnehmer kostet in DE auch in dem Bereich 160€. Den Audio Technica Tonabnehmern wird jedoch ein schlanker Bass nachgesagt, zumindest kann ich das für das AT 120 E bestätigen. Ich weiß nicht, ob so ein Tonabnehmer mit Deinen musikalischen Vorlieben harmoniert, die ja doch eher basslastig sind. Vielleicht doch eher was von Ortofon, oder Sumiko Pearl o. ä.

Just my 2 Cents

Gruß Thomas
vb
Stammgast
#16 erstellt: 24. Dez 2014, 17:28
Zwischen zwei Getränken schreib ich nochmal.
a) Vorsicht bei einem neuen AT 120 E Tonabnehmer. Wenn der Nadeleinschub taubenblau aussieht, ist es eine geänderte Variante (120E II). Der Generator ist spannender, was man so liest. Aber die Nadel hat nicht mehr die Qualität der alten, so ist es kein nackter Stein mehr.
Klang k.A., aber es gibt positive Berichte von ernstzunehmenden usern.

b) Vom 440 MLa brauchst Du rein technisch auch nur die Nadel.

Am Besten Du liest erst mal alles, was Du über die Suche findest, eh Du anfängst, in die Kartoffeln raus und rein zu springen.

Volker
akem
Inventar
#17 erstellt: 25. Dez 2014, 12:35
Ich glaube nicht, daß die 440er Nadel auf den Generator des 120 paßt. Ich hab das schon mal versucht und ich hab die Nadel nicht drauf gekriegt. Vielleicht mal telefonisch beim Händler nachfragen und sich ein Rückgaberecht einräumen lassen, wenn er sagt, die Nadel paßt und sie paßt dann doch nicht...
Grundsätzlich liegt die Qualität der 440er Nadel auf dem gleichen Niveau wie bei der 140LC. Identischer Schliff, vergleichbare Compliance. Wenn die in der Schweiz leichter zu kriegen ist - einen Versuch wäre es vielleicht wert.
Ansonsten vielleicht direkt auf einen anderen TA umsteigen. Das Sumiko Pearl zum Beispiel dürfte von der Auflösung und von der Lebensdauer her auf dem Niveau des 130ers liegen, unten rum wahrscheinlich sogar noch etwas besser.

Gruß
Andreas
lini
Inventar
#18 erstellt: 25. Dez 2014, 15:11
Andreas: Dann hast Du sie verkantet... Die muss passen.

Und zur ATN120E vs. ATN130E - der Qualitätssprung ist hier deutlicher, als was der Datenblattvergleich hergibt. Bei der ATN120E (spätere Version - es gab auch noch eine frühe in stmpf elliptisch, gebondet...) sitzt auf dem geraden Eloxalträger zwar schon ein Nackdei, aber noch ein recht großer und auch nur mit rundem Schaft, und mehr eine Pseudo-Ellipse vom Schliff her. Der Diamant selbst ist auch nicht ganz so klar und schön poliert. Die ATN130E gehört hingegen schon zu den richtig hochwertigen, scharfen Ellipsen, mit konischem Eloxalträger, darauf ein schon etwas miniaturisierter, sehr klarer ünd hübsch polierter Stein mit rechteckigem Schaft.

Bedeutet dann in der Praxis: Mit 'ner ATN120E/122EP geht's auch schon ganz gut, aber audiophil im positiven Sinne wird's erst ab der ATN130E/132EP - den Zwischenschritt übers 140/142/440er-Niveau würd ich mir hingegen schenken, denn nochmal spürbar einen drauf legen für meine Ohren dann erst wieder so richtig die ATN150E/155LC/152LP/152MLP/160ML/150Ea/150MLX (und ausdrücklich nicht die ATN450E!) sowie vegleichbare Nadel-Konfigurationen aus kompatiblen Signet-Famlien (TKxyza, AMxx, MR 5.0yz...).

Grüße aus München!

Manfred / lini
akem
Inventar
#19 erstellt: 25. Dez 2014, 16:33
Daß die 130er schon ganz ordentlich ist weiß ich. Hat auch nen Schliff mit 5x18µm im Gegensatz zur 120er mit nur 8x18µm. Trotzdem: die 140er hat halt nen Line Contact und das ist schon nochmal ne andere Hausnummer in Sachen Klang und Lebensdauer.
Aber: passen denn die ganzen anderen genannten Nadeln auf den 120er Body? Die Original-Bodies schaun da doch zumindest zum Teil völlig anders aus. Wenn ich da alleine mal an die 150MLX denke...

