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Dual 604 Tonarm Problem

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Autor
Beitrag
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Nov 2015, 23:51
Hi,
ich habe folgendes Setup:
-Dual 604 auf Cinch umgerüstet (DMS240E mit DN241)
-ART DJ Pre II
-Philips FR740

Ich verwende den CD-Eingang am Verstärker. Leider ist manchmal die linke oder rechte Box viel leiser als die andere. Wie muss ich den Preamp am besten einstellen? Oder kann es noch andere Ursachen geben?

Außerdem habe ich noch ein kleines weiteres Problem. Der Tonarm scheint gegen Ende einer LP immer an der gleichen Stelle zu hängen. Wenn man den Tonarm dann anhebt und leicht weiterschiebt merkt man ein kleinen Widerstand (nicht so doll wie die Vormarkierungen wenn ^ eingestellt ist). Ist man über diesen Punkt hinaus kann man den kleinen Rest der LP zu Ende hören und der Arm fährt auch fein zurück. Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?

Über Ratschläge würde ich mich freuen.
akem
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2015, 04:35
Möglicherweise ist da mal rumgebastelt worden und die Tonarm-Innenkabel stehen jetzt unter mechanischer Spannung. Das kann dazu geführt haben, daß die Isolierung beschädigt ist und jetzt bei bestimmten Tonarmpositionen einen Kontakt zur Tonarmmasse haben. Das würde auch das mechanische Problem erklären.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#3 erstellt: 01. Dez 2015, 08:28
Hallo,

ob der Tonarm frei läuft lässt sich relativ simpel testen: Auflagekraft und Antiskating auf 0 und Lift unten, der Tonarm sollte frei schweben.

Stell den Tonarm in den "gefährdeten Bereich" und stell Antiskating auf 0,5 - 1. Dann müsste der Tonarm frei Richtung Stütze laufen. Wenn nicht ist was im Busch.

Meist steht die Justierschraube die die Hubbewegung des Lifts betätigt zu hoch, diese kann einfach eingestellt werden, siehe Anleitung (Nr. 9).
http://dual.pytalhost.eu/604/604-02.jpg
http://dual.pytalhost.eu/604/604-12.jpg


Peter
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 01. Dez 2015, 11:20
Danke für die Tipps.
Variante 1 hört sich ja nicht so toll an.

Ja ich dachte auch erst das es an der Schraube liegt die habe ich schon recht weit runter gedreht. Ich teste den Tonarm nochmal ausführlich wie du es beschreiben hast.

Noch irgendwelche Ideen bezgl. der unterschiedlichen Lautstärke der Boxen? Ich kann das ganz meist durch rumspielen am Preamp, bzw. an und aus machen beheben und wenn es einmal läuft ist es ok. Beim Starten des Preamp höre ich manchmal ein starkes Knistern was er dann runterregelt. Deshalb dachte ich das ich was am Preamp falsch eingestellt habe, denn mein Preamp hat ja ein paar Verstellmöglichkeiten.
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 01. Dez 2015, 13:28
Ich würde die Cinchverbindung nachkontrollieren. Vielleicht nur ein Lötfehler beim umrüsten von Din auf Cinch.
Am besten wäre natürlich die Möglichkeit an einem anderen Verstärker ohne Pre anzuschließen, um den Dreher als Problemquelle auszuschließen oder zu verifizieren.

Kann auch ein Problem mit dem Pre sein. Prophylaktisch umtauschen?

Gruß Evil
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 01. Dez 2015, 13:32
Hallo,

die federnden Kontakte am TK reinigen, die Gegenstücke im Headshell ebenso, Silber läuft "gerne" an.
Tausch mal die Kanäle ob der Fehler mitwandert, wenn das beim gleichen Kanal passiert liegts nicht am Dreher.

Peter
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 01. Dez 2015, 14:03
Ja der Fehler wandert mit. Wenn ich die Chinch-Stecker umpole ist es immer genau die andere Box. Der Preamp ist brandneu. Es scheint immer besser zu sein wenn ich bei -10dB anfange beim Einschalten und dann hoch drehe. So konnte ich den Fehler meist umgehen. Läuft der Preamp einmal scheint nur neu starten zu helfen. Kann die Eingangskapazität was ausmachen? Dort kann man ja auch zwischen 100 und 200 PF wählen...

Ich werde die Kontakte mal mit Isopropanol reinigen.


