Tipps zu Systemwechsel bei Thorens TD 320

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ABP
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jun 2015, 17:05
Hallo an alle Analogfreunde,

ich habe einen sehr gut erhaltenen Thorens TD 320 mit dem wechselbaren Armrohr (ich glaube, der Tonarm heißt TP16 MK II) und als System ist ein AT 440 ML montiert, das sich eigentlich ganz gut "anhört". Vielleicht etwas höhenbetont. Nun will ich etwas aufrüsten und mir ein neues MM-System zulegen.

Ich höre sowohl Klassik, Opern, aber auch Jazz und Rockmusik.

Ein Freund hat mir das Ortofon Vinylmaster silver empfohlen. Jetzt habe ich mich etwas informiert und festgestellt, dass die Nadelnachgiebigkeit beim Ortofonn doppelt so hoch ist als beim Audio Technica. (15 zu 30). Spielt das für den doch eher leichten TP 16 eine Rolle?

Was würdet Ihr mir als "Upgrade" empfehlen?

Vielen Dank.
akem
Inventar
#2 erstellt: 09. Jun 2015, 20:18
Wenn der Arm leicht ist dann gehört da sogar ein TA mit hoher Compliance dran.
Allerdings gibt Audio Technika (wie einige anderen Japaner auch) meines Wissens nach die Compliance bei unsinnigen 100Hz an, bei den relevanten 10Hz dürfte sie dann erfhrungsgemäß um den Faktor 1,5 bis 2 höher sein. Bei manchen Systemen ist die Meßkurve der Compliance im Beipackzettel abgedruckt (z.B. Denon DL103).
Laut Thorens-Info.de müßte Dein TD320 aber den TP16 mk4 tragen, der mit 12,5g effektiver Masse nicht leicht sondern mittelschwer ist. Da kannst Du sogar einige MCs dran machen.

Gruß
Andreas
plattenmax
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jun 2015, 21:16
Der Tonarm ist ein TP16 MK3.
Das Wechselrohr trägt die Bezeichnung TP63.

Nach meiner Erfahrung geht ein MC, aber ein MM
kommt besser. Ich würde da auch eher das VM
empfehlen. Es sollte aber schon ein Silver sein.
ABP
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Jul 2015, 15:50
Der guten Ordnung halber - erstmal vielen Dank für Eure Tipps.

Ich habe nun das Ortofon VM silver montiert, penibel justiert und bin nach einigen LP-Seiten so richtig glücklich damit. Die räumliche Auflösung scheint besser zu sein und was mich noch begeistert ist die Tatsache, dass das VM silver gegenüber dem AT 440 MLa deutlich weniger Rillengeräusche überträgt, obwohl ich schon vom Gegenteil irgendwo gelesen habe. Bei gut gepflegten Scheiben hat man den Eindruck, es wäre eine CD am Werk. Ein offensichtlich mit dem TD 320 mit dem Tonarm TP16 MK III ausgezeichnet harmonierendes System. Gleichzeitig habe ich mir noch die Absorberbasis von bFly-audio (Augsburg) geleistet. Jetzt ist der eher unansehnliche Blechboden außer Sichtweite und der Plattenspieler sieht jetzt auch noch toll aus.

Vielen Dank nochmals für Eure Tipps.
gacsbg
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