Gruß
Andreas
lini
Inventar
#20 erstellt: 25. Dez 2014, 22:53
Andreas: Mei, der Übergang von den hochwertigen Ellipsen zu den diversen Line-Contact-Spielarten ist recht fließend. Da empfliehlt sich eher ein Blick aufs Gesamtpaket der Eigenschaften. Und da würde ich zum Beispiel jederzeit eine ATN150E einer ATN140LC/142LP, ATN140ML oder ATN440ML(a) vorziehen.

Und ja, die oben genannte Familien sind alle nadelkompatibel - und die AT-xV-Familie gehört eigentlich auch noch dazu. Nur bei den oben gennanten Signet TKs mit a-Suffix fallen natürlich die 9er und 10er raus, weil die zur Familie AT22/23/24/25 gehören. Und bei den Signet-MR-5.0ern ist die Kompatibilität etwas eigeschränkt - sprich, die Originalnadeln dieser Familie passen nur an die T4P-Bodies der AT102P-Familie (und Verwandte einschließlich der Signet-AM-Serie), für die normalen Halbzoll-Bodies der AT120-Familie wären hingegen ihre Seitenwände zu hoch. Umgekehrt passen aber alle anderen Nadelformen der weiteren AT120/102P-Sippschaft an die MR-5.0-Bodies, einfach weil da wie bei den T4P-Varianten das Generatorgehäuse kaum umbaut ist, sodass es da wenig gibt, was abweichenden Nadelbauformen im Wege stehen würde. ATs ältere, vorherige MM-Mittelklasse vom AT10L bis hinauf zum AT20SLa und AT20SS war dahingehend nicht so praktisch. Sprich, da gab's einige Auf-/Umrüsthürden in puncto inkompatibler Motagerahmen- und Nadeleinschubgestaltung mehr...

Tja, und das AT150MLX hat auch lediglich den schwereren Luxus-Body, in dem Fall in eingermaßen niederinduktiver Ausführung. Die ATN150MLX könnte man aber genausogut etwa an einen AT100E- oder AT120E/II-Body stecken, um eine etwas leichtere Version mit ähnlich niederinduktivem Body zu schaffen - etwa wenn sich's andernfalls nicht mehr richtig mit dem Balancebereich ausginge.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 25. Dez 2014, 23:12
Servus, Manfred !

Redest Du jetzt immer von Original- oder von relativ vernünftigen Nachbaunadeln ?

MfG,
Erik
lini
Inventar
#22 erstellt: 26. Dez 2014, 02:13
Erik: Bei mir ging's ausschließlich um Originalnadeln. Denn die Standard-Nachbauten reichen ja normalerweise nur so etwa bis ATN102P-Niveau, und selbst die besseren Jico's bieten ja gerade mal gebondete Shibata-Nadeln auf gerade Alu-Trägern, also bestenfalls ATN125LC/122LP-Niveau.

Grüße aus München!

Manfred / lini
vb
Stammgast
#23 erstellt: 26. Dez 2014, 10:16
@wetterfrosch (heißt nicht so, oder? )
Falls Du noch mitliest und nicht etwa in der Suche nach Nadelspezifikationen und Klangbeschreibungen verloren gegangen bist: Habe jetzt dort nachgeschaut, wo ich zuletzt gekauft habe... Der Kaufpreis für eine 130er wäre rund 100 €, für die 125,- bekämst Du schon eine 140LC und eine 150E für fünf Euro mehr. Hätt' ich gleich machen können bzw. den Link schicken, aber mal keine Asche auf's Haupt, war/ist ja Weihnacht.
Irgendwie war mir auch so, als hätte selbst der Thakker die 130er noch vor wenigen Wochen für knapp 100,- bei ebay gehabt. Da sage einer, es gäbe keine Inflation.
Passt zu Deiner Musik? Weiß ich nicht, hör ich nicht. Aber wie die Entscheidung auch fällt: Viel Freude!
lini
Inventar
#24 erstellt: 26. Dez 2014, 13:02
vb: Obacht, die ATN150Es bei AS sind inzwischen nicht mehr original.

Grüße aus München!

Manfred / lini
vb
Stammgast
#25 erstellt: 26. Dez 2014, 13:11
lini: Ah, danke! Hatte mich schon gewundert, dass es in der Übersicht so putzig aussah. Geht man drauf, schreibt er allerdings noch "Original Audio Technica"

Grüße
Volker
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