[Beitrag von Barry_Allen am 01. Dez 2015, 14:05 bearbeitet]
Albus
Inventar
#8 erstellt: 01. Dez 2015, 15:34
Tag,

schließe den Plattenspieler bitte einmal an einen Hochpegeleingang an, etwa AUX oder TAPE, spiele eine Platte ab - zu beobachten ist nur, ob es zu der Funktionsstörung kommt oder nicht. Wenn ja, dann ist der Plattenspieler zu untersuchen, insbesondere der Wechsel von DIN auf RCA/Cinch (oder in der Dual-Schreibweise 'Cynch').
Ich schlage vor bzw. rege an, den ART immer zuerst einzuschalten damit dieser Einschaltimpuls nicht bis zu den LS durchschlägt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Dez 2015, 15:38 bearbeitet]
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 01. Dez 2015, 18:31
Danke für die Tipps.
Ich habe vorhin nochmal ein wenig rumgespielt und den Plattenspieler auch mal an einen Verstärker mit Phonoeingang gesteckt. Nach ein wenig rumprobieren ist mir aufgefallen das der eine Cinchstecker vom Plattenspieler scheinbar einen Wackelkontakt hat. Damit wäre das Problem mit der unterschiedlichen Lautstärke links und rechts gelöst. Am Preamp liegt es also nicht.

Außerdem habe ich den Tonarm nochmal penibel eingestellt. Ich kann den schwebenden Tonarm mit gesenkten Lift durch drehen am Antiskating in Richtung Stütze bis zum Plattentellerrand befördern. Allerdings brauche ich zum Dorn hin deutlich höhere Werte um das zu erreichen (eher Richtung 3). Am Rand ist es wie beschrieben mit Antiskating auf 1 kein Problem.

Ich habe auch nochmal mit Schraube 9 gespielt. Jedoch scheint mir der Abstand zwischen Nadel und Platte am Rand kleiner als zur Mitte hin Richtung Dorn, wo sich ja meine Problemzone befindet. Ist das normal?

Auch wenn ich den Tonarm manuell bewege kann ich die Stelle, an der er hängt, kurz vor Ende der LP erfühlen. Bewege ich ihn ein paar Mal hin und her und setzte ihn dann kurz vor der Stelle ab läuft die LP scheinbar problemlos zu Ende.
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 02. Dez 2015, 08:26
Hallo,

hmmm.... gugg mal nach Abstellschiene (161) und Kugel/Kugelbett, anscheinend ist die Lauffläche nicht ganz sauber oder die Kugel hakt irgendwo.

http://dual.pytalhost.eu/604s/13.jpg

Die Abstellschiene muss [u superleicht[/u] laufen können da damit der Abschaltvorgang (siehe http://dual.pytalhost.eu/604s/09.jpg )
durchgeführt wird.

Peter
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 03. Dez 2015, 19:14
Danke für die Idee. Werde ihn bei Gelegenheit nochmal aufmachen und mir das anschauen.
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 03. Dez 2015, 20:41
Hallo,

genau beobachten kannst Du das schon nach Abnahme des Tellers, da hast Du schon freien Blick auf die Bewegung der Abstellschiene und die Auslösuung der Endabschaltung...

Peter
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 04. Dez 2015, 01:29
Ah okay.

Ich glaube ich habe aber das Problem gefunden. Es scheint mir am Tonarm zu liegen. Denn am Rand einer LP sitzt er gut und fest und hat kaum Spiel, so wie es in der Anleitung beschrieben ist. Allerdings zum Dorn hin also am Ende einer LP hat er viel mehr Spiel (das ist doch nicht normal oder?). Das Ganze lässt sich beheben wenn man an der vertikalen Stellschraube dreht (leider sind vertikal und horizontal im Guide mit 33 markiert). Allerdings kann ich die ja kaum so fest ziehen, denn dann wird der Arm immer schwergängiger zur Ablage hin. Auch der Test mit dem Antiskating bei ausbalanciertem Arm geht am Rand wesentlich einfacher als in der Mitte. Das Ganze wird nur besser wenn ich an der besagten Schraube drehe, aber dann kommt der Arm nicht mehr an den Rand.

Habe ich irgendwas übersehen oder ist das ein Defekt? Wie kann ich dem Abhilfe schaffen?

Ich habe jetzt einen Kompromiss eingestellt, dann fährt die Automatik zwar den Arm nicht vollständig zurück aber LP's spielt er scheinbar ab ohne zu hängen. Kann ich dabei irgendwas zerstören?
Barry_Allen
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 05. Dez 2015, 11:25
hatte mich vertippt meine natürlich die horizontale Stellschraube. Die vertikale beeinflusst ja nur wie frei der Arm schwebt.
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