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RFT Geräte

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corsa01
Neuling
#1 erstellt: 19. Jan 2016, 13:03
Hallo ich bin Neuling hier,
habe noch meine gute RFT-Technik in Betrieb,mein TONICA RX 81 HIFI und meinen GRANAT Plattenspieler 227/2,welcher jetzt anfägt Mucken zu machen.ich möchte wieder einen mit halbautomatik der am Ende der Platte den Tonarm anhebt,das macht der DUAL 504-2 mit Endabschaltung,nur das der kein Enzerrverstärker hat.Würde dieses Gerät mit Adapter von Chinch auf Diode für meinen Tonabnehmerausgang übers TONICA RX81 problemlos laufen??????

Vielen Dank schon mal.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2016, 13:54
Hallo,

Du brauchst noch einen Entzerrer-Vorverstärker, da die DDR-Verstärker "traditionell" keinen verbaut hatten, die saßen immer in den Plattenspielern.

Peter
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 19. Jan 2016, 21:20
Nabend !

Klanglich und kalendarisch gesehen könntest Du Dir die Folgeinvestionen von Vorverstärker und Adapterkabel ersparen, in dem Du Dich ganz einfach von dem ostaligischen Zeug umweltfreundlich trennst und nach einem preiswerten, japanischen Reciever mit Cinchanschlüssen Ausschau hältst.

,
Erik


[Beitrag von Wuhduh am 19. Jan 2016, 21:20 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 20. Jan 2016, 08:32
Hallo,

ach, solange die Kondensatoren keine dicken Backen kriegen laufen die doch ...

Der Vorteil der DDR-Kisten ist ja, dass sie so herrlich einfach aufgebaut sind. Überschaubare Schaltungen, noch richtig von Hand gesteckte und verlötete Bauteile, durch Prüffelder wieder von Hand liebevoll einzeln getestet - wie seinerzeit in den riesigen Werkshallen bei Telefunken, Grundig oder Philips... nur hat komischerweise nie jemand die Kisten zu "Kult" erklärt wie es mit den "Robotron"-Dingern passiert.

Man darf auch nicht vergessen wie schweineteuer das Zeuchs für den DDR-Otto-Normalverbraucher waren: so ein Verstärker fraß ein Monatseinkommen, während die gleichen Kisten im Westen dann bei Conrad oder Bruns für ein paar Deutschmark zu ziehen waren.

Peter
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 20. Jan 2016, 18:06
Nabend, Peter !

Rega + Pro-Ject und Thorens sich auch herrlich einfach aufgebaut.

Was das " Vergessen " angeht, so würde ich am liebsten eine politische Diskussion anfangen.

Besser so ,
Erik
frank60
Inventar
#6 erstellt: 20. Jan 2016, 19:46

8erberg (Beitrag #4) schrieb:
nur hat komischerweise nie jemand die Kisten zu "Kult" erklärt wie es mit den "Robotron"-Dingern passiert.

Diesen "Kult" kann ich absolut nicht nachvollziehen, allein schon, weil ich einige Jahre solchen Krempel beruflich reparieren durfte. Und so lange wir die Dinger nicht mit "Westteilen" gepimpt haben (speziell die Kassettendecks), waren sie bei uns in der Werkstatt jährliche Stammgäste, manche auch noch öfter. Riemen, Andruckrollen, Köpfe, alles extreme Verschleißteile. Einzig die Elektronik war robust, von den Rauschgeneratoren in den Vorverstärkerschaltkreisen mal abgesehen.

8erberg (Beitrag #4) schrieb:
Man darf auch nicht vergessen wie schweineteuer das Zeuchs für den DDR-Otto-Normalverbraucher waren: so ein Verstärker fraß ein Monatseinkommen,

Stimmt nicht, ein RS 5001 hat etwa 3 durchschnittliche Monatseinkommen gekostet. Zumindest zu der Zeit, als ich so ein Teil erworben habe, Anfang 1982. Habe ich dann allerdings schnell (eben Thema Rauschgeneratoren, aber z.B. auch relativ schlechter Empfang weiter entfernter UKW Sender) meinen Eltern geschenkt und mir im Intershop Stück für Stück eine Technics Anlage geholt. Mit der konnte ich dann z.B. SFB2 und den bis 1986 hörbaren RIAS selbst mit Wurfantenne störfrei hören. Und integrierte Rauschgeneratoren hatte die auch nicht. Tut es Heute noch, habe ich vor 15 Jahren einem Kollegen für die Tochter geschenkt, Heute, wo ich selbst altes Geraffel sammel, ärgere ich mich darüber.
Bepone
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2016, 13:50
Hallo,

den Granat würde ich auf jeden Fall wieder fit machen.

In den DDR-Haushalten, die ich kenne, liefen Plattenspieler mit Plasteteller und Kristall- bzw. Keramiksystem. Der Granat ist da schon eine andere Hausnummer.

Oder umweltfreundlich bei mir entsorgen ;-)


Gruß
Benjamin
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